Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 108191
Vorher
IBS Ingenieurbüro Dr. Klaus Schnürer GmbH
Eingetragen
26.5.1998
Branche
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungIngenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und VerkehrsanlagenBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Das Engineering im Anlagenbau mittels Rechnereinsatz, insbesondere die Planung, die CAD Konstruktion, die Simulation und die off-line Programmierung, sowie Roboterprogrammierung, Baustellenbetreuung und die Übernahme des gesamten Projektmanagements im Anlagenbau. Die Gesellschaft kann auch andere Geschäfte betreiben, die geeignet sind oder nützlich erscheinen, um den Zweck der Gesellschaft und ihrer Beteiligungsunternehmen direkt oder indirekt zu fördern. Insbesondere kann die Gesellschaft auch Schutzrechte, Lizenzen und Konzessionen erwerben, veräußern oder übertragen. Die Gesellschaft ist berechtigt, Zweigniederlassungen im Inund Ausland zu errichten, andere ihr ähnliche Unternehmen zu erwerben, oder sich an solchen zu beteiligen.

Historie

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Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Konzern- und Jahresabschlüsse

IBS Ingenieurbüro Dr. Klaus Schnürer GmbH

Karlsruhe

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2019

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2019

IBS INGENIERUBÜRO DR. KLAUS SCHNÜRER GMBH 2019, KARLSRUHE

A K T I V A

31.12.2019 
EUR
31.12.2018 
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 711.729,55 507.923,41
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 529,00 163,00
II. Sachanlagen 128.521,00 290.640,44
III. Finanzanlagen 582.679,55 217.119,97
B. UMLAUFVERMÖGEN 2.555.992,23 3.832.372,02
I. Vorräte 1.217.923,56 349.941,85
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 914.676,49 1.590.052,40
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 423.392,18 1.892.377,77
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 79.040,99 98.286,72
3.346.762,77 4.438.582,15

P A S S I V A

31.12.2019 
EUR
31.12.2018 
EUR
A. EIGENKAPITAL 2.078.248,10 3.053.547,22
I. Gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
II. Bilanzgewinn 2.052.248,10 3.027.547,22
B. RÜCKSTELLUNGEN 568.445,56 752.879,20
C. VERBINDLICHKEITEN 700.069,11 632.155,73
3.346.762,77 4.438.582,15

IBS INGENIERUBÜRO DR. KLAUS SCHNÜRER GMBH 2019, KARLSRUHE
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2019

IBS INGENIERUBÜRO DR. KLAUS SCHNÜRER GMBH 2019, KARLSRUHE

I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS UND ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Allgemeine Angaben

Firma: IBS Ingenieuerbüro Dr. Klaus Schnürer GmbH

Sitz: Karlsruhe

Handelsregister: HRB Mannheim 108 191

Die Gesellschaft erfüllt die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft. Dementsprechend wurden die Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des HGB für kleine Kapitalgesellschaften angewendet. Der Jahresabschluss wurde entsprechend den gesetzlichen Vorschriften der §§ 242 bis 256 und der §§ 264 bis 288 HGB aufgestellt und entspricht den gesetzlichen Vorschriften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird aufgestellt nach dem Gesamtkostenverfahren. Die Gliederung ist gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Angaben, die zulässigerweise in der Bilanz oder im Anhang aufgeführt werden können, sind im Anhang zu finden.

Bilanzierungsmethoden und Bewertungsmethoden

Im Berichtsjahr wurden die bisherigen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden unverändert fortgeführt.

Lediglich beim Ausweis wurde ein Posten von Forderungen an verbundene Unternehmen in den Posten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen umgegliedert und der Vorjahresausweis (T€ 13) entsprechend geändert.

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten angesetzt und werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vermindert. Wahlweise werden Wirtschaftsgüter mit einem Wert von 250 Euro bis 1.000,00 Euro im Jahr des Zugangs in einen Sammelposten eingestellt und im Jahr des Zugangs und den folgenden vier Jahren jeweils mit 20 % abgeschrieben oder bis zu einem Wert von 800 Euro vollabgeschrieben. Im Wirtschaftsjahr wurde ausschließlich, wie in den Vorjahren, von der Vollabschreibung von Wirtschaftsgüter bis 800 Euro Gebrauch gemacht.

Das Finanzanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten bewertet.

Die unfertigen Leistungen sind mit ihren Herstellungskosten bewertet. Den Herstellungskosten werden die vorsichtig geschätzten Realisationswerte unter Berücksichtigung noch anfallender Kosten gegenübergestellt. Sofern dieser Wert niedriger ist wird primär ein Abschlag vorgenommen um dem Niederstwertprinzip und der verlustfreien Bewertung Rechnung zu tragen. Soweit der Abschlag größer ist als die Herstellungskosten wird eine Rückstellung für drohende Verluste gebildet, dies war im Wirtschaftsjahr für einen kleinen Posten erforderlich. Die Gewinnrealisierung bei der Auftragsfertigung erfolgt nach Fertigstellung des gesamten Auftrags. Dementsprechend werden noch nicht abgeschlossene Aufträge als unfertige Leistungen mit den Herstellungskosten bewertet. Fakturierte Teilrechnungen werden als erhaltene Anzahlungen aktivisch vom unfertigen Auftragsbestand bis zur Höhe der aktivierten Herstellungskosten abgesetzt, ein übersteigender Betrag wird passivisch ausgewiesen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten wird durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist undbedetend. Deshalb wurde, wie im Vorjahr, auf die Bildung einer Pauschalwertberichtigung verzichtet.

Bei den Penionsrückstellungen wird eine Saldierung eines verpfändeteten Bankkontos in Höhe von T€ 344, das zur Sicherung (Insolvenzschutz) an den Pensionsberechtigten abgetreten ist, mit der Pensionszusage, gemäß § 246 Abs 2 Satz 2 HGB vorgenommen.

Das Bankkonto ist zum Zeitwert (Nominalwert) bewertet. Die Pensionszusage ist nach einem Pauschalverfahren nach HGB bewertet, wobei ein Rechnungszins von 1,97 % (Vj 2,32 %), eine Anwartschaftsdynamik von 0%, weil ein fester Rentenbetrag zugesagt ist, eine anschließende Rentendynamik von 1,5 % und keine Fluktuation, wegen einer Einzelzusage, angesetzt wird. Für den geringen Unterschiedsbetrag zum niedrigeren Steuerbilanzansatz wird keine aktive latente Steuer gebildet. Bei einer Bewertung zu einer 10 jährigen Zinsbindung (2,71 %) ergäbe sich ein Auflösungsbetrag von 31.517,00 €. Die Bewertung mit der 7 jährigen Zinsbindung (1,97 %) wird beibehalten, da davon auszugehen ist, dass der Betrag bis zum 31.12.2024 wieder zugeführt werden müsste.

Die Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Da sie bis auf die Rückstellung für Kosten der Archivierung eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr haben, war bei diesen Posten eine Abzinsung nicht erforderlich. Bei der Rückstellung für Archivierung mit einer Laufzeit bis zu 10 Jahren wurden zukünftige Kostensteigerung mit einer Abzinsung aufgerechnet.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

II. ERLÄUTERUNGEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagevermögen

Auf die Aufstellung eines Anlagespiegels wird unter Anwendung von § 274 a HGB verzichtet. Bei den immateriellen Vermögensgegenständen und den Sachanlagen sind Investitionen von T€ 31 vorgenommen worden. Ihnen standen Abschreibungen von T€ 73 und Abgängen zu Restbuchwerten von T€ 121 gegenüber.

Finanzanlagen

Eine Beteiligung (90,0 %) an der in 2015 neu gegründeten KS engineering technology SP. z o.o. in Lublin (Polen) wird mit den Anschaffungskosten von T€ 3 ausgewiesen. Eine weitere Berichterstattung wird unter Hinweis auf die untergeordnete Bedeutung der Beteiligung nicht vorgenommen.

Bei den verzinslichen Finanzanlagen sind Darlehen von T€ 570 ausgereicht worden und Tilgungen von T€ 204 eingegangen.

Vorräte/unfertige Leistungen

Bei den unfertigen Leistungen in Höhe von 18.901.327,95 Euro (Vj 16.813.424,71 Euro) sind erhaltene Anzahlungen von Euro 17.669.974,94 (Vj 16.463.482,86) offen abgesetzt. Es handelt sich um Werkverträge, die über mehrere Jahre erstellt werden.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Restlaufzeit aller Forderungen beträgt bis zu einem Jahr.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Zum Ausweis kommen vorausbezahlte Wartungsgebühren, Versicherungsbeiträge, Lizenzentgelte und Mietsonderzahlungen.

Bilanzgewinn

Der Bilanzgewinn enthält einen Gewinnvortrag von Euro 3.027.547,22.

Es besteht eine Gewinnausschüttungssperre nach § 268 Abs. 8 Satz 2 HGB für den zum Zeitwert angesetzten Wert des verpfändeten Bankkontos in Höhe von Euro 344.014,65.

Sonstige Rückstellungen

Diese betreffen im Wesentlichen Beträge für ausstehende Personalkostenbelastungen, ausstehende sonstige Kostenbelastungen aufgrund periodengerechter Abgrenzung, Gewährleistungsverpflichtungen, Kosten der Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen, Jahresabschluss und Steuerberatungskosten.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:


Gesamtbetrag
EUR
Laufzeit bis 1Jahr
EUR
Laufzeit 1 bis 5 Jahre
EUR
Laufzeit über 5
Jahre
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 0,00 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 261.747,99 261.747,99 0,00 0,00
erhaltene Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 278.881,42 278.881,42 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 159.439,70 159.439,70 0,00 0,00
Summe 700.069,11 700.069,11 0,00 0,00

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhalten solche gegenüber berbundenen Unternehmen von 41.208,35 € (Vorjahr 94.028,21),

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von 278.600,84 Euro (Vorjahr 277.247,80 Euro) den Gesellschafter.

Bei den Verbindlichkeiten bestehen keine Sicherheiten.

Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse, insbesondere auch keine Gewährleistungsbürgschaften.

III. ERLÄUTERUNGEN ZU DEN POSTEN DER GEWINN- UND VERLUSTRECH

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens T€ 218, Erträge aus Pkw-Nutzungen T€ 164 und Erstattungen von Aufwendungen aus AufwandsausgleichsG T€ 16 enthalten.

Personalaufwendungen

Unter dieser Position sind die Aufwendungen aus der Zuführung zu der Pensionsrückstellung erfasst.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Hier werden im wesentlichen Raumkosten, freiwillige Personalaufwendungen einschließlich Fortbildungskosten, EDV-Kosten, Kraftfahrzeugkosten sowie die allgemeinen Verwaltungs- und Vertriebskosten ausgewiesen. Aperiodische Aufwendungen sind, wie im Vorjahr auch, keine enthalten.

Zinsaufwand/Zinsertrag

Der Zinsertrag aus dem Planvermögen (verpfändetes Bankguthaben) wird mit dem Zinsaufwand der Pensionsrückstellung hier saldiert ausgewiesen. Es ergibt sich ein Aufwand von T€ 9 (Vorjahr T€ 14).

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Im laufenden Geschäftsjahr wird ein Ertrag ausgewiesen, der nahezu ausschließlich den Verlustrücktrag bei der Körperschaftsteuer und beim Solidaritätszuschlag auf das Vorjahr betrifft.

IV. ERGÄNZENDE ANGABEN

Angabe zu Organen

Zu Geschäftsführern waren im abgelaufenen Geschäftsjahr bestellt:

 Herr Dipl.Ing. Dr. Klaus Schnürer bis 31.08.2019

 Frau Julia Heidemann, MSc. Maschinenbau, ab 01.09.2019

 Herr Mischa Saisila, Kaufmann

Mit Wikung zum 31.08.2019 ist Herr Dr. Schnürer als Geschäftführer ausgeschieden und seine Tochter Julia Heidemann, geb. Schnürer als Geschäftsführerin eingetreten.

Die Berichterstattung über den Anteilsbesitz unterbleibt insoweit, als die Angaben für die Darstellung der Vermögens- Finanz- und Ertragslage unter Beachtung der GoB von untergeordneter Bedeutung sind und darüberhinaus Angaben nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung geeignet sind, der Kapitalgesellschaft oder anderen Unternehmen einen erheblichen Nachteil zuzufügen.

Karlsruhe, den 15.06.2020

gez. Julia Heidemann    gez Mischa Saisila            

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