Vision Touch Technologies AG
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ingo Gritzbach seit 5.6.2020 | Prokura |
Kerstin Iris Schulz seit 17.5.2019 | Prokura |
Jörn Dr. Schröer seit 8.10.2015 | Geschäftsführer |
Janine Dymala seit 4.4.2013 | Prokura |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Monier Roofing Components GmbHOberursel (Taunus)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018I. Allgemein Die Monier Roofing Components GmbH produziert und handelt Dachzubehör für Steil- und Flachdächer. Geschäftsschwerpunkt bilden die Produktlinien Unterspannbahnen, First und Grat, Dachdurchgänge sowie Wand-Kamin-Anschlüsse. Der Vertrieb des Dachzubehörs erfolgt international über die Unternehmen der BMI-Gruppe. Besitzverhältnisse Alleinige Gesellschafterin der Monier Roofing Components GmbH ist die Monier Roofing GmbH. Das Stammkapital der Monier Roofing Components GmbH ist mit EUR 5.200.000,00 in das Handelsregister eingetragen und voll eingezahlt. Mit der Monier Roofing GmbH in Oberursel als herrschendem Unternehmen wurde am 30. Oktober 2009 mit Wirkung zum 1. Januar 2009 sowie mit Ergänzungen vom 17. September 2009 und 15. Dezember 2010 ein Ergebnisabführungsvertrag abgeschlossen. Ebenfalls wurde mit der Monier Roofing GmbH in Oberursel am 13. November 2014 ein Beherrschungsvertrag mit Wirkung zum 1. Januar 2015 geschlossen. Geschäftstätigkeit und Standorte Zum 31. Dezember 2018 produziert die Monier Roofing Components GmbH Dachzubehör in drei Produktionsstätten in Mittelheim (Produktion von Dachzubehör aus Kunststoff), Berlin (Produktion von First-und Grat-Produkten, sowie Wand-Kamin-Anschlüssen), und Ennepetal (Produktion von Unterspannbahnen und von First- und Grat-Produkten). Zudem besteht ein Lager in Bingen. Der Sitz und die Verwaltung der Gesellschaft befinden sich in Oberursel. Beteiligungen Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag Beteiligungen an der
aus. Managementstruktur Die Monier Roofing Components GmbH wird von einem Team aus zwei Geschäftsführern, bestehend aus Dr. Johannes Schmidt-Schultes und Dr. Jörn Schröer, geleitet. Einbindung in den Konzernverbund Die Geschäftsführung der Monier Roofing Components GmbH berichtet - abweichend von der rechtlichen Konzernstruktur - direkt an die Geschäftsführung der BMI Group Holding UK Limited, London, Großbritannien. Die BMI Group Holding UK Ltd. steuert die Geschäftsführung der Monier Roofing Components GmbH über regelmäßige, funktionsbezogene Konferenzen. Dabei ist die Geschäftsführung der Monier Roofing Components GmbH an die Entscheidungen der Geschäftsführung der BMI Group Holding UK Ltd. gebunden. Wesentliche Dienstleistungen durch Konzernunternehmen Die Finanzbuchhaltung, sämtliche Aufgaben im Bereich Steuern, die Lohn- und Gehaltsabrechnung und die Betreuung der IT werden wie im Vorjahr durch die Braas GmbH, Oberursel, erbracht. Auch die anwaltliche Vertretung und die rechtliche Beratung wird seit 2018 durch die Braas GmbH, Oberursel sichergestellt. Die steuerliche Dienstleistung umfasst insbesondere die Steuerplanung, das Erstellen von Steuererklärungen und die Betreuung von betrieblichen Außenprüfungen. Die Betreuung und Abwicklung aller versicherungstechnischen Aufgaben für die Monier Roofing Components GmbH wird in Dienstleistung durch die Versicherungsabteilung der BMI Group Holding UK Ltd., wahrgenommen. Daneben erbingt die BMI Group Management UK Ltd., London, Großbritannien Managementleistungen für die Monier Roofing Components GmbH. Mit der Monier Roofing GmbH, Oberursel, der Braas Monier Building Group Services GmbH, Oberursel und der BMI Group Operations S.à.r.l, Luxemburg, bestehen Cash-Pooling-Vereinbarungen. Die in Anspruch genommenen Dienstleistungen wurden von den liefernden Konzerngesellschaften zu marktüblichen Preisen in Rechnung gestellt und von der Monier Roofing Components GmbH bezahlt. Wesentliche Dienstleistungen für Konzernunternehmen Gemäß dem Outsourcing-Vertrag vom 30. Oktober 2006 zwischen der Monier Roofing Components GmbH und der Klöber GmbH, Ennepetal, erbringt die Monier Roofing Components GmbH Logistikdienstleistungen für die Klöber GmbH. Diese umfassen die Auswahl und Steuerung der Lagerstandorte und der Transportservices, die Bedarfsplanung und Einkaufsdisposition sowie Projektmanagement im Bereich Logistik. II. Darstellung des Geschäftsverlaufs Geschäftsentwicklung Die Planung der Monier Roofing Components GmbH für das Geschäftsjahr 2018 rechnete mit einem Umsatzwachstum in Höhe von 1,1%. Bei stabilen Märkten sollten durch den Ausbau neuer Geschäftsfelder zusätzliche Absatzpotentiale ausgeschöpft werden. Tatsächlich sind die Umsatzerlöse 2018 mit TEUR 96.490 gegenüber dem Vorjahr um 4,4% gestiegen. Dies ist auf ein Wachstum im Inland als auch im Ausland zurückzuführen. Das Jahresergebnis vor Gewinnabführung lag mit TEUR 10.046 um 7,7% über dem Vorjahresergebnis. Wesentliche Ursachen für die positive Ergebnisentwicklung waren im Vergleich zum Vorjahr gestiegene Umsätze. Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen standen deutlich höhere Zinsaufwendungen für Pensionen und Managementleistungen durch die BMI Gruppe gegenüber. Die Rohstoffkosten sind bei gestiegenen Umsätzen unterproportional gestiegen und die Personalkosten waren im Vergleich zum Vorjahr sogar leicht rückläufig. Marktentwicklung Entsprechend den Prognosen von Euro Construct vom November 2018 wird ein Wachstum des Bruttoinlandsproduktes in 2018 von 2,0% gegenüber 2017 in Europa festgestellt. Dabei ist die Bauwirtschaft insgesamt um 2,8% gegenüber 2017 gewachsen. Im Bereich des Wohnungsbausektors wird europaweit eine Zunahme der Bautätigkeit von 5,5% gegenüber dem Vorjahr ausgewiesen. Das spezifische Geschäft von Monier Roofing Components GmbH ist abhängig von der Entwicklung der Bauwirtschaft im Allgemeinen und der Entwicklung des Wohnungsbaus im Speziellen. Jedoch wird die Entwicklung in den jeweiligen nationalen Märkten sehr stark von Bestandsveränderungen innerhalb der Lieferketten und vom individuellen Markterfolg der Kunden der Monier Roofing Components GmbH überlagert. Zusätzlich wird die Umsatzentwicklung aufgrund unterschiedlicher Marktanteile der Monier Roofing Components GmbH in den einzelnen europäischen Ländern stark beeinflusst. Darüber hinaus werden auch Produkte an Großkunden außerhalb Europas exportiert. Insgesamt wurden Umsatzrückgänge in Deutschland, Frankreich und Italien durch die positiven Entwicklungen in USA, Schweden, Russland und Großbritannien überkompensiert. Umsatzentwicklung Im Geschäftsjahr 2018 wurden rund 92% des Umsatzes mit Konzernunternehmen und Konzernbeteiligungen der Braas Monier Building Group S.A. erzielt. Der Umsatz der Monier Roofing Components GmbH lag 4,4% über dem Vorjahresniveau. Im Inland war eine Umsatzsteigerung von 3,5% gegenüber 2017 zu verzeichnen, im Ausland konnte der Umsatz um 5,1% gesteigert werden. Investitionen Das Investitionsvolumen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen im Geschäftsjahr 2018 betrug TEUR 5.297. Davon entfielen auf
Produktentwicklung und Forschung Der Bereich Produktentwicklung der Monier Roofing Components GmbH entwickelt in enger Abstimmung mit den Konzernkunden neue Produkte beziehungsweise verbessert bestehende Produkte. Dabei gilt es zum einen die von den einzelnen regionalen Märkten erwarteten Anforderungen an Produkteigenschaften zu erfüllen, zugleich aber auch eine weitgehende Standardisierung zu erreichen. Forschungsaktivitäten werden von der Gesellschaft nicht durchgeführt. Personalsituation Zum Abschlussstichtag 2018 betrug die Zahl der Beschäftigten (Aktive inklusive Auszubildende und befristete Arbeitsverhältnisse) 276 (i. Vj. 286). III. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Umsatz und Ertrag vor Ergebnisabführungsvertag sind die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren der Gesellschaft begleitet von Kennzahlen zu Vermögens- und Finanzlage wie Eigenkapitalquote, Anlagenquote und Cashflow. Ertragslage Das Jahresergebnis vor Ergebnisabführung beträgt TEUR 10.046 und liegt damit um TEUR 721 über dem Vorjahresergebnis von TEUR 9.325. Die Steigerung des Ergebnisses ergibt sich aus mehreren Entwicklungen. Die Umsätze des Geschäftsjahres liegen 4,4% über Vorjahresniveau. Demgegenüber ist der Materialaufwand mit 2,5% nur unterproportional gestiegen. Dies ist auf moderate Preissteigerungen der Rohstoffe, erfolgreiche industrielle Verbesserungsprojekte in der Produktion und einen Bestandsabbau bei den Halbfertig- und Fertigwaren in Höhe von TEUR 751 zurückzuführen. Der Personalaufwand ist 2018 um TEUR 143 geringer als im Vorjahr. Aufgrund eines gesunkenen Risikoprofils in den Gewährleistungsrückstellungen ist eine Reduktion von Rückstellungen vorgenommen worden. Dies führt zu einer Steigerung der sonstigen betrieblichen Erträge um TEUR 2.416. Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen sind im Geschäftsjahr 2018 um TEUR 284 gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Wesentlichen aufgrund von Weiterbelastungen von Managementleistungen durch die BMI Group Management Ltd., London, Großbritannien um TEUR 445 gestiegen. Die Erträge aus den Beteiligungen lagen bei TEUR 1.781 (i. Vj. TEUR 2.779). Im Wesentlichen sind die Zinserträge aufgrund der Anlage des Cash-Pools um TEUR 40 gestiegen. Die Zinsaufwendungen sind nach dem sehr niedrigen Niveau der Zinsen für Pensionsrückstellungen in 2016 in 2017 und nochmal in 2018 deutlich angestiegen. Die Zinsaufwendungen sind somit 2018 um TEUR 662 gestiegen. Vermögenslage Die Bilanzsumme im Geschäftsjahr 2018 in Höhe von TEUR 115.352 ist gegenüber dem Vorjahr (i. Vj. TEUR 113.122) um TEUR 2.230 gestiegen. Wesentliche Ursache ist die Zunahme des Anlagevermögens durch hohe Investitionen in Sachanlagevermögen. Die Finanzanlagen wurden im Geschäftsjahr 2018 abgebaut und in Cash-Pool-Forderungen umgeschichtet. Trotz hoher Investitionen in Sachanlagen ist die Anlagenquote (Anlagevermögen im Verhältnis zur Bilanzsumme) aufgrund der Reduktion der Finanzanlagen zum 31. Dezember 2018 auf 52 % (i. Vj. 69 %) gesunken. Auf der Passivseite sind die Rückstellungen von TEUR 36.843 auf TEUR 37.445 gestiegen. Die Pensionsrückstellungen sind um TEUR 3.229 auf TEUR 30.926 gestiegen, im Wesentlichen aufgrund der höheren Zinsaufwendungen. Sonstigen Rückstellungen sind um TEUR 2.449 auf TEUR 6.519 gesunken. Dabei ist der wesentliche Rückgang in den Garantieverpflichtungen in Höhe von TEUR 2.312 auf Anpassungen der Risikoeinschätzungen für das Sonderrisiko Unterspannbahnen zurückzuführen. Die Verbindlichkeiten sind von TEUR 34.766 auf TEUR 36.395 gestiegen. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind hauptsächlich durch die Investitionen in das Sachanlagevermögen um TEUR 1.360 gestiegen. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind, im Wesentlichen aufgrund der höheren Weiterbelastungen für die Integration in die BMI-Gruppe, um TEUR 919 gestiegen und die Verbindlichkeiten mit Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, um TEUR 453 gestiegen. Die Eigenkapitalquote zum 31. Dezember 2018 beträgt 36,0 % (i. Vj. 36,7 %). Das Eigenkapital ist im Vergleich zum Vorjahr unverändert und beträgt TEUR 41.512 (i. Vj. TEUR 41.512). Finanzlage Die Monier Roofing Components GmbH nimmt auf Weisung der Gesellschafter am Cash-Pooling der BMI Group teil. Auf Grundlage eines Cash-Pool-Vertrags, zuletzt erneuert am 5. Mai 2010, besteht mit der Monier Roofing GmbH ein Cash-Pool. Daneben nimmt die Monier Roofing Components GmbH am Cash-Pool mit der BMI Group Services GmbH (vormals Braas Monier Building Group Services GmbH) teil. Die vertragliche Grundlage dazu wurde zuletzt mit dem Vertrag vom 5. Mai 2010 aktualisiert. Ein weiterer Cash-Pool wird bei der Commerzbank AG, Frankfurt am Main, auf der Grundlage eines Vertrags vom 11. Dezember 2013 betrieben. Der Commerzbank-Cash-Pool wird von der BMI Group Operations S.à.r.l., Luxemburg (vormals Monier Finance S.à.r.l., Luxemburg) geführt. Die schriftliche Cash-Pool-Vereinbarung zwischen der BMI Group Operations S.à.r.l., Luxemburg, und der Monier Roofing Components GmbH datiert vom 20. Dezember 2018 und ersetzt damit die vertraglichen Regelungen vom 28. Januar 2014 und Januar 2016. Das operative Geschäft wird dabei im Allgemeinen über den Cash-Pool bei der BMI Group Operations S.à.r.l., Luxemburg abgewickelt. Die zum 31. Dezember 2017 bestehende Finanzanlage in Höhe von TEUR 21.000 wurde mit Wirkung zum 28. Mai 2018 von der BMI Group Services GmbH, Oberursel (vormals Braas Monier Building Group GmbH, Oberursel) an die BMI Group Operations S.à r.L Luxemburg verkauft und über das Cash-Pool-Konto zurückgezahlt an Monier Roofing Components GmbH, Oberursel. Mit Wirkung zum 15. Juli 2018 wurde die bestehende langfristige Finanzierung in Höhe von TEUR 19.702 mit der BMI Group Operations S.à r.L., Luxemburg vertraglich neu geregelt. Die Monier Roofing Components GmbH verfügt über nahezu keine Bankguthaben bzw. Bankverbindlichkeiten. Die Finanzierung bzw. die Guthabenverwaltung erfolgt mittels verschiedener Cash-Pools und Darlehen innerhalb der BMI Group. Der Finanzmittelfonds setzt sich daher aus den Cash-Pool Forderungen und Verbindlichkeiten der Monier Roofing Components GmbH gegenüber verschiedenen Gruppengesellschaften in der BMI Group zusammen. Darin beinhaltet sind auch Verbindlichkeiten aus der Gewinnabführung des Ergebnisses des Geschäftsjahres 2018. Die Summe der kurzfristigen Guthaben und Verbindlichkeiten am 31. Dezember 2018 hat sich gegenüber dem Anfangsbestand zum 1. Januar 2018 um TEUR 19.804 erhöht und beträgt TEUR 22.764. Fällige Verpflichtungen wurden im Geschäftsjahr 2018 stets zuverlässig beglichen. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt TEUR 13.155. Der Cash Flow aus der Investitionstätigkeit ist positiv und beträgt TEUR 15.973. Der Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit ist negativ und beträgt TEUR 9.325. Der Cashflow wurde unter der Berücksichtigung von DRS 21 ermittelt auf Basis der indirekten Methode. Zusammenfassende Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Gesamtleistung ist im Jahr 2018 um 1,7% gestiegen. Die fortgeführten Kosten des Jahres liegen relativ auf niedrigerem Niveau wie im Vorjahr. Auflösung von Rückstellungen durch eine Neueinschätzung des Risikos haben positiv zum Ergebnis beigetragen. Dagegen belastet die bereits erwähnte Management Umlage das Ergebnis negativ. Auch die Beteiligungen haben erfreulich zum Ergebnis beigetragen. Eine erhöhte Belastung ergab sich durch gestiegene Zinsen für Pensionsaufwendungen. Die Ertragslage der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2018 wird insgesamt als zufriedenstellend bewertet. Die Vermögens- und Finanzlage und Ertragslage stellt sich weiterhin sehr solide dar. IV. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Chancen Absatzchancen eröffnen sich für die Monier Roofing Components GmbH durch steigende Anforderungen an die technischen Eigenschaften der Produkte auf Grund von Normungsprozessen. Darüber hinaus verschaffen steigende Erwartungen der Anwender der Monier Roofing Components GmbH Wettbewerbsvorteile gegenüber Billiganbietern. Eine gezielte Erneuerung des Produktportfolios durch Innovationen verbunden mit Investitionen in Maschinen und Anlagen bieten der Monier Roofing Components die Chance, mit hochwertigen und innovativen Produkten neue Absatzchancen zu nutzen. Absatzchancen bieten sich für die Monier Roofing Components GmbH durch die Ausweiterung des Produktportfolios auf Produktlösungen für Flachdächer. Monier Roofing Components hat ein umfassendes innovatives Flachdachportfolio im Bereich der Dachdurchgänge entwickelt, das in 2018 in den Markt eingeführt wurde. Die Konzernstruktur bietet neben dem Zugang zu dem Steildachmarkt auch den Zugang zu dem Flachdachmarkt, wodurch sich für Monier Roofing Components neue Absatzchancen eröffnen, die es in den nächsten Jahren zu erschließen gilt. Risiken Das Risikomanagement zielt auf systematische Identifikation, Steuerung, Bewertung und Kontrolle von Risiken ab. Wesentliche Risiken der Gesellschaft werden vor allem im Rahmen des Budgetierungsprozesses, der mehrmals jährlichen Überarbeitung des Budgets (Forecast) sowie der monatlichen Ergebnisanalyse erkannt. Darüber hinaus ist die Gesellschaft als Teil der BMI Group in deren international übergreifende Kontrollmechanismus eingebunden. Geschäfts- und operationale Risiken
Weitere wesentliche Geschäfts- oder operationale Risiken sind im Rahmen der Budgetierungsprozesse und der Ergebnisanalysen nicht aufgetreten. Preisänderungsrisiken Preisänderungsrisiken, vor allem aus Wechselkursschwankungen, sind nicht materiell. Ausfallrisiken Das Ausfallrisiko aus finanziellen Vermögenswerten besteht in der Gefahr des Ausfalls eines Vertragspartners und daher maximal in Höhe der positiven Zeitwerte der Forderungen bzw. Ausleihungen an den jeweiligen Geschäftspartnern. Wir gehen davon aus, dass durch die Wertberichtigungen für potentielle Forderungsausfälle keine weiteren Wertberichtigungen notwendig sind. Liquiditätsrisiken Liquiditätsrisiken ergeben sich im Zusammenhang mit der konzerninternen Finanzierungspolitik über die BMI Group Operations S.à r.l (vormals: BMI Group Holding S.à r.l), Luxemburg, die Monier Roofing GmbH, Oberursel und die BMI Group Services GmbH, Oberursel. Durch die Einbindung in das Cash-Pooling der BMI Group Operations S.à r.l, Luxemburg, der Monier Roofing GmbH, Oberursel und der BMI Group Services GmbH, Oberursel ist die Gesellschaft auch von der finanziellen Ausstattung durch die Gesellschafter der BMI Group Holdinds S.à.r.L., Luxemburg, der Monier Roofing GmbH, Oberursel und BMI Group Services GmbH, Oberursel abhängig. Um obigen Risiken entgegenzuwirken, hat die Geschäftsführung folgende Maßnahmen implementiert: Abschluss von Cash-Pool-Verträgen mit einer Reihe von Rechten für die Gesellschaft:
Risiken aus Zahlungsstromschwankungen Die im Rahmen des deutschen Organkreises abgeschlossenen Cash-Pool-Verträge führen zu einem Risiko, da die Monier Roofing Components GmbH von der finanziellen Ausstattung dieser Gesellschaften abhängig ist. Folgende Maßnahmen werden ergriffen, um die oben dargestellten Ausfall- und Liquiditätsrisiken und allgemeine Risiken frühzeitig zu erkennen bzw. begrenzen zu können:
Der Jahresabschluss wurde unter der Prämisse der Unternehmensfortführung aufgestellt. Sachverhalte bzw. Umstände, aus denen sich bestandsgefährdende Risiken ergeben könnten, sind der Geschäftsführung derzeit nicht bekannt. V. Ausblick Die Gesellschaft geht weiterhin von stabilen Märkten in den vorhandenen Geschäftsfeldern im Bereich Dachzubehör aus. Für das Jahr 2019 wird im Wesentlichen aufgrund der Einführung neuer Produkte und den Ausbau von in 2018 neu eingeführter Produkte ein Umsatzwachstum von 3% erwartet. Das Geschäft mit Dachzubehör ist, wie auch in der Vergangenheit, nur zum Teil an die Geschäftsentwicklung der Gruppe geknüpft. Substitution von handwerklichen Lösungen, Verschärfung von Auflagen zur Sicherheit am Dach und zur Sicherung des Daches gegen Sturm und die Entwicklung zu energiesparendem Bauen bieten für Dachzubehör zusätzliches Marktpotenzial auch außerhalb der angestammten Märkte. Durch die Zugehörigkeit zur BMI Gruppe werden neue Marktpotenziale im Flachdachmarkt erschlossen werden können. Auf der Beschaffungsseite werden auch im Geschäftsjahr 2019 für wichtige Rohstoffe mit Preissteigerungen gerechnet. Umsatzsteigerungen, verbunden mit Kosteneinsparungen durch Optimierungen in der Fertigung führen zu geplanten Verbesserung des operativen Geschäftes. Dies in Verbindung mit Umstrukturierungen in den Konzernweiten Leistungsbeziehungen wird zu einer deutlichen Steigerung des Jahresergebnisses vor Ergebnisabführung für das Geschäftsjahr 2019 führen. Die tatsächlichen Ergebnisse können wesentlich von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen.
Oberursel, den 30. Mai 2019 Dr. Johannes Schmidt-Schultes Dr. Jörn Schröer Bilanz zum 31. Dezember 2018Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2018
Anhang für das Geschäftsjahr 20181. Allgemeine Angaben zur Gesellschaft Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gesellschaft ist unter der Firma Monier Roofing Components GmbH mit Sitz in Oberursel (Taunus) im Handelsregister des Amtsgerichts Bad Homburg v. d. Höhe unter der Nummer HRB 11377 eingetragen. Gemäß Gesellschaftsvertrag ist der Gegenstand des Unternehmens der Handel mit und die Herstellung von Zubehör für das geneigte Dach und das Flachdach, insbesondere aus Kunststoff und Metall, sowie deren nationaler und internationaler Vertrieb, ferner von Baustoffen und anderen Industrieerzeugnissen sowie die Erbringung damit zusammenhängender Dienstleistungen, der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen sowie die Errichtung von Zweigniederlassungen. Die Gesellschaft ist Teil der BMI-Gruppe und finanziert sich über die Konzerngesellschaft BMI Group Operations S.à.r.L. (vormals: BMI Group Holding S.à r.L), Luxemburg, Luxemburg. Die Konzernfinanzierung basiert seit April 2017 auf einem Aktionärsdarlehen in Höhe von TEUR 200.000, das über eine Laufzeit von 4 Jahren zur Verfügung gestellt wurde. Darüber hinaus wurde am 01. Mai 2018 für 3 Jahre eine zusätzliche Kreditlinie in Form eines weiteren Aktionärsdarlehens in Höhe von TEUR 150.000 eingeräumt. Beide Darlehen wurden zum 31. Dezember 2018 zusammen in Höhe von TEUR 225.000 in Anspruch genommen. Darüber hinaus besteht eine Anleihe, die zum 31. Dezember 2018 mit einem Nennwert von TEUR 434.250 valutiert. Zur Mithaftung der Monier Roofing Components GmbH verweisen wir auf den Punkt "5. Sonstige Angaben" und dort auf den Unterpunkt Haftungsverhältnisse. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände sind im Anlagevermögen der Gesellschaft nicht vorhanden. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten selbst erstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Zinsen für Fremdkapital werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die Abschreibungsdauer liegt bei Gebäuden zwischen zehn und 50 Jahren, bei technischen Anlagen und Maschinen sowie andere Anlagen zwischen sieben und 20 Jahren sowie bei Gegenständen der Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen drei und 13 Jahren. Abschreibungen auf Zugänge bis zum 31. Dezember 2009 wurden in Anlehnung an die amtlichen Steuertabellen vorgenommen. Im Rahmen der Erstanwendung des BilMoG ab 2010 wurden die Abschreibungsdauern nochmals überprüft und an die voraussichtliche Nutzungsdauer angepasst. Die Abschreibungen auf unterjährige Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 250,00 werden sofort als Aufwand in der Gewinn- und Verlustrechnung des laufenden Jahres erfasst. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 250,00 bis EUR 1.000,00, die nach dem 31. Dezember 2007 angeschafft worden sind, wurde der jährlich steuerlich zu bildende Sammelposten aus Vereinfachungsgründen in die Handelsbilanz übernommen. Der jährliche Sammelposten, dessen Höhe insgesamt von untergeordneter Bedeutung ist, wird entsprechend den steuerlichen Vorschriften pauschal über fünf Jahre abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im übrigen Zeitanteilig vorgenommen. Innerhalb der Finanzanlagen werden Anteile an verbundenen Unternehmen sowie die Beteiligungen sind zu Anschaffungskosten bewertet oder, bei dauernder Wertminderung, mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Ausleihungen sind grundsätzlich zum Nennwert gesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen bzw. den jeweils niedrigeren beizulegenden Zeitwerten oder zu Herstellungskosten angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Zinsen für Fremdkapital sind in den Herstellungskosten nicht enthalten. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Der Ansatz der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert bzw. zu dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert. Bei der Bewertung von Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen werden alle erkennbaren Risiken durch entsprechende Einzelwertberichtigungen und Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der Anwartschaftsbarwert-methode (Projected Unit Credit Method) unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Die Bewertung der Rückstellung für Pensionen zum 31. Dezember 2018 beruht auf einem versicherungsmathematischen Gutachten von Towers Watson Deutschland GmbH, Wiesbaden. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 3,21 % (Vj. 3,68 %) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 2,25 % (Vj. 2,25 %) und erwartete Rentensteigerungen mit 1,65 % (Vj. 1,65 %) berücksichtigt. Die Fluktuation wurde mit einer Rate von 3,00 % (Vj. 3,00 %) berücksichtigt. Unter Inanspruchnahme des Wahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wird der sich aus der Änderung der Rückstellungsbilanzierung nach §§ 249 Abs. 1 Satz 1, 253 Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 HGB durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) ergebende Zuführungsbetrag über den Höchstzeitraum von 15 Jahren gleichmäßig verteilt. Die sonstigen Rückstellungen wurden gemäß § 253 Abs. 1 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt und berücksichtigen alle bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses erkennbaren Risiken, drohenden Verlusten aus schwebenden Geschäften und ungewissen Verbindlichkeiten. Nach § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB wurden Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen davon-Vermerke Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen. 3. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (siehe Anlage zum Anhang) dargestellt. Die Gesellschaft ist zum 31. Dezember 2018 an folgenden Unternehmen beteiligt:
Die zum 31. Dezember 2017 bestehende Finanzanlage in Höhe von TEUR 21.000 wurde mit Wirkung zum 28. Mai 2018 von der BMI Group Services GmbH, Oberursel (vormals Braas Monier Building Group GmbH, Oberursel) an die BMI Group Operations S.à r.L Luxemburg verkauft und über das Cash-Pool-Konto zurückgezahlt an Monier Roofing Components GmbH, Oberursel. 2. Vorräte Insgesamt sind die Vorräte um TEUR 221 auf TEUR 16.490 (i. Vj. TEUR 16.269) gestiegen. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus der Erhöhung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen in Höhe von TEUR 1.126. Die Fertigerzeugnisse waren mit TEUR 4.261 (i. Vj. TEUR 5.162) zum Stichtag rückläufig. 3. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferung und Leistungen (TEUR 1.059; i. Vj. TEUR 683) haben eine Restlaufzeit von weniger als zwölf Monate. Die Restlaufzeit bei den sonstigen Vermögensgegenstände liegt (TEUR 174; i. Vj. 727) ebenfalls unter zwölf Monaten. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 38.165 (i. Vj. TEUR 17.513) sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 5.499 (i. Vj. TEUR 5.321) enthalten. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind zudem Forderungen aus Cash-Pooling gegenüber der BMI Group Operations S.à.r.l in Höhe von TEUR 27.519 (i. Vj. TEUR 2.430) und der BMI Group Services GmbH mit TEUR 5.213 (i. Vj. TEUR 9.797) enthalten. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen sonstige kurzfristige Forderungen in Höhe von TEUR 115 ( i. Vj. TEUR 628) und debitorische Kreditoren in Höhe von TEUR 54 (i. Vj. TEUR 42). Alle Forderungen sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. 4. Eigenkapital Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt im Geschäftsjahr im Vergleich zum Vorjahr unverändert TEUR 41.512 und teilt sich auf die Positionen gezeichnetes Kapital (TEUR 5.200), Kapitalrücklage (TEUR 36.000) und Gewinnrücklagen (TEUR 312) auf. Im Zuge der Umstellung auf BilMoG wurden den Gewinnrücklagen TEUR 312 zugeführt. Die Anpassung beruht auf der erstmaligen Abzinsung sonstiger Rückstellungen zum 1. Januar 2010. 5. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Rückstellungen für Pensionen betragen im Geschäftsjahr TEUR 30.926 (i. Vj. TEUR 27.697). Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen zehn Jahre ergibt sich zum Bilanzstichtag ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 5.647. Dieser ist nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB grundsätzlich ausschüttungsgesperrt, aber nicht abführungsgesperrt. Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages wird der gesamte Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung abgeführt. Die Entwicklung der Direktzusagen zeigt folgende Darstellung:
Die außerordentliche Zuführung aus der Umstellung wegen BilMoG in Höhe von TEUR 207 entspricht der Mindestzuführung von 1/15 des Zuführungsbetrags nach Art. 67 Abs. 1 EGHGB. Es verbleibt eine in der Bilanz nicht ausgewiesene Rückstellung von TEUR 1.243, die bis spätestens zum 31. Dezember 2024 anzusammeln ist. 6. Steuerrückstellungen Zum Stichtag wurden keine neuen Steuerrückstellungen gebildet Vj. TEUR 178). 7. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen:
Garantieverpflichtungen Das Berechnungsverfahren zur Ermittlung der Rückstellungen für Garantieverpflichtungen wurde im Vergleich zum Vorjahr unverändert fortgeführt, wobei in Einzelfällen die Risikoeinschätzung angepasst wurde. Die Rückstellung hat sich im Geschäftsjahr um TEUR 2.321 auf 1.883 verringert. Wesentliche Veränderungen ergaben sich bei den Garantieverpflichtungen für Unterspannbahnen TEUR 1.164 (i. Vj. TEUR 3.441), Kunststoffe Mittelheim TEUR 295 (i. Vj. TEUR 281) und Solar TEUR 360 (i. Vj. TEUR 414). Rückstellungen für Kündigungsabfindungen Die Rückstellungen für Kündigungsabfindungen wurden im Geschäftsjahr um TEUR 3 auf TEUR 241 erhöht. Die Erhöhung steht in Zusammenhang mit weiter bestehenden Planungen für Restrukturierungen. Altersteilzeit Mit Vertrag über die Zeitkontenrückdeckung mit Garantie zwischen der Monier Roofing Components GmbH (Versicherungsnehmer) und der Allianz Lebensversicherungs-AG (Versicherer) zur Absicherung von Zusagen auf betriebliche Altersvorsorge sowie vergleichbarer langfristig fälliger Verpflichtungen - insbesondere Altersteilzeit - vom 26. April 2006 wurden als Planvermögen zu qualifizierende Vermögenswerte separiert. Gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurde das Treuhandvermögen zum 31. Dezember 2018 in Höhe von TEUR 8 mit der Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen in Höhe des Erfüllungsbetrags von TEUR 78 saldiert und unter den sonstigen Rückstellungen ausgewiesen. Die historischen Anschaffungskosten des Vermögens entsprechen dem beizulegenden Zeitwert. Aus dem verrechneten Vermögen sind weder Aufwendungen noch Erträge entstanden, sodass eine Verrechnung der Aufwendungen und Erträge nicht erfolgt ist. Die übrigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen ausstehende Rechnungen für die Werke. 8. Verbindlichkeiten In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 30.399 (i. Vj. TEUR 29.480) sind zum 31. Dezember 2018 TEUR 9.935 Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin Monier Roofing GmbH enthalten (i. Vj. TEUR 9.234). Diese Position beinhaltet im Wesentlichen eine Verbindlichkeit aus der Ergebnisabführung in Höhe von TEUR 10.046 sowie eine Cash-Clearing-Forderung in Höhe von TEUR 112. Der restliche Betrag von TEUR 21.165 (i.Vj. TEUR 20.246) ist im Wesentlichen dem Cash-Pool der BMI Gruppe zuzuweisen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 71 (i. Vj. TEUR 266). Die sonstigen Verbindlichkeiten setzten sich im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten aus Lohnsteuer in Höhe von TEUR 235 (i. Vj. TEUR 276), Verbindlichkeiten aus PSV in Höhe von TEUR 10 (i.Vj. TEUR 14) sowie Verbindlichkeiten aus Reisekosten in Höhe von TEUR 1 (i. Vj. TEUR 3) zusammen. Sämtliche Verbindlichkeiten haben einen Restlauftzeit bis zu einem Jahr. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:
Von den Gesamtnettoumsatzerlösen wurden TEUR 40.252 (41,72 %) im Inland (i. Vj. TEUR 38.909; 42,09%) und TEUR 56.238 (58,28 %) im Ausland erzielt (i. Vj. TEUR 53.528; 57,91 %). Die Auslandserlöse gliedern sich auf wie folgt:
2. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 3.078 (i. Vj. TEUR 662) beinhalten insbesondere Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 2.674 (i. Vj. TEUR 404). Weiterhin sind in den sonstigen betrieblichen Erträgen; Erträge aus Anlagenabgängen (TEUR 38; i. Vj. TEUR 85), Erträge aus Kursdifferenzen (TEUR 40; i. Vj. TEUR 1), Erträge aus Schadensersatz (TEUR 169; i.Vj. TEUR 2) und Erträgen aus Werks-/Dienstleistungen im Inland (TEUR 98; i. Vj. TEUR 34) enthalten. Bei den Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen sowie den Anlagenabgängen handelt es sich um periodenfremde Erträge. 3. Abschreibungen Die planmäßigen Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen betragen TEUR 2.444 (i. Vj. TEUR 2.160). 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Sachkosten aus dem Verwaltungs- und Vertriebsbereich (TEUR 3.968; i. Vj. TEUR 4.409), Reparatur- und Instandhaltungskosten (TEUR 2.103; i. Vj. TEUR 1.910), Weiterbelastungen von Integrationskosten der BMI-Gruppe (TEUR 2.240; i. Vj. TEUR 1.050), Frachtkosten (TEUR 630; i. Vj. TEUR 665), Versicherungen, Beiträge und Gebühren (TEUR 670; i. Vj. TEUR 652), Reise- und Präsentationskosten (TEUR 470; i. Vj. TEUR 485), Freiwillige Sozialleistungen (TEUR 315; i. Vj. TEUR 311) und übrige sonstige Aufwendungen (TEUR 145; i. Vj. TEUR 826). In den übrigen sonstigen Aufwendungen sind insbesondere Aufwendungen aus Garantieverpflichtungen (TEUR 53; i.Vj. TEUR 157), Aufwendungen für Lizenzen (TEUR 62; i. Vj. TEUR 151), realisierte Kursverluste (TEUR 3; i.Vj. TEUR 64), Aufwendungen für Kosten des Zahlungsverkehrs (TEUR 6; i. Vj. Ertrag TEUR 10) sowie Leasing-PKW-Kasko-Schäden (TEUR 21; i.Vj. TEUR 25). Garantierückstellungen werden nach der Nettomethode mit dem abgezinsten Barwert erfasst. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind darüber hinaus Aufwendungen nach Art. 67 Abs. 1 u. 2 EGHGB (BilMoG-Zuführungsbetrag für Pensionsrückstellung) in Höhe von TEUR 207 (i. Vj. TEUR 207) enthalten. 5. Erträge aus Beteiligungen des Finanzanlagevermögens Die Erträge aus Beteiligungen in Höhe von TEUR 1.781 (i. Vj. TEUR 2.779) beinhaltet eine Gewinnausschüttungen seitens der J.A.Plastindustri Holding A/S, Dänemark, TEUR 1.781 (i. Vj. TEUR 1.680). 6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Die Zinserträge in Höhe von TEUR 246 (i. Vj. TEUR 155) setzen sich hauptsächlich aus den zugrunde liegenden Cash-Pool-Forderungen gegen die BMI Group Operations S.à.r.l. (TEUR 124) und die BMI Group Services GmbH (TEUR 63) zusammen. 7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Aufgrund der über die Monier Roofing GmbH bestehenden gewerbe- und körperschaftsteuerlichen Organschaft mit der BMI Group Services GmbH, Oberursel, als oberster Organträgerin ist die Gesellschaft nicht mit Ertragsteuern belastet. Aus diesem Grund ergeben sich aufgrund von temporären Differenzen auch keine steuerlichen Effekte. Dem folgend wird die Steuerabgrenzung resultierend aus temporären Differenzen (latente Steuern) gemäß DRS 18 beim Organträger bilanziert. Die Ertragssteuern in Höhe von TEUR 95 betreffen Erstattungen aufgrund der abgeschlossenen Betriebsprüfung. 9. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags abgeführter Gewinn Gemäß dem Ergebnisabführungsvertrag vom 30. Oktober 2009 mit Ergänzungen vom 17. September 2009 und 15. Dezember 2010 wurde der Jahresüberschuss von TEUR 10.046 (i. Vj. TEUR 9.325) an die Monier Roofing GmbH abgeführt. 5. Sonstige Angaben 1. Außerbilanzielle Geschäfte Es bestehen in der Monier Roofing Components GmbH keine außerbilanziellen Geschäfte i. S. d. § 285 Nr. 3 HGB, über die berichtet werden müsste. 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen insgesamt TEUR 11.868 (i. Vj. TEUR 14.892). Sie setzen sich folgendermaßen zusammen:
Das Bestellobligo betrifft sowohl Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe als auch Investitionen und setzt sich zusammen aus Investitionen (TEUR 389; i. Vj. TEUR 2.734) und übrigen sonstigen Bestellungen (TEUR 9.443; i. Vj. TEUR 9.376). 3. Haftungsverhältnisse Alle wesentlichen Aktiva der Gesellschaft wurden in unbegrenzter Höhe als Sicherheiten für Darlehen auf oberster Konzernebene zur Verfügung gestellt. Das Risiko einer Inanspruchnahme wird derzeit aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung der BMI-Gruppe insgesamt als relativ gering eingeschätzt. 4. Abschlussprüferhonorar Auf die Angabe der Abschlussprüferhonorare (§ 285 Nr. 17 HGB) wird verzichtet, da diese Angaben in dem Konzernabschluss der BMI Group Holdings UK Limited, London, Großbritannien, in den die Gesellschaft einbezogen wird, enthalten sind. 5. Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt waren 187 gewerbliche Mitarbeiter und 72 Angestellte (i. Vj. 208 Gewerbliche und 73 Angestellte) beschäftigt. 6. Geschäftsführung Im Geschäftsjahr 2018 waren zu Geschäftsführern bestellt:
Die Angabe der Geschäftsführerbezüge nach § 285 Nr. 9a HGB wird unter Berufung auf § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. 7. Nachtragsberichterstattung Nach Abschluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- oder Vermögenslage des Unternehmens haben. 8. Mutterunternehmen und befreiender Konzernabschluss Das Mutterunternehmen der Gesellschaft ist die Monier Roofing GmbH, Oberursel (Taunus). Das Mutterunternehmen dieser Gesellschaft, das zum 31. Dezember 2018 den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis der Konzernunternehmen aufstellt, ist die BMI Group Operations S.à.r.L., Luxemburg, Luxemburg. Der Konzernabschluss für den größten Kreis der Konzernunternehmen wird von der BMI Group Holdings UK Limited, London, Großbritannien, erstellt. Der befreiende Konzernabschluss und -lagebericht für das Geschäftsjahr 2018 wird von der BMI Group Holdings UK Limited, London, Großbritannien, gemäß § 291 HGB nach International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt, zum Handelsregister in Bad Homburg v. d. Höhe eingereicht und im Bundesanzeiger unter der Firma BMI Group Services GmbH, Oberursel (Taunus), (oberstes deutsches Mutterunternehmen), in deutscher Sprache veröffentlicht. 9. Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen Es wurden keine wesentlichen Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen zu nicht marktüblichen Bedinungen durchgeführt.
Oberursel, den 30. Mai 2019 Dr. Johannes Schmidt-Schultes Dr. Jörn Schröer B. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks Zu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Monier Roofing Components GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Monier Roofing Components GmbH, Oberursel (Taunus) - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Monier Roofing Components GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buch-führung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmens-tätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegen-stehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen." F. Schlussbemerkung Den vorstehenden Bericht über unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 der Monier Roofing Components GmbH erstatten wir in Übereinstimmung mit § 321 HGB unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten des Instituts der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e. V., Düsseldorf (IDW PS 450 n. F.).
Eschborn/Frankfurt am Main, 30. Mai 2019 Ernst
& Young GmbH
von Seidel Wirtschaftsprüfer Grotenrath Wirtschaftsprüfer |
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