Stammdaten

Register
Amtsgericht Regensburg HRB 13803
Vorher
Bössl Besitz und Verwaltungs GmbH
Eingetragen
22.8.2013
Branche
Herstellung von Paletten und anderen Ladungsträgern aus HolzGroßhandel mit Roh- und SchnittholzHerstellung von Verpackungsmitteln aus Holz und von Böttcherwaren
Gegenstand
Herstellung und Vertrieb von Paletten aller Art und Holzhandel

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Marco Bössl
seit 25.7.2024
Geschäftsführer
Prokura
Ottmar Bössl
seit 22.8.2013
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
66.00%
29.00%

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Schönthal
33.660 €
66.00%
Schönthal
14.790 €
29.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Bössl Paletten GmbH

Schönthal-Trosendorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 (Wirtschaftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023)

Geschäft und Rahmenbedingungen

Das Geschäftsfeld der Gesellschaft ist die Herstellung von Paletten und Ladungsträgern für Hochregallagereinrichtungen, Sonderpaletten für den Export aller Waren sowie Normpaletten für die Chemie-, Lebensmittel- und Automobilindustrie und viele weitere Branchen in entsprechenden Größen und Ausführungen.

Moderne Produktionsanlagen, höchster Qualitätsstandard der Produkte und absolute Kunden- und Marktorientierung bilden zusammen mit der Qualifikation und Motivation der Mitarbeiter die Voraussetzungen und die Basis, die Geschäftsstrategie der Gesellschaft umzusetzen.

Die deutsche Wirtschaft ist nach den Angaben des Statistischen Bundesamts nach dem Anstieg von 1.8% im Jahr 2022 im Jahr 2023 um 0,3% gesunken.

Hinzu kamen im 1. Halbjahr 2023 deutliche Material- und Lieferengpässe, die zu einer Steigerung der Einkaufspreis führte. Die Einkaufspreise haben sich dann im 2. Halbjahr sukzessive wieder auf ein nahezu normales Niveau reduziert.

Der anhaltende Krieg in der Ukraine und der seit Oktober 2023 bestehende Konflikt im Nahen Osten werden hier weiterhin den Rohstoffmarkt und damit einhergehend die Warenströme negativ beeinflussen. Steigende Rohölpreise belasten die nicht unerheblichen Kosten der Warenabgabe.

Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2023 geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine und den extremen Energiepreiserhöhungen, deren Auswirkungen sich in den hohen inflationsgetriebenen Preisen über alle Produkte bis heute zeigen. Die Inflationsraten sind zwar wieder rückläufig, jedoch ist nach wie vor eine deutliche Unsicherheit der Bevölkerung zu den politischen Rahmenbedingungen festzustellen. Das Konsumverhalten besserte sich nicht. Für das Jahr 2024 wird kein oder nur ein sehr geringes Wirtschaftswachstum zu erwarten sein.

Der Bundesverband Holzpackmittel, Paletten, Exportverpackung (HPE) teilte unter Berufung auf Angaben des Statistischen Bundesamtes mit, dass die Herstellung von Paletten in Deutschland im Jahr 2023 gegenüber 2022 laut Statistischem Bundesamt um 15,8% auf 97,89 Millionen Paletten aus Holz gesunken ist. Wertmäßig verringerte sich die Erzeugung von Paletten um 36,7% auf 1,07 Mrd. Euro.

Beim Außenhandel mit Paletten ergibt sich ein noch deutlicheres Bild. Die deutschen Palettenexporte gingen 2023 um 18,1% auf 28,4 Mio. Stück zurück, wertmäßig um 32,4%. Die Palettenimporte sanken um 33,4% auf 52,1 Mio Stück, wertmäßig sogar um 48,7%. Daraus ergibt sich ein Gesamtpalettenmarkt in Deutschland von 121,5 Mio. Stück.

Die Produktion von Holzpackmitteln ist immer auch ein Wirtschaftsindikator. Die Zahlen verdeutlichen, daher, dass es um Deutschlands Wirtschaft in vielen Bereichen momentan nicht zum Besten bestellt ist, teilt HPE-Geschäftsführer mit. HPE weist in diesem Zusammenhang auf Deutschlands Exporte hin, die 2023 gegenüber dem Vorjahr trotz der Teuerungsraten in vielen Bereichen insgesamt an Wert verloren. So sank der Wert der deutschen Ausfuhren 2023 gegenüber dem Vorjahr um rund 2 Prozent auf 1,56 Billionen Euro, während sich die Importe sogar um rund 10 Prozent auf 1,35 Billionen Euro verringerten.

Unter dem schwächeren Außenhandel leidet aus Sicht des HPE auch die Holzpackmittelbranche, da der Bedarf an hochwertigen, verlässlichen Holzverpackungen bei rückläufigem Außenhandel tendenziell abnimmt. Gleichzeitig ist die Branche gut vorbereitet auf sich ändernde Markttendenzen und eine Belebung der Nachfrage in Deutschland. Bis zum Herbst geht der HPE von einer weitestgehenden Stabilisierung auf dem derzeitigen Niveau aus. Ab Herbst 2024 könnte dann eine leichte Belebung einsetzen.

Ertragslage

Die Umsatzerlöse im Jahr 2023 betragen 17.271 TEUR. Die Materialaufwandsquote beläuft sich auf 65,8 % der Gesamtleistung. Der Materialaufwand beträgt 11.351 TEUR.

Im Jahr 2022 beträgt der Personalaufwand 1.918 TEUR.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf 2.433 TEUR. Wesentliche Positionen sind dabei die Aufwendungen für Instandhaltung und Reparaturen (354 TEUR) und die Ausgangsfrachten (1.309 TEUR)

Das Ergebnis vor Steuern beträgt 1.364 EUR.

Finanz- und Vermögenslage

Die Finanz- und Vermögensverhältnisse sind geordnet.

Die Zusammenarbeit mit den Kreditinstituten ist seit vielen Jahren vertrauensvoll und produktiv. Zahlungen an Lieferanten erfolgen in erster Kondition, um Skontoabzüge geltend machen zu können.

Die Bilanzsumme beträgt zum 31.12.2023 10.042 TEUR. Das Anlagevermögen nimmt hierbei einen Wert von 6.550 TEUR und das Umlaufvermögen einen Wert von 3.474 TEUR ein. Das Umlaufvermögen setzt sich aus Vorräten in Höhe von 620 TEUR, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 62 TEUR sowie sonstigen Forderungen und flüssigen Mitteln in Höhe von 2.792 TEUR zusammen. Die Eigenkapitalquote beträgt zum 31.12.2023 68,1 %.

Die getätigten Investitionen sind langfristig finanziert.

Der Cash-Flow aus dem Ergebnis der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt 1.940 TEUR.

Chancen und Risiken

Im Zeitpunkt der Lagebeurteilung identifizieren wir im wesentlichen folgende Chancen und Risiken, die Einfluss auf die Entwicklung der Gesellschaft nehmen könnten:

Chance - Technologischer Standard

Die Gebäude und Maschinen befinden sich insgesamt in einem guten Zustand. In den nächsten Jahren sind weitere Investitionen in Maschinen geplant, um den technologischen Standard weiter zu verbessern sowie Effizienzsteigerungen zu realisieren.

Die modernen Produktionsanlagen und der hohe Qualitätsstandard der Produkte werden uns helfen, auch in Zukunft ein breites Kundenpotential anzusprechen sowie Kostenvorteile auf Basis einer modernen und effizienten Produktion zu generieren. So werden wir die erlangte Position auch in Zukunft halten und weiter ausbauen können.

Chance - Erhöhung der Wertschöpfungstiefe und Einführung neuer Produkte

Mit der die im Wirtschaftsjahr 2021 neu in Betrieb genommene Produktionslinie 1, hier speziell zur Herstellung präziser Hochregallager-Paletten und Einrichtungen sowie Lager- und Kommissionier-Systemen haben wir uns neuen Märkten geöffnet, ferner unsere Effizienz erhöht und zusätzlich Energieeinsparungen erreicht.

Die im Jahr 2022 in Betrieb genommenen neuen Technologien in den Bereichen Drucksysteme und Mehrfachbearbeitungsanlage verstärken diese Entwicklung.

Im Jahr 2023 lief die neue Hobelline 1 an, die bereits im laufenden Jahr 2023 in diesem Bereich zu zusätzlichen Produktivitätsgewinnen und Energieeinsparungen führte.

Die dargestellten Maßnahmen führen in Summe zu einer größeren Wertschöpfungstiefe bei den bestehenden Produkten und ermöglichen es zusätzlich, neue Produkte im bestehenden Kundenkreis anzubieten bzw. neue Kundenkreise zu gewinnen.

Risiko - Rezession infolge von gestörten Lieferketten

Der anhaltende Krieg in der Ukraine, der Konflikt im Nahen Osten und die daraus resultierenden negativen Einflüsse auf die Energie- und Rohstoffmärkte führen zu möglichen Störungen der Lieferketten. Piratenangriffe auf Seefracht- und Containerschiffe im roten Meer verstärken diese Wirkung, da erste Reedereien für ihre Frachten nach Europa bereits den langen Weg um Afrika herum wählen. Längere Lieferzeiten, Lieferengpässe und gestörte Lieferketten sind kurzfristig nicht auszuschließen.

Risiko - Rohstoffpreisentwicklung

Die Rohstoffe in allen Bereichen haben sich im Wirtschaftszeitraum 2023 nahezu überall von den historischen Spitzenpreisen 2022 wieder auf ein annähernd normales Niveau vor Ausbruch des Ukrainekrieges reduziert. Wir erwarten hier, dass die Preise auf Grund der geringeren Nachfrage und der mittlerweile wieder reduzierten Inflationsquote sich auf diesem Niveau einpendeln werden.

Risiko - Energiewende

Die Energiewende stellt eine grundlegende Veränderung der Stromversorgungsstruktur in Deutschland dar. Bisher werden die auch zukünftig weiter steigenden Strompreise bei stromintensiven Unternehmen durch Ausnahmeregelungen noch abgemildert. Die politische Diskussion um das Zurückfahren bestimmter Ausnahmeregelungen sowie der weiterhin ungebremste Anstieg der Stromkosten betrifft die Bössl Paletten GmbH direkt, da wir zu einer sehr strom- und energieintensiven Branche gehören.

Für das Jahr 2024 und die Folgejahre wird unverändert ein steigender Strompreis erwartet. Der hieraus resultierende Kostenanstieg wird bei uns in den Jahren ab 2025 zu Buche schlagen.

Aber nicht nur der Ausstieg aus der Kernenergie und eine Hinwendung zu einer Stromversorgung mit stark ansteigenden Anteilen an Erneuerbaren Energien, sondern auch Probleme mit den vorhandenen Netzstrukturen und -kapazitäten beeinflussen unser Unternehmen direkt. Wird von Seiten der Politik der Netzausbau, gerade in Süddeutschland, kurz- bis mittelfristig nicht zielorientiert vorangetrieben, so sehen wir ein Risiko darin, dass sich Stromausfälle in Spitzenzeiten ereignen könnten.

Prognosebericht

Aufgrund der weiter wirtschaftlichen schwierigen Entwicklung und keinen klaren politischen Rahmenbedingungen, lassen sich heute auch noch keine positiven Zeichen für 2024 erkennen.

Nach den Prognosen vom Ifo-Institut, wird das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt wird in diesem Jahr in etwa um + 0,3 % zulegen und gleichzeitig wird die Inflationsrate auf 2,4 % (Vj 5,9%) prognostiziert. Dies sollte auch für ein positives Wachstum in 2025 eine neue Grundlage werden.

Somit gehen wir derzeit von einer von Produktionsauslastung von ca. 90-95% aus und sehen uns erst in 2025 wieder bei einer möglichen Vollauslastung.

Die Investitionstätigkeit und die Instandhaltungsmaßnahmen werden daher weiter fortgesetzt, um den Anforderungen standhalten zu können. Die Fertigungstiefen und die Fertigungskapazitäten insgesamt sollen dabei weiter erhöht werden.

Laufende Akquisitions- und Produktweiterentwicklungen führen parallel zu neuen Umsätzen, teils mit bestehenden Kundenverbindungen, es werden aber auch neue Segmente erschlossen.

Aufgrund der langjährigen Beziehungen zu unseren Lieferanten und langfristigen Lieferverträgen sehen wir von der Beschaffungsseite her keine Gefahr einer Einschränkung unserer Produktion. Einseitige Abhängigkeiten von Lieferanten liegen nicht vor. Schlüsselmaterialien beziehen wir regelmäßig von mehreren Lieferanten.

Neben den geschäftspolitischen und strategischen Maßnahmen stellt die hohe Eigenkapitalquote ein sehr solides Fundament für die weitere Entwicklung der Gesellschaft dar. Die Gesellschaft ist in wichtigen Märkten Europas gut positioniert und als zuverlässiger und seriöser Geschäftspartner etabliert. Diese Position werden wir weiter ausbauen.

Bestandsgefährdende Risiken oder sonstige Risiken mit einem wesentlichen Einfluss auf die derzeitige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage werden zum heutigen Zeitpunkt nicht gesehen.

 

Schönthal, Mai 2024

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 6.550.218,30 5.829.008,70
I. Sachanlagen 6.122.598,11 5.804.008,70
II. Finanzanlagen 427.620,19 25.000,00
B. Umlaufvermögen 3.473.977,21 3.579.427,72
I. Vorräte 620.000,00 570.000,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 61.715,05 143.332,70
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.792.262,16 2.866.095,02
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 4.488,71
Aktiva 10.024.195,51 9.412.925,13

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 6.551.880,63 5.885.712,91
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Gewinnrücklagen 4.000.000,00 4.000.000,00
III. Bilanzgewinn 2.501.880,63 1.835.712,91
B. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen 535.891,90 596.122,56
C. Rückstellungen 639.411,01 636.767,00
D. Verbindlichkeiten 2.297.011,97 2.294.322,66
Passiva 10.024.195,51 9.412.925,13

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 6.343.419,78 7.624.967,44
2. Personalaufwand 1.918.146,49 1.838.163,31
a) Löhne und Gehälter 1.495.423,99 1.460.951,35
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 422.722,50 377.211,96
davon für Altersversorgung 1.183,99 4.092,29
3. Abschreibungen 874.316,96 891.350,11
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 874.316,96 891.350,11
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.432.609,13 2.562.724,87
5. Erträge aus Beteiligungen 0,00
6. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 3.571,05
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 308.100,66 619,37
davon aus verbundenen Unternehmen 280.000,00
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 39.021,89 33.119,54
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 298.397,98 658.162,08
10. Ergebnis nach Steuern 1.092.599,04 1.642.066,90
11. sonstige Steuern 26.431,32 11.993,32
12. Jahresüberschuss 1.066.167,72 1.630.073,58
13. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.435.712,91 1.205.639,33
14. Einstellungen in Gewinnrücklagen 1.000.000,00
a) in andere Gewinnrücklagen 1.000.000,00
15. Bilanzgewinn 2.501.880,63 1.835.712,91

Anhang

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Bössl Paletten GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Schönthal-Trosendorf
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Regensburg
Register-Nr.: 13803

B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit einem Wert zwischen EUR 250,01 und EUR 800,00 wurden als Anlagevermögen erfasst und sofort abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu einem Festwert angesetzt.

Die fertigen Erzeugnisse und Waren wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nominalbetrag bewertet.

Der Ausweis der liquiden Mittel erfolgt zu Nennwerten.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Der Sonderposten für Investitionszuschüsse beinhaltet erhaltene Zuschüsse der öffentlichen Hand für durchgeführte Investitionsmaßnahmen im Anlagevermögen. Die Auflösung erfolgt für jedes Jahr entsprechend der jeweils angesetzten betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der geförderten Vermögensgegenstände.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten, die bis zum Abschlussstichtag entstanden und bis zum Tag der Bilanzaufstellung erkennbar waren. Die Bewertung erfolgte mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

C. Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Zur Zusammensetzung des Anlagevermögens und zu dessen Entwicklung im laufenden Geschäftsjahr sowie zu den laufenden und kumulierten Abschreibungen wird auf den folgenden Anlagenspiegel verwiesen (Anlage zum Anhang).

Sonstige Vermögensgegenstände

Die Sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Gewinnvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung

Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von EUR 1.835.712,91 (Vorjahr: EUR 1.205.639,33) einbezogen.

Sonderposten für Investitionszuschüsse

Die bis zum Jahr 2013 gewährten Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen wurden aus Gründen der Verbesserung der Transparenz in Anwendung des Ausweiswahlrechts nach § 265 Abs. 5 HGB als Sonderposten ausgewiesen. Die Auflösung wird entsprechend zur Abschreibung der bezuschussten Anlagegegenstände vorgenommen.

Der im Jahr 2021 bewilligte und 2022 ausbezahlte Investitionszuschuss wurde als Minderung der Anschaffungskosten der angeschafften Vermögensgegenstände erfasst.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:

Rückstellung für Urlaub EUR 44.520,00
Rückstellung für Personalkosten EUR 36.000,00
Rückstellung für Instandhaltung EUR 83.800,00

Verbindlichkeitenspiegel

Restlaufzeit bis zu 1 Jahr
EUR
Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren
EUR
Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren
EUR
Gesamtbetrag
EUR
davon durch Pfandrechte und ähnliche Rechte gesichert
EUR
Art und Form der Sicherheit
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 180.000,00 900.000,00 695.000,00 1.775.000,00 1.775.000,00 s. nachfolgende Ausführungen
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 279.149,29 0,00 0,00 279.149,29
3. Sonstige Verbindlichkeiten davon aus Steuern: EUR 27.062,63 davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 4.878,90 242.862,68 0,00 0,00 242.862,68
702.011,97 900.000,00 695.000,00 2.297.011,97

Zur Sicherung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erfolgte die Eintragung einer vollstreckbaren Buchgrundschuld sowie die Übernahme einer selbstschuldnerischen Bürgschaft. Darüber hinaus erfolgte die Sicherungsübereignung der finanzierten Maschinen.

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf EUR 30.948,03 (Vj. EUR 29.470,96).

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Abschlussstichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen im Sinne des § 285 Nr. 3a HGB außerhalb eines betriebs- und branchenüblichen Rahmens sind nicht zu verzeichnen.

Latente Steuern

Auf den Ansatz aktiver latenter Steuern wurde nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB verzichtet.

D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse in Höhe von EUR 60.230,66 enthalten.

E. Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 33,00
Angestellte 3,00
leitende Angestellte 0,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 36,00
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 32,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 4,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Herr Ottmar Bössl, Kaufmann

Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wurde auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung verzichtet.

Anwendung der Ausnahmeregelung nach § 286 Abs. 3 HGB

Auf die Aufstellung des Anteilsbesitzes wurde verzichtet, da diese Aufstellung nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung dem Unternehmen einen erheblichen Nachteil zufügen kann.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt EUR 1.066.167,72.

Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich ein Betrag von EUR 2.501.880,63, der zu verwenden ist. Auf neue Rechnung werden EUR 2.501.880,63 vorgetragen.

Nachtragsbericht

Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine Vorgänge von wesentlicher Bedeutung eingetreten.

sonstige Berichtsbestandteile

 

Schönthal-Trosendorf, 10. Mai 2024

Ottmar Bössl

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 10.05.2024 festgestellt.

BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERS

An die Bössl Paletten GmbH, Schönthal

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Bössl Paletten GmbH, Schönthal, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Bössl Paletten GmbH, Schönthal, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Oberviechtach, den 10. Mai 2024

Christian Schneider, Wirtschaftsprüfer

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