Parvus Beteiligungsgesellschaft mbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jens Jaschke seit 17.1.2024 | Prokura |
Ralf Haase seit 4.1.2021 | Prokura |
Christina Vehrkamp seit 15.9.2016 | Prokura |
Joachim Born seit 21.12.2009 | Prokura |
Mathias Mankel seit 21.12.2009 | Prokura |
Uwe Bittner seit 4.11.2003 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 17.50% |
| Name | Anteil |
|---|---|
| 82.50% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Klein Umformtechnik GmbHNetphenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Klein Umformtechnik GmbH hat ihren Sitz in Netphen-Deuz. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Siegen unter HR B 4551 eingetragen. Die Klein Umformtechnik GmbH, Netphen-Deuz, ist nach dem in § 267 Abs. 2 und 4 HGB bezeichneten Größenmerkmalen eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Unsere Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Alfred Klein Grundbesitzverwaltungs GmbH & Co. KG, Netphen-Deuz, Amtsgericht Siegen, HRA 6458, einbezogen. Zur Erhöhung der Aussagekraft des Jahresabschlusses der Gesellschaft werden die Forderungen und Verbindlichkeiten mit den im Wege der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen als Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um Abschreibungen über die voraussichtliche Nutzungsdauer, angesetzt. Bei den Immateriellen Vermögensgegenständen erfolgt die Abschreibung linear. Die Sachanlagegüter werden linear abgeschrieben. Abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis zu einem Wert von € 800 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die aktivierten selbst geschaffenen Immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den bei deren Entwicklung anfallenden Herstellungskosten bewertet. Diese entsprechen den Vollkosten. Die Finanzanlagen sind mit ihren Anschaffungskosten bewertet. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren sind mit Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten angesetzt; Abgänge werden zu gleitenden Durchschnittspreisen erfasst. Für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, die regelmäßig ersetzt werden und von nachrangiger Bedeutung sind, wurde ein Festwert gebildet. Unfertige Erzeugnisse sind mit den Herstellungskosten, die neben Material- und Fertigungseinzelkosten angemessene Gemeinkostenzuschläge enthalten, bewertet. Der Wertansatz der fertigen Erzeugnisse wird ausgehend von den Verkaufspreisen retrograd ermittelt. Wertminderungen infolge geringer Gängigkeit, gesunkener Absatzpreise o.ä. sowie die verlustfreie Bewertung werden durch Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert berücksichtigt. Erhaltene und Geleistete Anzahlungen werden mit dem Nennwert bilanziert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit ihrem Nennwert angesetzt. Erkennbare Risiken sind durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Die liquiden Mittel sind mit dem Nominalwert angesetzt worden. Rückstellungen für Pensionen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet, wobei zukünftige Preis- und Kostensteigerungen sowie eine Diskontierung mit dem von der Deutschen Bundesbank nach der Rückstellungsabzinsungsverordnung veröffentlichten laufzeitadäquaten Zinssatz zu berücksichtigen sind. Dabei haben wir gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB eine Restlaufzeit von 15 Jahren angenommen. Der Zinssatz wird gemäß § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB i.V.m. Art. 75 Abs. 6 Satz 1 EGHGB aus dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre zugrunde gelegt. Zur Ermittlung der Ausschüttungssperre wird zusätzlich der Zinssatz aus dem Durchschnitt der letzten sieben Jahre zugrunde gelegt. Der Zinssatz im Dezember 2023 beträgt nach der Veröffentlichung der Deutschen Bundesbank bei zehnjähriger Durchschnittsbildung 1,83 % und bei siebenjähriger Durchschnittsbildung 1,76 %. Der Barwert der laufenden Pensionsverpflichtungen wurde nach dem Ansammlungsverfahren ("Projected Unit Credit Methode") unter Zugrundelegung eines Rententrends von 0,0 % und der Sterbetafeln nach Klaus Heubeck 2018 G berechnet. Der Unterschiedsbetrag zwischen der Rückstellung mit dem Zehn-Jahresdurchschnittssatz und dem bisherigen Sieben-Jahresdurchschnittssatz beträgt T€ 2 (Vorjahr: T€ 9) und unterliegt der Ausschüttungssperre. Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die in den sonstigen Rückstellungen enthaltenen Rückstellungen für nicht genommenen Urlaub und für Überstunden sind im Wege der Einzelbewertung ermittelt. Die Garantierückstellung wird in Höhe der durchschnittlichen, prozentual auf die Umsatzerlöse bezogenen Garantieaufwendungen der vergangenen vier Jahre geschätzt. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagegegenstände im Jahre 2023 und der Abschreibungen des Geschäftsjahres ist in einer Anlage zum Anhang dargestellt. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen in Höhe von insgesamt T€ 3 enthalten, die rechtlich nach dem Bilanzstichtag entstanden sind. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind solche aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 0 (Vorjahr: T€ 61) enthalten. Zum Bilanzstichtag bestanden insgesamt folgende ausschüttungsgesperrte Beträge:
Aufgrund des Wegfalls von § 5 Abs. 1 S. 2 EStG und § 274 Abs. 3 HGB a.F. ("umgekehrte Maßgeblichkeit" ist die Bewertung der Pensionsrückstellung mit dem steuerlichen Teilwert nach § 6a EStG nicht mehr zulässig. Die zum 1. Januar 2010 vorgenommene Umbewertung nach dem BilMoG führte zu einem um T€ 123 höheren Rückstellungsbetrag. Von der Übergangsregelung des Art. 67 Abs. 1 HGB wurde Gebrauch gemacht, d.h. der Anpassungsbetrag wird bis spätestens zum 31. Dezember 2024 mit jährlich mindestens einem Fünfzehntel erfolgswirksam zugeführt. Die erfolgswirksame Zuführung zum 31. Dezember 2023 aus der Bewertungsanpassung beträgt ein Fünfzehntel des Anpassungsbetrags (T€ 8), die Unterdeckung der Rückstellung beläuft sich demnach zum 31. Dezember 2023 auf T€ 8. Die sonstigen Rückstellungen enthalten:
Die Verbindlichkeiten stellen sich zum Bilanzstichtag wie folgt dar:
Aufgrund fehlender Endfälligkeitsbestimmung enthalten die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr unbefristet gewährte Kontokorrentkredite und eine Werkzeugvorfinanzierung mit T€ 1.233. Für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind Sicherungsübereignungen von Maschinen und Werkzeugen (T€ 1.399) und Forderungsabtretungen (T€ 1.233) als Sicherheiten gegeben. Außerdem gewähren verbundene Unternehmen Bürgschaften, Mithaften und Grundschulden. Unsere Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2010 zwei Genussscheine zum Nominalwert von T€ 500 herausgegeben. Die Rechte enthalten einen Anspruch am Gewinn; nicht jedoch Anteilsrechte an dem Unternehmen. Gemäß Änderungsvereinbarung vom 28.11.2022 kann jeweils ein Teilbetrag des Genussrechtskapital in Höhe von T€ 125 zum 31.02.23, 31.01.2025, 31.01.2026 und 31.01.2027 im Rahmen einer Sondertilgung zurückgeführt werden. Es bestehen die üblichen Eigentumsvorbehälte aus dem Erwerb von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie von sonstigen Vermögensgegenständen. Die kurzfristigen sonstigen Verbindlichkeiten enthalten von der Familie Klein unbefristet gewährte Darlehen in Höhe von T€ 43. Zum Abschlussstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB:
Die Inanspruchnahme aus Haftungsverhältnissen schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor. Jährliche sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus:
Die Mietverpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen die jährlichen Verpflichtungen gegenüber Gesellschaftern, der Mietvertrag läuft bis zum 31. Dezember 2027. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse wurden zu rund 55 % im Inland und zu 44 % im Ausland erzielt. Der GuV-Posten "sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen" enthält Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von T€ 7 (Vorjahr: T€ 8) (§ 277 Abs. 5 S. 1 HGB). Sonstige Angaben Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl betrug im Geschäftsjahr 2023:
Geschäftsführer war im abgelaufenen Geschäftsjahr:
Die Schutzklausel gem. § 286 IV HGB wurde in Anspruch genommen. Von den Erleichterungen der § 288 HGB wurde Gebrauch gemacht. Für Pensionsverpflichtungen gegenüber ehemaligen Geschäftsführern und ihren Hinterbliebenen hat die Gesellschaft insgesamt T€ 372 zurückgestellt. Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresüberschuss von T€ 70 ab. Es wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres auf neue Rechnung vorzutragen.
Netphen-Deuz, den 13. August 2024 Uwe Bittner, Geschäftsführer Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr 2023
Der vorstehende, zur Offenlegung bestimmt Jahresabschluss ist nach § 327 HGB verkürzt. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: "Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Klein Umformtechnik GmbH, Netphen-Deuz Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Klein Umformtechnik GmbH, Netphen-Deuz, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Klein Umformtechnik GmbH, Netphen-Deuz, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Sundern, den 13. August 2024 WWP
Weckerle Wilms Partner GmbH
Dr. Clemens, Wirtschaftsprüfer Frohwein, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell des Unternehmens Die KLEIN-Unternehmensgruppe besteht aus unabhängigen, mittelständischen Familienunternehmen, die sich auf die Umformtechnik für die unterschiedlichsten Märkte als Dienstleistung aus einer Hand spezialisiert haben. Von der ersten Idee über die Bauteilentwicklung, den eigenen Werkzeugbau bis hin zur Baugruppenfertigung in Serie sind wir der kompetente Ansprechpartner für unsere Kunden aus unterschiedlichsten Branchen. Innerhalb der Klein-Unternehmensgruppe beschäftigt sich die KLEIN Umformtechnik GmbH am Standort Netphen-Deuz mit allen zuvor aufgezeigten Dienstleistungen. II. Wirtschaftsbericht 1. Branchen- und Marktentwicklung Für die Standortbestimmung der KLEiN Umformtechnik GmbH im Marktumfeld wurden neben den im Quellenverzeichnis dargelegten Informationen auch Auswertungen herangezogen, die für die KLEiN Umformtechnik GmbH direkte Vergleichsmöglichkeiten bieten:
Allgemeine wirtschaftliche Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 Die wirtschaftliche Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 wurde durch hohe Energiepreise, zunehmende Inflation, die ökonomische Instabilität wichtiger internationaler Partner, verstärkte geopolitische Unsicherheiten infolge militärischer Konflikte und herausfordernde Finanzierungsbedingungen belastet. 1 Demzufolge sank das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,3 Prozent - kalenderbereinigt betrug der Wirtschaftsrückgang 0,1 Prozent - im Vergleich zum Vorjahr. 2 Die Wirtschaftsleistung des Produzierenden Gewerbes (ohne Baugewerbe) ging im Jahr 2023 um 2,0 Prozent zurück. 3 Insbesondere das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 Prozent des Produzierenden Gewerbes (ohne Baugewerbe) ausmacht, verzeichnete auch preisbereinigt einen Rückgang um 0,4 Prozent. 4 Positive Impulse gingen trotz dieser Herausforderungen vor allem von der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau aus. 5 Dagegen mussten energieintensive Branchen, wie die Chemie- und die Metallindustrie erneut Rückgänge bei Produktion und Wertschöpfung hinnehmen. 6 Im Dienstleistungssektor war hingegen ein wirtschaftlicher Aufschwung zu beobachten, der die Konjunktur im Jahr 2023 stützte. 7
1 Destatis, 2024a
Die stagnierende Wirtschaft und eine Inflationsrate von 5,9 Prozent spiegelten sich auch in einem Rückgang des privaten Konsums um 0,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr wider. 8 9 Auch der Staat reduzierte seine Konsumausgaben preisbereinigt erstmals seit fast zwei Jahrzehnten um 1,7 Prozent. 10 Nach ersten Schätzungen schlossen die öffentlichen Haushalte 2023 mit einem Defizit von 82,7 Mrd. Euro ab, was einem Rückgang von rund 14 Mrd. Euro gegenüber 2022 (96,9 Mrd. Euro) entspricht. 11 Dieser Rückgang ist zum Teil auf den Wegfall der Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie zurückzuführen, wurde jedoch teilweise durch die Ausgaben für die Gas- und Strompreisbremse ausgeglichen. 12 Geschäftsverlauf und Lage Der Geschäftsverlauf der metallverarbeitenden Unternehmen verlief im Jahr 2023 stabil, wenn auch auf niedrigerem Niveau. Ein ähnlicher Verlauf konnte bei der KLEiN Umformtechnik GmbH festgestellt werden. Gegenüber dem Vorjahr konnte das Geschäftsjahr 2023 mit einem Rückgang der Gesamtleistung auf T€ 36.570 (minus 9,1%) abgeschlossen werden. Der Rohertrag wurde gegenüber dem Vorjahr auf T€ 12.890 (Vorjahr T€ 12.340) gesteigert, liegt jedoch unter unserer ursprünglichen Planung. Die Ursache liegt in einem sich leicht geänderten Artikelmix gegenüber dem Vorjahr. Das betriebliche Ergebnis reduzierte sich auf T€ 628 (Vorjahr T€ 755). Mit der wirtschaftlichen Entwicklung sind wir nicht zufrieden, da unsere Planungen, bedingt durch gestiegene Personalkosten (Zahlung der Inflationsausgleichsprämie sowie Abfindungen) sowie deutlich gestiegene Finanzierungskosten nicht erreicht wurden. Das Ergebnis nach Steuern T€ 105 (Vorjahr T€ 298) liegt unter dem Vorjahreswert und erreicht unsere ursprüngliche Planung aufgrund von gestiegenen Finanzierungskosten T€ 473 (Vorjahr T€ 335) und Abfindungskosten (T€ 94) nicht.
4 Destatis, 2024a
Die Abfindungen wurden überwiegend gezahlt für vorzeitige Renteneintritte. Somit wird die Umsetzung des Personalkonzepts weiter umgesetzt. a) Vermögenslage Die Vermögenslage ist durch eine Bilanzverkürzung in Höhe von T€ 608 auf T€ 10.235 (Vorjahr: T€ 10.844) gekennzeichnet. Dies ist auf der Aktivseite durch einen Rückgang der Vorräte (T€ 907) und durch den Aufbau der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen (T€ 441) begründet. Dieser Aufbau steht in Zusammenhang mit einem variablen Intercompany Darlehen. Zudem hat sich das Anlagevermögen abschreibungsbedingt um T€ 261 reduziert. Auf der Passivseite ist die Bilanzverkürzung im Wesentlichen damit zu erklären, dass die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (T€ 225), den verbundenen Unternehmen (T€ 287) und die sonstigen Verbindlichkeiten (T€ 206) reduziert wurden. Die leichte Reduzierung der Rückstellungen ist durch die Reduzierung der Steuerrückstellungen (T€ 97) und der Erhöhung der sonstigen Rückstellungen (T€ 73) gekennzeichnet. Hierbei sind hauptsächlich Rückstellungen für Abfindungszahlungen im Personalbereich ursächlich. Die Einlagen Stiller Gesellschafter reduzierten sich planmäßig um T€ 50. Das Eigenkapital lag mit T€ 1.838 höher als noch im Vorjahr (T€ 1.768) und die Eigenkapitalquote erhöhte sich auf 18,0%. b) Finanzlage Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit (T€ 1.359), deutlich geprägt durch eine Abnahme der Vorräte in Höhe von T€ 907, war ausreichend, um die uns zu Verfügung gestellten langfristigen Finanzkredite, Betriebsmittelkredite und Mietkaufdarlehen in Höhe von T€ 710 (Vorjahr T€ 1.424) planmäßig zu tilgen und den Zinsverpflichtungen (T€ 507) nachzukommen. Die angefallenen Investitionen wurden im Geschäftsjahr über Leasinggeschäfte finanziert. Zudem wurde die erste Tranche des Genussrechtskapitals (T€ 125) ebenfalls wie vereinbart zurückgeführt. Die Liquiditätslage ist trotz der weiterhin hohen Zinsbelastung (+T€ 156) im Vergleich zum Vorjahr) zufriedenstellend. Finanzielle Engpässe sind nicht zu erwarten. c) Ertragslage Die Gesamtleistung hat sich im Geschäftsjahr im Vorjahresvergleich deutlich um T€ 3.672 reduziert. Dies ist in sinkenden Rohmaterialpreisen (damit verbundenen sinkenden Verkaufspreisen) und sinkendem Abnahmeverhalten einiger Kunden begründet. Durch die Umsetzung von allgemeinen Preiserhöhungen im Seriengeschäft, sowie einer außerordentlich guten Auslastung Im Werkzeugbau konnte der Rohertrag im Vergleich zum Vorjahr um T€ 556 gesteigert werden. Der Personalaufwand stieg im Vorjahresvergleich um T€ 399. Begründet wird dies durch allgemeine Lohnerhöhungen, der Zahlung einer Inflationsausgleichsprämie und ungeplanter Abfindungszahlungen. Zudem kam im Vergleichszeitraum 2022 das Instrument der Kurzarbeit zum Einsatz. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen bewegen sich nahezu auf dem Vorjahresniveau und zeigen keine signifikanten Änderungen. Im Finanzergebnis (+T€ 138) zeigt sich deutlich die steigende Belastung, hauptsächlich durch die aktuelle Zinsentwicklung. Vor Berücksichtigung von Zinsen, Abschreibungen und Steuern konnte im Jahr 2023 ein Ergebnis (EBITDA) in Höhe von T€ 981 ausgewiesen werden. III. Prognosebericht Für das Jahr 2024 prognostiziert der Internationale Währungsfonds (IWF) ein weltweites Wachstum von 3,1 Prozent, wobei die zunächst veröffentlichte Prognose für Deutschland von einem Wirtschaftswachstum im Jahr 2024 von 1,4 % auf 0,9% gesenkt wurde. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) hat prognostiziert, dass der weltweite Automobilmarkt von 75,6 Mio. Einheiten im Jahr 2023 auf 77,4 Mio. Einheiten im darauffolgenden Jahr ansteigen wird. 13 Dennoch bleiben diese Zahlen unter den historischen Höchstständen, was die anhaltenden Herausforderungen für die Branche unterstreicht. 14 Unser Unternehmen schließt sich den Prognosen an und plant das Geschäftsjahr 2024 entsprechend den oben gezeigten Ausführungen. Wir planen für das Jahr 2024 bei gleichbleibenden Absatzmengen mit einer Serienleistung (inklusive Schrotterlöse) von T€ 32.482. Im bisherigen Verlauf des Geschäftsjahres 2024 zeigt sich, dass die für 2024 prognostizierten Roherträge und Ergebnisse unserer Planung, in den ersten sechs Monaten erreicht wurden. Mit Stand Juli 2024 können wir feststellen, dass sich das Abnahmeverhalten unserer Kunden leicht unter Planniveau bewegt. Im Bereich Neuwerkzeugbau konnten Neuaufträge gewonnen werden, die diesen Bereich bis in Q3/2024 auslasten. Preisanstiege unserer Lieferanten in 2024, konnten zum Teil abgefedert und zum Teil an unsere Kunden weitergegeben werden. Wir planen derzeit in der Serienfertigung für 2024 mit einer 3-schichtigen Auslastung. Ebenso zeigt unsere 3-Jahresplanung (2024-2026) in der Produktion Vollauslastung und steigende Ergebnisse. Insgesamt gehen wir zum jetzigen Zeitpunkt für das Geschäftsjahr 2024 von einer Gesamtleistung auf Vorjahresniveau (T€ 36.721) aus. Für die Klein Umformtechnik GmbH gehen wir für das Geschäftsjahr 2024 von einem Betriebsergebnis von rd. T€ 840 aus und planen ab dem Jahr 2025 die Ergebnisse weiter zu steigern. Hinsichtlich der Entwicklung der Rohmaterialpreise gehen wir für das Geschäftsjahr 2024 von einer Preisreduzierung aus, die jedoch aufgrund von Materialpreisgleitklauseln an die Kunden weitergegeben werden. Ebenso werden Preissteigerungen aus anderen Bereichen an die Kunden weitergereicht. Aufgrund der weiteren Unsicherheit über die Entwicklung der Weltwirtschaft sowie der Entwicklung des Ukraine Kriegs bleibt die Prognose 2024-2026 für unsere Gesellschaft mit Unwägbarkeiten behaftet. IV. Risiko- und Chancenbericht Das wesentliche Risiko unserer Gesellschaft ist in der weiteren konjunkturellen Entwicklung in Deutschland und der Welt zu sehen. Unsere Chancen liegen in unserer breiten Kundenstruktur, unserer anerkannten Expertise im Bereich Neuprojekte und unserer flexiblen Produktion. Wir beliefern Kunden, in zahlreichen Branchen, wie z.B. der Automobil-, Mess- und Regeltechnik- und Hausgeräte-Industrie. Ebenso sind große Teile der Produktion bereits jetzt für die Jahre 2024-2026 ausgelastet. Die Optimierungsprogramme der letzten Jahre werden auch 2024 weitergeführt. Im Januar 2024 wurde ein neuer Maßnahmenplan verabschiedet, der zur Zielerreichung für die Jahre 2024-2026 dient. Geplant sind diverse Prozesse weiter zu straffen und somit unter anderem die Gemeinkosten zu senken. Ebenso soll die Pro-Kopf-Leistung durch Automatisierungsmaßnahmen weiter gesteigert werden. Die technische Ausstattung unseres Maschinenparks birgt weitere Einsparpotentiale und ermöglicht wettbewerbsfähige Preise. Unser Projektmanagement wird auf dem Markt als Problemlöser hoch komplizierter Aufgaben gesehen und von diesem beauftragt. Beeinflussbare Risiken im Anlagevermögen, Umlaufvermögen sowie im Produktionsprozess sind, soweit möglich, durch geeignete Versicherungen (z.B. Warenkreditversicherung) abgedeckt bzw. werden durch organisatorische Maßnahmen eingeschränkt (Ständige Bonitätsüberwachung der Kunden mit hinterlegtem individuellem Forderungslimit; Limitentscheidung und -veränderung nur in Absprache mit der Geschäftsleitung). Währungskursrisiken treten nicht auf, da wir ausschließlich in Euro fakturieren und auch auf Euro-Basis einkaufen. Wir sind seit vielen Jahren zertifiziert nach der ISO/TS 16949:2002. Wir unterwerfen uns zur Aufrechterhaltung dieser Zulassung regelmäßigen, von einer neutralen Institution durchgeführten, Überwachungsprüfungen. 2023 fand das Rezertifizierungsaudit (IATF 16949) statt, welches erfolgreich bestanden wurde. Ebenfalls wurde die Zertifizierung nach ISO 14001:2005 Umweltmanagement erfolgreich bestanden. Im Jahr 2023 wurde ein Nachhaltigkeitsprojekt gestartet. Hierzu erfolgte im April 2022 eine erste Bestandsaufnahme durch eine externe Beratungsgesellschaft. Ziel ist das Aufzeigen von weiterem Verbesserungspotential und die Verbesserung unserer Nachhaltigkeit. Das Projekt wird von unserem Nachhaltigkeitsbeauftragten geleitet, der von den Gesellschaftern und der Geschäftsführung alle nötigen Ressourcen zur Zielerreichung des Projekts zur Verfügung gestellt bekommt. Das Projekt wird in 2024 an die Europäischen Standards für die Nachhaltigkeitsberichterstattung (ESRS) angepasst. Ziel ist in 2025 für 2024 einen ersten Nachhaltigkeitsbericht zu erstellen und diesen durch unseren Wirtschaftsprüfen prüfen zu lassen.
Netphen, den 13. August 2024 Klein Umformtechnik GmbH Geschäftsleitung |
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