Stammdaten

Register
Amtsgericht Stendal HRB 18671
Eingetragen
12.10.2012
Branche
Forschung und Entwicklung im Bereich BiotechnologieHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
Forschung für nano-, mikro- und makrostrukturierte Oberflächen, die Herstellung und der Vertrieb, die Verwertung damit verbundener Entwicklungen, des Know-How's und der Patente sowie die Produktion und der Verkauf dieser Technologie nebst Anlagen.

Historie

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Management

NameRolle
Liquidator

Konzern- und Jahresabschlüsse

Nanoptics GmbH

Halle (Saale)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012

Bilanz

Aktiva

31.12.2012
EUR
31.12.2011
EUR
A. Anlagevermögen 922.914,00 538.011,02
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 880.084,00 514.727,00
II. Sachanlagen 17.830,00 10.784,02
III. Finanzanlagen 25.000,00 12.500,00
B. Umlaufvermögen 1.526.399,62 1.573.735,85
I. Vorräte 0,00 11.960,20
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.526.399,62 1.538.565,64
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 0,00 23.210,01
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.657,83 1.099,36
Bilanzsumme, Summe Aktiva 2.450.971,45 2.112.846,23

Passiva

31.12.2012
EUR
31.12.2011
EUR
A. Eigenkapital 2.073.843,44 1.891.180,27
I. gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Kapitalrücklage 1.475.100,00 1.475.100,00
III. Gewinnvortrag 316.080,27 141.046,05
IV. Jahresüberschuss 182.663,17 175.034,22
B. Rückstellungen 14.000,00 23.921,15
C. Verbindlichkeiten 363.128,01 197.744,81
Bilanzsumme, Summe Passiva 2.450.971,45 2.112.846,23

Anhang


Allgemeine Angaben

Über das Vermögen der Nanoptics GmbH wurde mit Beschluss vom 01. Juni 2013 des Amtsgerichtes Halle (Saale), Geschäfts-Nr. 59 IN 188/13, das Insolvenzverfahren eröffnet und Herr Rechtsanwalt Dr. Thilo Korn zum Insolvenzverwalter bestellt. 

Dem Jahresabschluss der Nanoptics GmbH liegen die neuen Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz vom 25.05.2009 (BilMoG) für kleine Kapitalgesellschaften zu Grunde.

Die geltenden handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften wurden beachtet.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde von den größenabhängigen Erleichterungen und Schutzklauseln in einzelnen Fällen Gebrauch gemacht.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft.

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich steuerrechtlicher
Maßnahmen

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Anschaffungskosten beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 150,00 Euro wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten von mehr als 150,00 Euro aber nicht mehr als 1.000,00 Euro wurde ein Sammelposten gebildet und linear über 5 Jahre abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

-  Beteiligungen zu Anschaffungskosten

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet worden.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Rückstellungen wurden gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert.

Sämtliche Rückstellungen haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und
Verlustrechnung

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt Euro 0,00.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Zum Bilanzstichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse aus Risiken im Sinne von § 251 HGB.

Gewinn-/Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung

Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von Euro 316.080,27 einbezogen.

Von § 325 Abs. 1 Satz 4 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Sonstige Pflichtangaben

Angaben zur Vermittlung eines besseren Einblicks in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Der Jahresabschluss, bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang vermittelt nach den dem Insolvenzverwalter vorliegenden Informationen und Unterlagen ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Am 01. Juni 2013 erfolgte die Eröffnung des Insolvenzverfahrens der Nanoptics GmbH.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Person geführt:
  

Geschäftsführer:
Wilfried Hermann Schipper
ausgeübter Beruf:
Kaufmann


Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern
(§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB)

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:
  

Sachverhalte
Betrag
 
Euro
Ausleihungen
0,00
Forderungen
0,00
Verbindlichkeiten
37.103,20


Unterschrift der Geschäftsleitung

Die Richtigkeit und Vollständigkeit des Jahresabschlusses, bestehend aus der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung und dem Anhang, wird hiermit bestätigt.
  

Leipzig, 23.02.2017
 
Ort, Datum
Rechtsanwalt Dr. Thilo Korn
 
als Insolvenzverwalter

sonstige Berichtsbestandteile


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 23.02.2017 festgestellt.

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