EHL Grundbesitz GmbH & Co. KG
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Keno Preuschoft seit 20.11.2025 | Prokura |
Pete Dieter Neuendorff seit 9.7.2024 | Prokura |
Dennis Kröber seit 19.3.2024 | Prokura |
Martin Eymiller seit 17.10.2023 | Prokura |
Detlef Albrich seit 18.4.2023 | Vorstandsmitglied |
Andreas Demmel seit 11.11.2022 | Prokura |
Alexander Wagner seit 17.12.2021 | Prokura |
Mario Loch seit 23.5.2018 | Prokura |
Marcus Hammes seit 9.2.2015 | Prokura |
Joachim Kuch seit 25.6.2014 | Vorstandsmitglied |
Olaf Marks seit 16.11.2009 | Prokura |
Karsten Henne seit 20.3.2007 | Prokura |
Rüdiger Dirk seit 20.3.2007 | Prokura |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
EHL AGKruftJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für 2023I. Grundlagen 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die EHL AG produziert und vertreibt ein breites Produktportfolio an Artikeln aus Beton für den Garten- und Landschaftsbau, zur Befestigung von Straßen, Gehwegen und Plätzen sowie zur Gestaltung von Außenanlagen. Das Unternehmen produziert an 25 Standorten innerhalb der Bundesrepublik Deutschland. Zu unseren Kunden zählen im Wesentlichen der Baustofffachhandel sowie Baumärkte. Die Produkte werden hauptsächlich im Inland vermarktet, lediglich 0,9 % des Umsatzes werden exportiert. Die EHL AG ist als 100%ige Tochter der CRH Landscaping Germany GmbH Teil des weltweit agierenden Baustoffkonzerns CRH mit Sitz in Dublin, Irland. Innerhalb CRH war die EHL AG bis Ende 2022 in den europäischen Teil der hauptsächlich in Nordamerika tätigen APG-Plattform integriert (Architectural Products Group), die das konzernweite Geschäft mit Betonprodukten umfasst. Seit 01. Januar 2023 ist die EHL AG als Teil von Architectural Products Europe (AP-E) der CRH Europe Division zugeordnet. Im Bereich Beschaffung wird Wert darauf gelegt, alle wesentlichen Güter von mehreren Lieferanten zu beziehen, so dass keine einseitigen Abhängigkeitsverhältnisse bestehen. Mit wichtigen Lieferanten besteht eine langfristige und partnerschaftliche Zusammenarbeit. Sofern möglich, werden Synergieeffekte im CRH-Konzernverbund angestrebt. 2. Forschung und Entwicklung Das bestehende Produktportfolio wird fortwährend optimiert. Dies beinhaltet neben der möglichen Straffung des Sortiments auch die Weiterentwicklung vorhandener Produkte bzw. die Erweiterung der Produktfamilien. In der Regel geschieht dies durch Anpassungen von Form und Oberflächenbeschaffenheit bzw. Design. Darüber hinaus steht die Produktneuentwicklung im Fokus. Hierbei wird auch auf Ressourcen innerhalb der AP-E-Plattform zurückgegriffen. Marketing, Produktmanagement, Labor und Technik arbeiten hierbei eng zusammen. Der Anteil der Neuheiten am Gesamtwarenwert hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr leicht von 8,9 % auf 8,3 % vermindert. Darüber hinaus liegt ein Schwerpunkt der Entwicklungsarbeit auf der Optimierung der für die Produktion der Produkte zugrunde liegenden Beton-Rezepturen. Dies geschieht einerseits mit dem Ziel, kostengünstigere Rohstoffe zu verwenden, andererseits um den CO 2 -Fußabdruck zu vermindern, z.B. durch den vermehrten Einsatz von recyceltem Beton sowie alternativen Rohstoffen. Hierbei ist es uns gelungen, eine Produktlinie zur Marktreife zu bringen, deren Zementgehalt um bis zu 95 % reduziert ist ("CEVO"). An weiteren Produktlinien mit vermindertem CO 2 -Fußabdruck wird auch in Zusammenarbeit mit dem CRH Innovation Centre for Sustainable Construction (ICSC) geforscht. Neben der Unterstützung der Forschungs- und Entwicklungsarbeit ist unser Zentrallabor in Kindsbach (Rheinland-Pfalz) auch für die interne Qualitätskontrolle verantwortlich. Insgesamt beschäftigt die EHL AG vier Vollzeitäquivalente im Bereich Forschung und Entwicklung. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Nachdem sich im Vorjahr, trotz des Ausbruchs des Krieges in der Ukraine und den damit verbundenen Material- und Energieversorgungsengpässen, die gesamtwirtschaftliche Entwicklung mit einem preisbereinigten Bruttoinlandsprodukt von +1,8 % noch vergleichsweise stabil zeigte, kam es im Jahr 2023 zu einer deutlichen Abschwächung. Gemäß den Daten des Statistischen Bundesamtes lag das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt 2023 bei -0,3 %. Der Verbraucherpreisindex lag mit +5,9 % etwas niedriger als im Vorjahr (+7,9 %). Im Bauhauptgewerbe sank der reale (preisbereinigte) Umsatz im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um -3,3 %, nominal stieg der Umsatz im selben Zeitraum aufgrund gestiegener Preise um 3,5 %. Die Zahl der im Bauhauptgewerbe tätigen Personen erhöhte sich im Jahr 2023 gemäß den Daten des Statistischen Bundesamtes gegenüber dem Vorjahr um 1,2 %. 2. Geschäftsverlauf Der abgeschwächte Trend bei Absatz und Umsatz, der bereits im zweiten Halbjahr 2022 sichtbar wurde, setzte sich im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres fort, und stabilisierte sich erst zu Beginn des zweiten Halbjahres. Schlechte Wetterverhältnisse im Dezember führten zum Jahresende zu einem erneuten Absatzeinbruch. Im Gesamtjahr sank der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 18,0 Mio. EUR (-8,2 %) auf 202,9 Mio. EUR. Damit liegen wir unter unserer Umsatzprognose, in der wir von einer Steigerung zwischen 2 % und 4 % ausgegangen sind. Die moderaten Steigerungen bei den Verkaufspreisen konnten den Rückgang beim Absatz nicht, wie in der letztjährigen Prognose angenommen, kompensieren. Die Gliederung der Umsatzerlöse in Höhe von 202,9 Mio. EUR nach Tätigkeitsbereichen bzw. Regionen ergeben sich aus der Übersicht im Anhang. Die Gesamtsumme aller Lagerbestände stieg um 7,2 % auf 50,6 Mio. EUR, was auf den niedrigeren Absatz sowie auf die tendenziell steigende Lagerbewertung, bedingt durch höhere Herstellungskosten, zurückzuführen ist. Grundsätzlich liegt bei den Lagerbeständen der Fertigerzeugnisse der Fokus zum Jahresende auf den während des Frühbezuges im ersten Quartal des Folgejahres benötigten Produkten, um hier durch eine hohe Lieferfähigkeit den bestmöglichen Kundennutzen zu erzielen. 3. Lage Die Lage des Unternehmens war im Jahr 2023 in der Hauptsache geprägt von der Anpassung des Produktionsniveaus an die insgesamt rückläufigen Verkaufsvolumen. Gleichzeitig gab es keine Entlastung auf dem Beschaffungsmarkt für Rohstoffe in Bezug auf das Preisniveau. Aufgrund der Wettbewerbssituation waren Verkaufspreiserhöhungen nur eingeschränkt möglich. a. Ertragslage Hauptsächlich aufgrund der niedrigeren Umsatzerlöse sank die Gesamtleistung gegenüber dem Vorjahr um 5,9 % auf 210,6 Mio. EUR. Die stark erhöhten Preise für Rohstoffe, Energie und Transporte konnten nicht vollständig in Form von erhöhten Verkaufspreisen an die Kunden weitergegeben werden. Daher stieg die Materialaufwandsquote von 60,9 % im Jahr 2022 auf 66,5 % im Jahr 2023. In der Prognose für das Geschäftsjahr wurde insbesondere die Inflationsentwicklung auf der Kostenseite nicht in diesem hohen Maße berücksichtigt, so dass hier von einer Verbesserung der Materialaufwandsquote in einer Spanne von 59 % bis 60 % ausgegangen wurde. Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sank gegenüber dem Vorjahr von 951 auf 876, die Personalkosten sanken um 6,0 %. Somit blieb die Personalaufwandsquote trotz der geringeren Gesamtleistung wie im Vorjahr bei 21,4 %. Damit liegt die Quote über unserer Prognose, in der wir von einer weiteren Reduzierung um einen halben Prozentpunkt ausgegangen sind. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verminderten sich um 10,2 %, die Quote an der Gesamtleistung sank von 15,8 % auf 15,1 %. Aufgrund niedrigerer Treibstoffpreise sanken die Dieselkosten in der Verladung um 0,2 Mio. EUR, außerdem sanken die Instandhaltungskosten um 1,7 Mio. EUR. Die Kosten für Reklamationsbearbeitung sanken um 0,3 Mio. EUR, der periodenfremde Aufwand sank um 0,2 Mio. EUR. Außerdem verminderte sich die Verwaltungsgebühr für zentrale Dienstleistungen des CRH-Konzerns um 0,7 Mio. EUR. Der Marketingaufwand stieg um 0,3 Mio. EUR. Das Finanzergebnis sank von -1,0 Mio. EUR im Vorjahr auf -2,1 Mio. EUR infolge höherer Zinsaufwendungen aufgrund des steigenden Zinsniveaus im Jahr 2023. Die sonstigen betrieblichen Erträge lagen mit 2,2 Mio. EUR um 0,1 Mio. EUR über denen des Vorjahres. Dies ist im Wesentlichen auf höhere periodenfremde Erträge sowie einer Gutschrift bezgl. Intercompany Administration Fees aus dem Vorjahr, vermindert um niedrigere Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen, zurückzuführen. Das Ergebnis nach sonstigen Steuern und vor Ergebnisabführung verringerte sich um 12,8 Mio. EUR auf -14,0 Mio. EUR. Somit wurde unsere Prognose, im Geschäftsjahr die Gewinnzone zu erreichen, nicht erfüllt. b. Finanzlage Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt über den Cash-Pool, der innerhalb der CRH- Gruppe besteht. Die Verbindlichkeiten aus dem Cash-Pool gegen die CRH Deutschland GmbH betragen zum Bilanzstichtag 13,6 Mio. EUR (Vj. Forderung über 4,5 Mio. EUR). Diese Entwicklung ist auf den negativen Cashflow (zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds = Gesamtcashflow) des Jahres in Höhe von -18,1 Mio. EUR zurückzuführen und ist im Wesentlichen aus der Entwicklung des Cashflows für laufende Geschäftstätigkeit unter Berücksichtigung des rückläufigen Geschäfts und des daraus resultierenden negativen Jahresergebnisses und den getätigten Investitionen begründet. Einen gegenläufigen Effekt hat die Begleichung der Forderungen aus der Ergebnisabführung aus dem Vorjahr innerhalb des Cashflows aus Finanzierungstätigkeit. Die Sachinvestitionen im Jahr 2023 betrugen 5,8 Mio. EUR. Davon wurden 5,4 Mio. EUR zur Modernisierung des bestehenden Maschinenparks sowie für Betriebs- und Geschäftsausstattung verwendet. Diese Summe liegt unter der Prognose i.H.v. 7,6 Mio. EUR. Daneben wurde ein Restbetrag in Höhe von 0,4 Mio. EUR in den Austausch einer Steinfertigungsmaschine in Mecklenburg-Vorpommern investiert, die im Geschäftsjahr den Betrieb aufgenommen hat. Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen nicht. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist, falls vereinbart unter Einhaltung der Skontofrist, zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. c. Vermögenslage
Bei gleichbleibendem Eigenkapital ist die Verringerung der Eigenkapitalquote im Wesentlichen auf die Erhöhung der Intercompany-Bilanzpositionen zurückzuführen.
Das Anlagevermögen (25,4 % der Bilanzsumme) und Teile des Umlaufvermögens sind langfristig durch Eigenkapital abgesichert. 4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Wesentliche interne Steuerungsgrößen zur Unternehmensüberwachung sind die folgenden finanziellen und nichtfinanziellen Leistungsindikatoren:
Die bedeutsamsten Leistungsindikatoren haben sich wie folgt entwickelt:
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit lag mit -12,5 Mio. EUR leicht über dem Vorjahr, jedoch deutlich unter der Prognose. Hierbei wird der Cashflow, ausgehend vom Ergebnis vor Zinsen und Steuern, unter Hinzurechnung der Abschreibungen, indirekt abgeleitet. Zusätzlich zu dem gesunkenen Ergebnis wirkte der Aufbau des Vorratsvermögens negativ auf den Cashflow. Neben dem Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit ist das Rohertragsergebnis eine wichtige Kenngröße. Der Rohertrag sank im Vergleich zum Vorjahr um 17,1 Mio. EUR auf 70,5 Mio. EUR im entsprechenden Ist-Vergleich bzw. um 20,8 Mio. EUR im Vergleich zur ursprünglichen Prognose von 91,3 Mio. EUR. Im Verhältnis zur Gesamtleistung sank die Rohertragsquote um -5,7 %-Punkte auf 33,5 %. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die stark gestiegenen Material-, Energie- und Frachtkosten nicht vollständig in Form höherer Verkaufspreise weitergegeben werden konnten. Im Plan-/ Ist Vergleich trug der gesunkene Umsatz aufgrund der geringeren Nachfrage ebenfalls noch deutlich zu dieser Entwicklung bei. Bei den nichtfinanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf Arbeitssicherheitskennzahlen. Die Sicherheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter genießt in unserem Unternehmen höchste Priorität. Aufgrund der Zugehörigkeit zum CRH-Konzern und der Umsetzung dessen Sicherheitskonzeptes, liegen die Sicherheitsstandards unserer technischen Anlagen, der Betriebsausstattung sowie der Verkehrsflächen auf sehr hohem Niveau. Außerdem erfolgen regelmäßige Schulungen, um die Belegschaft in Fragen der Arbeitssicherheit zu trainieren und zu sensibilisieren. Die Messung der Arbeitssicherheit erfolgt in Form der Häufigkeitsrate (Anzahl der Unfälle / 100.000 Arbeitsstunden). Aufgrund von vier Arbeitsunfällen (Vj. 3) lag die Häufigkeitsrate 2023 bei 0,23 (Vj. 0,13). 5. Gesamtaussage Die negativen wirtschaftlichen Auswirkungen des Ausbruches des Krieges in der Ukraine im Jahr 2022 bestehen weiterhin auch im Geschäftsjahr 2023. Die Inflation ging nur leicht von +7,9 % auf +5,9 % zurück. Gleichzeitig stiegen die Leitzinsen der Europäischen Zentralbank im Laufe des Jahres 2023 von 2,5 % auf 4,5 %. Beides führte zu einem deutlichen Rückgang der Kundennachfrage und in der Folge zu einem Rückgang unseres Absatzes (-12 %). Laut Auswertungen des Statistischen Bundesamtes stiegen die Preise für Zement um 32,3 % gegenüber 2022, die Preise für Bausand um 21,9 %. Dies zeigt, dass die Preissteigerungen für typische Rohstoffe in unserer Branche weit über der allgemeinen Inflationsrate liegen. Diese Preissteigerungen konnten nicht vollständig über höhere Verkaufspreise an die Kunden weitergegeben werden. Trotz der nach wie vor stabilen Liquiditäts- und Finanzierungsbasis beurteilt der Vorstand die wirtschaftliche Lage, hier im Wesentlichen die Ertragslage der Gesellschaft, als angespannt. III. Prognosebericht Die Bundesregierung geht im Jahreswirtschaftsbericht davon aus, dass das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2024 um 0,3 % gegenüber 2023 steigen wird. Die Inflation wird bei durchschnittlich 2,4 % erwartet. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist der reale (saison- und kalenderbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im Januar 2024 gegenüber Dezember 2023 um 7,4 % zurückgegangen. Hierbei sank der Auftragseingang im Hochbau um 12,0 %, im Tiefbau um 3,1 %. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Januar 2023 stieg der reale, kalenderbereinigte Auftragseingang um 1,3 %. Auch hier ist wiederum der Hochbau mit einem Rückgang von 6,9 % besonders betroffen, wohingegen der Auftragseingang im Tiefbau um 9,9 % anstieg. Dies vorausgeschickt, gehen wir im kommenden Geschäftsjahr von einer leichten Erholung der Absatzvolumen aus. Wenngleich der Tiefbau für unser Geschäft eine wichtige Rolle spielt, werden wir uns dem absatzdämpfenden Trend im Hochbau, der sich aus den o.g. Statistiken ergibt, nicht vollständig entziehen können. Im Gegensatz zum abgelaufenen Geschäftsjahr erwarten wir für 2024 in den für unsere Branche wichtigen Kostenbereichen Rohstoffe, Energie und Transport keine Preissteigerungen, die über der allgemeinen Inflationsrate liegen. Dennoch werden wir dem bestehenden Kostendruck durch entsprechende Anpassungen der Verkaufspreise begegnen. Insgesamt rechnen wir mit einer Umsatzsteigerung zwischen 6 % und 8 %. Wir erwarten für 2024 eine leicht verbesserte Materialaufwandsquote von 62 % bis 64 %. Ebenso gehen wir davon aus, dass die Rohertragsquote auf rund 37 % ansteigt und das Rohertragsergebnis für 2024 bei rund 74 Mio. EUR liegen wird. Durch die Investitionen der letzten beiden Jahre, die die Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit der maschinellen Anlagen erhöhen sowie Optimierungen in der Organisation im kaufmännischen Bereich sollte sich die Personalaufwandsquote um einen halben Prozentpunkt verbessern. Wir gehen für das Geschäftsjahr 2024 davon aus, die Verluste erheblich einzugrenzen. Unsere Prognose für den Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit liegt bei rund 0,5 Mio. EUR. Es sind gewöhnliche Ersatzinvestitionen in Höhe 7,7 Mio. EUR geplant. Darüber hinaus sind ca. 3,4 Mio. EUR für den Bau einer neuen Mischanlage sowie als Anzahlungen für den Ersatz zweier Steinfertiger vorgesehen. Wenngleich wir in Bezug auf die Arbeitssicherheit grundsätzlich immer völlige Unfallfreiheit anstreben, wäre eine Rückkehr zu den bereits in 2022 erreichten Kennzahlen (Häufigkeitsrate = 0,13 Unfälle pro 100.000 Arbeitsstunden) ein wichtiger Meilenstein. Zu Beginn des Jahres 2024 zeigt die Geschäftsentwicklung ein gemischtes Bild. Während es im Januar aufgrund der schlechten Witterung zu einem schleppenden Absatz kam, liegen die Absatzmengen im Februar und März aufgrund der wärmeren Temperaturen zum Teil deutlich über denen des Vorjahres. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Da unsere Produkte transportkostenintensiv sind, findet der Wettbewerb zumeist in lokalen bzw. regionalen Märkten statt. Generell können die dort zum Teil bestehende starke Konkurrenzsituation sowie Überkapazitäten die Durchsetzung höherer Verkaufspreise einschränken. Ein optimiertes Produktportfolio sowie verbesserter Kundenservice, insbesondere die professionelle Zusammenarbeit mit unseren Logistikpartnern, vermindern dieses Risiko. Nach wie vor besteht eine hohe Nachfrage nach mineralischen Rohstoffen. Demgegenüber steht ein durch natürliche Gegebenheiten sowie öffentliche Auflagen begrenztes Angebot. Dies führt zu Preiserhöhungen, die aufgrund der Wettbewerbssituation nicht grundsätzlich im gleichen Maße an die Kunden weitergegeben werden können, so dass negative Auswirkungen auf die Ertragslage möglich sind. Dem wird durch aktives Lieferantenmanagement seitens unserer Einkaufsabteilung entgegengewirkt. In vielen Teilen Deutschlands herrscht eine gute bis sehr gute Beschäftigungslage. Insbesondere in Bezug auf gut ausgebildete Fachkräfte steht die betriebliche Personalbeschaffung vor Herausforderungen. Diesen begegnen wir mit einer vorausschauenden Personalplanung, attraktiven Entlohnungssystemen, gezielter Personalentwicklung sowie dem Bereitstellen von Ausbildungsstellen. Aufgrund der Einbindung in den Cash-Pool des Mutterkonzerns sehen wir keine Liquiditätsrisiken. Bedingt durch den sehr geringen Exportanteil in Länder außerhalb des Euro-Raumes bestehen keine Währungsrisiken. Die Eigen- und Fremdüberwachung unserer Produkte reduziert Produkthaftungsrisiken. Die Erweiterung unseres Labors hat unsere Leistungsfähigkeit im Bereich der Eigenüberwachung nochmals erhöht. Darüber hinaus besteht eine entsprechende Produkthaftpflichtversicherung. Im Bereich Kartellrecht und Compliance gilt für uns das Richtlinienpaket des CRH-Konzerns. Außerdem nehmen wir die umfangreichen Beratungs- und Schulungsprogramme des Konzerns in Anspruch. Hierbei werden unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in regelmäßigen Abständen für die Risiken in diesem Bereich sensibilisiert und erhalten klare Verhaltensrichtlinien. Außerdem stehen ergänzende Online-Schulungs-Formate zur Verfügung, die von unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verpflichtend zu absolvieren sind. Risiken, die sich aufgrund von Verstößen gegen die Datenschutz-Grundverordnung ergeben könnten, begegnen wir mit intensiven Schulungen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie durch die Bestellung eines externen Datenschutzbeauftragten. 2. Chancenbericht Die EHL AG gehört mit 25 Standorten zu den wenigen Herstellern in Deutschland, die ein flächendeckendes Produktionsnetzwerk aufweisen. Hierdurch ist eine gute Erreichbarkeit sowohl der Kundenläger als auch der Baustellen gewährleistet. Insbesondere bundesweit agierende Kunden bzw. Kundengruppen ziehen Vorteile aus der Zusammenarbeit mit einer reduzierten Anzahl von Lieferanten. Durch das umfangreiche Produktsortiment entstehen hierbei vor allem Frachtvorteile für den Kunden. Darüber hinaus vereinfacht der hohe Digitalisierungsgrad Prozesse sowohl bei EHL, als auch bei unseren Kunden. Die Zugehörigkeit zur AP-E-Plattform innerhalb des CRH-Konzerns mit Schwesterunternehmen im benachbarten europäischen Ausland führt zu Synergieeffekten z.B. beim Einkauf von Rohstoffen sowie bei der stetigen Verbesserung von effizienten Produktionsprozessen. Im Bereich Produktentwicklung arbeiten wir mit dem CRH-Entwicklungs- und Innovationszentrum in Nordamerika sowie mit dem CRH Innovation Centre for Sustainable Construction zusammen. Aus der Entwicklung von CO 2 -reduzierten Produkten erwachsen zusätzliche Vermarktungschancen. Das hohe Investitionsniveau in verbesserte Anlagentechnik bietet die Chance der Produktivitätssteigerung und somit einer verbesserten Wettbewerbsfähigkeit. V. Berichterstattung nach § 289f Abs. 4 HGB Bei der Besetzung von Führungspositionen achten Aufsichtsrat und Vorstand auf Inklusion und Diversität, welche zum Kern der Wertmaßstäbe für gute und nachhaltige Unternehmensführung zählen. Daher wird eine angemessene Berücksichtigung von Frauen in Führungspositionen angestrebt. 1. Frauenanteil gem. § 111 Abs. 5 AktG Sowohl für den Aufsichtsrat als auch für den Vorstand wird ein Frauenanteil in Höhe von einem Drittel angestrebt. Zur Erreichung dieser Ziele hat der Aufsichtsrat eine Frist bis zum 31. Dezember 2027 gesetzt. Bisher gibt es keine Frauen in Aufsichtsrat und Vorstand. 2. Frauenanteil gem. § 76 Abs. 4 AktG In den beiden Führungsebenen unterhalb des Vorstandes wird ein Frauenanteil von 20 % angestrebt. Der Vorstand hat zur Erreichung dieses Zieles eine Frist bis zum 31. Dezember 2027 gesetzt. Zum 31. Dezember 2023 lag der Frauenanteil bei 9,1 % (Vj. 6,1 %).
Kruft, den 20. September 2024 Vorstand Detlef Albrich Joachim Kuch Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2023
Anhang für 2023Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des AktG und der Satzung aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Sämtliche davon-Vermerke für die Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung sind in den Anhang aufgenommen worden. Die Bezeichnung von Posten der Bilanz oder der Gewinn- und Verlustrechnung ist ggf. gem. § 265 Abs. 6 HGB angepasst worden. Registerinformationen Die Gesellschaft ist unter der Firma EHL AG mit Sitz in Kruft im Handelsregister des Amtsgerichts Koblenz unter HRB 15467 eingetragen. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Für den Geschäfts- oder Firmenwert - resultierend aus einem Asset Deal - wird seit dem 1. Mai 2002 eine Nutzungsdauer von 15 Jahren zugrunde gelegt, da das operative Geschäft langfristig angelegt ist. Der Geschäfts- oder Firmenwert war somit zum Ende des Geschäftsjahres 2017 vollständig abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten selbsterstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Als Grundlage der Nutzungsdauerschätzung werden die Mindestwerte der steuerlichen Abschreibungstabelle verwendet, es sei denn, dass die voraussichtliche Nutzungsdauer abweicht. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Die Nutzungsdauer der einzelnen Anlageklassen sind wie folgt: Durchschnittliche Abschreibungsdauer in Jahren
Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die Formen, die in den Steinfertigungsmaschinen Verwendung finden, werden in den Vorräten ausgewiesen. Die Abnutzung wird durch entsprechende Abwertungen berücksichtigt. Die fertigen sowie unfertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht aktiviert. Fremdkapitalzinsen wurden bei der Berechnung der Herstellungskosten nicht miteinbezogen. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Der aktivische Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Aufgrund der steuerlichen Organschaft mit der CRH Deutschland GmbH werden keine Latenten Steuern abgebildet. Der Sonderposten für Investitionszuschüsse für den Bau der Steinfertigungsanlage in Wittenburg wird über die Zweckbindungsdauer von 5 Jahren linear aufgelöst. Den Rückstellungen für Pensionen liegen folgende Annahmen zu Grunde:
Der Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 HGB wurde wie folgt ermittelt:
Gemäß BMF-Schreiben vom 23. Dezember 2016 unterliegt der Unterschiedsbetrag im Fall einer Ergebnisabführung/-übernahme einer Ausschüttungssperre, jedoch keiner Abführungssperre. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Der passivische Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel als Anlage zum Anhang dargestellt. Vorräte Der Wert der sog. Rohlinge, die weiteren Produktionsschritten zugeführt werden und in den Vorjahren unter dem Punkt "Fertige Erzeugnisse" ausgewiesen wurden, beläuft sich auf TEUR 1.121 (Vj. TEUR 1.051). Diese sind im Geschäftsjahr erstmals unter dem Punkt "Unfertige Erzeugnisse" aufgeführt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind, wie im Vorjahr, sämtlich innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 14.909 (Vj. TEUR 5.800) betreffen mit TEUR 14.876 (Vj. TEUR 5.795) Forderungen gegen die alleinige mittelbare Gesellschafterin. Diese betreffen mit TEUR 0 (Vj. Forderung TEUR 4.510) solche aus dem Cash-Pool, mit TEUR 16 (Vj. TEUR 52) solche aus Lieferungen und Leistungen, mit TEUR 852 (Vj. Verbindlichkeit TEUR 725) solche aus Umsatzsteuer und mit TEUR 14.007 (Vj. TEUR 1.233) solche aus Ergebnisübernahme gegen die alleinige mittelbare Gesellschafterin. Die übrigen Forderungen gegen verbundene Unternehmen i.H.v. TEUR 34 (Vj. TEUR 5) betreffen solche aus Lieferungen und Leistungen. Eigenkapital Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt EUR 9.000.000,00. Es ist eingeteilt in 9.000.000 Stückaktien zu einem rechnerischen Wert von jeweils EUR 1,00. Bei der bilanzierten Rücklage handelt es sich im Wesentlichen um solche gem. § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB in Höhe von TEUR 436 und solche gem. §272 Abs. 2 Nr. 4 HGB in Höhe von TEUR 22.061. Es besteht eine Organschaft mit der CRH Deutschland GmbH, Kruft. Das Jahresergebnis wurde als Forderung aus Ergebnisübernahme gegen den Organträger ausgewiesen. Sonderposten für Investitionszuschüsse Im Geschäftsjahr wurde erstmals der Sonderposten für Investitionszuschüsse gebildet. Der Investitionszuschuss wurde für den Bau der Steinfertigungsanlage in Wittenburg gewährt und wird über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer des zugrunde liegenden Wirtschaftsgutes aufgelöst. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Kundenboni, ausstehende Rechnungen, Urlaubsansprüche, Zielvereinbarungen mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Garantien sowie Rechtsstreitigkeiten gebildet. Verbindlichkeitenspiegel
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit TEUR 13.613 (Vj. TEUR 725) Verbindlichkeiten gegenüber der alleinigen mittelbaren Gesellschafterin. Diese betreffen mit TEUR 13.566 (Vj. Forderung TEUR 4.510) solche aus dem Cash-Pool und mit TEUR 47 (Vj. TEUR 0) solche aus Zinsen. Die übrigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen i.H.v. TEUR 29.449 (Vj. TEUR 29.149) betreffen mit TEUR 29.060 (Vj. TEUR 29.060) solche aus Darlehen, mit TEUR 28 (Vj. TEUR 36) solche aus Lieferungen und Leistungen und mit TEUR 361 (Vj. TEUR 53) solche aus Zinsen. Die Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr sämtlich innerhalb eines Jahres fällig. Für die Verbindlichkeiten sind keine Sicherheiten gestellt worden. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3a HGB Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen im Einzelnen folgende Sachverhalte:
In den o.g. finanziellen Verpflichtungen sind solche gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 4.480 enthalten, davon innerhalb eines Jahres fällig sind TEUR 4.480. Besondere Risiken aus o.g. Leasingverträgen ergeben sich nach unseren Einschätzungen nicht. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse in Höhe von 202,9 Mio. EUR gliedern sich wie folgt nach Tätigkeitsbereichen bzw. Regionen:
Sonstige betriebliche Erträge Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus der Gutschrift von Intercompany Administration Fees aus 2022 (TEUR 620; Vj. TEUR 0), der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 161; Vj. TEUR 1.104), aus periodenfremden Erträgen (TEUR 461; Vj. TEUR 270), aus der Auflösung des Passivpostens für Investitionszuschüsse (TEUR 148; Vj. TEUR 0), aus Versicherungserstattungen (TEUR 87; Vj. TEUR 3) sowie aus Gewinnen aus Anlagenabgängen (TEUR 26; Vj. TEUR 61). Personalaufwand Diese Aufwendungen enthalten solche aus Altersversorgung in Höhe von TEUR 107 (Vj. TEUR 117). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die periodenfremden Aufwendungen betragen TEUR 57 (Vj. TEUR 210). Finanzergebnis Die Zinserträge enthalten solche von verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 26 (Vj. TEUR 0). Die Zinsaufwendungen enthalten solche an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 2.104 (Vj. TEUR 1.004) sowie TEUR 2 (Vj. TEUR 6) aus Abzinsung von Pensionsrückstellungen. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Das Gesetz zur Gewährleistung einer globalen Mindestbesteuerung für Unternehmensgruppen (Mindeststeuergesetz - MinStG), welches in Deutschland die Regelungen zur globalen Mindestbesteuerung beinhaltet, ist zum Bilanzstichtag bereits in Kraft getreten und grundsätzlich für alle Geschäftsjahre ab dem 1. Januar 2024 anzuwenden. Die EHL AG fällt in den Anwendungsbereich dieser Regelungen. Die Gesellschaft hat gemeinsam mit dem deutschen Gruppenträger und der Konzernmuttergesellschaft eine erste Analyse hinsichtlich der steuerlichen Auswirkung aus der globalen Mindestbesteuerungsregelung durchgeführt. Demnach ergibt sich für die EHL AG voraussichtlich keine zusätzliche Steuerbelastung. Prüfungs- und Beratungsgebühren Von der Vorschrift des § 285 Nr. 17 letzter Satzteil HGB ist Gebrauch gemacht worden. Berichterstattung nach § 285 Nr. 33 HGB Der Geschäftsführung sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung bekannt, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage hätten. Sonstige Angaben Aufsichtsrat Tom Waltasaari, Kaufmann, Aufsichtsrat seit 17. August 2023, Aufsichtsratsvorsitzender seit 9. November 2023, Dr. Thomas Lampert, Deputy General Counsel, CRH plc., Aufsichtsratsvorsitzender bis 9. November 2023 und ab 9. November 2023 Mitglied im Aufsichtsrat, Wade Ficklin, Managing Director Architectural Products Europe, CRH plc., Aufsichtsrat bis 17. August 2023, Sascha Staab, kfm. Angestellter, Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat Gesamtbezüge des Aufsichtsrates Die Bezüge des Aufsichtsrates betrugen TEUR 0 (Vj. TEUR 0). Vorstand Tom Waltasaari, Kaufmann, hauptamtlicher Sprecher des Vorstandes (bis 28. Februar 2023) Detlef Albrich, Kaufmann, hauptamtlicher Sprecher des Vorstandes (ab 1. März 2023) Joachim Kuch, Kaufmann, hauptamtliches Vorstandsmitglied Gesamtbezüge des Vorstands Auf die Angabe der Bezüge des Vorstandes wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Mitarbeiter Durchschnittliche Anzahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter:
Konzernverhältnisse Die CRH Landscaping Germany GmbH, Düsseldorf, Amtsgericht Düsseldorf, HRB 76759, ist alleinige Gesellschafterin der EHL AG. Die EHL AG steht über ihre Gesellschafterin CRH Landscaping Germany GmbH im Mehrheitsbesitz und unter der einheitlichen Leitung der CRH plc., Dublin, Irland. Die CRH plc. stellt den Konzernabschluss und Konzernlagebericht für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen auf, in den die EHL AG einbezogen wird. Als deren Tochterunternehmen ist sie mit allen Gesellschaften des CRH-Konzerns verbunden. Dieser Konzernabschluss wird nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften (IFRS) aufgestellt und von der CRH Deutschland GmbH, Kruft, im Unternehmensregister in deutscher Sprache offengelegt.
Kruft, den 20. September 2024 Vorstand Detlef Albrich Joachim Kuch Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die EHL AG, Kruft Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der EHL AG, Kruft, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der EHL AG, Kruft, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die im Abschnitt V des Lageberichts enthaltene Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter bzw. der Aufsichtsrat sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die in Abschnitt V des Lageberichts enthaltene Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote). Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 20. September 2024 Deloitte
GmbH
Marco Feldhoff, Wirtschaftsprüfer Sandra Baumann, Wirtschaftsprüferin Bericht des AufsichtsratesDer Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2023 die ihm nach dem Gesetz und der Satzung der Gesellschaft obliegenden Aufgaben wahrgenommen und die Geschäftsführung des Vorstands überwacht und beratend begleitet. In alle Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen war der Aufsichtsrat unmittelbar eingebunden. Der Aufsichtsrat ist durch mündliche und schriftliche Berichte des Vorstands laufend über die wirtschaftliche Lage der EHL AG unterrichtet worden. Im Geschäftsjahr 2023 kam der Aufsichtsrat zu zwei ordentlichen Sitzungen unter Teilnahme des Vorstands zusammen. Neben der allgemeinen Geschäftsentwicklung wurde in der Sitzung Strategien und Wachstumsperspektiven erörtert. Ein besonderer Fokus lag hierbei, wie auch in den Vorjahren, auf dem Bereich Arbeitssicherheit. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates und der Vorstand der Gesellschaft standen auch außerhalb der Aufsichtsratssitzung laufend in enger Verbindung. Der Vorstand unterrichtete den Aufsichtsrat hierbei regelmäßig, zeitnah und umfassend. Darüber hinaus kamen der Vorstand und der Vorsitzende des Aufsichtsrates in 2023 zu zwei weiteren Sitzungen zusammen. Dabei wurden die wesentlichen Fragen der Geschäftspolitik und die damit verbundenen Entscheidungen eingehend besprochen. Ausschüsse wurden nicht gebildet. Auf der Hauptversammlung der Gesellschaft im August 2023 wurde die "Deloitte GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft" in Düsseldorf zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023 gewählt. Die Buchführung, der Lagebericht sowie der Jahresabschluss nach HGB für das Geschäftsjahr 2023 sind vom Abschlussprüfer geprüft, mit dem Gesetz und der Satzung der Gesellschaft für übereinstimmend befunden und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Der Aufsichtsrat hat die vom Abschlussprüfer geprüften Unterlagen auch selbst geprüft und den Prüfbericht des Abschlussprüfers zum Jahresabschluss billigend zur Kenntnis genommen. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss, den Lagebericht, sowie den Bericht des Abschlussprüfers mit dem Vorstand intensiv erörtert. Einwände wurden nach der abschließenden Prüfung durch den Aufsichtsrat nicht erhoben. Vorstand und Aufsichtsrat haben beschlossen, die Feststellung des Jahresabschlusses der Hauptversammlung zu überlassen. Veränderungen in Aufsichtsrat und Vorstand Mit Beschluss vom 28. Februar 2023 wurde Herr Tom Waltasaari mit Wirkung zum 01. März 2023 als Vorstand der Gesellschaft abberufen. Ebenfalls mit Beschluss vom 28. Februar 2023 wurde Herr Detlef Albrich mit Wirkung zum 01. März 2023 zum Vorstand der Gesellschaft bestellt. Das Aufsichtsratsmitglied Herr Wade Ficklin legte sein Amt mit Wirkung zum Ende der Hauptversammlung vom 17. August 2023 nieder. Mit Hauptversammlungsbeschluss vom 17. August 2023 wurde Herr Tom Waltasaari bis zum Ablauf der Hauptversammlung, die über die Entlastung des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2027 beschließt, in den Aufsichtsrat gewählt. Mit Beschluss vom 09. November 2023 wurde Herr Tom Waltasaari zum Vorsitzenden des Aufsichtsrates der Gesellschaft bestimmt.
Kruft, 24. September 2024 EHL AG Der Aufsichtsrat Tom Waltasaari, Vorsitzender |
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