Krohm Stahl
International GmbH
Köln
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2007 bis zum 31.12.2007
Lagebericht
Lagebericht zum Jahresabschluss 31.12.2007
1. Geschäftsverlauf 2007
| • |
Ertrags-, Rentabilitäts- und
Kostenentwicklung
|
Nach der Analyse der Entwicklung auf dem Stahlmarkt
im abgelaufenen Geschäftsjahres 2007 können wir
grundsätzlich mit dem Geschäftsverlauf, den
erzielten Umsätzen und dem verbleibenden
Jahresüberschuss in Höhe von T€ 364
zufrieden sein, obwohl unsere Gewinnerwartungen nicht ganz
erfüllt wurden.
Im Geschäftsjahr 2007 war die Nachfrage nach
Stahl weltweit in den ersten neun Monaten stabil und
zufrieden stellend. Durch die stetig steigenden Preise in
Europa und moderat ausgefallenen Preiserhöhungen aus
Asien, konnten wir unseren Umsatz und die Rohgewinnmarge
leicht erhöhen.
Mitte des Geschäftsjahres 2007 zeichneten sich
jedoch bereits erste belastende Faktoren ab, wobei
insbesondere zu nennen sind:
| • |
Abschaffung des chinesischen
Export-Rabattes für Stahllieferanten,
|
| • |
Einführung einer
zusätzlichen Export-Tax,
|
| • |
Antidumping-Klagen der EU gegen
asiatische Lieferanten von verzinktem Stahl.
|
Die Abschaffung des chinesischen Export-Rabattes und
die zusätzliche Einführung einer Exportsteuer
erschwerten teilweise die Preisverhandlungen mit unseren
Kunden und belasteten die Marge bei bereits abgeschlossenen
Verträgen.
Insofern gestaltete sich das IV. Quartal 2007 bereits
spürbar verhalten. Die Entwicklung des Stahlmarktes in
Asien und insbesondere in China sowie hohe
Lagerbestände verunsicherten die Branche, was dann
auch Krohm Stahl zu spüren bekam. Das Ergebnis war
eine allgemeine Zurückhaltung der Kunden in den
letzten Monaten des Jahres 2007. Hinzu kam eine dramatische
Situation bei der Abwicklung von Importstahl im Hafen
Antwerpen. Es wurde einfach zu viel Stahl aus aller Welt
nach Antwerpen importiert. Dies führte dazu, dass
sowohl Lager- als auch Kapazitätsmangel der Transport-
und Verteilungsanlagen (Kräne, Logistik usw.) die
Folge waren. Für uns erschwerend war, dass dadurch
unsere Asien-Importware zum Teil nur notdürftig
zwischengelagert werden und unsortiert und nicht zeitnah
abgefahren werden konnte.
Hieraus resultierten dann zwangsläufig nicht
einkalkulierte Zusatzkosten wie:
| • |
erhöhter
Finanzierungsaufwand,
|
| • |
zusätzliche Handling-Kosten
in Antwerpen,
|
| • |
erhöhte Frachtraten
für die Abfuhr aus Antwerpen infolge einer
allgemeinen Verknappung der
Frachtkapazitäten.
|
Durch diese Umstände erhöhten sich auch
unsere Lagerbestände in einem nicht vorhersehbaren
Umfang, da Einkaufsware aus Asien im Wert von
annähernd € 5,0 Mio. nicht wie vorgesehen bis zum
Jahresende 2007 ausgeliefert werden konnte. Die Abwicklung
dieser Geschäfte verzögerte sich in den Januar
2008 und verlagerte zwangsläufig auch den Profit aus
dem Jahr 2007 in das Jahr 2008.
Vor diesem Hintergrund können wir das
Geschäftsjahr 2007 trotzdem mit Umsatzerlösen von
T€ 74.331 abschließen, was gegenüber 2006
eine Verbesserung um 3,2 % bedeutet. Hinzu kam eine leicht
verbesserte Rohgewinnmarge von 5,7 %, die gegenüber
dem Vorjahr (5,1 %) zu einer entsprechenden Steigerung des
Rohgewinnes um T€ 586 beitrug.
Dabei lag die gelieferte Stahlmenge mit rd. to
110.000 rd. to 10.000 unter der Vorjahres-Liefermenge.
Zusammenfassend stellen sich die wesentlichen
Kennzahlen der Erfolgsrechnung des Geschäftsjahres
2007 zum Vorjahr wie folgt dar:
| |
2007
|
2006
|
| Umsatz to |
110.000
|
120.000
|
| Umsatz T€ |
74.331 |
72.019 |
| Rohgewinn in
T€ |
4.255 |
3.669 |
| Rohgewinn in % vom
Umsatz |
5,7% |
5,1% |
| Betriebsergebnis vor
Zinsen und Steuern in T€ |
1.473 |
1.141 |
| Zinsergebnis in
T€ |
- 853 |
- 381 |
| Ergebnis vor Steuern in
T€ |
620 |
760 |
| Steuern in T€ |
- 256
|
- 184
|
| Jahrsergebnis in
T€ |
364 |
576 |
Die bereits angesprochene Situation auf dem
Stahlmarkt ab dem IV. Quartal 2007 und die dadurch
verursachten Zusatzkosten, belasteten den verbesserten
Rohertrag, wobei insbesondere die zeitlichen
Verzögerungen der Warenabfuhr erhöhte
Finanzierungsaufwendungen zur Folge hatten. Dies zeigt die
deutlich gestiegene Zinsbelastung.
Das Ergebnis vor Steuern beträgt T€ 620 und
liegt damit um T€ 140 unter dem Vorjahresergebnis.
Bei der Steuerbelastung ist eine Erhöhung um
T€ 72 festzustellen, die bedingt ist durch den Wegfall
von Verlustvorträgen, die wir noch in 2006 geltend
machen konnten.
Der Jahresüberschuss liegt insofern mit T€
364 um T€ 212 unter dem Vorjahresergebnis (T€
576).
Kapitalausstattung/Liquidität
Trotz längerfristiger Finanzierungen von
Importgeschäften war unsere Liquidität im
Geschäftsjahr 2007 nie gefährdet, was die
vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren
Finanzierungspartner auf Bank- und Factoringseite
bestätigt.
Der Cash-Flow beträgt im Geschäftsjahr 2007
T€ 408 und ist damit gegenüber dem Vorjahreswert
(T€ 548) entsprechend dem verminderten
Jahresüberschuss reduziert.
Unser Eigenkapital hat sich im Jahre 2007 um T€
303 auf T€ 2.222 gegenüber dem Vorjahr
verbessert.
Die nicht vorhersehbare Erhöhung der Bilanzsumme
infolge der zusätzlich einzulagernden
Lagerbestände in Antwerpen hat die rechnerische
Eigenkapitalquote jedoch trotz absoluter Erhöhung des
Eigenkapitals auf 20,7 % (Vorjahr 25,3 %) sinken lassen.
2. Aktuelle Lage und Vorschau auf die voraussichtliche
Entwicklung einschließlich ihrer Chancen und
Risiken
Nach einem verhaltenen IV. Quartal 2007
verstärkte sich die Verunsicherung am Stahlmarkt, was
sich jedoch bereits im Februar 2008 wieder umkehrte.
Festzustellen war eine
| • |
erhöhte Nachfrage nach
Stahl,
|
| • |
explodierende Preise,
|
| • |
ein Preisniveau, das bereits 20%
über den Höchstpreisen des
Super-Stahljahres 2004 lag,
|
| • |
eine deutliche Verknappung der
Stahlbeschaffung.
|
Auch wenn wir von dieser Entwicklung profitieren, ist
festzustellen, dass das asiatische Preisniveau noch
über dem europäischen Preisniveau liegt was dazu
führt, dass unsere europäischen Kunden Probleme
damit haben, einen Preis auf dem asiatischen Niveau zeitnah
zu akzeptieren. Hier ist jedoch inzwischen auch bei den
europäischen Kunden ein Umdenken festzustellen.
Generell gehen wir davon aus, dass weltweit der
Stahlverbrauch stabil und gut ist und dies auch in
absehbarer Zeit so sein wird.
Auch die Stahlproduzenten werden versuchen, das
erreichte Preisniveau hochzuhalten, da sie selbst von
extrem gestiegenen Preisen für Rohstoffe und Energie
betroffen sind.
Erschwerend wiederum ist, dass ganze Regionen oder
Länder wie Russland, China, Osteuropa, asiatische
Länder wie z.B. Vietnam oder Singapur einen derzeit
enormen Bedarf an Stahl haben. Durch diesen bedeutenden
Eigenbedarf wird das Interesse an Stahlexporten nicht
gefördert. Dies haben wir bei unserer Umsatz- und
Ertragsprognose 2008 und darüber hinaus
berücksichtigt, indem wir die beschriebenen Risiken -
aber auch Chancen - in unsere Planungen einbezogen haben.
Vor diesem Hintergrund rechnen wir für 2008 mit
einer eher moderaten Auftrags- und Ergebnisentwicklung,
wobei die positiven Zahlen des I. Quartals 2008 durchaus
die Tendenz für eine stabile Entwicklung im II.
Halbjahr 2008 erkennen lassen.
Insofern liegt unsere Prognose für 2008 unter
Berücksichtigung der aktuellen Marktverhältnisse
bei einem Jahresüberschuss vor Steuern und Tantiemen
von T€ 300. Dabei gehen wir von einer Liefermenge von
92.000 to, einem Umsatz von rd. T€ 65.000 und einem
Rohertrag von rd. T€ 2.700 aus.
Unsere Geschäftspolitik ist unverändert der
Abschluss von geschlossenen Kontrakten auf Liefer- und
Absatzseite, um nicht vorhersehbare Preis- und
Margenrisiken möglichst auszuschließen.
3. Berichterstattung über Risikomanagement
Die Finanzierungsinstrumente unserer Gesellschaft
sind im Wesentlichen Bankakkreditive auf der
Beschaffungsseite sowie Forderungsfactoring. Die
Risikomanagementziele der Geschäftsleitung sind - wie
bereits erwähnt - der weitgehende Abschluss von in
sich geschlossenen Kontrakten, um Preisänderungs-,
Ausfall- und Liquiditätsrisiken zu minimieren.
Währungsrisiken in diesem Zusammenhang vermeiden
wir durch den Abschluss von gesicherten
Fremdwährungskontrakten mit unseren Hausbanken.
Darüber hinaus bedient sich die Gesellschaft
keiner Finanzinstrumente, die für die Beurteilung der
Lage oder die für die voraussichtliche Entwicklung des
Unternehmens von Bedeutung sind.
4. Verkaufsbüros
70619 Stuttgart, Kirchheimer Straße 60,
09126 Chemnitz, Clausstraße 34,
30455 Hannover, Frerkingweg 23,
Kattowitz, Polen
Ostrava, Tschechien,
Prag, Tschechien.
5. Forschung und Entwicklung
Auf dem Gebiet der Forschung und Entwicklung ist
unsere Gesellschaft nicht tätig gewesen.
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2007
EUR |
31.12.2006
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
80.185,00 |
48.344,00 |
| I.
Sachanlagen |
80.185,00 |
48.344,00 |
| 1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und
Bauten einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken |
17.321,00 |
18.897,00 |
| 2.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
62.864,00 |
29.447,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
10.651.963,98 |
7.522.072,19 |
| I.
Vorräte |
6.803.967,50 |
1.611.880,00 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
3.558.498,03 |
5.713.938,94 |
| 1.
sonstige Vermögensgegenstände |
3.558.498,03 |
5.713.938,94 |
| III.
Wertpapiere |
101.691,78 |
0,00 |
| 1.
sonstige Wertpapiere |
101.691,78 |
0,00 |
| IV.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
187.806,67 |
196.253,25 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
7.392,16 |
29.733,24 |
| Bilanzsumme,
Summe Aktiva |
10.739.541,14 |
7.600.149,43 |
Passiva
|
|
31.12.2007
EUR |
31.12.2006
EUR |
| A.
Eigenkapital |
2.222.138,81 |
1.918.730,84 |
| I.
gezeichnetes Kapital |
1.750.000,00 |
1.750.000,00 |
| II.
Kapitalrücklage |
6.184,70 |
6.184,70 |
| III.
Gewinnvortrag |
101.881,04 |
-413.145,01 |
| IV.
Jahresüberschuss |
364.073,07 |
575.691,15 |
| B.
Rückstellungen |
744.686,00 |
743.487,00 |
| C.
Verbindlichkeiten |
7.772.716,33 |
4.937.931,59 |
| I.
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten |
4.253.612,10 |
1.283.822,99 |
| II.
sonstige Verbindlichkeiten |
3.519.104,23 |
3.654.108,60 |
| Bilanzsumme,
Summe Passiva |
10.739.541,14 |
7.600.149,43 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2007 - 31.12.2007
EUR |
1.1.2006 - 31.12.2006
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
4.298.535,82 |
3.716.050,02 |
| 2.
Personalaufwand |
1.417.633,82 |
1.408.178,01 |
| a)
Löhne und Gehälter |
1.417.633,82 |
1.408.178,01 |
| 3.
Abschreibungen |
23.996,10 |
18.831,79 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf
aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung
und Erweiterung des Geschäftsbetriebs |
23.996,10 |
18.831,79 |
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
1.384.023,03 |
1.148.244,32 |
| 5.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
10.803,65 |
6.298,05 |
| 6.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
863.515,33 |
387.482,58 |
| 7.
Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit |
620.171,19 |
759.611,37 |
| 8.
Steuern vom Einkommen und Ertrag |
253.014,41 |
182.778,28 |
| 9.
sonstige Steuern |
3.083,71 |
1.141,94 |
| 10.
Jahresüberschuss |
364.073,07 |
575.691,15 |
Anhang
I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die
Größenmerkmale einer mittelgroßen
Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB
auf.
Der Jahresabschluss 2007 wurde nach den Vorschriften
des Dritten Buches des HGB in der Fassung vom 10.12.2007
aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren
die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.
II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Im Berichtsjahr wurden keine Abweichungen von
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem
Vorjahr vorgenommen.
Im Einzelnen wurden folgende
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet:
1. Die
Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten
abzüglich der kumulierten plan- und
außerplanmäßigen Abschreibungen
bilanziert. Die planmäßigen Abschreibungen
wurden ausschließlich linear verrechnet und
zeitanteilig vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter
mit Anschaffungskosten bis zu je € 410,00 wurden in
voller Höhe abgeschrieben.
2. Die Bewertung der
Warenvorräte erfolgte zu den Anschaffungskosten
unter Beachtung des Niederstwertprinzips.
3. Die
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit
den Nennwerten angesetzt, wobei für zweifelhafte
Forderungen Einzelwertberichtigungen gebildet wurden.
4. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind
ebenfalls mit den Nennwerten angesetzt mit Ausnahme eines
Erstattungsanspruchs auf Körperschaftsteuerguthaben,
der abgezinst unter Ansatz eines Zinssatzes von 5,5%
ausgewiesen wird.
5. Das
gezeichnete Kapital wurde zum Nennwert angesetzt
(§ 283 HGB).
6. Die
Rückstellungen für Pensionen wurden auf
der Basis versicherungsmathematischer Berechnungen
entsprechend den steuerlichen Regelungen nach dem
Teilwertverfahren durchgeführt.
7. Die
Steuerrückstellungen wurden nach den geltenden
steuerlichen Vorschriften gebildet.
8. Die
Rückstellungen decken alle erkennbaren Risiken
und sind nach vernünftigen kaufmännischen
Grundsätzen angesetzt worden.
9. Die
Verbindlichkeiten sind mit ihrem
Rückzahlungsbetrag bilanziert.
Verbindlichkeiten in ausländischer Währung
außerhalb des EG-Raumes sind zu EURO-Referenzkursen
zum Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls bewertet.
Fremdwährungsverbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten werden mit dem EURO-Referenzkurs zum
Bilanzstichtag bewertet.
III. Angaben zur Bilanz
1.
Anlagevermögen (§ 268 Abs. 2 HGB)
Die Entwicklung des Anlagevermögens stellt sich
im Berichtsjahr wie folgt dar:
2. Forderungen gegenüber Gesellschaftern (§ 42
Abs. 3 GmbHG)
Zum Bilanzstichtag bestand gegenüber
Gesellschaftern eine
Darlehensforderung € 11.654,09
die mit 5,0% verzinst und mit monatlichen
Annuitäten von
€ 204,52 getilgt wird.
3. Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit von mehr als
fünf Jahren (§ 285 Nr. 1 a HGB) bestehen nicht.
IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde wie bisher nach
dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 HGB
aufgestellt.
V. Sonstige Angaben
1. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle
Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz erscheinen
(§§ 268 Nr. 7, 285 Nr. 3 HGB)
Die seitens der Kreditinstitute gewährten
Akkreditive und Wareneinkaufsavale beliefen sich zum
Bilanzstichtag auf T$ 16.630 und T€ 5.169.
Die Gesellschaft war zum Bilanzstichtag
Leasingverpflichtungen mit jährlichen Leasingraten in
Höhe von rd. € 49.600,00 mit einer Laufzeit von 1
bis 51 Monaten eingegangen.
Darüber hinaus bestehen keine nicht in der
Bilanz erscheinenden Verpflichtungen, die für die
Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind.
2. Zahl der Arbeitnehmer (§ 285 Nr. 7 HGB)
Im Geschäftsjahr 2007 waren durchschnittlich
folgende Arbeitnehmer (ohne Geschäftsführer) im
Unternehmen beschäftigt:
Kaufmännische Mitarbeiter
(Vollzeitkräfte): 15
Aushilfen
6
21
3. Mitglieder des Geschäftsführerorgans
(§ 285 Nr. 10 HGB)
Alleiniger Geschäftsführer war im Jahre
2007:
Herr Michael Krohm, Kaufmann,
Köln.
Köln, den 27. März 2008
_________________________
gez. Michael Krohm
Geschäftsführer
Anlagespiegel
| |
Anschaffungs-Herstellungs- kosten |
Zugänge |
Abgänge |
Umbuchungen |
Anschaffungs-
Herstellungs- kosten |
|
01.01.2007 |
|
|
|
31.12.2007 |
|
Euro |
Euro |
Euro |
Euro |
Euro |
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
| Sachanlagen |
|
|
|
|
|
Grundstücke, grundstücks-
gleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten
auf fremden Grundstücken |
39.104,15 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
39.104,15 |
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
261.163,48 |
62.479,10 |
7.815,13 |
0,00 |
315.827,45 |
|
Summe Sachanlagen |
300.267,63 |
62.479,10 |
7.815,13 |
0,00 |
354.931,60 |
|
Summe Anlagevermögen |
300.267,63 |
62.479,10 |
7.815,13 |
0,00 |
354.931,60 |
|
Kumulierte
Abschreibungen |
|
Vortrag zum |
des Geschäfts-
jahres |
Auflösung/
Abgänge |
Stand zum |
|
01.01.2007 |
|
|
31.12.2007 |
|
Euro |
Euro |
Euro |
Euro |
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
| Sachanlagen |
|
|
|
|
Grundstücke, grundstücks-
gleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten
auf fremden Grundstücken |
20.207,15 |
1.576,00 |
0,00 |
21.783,15 |
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
231.716,48 |
22.420,10 |
1.173,13 |
252.963,45 |
|
Summe Sachanlagen |
251.923,63 |
23.996,10 |
1.173,13 |
274.746,60 |
|
Summe Anlagevermögen |
251.923,63 |
23.996,10 |
1.173,13 |
274.746,60 |
|
Buchwerte |
|
Stand zum |
Stand zum |
|
31.12.2007 |
31.12.2006 |
|
Euro |
Euro |
|
Anlagevermögen
|
|
|
| Sachanlagen |
|
|
Grundstücke, grundstücks-
gleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten
auf fremden Grundstücken |
17.321,00 |
18.897,00 |
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
62.864,00 |
29.447,00 |
|
Summe Sachanlagen |
80.185,00 |
48.344,00 |
|
Summe Anlagevermögen |
80.185,00 |
48.344,0 |
Berichtsprüfung
Bestätigungs-/Versagungsvermerk/Bescheinigungstext
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz,
Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter
Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht
der
Krohm Stahl International GmbH
für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum
31. Dezember 2007 geprüft.
Die Buchführung und die Aufstellung von
Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen
handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung
der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft.
Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir
durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über
den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung
und über den Lagebericht abzugeben.
Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach §
317 HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die
Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass
Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die
Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung
der Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten
Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt
werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen
werden die Kenntnisse über die
Geschäftstätigkeit und über das
wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft
sowie die Erwartungen über mögliche Fehler
berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die
Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen
Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in
Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht
überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt.
Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten
Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen
Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die
Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine
Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für
meine Beurteilung bildet.
Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen
geführt.
Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der
Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den
ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages
und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der
Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem
Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild
von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und
Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.
Albert Dörr
Wirtschaftsprüfer
Eine Verwendung des oben wiedergegebenen
Bestätigungsvermerks außerhalb dieses
Prüfungsberichts bedarf meiner vorherigen Zustimmung.
Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des
Jahresabschlusses in einer von der bestätigten Fassung
abweichenden Form bedarf es zuvor meiner erneuten
Stellungnahme, sofern hierbei mein Bestätigungsvermerk
zitiert oder auf meine Prüfung hingewiesen wird; auf
§ 328 HGB wird verwiesen.
|