Oberlichtenauer Baugesellschaft mbH
Obere Hauptstraße 70, 09244 Lichtenau, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Alexander Riegel seit 14.10.2022 | Geschäftsführer |
Bianca Gerhardt seit 14.10.2022 | Prokura |
Martin Schuster seit 14.10.2022 | Prokura |
Jan Müller seit 2.8.2019 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Oberlichtenauer Baugesellschaft mbHLichtenauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023LageberichtI. Wirtschaftsbericht mit Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens 1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Die Auswirkungen der seit Mitte 2022 stark sinkenden Nachfrage nach Bauleistungen in einigen Bereichen, insbesondere dem Wohnungsbau, blieben für das Unternehmen hinter den Befürchtungen. Coronabedingte negative Einflüsse auf die Auftragslage der Bauwirtschaft waren kaum spürbar. Die bereits seit 2021 zu verzeichnenden Verwerfungen bei bzw. Steigerungen von Materialpreisen, welche nur teilweise an die Kunden weitergegeben werden konnten, setzten sich auch im Geschäftsjahr 2022/2023 in weiter nicht vorhersehbarer Form fort. Die Auswirkungen des Ukraine Konfliktes, die weiter steigenden Energiekosten, die Veränderungen globaler Lieferketten, die Zunahme geopolitischer Instabilitäten und innenpolitisch die Zunahme von Unsicherheiten in Bezug auf Planbarkeit und Verlässlichkeit der volkswirtschaftlichen Rahmenbedingungen führten einerseits zur Abnahme von Investitionsentscheidungen im Baubereich sowie andererseits zu weiter steigenden Material- und Transportpreisen. Es betraf hier die unterschiedlichsten Produkte, allen voran Beton, Betonwaren, Mauerwerk, Trockenbau - Baustoffe, Abdichtungsbaustoffe, Dämmstoffe aller Art, Heizanlagen, Wassererwärmungsanlagen, Nieder- / Mittelspannungsanlagen u.v.m.. Anders als im Vorjahr kam es für uns jedoch nicht spürbar zu Materialengpässen. Weiter steigende Inflation sorgte zudem für höhere Personalkosten, die durch weniger Nachfrage an Bauleistung und damit steigendem Wettbewerb zwischen den Bauleistenden wie andere Preissteigerungen auch zunehmend nicht im notwendigen Umfang in den Angeboten berücksichtigt werden können. Im Segment Umbau und Neubau von Gewerbeimmobilien gab es für uns weiter eine starke Nachfrage an Bauleistungen, wobei auch hier zunehmend Unsicherheiten und Zurückhaltung auf Auftraggeberseite zu verzeichnen sind. Die Nachfrage im Wohnungsbau ging stark zurück. Trotzdem gelang es, unsere Umsätze im Wohnungsbaubereich auf hohem Niveau zu halten. Im öffentlichen Bereich konnten wir im Vergleich zum Vorjahr starke Umsatzzuwächse realisieren. Durch den milden Winter 2022/2023 kam es zu keinen nennenswerten Unterbrechungen der Bautätigkeit, was erneut sehr positive Auswirkungen auf die Gesamtleistung des Geschäftsjahres hatte und auch auf die Ergebnisse der Baustellen. Der Schlüsselfertigbau in allen Segmenten des Bauens, wie auch der Rohbau von Wohn- und Industrieanlagen und teilweise auch Sanierungsmaßnahmen, waren wie in den Jahren zuvor gewohnter Maßen die Hauptbetätigungsfelder des Unternehmens. Die im Vorjahr angesichts erkennbarer Marktverwerfungen prognostizierte Gesamtleistung konnte, auch durch Auftragseingänge mit für uns guten Einzellosgrößen, übertroffen werden. Die Ertragsentwicklung für das Geschäftsjahr wird ebenfalls deutlich positiv bewertet. Die Auftragseingänge über das laufende Jahr sorgten für eine volle Auslastung unserer Kapazitäten. Die Oberlichtenauer Baugesellschaft mbH ist in denselben Marktsegmenten unterwegs wie im Vorjahr. Das Segment Wohnungsbau hat jedoch einen deutlich spürbaren Rückgang erfahren. Die Aktivitäten erstreckten sich auf den gesamten mittel- bzw. ostdeutschen Raum. Dem entsprechend wurden Aufträge im Freistaat Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Berlin abgewickelt. Die Gesamtleistung des Unternehmens im Geschäftsjahr 2022/2023 reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahr um ca. 15,9 % und erreichte 26.234 T€. Der Anteil der schlüsselfertigen Bauten stabilisiert sich auf einem umsatzanteilig hohen Niveau. Als Generalunternehmer errichtete die Oberlichtenauer Baugesellschaft mbH auch im Geschäftsjahr 2022/2023 Handelsobjekte - und Gewerbebauten sowie Industrieobjekte und war wieder als Komplettsanierer tätig. Im Bereich der Rohbauobjekte konnten im vergangenen Geschäftsjahr wieder verstärkt Umsätze generiert werden. Die Oberlichtenauer Baugesellschaft mbH beschäftigte durchschnittlich 36 gewerbliche Arbeitnehmer und 19 technische und kaufmännische Mitarbeiter und bildet aktuell 3 Lehrlinge als Maurer bzw. Stahlbetonbauer aus. Dabei ist es geplant, bei Eignung und positiver Geschäftsentwicklung diese ins Unternehmen zu übernehmen und damit den Mitarbeiterstamm, durch Ihre erworbene Qualifikation, verstärken und auffrischen zu können. Die Entwicklung der Gesamtleistung stellt sich wie folgt dar: Die Gesamtleistung betrug 2021: 25,1 Mio. € Die Gesamtleistung betrug 2022: 31,2 Mio. € Die Gesamtleistung betrug 2023: 26,2 Mio. € 2. Darstellung der Lage 2.1. Vermögenslage Das gezeichnete Stammkapital und die Gewinnrücklagen betragen je 300 T€ und mit dem Bilanzgewinn ergibt sich ein Eigenkapital von 7.186 T€, das entspricht einer EK-Quote von 50,9 %. Zum Stichtag 30.09.2023 betrug das Guthaben bei den Banken rund 11,1 Mio. €. Die Zugänge zum Sachanlagevermögen betrugen insgesamt 136 T€, der wesentliche Anteil von 55 T€ umfasste die Anschaffung eines Tiefladeanhängers Außerdem kamen Neuerwerbe von sonstigen Arbeitsmitteln, Software sowie der Kauf von Baustellen- und Büroausstattung dazu. 2.2. Finanzlage Die finanziellen Verhältnisse des Unternehmens waren auch im Geschäftsjahr 2022/2023 sehr stabil. Es stehen ausreichende Kredit - und Bürgschaftslinien zur Verfügung. Die Kontokorrentlinien mussten nicht in Anspruch genommen werden. Die Liquiditätslage der Oberlichtenauer Baugesellschaft mbH erlaubt es, die vertraglich vereinbarten Skontoregelungen voll auszunutzen. 2.3. Ertragslage Die prognostizierte Größe der Gesamtleistung von 20,0 Mio. € für das Geschäftsjahr 2022/2023 wurde mit einer Höhe von 26.200 T€ deutlich übertroffen und ein Betriebsergebnis I von 3.290 T€ erreicht. Unter Berücksichtigung des neutralen Ergebnisses kann das Unternehmen ein positives Jahresergebnis vor Steuern von 3.454 T€ ausweisen, das entsprichteiner Rendite von 13,2 %. Die Eigenkapitalquote betrug 50,9 %. Diese Bilanzkennzahlen spiegeln die erfolgreichen Anstrengungen der Geschäftsleitung der Oberlichtenauer Baugesellschaft mbH wieder, die positive Unternehmensentwicklung zu festigen. Unsere wirtschaftliche Lage ist als insgesamt gut zu bezeichnen. Der Anteil der bearbeiteten Rohbauobjekte veränderte sich im Geschäftsjahr 2022/2023 durch entsprechende Auftragseingänge auf 56%. Der Schlüsselfertigbau in Bereich Industriebau sowie den Neu- und Umbauten von Handelsimmobilien, als unsere Kernkompetenz des Unternehmens, erreichte damit einen Anteil von 44 %. Die Sparte Wohnungsbau hatte ähnlich wie im Vorjahr, trotz erkennbarem Einbruchs in diesem Segment, einen Anteil von 24 % des Gesamtumsatzes. Der Anteil der öffentlichen Bauvorhaben veränderte sich in diesem Jahr auf 22 % des Gesamtumsatzes, was Prozentual eine Verdreifachung im Vergleich zum Vorjahr in diesem Segment bedeutet. Der Gewerbebau bleibt mit 54% umsatzstärkster Anteil. 2.4. Finanzielle Leistungsindikatoren Zur internen Steuerung ziehen wir die Kennzahlen Gesamtleistung, Jahresergebnis sowie die Eigenkapitalquote heran. Diese Kennzahlen sind oben bereits erläutert. II. Prognosebericht Die seit Mitte 2022 stark gesunkene bzw. in einigen Bereichen eingebrochene Nachfrage nach Bauleistungen, insbesondere im Wohnungsbau, sowie der daraus resultierende stark gestiegene Wettbewerb, bei weiter sinkender Zahl an Anfrageobjekten und sinkender Zahl erteilter Baugenehmigungen, setzen sich fort und verschärfen die Situation im Bauhauptgewerbe. Wir erwarten deshalb für das Geschäftsjahr 2023/2024 erneut eine geringere Gesamtbauleistung von etwa 20,0 Mio. € und ein deutlich niedrigeres Jahresergebnis. Aufgrund der Erwartungen hinsichtlich des Jahresergebnisses gehen wir von einer leicht sinkenden Eigenkapitalquote aus. "Der Rückgang der Baukonjunktur setzt sich weiter fort. Der Umsatz wird in diesem Jahr real um 5,3 % zurückgehen und im kommenden Jahr gehen wir von weiteren minus 3 % aus. Verantwortlich für das Minus bleibt der Wohnungsbau, der in diesem Jahr real um 11 % einbricht und 2024 mit -13 % seinen Sinkflug fortsetzt", kommentiert Wolfgang Schubert-Raab, Präsident Zentralverband Deutsches Baugewerbe, die Konjunkturzahlen der Bauwirtschaft 2023/2024. Der deutliche Nachfrageeinbruch im Wohnungsbau und die daraus resultierende Unterauslastung der Kapazitäten bleiben per Saldo auch für die Beschäftigung nicht ohne Folgen: "Nach einem Jahrzehnt des Beschäftigungsaufbaus von plus 220.000 Beschäftigten auf 926.700 (2022), rechnen wir in diesem Jahr mit einem leichten Rückgang auf 920.000 Beschäftigte. Für 2024 rechnen wir mit einem deutlichen Rückgang um 30.000 Beschäftigte, bei weiterem Abwärtspotenzial.", warnt Schubert-Raab. Anders sei die Situation in den Ausbaubereichen und im Ingenieur- und Tiefbau, wo weiter Fachkräfte gesucht werden. Schubert-Raab: "Es ist ein echtes Dilemma. Das Bauhauptgewerbe bewegt sich zwischen Fachkräftesuche einerseits und drohender Kurzarbeit und Kündigungen andererseits. Dabei mangelt es nicht an Aufgaben, sondern an Aufträgen." Diese Einschätzung wird auch von den Mitgliedsunternehmen des Deutschen Baugewerbes bestätigt. In der aktuellen Herbstumfrage des Verbandes sehen 60 % der Unternehmerinnen und Unternehmer fehlende Aufträge als größten Baubehinderungsgrund. Im Vorjahr waren es lediglich 23 %. Die Geschäftslage wird insgesamt kritischer bewertet als in den vorherigen Umfragen. Eine schlechte Lagebeurteilung gaben vor einem Jahr noch 25 % der Unternehmen ab, jetzt sind es bereits 45 %. Im Wohnungsbau erwarten 70 % der Unternehmen eine Verschlechterung der weiteren Geschäftsentwicklung. Schubert-Raab: "Wir befinden uns an einem gefährlichen Kipppunkt. Im letzten Jahr haben die Unternehmen in der Herbstumfrage per Saldo ein "Halten" der Beschäftigten zurückgemeldet. Jetzt kippt der Saldo leider zum "Senken". Immer mehr Unternehmen (23 %) rechnen mit einem Rückgang der Beschäftigten. Einziger Lichtblick ist, dass die Bereitschaft, neue Lehrlinge einzustellen mit weit über 60 % weiter hoch bleibt. Die Unternehmen geben nicht auf. Sie kämpfen um jede Mitarbeiterin und jeden Mitarbeiter und sie bilden weiter aus. Und das ist auch richtig so, denn der demografische Wandel ist nicht zu stoppen und die die Baubedarfe sind da." (Quelle: https://www.zdb.de/meldungen/baukonjunktur-2023-2024-zwischen-fachkraeftemangel-und-kurzarbeit-1) Für die Auftragsstruktur erwarten wir, bezogen auf das vergangene Geschäftsjahr, hiernach keine wesentlichen Veränderungen, wobei dies aufgrund aktuell unvorhersehbarer Marktveränderungen nicht ausgeschlossen werden kann. Im Hinblick auf die schwachen Konjunkturprognosen und vorhandenen Marktrisiken sehen wir uns aus heutiger Sicht durch unsere Marktorientierung, den Fokus auf unsere Kernkompetenzen und durch unsere Leistungsfähigkeit sowie finanziellen Rücklagen für diese Situation gewappnet. Stand heute gehen wir dennoch von einer kontinuierlichen Auslastung unserer Kapazitäten durch flexible Nutzung sich bietender Chancen auf dem Markt aus. III. Chancen - und Risikobericht 1. Risikobericht Die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen jegliche Risiken ist weiterhin das vordringliche Ziel des Risikomanagementsystems. Nach dem 30. September 2023 bis 30. November 2023 sind neue Aufträge und Auftragserweiterungen mit einer Gesamtsumme von ca. 8.434 T€ eingegangen. Der aktuelle Auftragsbestand garantiert eine Auslastung saisonal bedingt mit allen derzeit Beschäftigten für ca. vier Monate mit Stand Ende Dezember. Anfragen für größere Bauvorhaben sind in der Bearbeitung. Die stark zurückgegangene Zahl an Anfragen sorgt jedoch für eine massive Zunahme an Wettbewerb im Angebotsstadium, mit teils unrealistischen beziehungsweise unwirtschaftlichen Angebotspreisen. Zudem ist der Marktsituation und damit einhergehenden Unsicherheiten auf Investorenseite geschuldet, kaum noch eine belastbare Prognose hinsichtlich des Zustandekommens sowie der Planbarkeit von Bauaufträgen in terminlicher Hinsicht möglich. Die Anzahl der gewerblichen Arbeitnehmer ist dem Auftragsbestand bzw. der -struktur angepasst und zur Überbrückung von möglichen Schlechtwetterzeiten wird für die gewerblichen Arbeitnehmer das Ansparstundenmodell genutzt. Personalrisiken, die aus der Personalentwicklungsplanung erkennbar werden, begegnen wir wie gewohnt mit zahlreichen Maßnahmen in der Aus- und Weiterbildung, hier vor allem im Polierbereich. Diese Qualifizierungsmaßnahmen für die gewerblichen Arbeitnehmer haben sich mit Blick auf die Altersentwicklung als Kompensationsmaßnahme bewährt. Schon bei der Angebotsbearbeitung prüfen wir bereits sorgfältig die Chancen und Risiken der Projekte und vermeiden dadurch die Hereinnahme von Aufträgen mit unkalkulierbaren Risiken. Auch die Überprüfung der wirtschaftlichen Verhältnisse unserer Auftraggeber und eine vereinbarte Zahlungssicherung (Bürgschaften) sowie vereinbarten Zahlungsplänen minimiert unser Ausfallrisiko. Unter den aktuellen Forderungen sind keine streitgegenständlichen Risiken vorhanden, welche nicht bereits als Wertberichtigungen berücksichtigt wurden. Welche Entwicklungen sich im Bereich der Materialpreise und -kapazitäten sowie als Folgen der Energiepreissteigerungen ergeben, bleibt abzuwarten. Um diesen für uns unkalkulierbaren Risiken zu begegnen, versuchen wir entsprechende Gleitklauseln vor allem für Material in Bauverträgen zu vereinbaren, können allerdings auch eine erhebliche Belastung der Ertragslage nicht ausschließen. Zudem besteht ein weiteres Risiko im veränderten Investitionsverhalten von bestehenden und potentiellen Kunden aufgrund deren Verunsicherung wegen gestiegener Zinsen. 2. Chancenbericht Die Akquise im Bereich Schlüsselfertigneubau soll weiter ausgebaut werden, aber auch die Modernisierungen und Erweiterungen bestehender Objekte in allen Bereichen der Wirtschaft. Im Industrie - und Gewerbebau ist es weiterhin unser Ziel, Komplettleistungen bei Erweiterungen oder Umbauten bestehender Objekte anzubieten und für Stammkunden unsere Dienstleistungen auszubauen und durch Referenzen Neukunden zu gewinnen. Die Vertragsabwicklungen erfordern im Unternehmen wie schon in den letzten Jahren ein intensives Beschaffungsmanagement im Bereich Vergabe von Nachunternehmerleistungen und Materialeinkauf, um zufriedenstellende Deckungsbeiträge zu erwirtschaften, da die Einkaufspreise gegenüber dem Vorjahr aber auch im laufenden Geschäftsjahr z. T. erheblich gestiegen sind, wie bereits eingangs erwähnt, nicht zuletzt auf Grund von Kapazitätsengpässen bei verschiedenen Materialien. Dem Bereich Controlling / Kostenkontrolle wird wie gewohnt mit Nachkalkulationen und Baustellenauswertungen die notwendige Aufmerksamkeit gewidmet, um auch im Bereich Arbeitsvorbereitung durch optimierte Arbeitsabläufe Einsparpotentiale zur Projektrealisierung zu erkennen und umzusetzen. Die Baustellenabwicklung wird kontinuierlich hinsichtlich Kostenminimierung und rationeller Arbeitsmethoden ausgewertet. Nachunternehmerbewertungen im Rahmen des QM - Systems sowie intensive Preisverhandlungen im Zuliefererbereich werden die Kostenstruktur beim Projekteinkauf verbessern. Das Managementsystem DIN EN ISO 9001:2015 wurde im I. Quartal 2023 extern durch ein Überwachungsaudit überprüft. Die fachspezifischen Qualifikationen wie Präqualifizierung, Beton ÜK 2 + 3 sowie weitere Eignungsnachweise wurden entsprechend der Vorschriften erneuert. Wie auch in den vergangenen Jahren wird auf eine kontinuierliche Qualifizierung viel Wert gelegt und Seminare, z.B. des Bauindustrieverbandes, regelmäßig zu allen Themen des Baurechts, der VOB sowie neuen DIN bzw. EU - Verordnungen besucht. Zudem wird die Schulung der gewerblichen Arbeitnehmer zu aktuellen Richtlinien und Vorschriften verstärkt. Auch werden Anwenderschulungen von Herstellern / Lieferanten zu Materialien, Geräten, Technologien und Einsatzgebieten vielfältig genutzt. Besondere Risiken außerhalb der allgemeinen wirtschaftlichen und konjunkturellen Lage, die die weitere Entwicklung des Unternehmens beeinflussen, sind derzeit nicht erkennbar.
Lichtenau, den 08. Februar 2024 Alexander Riegel, Geschäftsführer Jan Müller, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Lichtenau. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Chemnitz unter HRB 3521 eingetragen. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Für das Geschäftsjahr 2022/2023 wurden die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung nach handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellt. Die Gliederung erfolgt für die Offenlegung nach den gemäß § 266 Abs. 2 und 3 HGB in Verbindung mit § 327 HGB sowie § 275 Abs. 2 HGB in Verbindung mit § 276 Satz 1 HGB vorgeschriebenen Gliederungsschemata. Die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung wurden beachtet. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die dem Jahresabschluss 2022/2023 zu Grunde liegenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden unverändert zum Vorjahr angewendet. Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung von planmäßigen Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden linear vorgenommen. Für das Rüst- und Schalungsmaterial wird ein Festwert nach § 240 Abs. III HGB geführt. Eine Überprüfung und Anpassung des Wertansatzes erfolgte zum 30.09.2021. Für Wirtschaftsgüter deren Anschaffungswert jeweils mehr als € 250,00 aber nicht € 1.000,00 übersteigen, wurde ein Sammelposten gemäß § 6 Abs. 2a EStG gebildet. Der in den Vorjahren gebildete Sammelposten für geringwertige Wirtschaftsgüter wird gemäß § 6 Abs. 2a EStG über fünf Jahre mit je 20 % aufgelöst. Finanzanlagen werden grundsätzlich mit den Anschaffungskosten angesetzt. Außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag werden bei dauernder Wertminderung vorgenommen. Die Bewertung der Vorräte erfolgt unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert. In die Herstellungskosten werden sowohl Material- und Fertigungseinzelkosten als auch steuerlich notwendige Gemeinkosten einbezogen. Die erhaltenen Anzahlungen werden im vollen Umfang offen von den unfertigen Bauten abgesetzt. Soweit die erhaltenen Anzahlungen die Herstellungskosten der unfertigen Bauten übersteigen, erfolgt der Ausweis passivisch. Die übrigen Posten des Umlaufvermögens sind grundsätzlich mit ihrem Nennwert bilanziert. Den Risiken im Forderungsbestand wurde sowohl durch Einzel- als auch Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Die Rückstellungen enthalten die zum Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bewertet. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. IV. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung Die Entwicklung des Anlagevermögens zu Bruttowerten ergibt sich aus dem Anlagespiegel.Der Bilanzgewinn enthält einen Gewinnvortrag von € 4.158.849,26 (Vorjahr € 2.477.956,97). Im Rahmen der Verrechnung gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurden Altersteilzeitrückstellungen in Höhe von T€ 30 mit dem beizulegenden Zeitwert von Deckungsvermögen in Höhe von T€ 22 verrechnet und unter den Sonstigen Rückstellungen (T€ 8) ausgewiesen. Bei dem Deckungsvermögen handelte es sich um eine verpfändete Rückdeckungsversicherung. Der beizulegende Zeitwert (Aktivwert) entsprach den Anschaffungskosten. Die Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, sämtlich eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Darüber hinaus bestehen für die Verbindlichkeiten im üblichen Umfang branchenübliche bzw. kraft Gesetzes entstehende Sicherheiten. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von € 156.647,16 (Vorjahr € 599.756,80) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von € 40.471,40 (Vorjahr € 15.093,17). Auf die Wertpapiere des Anlagevermögens wurden auf Grund von dauernder Wertminderung außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von € 67.407,95 vorgenommen. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen Verpflichtungen aus Pacht- und Leasingverträgen i.H. v. rd. T€ 94 p.a.. Die Zahl der Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt:
Organe der Gesellschaft Geschäftsführer Herr Alexander Riegel, Meißen - alleinvertretungsberechtigt - Herr Jan Müller, Altmittweida - alleinvertretungsberechtigt - GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von € 6.585.917,68 auf neue Rechnung vorzutragen.
Lichtenau, 8. Februar 2024 Alexander Riegel, Geschäftsführer Jan Müller, Geschäftsführer In der Gesellschafterversammlung vom 16. April 2024 wurde folgender Beschluss gefasst: "Der Bilanzgewinn zum 30. September 2023 in Höhe von € 6.585.917,68 wird auf neue Rechnung vorgetragen." Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 16.04.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Oberlichtenauer Baugesellschaft mbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Oberlichtenauer Baugesellschaft mbH, Lichtenau, - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Oberlichtenauer Baugesellschaft mbH, Lichtenau, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Altena, 08. Februar 2024 MÄRKISCHE
REVISION GMBH
Jörg Peters, Wirtschaftsprüfer Theo Bergenthal, Wirtschaftsprüfer |
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