Herbafood Ingredients GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Würzmitteln und Soßen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dirk Dunskus seit 18.1.2022 | Prokura |
Sven Hermann Edmund Fox seit 1.2.2019 | Geschäftsführer |
Andreas Bernhardt seit 18.7.2008 | Geschäftsführer |
Gerhard F. Fox seit 20.4.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Herbstreith & Fox KG | 0.00% |
Pektin-Fabrik | 0.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Herbstreith & Fox GmbHWerder (Havel)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021LageberichtI. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1. Entwicklung des Marktes Die Herbstreith & Fox GmbH ist der Produktionsstandort der Herbstreith & Fox Unternehmensgruppe mit den Produktionsschwerpunkten Citruspektin und hochmultifunktionelle Ballaststoffe. Der Vertrieb der Pektine erfolgte über die Herbstreith & Fox GmbH & Co. KG Pektin-Fabriken in Neuenbürg. Die Ballaststoffe wurden über die Herbafood Ingredients GmbH in Werder vermarktet. 2. Umsatzentwicklung Das Geschäftsjahr 2021 war insgesamt und weltweit von der Corona-Pandemie maßgeblich beeinflusst. Trotz zeitweiser knapper Verfügbarkeit wichtiger Prozessstoffe wurden unsere Lieferketten nicht unterbrochen, so dass wir kontinuierlich und ohne wesentliche Einschränkungen produzieren konnten. Der Gesamtumsatz des Jahres 2021 betrug 56,4 Mio. € und lag rund 4 % über dem Niveau des Vorjahres. 3. Produktion Im Berichtsjahr wurden schwerpunktmäßig Citruspektine hergestellt. Der Produktionsstandort Werder hat zur Herstellung von Citruspektinen in der H&F Unternehmensgruppe seine Kernkompetenz weiter ausgebaut, so dass alle am Markt gewünschten Qualitäten hergestellt werden können. Im Berichtszeitraum lagen unsere Schwerpunkte bei: - weitere Optimierung des Pektinherstellprozesses mit Schwerpunkt neue Pektintypen - Optimierung der Technologie der Anlagen mit Blickrichtung auf Leistungssteigerung - weiterführende Maßnahmen zur Erreichung des Zieles der Zertifikatsverlängerung nach der ISO-Norm FSSC 22.000 und nach DIN 50.001 Die im Berichtsjahr durchgeführten Maßnahmen bezogen sich im Wesentlichen auf die Leistungssteigerung bzw. die Erweiterung der Produktionsbereiche sowie die Kostenreduzierung. 4. Beschaffung Nachdem die Ernte in Argentinien bereits in 2020 mit 1,5 Mio. t Früchten nur durchschnittlich war, wurde für 2021 ein weiterer Rückgang bedingt durch eine langanhaltende Dürre erwartet. Zu Jahresbeginn wurde eine Erntemenge von etwa 1,2 Mio. t prognostiziert. Der Export an Frischfrucht war im Wesentlichen konstant. Die Exportmengen lagen in etwa bei 250.000 t. In Europa sind die größten Zitrusanbaugebiete Spanien und Italien. Spanien ist der mit Abstand größte Zitronenproduzent Europas und die Nr. 2 der Welt nach Argentinien, mit den Hauptanbaugebieten Murcia und Valencia. Für die Saison 2021/2022 wird eine Erntemenge von etwa 1,0 Mio. t geschätzt. Im Vergleich zur vorherigen Saison wird ein Rückgang von etwa 23 % erwartet. Aufgrund der kontraktmäßigen Mengen erwarten wir weiterhin eine gute Rohstoffverfügbarkeit für unseren Produktionsstandort in Werder. 5. Investitionen Im Berichtsjahr wurden rund 4,0 Mio. € investiert. 6. Finanzierungsmaßnahmen Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr keine Finanzierungsmaßnahmen durchgeführt. 7. Personal und Sozialbereich Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Personalstärke von 187 auf 186 verringert (inkl. Auszubildende und Teilzeitkräfte). Die Gesellschaft führt Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen entsprechend den Schulungsplänen, die Bestandteil des Qualitätsmanagementsystems sind, durch. Der aus Fachverantwortlichen bestehende Arbeitsschutzausschuss überwacht die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften. Er berät und beschließt Maßnahmen zur Verbesserung des Arbeitsschutzes. Betriebsärztliche Aufgaben werden extern wahrgenommen. 8. Umweltschutz/Arbeitssicherheit Schwerpunktmäßig haben wir uns unter anderem mit Schallschutz, Reduzierung von Geruchsemissionen und Co2-Emissionen beschäftigt und entsprechende Maßnahmen getroffen. Maßnahmen zur Emissionsreduzierung im Herstellprozess Pektin und Ballaststoffe erfolgten auch im Berichtsjahr wieder im Rahmen des KVP und im Einklang mit EnMS 50.001. Arbeits-, Brand- und Umweltschutz wurden auch im Berichtsjahr intensiv behandelt und durch regelmäßige Schulungen unserer Mitarbeiter aktualisiert. 9. Sonstige wichtige Vorgänge Sonstige wichtige Vorgänge waren im Berichtsjahr nicht zu verzeichnen. II. Voraussichtliche Entwicklung und mögliche Risiken Für das Jahr 2022 sehen wir eine weitere Steigerung der Produktions- und Absatzmengen bei unseren wesentlichen Produkten. Operative Risiken können in der Entwicklung der Energiepreise begründet sein. Dies betrifft im Wesentlichen den voraussichtlichen Anstieg der Erdgaspreise sowie der Strompreise. Darüber hinaus gehende finanzielle Risiken sieht die Gesellschaft nicht. Die mit den Bankinstituten abgeschlossenen langfristigen Kreditverträge laufen bis zum Jahr 2024. III. Sonstige Angaben 1. Sonstige bedeutende Ereignisse Im Berichtsjahr fielen keine bedeutenden Ereignisse an. 2. Pandemie COVID-19 Am 30. Januar 2020 hat die WHO den internationalen Gesundheitsnotstand aufgrund des Ausbruchs des Coronavirus COVID-19 ausgerufen. Seit dem 11. März 2020 stuft die WHO die Verbreitung des Coronavirus nunmehr als Pandemie ein. Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zum 31.12.2021 der Gesellschaft durch das Coronavirus COVID-19 haben sich insbesondere im Bereich der Prozessstoffe ergeben. Der weitere Verlauf der Ausbreitung des Coronavirus COVID-19 und die Folgen auf den Geschäftsverlauf werden laufend durch die Geschäftsführung überwacht. Die Auswirkungen durch das Coronavirus COVID-19 auf das Geschäft der Gesellschaft sind derzeit noch nicht vorhersehbar.
Werder / Havel, 18. Oktober 2022 Geschäftsführung gez. Gerhard F. Fox gez. Sven Fox gez. Andreas Bernhardt BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang, Abschreibung und Abgang ausgewiesen. Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: 49.501.781,30 € Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: 54.956.517,55 € Zu den Abschreibungen im Zusammenhang mit Zugängen und Abgängen sowie Umbuchungen im Laufe des Geschäftsjahres sind folgende Angaben zu machen:
Forschungs- und Entwicklungskosten Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden aktiviert. Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten betrugen im Geschäftsjahr 95.569,93 Euro. Angabe zu Forderungen
Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 27.734.792,58 Euro (Vorjahr: 26.744.186,20 Euro). Sonstige Vermögensgegenstände In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind größere Beträge für noch nicht vereinnahmte Erstattungen zur Energie- und Stromsteuer für das abgelaufene Wirtschaftsjahr erfasst. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Einnahmen führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Einnahmen erfasst wurden.Weiterhin wurden größere Beträge in Zusammenhang mit der ertragsteuerlichen Verprobung für das abgelaufene Wirtschaftsjahr und die vorangegenahnegen Wirtschaftsjahre in Zusammenhang mit der steuerlichen Aussenprüfung 2004-2017 sowie den Folgeanpassungen 2018-2020 aktiviert. Angaben zum Eigenkapital Das Eigenkapital der Gesellschaft besteht aus dem voll einbezahlten Stammkapital in Höhe von 2.050.000,00 € (VJ: 2.050.000,00 €), der Kapitalrücklage in Höhe von 18.406.507,72 € (VJ 18.406.507,72 €), dem Gewinnvortrag in Höhe von 36.502.684,93 € (VJ: 33.650.419,52 €) sowie dem Jahresüberschuss in Höhe von 3.309.530,98 € (VJ: 2.852.265,41 €). Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen In den Posten Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.
Angaben zu Verbindlichkeiten
Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro). Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Aufgliederung der Umsatzerlöse
Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung Bei den Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich in Betrag und Art im Einzelnen um Instandhaltung von Anlagen und Maschinen 2.322,11 T€ (VJ 2.868,3 T€). Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Es wurde von dem Wahlrecht gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Angaben zur Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt Euro 3.309.530,98. Auf neue Rechnung werden Euro 3.309.530,98 vorgetragen und mit dem Gewinnvortrag in Höhe von Euro 36.502.684,93 verrechnet. Unterschrift der Geschäftsführung
Werder / Havel, 18. Oktober 2022 Gerhard F. Fox Sven Fox Andreas Bernhardt sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 19.12.2022 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Herbstreith & Fox GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Herbstreith & Fox GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Herbstreith & Fox GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren tragen sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Karlsruhe, den 31. Oktober 2022 D
& P - DR. DAUM TREUHAND - GMBH & CO. KG
Dr. Edmund J. Daum, Wirtschaftsprüfer Werner Seitz, Wirtschaftsprüfer |
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