IBS Ingenieurbüro Dr. Klaus
Schnürer GmbH
Karlsruhe
Jahresabschluss zum 31. Dezember
2019
BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2019
IBS INGENIERUBÜRO DR. KLAUS
SCHNÜRER GMBH 2019, KARLSRUHE
A K T I V A
|
31.12.2019
EUR |
31.12.2018
EUR |
|
A. ANLAGEVERMÖGEN
|
711.729,55 |
507.923,41 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
529,00 |
163,00 |
| II.
Sachanlagen |
128.521,00 |
290.640,44 |
| III.
Finanzanlagen |
582.679,55 |
217.119,97 |
|
B. UMLAUFVERMÖGEN
|
2.555.992,23 |
3.832.372,02 |
| I.
Vorräte |
1.217.923,56 |
349.941,85 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
914.676,49 |
1.590.052,40 |
| III.
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten |
423.392,18 |
1.892.377,77 |
|
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN
|
79.040,99 |
98.286,72 |
|
3.346.762,77 |
4.438.582,15 |
P A S S I V A
|
31.12.2019
EUR |
31.12.2018
EUR |
|
A. EIGENKAPITAL
|
2.078.248,10 |
3.053.547,22 |
| I.
Gezeichnetes Kapital |
26.000,00 |
26.000,00 |
| II.
Bilanzgewinn |
2.052.248,10 |
3.027.547,22 |
|
B. RÜCKSTELLUNGEN
|
568.445,56 |
752.879,20 |
|
C. VERBINDLICHKEITEN
|
700.069,11 |
632.155,73 |
|
3.346.762,77 |
4.438.582,15 |
IBS
INGENIERUBÜRO DR. KLAUS SCHNÜRER GMBH 2019,
KARLSRUHE
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2019
IBS INGENIERUBÜRO DR. KLAUS SCHNÜRER GMBH
2019, KARLSRUHE
I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS UND ZU
DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN
Allgemeine Angaben
Firma: IBS Ingenieuerbüro Dr. Klaus Schnürer
GmbH
Sitz: Karlsruhe
Handelsregister: HRB Mannheim 108 191
Die Gesellschaft erfüllt die
Größenmerkmale einer kleinen
Kapitalgesellschaft. Dementsprechend wurden die
Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des HGB für
kleine Kapitalgesellschaften angewendet. Der
Jahresabschluss wurde entsprechend den gesetzlichen
Vorschriften der §§ 242 bis 256 und der
§§ 264 bis 288 HGB aufgestellt und entspricht den
gesetzlichen Vorschriften.
Die Gewinn- und Verlustrechnung wird aufgestellt nach
dem Gesamtkostenverfahren. Die Gliederung ist
gegenüber dem Vorjahr unverändert.
Angaben, die zulässigerweise in der Bilanz oder im
Anhang aufgeführt werden können, sind im Anhang
zu finden.
Bilanzierungsmethoden und Bewertungsmethoden
Im Berichtsjahr wurden die bisherigen Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden unverändert fortgeführt.
Lediglich beim Ausweis wurde ein Posten von Forderungen
an verbundene Unternehmen in den Posten Verbindlichkeiten
aus Lieferungen und Leistungen umgegliedert und der
Vorjahresausweis (T€ 13) entsprechend
geändert.
Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu
Anschaffungskosten angesetzt und werden nach Maßgabe
der voraussichtlichen Nutzungsdauer um
planmäßige lineare Abschreibungen
vermindert.
Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten-
bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird nach
Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um
planmäßige Abschreibungen nach der linearen
Methode vermindert. Wahlweise werden Wirtschaftsgüter
mit einem Wert von 250 Euro bis 1.000,00 Euro im Jahr
des Zugangs in einen Sammelposten eingestellt und im Jahr
des Zugangs und den folgenden vier Jahren jeweils mit 20 %
abgeschrieben oder bis zu einem Wert von 800 Euro
vollabgeschrieben. Im Wirtschaftsjahr wurde
ausschließlich, wie in den Vorjahren, von der
Vollabschreibung von Wirtschaftsgüter bis 800 Euro
Gebrauch gemacht.
Das Finanzanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten
bewertet.
Die unfertigen Leistungen sind mit ihren
Herstellungskosten bewertet. Den Herstellungskosten werden
die vorsichtig geschätzten Realisationswerte unter
Berücksichtigung noch anfallender Kosten
gegenübergestellt. Sofern dieser Wert niedriger ist
wird primär ein Abschlag vorgenommen um dem
Niederstwertprinzip und der verlustfreien Bewertung
Rechnung zu tragen. Soweit der Abschlag größer
ist als die Herstellungskosten wird eine Rückstellung
für drohende Verluste gebildet, dies war im
Wirtschaftsjahr für einen kleinen Posten erforderlich.
Die Gewinnrealisierung bei der Auftragsfertigung erfolgt
nach Fertigstellung des gesamten Auftrags. Dementsprechend
werden noch nicht abgeschlossene Aufträge als
unfertige Leistungen mit den Herstellungskosten bewertet.
Fakturierte Teilrechnungen werden als erhaltene Anzahlungen
aktivisch vom unfertigen Auftragsbestand bis zur Höhe
der aktivierten Herstellungskosten abgesetzt, ein
übersteigender Betrag wird passivisch ausgewiesen.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
sind mit dem Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten
Posten wird durch die Bildung angemessener
Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine
Kreditrisiko ist undbedetend. Deshalb wurde, wie im
Vorjahr, auf die Bildung einer Pauschalwertberichtigung
verzichtet.
Bei den Penionsrückstellungen wird eine Saldierung
eines verpfändeteten Bankkontos in Höhe von
T€ 344, das zur Sicherung (Insolvenzschutz) an den
Pensionsberechtigten abgetreten ist, mit der
Pensionszusage, gemäß § 246 Abs 2 Satz 2
HGB vorgenommen.
Das Bankkonto ist zum Zeitwert (Nominalwert) bewertet.
Die Pensionszusage ist nach einem Pauschalverfahren nach
HGB bewertet, wobei ein Rechnungszins von 1,97 % (Vj 2,32
%), eine Anwartschaftsdynamik von 0%, weil ein fester
Rentenbetrag zugesagt ist, eine anschließende
Rentendynamik von 1,5 % und keine Fluktuation, wegen einer
Einzelzusage, angesetzt wird. Für den geringen
Unterschiedsbetrag zum niedrigeren Steuerbilanzansatz wird
keine aktive latente Steuer gebildet. Bei einer Bewertung
zu einer 10 jährigen Zinsbindung (2,71 %) ergäbe
sich ein Auflösungsbetrag von 31.517,00 €. Die
Bewertung mit der 7 jährigen Zinsbindung (1,97 %) wird
beibehalten, da davon auszugehen ist, dass der Betrag bis
zum 31.12.2024 wieder zugeführt werden
müsste.
Die Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen
alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Da
sie bis auf die Rückstellung für Kosten der
Archivierung eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr haben,
war bei diesen Posten eine Abzinsung nicht erforderlich.
Bei der Rückstellung für Archivierung mit einer
Laufzeit bis zu 10 Jahren wurden zukünftige
Kostensteigerung mit einer Abzinsung aufgerechnet.
Die Verbindlichkeiten werden mit dem
Rückzahlungsbetrag angesetzt.
II. ERLÄUTERUNGEN ZU DEN POSTEN DER
BILANZ
Immaterielle Vermögensgegenstände und
Sachanlagevermögen
Auf die Aufstellung eines Anlagespiegels wird unter
Anwendung von § 274 a HGB verzichtet. Bei den
immateriellen Vermögensgegenständen und den
Sachanlagen sind Investitionen von T€ 31 vorgenommen
worden. Ihnen standen Abschreibungen von T€ 73 und
Abgängen zu Restbuchwerten von T€ 121
gegenüber.
Finanzanlagen
Eine Beteiligung (90,0 %) an der in 2015 neu
gegründeten KS engineering technology SP. z o.o. in
Lublin (Polen) wird mit den Anschaffungskosten von T€
3 ausgewiesen. Eine weitere Berichterstattung wird unter
Hinweis auf die untergeordnete Bedeutung der Beteiligung
nicht vorgenommen.
Bei den verzinslichen Finanzanlagen sind Darlehen von
T€ 570 ausgereicht worden und Tilgungen von T€
204 eingegangen.
Vorräte/unfertige Leistungen
Bei den unfertigen Leistungen in Höhe von
18.901.327,95 Euro (Vj 16.813.424,71 Euro) sind erhaltene
Anzahlungen von Euro 17.669.974,94 (Vj 16.463.482,86) offen
abgesetzt. Es handelt sich um Werkverträge, die
über mehrere Jahre erstellt werden.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
Die Restlaufzeit aller Forderungen beträgt bis zu
einem Jahr.
Aktive Rechnungsabgrenzungsposten
Zum Ausweis kommen vorausbezahlte Wartungsgebühren,
Versicherungsbeiträge, Lizenzentgelte und
Mietsonderzahlungen.
Bilanzgewinn
Der Bilanzgewinn enthält einen Gewinnvortrag von
Euro 3.027.547,22.
Es besteht eine Gewinnausschüttungssperre nach
§ 268 Abs. 8 Satz 2 HGB für den zum Zeitwert
angesetzten Wert des verpfändeten Bankkontos in
Höhe von Euro 344.014,65.
Sonstige Rückstellungen
Diese betreffen im Wesentlichen Beträge für
ausstehende Personalkostenbelastungen, ausstehende sonstige
Kostenbelastungen aufgrund periodengerechter Abgrenzung,
Gewährleistungsverpflichtungen, Kosten der
Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen, Jahresabschluss
und Steuerberatungskosten.
Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:
|
Gesamtbetrag
EUR
|
Laufzeit bis 1Jahr
EUR
|
Laufzeit 1 bis 5 Jahre
EUR
|
Laufzeit über 5
Jahre
EUR
|
| Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
| Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen |
261.747,99 |
261.747,99 |
0,00 |
0,00 |
| erhaltene
Anzahlungen |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
| Verbindlichkeiten
gegenüber verbundenen Unternehmen |
278.881,42 |
278.881,42 |
0,00 |
0,00 |
| Sonstige
Verbindlichkeiten |
159.439,70 |
159.439,70 |
0,00 |
0,00 |
| Summe |
700.069,11 |
700.069,11 |
0,00 |
0,00 |
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
erhalten solche gegenüber berbundenen Unternehmen von
41.208,35 € (Vorjahr 94.028,21),
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen betreffen in Höhe von 278.600,84 Euro
(Vorjahr 277.247,80 Euro) den Gesellschafter.
Bei den Verbindlichkeiten bestehen keine
Sicherheiten.
Haftungsverhältnisse
Zum Bilanzstichtag bestanden keine
Haftungsverhältnisse, insbesondere auch keine
Gewährleistungsbürgschaften.
III. ERLÄUTERUNGEN ZU DEN POSTEN DER GEWINN-
UND VERLUSTRECH
Sonstige betriebliche Erträge
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im
Wesentlichen Erträge aus dem Abgang von
Gegenständen des Anlagevermögens T€ 218,
Erträge aus Pkw-Nutzungen T€ 164 und Erstattungen
von Aufwendungen aus AufwandsausgleichsG T€
16 enthalten.
Personalaufwendungen
Unter dieser Position sind die Aufwendungen aus der
Zuführung zu der Pensionsrückstellung
erfasst.
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Hier werden im wesentlichen Raumkosten, freiwillige
Personalaufwendungen einschließlich
Fortbildungskosten, EDV-Kosten, Kraftfahrzeugkosten sowie
die allgemeinen Verwaltungs- und Vertriebskosten
ausgewiesen. Aperiodische Aufwendungen sind, wie im Vorjahr
auch, keine enthalten.
Zinsaufwand/Zinsertrag
Der Zinsertrag aus dem Planvermögen
(verpfändetes Bankguthaben) wird mit dem Zinsaufwand
der Pensionsrückstellung hier saldiert ausgewiesen. Es
ergibt sich ein Aufwand von T€ 9 (Vorjahr T€
14).
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
Im laufenden Geschäftsjahr wird ein Ertrag
ausgewiesen, der nahezu ausschließlich den
Verlustrücktrag bei der Körperschaftsteuer und
beim Solidaritätszuschlag auf das Vorjahr
betrifft.
IV. ERGÄNZENDE ANGABEN
Angabe zu Organen
Zu Geschäftsführern waren im abgelaufenen
Geschäftsjahr bestellt:
Herr Dipl.Ing. Dr. Klaus Schnürer bis
31.08.2019
Frau Julia Heidemann, MSc. Maschinenbau, ab
01.09.2019
Herr Mischa Saisila, Kaufmann
Mit Wikung zum 31.08.2019 ist Herr Dr. Schnürer als
Geschäftführer ausgeschieden und seine Tochter
Julia Heidemann, geb. Schnürer als
Geschäftsführerin eingetreten.
Die Berichterstattung über den Anteilsbesitz
unterbleibt insoweit, als die Angaben für die
Darstellung der Vermögens- Finanz- und Ertragslage
unter Beachtung der GoB von untergeordneter Bedeutung sind
und darüberhinaus Angaben nach vernünftiger
kaufmännischer Beurteilung geeignet sind, der
Kapitalgesellschaft oder anderen Unternehmen einen
erheblichen Nachteil zuzufügen.
Karlsruhe, den 15.06.2020
gez. Julia Heidemann gez Mischa
Saisila
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