Ampack GmbH
Lechfeldgraben 7, 86343 Königsbrunn, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Florian Monarth seit 18.9.2025 | Prokura |
Jan Frederik Repplinger seit 14.10.2024 | Geschäftsführer |
Julia Liebicher seit 4.6.2024 | Prokura |
Markus Schlumberger seit 19.11.2012 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 3.00% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 97.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Ampack GmbHKönigsbrunnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012Lagebericht für das Geschäftsjahr 2012I. VorbemerkungMit Wirkung zum 1. Oktober 2012 hat die Robert Bosch GmbH vier Gesellschaften aus dem Besitz der Familie Ammann gekauft. Dies waren die Ampack Ammann GmbH & Co. KG, die Ingenieurbüro Ammann GmbH und Co. KG sowie die beiden Komplementärgesellschaften Ampack GmbH (ehemals Ammann Beteiligung GmbH) und die Ingenieurbüro Ammann GmbH (ehemals Ingenieurbüro Ammann Beteiligung GmbH). Im Zuge der Anwachsung ist die Robert Bosch GmbH als Kommanditistin aus beiden Kommanditgesellschaften ausgetreten, so dass in der Folge die Ampack Ammann GmbH und die Ingenieurbüro Ammann GmbH das Handelsgeschäft der Gesellschaften mit allen Aktiva und Passiva übernommen haben. Beide Gesellschaften werden als Tochtergesellschaften der Robert Bosch GmbH mit einer Beteiligung von Einhundert Prozent geführt und werden mit diesem Jahresabschluss in den Konzernabschluss der Robert Bosch GmbH mit einbezogen. Im nächsten Schritt ist die Verschmelzung der beiden Gesellschaften (Ampack GmbH, ehemals Ampack Ammann GmbH und Ingenieurbüro Ammann GmbH) zu einer Gesellschaft zum 1. Januar 2014 geplant. Die zukünftige Gesellschaft wird den Namen Ampack GmbH tragen. Der vorliegende Jahresabschluss umfasst das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2012 bis zum 31. Dezember 2012 der Ampack GmbH. Zum 1. Oktober 2012 wurde mit Übernahme der Bilanzwerte der Altgesellschaften auch die Bilanzierungslogik auf die konzerneinheitlichen Vorgaben der Robert Bosch GmbH umgestellt. Das führte in einigen Positionen der Bilanz und G&V zu neuen und zum Teil deutlich veränderten Wertansätzen. Hierauf wird in diesem Bericht im Bereich des Nachtragsberichts noch vertieft eingegangen. Eine aussagekräftige Vergleichbarkeit mit den Vorjahreswerten des Geschäftsjahres 2011 der Ammann Beteiligung GmbH ist nicht möglich. II. Geschäfts- und RahmenbedingungenDer Ende 2011 angedeutete Trend eines Wachstums im Investitionsgüterbereich hat Anfang und Mitte 2012 zu sehr hohen Auftragseingängen geführt. Die gute Marktposition der Firma Ampack hat zu einer überproportional hohen Erfolgsquote bei Ausschreibungen geführt. Die konstant fortgeführten Strukturierungsmaßnahmen zeigten für das Jahr 2012 den gewünschten Effekt, dass der stark anwachsende Auftragseingang auch kapazitativ bewältigt werden kann. III. Lage der GesellschaftIm abgelaufenen Geschäftsjahr ist es dem Unternehmen gelungen, seine führende Marktposition in den Stammmärkten Europas, insbesondere in Deutschland, Frankreich, Österreich, Benelux und der Schweiz weiter auszubauen. Maßgeblich hierfür war eine konsequente Weiterentwicklung des Produktportfolios an aseptischen und ultracleanen Verpackungsmaschinen der Längs- und Karussellfüllertypen. Aufgrund der umfangreichen Investitionen der letzten Jahre im Fertigungsbereich konnte auch das Serviceangebot an Ersatzteilen für unsere Kunden weiter auf hohem Niveau ausgebaut werden. Die Fertigung war dabei während des gesamten Jahres voll ausgelastet. Zum 31. Dezember 2012 waren durchschnittlich 218 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen bei der Ampack GmbH beschäftigt. Dies stellt einen Aufbau von 6,3 % dar. Mit der Übernahme durch die Robert Bosch GmbH wurde im letzten Quartal mit den Vorbereitungen für eine Betriebsratswahl in 2013 begonnen. IV. Ertrags-, Finanz- und VermögenslageDie Abfindung, welche im Zuge der Anwachsung von Ampack an die Robert Bosch GmbH zu leisten war, wurde erfolgswirksam als außerordentlicher Aufwand erfasst. Das daraus resultierende außerordentliche Ergebnis beträgt -35,9 Millionen EUR. Das positive Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beläuft sich auf 3,1 Millionen EUR. Der Netto-Cashflow beläuft sich auf 2,3 Millionen EUR. Der Umsatz des Jahres 2012 beläuft sich auf 11,4 Millionen EUR. Mit einer Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen in Höhe von 1,6 Millionen EUR beträgt die Gesamtleistung 13 Millionen EUR. Die Bilanzsumme der Ampack GmbH beträgt zum Jahresende 2012 38,0 Mio. EUR uns setzt sich in den wichtigsten Positionen wie folgt zusammen:
V. InvestitionenIm Jahr 2012 wurden in relativ geringem Umfang Investitionen in Sachanlagen und Immaterielle Vermögensgegenstände getätigt. Das Gesamtvolumen der Zugänge dabei 53 Tausend EUR nach der Übernahme. Im Zeitraum vom 1. Januar 2012 bis zum 30. September 2012 wurden 187 Tausend EUR investiert. Die Anschaffung eines neuen und effizienten Drehbearbeitungszentrum mit einem Wert von fast 0,5 Millionen EUR wurde über Mietkauf-back realisiert. VI. NachtragsberichtDie Gesellschafterversammlung der Robert Bosch GmbH hat eine Einzahlung in die Kapitalrücklage in Höhe von 7,6 Mio. EUR beschlossen. Der Beschluss erfolgte vor dem Hintergrund, dass die Gesellschaft zum 31. Dezember 2012 einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von 4,54 Millionen EUR aufweist, welcher durch die Neubewertung des bei Übernahme Vermögens der Ampack Ammann GmbH & Co KG entstanden ist. Im Einzelnen entstand dieser Verlust durch die Anwendung von Bewertungsrichtlinen der Bosch Gruppe, welche von den bisher angewandten Bewertungsrichtlinen der Ampack Ammann GmbH & Co. KG abweichen und daher zu Wertkorrekturen zum 1. Oktober 2012 zur Folge hatten. Im Bereich der Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe wurde bei den Vorratswerten eine Abschreibung in Höhe von 2,59 Millionen EUR vorgenommen. Die Rückstellungen für Garantie und sonstige Risiken wurden um 1,33 Millionen EUR erhöht. Durch die Anwendung der Umsatzfakturierungsrichtline wurde zum 1. Oktober 2012 Umsatz in Höhe von 8,80 Millionen EUR rückgängig gemacht, da darin ein zu früh ausgewiesener Gewinn enthalten gewesen wäre. Damit folgte eine Bestandserhöhung an unfertigen Erzeugnissen in Höhe von 4,48 Millionen. Projekte dürfen dabei erst dann als Umsatz fakturiert werden, wenn die wesentlichen vertraglichen Leistungskomponenten erfüllt sind. Diese Voraussetzung gilt zu dem Zeitpunkt als erfüllt, zu dem die Restleistung bezogen auf die Gesamtkosten eines Projekts kleiner als 5 % sind. Dieser Erfüllungsgrad war bei einigen Projekten zum 30. September 2012 noch nicht erfüllt, was zu einer Korrektur in Ausweis und Bewertung von Vermögensgegenständen und Schulden geführt hat. Zum 31. Dezember 2012 waren die Voraussetzungen zur Realisierung vollständig erfüllt. Insofern ist das Jahresergebnis aus dieser Vorgabe unbeeinflusst gewesen. VII. Risiko- und Chancenberichta) Chancen Der hohe Auftragseingang 2012 hat eine sehr lang anhaltende Auslastung bis in das 4. Quartal 2013 erzeugt. Die 2012 gewonnenen Projekte sind Leitprojekte für die Branche und ermöglichen so Ampack seine Technologieführerschaft im Markt weiter auszubauen. Diese Leitprojekte sind bedeutsam als Referenzen für die geplante Erschließung der neuen Märkte mit Hilfe des durch den Eigentumsübergang zu Bosch sofort verfügbaren internationalen Vertriebsnetzes. Daraus ergeben sich noch nicht exakt quantifizierbare Potentialerhöhungen für die Firma Ampack, die durch den langen Auftragshorizont bis Q4 2013 mit einer hohen Wahrscheinlichkeit und der Infrastruktur von Bosch gehoben werden können. b) Risiken Generell ist ein Eigentumsübergang in einer starken Wachstumsphase eines Unternehmens mit einem höheren Risiko verbunden. Der tiefe Einblick durch die Due Dilligence und die enorme Erfahrung von Bosch bei Unternehmenskäufen machen diesen Punkt kalkulierbar. Die Integration der Ampack GmbH in die Bosch-Gruppe wird durch ein Post Merger Integration Projekt unterstützt, welches sich mit einer Laufzeit von 18 Monaten über sämtliche Unternehmensfunktionen erstreckt. Die Marktrisiken sind schwerpunktmäßig in Europa zu suchen, dem bisherigen Kernmarkt von Ampack. Hier ist wieder mit einer Abkühlung gegen Ende 2013 zu rechnen. Für 2013 ist der Markteintritt in Asien geplant. Aber auch durch das weitere starke Wachstum des Nutrition Bereichs in Europa können die Risiken möglicherweise kompensiert werden. Somit sind wirkliche Risiken hauptsächlich in einer globalen gesamtwirtschaftlichen negativen Entwicklung zu sehen. VIII. PrognoseberichtFür das Jahr 2013 rechnen wir mit einem Umsatzwachstum auf über 50 Mio. EUR und einem Jahresüberschuss von ca. 6 Mio. EUR. Im Jahr 2014 sollte sich dieser Trend insbesondere durch Umsatzsteigerungen in neuen Märkten weiter positiv fortsetzten. In Summe rechnen wir in den Stammmärkten für die Investitionsgüterindustrie mit einer stabilen Marktentwicklung. Zum 1.1.2014 werden die beiden heute bestehenden Gesellschaften, die Ampack GmbH und die Ingenieurbüro Ammann GmbH zu einer Gesellschaft verschmolzen. Diese Gesellschaft wird dann den Namen Ampack GmbH tragen.
Königsbrunn, 13. September 2013 Ampack GmbH gez.: Dr. Wilhelm Wazel gez.: Markus Schlumberger BILANZ zum 31. Dezember 2012AKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01. Januar 2012 bis 31. Dezember 2012
Anhang für das Geschäftsjahr 01. Januar - 31. Dezember 2012I. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussNach den in den §§ 264, 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Gesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Zum 01.10.2012 sind im Wege der Anwachsung gegen Abfindung sämtliche Aktiva und Passiva der Ampack Ammann GmbH & Co. KG, Königsbrunn, zu Buchwerten übernommen worden. Die Ampack Ammann GmbH & Co. KG wies zum 31.12.2011 folgende Werte aus:
Die Gewinn- und Verlustrechnung der Ampack Ammann GmbH & Co. KG wies vom 1.1. - 31.12.2011 u.a. folgende Werte aus:
Im vorliegenden Geschäftsjahr beschränkte sich die Tätigkeit daher vom 01.01.-30.09.2012 wie im Vorjahr auf die Übernahme der Haftung und der Geschäftsführung für die Ampack Ammann GmbH & Co. KG, Königsbrunn. Ab 01.10.2012 liegt der Gegenstand in der Herstellung und im Vertrieb von Verpackungs- und Abfüllmaschinen jeglicher Art sowie Beratung und Service auf dem Gebiet maschineller Verpackung. Ein Vergleich mit den Vorjahreszahlen kann somit nur eingeschränkt erfolgen. Die Firma lautet ab 29.11.2012 Ampack GmbH, davor Ammann Beteiligungs-GmbH bis 30.09.2012 bzw. Ampack Ammann GmbH bis 28.11.2012. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt. II. Angaben zur Bilanzierung und BewertungBilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Bei den immateriellen Vermögensgegenständen erfolgt die Abschreibung linear. Die beweglichen Anlagegüter werden linear oder degressiv abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis Euro 410 wurden im Erwerbsjahr voll abgeschrieben. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu den Anschaffungskosten (Durchschnittspreismethode), soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war. Alle erkennbaren Risiken, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen die produktionsbezogenen Vollkosten. Es wurde verlustfrei bewertet, d.h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen. Vom Wahlrecht des § 268 Abs. 5 S. 2 HGB wurde Gebrauch gemacht. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände sowie Verbindlichkeiten, die ursprünglich auf fremde Währung lauteten, wurden zum Entstehungskurs oder bei Forderungen zum niedrigeren bzw. bei Verbindlichkeiten zum höheren Stichtagskurs bewertet. Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Rückstellungen für Pensionen oder pensionsähnlichen Verpflichtungen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 5,06 % Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 3 % und Rentensteigerungen von jährlich 1,0 % zugrunde gelegt, sowie eine Fluktuation in Höhe von 2,0 % p.a. unterstellt. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Für zukünftige Aufwendungen aus der Erfüllung von Garantieleistungen wurden entsprechende Rückstellungen in Höhe des jeweiligen Erfüllungsbetrags, d.h. unter Berücksichtigung der voraussichtlich im Erfüllungszeitpunkt geltenden Kostenverhältnisse, gebildet. Die Rückstellung gliedert sich nach allgemeinen und besonderen Garantien. Die Rückstellung für besondere Garantieleistungen ermittelt sich mit 3 % des Umsatzes der betroffenen Projekte, die Rückstellung für allgemeine Garantieleistungen errechnet sich aus 2 % des Umsatzes Rückstellungen für Verpflichtungen aus Altersteilzeit werden nach Maßgabe des Blockmodells gebildet. Die Bewertung der Rückstellungen für Altersteilzeit erfolgt unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 5,04 % p.a. und auf der Grundlage der Richttafeln 2005 G von Dr. Klaus Heubeck nach versicherungsmathematischen Grundsätzen. Die Rückstellungen für Altersteilzeit wurden für zum Bilanzstichtag bereits abgeschlossene und zukünftige potenzielle Altersteilzeitvereinbarungen gebildet. Sie enthalten Aufstockungsbeträge und bis zum Bilanzstichtag aufgelaufene Erfüllungsverpflichtungen der Gesellschaft. Die Rückstellung für Altersteilzeitleistungen wurde nach der versicherungsmathematischen Methode gem. der Stellungsnahme des IdW zur Bilanzierung von Verpflichtungen aus Altersteilzeitregelungen gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt:
Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr findet nicht statt. III. Angaben zur BilanzDie Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben i. H. v. Euro 145.003,37 eine Restlaufzeit von über 1 Jahr (Vorjahr: Euro 13.655,40). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen (§ 265 Abs. 3 HGB) in Höhe von Euro 136.811,52 (Vorjahr: Euro 442.734,27). Die Rückstellung für Pensionen beträgt Euro 150.653,00 (Vorjahr: Euro 0,00) und wurden nach der versicherungsmathematischen Methode gebildet. Bei der Verrechnung des sog. Planvermögens betragen die Anschaffungskosten sowie der beizulegende Wert der verrechneten Vermögensgegenstände Euro 122.401,20, der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden Euro 145.279,00.
Von den Verbindlichkeiten besitzen Euro 32.709.029,70 (Vorjahr: Euro 797,96) eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betragen Euro 8.627.932,62 (Vorjahr: Euro 0,00). IV. Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Abfindung, welche im Wege der Anwachsung zu leisten war, wurde erfolgswirksam als außerordentlicher Aufwand erfasst. Weiterhin sind im außerordentlichen Aufwand Aufwendungen in Höhe von Euro 8.238.396,46 enthalten, die im Zusammenhang mit der Übernahme der Vermögensgegenstände und Schulden der Ampack Ammann GmbH & Co. KG zum 1.10.2012 durch Korrekturen aus Bilanzierung und Bewertung entstanden sind. Die Korrekturen betreffen den Ansatz und die Bewertung von Rückstellungen sowie die Bewertung des Vorratsvermögens. Weiterhin waren ergebniswirksam realisierte Auftragsprojekte (ausgewiesen als Forderungen aus Lieferungen und Leistungen) zum Übernahmezeitpunkt (1.10.2012) nach der Bilanzierungslogik als unfertige Leistungen auszuweisen. Die entsprechenden Projekte waren bis zum 31. Dezember 2012 vollständig realisiert, so dass keine erfolgswirksamen Auswirkungen für das Jahresergebnis 2012 entstanden sind. V. Sonstige PflichtangabenIm Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 218 (Vorjahr: 205) Arbeitnehmer beschäftigt. Davon waren 139 gewerbliche Arbeitnehmer und 79 kaufmännische Angestellte. Die Auszubildenden wurden nicht berücksichtigt. Unsere Muttergesellschaft, die Robert Bosch GmbH, Stuttgart, stellt einen Konzernabschluss auf, der beim elektronischen Bundesanzeiger erhältlich ist. Die berichtende Gesellschaft war bis 30.09.2012 die unbeschränkt haftende Gesellschafterin der Ampack Ammann GmbH & Co. KG mit Sitz in Königsbrunn. Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens geführt durch die Geschäftsführer
Die Schutzklausel gem. § 286 HGB wurde in Anspruch genommen. Von den Erleichterungen des § 288 HGB wurde Gebrauch gemacht.
Königsbrunn, 13. September 2013 Ampack GmbH gez.: Dr. Wilhelm Wazel gez.: Markus Schlumberger Sonstige BerichtsbestandteileDer Jahresabschluss wurde am 11.11.2013 festgestellt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Ampack GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Stuttgart, 13. September 2013 PricewaterhouseCoopers
gez.: Dieter Wißfeld, Wirtschaftsprüfer gez.: ppa. Olav Krützfeldt, Wirtschaftsprüfer Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2012
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