AL Portfolio GmbHLiquidiert

Keltenring 15, 82041 Oberhaching, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 234728
Vorher
Blitz 17-152 GmbHadesion Leasing GmbH
Eingetragen
25.7.2017
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder wenigerTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehör
Gegenstand
Handel mit und Vertrieb, Vermietung und Verleasen von Kraftfahrzeugen sowie anderer leasingfähiger Mobilien.

Historie

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Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Autobank AktiengesellschaftAUT
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Autobank Aktiengesellschaft
Austria
25.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

adesion Leasing GmbH

Oberhaching

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Bilanz zum 31. Dezember 2018

AKTIVA

EUR 31.12.2018
EUR
31.12.2017
EUR
1. Barreserve      
Kassenbestand   389,26 0,00
2. Forderungen an Kreditinstitute      
a) täglich fällig 727.585,40   745.404,07
b) andere Forderungen 39.961,12   0,00
    767.546,52 745.404,07
3. Forderungen an Kunden      
darunter: an Finanzdienstleistungsinstitute EUR 4.578,21 (Vorjahr: TEUR 0)   135.997,86 0,00
4. Leasingvermögen   31.920.279,40 0,00
5. Immaterielle Anlagewerte   8.043,00 0,00
6. Sachanlagen   87.758,65 0,00
7. Sonstige Vermögensgegenstände   2.237.328,39 2.245.167,84
8. Rechnungsabgrenzungsposten   748,00 0,00
9. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag   2.172.720,33 0,00
    37.330.811,41 2.990.571,91

PASSIVA

     
EUR 31.12.2018
EUR
31.12.2017
EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten      
a) täglich fällig 2.335.862,18   1.875,00
b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 16.375.166,39   2.500.000,00
    18.711.028,57 2.501.875,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden andere Verbindlichkeiten      
aa) täglich fällig 94.444,01   0,00
ab) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 465.358,04   0,00
darunter: gegenüber Finanzdienstleistungsinstituten EUR 402.858,04 (Vorjahr: TEUR 0)   559.802,05 0,00
3. Sonstige Verbindlichkeiten   783.711,25 2.528,75
4. Rechnungsabgrenzungsposten   17.084.069,54 0,00
5. Rückstellungen      
andere Rückstellungen   192.200,00 0,00
6. Eigenkapital      
a) Gezeichnetes Kapital 500.000,00   500.000,00
b) Bilanzverlust -2.672.720,33   -13.831,84
c) Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 2.172.720,33   0,00
    0,00 486.168,16
    37.330.811,41 2.990.571,91

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018

EUR 2018
EUR
2017
EUR
1. Leasingerträge 7.445.750,95   0,00
2. Leasingaufwendungen -3.129.386,92   0,00
    4.316.364,03 0,00
3. Zinserträge aus Kredit- und Geldmarktgeschäften 64.091,05   397,22
4. Zinsaufwendungen -361.893,98   -1.875,00
    -297.802,93 -1.477,78
5. Provisionserträge   2.083,82 0,00
6. Provisionsaufwendungen   -150.517,07 0,00
7. Sonstige betriebliche Erträge   121.890,40 7,58
8. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen      
a) Personalaufwand      
aa) Löhne und Gehälter -1.046.445,12   0,00
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -203.038,67   0,00
darunter: für Altersversorgung: EUR 18.042,86 (Vorjahr: TEUR 0)      
  -1.249.483,79   0,00
b) andere Verwaltungsaufwendungen -756.975,23   -12.361,64
    -2.006.459,02 -12.361,64
9. Abschreibungen und Wertberichtigungen      
a) auf Leasingvermögen -4.548.973,93   0,00
b) auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen -9.433,96   0,00
    -4.558.407,89 0,00
10. Sonstige betriebliche Aufwendungen   -75.908,00 0,00
11. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft   -7.450,83 0,00
12. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit   -2.656.207,49 -13.831,84
13. Sonstige Steuern   -2.681,00 0,00
14. Jahresfehlbetrag   -2.658.888,49 -13.831,84
15. Verlustvortrag aus dem Vorjahr   -13.831,84 0,00
16. Bilanzverlust   -2.672.720,33 -13.831,84

PROTOKOLL für dìe Gesellschafterversammlung

der adesion Leasing GmbH

Terminiert für: 13. November 2019
Sitzungsort: in den Räumlichkeiten der
  adesion Leasing GmbH
  Keltenring 15
  82041 Oberhaching
Vertreter der Gesellschafter: Herr Eduard Unzeitig (P31 Management GmbH)
  Herr Dr. Nils Nörenberg (Nörenberg Beteiligungs- und Verwaltungsgesellschaft mbH)
Mitglieder der Geschäftsführung: Herr Gerhard Fischer
  Frau Christine Ruppe
Protokollführung: Herr Gerhard Fischer

Unter Verzicht auf alle satzungsmäßigen und gesetzlichen Formen und Fristen der Einberufung und Ladung halten die Gesellschafter hiermit eine Gesellschafterversammlung ab

Tagesordnungspunkte

Top 1 Feststellung Jahresabschluss 2018

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2018 wird in der vorliegenden Form mit einer Bilanzsumme von 37.330 811,41 EUR und einem Ergebnis nach Steuern von -2.672.720,33 EUR festgestellt. Die Gesellschafterversammlung beschließt, das Ergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.

Top 2 Entlastung Geschäftsführung

Der Geschäftsführung wird für das Geschäftsjahr 2018 Entlastung erteilt.

Top 3 Abschlussprüfer

Zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2019 wird Dr Oehler Audiit GmbH, München gewählt.

Der Termin für die nächste Gesellschafterversammlung wird durch die Verwaltung festgelegt

 

Oberhaching, den 13.11.19

AutoBank AG

P31 Management GmbH

Nörenberg Beteiligungs- und Verwaltungsgesellschaft mbH \

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

1. Geschäftsaktivitäten

Die adesion Leasing GmbH wurde am 06.07.2017 gegründet und hat, nach Erteilung der Erlaubnis zur Erbringung von Finanzdienstleistungen durch die BaFin, zum 01.01.2018 die Geschäftstätigkeit aufgenommen. Zum Bilanzstichtag waren 16 Mitarbeiter beschäftigt. Die adesion Leasing GmbH bietet Leasingfinanzierungen von Kraftfahrzeugen aller namhaften Hersteller sowie Mobilien-leasing, hauptsächlich an gewerbliche Kunden an. Dieses Geschäft wird unter anderem durch die Zusammenarbeit mit einer Vielzahl von Vertriebspartnern (Kfz-Händlern) generiert.

2. Leasing- und Automobilmarkt in Deutschland

In Deutschland wurden im letzten Jahr weniger Personenfahrzeuge verkauft. Bei den PKWs wurden 3,44 Mio. Neuzulassungen gezählt, was verglichen mit dem Jahr 2017 einen Rückgang von 0,2 % bedeutet (Quelle: KBA 1). Begründet ist dies hauptsächlich durch die Diesel Problematik sowie die Probleme bei der Umstellung auf die WLTP Prüfstandards. Bei den Besitzumschreibungen von gebrauchten Fahrzeugen kam es ebenfalls zu einem leichten Rückgang um 1,5 % auf 7,2 Mio. Kraftfahrzeuge.

Der Mobilienleasing-Markt hat sich im letzten Geschäftsjahr leicht positiv entwickelt. Kumuliert über alle 4 Quartale betrug der Zuwachs 3,5 % bei den Anschaffungswerten. Die Anzahl der Neuverträge ist um 1,3 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Auch die herstellerunabhängigen Leasinggesellschaften, wie die adesion Leasing GmbH, konnten eine Steigerung der Neuverträge im PKW-Leasing um ca. 2,3 % erreichen (Quelle: BDL 2).

1 https://www.kba.de/SharedDocs/Publikationen/DE/Statistik/Fahrzeuge/FZ/2018 monatlich/FZ8/fz8 201812 pdf.pdf? blob=p ublicationFile&v=3:
https://www.kba.de/SharedDocs/Publikationen/DE/Statistik/Fahrzeuge/FZ/2018 monatlich/FZ9/fz9 201812 pdf.pdf? blob= publicationFile&v=3

2 Rundschreiben Bundesverband Deutscher Leasingunternehmen vom 28.01.19

3. Unternehmenssteuerung und Unternehmensziele

Der langfristige Unternehmenserfolg der adesion Leasing GmbH wird an bestimmten finanziellen Steuerungsgrößen gemessen. Die gesamte Leasingsteuerung baut auf dem Substanzwert auf. Zwar erwarten die Gesellschafter eine Gewinnentwicklung, primär liegt ihr Fokus aber auf der Mehrung ihres Vermögens, so dass bei der Steuerung nach dem Substanzwertkonzept keine Zielkonflikte in dieser Hinsicht zu erwarten sind. Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren, wie die Entwicklung des Neugeschäftsvolumens, die Margenentwicklung und die Entwicklung der Kostenpositionen wird kontinuierlich überwacht. Dies erfolgt mittels eines dokumentierten Reportingsystems, das auf täglichen, wöchentlichen und monatlichen Auswertungen basiert. Ebenso ist für uns die Überwachung der Risikopositionen und deren Entwicklung von zentraler Bedeutung. Dies erfolgt im Rahmen der Risikotragfähigkeitsrechnung der Gesellschaft.

Zudem sind für die Gesellschaft auch die nicht finanziellen Leistungsindikatoren wie z. B. Mitarbeiterfluktuation, Aus- und Weiterbildung und die Reputation der Gesellschaft am Markt von vitalem Interesse. Diese Themen werden in unserer Gesellschaft direkt von der Geschäftsleitung überwacht und entsprechende Maßnahmen zur Kontrolle und Weiterentwicklung durchgeführt.

4. Grundzüge des Vergütungssystems

Die Vergütung der Geschäftsleitung besteht zu ca. 80 % aus fixen Vergütungsbestandteilen. 20 % der jährlichen Bezüge sind variabel und hängen vom mittelfristigen Geschäftserfolg der Gesellschaft ab. Die jährlichen Tantiemenzahlungen richten sich nach dem Erfolg des Gesamtunternehmens sowie des jeweiligen zu verantworteten Geschäftsbereiches. Die Vergütung der Beiräte ist fix und beträgt jährlich insgesamt 10 T€.

Versorgungszusagen bestehen weder gegenüber den Mitgliedern der Geschäftsleitung noch für die Mitglieder des Beirats.

5. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Unsere Gesellschaft hat im November 2017 von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht die Erlaubnis zur Erbringung von Finanzdienstleistungen erhalten. Wir haben das letzte Quartal 2017 intensiv genutzt, um alle Voraussetzungen zu treffen, damit wir pünktlich zum Jahresbeginn 2018 das aktive Geschäft aufnehmen konnten. Der Zugang an Neugeschäftsvolumen im abgelaufenen Geschäftsjahr war mit 43,2 Mio. € (1.185 Verträge) durchaus befriedigend. Leider ist das Ergebnis um ca. 10 % hinter den Planungen zurückgeblieben. Grund dafür war, dass im 2. Halbjahr trotz ausreichender Bonität die Refinanzierungslinien bei unseren Bankpartnern nicht in voller Höhe genutzt werden konnten. Dies hatte wiederum zur Folge, dass wir bei der Akquisition von Neukunden langsamer vorgehen mussten.

Bei einer Bilanzsumme von 37,3 Mio. € besteht die Aktivseite zum überwiegenden Teil aus Leasingvermögen in Höhe von 31,9 Mio. € und aus sonstigen Vermögensgegenständen von 2,2 Mio. €. Die Forderungen an Kreditinstitute (liquide Mittel) betragen 0,77 Mio. €.

Auf der Passivseite zeigen sich 18,7 Mio. € Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aus der darlehensweisen Finanzierung unserer Leasingobjekte und 17,1 Mio. € Rechnungsabgrenzungsposten aus der Forfaitierung von Leasingforderungen.

Aufgrund des leasingtypischen Ertragsverlaufs bei der Neugründung einer Leasinggesellschaft ist im Berichtjahr ein Verlust von 2,66 Mio. € entstanden. Unter Anrechnung des Eigenkapitals von 500 T€ zeigt sich ein negatives Kapital von 2,17 Mio. €.

Um ein vollständiges Bild der wirtschaftlichen Verhältnisse aufzuzeigen, haben wir eine Substanzwertrechnung nach der Berechnungsweise des Bundesverbands Deutscher Leasingunternehmen (BDL) erstellt. Der Substanzwert ergibt sich hier aus der Gegenüberstellung des Barwerts zukünftiger Erträge in Höhe von 32,76 Mio. € und den zukünftigen Aufwendungen (ohne Verwaltungskosten) in Höhe von 30,76 Mio. €. In Abzug kommen die künftigen Verwaltungskosten für die Abwicklung des Vertragsbestandes (220 T€), die Barwerte der nicht garantierten Nachgeschäftserlöse (205 T€) werden noch hinzugerechnet. Dies ergibt den Substanzwert des bilanzierten Vertrags- und Objektbestandes in Höhe von 1,98 Mio. €. Berücksichtigt man den Substanzwert aus dem kontrahierten aber noch nicht bilanzwirksam gewordenen Neugeschäfts mit 170 T€, so ergibt sich ein erwirtschafteter Substanzwert aus dem generierten Neugeschäftsvolumen in Höhe von 2,15 Mio. €.

Wir konnten im abgelaufenen Geschäftsjahr Leasingerträge in Höhe von 7,4 Mio. € erwirtschaften. Dagegen standen Leasingaufwendungen in Höhe von ca. 3,1 Mio. € für veräußertes Vermietvermögen. Wichtig für uns war, dass die Personalaufwendungen in Höhe von 1,25 Mio. € und die Verwaltungskosten in Höhe von 0,76 Mio. € im Plan lagen.

Insgesamt war es für das erste Jahr einer Leasinggesellschaft ein sehr zufriedenstellendes Jahr. Noch Ende des Jahres haben wir die Weichen für eine strukturierte Refinanzierungslösung in die Wege geleitet. Diese wird im 2. Quartal 2019 an den Start gehen.

Damit sind auch die Hemmnisse durch die bisher knappe Refinanzierungsbasis zukünftig beseitigt.

6. Finanz- und Risikomanagement

Die adesion Leasing GmbH hat ein Risikomanagementsystem installiert, durch das frühzeitig alle Entwicklungen erkannt werden, die zu Verlusten führen oder die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten. Das Risikomanagement erfolgt auf Basis interner Richtlinien und Risikovorgaben.

Als Finanzdienstleistungsinstitut gem. § 1 Abs. 1 a KWG unterliegt unsere Gesellschaft der Kontrolle durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Wir haben unsere Dokumentationen und Abläufe entsprechend der gesetzlichen Vorschriften im abgelaufenen Geschäftsjahr auf die erweiterten Vorschriften der MaRisk laufend angepasst.

Die Aufgabe des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die ertragsorientierte Steuerung von Liquiditäts-, Marktpreis-, Adress- und operationellen Risiken unter Berücksichtigung der Risikotragfähigkeit. Hierzu bedient sich die Gesellschaft verschiedener Instrumentarien, die im Zuge einer regelmäßigen Überarbeitung und Prüfung immer wieder den aktuellen Marktgegebenheiten und gesetzlichen Anforderungen angepasst bzw. weiterentwickelt werden müssen.

Unter Adressausfallrisiko verstehen wir im Wesentlichen das Risiko, dass ein Kunde seinen vertraglichen Verpflichtungen nicht oder nur eingeschränkt nachkommen kann. Für eine angemessene Beurteilung dieser Risiken werden im Rahmen der Bonitätsprüfung für Kreditentscheidungen teilweise automatisierte Auskunft- und Bewertungsverfahren eingesetzt. Zahlungsrückstände im Debitorenbereich werden zunächst durch eine standardisierte interne Mahnbearbeitung verfolgt, danach erfolgt ein individuelles bzw. durch externe Rechtsanwälte durchgeführtes Mahnwesen. Regelmäßige Analysen im Forderungsmanagement bilden die Grundlage für eine angemessene Risikovorsorge. Durch die Verwendung ständig aktualisierter, rechtlich geprüfter und standardisierter Formularverträge werden rechtliche Risiken aus dem Vertragsbestand als gering angesehen.

Unter der Steuerung des Liquiditätsrisikos versteht die Gesellschaft einerseits die jederzeitige Einhaltung ihrer Zahlungsverpflichtungen und andererseits eine ertragsorientierte Steuerung der mittel- und langfristigen Liquidität. Eine zeitnahe Liquiditätsvorausberechnung und Zinsbindungsbilanzen sind Grundlage der Liquiditätsteuerung und Refinanzierung. Die Steuerungsinstrumente ergänzen sich in ihrer Wirkung, da das erste Instrument rollierend auf Tagesbasis abbildet und das zweite Instrument den Planungshorizont auf Monatsbasis in aggregierter Form ausweitet. Somit wird eine kontinuierliche Überwachung sichergestellt. Durch die eingeräumten Refinanzierungslinien bei unseren Bankpartnern und der gruppeninternen Forfaitierung über die AutoBank AG, Wien, verfügte die Gesellschaft über ausreichenden Spielraum auf der Liquiditätsseite.

Das Marktpreisrisiko unserer Gesellschaft definiert sich hauptsächlich durch das Risiko von Zinsschwankungen für die zukünftige Finanzierung unserer Leasingforderungen und zum anderen aus der Entwicklung der Restwerte unseres Fahrzeug portfolios (Verwertungsrisiko).

Zinsrisiken werden, durch die fast ausschließlich laufzeitkongruente Refinanzierung des Vermietvermögens, ausgeschlossen. In geringem Umfang werden Vertragspakete auch kurzfristig refinanziert. Durch ein monatliches Monitoring wird sichergestellt, dass im Falle von Zinssteigerungen, die kurzfristig refinanzierten Vertragspakete sofort in eine Langfristfinanzierung überführt werden können.

Durch die überwiegende Verwendung von Restwertverträgen mit Andienungsrecht an den Leasingnehmer, minimiert sich das Risiko, dass wir am Vertragsende Fahrzeuge frei verwerten müssen. Ein Verwertungsrisiko von Fahrzeugen tritt bei Kilometer-Verträgen ohne Rückkaufvereinbarung oder bei Bonitätsschäden während der Vertragslaufzeit auf. Unsere Gesellschaft hat sich im letzten Jahr nicht an der beschleunigten Entwicklung der Kalkulation mit überhöhten Restwerten beteiligt. Dies hat uns mit Sicherheit auch im abgelaufenen Geschäftsjahr Neugeschäftsvolumen gekostet, macht uns aber momentan sicher, dass wir hier keine zusätzlichen Risiken in den Büchern haben.

Wie jedes Unternehmen ist auch die adesion Leasing GmbH operationellen Risiken ausgesetzt, die in Form von betrieblichen Risiken, durch menschliches oder technisches Versagen bzw. durch externe Einflussfaktoren entstehen können. Das betriebliche Risiko ist durch standardisierte IT, genauer Beschreibung von Arbeitsprozessen und Abläufen und der regelmäßigen Aktualisierung von Arbeitsanweisungen weitestgehend ausgeschlossen. Zudem sind Notfallpläne hinterlegt, welche sowohl das Risiko des Ausfalls von Mitgliedern der Geschäftsleitung als auch den Ausfall der IT Systeme dokumentieren und für alle Mitarbeiter einsehbar sind. Daher sind diese Risiken entsprechend frühzeitig zu erkennen und einzudämmen bzw. abzustellen.

Die strategischen Risiken werden im Rahmen des regelmäßigen Reportingprozesses durch die Gegenüberstellung von Soll/Ist-Vergleichen in den wichtigsten Geschäftsbereichen analysiert. Grundlage dieser Vergleiche ist die Unternehmensplanung über 3 Jahre, mit allen wesentlichen Umsatzerwartungen, sonstigen Faktoren und Ressourcen. Die Geschäftsleitung hat somit einen umfassenden Überblick über die Erreichung der angestrebten Ziele und damit die Möglichkeit, auch entsprechende Maßnahmen frühzeitig zu ergreifen.

Risiken sind, soweit vorhanden, weitestgehend identifiziert und sofern möglich bewertet. Hierzu wurde im Laufe des Jahres 2018 eine umfassende Risikoinventur durchgeführt. Die Feststellungen sind im Risikohandbuch der Gesellschaft dokumentiert, welches fortlaufend überwacht und aktualisiert wird. Durch eine umfangreiche Information über alle Entwicklungen in allen risikosensiblen Bereichen ist die Geschäftsleitung jederzeit in der Lage, entsprechende Maßnahmen zur Risikominimierung bzw. Vorsorge rechtzeitig treffen zu können. Regelmäßige Unterrichtungen und Schulungen der Mitarbeiter führen zu einem hohen Maß an Sensibilität für die genannten Risikobereiche und erlauben jederzeit einen reibungslosen Geschäftsablauf.

Als Ergebnis der Risikoinventur und des Risikohandbuches hat die Geschäftsleitung der Gesellschaft eine Risikotragfähigkeits- und Kapitalplanungsrechnung erstellt. Bei der Berechnung der Risikotragfähigkeit wurde auf die vermögenswertorientierte Betrachtung der Risikotragfähigkeit für die Gesellschaft abgestellt. Es wurde eine Quantifizierung sämtlicher Vermögenskomponenten unserer Gesellschaft vorgenommen. Hierzu gehören neben dem Eigenkapital die stillen Reserven und zukünftigen Erträge, bereinigt um alle barwertigen Aufwandspositionen. Diese Werte wurden aus unserer Substanzwertrechnung übernommen, die eine realistische Abbildung der in den künftigen Gewinn- und Verlustrechnungen auftretenden Ertrags- und Aufwandspositionen der Abwicklung des kontrahierten Vertragsbestandes enthält.

Das anrechenbare Gesamtrisiko nach Auswertung der Risiken der Gesellschaft wurde mit 257 T€ berechnet. Aufgrund des leasingtypischen Ertragsverlaufes einer neu gegründeten Gesellschaft und des somit einhergehenden Aufbaus des generierten Substanzwertes ist eine Risikotragfähigkeit zukünftig erreichbar. Zudem liegen Patronatserklärungen unserer Hauptgesellschafterin Autobank AG, Wien in Höhe von 15 Mio. EUR an das Refinanzierungsinstitut Nord LB und über 5 Mio. EUR an das Refinanzierungsinstitut Merkur Bank vor. Aus dem Kapitalplanungsprozess ergibt sich, dass die zur Verfügung stehenden Finanzmittel in den Jahren 2019 bis 2021 ausreichen, um eine Fortführung des Unternehmens zu gewährleisten. Aufgrund unserer Planungen für die künftigen Geschäftsjahre ist ab 2019 mit einer sich selbsttragenden Risikoabdeckung zu rechnen.

Die Risikotragfähigkeitsrechnung ist in das halbjährliche Reporting der Gesellschaft aufgenommen. Im Zuge dieser halbjährlichen Überprüfung der Risikotragfähigkeitsrechnung für unsere Gesellschaft wird auch ein Stresstest vorgenommen.

Das Stresstestszenarium wird durch zwei für die Bestimmung der adressausfallrisikorelevanten Annahmen bestimmt. Dies ist zum einen die Annahme einer Bonitätsverschlechterung aller Kunden um genau eine Bonitätsklasse, zum anderen wird eine Zunahme der Verlustquoten bei Verwertung um jeweils 10 % unterstellt.

Die Verschlechterung der Bonitätsklasse in der Kundenstruktur um genau 1 Stufe ist gleichbedeutend mit der Zunahme der Ausfallwahrscheinlichkeiten gemäß den Annahmen des Vereins Creditreform. Zusätzlich wird im Stresstestszenario unterstellt, dass die Verlustquoten in allen Objektgruppen gegenüber den durchschnittlichen Erfahrungswerten der Vergangenheit ansteigen. Es wird beispielhaft angenommen, dass die Verlustquoten um jeweils 10 % steigen. Die gesunkenen Bonitätsklassen und erhöhten Ausfallquoten ergeben dann unser Stresstestszenario. Hier wird auch berücksichtigt, dass die Verschlechterung der Kundenbonitäten und die Ausfälle über die Restlaufzeit der Verträge weiterhin so hoch bestehen bleiben.

Beim Marktpreisrisiko wurde der Abschlag auf den Bestand von offenen Restwerten von 1 % im Normalszenario auf 3 % der offenen Restwerte im Stressszenario erhöht. Die operationalen Risiken der Gesellschaft haben wir im Stresstestszenario von 10 % auf 20 % erhöht. Bei den sonstigen Risiken wurde vereinfachend angenommen, dass sich dieser Betrag verdoppelt. Auch dies ist in die Rechnung für das Stresstestszenario eingeflossen.

Daraus ergibt sich im Gegensatz zum Gesamtrisiko im Normalszenario in Höhe von 257 T€ eine Verschlechterung des Gesamtrisikos im Stressszenario auf 356 T€.

7. Voraussichtliche Entwicklung

Gemäß den neusten Erhebungen des IFO-Institutes hat die deutsche Wirtschaft die Hochkonjunktur, welche im vergangenen Jahr eine kräftige expandierende Weltwirtschaft mit sich gebracht hat, hinter sich gelassen und tritt in eine Abkühlungsphase ein. Es wird ein Anstieg des Bruttoinlandproduktes im Jahresdurchschnitt von ca. 1,1 % erwartet.

Stark beigetragen haben die rechtlichen Schwierigkeiten der Automobilbranche und die Herausforderungen mit der Zertifizierung ihrer Neufahrzeuge nach dem WLTP-Testverfahren. Insgesamt scheinen die Probleme allmählich überwunden zu sein. Allerdings dürfte es in Zukunft zu einem verstärkten Lagerabbau von bereits produzierten Fahrzeugen kommen und damit zu einem harten Preiskampf. Somit spricht vieles dafür, dass sich der Automobilmarkt im nächsten Jahr nur leicht erholen wird.

Wir erwarten für unser Unternehmen eine weiterhin positive Entwicklung des Neuvertragszugangs. Zwischenzeitlich hat sich unser Firmenname mehr und mehr am Markt etabliert und wir gehen bei unserer weiteren Planung davon aus, dass wir im nächsten Jahr ein Neugeschäftsvolumen von ca. 50 Mio. € erzielen. Dadurch wird sich unser Vermietvermögen deutlich erhöhen und wir rechnen mit einem Wachstum unserer Bilanzsumme auf ca. 70 Mio. €

Nach unseren Erwartungen wird sich dadurch unser Verlust auf ca. 1,3 Mio. € verringern und wir planen eine deutliche Steigerung unseres Substanzwertes auf ca. 4 Mio. €. Dadurch werden wir dann wieder ein positives betriebswirtschaftliches Eigenkapital von ca. 500 T€ erreichen.

 

Oberhaching, im März 2019

Die Geschäftsleitung

Anhang für das Geschäftsjahr 2018

der adesion Leasing GmbH, Oberhaching

I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

Die adesion Leasing GmbH hat ihren Sitz in Oberhaching und ist unter der Nummer HRB 234728 in das Handelsregister beim Amtsgericht München eingetragen.

Die Gesellschaft wurde mit Gesellschafterversammlung vom 6. Juli 2017 gegründet. Auf Grund dessen handelt es sich bei dem Geschäftsjahr 2017 um ein Rumpfgeschäftsjahr.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß den §§ 242 ff. und 264 ff. HGB in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) sowie den Regelungen der §§ 340 ff. HGB i.V. mit der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) und des Gesellschaftsvertrages aufgestellt.

Die Gesellschaft hat im Rumpfgeschäftsjahr 2017 eine Erlaubnis für die Erbringung von Finanzierungsdienstleistungen von der Bundesanstalt für Finanzierungsdienstleistungen (BaFin) erhalten. Die Geschäftsaufnahme erfolgte jedoch erst zum 1. Januar 2018. Die für die Bilanzierung geltenden Regelungen und Verordnungen über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstituten (RechKredV) werden angewendet. Der Ausweis der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt in den nach § 2 RechKredV vorgeschriebenen Formblättern. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist in der Staffelform aufgestellt.

Die Tätigkeit der Gesellschaft in der Leasingbranche macht eine durch den Geschäftszweig bedingte Erweiterung der Gliederung der Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung teilweise erforderlich. So erfolgen ein gesonderter Ausweis des Leasingvermögens in der Bilanz sowie ein gesonderter Ausweis der Abschreibungen und Wertberichtigungen auf das Leasingvermögen in der Gewinn- und Verlustrechnung. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde zudem um die Posten Leasingerträge und Leasingaufwendungen erweitert.

Sämtliche Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung betreffen das Leasing-Geschäft.

Der Jahresabschluss enthält einzelne Posten, deren Werte mit den Vorjahreszahlen nicht vergleichbar sind. Um einen Zeitvergleich durchführen zu können, wurden bei den Forderungen an Kunden bzw. sonstigen Vermögensgegenständen sowie bei den Verbindlichkeiten gegen Kreditinstituten bzw. den sonstigen Verbindlichkeiten die Vorjahreswerte angepasst. Es wurde im Vorjahr ein Betrag von EUR 397,22 aus den Forderungen an Kunden zu den sonstigen Vermögensgegenständen sowie ein Betrag von EUR 2.501.875,00 von den sonstigen Verbindlichkeiten zu den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten umgegliedert.

II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die Bewertung wurde unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) vorgenommen.

Zum einen sind im Vertragsbestand stille Reserven enthalten, die sich in einem positiven Substanzwert zeigen und in den folgenden Geschäftsjahren realisiert werden. Dies kommt auch in der von der Geschäftsführung aufgestellten Unternehmensplanung mit positiven Ergebnissen ab dem Jahr 2022 zum Ausdruck.

1. Barreserve

Die Barreserve wurde mit ihrem Nennwert angesetzt.

2. Forderungen an Kreditinstitute und an Kunden

Forderungen an Kreditinstitute und an Kunden sind zum Nennwert bilanziert. Erkennbare Einzelrisiken werden bei Bedarf durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Mit einer pauschalen Wertberichtigung werden nicht erkennbare Einzelrisiken berücksichtigt.

3. Leasingvermögen

Das Leasingvermögen wird zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibung erfolgt linear nach den amtlichen AfA-Tabellen.

4. Immaterielle Anlagewerte

Die immateriellen Anlagewerte sind zu Anschaffungskosten bewertet und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben.

5. Sachanlagen

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt.

Die Abschreibungen werden linear auf die Nutzungsdauer nach amtlichen AfA-Tabellen vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter von EUR 250,01 bis EUR 1.000,00 werden auf die Dauer von fünf Jahren linear abgeschrieben.

6. Sonstige Vermögensgegenstände

Sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert oder zum niedrigeren beizulegenden Wert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bilanziert.

7. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und gegenüber Kunden sowie sonstige Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

8. Rechnungsabgrenzungsposten

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Auszahlungen vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Passivseite Einzahlungen vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie Erträge für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Passive Rechnungsabgrenzungsposten aus der Forfaitierung künftiger Leasingraten und Leasingsonderzahlungen werden über die Laufzeit der Verträge linear aufgelöst.

9. Rückstellungen

Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften und sind jeweils in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt.

10. Latente Steuern

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst.

Ein Überhang an aktiven latenten Steuern wird nicht bilanziert.

III. ANGABEN ZUR BILANZ

1. Forderungen an Kreditinstitute und an Kunden

Die nicht täglich fälligen Forderungen an Kreditinstitute und die Forderungen an Kunden sind gemäß ihrer Restlaufzeit in der nachfolgenden Fristengliederung dargestellt:

31.12.2018
T€
31.12.2017
T€
Forderungen an Kreditinstitute    
bis 3 Monate 40 0
mehr als 3 Monate bis 1 Jahr 0 0
mehr als 1 Jahr bis 5 Jahre 0 0
mehr als 5 Jahre 0 0
  40 0

Die Forderungen an Kunden sind gemäß ihrer Restlaufzeit in der nachfolgenden Fristengliederung dargestellt:

31.12.2018
T€
31.12.2017
T€
Forderungen an Kunden    
bis 3 Monate 136 0
mehr als 3 Monate bis 1 Jahr 0 0
mehr als 1 Jahr bis 5 Jahre 0 0
mehr als 5 Jahre 0 0
  136 0

Erkennbare Einzelrisiken werden bei Bedarf durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Mit einer pauschalen Wertberichtigung werden nicht erkennbare Einzelrisiken berücksichtigt.

2. Anlagenspiegel

Die Entwicklung der wie Anlagevermögen bewerteten Vermögensgegenstände ist im nachfolgenden Anlagespiegel dargestellt:

Anlagenspiegel

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand 01.01.2018
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2018
EUR
Leasingvermögen 0,00 39.466.159,97 0,00 3.363.720,93 36.102.439,04
Immaterielle Anlagewerte 0,00 11.011,00 0,00 0,00 11.011,00
Sachanlagen Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 105.544,27 0,00 13.000,00 92.544,27
Gesamt 0,00 39.582.715,24 0,00 3.376.720,93 36.205.994,31
Entwicklung der Abschreibungen
Stand 01.01.2018
EUR
Abschreibungen
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2018
EUR
Leasingvermögen 0,00 4.548.054,27 0,00 365.894,63 4.182.159,64
Immaterielle Anlagewerte 0,00 2.968,00 0,00 0,00 2.968,00
Sachanlagen Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 7.385,62 0,00 2.600,00 4.785,62
Gesamt 0,00 4.558.407,89 0,00 368.494,63 4.189.913,26
Restbuchwerte
Stand 31.12.2018
EUR
Stand 31.12.2017
EUR
Leasingvermögen 31.920.279,40 0,00
Immaterielle Anlagewerte 8.043,00 0,00
Sachanlagen Betriebs- und Geschäftsausstattung 87.758,65 0,00
Gesamt 32.016.081,05 0,00

3. Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände bestehen im Wesentlichen aus Forderungen gegen verbundene Unternehmen T€ 1.716 (Vj. T€ 2.200), Umsatzsteuer-Guthaben T€ 446 (Vj. T€ 0) sowie debitorischen Kreditoren in Höhe von T€ 71 (Vj. T€ 0).

4. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Kunden

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind besichert durch Sicherungsübereignung der Leasinggegenstände und Abtretung von Leasingforderungen.

Die Verbindlichkeiten an Kreditinstitute, welche täglich fällig sind, betragen T€ 2.336 (Vj. T€ 2).

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist sowie die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden sind in der nachstehenden Fristengliederung zu ersehen:

31.12.2018
T€
31.12.2017
T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist    
bis 3 Monate 3.151 0
mehr als 3 Monate bis 1 Jahr 6.570 0
mehr als 1 Jahr bis 5 Jahre 6.654 2.500
mehr als 5 Jahre 0 0
  16.375 0

In den Verbindlichkeiten an Kreditinstituten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 5.470 (Vj. T€ 2.500) enthalten.

31.12.2018
T€
31.12.2017
T€
Andere Verbindlichkeiten gegenüber Kunden mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist    
bis 3 Monate 2 0
mehr als 3 Monate bis 1 Jahr 0 0
mehr als 1 Jahr bis 5 Jahre 3 0
mehr als 5 Jahre 0 0
  465 0

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden, welche täglich fällig sind, betragen T€ 94.

5. Sonstige Verbindlichkeiten

Die sonstigen Verbindlichkeiten bestehen im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen T€ 2(Vj. T€ 0), gegenüber verbundenen Unternehmen T€ 41 (Vj: T€ 3) sowie aus Lohnsteuer T€ 17 (Vj. T€ 0).

6. Passive Rechnungsabgrenzungsposten

Die im passiven Rechnungsabgrenzungsposten enthaltenen Leasingsonderzahlungen werden linear zur Vertragslaufzeit der Leasingverträge aufgelöst und betragen T€ 2.(Vj. TEUR 0).

Die im passiven Rechnungsabgrenzungsposten enthaltenen Subventionen werden linear zur Vertragslaufzeit der Leasingverträge aufgelöst und betragen T€ 8 (Vj. TEUR 0).

Die im passiven Rechnungsabgrenzungsposten enthaltenen Forfaitierungen von Leasingraten und Restwerten betragen T€ 15.040 (Vj. TEUR 0). Die Forfaitierungen der Leasingraten werden über die Laufzeit der Refinanzierung aufgelöst, bei den Restwerten wird der passive Rechnungsabgrenzungsposten über die Laufzeit finanzmathematisch aufgezinst und bei Vertragsende aufgelöst.

7. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen gliedern sich wie folgt:

31.12.2018
T€
31.12.2017
T€
Tantiemen 115 0
Urlaub 28 0
Beiratsvergütung 10 0
Jahresabschlussprüfung 30 0
Sonstige 9 0
  192 0

8. Eigenkapital

Das Gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt € 500.000,00 und ist vollständig eingezahlt.

Der Bilanzverlust enthält einen Verlustvortrag in Höhe von EUR 13.831,84 (Vj.: T€ 0).

9. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Daneben bestehen nicht bilanzierte finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Pacht- sowie Leasingverträgen in Höhe von insgesamt T€ 238 wie folgt:

Restlaufzeiten bis 1 Jahr
T€
1 bis 5 Jahre
T€
ab 5 Jahre
T€
Gesamt
T€
Leasingverträge 61 66 0 127
Miet- und Pachtverträge 47 64 0 111

10. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Die Geschäfte mit nahestehenden Personen werden zu marktüblichen Konditionen abgeschlossen.

IV. ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

1. Leasingerträge

Die Leasingerträge bestehen im Wesentlichen aus Erlösen aus Leasingraten T€ 4.271 (Vj. T€ 0) aus dem Verkauf von Vermietvermögen T€ 3.046 (Vj. T€ 0), aus Full-Service-Verträgen T€ 4 (Vj. T€ 0) und aus Versicherungsleistungen T€ 15 (Vj. T€ 0).

2. Leasingaufwendungen

Die Leasingaufwendungen bestehen im Wesentlichen aus Aufwendungen aus Abgängen von Leasingvermögen T€ 2.998 (Vj. T€ 0), aus Aufwendungen von Full-Service-Verträgen T€ 119 (Vj. T€ 0) sowie aus sonstigen Aufwendungen T€ 12 (Vj. T€ 0).

3. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen im Wesentlichen Erträge aus der Verwertung von nichtvermieteten Objekten T€ 76 (Vj. T€ 0), aus Konzerndienstleistungen T€ 21 (Vj. T€ 0), Erträge aus Erstattungen nach dem Aufwendungsausgleichsgesetz T€ 13 (Vj. T€ 0) sowie Erträge aus weiterbelasteten Gebühren T€ 11 (Vj. T€ 0).

4. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf das Vermietvermögen

Neben den planmäßigen Abschreibungen wurden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren, beizulegenden Wert in Höhe von TEUR 18 (Vj. TEUR 0) vorgenommen.

5. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Es handelt sich im Wesentlichen um Aufwendungen für den Erwerb von Fahrzeugen (TEUR 75, Vj. TEUR 0), die nicht ins eigene Vermietvermögen aufgenommen, sondern direkt an einen Dritten weiterveräußert wurden.

V. SONSTIGE ANGABEN

1. Anzahl der Arbeitnehmer

Durchschnittlich waren im Geschäftsjahr 2018 16 Mitarbeiter (Vorjahr: 0) beschäftigt.

2. Gesellschaftsorgane

Zu Geschäftsführern der Gesellschaft sind bestellt:

 

Herr Gerhard Fischer, Kaufmann, Neubiberg

 

Herr Dr. Andreas Wutz, Kaufmann, Augsburg; bis 24.09.2018

 

Frau Christine Ruppe, Betriebswirtin, München, seit 24.09.2018

Bezüglich der Angabe der Vergütung der Geschäftsführer wird die Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

Zum Beirat der Gesellschaft sind bestellt:

 

Herr Eduard Unzeitig, Kaufmann, München

 

Herr Dr. Nils Nörenberg, Rechtsanwalt, München

3. Gewinnverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzverlust in Höhe von € 2.672.720,33 auf neue Rechnung vorzutragen.

4. Prüfungs- und Beratungsgebühren

Das im Geschäftsjahr als Aufwand erfasste Honorar des Abschlussprüfers beträgt für die Abschlussprüfung T€ 28 (Vj. T€ 0). Außerdem betrug das Honorar für die Prüfung des Substanzwertes T€ 2 (Vj. T€ 0).

5. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach Ende des Geschäftsjahres nicht eingetreten.

 

Oberhaching, den 28. Februar 2019

adesion Leasing GmbH

- Geschäftsführung -

Gerhard Fischer

Christine Ruppe

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die adesion Leasing GmbH, Oberhaching

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der adesion Leasing GmbH, Oberhaching, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der adesion Leasing GmbH, Oberhaching, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Beirats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Beirat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 4. April 2019

Dr. Oehler Audit GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Ralph Oehler, Wirtschaftsprüfer

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