Stammdaten

Register
Amtsgericht Aachen HRB 12764
Vorher
Technimark-EISBÄR GmbH
Eingetragen
30.9.2004
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Haushalts- oder Hauswirtschaftsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist Herstellung und Vertrieb von Plastikteilen. Die Gesellschaft kann alle Geschäfte betreiben, die dem Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu dienen geeignet sind. Die Gesellschaft kann im Inland und im Ausland Zweigniederlassungen oder Tochtergesellschaften errichten und sich an gleichartigen Unternehmen beteiligen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Christian Pradel
seit 15.8.2024
Geschäftsführer
Justin Howard Parks
seit 5.12.2022
Prokura
Robert Laurence Iuppa
seit 5.12.2022
Prokura
Brad Wellington
seit 8.5.2015
Prokura
Fred Richey
seit 8.5.2015
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Technimark LLCUSA
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Technimark LLC
United States
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Technimark GmbH

Alsdorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.017.322,32 5.190.206,53
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.844.046,81 5.091.198,72
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.881.155,56 6.439.270,59
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 88.389,27 769.335,47
12.830.913.96 17.490.011,31
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.572.627,62 2.394.931,84
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 1.993.519,70 1.939.641,32
3.566.147,32 4.334.573,16
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.779.607,06 3.256.970,69
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.085.390,59 795.054,80
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.133.362,82 1.185.728,14
3.998.360,47 5.237.753,63
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 2.080.208,87 1.245.549,24
9.644.716,66 10.817.876,03
C. Rechnungsabgrenzungsposten 141.511.40 194.841,13
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 19.641.790,67 10.665.042.87
42.258.932,69 39.167.771,34

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 400.000,00 400.000,00
II. Kapitalrücklage 1.275.000,00 1.275.000,00
III. Verlustvortrag -12.340.042,87 -8.412.301,91
IV. Jahresfehlbetrag -8.976.747,80 -3.927.740,96
V. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 19.641.790,67 10.665.042,87
0,00 0,00
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 2.012.606,78 1.315.710,27
2.012.606,78 1.315.710,27
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 740.465,74 823.942,04
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.463.457,43 2.246.814,72
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 36.753.876,90 34.240.428,48
4. Sonstige Verbindlichkeiten 288.525,84 540.875,83
davon aus Steuern: EUR 64.441,96 (Vorjahr: EUR 95.704,85)
40.246.325,91 37.852.061,07
42.258.932,69 39.167.771,34

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 23.584.957,38 35.027.212,34
2. Verminderung/Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -147.963,12 22.899,11
3. Sonstige betriebliche Erträge 91.249,42 59.883,33
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe -13.873.094,35 -18.226.829,10
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -413.377,09 -662.000,26
-14.286.471,44 -18.888.829,36
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -6.051.461,88 -7.305.318,70
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.005.679,69 -1.256.903,67
-7.057.141,57 -8.562.222,37
6. Abschreibungen
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -2.748.020,48 -3.063.685,65
-2.748.020,48 -3.063.685,65
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -6.549.912,87 -7.480.848,39
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
davon an verbundene Unternehmen: TEUR 1.810 (Vorjahr: TEUR 973) -1.829.578,79 -973.331,26
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 -32.865,14
10. Ergebnis nach Steuern -8.942.881,47 -3.891.787,39
11. Sonstige Steuern -33.866,33 -35.953,57
12. Jahresfehlbetrag -8.976.747,80 -3.927.740,96

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben

Die Technimark GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Alsdorf. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Aachen unter HR B 12764 eingetragen.

Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt.

II. Angaben zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden

1. Bilanzierung und Bewertung der Aktivposten

Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Soweit die beizulegenden Werte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Die immateriellen Vermögensgegenstände haben eine Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren.

Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken werden dabei über eine Nutzungsdauer von 33 Jahren abgeschrieben, technische Anlagen und Maschinen über eine Nutzungsdauer von 6 bis 13 Jahre und andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung über 13 Jahre.

In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2a EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage als Sammelposten aktiviert und jährlich mit 1/5-tel Anteil aufgelöst bzw. abgeschrieben.

Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen.

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Die Ermittlung der Anschaffungskosten bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen erfolgt anhand der sogenannten FIFO-Methode (first in - first out).

Die fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten die aktivierungspflichtigen Bestandteile des § 255 Abs. 2 HGB. Des Weiteren werden angemessene Teile der Verwaltungskosten sowie angemessene Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für die betriebliche Altersversorgung in die Herstellungskosten einbezogen, soweit sie auf den Zeitraum der Herstellung entfallen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos ist eine Pauschalwertberichtigung auf die nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen gebildet.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

2. Bilanzierung und Bewertung der Passivposten

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt sind. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, wurden mit dem Euroreferenzkurs am Bilanzstichtag bewertet (§ 256a HGB). Beträgt die Restlaufzeit mehr als ein Jahr, wurden (nur) eventuelle Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "sonstige betriebliche Erträge" bzw. "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen.

III. Erläuterungen zu Bilanzposten

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Der Anlagenspiegel ist dem Anhang als Anlage beigefügt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen (TEUR 1.085) sind Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 1.085 enthalten.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 997 sowie personalbezogene Rückstellungen in Höhe von TEUR 694.

Verbindlichkeiten

Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten nach Restlaufzeiten ergibt sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel:

Angaben in TEUR Gesamt Restlaufzeiten
bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre mehr als 5 Jahre
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 740 740 0 0
(Vorjahr) 824 824 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 39.217 39.217 0 0
(Vorjahr) 36.487 36.487 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 289 280 9 0
(Vorjahr) 541 292 249 0
Gesamt 40.246 40.237 9 0
(Vorjahr) 37.852 37.603 249 0

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegen- über Gesellschaftern aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr in Höhe von TEUR 906 (Vorjahr TEUR 203) enthalten. Des Weiteren sind Verbindlichkeiten aus Schuldscheinen (inkl. Zinsen) von TEUR 35.847 (Vorjahr TEUR 34.038) enthalten.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Reparatur und Instandhaltungsaufwendungen in Höhe von TEUR 2.232 (Vorjahr TEUR 1.611), Fracht- und Verpackungskosten in Höhe von TEUR 1.361 (Vorjahr TEUR 1.651), Energieaufwendungen in Höhe von TEUR 1.2353 (Vorjahr TEUR 1.886), Miet- und Leasingaufwendungen in Höhe von TEUR 632 (Vorjahr TEUR 885), sowie Rechts- und Beratungskosten in Höhe von TEUR 264 (Vorjahr TEUR 409).

Wesentliche periodenfremde Aufwendungen sind nicht angefallen.

Finanzergebnis

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen entfallen in Höhe von TEUR 1.810 (Vorjahr TEUR 973) auf Zinsen an Gesellschafter.

V. Sonstige Angaben

Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 83 gewerbliche Arbeitnehmer (Vj: 105) und 18 angestellte Arbeitnehmer (Vj: 27) beschäftigt.

Geschäftsführung

Geschäftsführer war im Geschäftsjahr 2023:

Andreas Havermann, Geschäftsführer Technimark GmbH

Da nur ein Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft erhält, wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB auf eine Angabe verzichtet.

Herr Havermann wurde am 15. Mai 2024 als Geschäftsführer abberufen. Als neuer Geschäftsführer wurde zum 1. Juni 2024 Herr Christian Pradel bestellt.

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit unterhält die Gesellschaft Geschäftsbeziehungen zu zahlreichen Unternehmen, darunter auch verbundene Unternehmen, die als nahestehende Unternehmen gelten.

Als nahestehende Personen gelten die Mitglieder der Geschäftsführung. Außer den Vergütungen für die Geschäftsführung bestehen keine Geschäftsbeziehungen zu nahestehenden Personen.

Zusammenfassung der wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen nach Geschäftsarten:

Art der Beziehung Direktes sowie alle übergeordneten Mutterunternehmen
Art des Geschäfts in TEUR
Käufe von Vermögensgegenständen 920
Verkäufe von Vermögensgegenständen 290
Erhaltene/Zurückgeführte Finanzierungen (+/-) 0
Zins- und ähnliche Aufwendungen 1.810

Im Übrigen wird auf die Ausführungen unter "Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag" verwiesen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen und außerbilanzielle Geschäfte

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gliedern sich wie folgt:

Restlaufzeit
GESAMT bis zu 1 Jahr 1-5 Jahre mehr als 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
Leasing Fuhrpark 111 60 51 0
111 60 51 0

Neben den dargelegten sonstigen finanziellen Verpflichtungen existieren keine außerbilanziellen Geschäfte, die für die Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären.

Gesellschafter und Konzernverhältnisse

Die Technimark GmbH wird in den Konzernabschluss der Technimark LLC, Asheboro/USA, einbezogen. Der Konzernabschluss der Technimark LLC, ist am Sitz dieser Gesellschaft erhältlich.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag auf neue Rechnung vorzutragen.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag

Die Gesellschafterin Technimark LLC, Asheboro/USA hat der Gesellschaft am 26. Juni 2024 eine Patronatserklärung erteilt. Die Technimark LLC verpflichtet sich, die Technimark GmbH jederzeit finanziell so auszustatten, dass die Gesellschaft in der Lage ist, ihre Verpflichtungen jederzeit zu erfüllen. Die Patronatserklärung hat eine Laufzeit von 13 Monaten.

 

Alsdorf, den 27. Juni 2024

Technimark GmbH

Christian Pradel

ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1. Januar 2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31. Dezember 2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 67.553,07 0,00 0,00 0,00 67.553,07
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 67.553,07 0,00 0,00 0,00 67.553,07
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.830.581,76 6.699,34 0,00 208.573,84 8.045.854,94
2. Technische Anlagen und Maschinen 13.272.405,37 4.997,50 2.770.092,75 90.579,00 10.597.889,12
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 10.301.735,72 140.687,85 1.586.000,00 298.834,26 9.155.257,83
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 769.335,47 52.238,10 135.197,20 -597.987,10 88.389,27
Summe Sachanlagen 32.174.058,32 204.622,79 4.491.289,95 0,00 27.887.391,16
Summe Anlagevermögen 32.241.611,39 204.622,79 4.491.289,95 0,00 27.954.944,23
Abschreibungen
1. Januar 2023 Abschreibungen Abgänge Umbuchungen
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 67.553,07 0,00 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 67.553,07 0,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.640.375,23 350.498,22 0,00 37.659,17
2. Technische Anlagen und Maschinen 8.181.206,65 1.289.186,24 1.716.550,58 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.862.465,13 1.108.336,02 659.039,71 -37.659,17
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 14.684.047,01 2.748.020,48 2.375.590,29 0,00
Summe Anlagevermögen 14.751.600,08 2.748.020,48 2.375.590,29 0,00
Abschreibungen Buchwert
31. Dezember 2023 31. Dezember 2023
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 67.553,07 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 67.553,07 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.028.532,62 5.017.322,32
2. Technische Anlagen und Maschinen 7.753.842,31 2.844.046,81
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.274.102,27 4.881.155,56
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 88.389,27
Summe Sachanlagen 15.056.477,20 12.830.913,96
Summe Anlagevermögen 15.124.030,27 12.830.913,96

LAGEBERICHT 2023

Inhalt

1. Grundlagen des Unternehmens

II. WIRTSCHAFTSBERICHT

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Entwicklung

2. Geschäftsverlauf

2.1. Allgemein

2.2. Ertragslage

2.3. Vermögenslage

2.4. Finanzlage

2.5. Cash Flow

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

4. Gesamtaussage

III. Risikobericht und Chancenbericht

1. Risikobericht

1.1 Gesamtrisiko

1.2 Branchenspezifische Risiken

1.3 Beschaffungsrisiken

1.4 Produktionsrisiken

1.5 IT-Risiken

1.6 Finanzwirtschaftliche Risiken

2. Chancenbericht

IV. Prognosebericht

I. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS

Das Mutterunternehmen, die Technimark LLC, North Carolina, USA, produziert bereits seit 1983 Kunststoffprodukte.

Mittlerweile zählt die Technimark-Gruppe zu den größten unabhängigen Kunststoff Verarbeitern weltweit. Hierzu gehören Standorte in den USA, Mexico, China, Großbritannien und seit 2004 die Technimark GmbH, Alsdorf.

Unsere Kernkompetenz am Standort Alsdorf ist die Herstellung von Verpackungsmaterialien für die Wäsche- und Körperpflege sowie den kosmetischen Bereich. Kerngeschäft ist nach wie vor die Herstellung von Verschlüssen und Deckeln für den Consumer Packaging Bereich. Zusätzlich werden nun bereits seit mehreren Jahren Verpackungen für Hygieneartikel hergestellt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr startete die Produktion für Lebensmittelverpackungen.

II. WIRTSCHAFTSBERICHT

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Entwicklung

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahr 2023 (preisbereinigt) um 0,3 % niedriger als im Jahr 2022. Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2023 geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine, sowie den extremen Energiepreiserhöhungen sowie einer hohen Inflation. In Folge dessen kam es in 2023 zu einer Rezession.

Der Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie e.V. (GKV) zog in seiner Jahresbilanz 2023 ein durchwachsenes Ergebnis. Die kunststoffverarbeitende Industrie verzeichnete im Jahr 2023 schrumpfende Umsätze von ca. 6 % gegenüber dem Vorjahr. Aufgrund steigender Kosten, sieht der Verband in den aktuell ungünstigen Rahmenbedingungen die Ursachen für den überwiegend pessimistischen Ausblick. So erwartet der Verband bei gut der Hälfte der kunststoffverarbeitenden Unternehmen einen Umsatzrückgang, während bei lediglich einem Viertel mit einem Umsatzwachstum zu rechnen ist. Viele Kunststoffverarbeiter haben mit sinkenden Betriebsergebnissen in 2023 zu kämpfen.

Die Inflationsrate lag im Dezember 2023 weiterhin auf hohem Niveau (3,7 %). Im Jahresdurchschnitt betrug die Inflationsrate damit 5,9 % (6,9 % im Jahr 2022). Für das Jahr 2024 geht die Deutsche Bundesbank von einer Inflationsrate um die 2,7 % aus sowie einem Wachstum des BIP von rund 0,4 % gegenüber dem Vorjahr.

2. Geschäftsverlauf

2.1. Allgemein

Die Technimark GmbH erzielte im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz von TEUR 23.544 und liegt somit rd. 33 % unter dem des Vorjahres. Ursächlich für den Umsatzrückgang waren reduzierte Absatzmengen einzelner Produkte im Bereich der "Wäschepflegeprodukte". Der Kunde hat angekündigt die Verpackungsmethode in den kommenden beiden Jahren zu wechseln, so dass mittel- bis kurzfristig mit einem Auslaufen dieser Produkte zu rechnen ist.

UMSATZ in Mio. €

Aufwand

Im ersten Halbjahr 2023 stiegen die Materialpreise an. Dieser Trend kehrte sich im zweiten Halbjahr zunächst um und stieg dann zum Jahresende wieder deutlich an. Die Preise für Rohstoffe, Verpackungen sowie bezogene Leistungen sanken zwar Mitte des Jahres deutlich, dennoch führte die Materialpreise, sowie die veränderte Produktpalette im Geschäftsjahr 2023 insgesamt zu einem höheren Materialkostenanteil von 60,57 % im Vergleich zum Vorjahr 53,92 %.

Zum Stichtag 31. Dezember 2023 wurden 101 (2022: 115) Mitarbeiter beschäftigt.

Die Personalaufwendungen belaufen sich auf insgesamt TEUR 7.057 und haben sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.505 reduziert. Dabei ist der Personalaufwand mit Abfindungszahlungen in Höhe von rd. TEUR 518 belastet. Während Zeitarbeiter im Geschäftsjahr 2022 noch vermehrt eingesetzt wurden (TEUR 186), wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr diese Aufwendungen fast vollständig eingespart.

Aufwendungen für Reparaturen und Wartungen lagen bei TEUR 2.232 und somit um rd. 39 % über dem Vorjahreswert. Ursächlich für die gestiegenen Aufwendungen war die Dachsanierung (rd. TEUR 790) im Geschäftsjahr 2023. Dennoch konnten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen insgesamt um rd. 12% gegenüber dem Vorjahr reduziert werden und belaufen sich auf TEUR 6.550.

EBIT

Das EBIT betrug TEUR -7.113 im Geschäftsjahr 2023 gegenüber TEUR -2.886 im Vorjahr. Der Umsatzrückgang konnte nicht durch entsprechende Einsparungen kompensiert werden, so dass der Verlust in 2023 deutlich angestiegen ist.

Jahresfehlbetrag

Der Jahresfehlbetrag liegt mit TEUR 8.977 deutlich über dem Fehlbetrag des Vorjahres (2022: TEUR 3.928).

2.2. Ertragslage

Werte in TEUR Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
Umsatzerlöse Spritzguss 21.808 34.610 -12.802
Umsatzerlöse Werkzeugbau 1.777 418 -1.359
Materialaufwand Spritzguss 12.533 17.403 -4.871
Materialaufwand Werkzeugbau 1.340 823 517
Rohergebnis 9.242 16.221 -6.979
Finanzergebnis -1.830 -973 -856
Jahresfehlbetrag -8.977 -3.928 -5.049

Der Gesamtumsatz sank im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um rd. 33% auf TEUR 23.585 und liegt unter unserer Prognose. Die Umsatzerlöse im Spritzgussbereich sanken um TEUR 12.802 bzw. 36,99%. Im Bereich des Werkzeugbaus stieg der Umsatz um TEUR 1.359 bzw. 325,12 %. Der Gesamtumsatz entsprach nicht unseren Erwartungen.

Das Negativwachstum im Bereich "Wäschepflegeprodukte" liegt im Berichtsjahr bei 49 %. Bei den "Verpackungen für kosmetische Artikel" liegt das Negativwachstum bei 81 %. Im Bereich "Verpackung für Körperhygieneprodukte" konnte ein Umsatzwachstum von 37 % gegenüber dem Vorjahr erreicht werden. Diese Umsatzzuwächse konnten jedoch in keiner Weise den Umsatzrückgang aus den "Wäschepflegeprodukten" kompensieren.

Der Spritzgussumsatz teilt sich in folgende Segmente auf:

Der Auftragsbestand betrug zum Jahresende TEUR 4.489.

Im Geschäftsjahr wurde die Produktion erneut teilweise über das Schichtmodell (Voll-Conti) abgewickelt.

2.3. Vermögenslage

Das langfristig gebundene Vermögen ist um TEUR 5.886 gesunken. Dabei haben sich insbesondere die technischen Anlagen und Maschinen durch den Verkauf von nicht benötigten Anlagen reduziert. Das Umlaufvermögen sank ebenfalls um insgesamt TEUR 1.173. Dabei haben sich insbesondere die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stichtagsbedingt um TEUR 1.477 reduziert. Die Vorräte sind zum Bilanzstichtag um TEUR 768 rückläufig. Die liquiden Mittel sind hingegen um TEUR 835 gestiegen.

Auf der Passivseite haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern im Wesentlichen aufgrund von nicht gezahlten Zinsen um TEUR 2.513 erhöht. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich stichtagsbedingt um TEUR 83 reduziert. Die Sonstige Verbindlichkeiten sind um TEUR 252 gesunken. Die Verbindlichkeiten ggü. Verbundenen Unternehmen sind hingegen um TEUR 217 gestiegen. Die Rückstellungen sind deutlich um TEUR 697 gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf gestiegene Rückstellungen für ausstehende Rechnungen zurückzuführen, sowie auf gestiegene personalbezogene Rückstellungen. Die Bilanzsumme hat sich insgesamt um TEUR 3.091 erhöht, da ein deutlicher Anstieg des nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrags vorliegt.

2.4. Finanzlage

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich auf TEUR 740. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern belaufen sich im Geschäftsjahr auf TEUR 36.754 und sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 2.514 gestiegen.

Forderungen und die Bankbestände übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag ist aufgrund des Jahresfehlbetrages wieder angestiegen und beläuft sich auf TEUR 19.642.

2.5. Cash Flow

Der Cash-Flow aus laufender Tätigkeit in Höhe von TEUR 1.025 resultiert im Wesentlichen aus dem Rückgang des Umlaufvermögens. Gleichzeitig betrug der negative Cash-Flow aus Investitionstätigkeit lediglich TEUR 171, um Investitionen in das Anlagevermögen zu finanzieren.

Der Finanzmittelbestand am Ende des Geschäftsjahres beträgt damit TEUR 2.080 (2022: TEUR 1.245).

Durch die laufende Bereitstellung liquider Mittel durch das Mutterunternehmen in den USA ist hinsichtlich der Liquidität nicht mit Engpässen zu rechnen.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Rohertragsmarge liegt mit 39,2 % unterhalb des Vorjahresniveaus (46,3 %). Das EBITDA sank im abgelaufenen Geschäftsjahr aufgrund der aufgeführten Gründe deutlich auf TEUR -4.365 (Vorjahr EUR 178) und liegt unter unseren Erwartungen.

Ferner ziehen wir für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Stillstände (Abweichung der tatsächlichen Maschinenstunden von den geplanten Maschinenstunden) und Ausschuss sowie Maschinenstunden hinzu.

Diese Kennzahlen betrugen im Geschäftsjahr:

Geplante Maschinenstunden betrugen insgesamt 128.089 (VJ 174.135); es ergaben sich insgesamt Stillstandzeiten von 30.538 (VJ 51.241)

Die ungeplanten Stillstandzeiten sanken auf 13 % (Vorjahr 27 %)

Die Maschinenstunden lagen bei 97.551 (VJ 122.894)

Ausschuss: Ausschuss betrug 4,34 % der produzierten Menge (VJ: Ausschuss 4,17 % der produzierten Menge)

Ungeplante Stillstandzeiten konnten verbessert werden, was im Wesentlichen aber auf den Rückgang der Maschinenstunden im allgemeinen zurück zu führen ist und entsprechen nicht unseren Erwartungen. Die allgemeine Auslastung hat sich verschlechtert.

Für 2024 erwartet die Geschäftsführung keine Verbesserung der finanziellen Leistungsindikatoren. Stillstände und Ausschuss sollen jedoch weiter optimiert werden.

4. Gesamtaussage

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 hat sich der Umsatz deutlich reduziert und beläuft sich auf rd. TEUR 23.585. Das EBITDA beläuft sich auf rd. TEUR -4.365. Der Jahresfehlbetrag fällt im Vergleich zum Vorjahr erheblich schlechter aus und liegt bei TEUR 8.977.

Die Entwicklung des Ergebnisses im Geschäftsjahr 2023 war geprägt von stark rückläufigen Umsatzerlösen. Die Gesellschaft konnte diesen Rückgang nicht durch entsprechende Einsparungen kompensieren. Die für das Jahr 2023 budgetierten Werte konnten nicht erfüllt werden. Insgesamt ist das Ergebnis 2023 nicht zufriedenstellend.

III. RISIKOBERICHT UND CHANCENBERICHT

1. Risikobericht

1.1 Gesamtrisiko

Das Risikomanagement insbesondere im operativen Bereich, hat zum Ziel, Chancen und Risiken frühestmöglich zu erkennen und geeignete Maßnahmen zu ergreifen. Risiken sind für uns Ereignisse, welche die Zielerreichung negativ beeinflussen. Mögliche Erfolge über unser geplantes Ziel hinaus zugehen betrachten wir als Chancen. Das Berichtsjahr war im Wesentlichen durch einen anhaltenden Nachfragerückgang eines wichtigen Kunden geprägt.

Die Verantwortung für das Risikomanagement liegt bei der Geschäftsleitung, die Verantwortung der Prozesse zur Genehmigung von Investitionen/Devestitionen liegt bei unserem Gesellschafter. Die Geschäftsleitung wird durch die Qualitäts- und Finanzabteilung unterstützt.

1.2 Branchenspezifische Risiken

Im Berichtsjahr sind die Kunststoffpreise im Bereich der Polymere anfangs weiter gestiegen, stabilisierten sich aber in der zweiten Jahreshälfte. Verpackungen aus recyceltem Kunststoff oder alternative Verpackungsmethoden nehmen weiterhin zu. Dies hängt vom Endverbraucher ab, erhöhte Nachfrage nachhaltiger Verpackung wird weiterhin einen negativen Einfluss auf unser Umsatz- und Finanzergebnis haben.

1.3 Beschaffungsrisiken

Ein Beschaffungsrisiko stellt vor allem die Verfügbarkeit dar. Technimark hat zusätzlich zu den Standardmaterialien, für alle Produkte, noch Ausweichmaterialien abgemustert. Im Bedarfsfall kann also reagiert werden, ein Restrisiko besteht jedoch nach wie vor. Betriebsunterbrechungen gab es bisher keine. Die langjährige gute Geschäftsbeziehung zu unseren Lieferanten kann unterstützend wirken, Risiken zu minimieren.

1.4 Produktionsrisiken

An unserem Standort kann es trotz aller Vorkehrungen zu Betriebsunterbrechungen kommen, z.B. durch Stromausfälle, Umstellungen von Prozessen oder auch durch Einschränkungen im Zusammenhang mit der Rohstoffverfügbarkeit. Risiken im Produktionsbereich bestehen für Technimark zudem in zu geringer Kapazitätsauslastung. Wir passen unsere Produktion den jeweiligen Gegebenheiten an, reduzieren bei Bedarf unsere Produktion. Versicherungen in sinnvollem Umfang schützen das Unternehmen in Schadensfällen durch Naturkatastrophen, z.B. Erdbeben oder Überschwemmung.

1.5 IT-Risiken

Unsere Geschäfts- und Produktionsprozesse sowie die interne bzw. externe Kommunikation, basieren auf globalen IT-Systemen. In diesem Zusammenhang ist die zuverlässige Verfügbarkeit der Systeme sowie die Vertraulichkeit von internen und externen Daten für uns von elementarer Bedeutung. Ausfall oder Störungen stellen wesentliche Risiken dar und können direkte Auswirkungen auf die Produktion haben. Zur Risikominimierung haben wir zum Teil redundant ausgelegte IT-Systeme und Back-Up Verfahren. IT-Sicherheitssysteme werden regelmäßig aktualisiert. Zutritt zu Räumlichkeiten, in denen sich IT-Systeme befinden, ist nur mit spezieller Zugangsberechtigung möglich.

1.6 Finanzwirtschaftliche Risiken

Marktpreisrisiken

Chancen und Risiken aus Änderungen von Marktpreisen im Devisenbereich ergeben sich für uns nur gering. Änderungen von Devisenkursen haben keine Auswirkung auf unsere Forderungen. Verbindlichkeiten entstehen nur in minimalem Maße in Fremdwährung.

Kreditausfallrisiken

Das Forderungsausfallrisiko stufen wir als gering ein. Sollten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sein, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Das Unternehmen verfügt zudem über ein adäquates Debitorenmanagement.

Liquiditätsrisiken

Zur Vermeidung von Liquiditätsengpässen sowie zur Finanzierung von Investitionen haben wir am 26. Juni 2024 eine Patronatserklärung (Letter of Comfort) von unserer Muttergesellschaft Technimark LLC, Asheboro/USA, erhalten, die uns die Sicherstellung der Liquidität garantiert. Die Patronatserklärung hat eine Laufzeit von 13 Monaten.

Wir sind auf die Unterstützung unserer Gesellschafterin Technimark LLC grundsätzlich angewiesen.

2. Chancenbericht

Wirtschaftliche Chancen sehen wir im Ausbau unseres Kunden- und Produktportfolios. Die Zertifizierung des Standortes nach DIN ISO 15378 / 13485 sowie DIN ISO 22000 ermöglicht uns Kunden aus anderen Bereichen wie beispielsweise der Lebensmittel- oder Medizinindustrie zu akquirieren.

Im Geschäftsjahr 2024 wurde mit dem Bau eines Reinraums begonnen, welcher planmäßig in Q1/2025 abgeschlossen sein soll. Mit einem materiellen Umsatz in diesem Bereich ist ab dem Geschäftsjahr 2026 zu rechnen.

IV. PROGNOSEBERICHT

Auch zum Start ins laufende Jahr 2024 besteht aufgrund des Kriegs in der Ukraine, der schwachen weltwirtschaftlichen Entwicklung sowie der hohen Energiepreise eine große Unsicherheit. Die Bundesregierung erwartet dennoch in ihrer Jahresprojektion für 2024, dass das BIP um 0,4 % ansteigt und die Inflationsrate mit rd. 2,7 % geringer als im Vorjahr ausfällt.

Der Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie bleibt für 2024 verhalten. Die Ergebniserwartungen sind für das Geschäftsjahr 2024 eher rückläufig. Nur rund ein Viertel geht von steigenden Ergebnissen aus, während drei Viertel mit ähnlichen oder sinkenden Ergebnissen rechnet.

Durch das Auslaufen weiterer Produkte in 2024 ist mit einem weiteren Umsatzrückgang zu rechnen. Bisher konnte dieser Umsatzrückgang nicht kompensiert werden. Aufgrund dessen erwartet die Geschäftsführung für 2024 einen Umsatzrückgang im niedrigen zweistelligen Bereich im Vergleich zum Berichtsjahr. Da negative Preisentwicklungen nur mit zeitlicher Verzögerung an die Kunden weitergegeben werden können und gleichzeitig die Fixkosten nur eingeschränkt reduziert werden können, erwartet die Geschäftsführung auch für das Geschäftsjahr 2024 ein erneut negatives Jahresergebnis. Operativ geht die Geschäftsführung von einer "schwarzen Null" aus.

 

Alsdorf, 27. Juni 2024

Technimark GmbH

Christian Pradel

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Technimark GmbH, Alsdorf

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Technimark GmbH, Alsdorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Technimark GmbH, Alsdorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit

Wir verweisen auf Angabe "Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag" im Anhang sowie die Angaben in Abschnitt "III. Risikobericht und Chancenbericht" und dort insbesondere unter "1.6 Finanzwirtschaftliche Risiken" des Lageberichts, in denen die gesetzlichen Vertreter beschreiben, dass die Gesellschaft auf die Unterstützung durch die Gesellschafterin angewiesen ist. Wie in den genannten Abschnitten dargelegt, deuten diese Ereignisse und Gegebenheiten auf das Bestehen einer wesentlichen Unsicherheit hin, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Unsere Prüfungsurteile sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Montabaur, den 27. Juni 2024

PSB Steuern PartG mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberaterungsgesellschaft

Christian Klatt, Wirtschaftsprüfer

Sven Weimar, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss wurde in der Gesellschafterversammlung vom 23. Juli 2024 festgestellt.

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