Berlin Packaging Rixius GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Flaschen und anderen Behältnissen aus Glas
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Paul Marcel Schröder seit 20.2.2025 | Vorstandsmitglied |
Andrew James Coverdale seit 20.2.2025 | Vorstandsmitglied |
Jörg Ludwig Holzmann seit 9.2.2022 | Prokura |
Oliver Uwe Manfred Bender seit 9.2.2022 | Prokura |
Wolfgang Luckhardt seit 6.8.2018 | Vorstandsmitglied |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
RIXIUS AGMannheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Rixius AG betreibt für nationale und internationale Kunden am Standort Mannheim Handel und Produktion von Kunststoff- und Glasprodukten. Das Produktsortiment besteht überwiegend aus Flaschen, Kanistern, Dosen und Eimern sowie einer großen Auswahl von Verschlüssen und weiterem Zubehör. Die Rixius AG entwickelt auch Formen für individuelle Kundenprojekte und betreut ihre Kunden von der Entwicklung bis zum fertigen Produkt. 2. Forschung und Entwicklung Die Produktpalette der Rixius AG wird laufend durch neue Formen und innovative Produkte ergänzt. Die gute Kapitalausstattung erlaubt es, kurzfristig auf Investitionschancen zu reagieren und eine hohe Produktverfügbarkeit sicherzustellen. Die Rixius AG ist primär Großhändler und hat keine spezielle Abteilung für die Forschung und Entwicklung. Aufgrund der steigenden Marktsensibilität im Nachhaltigkeitsbereich befasst sich die Rixius AG zunehmend mit Kunststoffmaterialien, die aus unterschiedlichen Kreislaufprojekten zurückgewonnen und erneut dem Markt zugeführt werden. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung und Branchenentwicklung Im Jahr 2023 ist die Wirtschaftsleistung in Deutschland gemäß dem Ifo Institut insgesamt um 0,3 % gesunken. Das Jahr 2023 war wieder ein schwieriges Jahr für die Kunststoff und Glas verarbeitende Industrie. Die Rohstoffpreise verharrten auf hohem Niveau. Die hohen Energiekosten und die stark angestiegene Inflationsrate haben die Branche unvermindert vor große Herausforderungen gestellt. In Verbindung mit den gesamtwirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen waren Umsatzrückgänge in Teilbereichen unvermeidlich. Die Branche wird weltweit durch die angestrebte Transformation hin zu umweltgerechteren Verpackungen zunehmend mit neuen Anforderungen konfrontiert. Die Wiederverwertung von Altplastik im Sinne einer Kreislaufwirtschaft wird sich beschleunigen. Der wirtschaftliche Ausblick auf das Jahr 2024 ist verhalten, die o.g. Unsicherheiten bezüglich der Rahmenbedingungen lassen eine Planbarkeit kaum zu. 2. Geschäftsverlauf Auftragsentwicklung Die Zahl der abgewickelten Einzelaufträge der Rixius AG ist von 2022 auf 2023 in etwa gleichgeblieben. Die Auftragsvolumina haben sich im Laufe des Jahres ausgehend von dem niedrigen Niveau von 2022 wieder leicht nach oben bewegt. Beschaffung Die Rohstoffpreise für Kunststoff sind im Laufe des Jahres 2023 in etwa konstant geblieben, auf hohem Niveau. Bei Glasprodukten waren im gesamten Jahr erhebliche Preissteigerungen zu verzeichnen. Die Kosten für Logistik sowie für Hilfs- und Betriebsstoffe sind im Jahr 2023 ebenfalls deutlich angestiegen. 3. Vermögens- und Ertragslage Der Rohertrag konnte - bei leicht verringertem Umsatz - gegenüber dem Vorjahr um 117 T€ gesteigert werden. Der Personalaufwand ist gegenüber 2022 um 1% gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen wurden um 123 T€ reduziert. Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 3.337 T€ erwirtschaftet. Das für das Jahr 2023 geplante EBIT wurde nicht erreicht. Die niedrigeren Abrufmengen der Kunden in nahezu allen Branchen konnten nicht vollständig durch Preiserhöhungen kompensiert werden. Die Bilanzsumme beträgt 19.062 T€. Die Eigenkapitalquote lag im Berichtsjahr bei 81,6%. Das Vermögen der Gesellschaft setzt sich wie im Vorjahr im Wesentlichen aus Grundstücken und Gebäuden, Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie Vorräten, Forderungen und Bankguthaben zusammen. 4. Finanzlage Das Anlagevermögen ist zu günstigen Bedingungen langfristig fremdfinanziert bzw. durch das Eigenkapital abgedeckt. Bankkredite für den laufenden Geschäftsbetrieb werden nicht benötigt. Die geringen Darlehensverbindlichkeiten wurden planmäßig getilgt. Das Unternehmen ist durchfinanziert. Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit im Berichtsjahr ist auf 3,3 Mio. € (Vorjahr 2,3 Mio. €) gestiegen. 5. Finanzielle Leistungsindikatoren Zentrale Elemente der Unternehmenssteuerung sind Umsatz, Rohgewinnmarge und Personalkosten und das EBIT. Das EBIT liegt im Berichtsjahr bei 3,3 Mio. € und damit leicht niedriger als im Vorjahr. Die Rohgewinnmarge lag im Berichtsjahr auf dem Niveau des Vorjahres und damit leicht unter unseren Erwartungen. Die der Unternehmenssteuerung zu Grunde liegenden Daten stammen aus dem Buchhaltungssystem, dem Warenwirtschaftssystem sowie internen Statistiken. Die EDV-Systeme werden auditiert, regelmäßig gewartet und weiterentwickelt. Ein nach DIN-ISO 9001 zertifiziertes QM-System gewährleistet sichere Abläufe und die Erfassung der internen Prozesse. Das Umweltmanagement wird nach DIN ISO 14001 geführt. C. Chancen- und Risikobericht 1. Risiken Das Management der Rohstoffsituation - damit einhergehend mit der Entwicklung der Energiekosten - hinsichtlich Preisen und Verfügbarkeit wird weiter die zentrale Herausforderung im Jahr 2024. Dazu kommen die Veränderungen im Transportwesen und die damit verbundenen Zusatzkosten. Im Schwerpunkt aller Aktivitäten steht weiter die Sicherstellung der hohen Produktverfügbarkeit und der Erzielung einer stabilen Rohertragsquote auf dem Niveau von 2023. Die aktuelle konjunkturelle Lage in Deutschland ist wenig optimistisch und zudem maßgeblich von weltweiten Unsicherheiten geprägt, hauptsächlich vom Krieg in der Ukraine und im Nahen Osten. Im Geschäftsfeld der Rixius AG sind die Schwellen für den Eintritt neuer Marktteilnehmer relativ niedrig. Junge Unternehmen, die per Internet mit einem selektierten - häufig rein nachhaltigen - Produktportfolio auftreten, führen in einzelnen Marktsegmenten zu Wettbewerb. Diesen Entwicklungen wird von der Rixius AG mit der in 2023 begonnenen Ausrichtung nach Marktsegmenten zunehmend begegnet. Weiterhin verschaffen das umfangreiche Sortiment, die hohe Lieferfähigkeit aufgrund der Lagerkapazität verbunden mit der hohen Beratungskompetenz der Rixius AG deutliche Vorteile im Wettbewerb. Die Überprüfung und Adaption der Prozesse und der Aufbauorganisation begleiten weiter den Wandel der Rixius AG. Die digitale Transformation erstreckte sich 2023 auf die vollständige Digitalisierung des Lagerwesens. Die Vorbereitung zur Einführung eines Produktinformationsmanagementsystems (PIM) wurde erfolgreich abgeschlossen. Somit wird die Einführung im Jahr 2024 zentrales Projekt. Rechtsstreitigkeiten mit höherem Risikokapital bestehen nicht. Sowohl aus den unternehmensbezogenen Daten der Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage als auch aus den Daten, die der Gesellschaft von den Beschaffungs-, Absatz- und Finanzmärkten vorgegeben sind, sind Risiken, welche über das allgemeine Unternehmerrisiko hinausgehen, nicht erkennbar. 2. Chancen Die Rixius AG ist durch ihr großes Lager und die gefestigten Lieferantenverbindungen in der Regel sehr gut lieferfähig. Die Rixius AG bedient einen breiten Kundenstamm im Mittelstand, wobei der einzelne Kunde nur einen geringen Umsatzanteil hat. Der Umsatzanteil des größten Einzelkunden liegt unter 5 Prozent. Marktseitig wird eine gezielte Ausrichtung des Vertriebs nach definierten Marktsegmenten verbunden mit der genaueren Erfassung der Anforderungen der Kunden aus diesen Bereichen mit großen Wachstumschancen verbunden sein. Die "Herstellerkompetenz" der Rixius AG wird noch deutlich stärker herausgestellt und somit die Option, in enger Absprache mit verschiedenen Kunden neue kundenspezifische (nachhaltige) Verpackungen zu entwickeln, zunehmend genutzt. Dadurch ist einerseits das Risiko bei der Markteinführung neuer Produkte begrenzt und andererseits wird die Kundenbindung stark erhöht. Der Ausbau des inzwischen ausgeprägt vorhandenen Nachhaltigkeitskonzepts sowie die professionelle Ermittlung und Zertifizierung des Corporate Carbon Footprint ist wesentlich für die Positionierung der Rixius AG im Markt. Die konsequente Weiterführung aller Aktivitäten ist auch für das Geschäftsjahr 2024 relevant. Ziel ist weiter, die beschleunigte Transformation des Verpackungsmarktes hin zu nachhaltigen Lösungen aktiv mit zu gestalten. Das Produkt- und Leistungsangebot wird laufend weiter ausgebaut und damit die Unterscheidung vom Wettbewerb unterstützt. Im Jahr 2023 wurde zudem die Marke flakado eliminiert und die beiden eShops unter www.Rixius.com zusammengefasst. Der gezielte Einsatz von Digitalisierungsinstrumenten, im Kundenbereich durch den Ausbau des CRM Systems, mit der erfolgreichen Einführung des neuen digitalen Lagerverwaltungssystems im Jahr 2023 und mit der Professionalisierung (einschließlich eines Facelifts der Webseite) des Onlineshops wird der Rixius AG eine stärkere Marktposition ermöglichen. Die Rixius AG ist durch ihre Marktposition und ihre übersichtliche Kostenstruktur sowie der zahlreichen Möglichkeiten zu Effizienzsteigerungen in allen Unternehmensprozessen gut aufgestellt, sodass bei der Abwägung der Chancen und Risiken die Chancen überwiegen. 3. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Die Finanzinstrumente der Gesellschaft bestehen im Wesentlichen aus Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie flüssigen Mitteln und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Die Risiken des Ausfalls von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden durch das engmaschige Forderungsmanagement eingegrenzt. 4. Zuverlässigkeit des unternehmensinternen Planungssystems Der Umsatz, der Rohertrag und das EBIT werden für das Jahr 2024 auf höherem Niveau als 2023 erwartet. Die Personalkosten werden voraussichtlich leicht steigen. Alle in diesem Bericht enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen wurden nach bestem Wissen und Gewissen getroffen. Da sie jedoch auch von Faktoren abhängen, welche die Geschäftsleitung nicht beeinflussen kann, kann die tatsächliche Entwicklung abweichen. D. Prognosebericht Markt und Konjunktur Der in der Kunststoff-Hohlkörperbranche nach wie vor starke Verdrängungswettbewerb wird im laufenden Geschäftsjahr anhalten. Insbesondere herrscht aufgrund der konjunkturellen Lage in Deutschland Kostendruck auf die Verkaufspreise. Die Rohstoffpreis- und die Produktverfügbarkeitssituation wird sich zudem nicht wesentlich entspannen. Die weiter anhaltenden Situationen in den Krisengebieten Ukraine und dem Nahen Osten werden weiter für Unsicherheiten bezüglich einer verlässlichen Prognose zur wirtschaftlichen Entwicklung des laufenden Geschäftsjahres sorgen. Das Geschäftsjahr 2024 hat mit einem 1. Quartalsergebnis leicht über dem Vorjahresniveau begonnen.
Mannheim, den 29. März 2024 Wolfgang Luckhardt BilanzAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023 in der Fassung nach § 327 HGBder RIXIUS AG, Mannheim
Anhang zum Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023Firma Rixius AG, MannheimA. Allgemeines Die Rixius AG hat Ihren Sitz in Mannheim. Sie ist eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Mannheim unter der Nummer HRB 8469. Die Gesellschaft ist als mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 und 4 HGB zu behandeln. Von größenabhängigen Erleichterungen bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde kein Gebrauch gemacht. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt und gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den handelsrechtlichen Vorschriften des § 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Anlagevermögen Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen werden linear zu den steuerlich höchstmöglichen Werten vorgenommen. Computer werden über einen Zeitraum von drei Jahren abgeschrieben. Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden über einen Abschreibungszeitraum von 3 bis 5 Jahren abgeschrieben. Der Abgang wird nach Vollabschreibung unterstellt. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis 800,00 EUR werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Im Folgejahr werden Abgänge in entsprechender Höhe unterstellt. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von mehr als 800,00 EUR werden über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Umlaufvermögen Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Die Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen werden in Einklang mit § 268 (5) HGB von den Vorräten abgesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nominalbeträgen angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken und dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch angemessene Wertabschläge Rechnung getragen. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bilanziert. Passivposten Die Pensionsrückstellungen wurden mit dem Verpflichtungswert bilanziert. Dabei wurde die eigentliche Verbindlichkeit gegenüber den Begünstigten nach versicherungsmathematischen Grundsätzen entsprechend dem modifizierten Teilwertverfahren in Anlehnung an die Berechnungsmethode des § 6a EStG unter Zugrundelegung eines Zinsfußes von 1,74 bzw. 1,82 v.H. berechnet. Durch die Auszahlung der verpfändeten Rückdeckungsversicherung wurde die Rückstellung um diesen Betrag erhöht. Bei der Bemessung der sonstigen Rückstellungen wurde allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung getragen. Die Höhe der Rückstellungen entspricht den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Beträgen. Die zugrunde liegenden Verbindlichkeiten sind kurzfristig und wurden mit den Rückzahlungsbeträgen passiviert. C. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Zusammensetzung und die Entwicklung des Anlagevermögens ergeben sich aus dem als Anlage beigefügten Anlagespiegel. 2. Umlaufvermögen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 1.381.604,38 sind ausschließlich kurzfristig. Es wurden Einzelwertberichtigungen vorgenommen und eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Die Sonstigen Vermögensgegenstände setzen sich wie folgt zusammen:
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 0,00. 3. Rechnungsabgrenzungsposten Bei den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten handelt es sich um Abgrenzungen aus der Nutzung von Software-Lizenzen sowie im Geschäftsjahr geleistete Leasingsonderzahlungen für Kraftfahrzeuge. 4. Eigenkapital Das Grundkapital der Gesellschaft ist eingeteilt in 1.500 Namensaktien im Nennbetrag von je EUR 1.000. Die Gesellschaft hält seit dem 14.01.2011 150 Aktien mit einem Anteil von 10% am Grundkapital als eigene Aktien. Aus der Bewertung der Pensionszusage ergibt sich eine Ausschüttungssperre nach § 253 (6) HGB in Höhe von EUR 7.127,00. Hierbei handelt es sich um den Unterschiedsbetrag i.S.d. § 253 (6) S.1 HBG zwischen dem Ansatz der Rückstellungen für Altersvorsorgeverpflichtungen nach Maßgabe des entsprechenden Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren. 5. Rückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen bestehen
Die Pensionsrückstellungen sind mit ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert. Verpfändete Rückdeckungsversicherungen wurden in Höhe von EUR 201.605,00 wurden ausgezahlt und hinzugerechnet. Die Teilwerte der Pensionsrückstellungen wurden nach dem modifizierten Teilwertverfahren ermittelt. Es wurde ein Rechnungszins von 1,74 bzw. 1,82 v. H. zugrunde gelegt. Fluktuation, Rententrend und Gehaltstrend wurden jeweils mit 0,00 v. H. angenommen. Die Pensionszusagen sind gedeckelt. Als Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck gewählt. Im Jahresabschluss 2015 wurde von dem Wahlrecht Gebrauch gemacht, den Zeitraum zur Ermittlung des durchschnittlichen Zinssatzes für die Diskontierung der Altersversorgungsverpflichtungen von sieben auf 10 Jahre zu verlängern. Der Unterschiedsbetrag, der sich aufgrund der Anwendung des § 253 (2) S. 1 HGB zwischen der sieben- und der zehnjährigen Durchschnittsbetrachtung ergibt, beträgt EUR 7.127,00. Steuerrückstellungen waren im Geschäftsjahr nicht zu bilden. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Die sonstigen Rückstellungen enthalten Personalkosten in Höhe von EUR 609.017,00. 6. Die Zusammensetzung und die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gehen aus der nachfolgenden Aufstellung hervor:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundpfandrechte gesichert. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von EUR 124.334,88 € sowie aus sozialer Sicherheit in Höhe von EUR 1.274,48 enthalten. Die Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen werden seit dem Geschäftsjahr 2019 nach § 268 (5) HGB offen von den Vorräten abgesetzt. D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Personalaufwand
E. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen Miet- und Leasingverpflichtungen, sowie Wartungsverträge, Sponsoringverträge und Beratungsverträge. Sie stellen gleichzeitig außerbilanzielle Geschäfte im Sinne von § 285 Nr. 3a HGB dar und betrugen EUR 863.225 (Vorjahr EUR 609.121). F. Sonstige Angaben Folgenden Gesellschaften gehört mehr als der vierte Teil der Aktien der Gesellschaft: BWK Unternehmensbeteiligungsgesellschaft, Stuttgart, mit einer Beteiligung von 60% und BWK Holding GmbH Unternehmensbeteiligungsgesellschaft, Stuttgart, mit einer Beteiligung von 29% Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 86 Mitarbeiter, davon:
Vorstände waren im Berichtszeitraum bis 15.05.23 Herr Dipl.-Betriebswirt Uwe Maischatz (CFO), Illerkirchberg, ganzjährig Herr Ing. Wolfgang Luckhardt (CEO), Königstein und ab 25.05.23 Herr Christian Sorg (CFO), Heubach. Auf die Angabe der Gesamtbezüge i.S.v. § 285 Nr. 9a und 9b HGB wird gemäß § 286 (4) HGB verzichtet. Der Vorstand schlägt der Hauptversammlung vor, das Ergebnis auf neue Rechnung vorzutragen. Aufsichtsräte waren im Berichtszeitraum ganzjährig: Christian Sorg, Stuttgart (Vorsitzender), Investmentmanager bis 24.05.23 Dr. Jochen Wolf, Stuttgart (Vorsitzender), Investmentmanager ab 25.05.23 Jürgen Schäfer, Neckarsulm (Stellvertretender Vorsitzender), Vorstand Bechtle AG Carsten Cox, Tübingen, Bankkaufmann Ass. jur. Helmut Winter, Ludwigshafen Auf die Angabe der Gesamtbezüge i.S.v. § 285 Nr. 9a und 9b HGB wird gemäß §286 (4) HGB verzichtet. Es sind nach dem Bilanzstichtag keine Vorgänge von besonderer Bedeutung bekannt geworden. Die weitere Entwicklung im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg sind an dieser Stelle noch nicht abschätzbar bzw. werden im Lagebericht erläutert.
Mannheim, den 29. März 2024 Rixius AG Wolfgang Luckhardt Entwicklung des Anlagevermögens
Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers:An die RIXIUS AG, Mannheim: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - und den Lagebericht der RIXIUS AG, Mannheim, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse -entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 und -vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz, und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus -identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. -gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems der Gesellschaft abzugeben. -beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. -ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unsere Prüfungsurteile zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. -beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. -beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. -führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Gerlingen, 26.06.2024 Stimpfle
und Stimpfle Partnerschaft mbB
Josef Stimpfle, Wirtschaftsprüfer Bericht des Aufsichtsrats über das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023der RIXIUS AGSehr geehrte Aktionäre, der Aufsichtsrat hat sich laufend, in diversen Telefonaten und in seinen Sitzungen vom 01.03.,24.05., 18.09., 21.11.2023 ausführlich über die Geschäfts- und Finanzlage, das Investitionsprogramm und besondere Geschäftsvorfälle der RIXIUS AG unterrichtet. Die Entwicklung des Unternehmens wurde gemeinsam mit dem Vorstand regelmäßig erörtert. Gegenstand der Beratungen waren in der Berichtszeit insbesondere die Umsatz- und Ergebnissituation, die Personalentwicklung, die Weiterentwicklung der Webshops, die strategische Ausrichtung der Gesellschaft sowie die Auswirkungen des konjunkturellen Umfelds und der Inflation in Deutschland. Der Aufsichtsrat hat die genannten und weitere Maßnahmen intensiv mit dem Vorstand beraten unddie dafür erforderlichen Entscheidungen getroffen sowie die Geschäftsführung des Vorstands imGeschäftsjahr 2023 aufgrund der laufenden Berichterstattung sowie der gemeinsamen Sitzungenbegleitet und überwacht. Zustimmungspflichtige Geschäfte wurden durch den Aufsichtsrat vor Beschlussfassung mit dem Vorstand erörtert. Der Aufsichtsratsvorsitzende sowie einzelne Mitgliederdes Aufsichtsrats standen auch außerhalb der Aufsichtsratssitzungen in regelmäßigem Kontakt mitdem Vorstand. Die periodische Berichterstattung des Vorstands an den Aufsichtsrat hatte insbesondere die Finanzierung, die strategische Ausrichtung, die Kosten, das Ergebnis, außerordentliche Vorfälle, sowiedie Entwicklung des Marktes zum Gegenstand. Diese Berichte hat der Aufsichtsrat ausführlich mitdem Vorstand erörtert. Der Jahresabschluss 2023 und der Lagebericht der RIXIUS AG sind unter Einbeziehung der Buchführung von der Stimpfle und Stimpfle Partnerschaft mbB Rechtsanwälte, Steuerberater und Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Gerlingen, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Der Aufsichtsrat hat sich intensiv mit dem Abschluss befasst. Der Abschlussprüfer stand für Rückfragen zur Verfügung. Der Aufsichtsrat hat seinerseits den Jahresabschluss und den Lagebericht des Vorstands geprüft.Dem Ergebnis der Prüfung des Jahresabschlusses durch den Abschlussprüfer tritt der Aufsichtsrataufgrund seiner eigenen Prüfung bei. Nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung hat der Aufsichtsrat keine Einwendungen zu erheben. Er billigt den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt. Der Aufsichtsrat schließt sich dem neuen Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstands an, von demim Geschäftsjahr 2023 ausgewiesenen Bilanzgewinn in Höhe von 13.799.210,32 eine Dividendevon 2.250,00 je Aktie, d.h. bei 1.350 dividendenberechtigte Aktien einen Betrag von 3.037.500auszuschütten und den Restbetrag in Höhe von 10.761.710,32 auf neue Rechnung vorzutragen. Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und allen Mitarbeitern für ihren Einsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr sowie den Aktionären für das dem Unternehmen entgegengebrachte Vertrauen.
Mannheim, 09. Juli 2024 Der Vorsitzende des Aufsichtsrats Dr. Bernd Bergschneider HauptversammlungIn der ordentlichen Hauptversammlung der Firma Rixius AG mit Sitz in Mannheim wurde am 09.07.2024 folgende Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinnes getroffen: 2.1 Ausschüttung einer Dividende von EUR 2.250,00 je Aktie, das sind insgesamt für 1.350 dividendenberechtigte Aktien EUR 3.037.500,00. 2.3 Gewinnvortrag auf neue Rechnung EUR 10.761.710,32 ErläuterungenDer Jahresabschluss wird wegen der Inanspruchnahme von Erleichterungen nur teilweise offengelegt. Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss. Der Jahresabschluss wurde am 09.07.2024 festgestellt. |
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