August Weber GmbH
Boschetsrieder Straße 70, 81379 München, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Elfriede Weber seit 29.1.2024 | Prokura |
Silvia Orthuber seit 22.6.2015 | Geschäftsführer |
Ines Weinrich seit 23.3.2012 | Prokura |
Richard Orthuber seit 1.12.2008 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
August Weber Verwaltungs GbR | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
August Weber GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023August Weber GmbH, MünchenDie August Weber GmbH ist im Wesentlichen im Bereich der Gebäudedienste und -reinigung tätig. Als zuverlässiger Reinigungspartner haben wir uns über viele Jahre einen guten Ruf im süddeutschen Raum mit Fokus auf den Ballungsraum München aufgebaut. Neben der Hauptniederlassung München betreiben wir Niederlassungen in Erding und Burgkirchen. I. Darstellung des Geschäftsverlaufs Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag im Jahr 2023 laut ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % unter dem Vorjahreswert. Nach kalenderbereinigter Betrachtung ergab sich ein Rückgang der Wirtschaftsleistung um 0,1 %. Im Jahr 2023 stagnierte die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland in einem weiterhin von Krisen geprägten Umfeld. Auch die anhaltend hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen, trotz jüngster Rückgänge, bremsten die Konjunktur. Zusätzlich wirkten sich ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen sowie eine schwächere Nachfrage sowohl im Inland als auch aus dem Ausland negativ aus. Infolgedessen setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft nach dem drastischen Rückgang im Jahr 2020 während der Corona-Pandemie nicht fort. Im Vergleich zum Jahr 2019, also vor der Pandemie, stieg das BIP 2023 um 0,7 %. Das Gebäudereinigerhandwerk bleibt mit rund 665.000 Beschäftigten das größte Handwerk in Deutschland. Durch die gezielte Erweiterung seiner Dienstleistungsangebote hat sich das Gebäudereinigerhandwerk zu einem modernen, industrienahen Dienstleistungssektor entwickelt, der sowohl einen wichtigen Wirtschaftsfaktor darstellt als auch ein attraktiver und stabiler Arbeitgeber ist. Heute arbeiten fast 11 % der im Handwerk tätigen Personen in der Gebäudereinigung. Der Gesamtumsatz der Branche im Jahr 2023 wird auf etwa 26,3 Milliarden Euro geschätzt. Der Reinigungsdienstleistungssektor in Deutschland ist von kleinen und mittelständischen Unternehmen geprägt. Etwa 29.500 Betriebe sind in diesem Sektor tätig, wobei viele davon regional operieren. Das Leistungsangebot reicht von kleinen Spezialanbietern, die Nischen auf dem Reinigungs- und Dienstleistungsmarkt bedienen, bis hin zu großen Dienstleistungsunternehmen, die komplexe Reinigungsdienste für Gebäude anbieten und in einigen Fällen mehrere zehntausend Mitarbeitende beschäftigen. Betriebe mit weniger als 500.000 Euro Jahresumsatz machen den größten Teil der Unternehmen aus und tragen etwa 13 % zum Gesamtumsatz der Branche bei. In diesem starken Wettbewerb hat sich die August Weber GmbH als mittelständischer Traditionsbetrieb eine Nische gesichert. Immer mehr Kunden legen großen Wert auf individuell zugeschnittene Reinigungskonzepte und die fachgerechte und ressourcenschonende Durchführung von laufenden Reinigungsaufträgen und Sonderreinigungen, was die August Weber GmbH zu ihren Schlüsselkompetenzen zählt. Die Facility-Service-Unternehmen in Deutschland erwarten für 2024 ein Umsatzwachstum von 6,9 %. Für das Jahr 2023 wird ein vorläufiges Plus von etwa 8 % und eine stabile Entwicklung der Beschäftigtenzahl mit einem Anstieg von 5,0 % verzeichnet. Für 70 % der Unternehmen hat die Krise in der Immobilienwirtschaft negative Auswirkungen, insbesondere für solche, die in baunahen Reinigungsdienstleistungen tätig sind. Etwa jedes fünfte Unternehmen meldet einen Rückgang bei Umsatz und Nachfrage. Im Berichtszeitraum kam es auf Kundenseite zu zahlreichen Reduzierungen, die größtenteils durch Insolvenzen bedingt waren. Diese Entwicklung hatte zur Folge, dass einige Aufträge verloren gingen und bestehende Geschäftsbeziehungen gekürzt oder eingestellt wurden. Trotz dieser Herausforderungen bemüht sich die August Weber GmbH, durch verstärkte Kundenbindung und die Akquise neuer Aufträge die Auswirkungen abzumildern und die langfristige Stabilität des Unternehmens zu sichern. Zu den größten Herausforderungen im Facility Management zählen der Personalmangel und die gestiegenen Preise bei Lieferanten, wobei der Preisdruck gegen Ende 2023 etwas nachlässt. Als neue Problematik wird der Personalausfall und der hohe Krankenstand der Mitarbeitenden genannt. Als erfolgversprechende Strategie zur langfristigen Bindung von Beschäftigten gelten vor allem eine faire Vergütung sowie die Bereitstellung von Zusatzleistungen und Benefits. Darüber hinaus wird der Bedarf an mehr Vollzeitkräften während der Tagesstunden betont, um die Gebäude effizienter zu betreuen. Das bedeutet mehr sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze und weniger "Mini-Jobber", was die Branche seit langem fordert, um das vorhandene Personal effektiver und produktiver einsetzen zu können. Die Bereitschaft der gewerblichen Auftraggeber, diesen Wandel zu unterstützen, wächst. Auch eine wertschätzende Mitarbeiterführung und Kommunikation spielen eine wichtige Rolle bei der Bindung von Personal. Darüber hinaus erfordern die ESG-Vorgaben und die CSRD die Digitalisierung der Unternehmen. Auch die Umsetzung des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes stellt eine Herausforderung dar, da es nicht nur große Unternehmen betrifft, sondern auch kleinere Betriebe, die häufig als Nachunternehmer für die größeren Firmen tätig sind. Der Umsatz der August Weber GmbH ist gegenüber dem Vorjahr um 11,3 % gestiegen. Dem gegenüber standen unterproportionale Kostensteigerungen, u.a. beim Personalaufwand in Höhe von 10,5 %, sodass der Jahresüberschuss um 17,3 % von 2.803 TEUR im Vorjahr auf 3.287 TEUR im Wirtschaftsjahr 2023 gestiegen ist. Die im abgelaufenen Geschäftsjahr vorgenommenen Investitionen beschränken sich im Wesentlichen auf Ersatzinvestitionen und Leasingübernahmen. Die Liquiditätsbelastung der Gesellschaft konnte jederzeit im Rahmen der liquiden Mittel sowie des zur Verfügung stehenden Kreditrahmens bewältigt werden. Wir rechnen auch zukünftig damit, dass wir alle unsere finanziellen Verpflichtungen termingerecht erfüllen können. Aufgrund der sich weiter verbessernden Auftragslage und des erwirtschafteten Jahresüberschusses sind wir mit der wirtschaftlichen Situation zufrieden. II. Darstellung der Lage Die Vermögenslage ist zufriedenstellend. Bei einer Bilanzsumme von 9.848 TEUR beträgt die Eigenkapitalquote 65,9 % nach 63,6 % im Vorjahr. Die Finanzlage ist ebenfalls zufriedenstellend. Die Finanzierung erfolgt insbesondere durch Eigenkapital. Kurzfristige Spitzen beim Finanzierungsbedarf werden durch einen ausreichenden Kontokorrentrahmen bei der Hausbank abgedeckt. Die Ertragslage der Gesellschaft zeigt sich stabil. Hierzu verweisen wir auf unsere Ausführungen unter der Darstellung des Geschäftsverlaufs. Für die Zukunft erwarten wir weiterhin positive Jahresergebnisse. Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf der Umsatzentwicklung und dem Jahresüberschuss. Beide Kennzahlen haben sich im Berichtszeitraum positiv entwickelt. III. Voraussichtliche Entwicklung mit Hinweisen auf wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Obwohl auch weiterhin eine erhebliche Anzahl der Nachfrager nach dem finanziell günstigsten Angebot entscheiden werden, zeigt sich in einigen Branchen ein Umdenken hin zu qualitativ hochwertigen, ressourcenschonenden und nachhaltigen Dienstleistungen. Wir gehen davon aus, dass sich dieser Trend tendenziell fortsetzen wird. Im Jahr 2023 hat die August Weber GmbH die Vertriebsanstrengungen weiter ausgeweitet. Alle wesentlichen Kunden werden von uns auch weiterhin betreut. Eine intensive, persönliche Kundenbindung, sowie ein funktionierendes Qualitätsmanagement und ein fundiertes Know-how sichern uns auch künftig langfristige Verträge. Aufgrund der derzeit erfreulichen Auftragslage rechnen wir für das Jahr 2024 mit einer Umsatz- und Ertragssteigerung um die 5%. Dem zunehmenden Wettbewerb, insbesondere durch die steigende Zahl an Mitbewerbern in unserem Segment, begegnen wir weiterhin mit unserer Erfahrung, innovativen Lösungen, Zuverlässigkeit sowie einem hohen Maß an Flexibilität und Qualität. Unsere erfahrenen Führungskräfte werden auch in Zukunft konsequent die Weichen für die Weiterentwicklung unseres Unternehmens stellen. Lieferprobleme aus dem Jahr 2022 hatten im Jahr 2023 keine nennenswerte Auswirkung mehr. Auf der Beschaffungsseite können wir auf ein breites Netzwerk an Lieferquellen zurückgreifen, wodurch es uns erfolgreich gelungen ist, stets lieferfähig und handlungsfähig zu bleiben. Die abflachende Inflation hat nicht zu den erhofften Preissenkungen geführt. Den Auswirkungen treten wir mit einer Anpassung und Optimierung des Sortiments und Gesprächen mit unseren Kunden über Preisanpassungen entgegen. Spezielle Risiken sehen wir für unsere Gesellschaft nicht. Es wird auch in Zukunft eine anhaltende Herausforderung darstellen, ausreichend qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen, insbesondere da aufgrund schwankender Auftragslage häufig nur befristete Arbeitsverhältnisse angeboten werden können. Neben dem Risiko von Neuausschreibungen von Kundenverträgen gehören die spürbare Rezession, der Fachkräftemangel und zunehmende regulatorische Anforderungen zu den wesentlichen Risiken. Unvorhersehbare Faktoren wie Änderungen in der Tariflandschaft oder gesetzliche Anpassungen könnten ebenfalls negative Auswirkungen auf die Ertragslage haben. In der Vergangenheit ist es uns jedoch in der Regel gelungen, die gestiegenen Kosten an unsere Kunden weiterzugeben. Aufgrund der soliden Eigenkapitalausstattung und der guten Vermögenslage sind aus Finanzierungssicht keine Risiken erkennbar. Die aktuelle Zinsentwicklung stellt kein Risiko für die August Weber GmbH dar. Es sind keine bestandsgefährdenden rechtlichen oder wirtschaftlichen Risiken sowie sonstige bedeutsame Risiken mit Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage vorhanden. IV. Sonstige Angaben Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen insbesondere Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Guthaben und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Unsere Forderungen werden mittels OP-Listen durch die Debitorenbuchhaltung überwacht und bei Überschreitung sofort beigetrieben. Unsere Verbindlichkeiten werden über den Liquiditäts- und Zahlungsplan gesteuert und kontrolliert. Es sind keine bestandsgefährdenden wirtschaftlichen und rechtlichen Risiken sowie sonstige Risiken mit Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage vorhanden.
München, im Dezember 2024 gez. die Geschäftsleitung BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben Die Firma August Weber GmbH, mit Sitz in München, wird beim Registergericht München unter der Nummer HRB 46538 geführt. Die Bilanz zum 31. Dezember 2023 und die Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 wurden nach den Bestimmungen des HGB und den ergänzenden Gliederungsvorschriften des GmbH-Gesetzes gegliedert. Sofern es der Übersichtlichkeit diente, wurden bei den Wahlrechten die Angaben im Anhang erbracht. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Absatz 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden, soweit nicht zwingende handelsrechtliche Vorschriften entgegenstehen, an den ertragsteuerlichen Vorschriften ausgerichtet. Im Einzelnen waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgeblich: Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abschreibung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Zugänge zum Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, ggf. unter Einbeziehung von Nebenkosten, aktiviert. Das Sachanlagevermögen wird linear entsprechend der nach steuerlichen Grundsätzen ermittelten Nutzungsdauer abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungskosten bis zu 800 EUR werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungskosten bzw. zu den niedrigeren Wiederbeschaffungskosten bewertet. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde den Ausfallrisiken durch Bildung von Wertberichtigungen Rechnung getragen. Die übrigen Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Bei der Bemessung der Rückstellungen wurde allen erkennbaren Risiken angemessen und ausreichend Rechnung getragen. Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens kann dem nachfolgenden Anlagenspiegel entnommen werden. Die Darstellung entspricht gemäß § 268 Absatz 2 HGB dem Bruttoprinzip. Bei geringwertigen Anlagegütern wurde aus Vereinfachungsgründen im Jahr des Zugangs ein sofortiger Abgang unterstellt.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Beträge in Höhe von 28.092 EUR (Vorjahr: 28.092 EUR) erst nach Ablauf von mehr als einem Jahr fällig. Im Posten sonstige Vermögensgegenstände ist ein Betrag in Höhe von 14.437 EUR (Vorjahr: 24.613 EUR) enthalten, der rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entsteht. Es handelt sich hierbei um Umsatzsteuern, die erst im Folgejahr geltend gemacht werden können. Zum Bilanzstichtag bestehen - wie im Vorjahr - keine Forderungen gegenüber Gesellschaftern. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Tantiemen, Kosten für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses sowie Archivierungskosten. Verbindlichkeiten Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 19.775,09 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR) und mit einer Laufzeit über einem Jahr 0,00 EUR (Vorjahr: 26.650,86 EUR). Sämtliche Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sämtliche sonstige Verbindlichkeiten sind - wie im Vorjahr - innerhalb eines Jahres fällig. Für im Rahmen der Leasing- und Mietkaufgeschäfte gelieferte Maschinen bestehen die branchenüblichen Eigentumsvorbehalte. Für die Lieferantenverbindlichkeiten bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 621.581 EUR (Vorjahr: 596.469 EUR). Im Übrigen bestehen für die Verbindlichkeiten im üblichen Umfang kraft Gesetzes entstehende Sicherheiten. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Sonstige Angaben Organe der Gesellschaft Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurde die Geschäftsführung durch Frau Elfriede Weber, Kauffrau, Frau Silvia Orthuber, Kauffrau, sowie durch Herrn Richard Orthuber, Kaufmann, wahrgenommen. Frau Elfriede Weber ist gemäß Gesellschafterbeschluss zum 19.09.2023 als Geschäftsführerin zurückgetreten. Auf die Angabe der Geschäftsführervergütungen wurde gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Mitarbeiterzahl Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres 862 gewerbliche Arbeitnehmer und 34 Angestellte beschäftigt. Abschlussprüferhonorar Bezüglich der Angabe nach § 285 Nr. 17 HGB machen wir von der größenabhängigen Erleichterung nach § 288 Abs. 2 Satz 3 HGB Gebrauch.
München, den 23. Dezember 2024 sonstige Berichtsbestandteile
gez. Silvia Orthuber, Geschäftsführerin gez. Richard Orthuber, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 23.12.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkIn dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden größenabhängige Erleichterungen in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die August Weber GmbH, München Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der August Weber GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der August Weber GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen." Eine Verwendung des vorstehend wiedergegebenen Bestätigungsvermerkes außerhalb dieses Prüfungsberichtes bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Werden der Jahresabschluss und der Lagebericht in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form veröffentlicht, vervielfältigt oder an Dritte weitergeleitet und wird dabei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen, so ist zuvor eine erneute Stellungnahme durch uns erforderlich. Dies gilt auch für die Übersetzung des Jahresabschlusses in andere Sprachen. Auf die diesbezüglichen Vorschriften des § 328 HGB wird verwiesen. Den vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (IDW PS 450 n.F.).
Augsburg, den 23. Dezember 2024 drei6null
Zirch & Partner mbB
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