Großhandel mit Werkzeugmaschinen
Zasche handling GmbH
Markham-Straße 13, 86720 Nördlingen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Habermeyer seit 2.4.2026 | Prokura |
Erwin Wagner seit 21.7.2017 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Accuron Industrial Technologies Limited | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Zasche handling GmbHNördlingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024Anlagenspiegel zum 31.03.2024ZASCHE handling GmbH Herstellung u. Vertrieb v.Industrie-/Förderanlagen, Nördlingen
Handelsrecht Anhang für das Geschäftsjahr 2023/2024Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der ZASCHE handling GmbH, Nördlingen, wurde gemäß den §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Registerinformationen Die Gesellschaft ist unter der Firma "ZASCHE handling GmbH" mit Sitz in Nördlingen im Handelsregister des Amtsgerichts Augsburg unter der Nummer HRB 20517 eingetragen. Bilanzierung und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen bei betriebsgewöhnlicher Nutzungsdauer vermindert. Die Abschreibung auf das Gebäude beträgt 3 Prozent p.a. (lineare Methode). Die selbstgeschaffene Betriebs- und Geschäftsausstattung wurde mit den Herstellungskosten angesetzt. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800, sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu Anschaffungskosten aktiviert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht aktiviert. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertung berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Neben Einzelwertberichtigungen ist das allgemeine Kreditrisiko durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Unverzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind abgezinst. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert bilanziert. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit danach darstellen. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Eine Abzinsung wurde nicht vorgenommen; die Rückstellungen sind alle kurzfristig. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) sowie das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger. Die sonstigen Vermögensgegenstände betragen TEUR 459 (VJ TEUR 188) und enthalten Forderungen aus Gewerbesteuerüberzahlungen in Höhe von 287 TEUR (VJ TEUR 69), Körperschaftssteuerrückforderungen in Höhe von TEUR 91 (VJ TEUR 115) und debitorischen Kreditoren über TEUR 34 (VJ TEUR 4). Sonstige Rückstellungen Sonstige Rückstellungen wurden im Wesentlichen für
gebildet.
Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ist durch eine vollstreckbare Gesamtbuchgrundschuld in Höhe von TEUR 3.200, eingetragen auf die Flurnummer in der Markham-Straße, Nördlingen, besichert. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 302 (VJ TEUR 236) insbesondere aus Leasing-Verpflichtungen für Fahrzeuge sowie für Kopierer und Softwarelizenzen. Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen 2024 und 2026. Daneben bestehen Versicherungsverträge. Die meisten dieser Verträge laufen zum 31.12.2024 ab. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse nach Ländern
Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge betragen TEUR 68 (VJ TEUR 424). Hierbei handelt es sich um Erträge aus der Herabsetzung von EWB auf Forderungen in Höhe von TEUR 21 (VJ TEUR 6), um verrechnete Sachbezüge in Höhe von TEUR 24 (VJ TEUR 26) und um erhaltene Versicherungsentschädigungen in Höhe von TEUR 5 (VJ TEUR 25). Sonstige Angaben Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Erwin Wagner geführt. Vergütung des Geschäftsführers Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angaben über die Gesamtbezüge des Geschäftsführers verzichtet. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Davon zählen 16 Mitarbeiter als Auszubildende (Vorjahr: 17). Konzernverhältnisse Die ZASCHE handling GmbH ist eine Tochtergesellschaft der Accuron Industrial Technologies GmbH, München. Die Accuron Industrial Technologies GmbH ist Muttergesellschaft eines deutschen Teilkonzerns der Accuron Technologies Gruppe und erstellt für den kleinsten Kreis der Gruppe einen Konzernabschluss, welcher im Bundesanzeiger veröffentlicht wird. Muttergesellschaft der deutschen Accuron Technologies Gruppe ist die Accuron Technologies Ltd., Singapur. Deren Konzernabschluss wird seinerseits in den Konzernabschluss der Temasek Holdings (Private) Limited, Singapur, als oberste Konzernspitze einbezogen, welcher auf der Internetseite der Temasek Holdings (Private) Limited abrufbar ist. Ergebnisverwendung Im Berichtsjahr wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 204 erwirtschaftet. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf das neue Geschäftsjahr vorzutragen. Nachtragsbericht Wir verweisen auf die Darstellung der Risiken für das Unternehmen durch Covid-19 und dem andauernden Krieg in der Ukraine und in Israel sowie deren Auswirkungen im Lagebericht.
Nördlingen, den 30. April 2024 Erwin Wagner, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die ZASCHE handling GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ZASCHE handling GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ZASCHE handling GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 30. April 2024 Rödl
& Partner GmbH
Mainka-Klein, Wirtschaftsprüfer Haendel, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. März 2024AKTIVSEITE
PASSIVSEITE
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis 31. März 2024
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/2024Geschäftstätigkeit der ZASCHE handling GmbH Die Gesellschaft entwickelt, konstruiert, produziert und vertreibt hochentwickelte Manipulatoren für manuelle Handhabung von Kleinlasten. Seit der Firmengründung im Jahre 1932 hat sich die Gesellschaft zum Spezialisten für Stahl- und Kranbau für manuelle Handhabung weiterentwickelt. Ein starke Kundenbasis, hohe Investitionen in Forschung und Entwicklung, eine solide Mitarbeiterbasis und Händler über ganz Europa und in verschiedenen Ländern, sichern den nachhaltigen Fortbestand und das weitere Wachstum der Gesellschaft in der Zukunft. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Wie im Jahreswirtschaftsbericht 2023 aus dem Februar 2024 des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie projiziert, ist das Bruttoinlandsprodukt im Jahresdurchschnitt 2023 um 0,3 Prozent gesunken1 (2022: plus 1,9%). Die wirtschaftliche Entwicklung im vergangenen Jahr war wesentlich von dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine und den damit zusammenhängenden Auswirkungen und Herausforderungen, insbesondere mit Blick auf die Energieversorgung, geprägt. Akute Risiken wie eine Gasmangellage über den Winter oder eine Verschärfung der Lieferkettenengpässe infolge der zuvor strikten Zero-Covid Politik Chinas haben sich nicht realisiert, was sich in einer wirtschaftlich günstigeren Ausgangslage zum Jahreswechsel niederschlägt. Allerdings bestehen nach wie vor hohe Belastungen: Der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine und dessen wirtschaftliche Folgen, die schwache Entwicklung der Weltwirtschaft sowie die im Vergleich zum Vorkrisenniveau anhaltend hohen Energiepreise und Inflationsraten. Branchenentwicklung Der Maschinen und Anlagenbau verzeichnete im Jahr 2023 eine deutliche Schwächephase. Die deutschen Maschinen- und Anlagenbauer schlossen das abgelaufene Geschäftsjahr 2023 mit einem realen Auftragsrückgang von zwölf Prozent ab, wieder Branchenverband VDMA mit Sitz in Frankfurt am Main, mitgeteilt hat. Im Inland verbuchten die Unternehmen 2023 ein Orderminus von elf Prozent, aus dem Ausland kamen 13 Prozent weniger Bestellungen. Dabei betrug das Auftragsminus aus den Euro- Ländern 16 Prozent, die Nicht-Euro-Länder schlugen mit einem Rückgang von elf Prozent zu Buche.
1 entnommen aus dem Jahreswirtschaftsbericht
2024 der Bundesregierung (vom Februar 2024), Seite 158
Geschäftsentwicklung Im abgelaufenen Geschäftsjahr erhöhte sich der Bestand an "Aufträgen in Arbeit". Der Fokus lag im abgelaufenen Geschäftsjahr auf der Akquisition von Entwicklungs- sowie auf der Gewinnung von sogenannten "Standard"- und "Service" Projekten, welche in der Kernkompetenz von ZASCHE liegen. Die wirtschaftliche Lage in Europa war im Jahre 2023 negativ durch den Ukraine Krieg, die bestehenden Unsicherheiten im Energiesektor sowie der hohen Inflationsrate geprägt. Wir konnten feststellen, dass sich die wirtschaftlichen Unsicherheiten bei unseren Kunden weiter erhöht hat. Diese vorherrschenden Krisen, haben die gesamte Weltwirtschaft deutlich belastet. Der Ukraine Krieg hatte unmittelbare Auswirkungen auf ZASCHE. Die Nachfrage nach dem Qualitätsprodukt von ZASCHE ist in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres zurückgegangen. Einige, bereits von Kunden beauftragte Projekte, wurden storniert. Aufträge, welche zur Abnahme bereit waren, wurden von den Kunden nicht abgenommen. Die wichtigsten Kennzahlen zur Steuerung des Unternehmens sind der Auftragsbestand, die Rohertragsmarge (Gesamtleistung abzüglich Materialaufwand / Gesamtleistung) sowie das operative Ergebnis (definiert als Jahresüberschuss zzgl. Steuern vom Einkommen und Ertrag sowie Zinsen und ähnliche Aufwendungen). Die Geschäftsleitung ging in der Prognose im Vorjahr in etwa von einem Halten der Gesamtleistung und des Jahresüberschuss aus. Durch erhaltene Steuererstattungen aus den Vorjahren wurde die Prognose überschritten. Ertragslage Der Auftragsbestand beträgt TEUR 11.582 und ist nahezu auf Vorjahresniveau (VJ: TEUR 11.792). Der Auftragsbestand ist aufgrund der leichten Markterholung im abgelaufenen Geschäftsjahr und damit verbunden die höhere Investitionstätigkeit der Kunden weiterhin gut. Die Umsatzerlöse der Gesellschaft sind im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022/23 um 6,8 % gestiegen. Hauptgrund dafür war, dass einige aus dem vorherigen Geschäftsjahr vorhandenen Aufträge abgerechnet werden konnten. Die Gesamtleistung betrug TEUR 13.804 (Vorjahr TEUR 13.904). Zum Vorjahr ist dies ein Minus von 0,7%. Die Materialeinsatzquote (Materialaufwand in Bezug zur Gesamtleistung) ist im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken. Die Quote betrug 28,7% (Vorjahr 33,9%). Die Rohertragsmarge (Gesamtleistung abzüglich Materialaufwand / Gesamtleistung) ist von 66,5% auf 71,3% gestiegen, da in diesem Geschäftsjahr wieder margenstärkere Aufträge abgerechnet werden konnten. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind von TEUR 424 auf TEUR 67 gesunken. Im Berichtszeitraum wurde der Personalstand von 130 auf 133 Mitarbeiter erhöht. Die absoluten Personalkosten sind im Vorjahresvergleich infolge der Erhöhung der Mitarbeiterzahl wie auch durch gewährte Lohnerhöhungen signifikant gestiegen. Die Personalkosten sind um TEUR 798 (11,7%) zum Vorjahr gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von TEUR 1.817 auf TEUR 1.919 gestiegen. Diese setzen sich aus nachfolgenden, wesentlichen Positionen zusammen:
In den verschiedenen betrieblichen Aufwendungen sind unter anderem Rechts- und Beratungskosten mit TEUR 197 (Vorjahr TEUR 134), Serviceleistungen EDV mit TEUR 53 (Vorjahr TEUR 136), Abschluss- und Prüfungskosten mit TEUR 36 (Vorjahr TEUR 16) und Bürobedarf mit TEUR 53 (Vorjahr TEUR 48) beinhaltet. So liegt das Ergebnis nach Steuern um TEUR 20 unter dem Vorjahr (-9,1%) bei TEUR 204. In den Steuern vom Einkommen und Ertrag sind Steuererstattungen für Vorjahre in Höhe von TEUR 162 enthalten. Vermögenslage und Kapitalstruktur Die Bilanzsumme hat sich auf TEUR 12.041 reduziert (Vorjahr TEUR 12.121). Die Investitionen für Vermögensgegenstände des Anlagevermögens beliefen sich auf insgesamt TEUR 297 (Vorjahr TEUR 920). Die Investitionen wurden unter anderem in Anlagen im Bau (TEUR 115), in EDV-Lizenzen (TEUR 13), in EDV-Hardware (TEUR 58), in BGA (TEUR 69), und in Grund und Boden (TEUR 4) getätigt. Der Bestand an Vorräten (nach Verrechnung mit Anzahlungen auf Bestellungen) reduzierte sich um TEUR 688 auf TEUR 1.808. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr mit TEUR 2.346 deutlich reduziert (VJ TEUR 3.452). Ursächlich hierfür waren weniger Großabrechnungen zum Geschäftsjahresende. Die sonstigen Vermögensgegenstände erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 271. Diese enthalten Forderungen aus Gewerbesteuerüberzahlung in Höhe von 287 TEUR, Körperschaftsrückforderungen in Höhe von TEUR 91 (VJ TEUR 115) und debitorische Kreditoren über TEUR 34 (VJ TEUR 4). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich um TEUR 166 reduziert. Es erfolgten planmäßige Tilgungen bei den bestehenden Immobilienfinanzierungen, welche bei der Raiffeisen-Volksbank Ries eG geführt werden. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 344 auf TEUR 136 reduziert. Die Eigenkapitalquote hat sich leicht erhöht. Die Eigenkapitalquote beträgt nunmehr 69% (Vorjahr 67%) und ist überdurchschnittlich hoch. Finanzlage
Im Berichtsjahr betrug der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 2.013 TEUR (Vorjahr 174 TEUR). Es gelang, den Forderungsbestand um 1.492 TEUR zu reduzieren. Dies führte zu einer Erhöhung der Finanzmittel in Höhe von 1.533 TEUR. Zu jedem Zeitpunkt waren ausreichend genügend finanzielle Mittel vorhanden, um den Zahlungsverpflichtungen der Firma nachzukommen. Es gab zu keinem Zeitpunkt Liquiditätsengpässe. Wirtschaftliche Lage der Gesellschaft Zusammenfassend beurteilen wir die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft als stabil und ausgewogen. Mitarbeiter Ein zentraler Erfolgsfaktor für die ZASCHE handling GmbH sind langjährige, hoch qualifizierte und motivierte Mitarbeiter. Um die Mitarbeiter langfristig an das Unternehmen zu binden, bietet die Gesellschaft, in Anlehnung an den bayerischen Metall- und Elektro-Tarifvertrag, ein attraktives Vergütungssystem sowie Weiterbildungsmaßnahmen an. Die interessanten Arbeitsumfelder werden speziell an die persönlichen Fähigkeiten der Mitarbeiter angepasst, sodass die Mitarbeiterzufriedenheit und Mitarbeitermotivation als hoch eingestuft werden können. Die Fluktuationsrate ist niedrig. Die Ausbildung von Fachkräften ist für ZASCHE ein wichtiges, strategisches Erfolgspotenzial. Nachdem wir die Ausbildung eigener Fachkräfte weiter fördern möchten, sieht die Personalplanung 2024 vor, fünf bis sechs Ausbildungsplätze anzubieten. Auszubildende, welche in diesem Geschäftsjahr erfolgreich ihre Ausbildung beenden werden, beabsichtigen wir befristet zu übernehmen. Forschung und Entwicklung Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten waren hauptsächlich geprägt von Aktivitäten im Bereich "Smart handling". Hierbei werden komplexer werdende Arbeitsabläufe durch intelligente Steuerungen unterstützt und die direkte Zusammenarbeit von Bedienern mit einem Cobot-ähnlichen Manipulator ermöglicht. Die Schwerpunkte der Entwicklung lagen im Bereich der Sicherheits- und der Antriebstechnik. Daneben wurden viele Standardbaugruppen einer Kostenoptimierung unterzogen. Der Gesamtbetrag der Aufwendungen für Forschung und Entwicklung im Berichtszeitraum betrug etwa 493 TEUR (Vorjahr 482 TEUR). Qualitätssicherung Das Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001:2015 wird erfolgreich dazu eingesetzt, permanent die bestehenden Prozesse und Arbeitsergebnisse zu verbessern. Im Jahr 2018 wurde das System auf die neueste Revision 2015 umgestellt und im Juni 2022 im Wiederholaudit erfolgreich durch ein akkreditiertes Unternehmen auditiert. Weder bei internen noch bei externen Audits wurden Abweichungen festgestellt. Eine ganze Reihe von Verbesserungsvorschlägen wurde erfasst. Diese werden unterjährig in wiederkehrenden Besprechungen auf geeignete Maßnahmen untersucht und bei Sinnhaftigkeit umgesetzt. Die Prüfung von Fortschritt sowie Wirksamkeit der Maßnahmen erfolgt regelmäßig und wird dokumentiert. Im Jahr 2023 erfolgte neu die Umwelt-Zertifizierung nach DIN EN ISO 14001. Chancen und Risiken Risiken der künftigen Entwicklung Risikomanagement: Als selbständig und vollstufig operierendes Sondermaschinenbau-Unternehmen ist die ZASCHE handling GmbH einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt. Risikobetrachtung und Risikomanagement ist daher ein integraler Bestandteil aller Entscheidungen und Geschäftsprozesse. Um möglichen Risiken zu begegnen, die aus den vielfältigen steuerlichen, wettbewerbs-, patent-, haftungs- und umweltrechtlichen Regelungen und Gesetzen entstehen können, stützt die Gesellschaft ihre Entscheidungen und die Gestaltung ihrer Geschäftsprozesse auf eine umfassende Beratung sowohl durch ausgewiesene externe Fachleute (innerhalb und außerhalb des Konzerns), als auch durch eigene Experten. Zur Gewährleistung der stetigen internen Kontrolle von Geschäftsvorfällen hat die Geschäftsführung ein entsprechendes Genehmigungsverfahren und eine Unterschriftenregelung festgelegt, welche bei Bedarf angepasst werden. Für alle wichtigen Geschäftsprozesse wurden Prozessabläufe definiert und entsprechende interne Kontrollen festgelegt. All diese Maßnahmen werden mindestens einmal jährlich z.B. durch interne Audits überprüft. Dazu kommt jährlich das externe Audit nach DIN ISO 9001. Im Rahmen des Risikomanagementprozesses werden unsere Prozesse regelmäßig auf ihre Risiken und Chancen untersucht und in der sogenannten "RICH-Liste" (Risiken und Chancen) zusammengefasst. Die Risiken und Chancen werden in internen überprüft und aktualisiert. Absatzrisiken: Die vorherrschende weltweite andauernde Wirtschaftskrise durch den Ukraine Krieg ist weiterhin als hohes Risiko einzustufen. Von Kunden wurden Projekte in Frage gestellt und Auftragsvergaben und Kundenabnahmen verschoben. Unsere Automobilkunden und deren Zulieferer litten im vergangenen Geschäftsjahr ohnehin unter den weltweiten Lieferkettenproblemen. Die finalen Auswirkungen des Krieges für unser Unternehmen sind nicht abzusehen und nicht abzuschätzen. Insgesamt kann gesagt werden, dass die weltweite geopolitische Lage und deren sicher eintretenden negativen Auswirkungen ein Risiko für die Weiterentwicklung unserer Auslandsaktivitäten darstellt. Hinzu kommt eine massiv verstärkte Wettbewerbssituation am Markt. Wettbewerber ziehen sich aus vorgenannten Gründen von Auslandsmärkten zurück und drängen wieder verstärkt auf den deutschen und europäischen Markt. Der dabei zusätzlich entstandene Preisdruck ist als hohes Risiko einzustufen. Die längerfristige Entwicklung und deren möglichen Auswirkungen bleibt zu beobachten. Beschaffungsrisiken: Aufgrund der Ukraine-Krise und aufgrund noch Folgen aus der Corona Pandemie ergeben sich zum einen Unterbrechungen von Lieferketten, die bei mangelnder Beschaffbarkeit von Gütern zu Projektverzögerungen führen können oder aber inflatorische Preiseffekte durch ein einsetzende Mangelwirtschaft und die Weitergabe von Preiseffekten. Erhöhte Lieferantenpreise sowie steigende Lohnkosten bergen das Risiko erhöhter Kosten, die möglicherweise nicht an die Kunden weitergegeben werden können. Die Zasche begegnet den Preisrisiken durch eine vorausblickende Lagerhaltung, sowie regelmäßiger Preisadjustierungen auf Kundenseite. Kostenrisiken aus nicht umlegbaren Mehrkosten, technischer Komplexität und Vertragsstrafen: Die Zasche handling GmbH bietet Ihren Kunden komplexe Handling Systeme an und erhält zumeist eine feste Vergütung für Ihre Leistungen. Die Zasche handling GmbH plant dabei die eigenen Kosten auf Erfahrungswerten und zum Teil aufgrund von vorliegenden Angeboten von Partnern. Dennoch ist jedes Projekt individuell und es ist möglich, dass es bei Kundenprojekten zu Kostenüberschreitungen (z. B. Materialkosten, Verzögerungspönalen, Nacharbeiten sowie unbezahlten Mehrarbeiten aufgrund technischer Herausforderungen) kommt, die nicht vom Kunden übernommen werden und somit kann es zu Kostenunterdeckungen kommen. Derartige Projektrisiken können einen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Zasche handling GmbH haben und z.B. zu Vorratsabwertungen oder Drohverlustrückstellungen führen. Durch ein mehrstufiges Planungs-, Leistungs- und Zahlungscontrolling sowie eine enge Abstimmung mit allen Beteiligten und ggf. frühzeitigen Nachverhandlungen versucht die Zasche handling GmbH dem Risiko zu begegnen. Personalrisiken: Die Zasche handling GmbH ist momentan stark vom Wissen, der Erfahrung und dem "Know-How" seines hoch qualifizierten Schlüsselpersonals abhängig. Bei einem Verlust des Schlüsselpersonals könnten sich Herausforderungen ergeben, benötigtes Personal mit den erforderlichen Qualifikationen zu gewinnen oder zu halten, so dass sich daraus nachteilige Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft ergeben könnten. Hier wirkt die Zasche handling GmbH mit Maßnahmen wie einer tarifgebundenen Vergütung, sowie Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen und Sondervergütungen entgegen. Risiko IT-Sicherheit: Im Unternehmen wird eine Vielzahl von IT-Anwendungen und -systemen betrieben. Der Gefahr durch Angriffe über das Internet steigt kontinuierlich und damit die Gefahr, dass Daten manipuliert, ausgespäht oder verschlüsselt werden. Die Zasche handling GmbH betreibt ein Informationssicherheits-Management System (ISMS) und ist TISAX®-zertifiziert. Potenziellen Gefahren werden regelmäßig analysiert und bewertet. Prozesse und Hardware werden entsprechend kontinuierlich optimiert. Externe und interne Audits stellen die Qualität des ISMS sicher. Finanzwirtschaftliche Risiken: a) Liquiditätsrisiken: Die Ermittlung des Liquiditätsbedarfes erfolgt regelmäßig über eine Liquiditätsplanung. Es bestehen ausreichend kurzfristige Kreditlinien bei der Raiffeisen-Volksbank Ries eG und der UniCredit, welche jedoch derzeit nicht in Anspruch genommen sind. Allgemeine Risiken, soweit möglich, werden durch geschäftsübliche Versicherungen und Informationsquellen (z.B. Creditreform) abgedeckt. Da die Fakturierung nahezu ausschließlich in Euro vorgenommen wird, ist das Risiko bzgl. Fremdwährung nicht vorhanden. b) Zahlungsausfallrisiko: Ausfallrisiken ergeben sich aus der Möglichkeit, dass die Gegenpartei einer Transaktion ihren Verpflichtungen nicht nachkommt und dadurch ein finanzieller Schaden für die Zasche handling GmbH entsteht. Dem Risiko begegnet die Zasche handling GmbH dadurch, dass sie zumeist Abschlagszahlungen anfordert, um Forderungen aus Abschlussrechnungen von vornherein möglichst gering zu halten. Zudem wird dem Zahlungsausfallrisiko durch ein entsprechendes Management der offenen Posten sowie durch die Bildung von Wertberichtigungen Rechnung getragen. Nach unserer heutigen Einschätzung bestehen derzeit keine Risiken, die den Bestand des Unternehmens gefährden können. Bei einer weiteren und anhaltenden sehr ungünstigen Entwicklung des Krieges in der Ukraine, oder einer Ausbreitung auf andere Länder, müsste diese Einschätzung überprüft werden. Chancen der künftigen Entwicklung Die Entwicklungsaktivitäten für neue Produkte werden auch in diesem Geschäftsjahr vorangetrieben und werden voraussichtlich in den folgenden Geschäftsjahren neue Projekt-, Markt- und Kundenerschließungen für ZASCHE handling GmbH möglich machen. Durch die fortlaufende Standardisierung unserer Geräte erwarten wir eine effizientere Auftragsbearbeitung und Fertigung so das nötige Preisanpassungen trotz verteuerter Vorprodukte moderat ausfallen können. Dadurch wird eine höhere Marktdurchdringung und damit Umsatzsteigerung in den nächsten Jahren erreicht werden. Zusätzliche Aufträge sehen wir in den kommenden Geschäftsjahren aus dem Ausland z.B. aus China, USA, Indien, Malaysia, Thailand, Brasilien, Mexiko und Südafrika. Aufgrund der engen Zusammenarbeit mit den Schwestergesellschaften in unserer Gruppe, der Accuron Industrial Technologies, haben wir deutliche Synergien z.B. im Bereich Beschaffung, Konstruktion und IT, und wir werden diese weiter fortsetzen. Wir sehen das Potenzial an Chancen für ZASCHE handling GmbH groß und positiv, was uns zuversichtlich stimmt, die gesteckten Ziele zu erreichen. Ausblick für das kommende Geschäftsjahr Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Der Internationale Währungsfonds (IWF) geht im Jahr 2024 von einem Wachstum der Weltwirtschaft von 3,0 Prozent aus. Damit Kunden weltweit in neue Maschinen und Anlagen investieren, ist dem VDMA zufolge ein Wachstum von mehr als 3 Prozent erforderlich. Um Investitionen wieder anzukurbeln, sei eine industriefreundliche, langfristig verlässliche Standortpolitik in der EU und in Deutschland erforderlich, mahnte Haeusgen. "Eine Politik jedoch, die alles regulieren und finanzieren will, läuft gegen die Wand. 2 Branchenentwicklung Deutschlands Maschinenbauer bekommen die weltweite Konjunkturflaute immer deutlicher zu spüren. Die Bestellungen sinken seit Januar 2023, die Auftragspolster der exportorientierten Branche schrumpfen. "Daher passen wir die Prognose für 2024 nach unten an: Von bisher minus 2 auf nun minus 4 Prozent", sagte der Präsident des Maschinenbauverbandes (VDMA), Karl Haeusgen. Die Vorhersage bezieht sich auf die preisbereinigte (reale) Veränderung des Produktionswerts. 3 Für 2024 rechne man mit einem Minus von vier Prozent. "Wir bewegen uns in einem konjunkturellen Tal in üblichem Ausmaß", erklärte VDMA-Präsident Karl Haeusgen. 4 Welche Konsequenzen diese überlagerten Krisen für Zasche handling GmbH final haben werden, kann noch nicht seriös beurteilt werden. Deswegen ist das oberste Ziel von Zasche im Geschäftsjahr 2023/2024 die Cash-Situation stets im Auge zu behalten und den Kostendruck durch verschiedene Krisen und die Inflation erfolgreich zu managen. Zasche wird im nächsten Geschäftsjahr den Fokus auf die weitere Stabilisierung "nach den Krisen" richten. Darüber hinaus werden wir besonders darauf achten, dass Investitionen und Produkt-Neuentwicklungen weiterhin in hohem Maße stattfinden. Die Weiterqualifizierung von Mitarbeitern und der Abschluss von laufenden internen strategischen Projekten steht ebenso im Fokus. Die Geschäftsführung erwartet in Anbetracht der vorherrschenden, schwierigen weltwirtschaftlichen Gesamtlage, dem Krieg in der Ukraine und dem steigenden Marktdruck insgesamt ein leichtes Steigern der Gesamtleistung und damit verbunden ein zumindest Halten des diesjährigen Jahresergebnisses.
Nördlingen, den 30. April 2024 Erwin Wagner, Geschäftsführer
2 entnommen aus VDAM: Deutsche Maschinenbauer
erwarten 2024 Produktionsrückgang (dvz.de)
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