BadischPfälzischWohnen Verwaltungsgesellschaft mbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Mike-Sven Marcus, geb. Rudzki Rudzki-Dieser seit 26.4.2023 | Prokura |
Harald Wagner seit 26.4.2023 | Prokura |
Jan, geb. Große-Weischede Carls seit 10.2.2017 | Prokura |
Christian Carls seit 21.10.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
AMS Advanced Medical Services GmbHMannheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.02.2022 bis zum 31.01.2023Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die AMS Advanced Medical Services GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der AMS Advanced Medical Services GmbH, Mannheim - bestehend aus der Bilanz zum 31. Januar 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2022 bis zum 31. Januar 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AMS Advanced Medical Services GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2022 bis zum 31. Januar 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mannheim, 25. Juli 2024 EY
GmbH & Co. KG
Grathwol, Wirtschaftsprüfer Janzen, Wirtschaftsprüferin Bilanz zum 31. Januar 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2022/23
Anhang für 2022/23Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Registerinformationen Die Gesellschaft ist unter der Firma AMS Advanced Medical Services GmbH mit Sitz in Mannheim im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter der Nummer HRB 7462 eingetragen. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte und Wertpapiere zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten und die Ausleihungen grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten angesetzt. Die unfertigen Leistungen und fertigen Leistungen sind zu Herstellungskosten bewertet. In den Herstellungskosten sind im Wesentlichen Aufwendungen für bezogene Leistungen und Personalaufwendungen enthalten. Von einer Aktivierung der Kosten der allgemeinen Verwaltung wurde gemäß § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB abgesehen. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen. Waren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Die direkt zuordenbaren erhaltenen Anzahlungen wurden offen von den Vorräten abgesetzt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Die sonstigen Wertpapiere des Umlaufvermögens wurden zu Anschaffungskosten oder gegebenenfalls nach § 253 Abs. 4 HGB zu den niedrigeren Werten, die sich aus den Börsen- oder Marktpreisen am Stichtag ergeben, angesetzt. Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Zahlungen vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen, ausgewiesen. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen davon-Vermerke für Währungsumrechnungen enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet ausgewiesen. Die Aktivierung eines Überhangs aktiver latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Finanzanlagen Der Anteilsbesitz stellt sich wie folgt dar:
Die Restlaufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände betragen weniger als ein Jahr. Forderungen gegen Gesellschafter bestehen nicht. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beinhalten in Höhe von TEUR 64 Forderungen gegen verbundene Unternehmen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten im Wesentlichen Forderungen aus Leistungsverrechnung mit der Tochtergesellschaft AMS Advanced Medical Services Limited. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Edelmetallbestände in Höhe von TEUR 470 (Vj. TEUR 470). Diese wurden zum Stichtag mit den Anschaffungskosten bewertet, weil der Marktkurs zum Stichtag den Anschaffungspreis übersteigt. Latente Steuern resultieren im Wesentlichen aus sonstigen Rückstellungen. Die aktiven latenten Steuern wurden nicht aktiviert. Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Urlaubsansprüche (TEUR 589) gebildet. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten betragen weniger als ein Jahr. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen nicht. Die erhaltenen Anzahlungen aus Honorarmittel in Höhe von TEUR 251 wurde in diesem Geschäftsjahr unter den erhaltenen Anzahlungen ausgewiesen. Im Vorjahr war der Ausweis in Höhe von TEUR 354 unter den sonstigen Verbindlichkeiten. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse gliedern sich im Wesentlichen wie folgt auf: Deutschland TEUR 14.462 (Vj. TEUR 12.391), Vereinigtes Königreich TEUR 1.383 (Vj. TEUR 1.555), Schweiz TEUR 95 (Vj. TEUR 982) und Nordamerika TEUR 36 (Vj. TEUR 161), übrige TEUR 72 (Vj. TEUR 93). Nach Geschäftsbereichen stellt sich die Aufgliederung im Wesentlichen wie folgt dar: Marketing & Vertrieb TEUR 1.651 (Vj. TEUR 1.937), Klinische Forschung TEUR 7.541 (Vj. TEUR 7.781), Medical Science TEUR 6.843 (Vj. TEUR 5.963) und übrige TEUR 13 (Vj. TEUR 12). Die Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Leistungen (TEUR 5.815, Vj. TEUR 5.219) resultiert hauptsächlich aus Projekten, die im Berichtsjahr noch nicht abgeschlossen wurden. Der gestiegene Materialaufwand (TEUR 2.007, Vj. TEUR 1.658) resultiert hauptsächlich aus höheren Aufwendungen für bezogene Leistungen. Die Personalaufwendungen (TEUR 16.400, Vj. TEUR 16.051) sind aufgrund von Gehaltsanpassungen gestiegen. Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von TEUR 430 (Vj. TEUR 158) handelt es sich im Wesentlichen um periodenfremde betriebliche Erträge aus Rückstellungsauflösungen in Höhe von TEUR 319 und Zuschreibungen aus Wertaufholungen im Umlaufvermögen in Höhe von TEUR 38. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (TEUR 3.325, Vj. TEUR 3.006) beinhalten im Geschäftsjahr wie im Vorjahr überwiegend Aufwendungen für Miete, Telefon, Lizenzen, Werbekosten, Fortbildungskosten und Reisetätigkeiten (PKW-Leasingraten, Benzinkosten, Km-Geld Erstattungen, Verpflegungspauschalen). Der Posten sonstige Zinsen und ähnliche Erträge beinhaltet im Berichtsjahr periodenfremde Zinserträge von verbundenen Unternehmen aus den Vorjahren. In den Steuern vom Einkommen und Ertrag sind keine Steueraufwendungen/-erträge enthalten, welche sich aus dem Mindeststeuergesetz oder vergleichbaren ausländischen Mindeststeuergesetzen für das Geschäftsjahr ergeben. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 137 monatlich, die sich aus Miet-, Leasing- und Lizenzverträgen zusammensetzen. Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beläuft sich auf TEUR 4.103. Die Restlaufzeiten dieser sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen im Wesentlichen mehr als ein Jahr und nicht mehr als fünf Jahre. Haftungsverhältnisse Im Hinblick auf alle bestehenden und zukünftigen Forderungen gegen die Tochtergesellschaft AMS Advanced Medical Services GmbH in Liqu., Sitzendorf an der Schmida/Österreich (AMS-Österreich), wurde eine Rangrücktrittserklärung abgegeben. Darüber hinaus hat sich die Gesellschaft in einer Patronatserklärung verpflichtet, die AMS-Österreich stets finanziell so auszustatten, dass diese ihren finanziellen Verpflichtungen nachkommen kann. Das Risiko einer Inanspruchnahme aus dem beschriebenen Sachverhalt wird aufgrund der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des betreffenden Tochterunternehmens als sehr hoch eingeschätzt, die Höhe der finanziellen Auswirkung aber gering. Eine Rückstellung oder eine Verbindlichkeit wurden zum Stichtag nicht gebildet. Sonstige Angaben Geschäftsführung Dr. Christian Carls, Diplom Chemiker und Arzt, Heidelberg Die Berichterstattung über die Organbezüge wird unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB eingeschränkt. Prüferhonorar Das im Geschäftsjahr 2023 als Aufwand erfasste Honorar des Abschlussprüfers beträgt TEUR 26 und wurde für die Abschlussprüfungsleistungen erbracht. Mitarbeiter Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 274 (Vj. 273) Mitarbeiter (Angestellte) beschäftigt. Dabei ist die Anzahl der Mitarbeiter vom Beginn (282 Mitarbeiter) zum Stichtag des Geschäftsjahres (269 Mitarbeiter) gesunken. Konzernverhältnisse Zur Aufstellung eines Konzernabschlusses ist die Gesellschaft aufgrund von größenabhängiger Befreiung gem. § 293 HGB nicht verpflichtet. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag Im April 2023 wurde die Liquidation der Tochtergesellschaft AMS Advanced Medical Services GmbH, Sitzendorf an der Schmida/Österreich, eingeleitet. Die finanzielle Auswirkung aus den Verpflichtungen der Patronatserklärung waren für die AMS Advanced Medical Services GmbH unwesentlich. Zu den Auswirkungen des aktuellen Ukraine-Russland Konflikts verweisen wir auf den Lagebericht. Es sind uns keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres bekannt geworden, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage hätten. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.
Mannheim, den 25. Juli 2024 Dr. Christian Carls, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens 2022/2023
Lagebericht für 2022/23Geschäftstätigkeit und Geschäftsentwicklung Die AMS Advanced Medical Services GmbH, Mannheim (kurz: AMS), ist ein integriertes Dienstleistungsunternehmen für die pharmazeutische Industrie auf den Gebieten der Klinischen Forschung (Phase I bis Phase IV), des Marketings und des Vertriebs, der Konzeptionierung, Durchführung mit Datenerfassung und der Datenauswertung von klinischen Studien sowie der Erstellung von Publikationen (von Wissenschaft bis Marketing). Zum Dienstleistungsportfolio gehören auch die Rekrutierung, die Vermittlung, die Arbeitnehmerüberlassung und das Training von Personal auf den vorgenannten Gebieten. AMS gehört zu den ersten und mittlerweile wichtigsten Anbietern für Nutzenbewertungen von Arzneimitteln gemäß AMNOG (Arzneimittelneuordnungsgesetz nach § 35a SGB V) und gemäß dem europäischen EU HTA Prozess. Des Weiteren unterhält AMS eine internetbasierte Pharmaschule (1. IPS). Ziel ist die Entwicklung und Vermarktung von durch Dritte herzustellende bzw. hergestellte Arzneimittel, pharmazeutisch wirksamen Nahrungsmitteln und anderen Produkten für das Gesundheitswesen, einschließlich der Beratung und Unterstützung von Dritten bei diesen Tätigkeiten, sowie für Gesundheitsträger die Entwicklung von Therapieprogrammen und Beratung mit Unterstützung bei deren Implementierung. Ferner: Das Training und die Fort- und Ausbildung von Personen, die im Gesundheitswesen tätig sind oder planen, dort tätig zu werden. Seit der Gründung von AMS im Oktober 1997 hat die Gesellschaft auf allen vorgenannten Gebieten bis heute eine dynamische Entwicklung erfahren. Dies wird durch das Wachstum des Geschäftsvolumens einerseits als auch durch die gestiegene Mitarbeiterzahl andererseits untermauert. Im abgelaufenen Geschäftsjahr erzielte die Gesellschaft Umsatzerlöse von 16,0 Mio. EUR und eine Gesamtleistung von 21,9 Mio. EUR. Zum Geschäftsjahresende waren insgesamt 269 Mitarbeiter (im Jahresdurchschnitt: 274) bei AMS beschäftigt. AMS ist weltweit tätig und unterhält vier Tochtergesellschaften in Österreich, England, USA und Deutschland. Des Weiteren beschäftigt die Gesellschaft Mitarbeiter in Frankreich, Italien, Polen und Spanien. In der pharmazeutischen Industrie genießt AMS die Reputation eines Dienstleisters höchster Qualität. AMS lässt jährlich die Qualität der eigenen Prozesse durch externe Auditoren überprüfen, um dadurch den höchsten Ansprüchen der Kunden und der Zulassungsbehörden auf der ganzen Welt zu entsprechen. Zu den Kunden von AMS zählt die Mehrheit der zehn größten globalen Pharmakonzerne. Trotz der angespannten Gesamtwirtschaftslage durch die vorausgegangene Coronakrise und durch den Krieg in der Ukraine, war die Entwicklung der Pharma- und Life Science Branche im abgelaufenen Geschäftsjahr 2022/2023 stabil. Wesentliche Steuerungsgrößen der Gesellschaft sind die Gesamtleistung sowie das Ergebnis nach Steuern. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die AMS verfügt über eine stabile Vermögenslage, die entsprechend der Vorjahre vor allem durch den Bestand an unfertigen Leistungen (TEUR 33.092; Vj. TEUR 27.268), Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 769; Vj. TEUR 1.620), Forderungen gegen verbundene Unternehmen (TEUR 1.237; Vj. TEUR 404), Wertpapiere (TEUR 2.118; Vj. TEUR 2.460) und Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten (TEUR 5.325; Vj. TEUR 5.504) sowie durch sonstige Rückstellungen (TEUR 910; Vj. TEUR 2.048) und erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen (TEUR 7.131; Vj. TEUR 6.293) geprägt ist. Die Bilanzsumme von TEUR 12.280 im Vorjahr reduzierte sich leicht auf TEUR 11.804 zum Stichtag, insbesondere durch die Reduzierung der Wertpapiere sowie leicht geringeren Guthaben bei Kreditinstituten. Auf der Finanzierungsseite reduzierten sich vor allem die sonstigen Rückstellungen bei konstantem Eigenkapital. Damit steigt die Eigenkapitalquote von AMS leicht und liegt bei 18,8% (Vj. 18,4%). Die Fristenkongruenz zwischen Mittelherkunft und Mittelverwendung wird deutlich erfüllt, indem nach der engeren Fassung der goldenen Bilanzregel, das Eigenkapital das Anlagevermögen um das 2,5-fache (Vj. 2,6-fache) übersteigt. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt im Wesentlichen durch das von den Gesellschaftern zur Verfügung gestellte Gezeichnete Kapital, sowie durch Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen. Bankkredite werden nicht in Anspruch genommen. Zur Liquiditätsplanung ist ein entsprechendes Finanzmanagement etabliert. Die Gesamtleistung im Bereich Marketing & Vertrieb (einschl. 1. IPS mit Produktevertrieb) lag mit TEUR 1.641 (Vj. TEUR 1.929) unter dem Vorjahresniveau. Innerhalb des Bereiches lag auch die Gesamtleistung der 1. IPS deutlich unter dem Vorjahresniveau (TEUR 189; Vj. TEUR 291). Im Bereich Klinische Forschung mit den Departments Clinical Operations (TEUR 6.072; Vj. TEUR 6.494), Data-Management und Biometrie (TEUR 5.051; Vj. TEUR 4.561) sowie dem Department Pharmacovigilance & Drug Safety (TEUR 588; Vj. TEUR 365) konnte mit einer Gesamtleistung von insgesamt TEUR 11.711 (Vj. TEUR 11.420) das Vorjahresergebnis übertroffen werden. Der Bereich Medical Science konnte erneut eine hohe Gesamtleistung erzielen, die deutlich über dem Vorjahresergebnis lag (TEUR 8.498; Vj. TEUR 7.551). Entsprechend der Vorjahresprognose wurde eine leicht höhere Gesamtleistung erzielt (TEUR 21.863; Vj. TEUR 20.911). Dabei sind die Umsatzerlöse auch leicht gestiegen (TEUR 16.048; Vj. TEUR 15.693), die Bestandsveränderung hat sich hingegen deutlicher erhöht (TEUR 5.815; Vj. TEUR 5.219). Das Ergebnis nach Steuern liegt mit TEUR 856 (Vj. TEUR 415) entsprechend der Vorjahresprognose deutlich über dem Niveau des Vorjahres. Die sonstigen betrieblichen Erträge (TEUR 430; Vj. TEUR 158) stiegen dabei deutlich und resultieren hauptsächlich aus den Auflösungen von sonstigen Rückstellungen. Der Materialaufwand (TEUR 2.007; Vj. TEUR 1.658) stieg und enthält vor allem Aufwendungen für bezogene Leistungen innerhalb der Projekte (TEUR 1.589, Vj. TEUR 1.271). Der Personalaufwand ist mit TEUR 16.400 (Vj. TEUR 16.051) aufgrund von gestiegenen Gehältern und Sozialabgaben im Geschäftsjahr gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen auf TEUR 3.325 (Vj. TEUR 3.006) aufgrund von zunehmenden Kosten für Reisetätigkeit, höheren Mietkosten und Einzelwertberichtigungen. Die wesentlichen Posten betreffen Miete TEUR 536 (Vj. TEUR 501), Telefon TEUR 395 (Vj. TEUR 416) und Einzelwertberichtigungen TEUR 217 (Vj. TEUR 14). Die Gesellschaft weist vor diesem Hintergrund im Geschäftsjahr einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 856 (Vj. TEUR 407) aus. Dies ist der 23. Jahresüberschuss in Folge, der erneut die gute Gesamtlage von AMS unterstreicht. Aus Sicht der Geschäftsführung ist das Geschäftsjahr 2022/23 positiv verlaufen. Risiken und Risikomanagement sowie Chancen Das Risikomanagement und Controlling der AMS hat die frühzeitige Erkennung und Beseitigung bzw. Vermeidung von bestandsgefährdenden und entwicklungsbeeinträchtigenden Risiken zum Ziel. Das Risikomanagement erfolgt im Wesentlichen durch die laufende Bewertung des bestehenden und potenziellen Auftragsbestands, sowie der Analyse aus der Kosten-Leistungs-Rechnung und dem Projektcontrolling. Die Auswertungen werden regelmäßig der Geschäftsführung, den Gesellschaftern sowie Abteilungs- und Projektverantwortlichen berichtet. Es finden außerdem regelmäßige Besprechungen der Geschäftsführung und den Fachabteilungen statt, in denen Auswertungen, Kennzahlen, Markteinflüsse und besondere Risiken besprochen werden. Sollten dabei spezifische Risiken identifiziert werden, legt die Geschäftsführung geeignete Maßnahmen fest. Die AMS bietet Dienstleistungen höchster Qualität an. Daher ist ein umfangreiches Qualitätssicherungs- und Qualitätskontrollsystem implementiert. Hiermit wird das Risiko eines Reputationsverlustes begrenzt. Aufgrund der wachsenden internationalen Ausrichtung von AMS, hatten Währungsrisiken in den letzten Jahren eine größere Bedeutung erlangt. Die AMS hat jedoch zum Stichtag kein nennenswertes Risiko aus Währungspositionen. Risiken bestehen bezüglich der Tochtergesellschaft in Österreich. Die Tochtergesellschaft AMS Advanced Medical Services GmbH in Liqu., Sitzendorf an der Schmida/Österreich, erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2022/23 wiederholt ein negatives Jahresergebnis. Im Dezember 2022 wurde daher entschieden das Tochterunternehmens zu liquidieren. Zum 30. April 2023 wurde eine Liquidationsbilanz erstellt und die Tochtergesellschaft aufgelöst. Das Liquidationsergebnis ist aufgrund des bestehenden Patronats- und Rangrücktrittserklärung durch die AMS zu tragen. Auf weitere Chancen wird insbesondere im Abschnitt "Voraussichtliche Entwicklung der Geschäftstätigkeit" eingegangen. Insgesamt überwiegen die Chancen die Risiken. Die Risikosituation hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert. Bestandsgefährdende Risiken sind nicht erkennbar. Voraussichtliche Entwicklung der Geschäftstätigkeit Unsere Maßnahmen, Prozesse in allen Abteilungen sowie der Verwaltung zu digitalisieren und zu verschlanken, bei zumindest gleichbleibender oder gar steigender Qualität, wurden und werden kontinuierlich erfolgreich umgesetzt. Vor dem Hintergrund der leichten Rezession in 2023 und der angespannten Gesamtwirtschaftslage durch den Russland-Ukraine- und den Nahost-Konflikt sowie die Konkurrenzsituation in der Pharmabranche, erreichte AMS im Geschäftsjahr mit dem Stichtag 31. Januar 2024 vorläufig eine leicht niedrigere Gesamtleistung im Vergleich zum Vorjahr. Das vorläufige Ergebnis nach Steuern fällt jedoch deutlich niedriger aus. Aufgrund unseres hohen Qualitätsniveaus sehen wir mittelfristig für unsere Geschäftsbereiche weiterhin gute Entwicklungschancen. Auf dem Gebiet der Nutzendossiers stellt sich AMS für den europäischen Markt und damit internationale Dossiers auf. Im Bereich der klinischen Forschung erfährt AMS eine wachsende Aufmerksamkeit in Nordamerika. Im Hinblick auf die Abwicklung der bestehenden und zukünftigen Auftragsverhältnisse und Projekte unseres wachsenden Kundenkreises, sind keine gesondert zu qualifizierenden und quantifizierenden Risiken zu erkennen. Die 100%ige Tochtergesellschaft AMS Advanced Medical Services Limited, London/Großbritannien, weist im Geschäftsjahr 2022/23 ein erneut sehr gutes Jahresergebnis in Höhe von TGBP 1.990 aus und wird das Jahr 2023/24 voraussichtlich mit TGBP 851 abschließen. Unsere im Geschäftsjahr 2006/07 gegründete Tochtergesellschaft AMS Advanced Medical Services GmbH in Liqu., Sitzendorf an der Schmida/Österreich, weist zum Abschlussstichtag ein negatives Jahresergebnis von TEUR 101 aus. Ein zukünftiger positiver Wandel ist nicht mehr zu erwarten. Aufgrund dessen wurde im April 2023 die Liquidation des Tochterunternehmens in Österreich eingeleitet. Zum Bilanzstichtag 31. Januar 2023 weist das Tochterunternehmen ein negatives Eigenkapital in Höhe von TEUR -2.659 aus. Infolgedessen wurde der Beteiligungsansatz und die Forderungen gegen das Tochterunternehmen in den abgelaufenen Geschäftsjahren bereits vollständig abgewertet. Das Liquidationsergebnis fällt daher entsprechend gering aus. Die Tochtergesellschaft Adano GmbH, Mannheim, weist im Berichtsjahr einen Verlust von TEUR 18 aus und verfügt über TEUR -14 Eigenkapital. Die Geschäftsführung geht für die Zukunft von positiven Ergebnissen aus. AMS Advanced Medical Services Inc., Cambridge/Massachusetts, USA, weist im Berichtsjahr einen geringen Verlust von TUSD -4 aus und verfügt über ein Eigenkapital TEUR 186. Im nachfolgenden Geschäftsjahr 2024/25 erwartet AMS im Vergleich zum Vorjahr 2023/24 eine deutlich geringere Gesamtleistung und entsprechend ein deutlich geringeres Ergebnis nach Steuern. Aufgrund des Ukraine-Russland-Konflikts, der gestiegenen Kosten durch die vergangenen hohen Inflationsraten und der anhaltenden Rezession, erwartet AMS eine insgesamt unsichere Auftragslage.
Mannheim, den 25. Juli 2024 Die Geschäftsführung Dr. Christian Carls |
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