Elektroinstallation
Eckstein GmbH
Xantener Straße 1, 90411 Nürnberg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Siegfried Beck seit 12.1.2017 | Geschäftsführer |
Dominik Beck seit 12.1.2017 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Beck GmbH & Co. KGErlangenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022AKTIVA
PASSIVA
Erlangen, 26. Juli 2023 Der Beck GmbH Geschäftsführer gez. Siegfried, Petra und Dominik Beck
Verbindlichkeitenspiegel des Konzerns für das Geschäftsjahr 2022
Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022Die Entwicklung der liquiden Mittel im Geschäftsjahr zeigt nachfolgende Kapitalflussrechnung (+ = Mittelherkunft/ - = Mittelverwendung).
Konzern-Eigenkapitalspiegel
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 2022der Firma Beck GmbH & Co. KG, Erlangen
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2022A. ALLGEMEINE ANGABEN 1. Generalnorm Dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 liegen die Vorschriften des Handelsgesetzbuches zugrunde. Die Beck GmbH & Co. KG hat ihren Sitz in Erlangen. Sie ist im Handelsregister am Amtsgericht Fürth unter HRA 6798 eingetragen. 2. Geschäftsjahr Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. B. ALLGEMEINE ERLÄUTERUNGEN ZUM Konzernabschluss 1. Konzernzugehörigkeit und Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss sind folgende Unternehmen einbezogen:
Der Konzernabschluss wurde zum 31. Dezember 2022 aufgestellt. Der Bilanzstichtag stimmt mit dem der einbezogenen Unternehmen überein. Die Einbeziehung der Mr. Bleck Coffeeshop GmbH, Erlangen, erfolgte aufgrund § 290 Abs. 2 HGB (Control-Konzeption). 2. Konsolidierungsgrundsätze Die Kapitalkonsolidierung erfolgte nach der zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung auf Ebene der Der Beck GmbH geltenden Buchwertmethode gem. § 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB a.F. durch Verrechnung der Beteiligungswerte mit dem konsolidierungspflichtigen Eigenkapital. Nach Einlage der Anteile an der Der Beck GmbH in die Beck GmbH & Co. KG und bei der hieraus folgenden erstmaligen Aufstellungspflicht eines Konzernabschlusses auf Ebene der Beck GmbH & Co. KG erfolgte zum 31. Dezember 2011 die Beibehaltung der Buchwerte aus dem Konzernabschluss der Der Beck GmbH aufgrund des Rechtsgedankens der Transaction under Common Control. Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den konsolidierten Gesellschaften wurden gegeneinander aufgerechnet. Konzerninterne Umsatzerlöse und andere konzerninterne Erträge wurden mit den entsprechenden Aufwendungen und Erträgen verrechnet. Die durchgeführten Ergebnisübernahmen wurden eliminiert. 3. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Abschlüsse der Beck GmbH & Co. KG und der konsolidierten Tochterunternehmen wurden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt. C. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN 1. Bilanzierungsmethoden Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde nach den Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches erstellt. Auf die Rechnungslegung des Konzerns finden die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Abs. 3 HGB Anwendung. Der Konzernabschluss wurde gemäß § 298 Abs. 1 HGB unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246-251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 268-274a, 276-278 HGB, erstellt. Der Konzernabschluss wurde unter Beachtung der vorstehenden Grundsätze und unter Berücksichtigung der Vorschriften für den Konzernabschluss und Konzernlagebericht, §§ 290-315 HGB, erstellt. 2. Bewertungsmethoden Der Konzernabschluss wurde gemäß § 298 Abs. 1 HGB unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252-256 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Bewertungsvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 279-283 HGB, erstellt. Der vorliegende Konzernabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs-, Ansatz- und Bewertungsgrundsätze aufgestellt. Die Bilanzierung und die Bewertung im Konzern erfolgten - soweit nicht anders angegeben - nach übereinstimmenden Grundsätzen, insbesondere wurden Bewertungswahlrechte in derselben Weise wie im Einzelabschluss der Muttergesellschaft ausgeübt. Die Ansatzwahlrechte und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt. Im Einzelnen wurde die Bewertung wie folgt vorgenommen: ANLAGEVERMÖGENImmaterielle Vermögensgegenstände Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten. Immaterielle Vermögensgegenstände werden, soweit gegen Entgelt erworben, zu Anschaffungskosten aktiviert und in 3 Jahren abgeschrieben. Sachanlagen Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, abzüglich planmäßiger und außerplanmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden bei Geschäfts- und Fabrikgebäuden linear über eine Nutzungsdauer von 30 bis 50 Jahren vorgenommen. Einbauten werden in der Regel über eine Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben. Bei beweglichen Vermögensgegenständen wird linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauer bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung beträgt 3 bis 10 Jahre. Finanzanlagen Die Wertpapiere wurden zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren Stichtagskurs angesetzt. UMLAUFVERMÖGEN Vorräte Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren werden zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten bilanziert. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und Verwertbarkeit ergeben, werden in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen. Die Bewertung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse erfolgte zu den je nach Fertigungsgrad angefallenen Herstellungskosten. Die angesetzten Herstellungskosten enthalten die Fertigungs- und Materialeinzelkosten, die Sonderkosten der Fertigung, ferner angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie die Kosten des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist (produktionsbezogene Vollkosten). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Bei den Forderungen werden, sofern erforderlich, erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Die Forderungen werden um eine Pauschalwertberichtigung gekürzt, die das allgemeine Ausfallrisiko abdeckt. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Der Ansatz erfolgt zu Nennwerten beziehungsweise dem niedrigeren Stichtagskurs. Rechnungsabgrenzungsposten Der Rechnungsabgrenzungsposten wird zu Nennwerten bzw. Anschaffungskosten bewertet. AUSGLEICHSPOSTEN FÜR ANTEILE ANDERER GESELLSCHAFTER Der Ausgleichsposten wird in Höhe der Ergebnisanteile an einem einbezogenen Unternehmen für Minderheitsgesellschafter ausgewiesen. RÜCKSTELLUNGEN Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen werden in Höhe des voraussichtlichen Erfüllungsbetrags nach dem Grundsatz vernünftiger kaufmännischer Beurteilung dotiert. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des voraussichtlichen Erfüllungsbetrags nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung dotiert und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. VERBINDLICHKEITEN Verbindlichkeiten werden zu Erfüllungsbeträgen angesetzt. 3. Grundlagen der Währungsumrechnung Fremdwährungsposten werden zum Devisenmittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. D. ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERNBILANZ AKTIVA 1. Anlagevermögen Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens des Konzerns wird im Einzelnen in einem Anlagenspiegel dargestellt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. 3. Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter In dem Ausgleichsposten ist ein Anteil Dritter am Jahresergebnis in Höhe von TEUR 70 (V.TEUR 15) enthalten. PASSIVA 1. Kapital Die Kapitalanteile der Kommanditisten des Mutterunternehmens betragen TEUR 51. 2. Rücklage aus Konsolidierung Ausgewiesen ist ein Unterschiedsbetrag aus der Erstkonsolidierung in Höhe von TEUR 280 (V.TEUR 280). 3. Rückstellungen In der Position sonstige Rückstellungen sind im wesentlichen Vorsorgen für Personalaufwendungen, Instandhaltungen, Nachzahlungsrisiko Sozialversicherung, Archivierungskosten, ausstehende Rechnungen sowie für die Abschlussprüfung enthalten. 4. Verbindlichkeiten und sonstige Verbindlichkeiten Restlaufzeiten und Sicherheiten sind dem Verbindlichkeitenspiegel zu entnehmen. Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind TEUR 8.359 (V.TEUR 2.923) grundpfandrechtlich und TEUR 23.896 (V.TEUR 24.716) über Buchgrundschulden gesichert. 5. Passive latente Steuern Die Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz, welche zu passiven latenten Steuern führen, resultieren im Wesentlichen aus steuerlich abweichenden Wertansätzen im Bereich des Sachanlagevermögens. Der zugrunde liegende latente Steuersatz beträgt im Konzern 14,9 % (Gewerbesteuer). E. ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse wurden in Höhe von TEUR 102.895 (V.TEUR 85.329) ausschließlich im Inland erzielt. 2. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Erträgen ist ein periodenfremder Ertrag aus der Auflösung von Einzelwertberichtigungen und dem Verkauf von Gegenständen des Anlagevermögens in Höhe von TEUR 41 (V.TEUR 106) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen aus Forderungsverlusten und Zuführung zur Pauschalwertberichtigung in Höhe von TEUR 0 (V.TEUR 82) enthalten. 3. Zinsaufwendungen In den Zinsaufwendungen sind TEUR 170 (V.TEUR 166) Vergütungen für Genussrechtskapital enthalten. F. SONSTIGE ANGABEN 1. Nicht in der Konzernbilanz enthaltene Geschäfte Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen im Konzern finanzielle Verpflichtungen aus folgenden (Dauer-) Schuldverhältnissen:
Es bestehen weiterhin Verpflichtungen aus dem Bestellobligo für Investitionen in Höhe von TEUR 23.201. Angaben zu nicht passivierten Pensionsverpflichtungen Der Fehlbetrag des Kassenvermögens der betrieblichen Altersversorgung gemäß Art. 28 Abs. 2 EGHGB beträgt TEUR 251 (V.TEUR 238). Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestanden gemäß § 251 HGB Haftungsverhältnisse im Konzern aus Avalverpflichtungen in Höhe von TEUR 839 (V.TEUR 815). 2. Anzahl Mitarbeiter Im Durchschnitt des Berichtsjahres wurden im Konzern 1.607 (V. 1.478) Mitarbeiter beschäftigt. 3. Honorar Konzernabschlussprüfer Für die erbrachten Dienstleistungen des Konzernabschlussprüfers wurde für die Abschlussprüfungsleistungen der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen ein Honorar in Höhe von TEUR 63 und für Steuerberatungsleistungen in Höhe von TEUR 26 als Aufwand erfasst. 4. Geschäftsführungsorgane Die Geschäftsführung des Mutterunternehmens Beck GmbH & Co. KG, Erlangen, wird durch die Beck Verwaltungs GmbH, Erlangen, ausgeübt. Geschäftsführer dieser Gesellschaft sind
Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer nach § 314 Abs. 1 Nr. 6 HGB wird in analoger Anwendung von § 286 HGB verzichtet. 5. Inanspruchnahme der Befreiungsvorschrift Folgende Tochterunternehmen beabsichtigen hinsichtlich der Offenlegung ihres jeweiligen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 von der Befreiungsvorschrift des § 264 Abs. 3 HGB Gebrauch zu machen:
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Konzernabschluss der Beck GmbH & Co. KG, Erlangen, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Beck GmbH & Co. KG, Erlangen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Die in Abschnitt 4 des Konzernlageberichts enthaltene Erklärung zur Unternehmensführung haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen den im Abschnitt "Prüfungsurteile" genannten, nicht inhaltlich geprüften Bestandteil des Konzernlageberichts. Unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Konzernabschlussprüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Erlangen, 26. Juli 2023 Steinacker
Müller Dehner Partnerschaft mbB
Klaus Dehner, Wirtschaftsprüfer Markus Müller, Wirtschaftsprüfer Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 20221. Grundlagen der Gesellschaft Der Beck - Lecker. Leben. Leidenschaft. Der Beck ist ein Handwerksbetrieb und das seit über 100 Jahren. Diese Tradition ist die Basis für unser Unternehmen. Die Geschichte der Bäckerei Der Beck reicht bis ins 19. Jahrhundert zurück. So wurden bereits 1895 in einer Dorfbäckerei in Tennenlohe die ersten Brote an Kunden verkauft. Der Beck war seit den 80er Jahren im Wachstum: Die Bäckerei-Filialen wurden durch angegliederte Cafes zu Treffpunkten. Und die Ausweitung des Snack-Angebotes sowie des gesamten Sortiments für den Außer-Haus-Verkauf, wie der heute ganz selbstverständliche Coffee to go, machten aus dem traditionellen Handwerksbetrieb einen gastronomischen Treffpunkt mit Herkunft. Unsere Filialen wachsen auch heute mit den Ansprüchen und Wünschen unserer Kunden weiter. Eine nachhaltige Geschäftspolitik ist bei Der Beck in allen Unternehmensbereichen selbstverständlich und entspricht unserem Anspruch an Qualität und Fortschritt. Wir sind uns der Verantwortung für unsere Kunden, unsere Mitarbeiter und für unsere nächste Umgebung bewusst. Um dieser Verantwortung gerecht zu werden, stützen wir unser unternehmerisches Handeln auf drei Säulen: Regionalität Unter dem Motto "Aus der Region für die Region" verfolgt Der Beck seit vielen Jahren eine unternehmerische Selbstverpflichtung, die weit über die Produktion qualitativ hochwertiger Backwaren hinausgeht: Für die Produktion der vielfältigen Backwaren bezieht Der Beck so viele Rohstoffe wie möglich von regionalen Lieferanten. Damit stärkt das Unternehmen Wirtschaftskreisläufe vor Ort und schont durch kurze Transportwege die Umwelt. Qualität Unsere Backwaren, Eis, Schokolade und alle anderen Spezialitäten werden in alter Handwerkstradition täglich frisch hergestellt. Natürlich setzen auch wir modernste Technik ein, aber nur dort wo sie die Arbeit erleichtert, ohne die Qualität zu mindern. Denn keine Maschine kann das menschliche Fingerspitzengefühl ersetzen. Wer liebt ihn nicht - den Duft von frisch gebackenem Brot? Dreimal täglich sorgen wir deshalb für Nachschub in den Filialen. Außerdem backen wir auch viele unserer leckeren Backwaren vor Ort in den Filialen. So garantieren wir absolute Frische. Die Rohlinge zum Fertigbacken in den Filialen stellen wir selbst in unserer Produktion in Tennenlohe her. Ein modernes Schockfrostverfahren sorgt dafür, dass sie keine Qualität einbüßen, wir sie aber frisch gebacken und noch warm aus dem Ofen servieren können. Die Produktion von Lebensmitteln ist Vertrauenssache und da sind zwei Punkte natürlich besonders wichtig: Sauberkeit und Hygiene. Der Beck verfügt über ein durchdachtes Hygieneüberwachungssystem sowie ein umfangreiches internes Schulungswesen, in dem alle Mitarbeiter in Hygienebelangen unterwiesen werden. Gesellschaftliches Engagement Umweltschutz wird bei uns großgeschrieben. Wir sind EMAS (Eco Management and Audit Scheme) zertifiziert, d. h. wir nehmen an einem Umweltmanagementsystem mit sehr weitreichenden Anforderungen teil. Unsere Maßnahmen zum Umweltschutz gehen weit über die gesetzlichen Anforderungen hinaus. So konnten wir folgende Erfolge zum Umweltschutz in den letzten Jahren verzeichnen:
Wir helfen, wo wir können. Besonders stark engagieren wir uns über die Der Beck Kinderfonds Stiftung, die es sich zum Ziel setzt, benachteiligten Kindern zu helfen. Auch Schulen, Kindergärten und ähnliche Einrichtungen unterstützen wir immer wieder mit Gebäckspenden o. ä. Aber auch die Erwachsenen kommen bei uns nicht zu kurz. Schon seit Jahren arbeiten wir mit den verschiedenen Tafeln der Region zusammen und finden so eine sinnvolle Verwendung für unsere Retouren. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Kalenderjahr 2022 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 1,9 % höher als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug das Wirtschaftswachstum 2,0 %. "Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2022 geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine wie den extremen Energiepreiserhöhungen", sagte Dr. Ruth Brand, seit 1. Januar 2023 neue Präsidentin des Statistischen Bundesamtes. (Quelle: https://www.destatis.de). Hinzu kamen verschärfte Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise beispielsweise für Nahrungsmittel sowie der Fachkräftemangel und die andauernde, wenn auch im Jahresverlauf nachlassende Corona-Pandemie. Trotz dieser nach wie vor schwierigen Bedingungen konnte sich die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022 insgesamt gut behaupten", so Brand weiter. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2022 um 0,7 % höher. 2.2 Entwicklung der Branche In der Branche herrscht weiterhin ein harter Verdrängungswettbewerb. Handwerksbäckereien, Großbäckereien und der Lebensmitteleinzelhandel (LEH) kämpfen um die Kunden. Auf die mit 5,9% kleinste Gruppe der Bäckereien mit mehr als 5 Mio. Euro Jahresumsatz entfiel 2021 ein Umsatzanteil von 70,0%. Die 35,4% aller Betriebe mit 500.000 bis 5 Mio. Euro Jahresumsatz konnten einen Anteil von 23,7% verbuchen und die Bäckereien mit weniger als 500.000 Euro Jahresumsatz - 58,7% aller Betriebe - erwirtschafteten 6,2% des Gesamtumsatzes. Mit 9.607 Meisterbetrieben, einem Gesamtumsatz von 14,89 Mrd. Euro und 240.800 Mitarbeitern zählt das deutsche Bäckerhandwerk zu den wichtigsten Wirtschaftsfaktoren Deutschlands. Bei einem Konsum von knapp 56,0 kg Brot und Backwaren pro Haushalt in Deutschland stieg der Jahresumsatz im Bäckerhandwerk im Jahr 2022 auf 16,27 Mrd. Euro - das entspricht ca. 1.694 TEUR pro Betrieb. Allerdings sank die Zahl der Handwerksbäckereien in den letzten 60 Jahren von rund 55.000 im alten Bundesgebiet auf 9.607 Betriebe mit rund 35.000 Filialen (ca. 45.000 Verkaufsstellen) im heutigen Deutschland (Stand: 31.12.2022). Die Anzahl der in die Handwerksrolle eingetragenen Betriebe ist weiter rückläufig. Sie fiel um 3,6% von 9.965 im Jahre 2021 auf 9.607 im Jahre 2022. Bei sinkender Zahl der Betriebe und nahezu unveränderter Zahl der Verkaufsstellen erhöhte sich die Zahl der Filialen pro Betrieb. Konsequenterweise stieg dadurch die Betriebsgröße. Die durchschnittliche Mitarbeiteranzahl liegt mittlerweile bei 24,8. Alljährlich ermittelt das Marktforschungsunternehmen GfK Daten für den Brotmarkt. 2022 kauften die privaten Haushalte in Deutschland danach rund 1.647.000 Tonnen Brot. Dies entspricht einer Abnahme von 3% gegenüber dem Vorjahr. Auch wenn der Wandel der Gesellschaft weiter voranschreitet und die drei Hauptmahlzeiten am heimischen Tisch längst durch viele kleine Snacks zwischendurch ersetzt worden sind, erfreut sich das Brot nach wie vor einer großen Beliebtheit bei den Konsumenten. Die Käuferreichweite für Brot lag bei 97,7%, das heißt von 1.000 Haushalten in Deutschland kauften 977 im Jahr 2022 mindestens einmal Brot. Dieser Wert ist seit Jahren weitgehend stabil. Die durchschnittliche Einkaufsmenge von Brot je Käuferhaushalt lag im Jahre 2022 bei 41,6 kg. Dabei ist zu erwähnen, dass es immer mehr Ein- oder Zweipersonenhaushalte in Deutschland gibt. Durchschnittlich fanden pro Käufer und Jahr 53,2 (2020: 54,1) Einkäufe statt. Der Jahresumsatz im Jahr 2022 stieg auf 16,27 Mrd. Euro, der durchschnittliche Umsatz pro Betrieb erhöhte sich ebenfalls von 1.494 auf 1.694 TEUR. Dies entspricht gegenüber dem Vorjahr einer Zunahme von 9,4%. Ein Großteil der Umsatzsteigerung ist auf allgemeine Preissteigerungen zurückzuführen, die vor allem durch die hohe Inflation ausgelöst worden sind. Den unvermindert hohen Wettbewerbsdruck versuchen viele Bäckereien mit der Verbesserung der internen Abläufe zu kompensieren. 2.3 Geschäftsverlauf Der Beck Konzern Insgesamt erreichten die Gesellschaften des Beck Konzerns im Geschäftsjahr 2022 einen konsolidierten Umsatz in Höhe von EUR 102,9 Mio. nach EUR 85,3 Mio. im Vorjahr. Der Planumsatz in 2022 wurde somit übertroffen. Im Durchschnitt des Geschäftsjahres 2022 beschäftigte der Beck-Konzern insgesamt 1.607 Mitarbeiter nach 1.478 Mitarbeitern im Vorjahr. Das Haupteinzugsgebiet bleibt unverändert der Großraum Nürnberg südlich bis Schwabach und Roth, Fürth und Erlangen mit seinen umliegenden Gemeinden, sowie Forchheim und Bamberg in Oberfranken und Neumarkt und Regensburg in der Oberpfalz. Investitionen In der Gesellschaft wurden schwerpunktmäßig Investitionen in eine neue Großbäckerei samt Ausstattung - bisher geleistete Anzahlungen von TEUR 11.132 die Umgestaltung und Renovierung bestehender Filialen, sowie den Einsatz energieeffizienter Maschinen getätigt. Im Produktionsbereich wurden erhebliche Investitionen in die EDV-Ausstattung und diverse Maschinen für die Qualitäts- und Produktionssteigerung vorgenommen. Filialen Im Jahr 2022 wurden zwei neue Filialen eröffnet und drei geschlossen. Wie schon in den Vorjahren wurden einige unserer Filialen renoviert und teilweise auch konzeptionell umgestellt. Insgesamt sind wir mit dem Geschäftsverlauf 2022 sehr zufrieden. Voraussichtliche Entwicklung Für das Jahr 2023 ist weiterhin unsere wichtigste strategische Zielsetzung die Positionierung als einer der führenden Backwarenanbieter und der Ausbau der Marke "Der Beck" in der Region. Das bedeutet für uns, ständig die Arbeitsprozesse zu optimieren und noch kundenfreundlicher zu agieren und damit dem veränderten Einkaufsverhalten unserer Kunden gerecht zu werden. Nicht nur weiteres Wachstum, auch verbesserte Effizienz bei den Kosten sowie den Produktionsabläufen und damit auch ein höherer Qualitätsstandard wird hierdurch ermöglicht. Die bereits für das Kalenderjahr 2022 geplante hohe Investition in eine neue Großbäckerei wurde nunmehr im Kalenderjahr 2023 begonnen. Der Fokus dieser Investition liegt dabei auf Verbesserung der Produktionsqualität, der Optimierung der Fertigungsprozesse und der Energieeinsparung. Daneben investieren wir sehr stark in die Digitalisierung, um die jeweiligen Arbeitsprozesse effizienten und ressourcenschonender gestalten zu können. Durch Marketingmaßnahmen, Nutzung der Web-Medien wie Facebook etc. und Weiterentwicklung der Homepage sollen Sonderaktionen zur Verbesserung der Kapazitätsauslastung der Produktionen unterstützt werden. Weiterhin wurde für bestimmte Regionen ein Lieferservice eingeführt. Die steigenden Einwohnerzahlen sowie der expandierende private Verbrauch begünstigen grundsätzlich unsere Branche auch wieder in 2023. Neben Snacks und Heißgetränken dürften im laufenden Jahr auch Brot- und Backwaren verstärkt nachgefragt werden. Der Trend zum "Außer-Haus Verzehr" wurde durch die Corona Pandemie begünstigt, hier hatten wir in der Pandemie durch unsere Filialen mit "Drive-In"-Autoschaltern einen Wettbewerbsvorteil. Für die Zukunft stellt sich die Frage, ob der Arbeitsort "Homeoffice" zur Regel wird oder eine Ausnahme bleibt; je nachdem könnte das Außer-Haus-Geschäft beeinträchtigt werden. Aber auch der Trend zur gesundheitsbewussten Ernährung geht unvermindert weiter, welcher teilweise bereits auch bei der jungen Generation erkennbar wird. Für das Geschäftsjahr 2023 gehen wir von einem ähnlich hohen Umsatz wie 2022, aber einem abnehmenden Ergebnis aus. Wir sind aktuell mit dem bisherigen Geschäftsverlauf des Kalenderjahres 2023 zufrieden. 2.4 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Im Geschäftsjahr 2022 erwirtschaftete der Beck Konzern - trotz höheren Materialaufwand und gestiegener Personalkosten - ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von EUR 6,85 Mio. nach EUR 3,81 Mio. im Vorjahr. Der Beck Konzern erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2022 einen positiven Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von EUR 12,0 Mio. nach EUR 14,1 Mio. im Vorjahr (berechnet nach DRS 21). Der Cashflow aus Investitionstätigkeit betrug EUR -15,1 Mio. Dieser ist auf die hohen Investitionen des Geschäftsjahres in die neue Großbäckerei samt Ausstattung/Gebäude, in die Renovierung und den Umbau bestehender Filialen und Investitionen in EDV- Ausstattung und diversen Maschinen zurückzuführen. Auch im laufenden und kommenden Jahr benötigt der Beck Konzern Finanzierungsmittel für das operative Geschäft und zur Durchführung geplanter Investitionen. Diese Anforderung wird durch den Cashflow aus dem laufenden Geschäft, aus verfügbaren Zahlungsmitteln und durch den bereits abgeschlossenen Kreditrahmen abgedeckt. Der Buchwert des Anlagevermögens ist gegenüber dem Vorjahr im Bereich der Immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen auf TEUR 49.017 gestiegen und liegt somit mit TEUR 12.410 über dem Niveau des Vorjahres. Das Umlaufvermögen erhöhte sich um TEUR 1.767 auf TEUR 12.414. Der Wert der Vorräte erhöhte sich ebenfalls auf TEUR 1.742 (V. TEUR 1.448). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind auf TEUR 1.612 (V. TEUR 1.935) gesunken. Die flüssigen Mittel betragen mit TEUR 5.614 (V. TEUR 5.986) 9,0 % des Gesamtvermögens. Das bilanzielle Eigenkapital im Konzern konnte aufgrund der Thesaurierungspolitik um TEUR 3.566 auf TEUR 18.369 erhöht werden. Die Eigenkapitalquote liegt bei unverändert 29,2 %; die Quote hat sich somit trotz des guten Jahresergebnisses aufgrund der hohen Steigerung der Bilanzsumme um TEUR 11.855 nicht erhöht. Die sonstigen Rückstellungen belaufen sich auf TEUR 2.556 (V. TEUR 2.610). Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern haben sich um TEUR 2.188 auf TEUR 7.732 erhöht. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen TEUR 3.355 und liegen damit um TEUR 754 über Vorjahresniveau. Die sonstigen Verbindlichkeiten von TEUR 4.107 sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 582 gestiegen. 2.4 Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Der Umsatz konnte von TEUR 85.329 um TEUR 17.565 auf insgesamt TEUR 102.894 gesteigert werden, das EBITDA 2022 des Beck Konzerns beläuft sich auf TEUR 14.382 (V. TEUR 10.488). Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beläuft sich im Geschäftsjahr auf TEUR 11.998 (V. TEUR 14.049); die Kennzahlen lagen damit über unserer Prognose. Die Qualität unserer Produkte und die Zufriedenheit unserer Kunden liegen uns sehr am Herzen. Daher lassen wir unsere Brote, Brötchen und Stollen regelmäßig durch das führende Prüfinstitut für Brotqualität in Deutschland, dem Deutschen Brotinstitut e.V., umfangreich testen. Weiterhin wird auf eine überdurchschnittliche Kundenzufriedenheit geachtet. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3.1 Prognosebericht Die hohen Inflationsraten belasten in 2023 sowohl die Konsum- als auch die Baukonjunktur durch eine sinkende Kaufkraft und erheblich gestiegene Finanzierungskosten; gleichzeitig erholt sich aber die Industriekonjunktur aufgrund teilweise nachlassender Lieferengpässe bei Vorprodukten und Rückgängen bei den Energiepreisen. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt wird lt. verschiedenen Prognosen in 2023 in etwa auf dem Niveau des Vorjahres stagnieren und im kommenden Jahr voraussichtlich um 1,7 % zulegen. Die Inflationsrate dürfte nur unwesentlich zurückgehen. Aufgrund der Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Ukraine-Krise, sowie Einschränkungen bzw. massive Preissteigungen bei den Rohstoffen und im Energiebereich, gehen wir für das Geschäftsjahr 2023 von einem ähnlichen Umsatz wie 2022 aber von einem abnehmenden EBITDA aus. 3.2 Chancenbericht Als Chancen für die künftige Entwicklung sehen wir weiterhin die erfolgreiche Erschließung/Marktdurchdringung neuer Regionen, wie z.B. Regensburg. Somit erhöhen wir unseren Bekanntheitsgrad über die regionalen Grenzen der Metropolregion Nürnberg hinaus. Darüber hinaus stellen wir immer weiter unsere Kompetenz bei Backwarenspezialitäten und Snacks - wie belegten Brötchen, Bagels oder Wraps - heraus, die uns vom Backwarenmarkt im Lebensmitteleinzelhandel deutlich abhebt. In der Produktion wird verstärkt an den Prozessen gearbeitet, um weiterhin kostengünstig und effizient zu produzieren und um den Verbrauch von natürlichen Ressourcen so weit als möglich zu verringern. Die Kundenorientierung, Mitarbeitermotivation sowie die stetige Optimierung der Betriebsabläufe sind unabdingbar. Chancen könnten sich weiterhin aus dem anhaltenden Trend zu einer gesunden Ernährung erwachsen, da handwerklich regional hergestelltes Brot in den Augen vieler Verbraucher gesünder ist als das industriell gefertigte Brot. Wer zusätzlich auf Vollkorn und Bio setzt, kommt diesem Trend entgegen und kann den gesundheitsbewussten Konsumenten trotz höherer Verkaufspreise eher zum Kauf bewegen. Es ist davon auszugehen, dass dieser Trend - gerade in der wachsenden älteren Generation "50plus", aber auch bei gesundheitsbewussten jungen Menschen - anhalten wird. Darüber hinaus entstehen für spezialisierte Marktteilnehmer Chancen, auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten mit sog. "Intoleranz-Artikeln" zu reagieren und es lohnt sich, z.B. glutenfreie Produkte anzubieten; so umfasst unser aktuelles veganes Angebot ca. 50 Produkte. Die Kunden sind normalerweise bereit, für Ihren Brot-, Brötchen-, und Kucheneinkauf einen höheren Preis zu bezahlen. Dies gilt erst recht, wenn transparent sichtbar wird, woher die regionale Ware kommt und welche Inhaltsstoffe enthalten sind. Auch die Gestaltung des Verkaufsraumes gewinnt in diesem Zusammenhang an Bedeutung, da Konzepte wie Handwerks- oder Premiumbäckereien nur mit entsprechender erlebnisbetonter Ladengestaltung funktionieren. An unserer Bedientheke erhalten die Kunden qualifizierte Beratung durch ausgebildete Fachkräfte; dies verschafft uns Vorteile gegenüber andern Anbietergruppen und sorgt für Neukundengewinnung. Die Technisierung und Digitalisierung spielt auch in der Bäckereibranche eine immer bedeutendere Rolle; das gilt sowohl im Produktionsablauf als auch beim Kundenkontakt; so sind z.B. Maschinen in der Lage, den optimalen Teigzustand zu ermitteln und dies entsprechend zu signalisieren. Auch auf der Kundenseite kann die Digitalisierung unterstützen; so haben wir seit 2021 in ersten Filialen Orderterminals installiert und bieten dort die Bedienung am Tisch auch durch Serviceroboter an. 3.3 Risikobericht Potenzielle Risiken, die wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben, bestehen im Rahmen der allgemeinen, nach heutigen Erkenntnissen noch nicht vorhersehbaren, branchenbezogenen bzw. konjunkturellen Entwicklung. Zu einem großen Problem hat sich in unserer Branche der Fachkräftemangel entwickelt; auch das Problem des Nachwuchsmangels hat sich bedenklich ausgeweitet, was sich auch an der Entwicklung der Azubi-Zahlen in den letzten Jahren widerspiegelt. Hier wirkt sich einerseits aus, dass die Anzahl der Schulabgänger aus demografischen Gründen gesunken ist und in den nächsten Jahren auch noch sinken wird. Darüber hinaus hat das Lebensmittelhandwerk für junge Menschen nicht den besten Ruf, was sich gerade im Bäcker- und Konditorenhandwerk - insbesondere auch angesichts unattraktiver Arbeitszeiten - auf die Bewerberzahlen ausgewirkt hat. Ebenso stellt die zuletzt gestiegene Personalaufwandsquote ein Problem für den Wirtschaftszweig dar. Mit der Einführung der gesetzlichen, flächendeckenden Erhöhung des Mindestlohns hat sich die Personalaufwandsquote in unserem Wirtschaftszweig erhöht. Mit dem weiteren Anstieg des Mindestlohns im Jahr 2022, aber auch mit den zuletzt überdurchschnittlich stark gestiegenen Tariflöhnen, dürfte sich die Personalaufwandsquote noch weiter erhöhen und die Rentabilität negativ beeinflussen. Mit der Beschaffung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind grundsätzlich Risiken im Bereich von Preissteigerungen sowie hinsichtlich Liefertreue und Qualität verbunden. Insbesondere Preisschwankungen im Rohstoffbereich und bei Gas- und Stromlieferungen können das Ergebnis stark beeinflussen. Die qualitäts- und kostenoptimale Beschaffung von Rohstoffen wird auch in Zukunft eine Kernaufgabe darstellen. Gerade im Hinblick auf die aktuelle Lage am Rohstoffmarkt unter Berücksichtigung des Ukrainekonflikts spitzt sich diese Situation noch zu. Daneben sorgt auch das Klima und die Dürre für unsere Branche für Probleme; die in den letzten Jahren tendenziell unbefriedigenden Getreideernten verteuern neben dem Ukrainekrieg die Rohstoffe. So hatten sich z.B. zwischen Sommer 2020 und 2022 die Getreidepreise verdoppelt. Als ein weiteres Risiko ist für unsere Branche der sehr hohe Energieverbrauch zu sehen; die durch den Ukrainekrieg ausgelöste Energiekrise und die steigenden Preise dürften vermutlich zu einer Ertragsbelastung führen. Seit Januar 2023 hat unsere Branche, welche teilweise To-Go-Artikel anbietet, die Einwegkunststoffrichtlinie umgesetzt; danach sind z.B. Einwegbecher und -besteck nicht mehr erlaubt. Die wiederverwendbaren Alternativen spielen demnach in unserer Branche eine zunehmend wichtige Rolle, da wir in diesen Bereichen Mehrweglösungen anbieten müssen. 4. Erklärung der Unternehmensführung Durch das "Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst" besteht die Pflicht, turnusmäßig Zielgrößen für den Anteil von Frauen in Führungspositionen und in den beiden Führungsebenen unterhalb der Geschäftsleitung sowie Fristen zu deren Umsetzung festzulegen. Über die Ergebnisse der Zielerreichung ist jeweils nach Ablauf der Umsetzungsfrist berichtet werden. Bericht nach Ablauf der Umsetzungsfrist und neue Festlegungen Die Der Beck GmbH hat die Zielgrößen für den Frauenanteil bei den leitenden Angestellten auf 25 % und bei der zweiten Führungsebene auf 23 % festgelegt, welche künftig nicht unterschritten werden sollen. 5. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen insbesondere Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Die Unternehmensleitung verfolgt eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und eingänge vermittelt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein entsprechendes Debitorenmanagement sowie ein effizientes Mahnwesen. |
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