Mineralquellen Germete GmbH

Am Brunnen 9, 34414 Warburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Paderborn HRB 4860
Vorher
Heil- u. Mineralquellen Germete Gesellschaft mit beschränkter HaftungHeil- und Mineralquellen Germete GmbH
Eingetragen
4.1.1924
Branche
Großhandel mit GetränkenHerstellung von Erfrischungsgetränken und MineralwässernTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wein, Sekt und Spirituosen
Gegenstand
Die Gewinnung und Verwertung der Erzeugnisse der Mineralquellen zu Germete, der Vertrieb von Mineral- und Tafelwasser, sowie der Handel mit anderen alkoholfreien Getränken und Bier.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Hendrik Kuhn
seit 11.4.2025
Geschäftsführer
Manfred Schmidt
seit 11.12.2023
Geschäftsführer
Artur Löwen
seit 17.12.2018
Prokura
Benedikt Gadzinski
seit 17.12.2018
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
GL Verwaltungs GmbH
100.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
3.760.000 €
94.00%
Germany
240.000 €
6.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Heil- und Mineralquellen Germete GmbH

Warburg-Germete

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.07.2022

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Germete GmbH ist in der Gewinnung und dem Vertrieb von Mineralwasser und anderen alkoholfreien Getränken tätig. Geschäftsfelder sind Eigenmarken (z.B. Germeta und Warburger Waldquell) und Handelsmarken. Die vertriebenen Getränke werden in den Verpackungsarten PET-Einweg, PET-Mehrweg und Glasmehrweg angeboten.

2. Zweigniederlassungsbericht

Die Gesellschaft unterhält keine Zweigniederlassung.

3. Forschung und Entwicklung

Forschung und Entwicklung wird in der Gesellschaft nicht betrieben.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Zeitraum Januar bis Juli 2022 war die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland stark durch den Beginn des Ukraine-Krieges und zusätzlich weiterhin durch die Corona-Pandemie geprägt.

Im Vorjahresvergleich war das BIP im 2. Quartal 2022 preisbereinigt 1,5 % höher als im 2. Quartal 2021, in dem die deutsche Wirtschaft von den Auswirkungen der dritten Welle der Corona-Pandemie deutlich betroffen war. Preis- und kalenderbereinigt betrug das BIP-Wachstum des 2. Quartals 2022 im Vorjahresvergleich +1,4 %. Im Vergleich zum 4. Quartal 2019, dem Quartal vor Beginn der Corona-Krise, lag das BIP im 2. Quartal 2022 noch um 0,2 % niedriger (preis-, saison- und kalenderbereinigt). Aufgrund der anhaltenden Corona-Krise und des Kriegs in der Ukraine sind diese Ergebnisse mit größeren Unsicherheiten als sonst üblich behaftet.

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im 2. Quartal 2022 gegenüber dem 1. Quartal 2022 - preis-, saison- und kalenderbereinigt - unverändert (0,0 %). Gestützt wurde die Wirtschaft vor allem von den privaten und staatlichen Konsumausgaben, während der Außenbeitrag das Wirtschaftswachstum dämpfte. Die schwierigen weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen mit anhaltender Corona-Pandemie, gestörten Lieferketten, steigenden Preisen und dem Krieg in der Ukraine schlagen sich deutlich in der konjunkturellen Entwicklung nieder. Im 1. Quartal war die deutsche Wirtschaft noch gewachsen (revidiert +0,8 %) (DESTATIS).

Die Bruttowertschöpfung des produzierenden Gewerbes stagniert um 0,3 % Prozentpunkte zum Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Arbeitsproduktivität, gemessen als preisbereinigtes Bruttoinlandsprodukt je Erwerbstätigenstunde, ist nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im 1. Quartal 2022 um 0,7 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen.

Der Absatz von Mineral- und Heilwasser der deutschen Mineralbrunnen ist in der ersten Jahreshälfte 2022 im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Der Gesamtabsatz über allen Regionen lag zum 30. Juni 2022 6,17 % über dem Vorjahreswert. Der Zeitraum März bis Juli 2022 reiht sich in die Serie der sehr warmen Frühjahre und Sommer ein. Wie sich bereits im 4. Quartal 2021 abzeichnete, ist der Absatz von Heil- und Mineralwasser in den ersten beiden Monaten 2022 alleine im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wieder um 4,8 Prozent und der von Erfrischungsgetränken um 9,1 Prozent gestiegen.

Die Angaben beruhen auf den Halbjahresberichten der Petcycle GmbH (Stand 29.07.2022) und Angaben des VDM Verband Deutscher Mineralbrunnen.

Die Branche ist geprägt von überwiegend kleinen und mittleren Mineralbrunnen-Betrieben. Nur sehr wenige Abfüller produzieren die Handelsmarken der Discounter.

2. Geschäftsverlauf

Der in Vorjahren in Deutschland allgemein vorherrschende Verbrauchertrend hin zum Konsum von Leitungswasser in Kombination mit der Verwendung von Sprudler Geräten sowie dem Kauf von Mineralwasser in Glasflaschen als auch die Abneigung gegenüber PET hat sich aufgrund der oben beschriebenen Geschäftsfelder der Gesellschaft in den ersten sieben Monaten des Jahres 2022 nicht negativ auf die Geschäftsentwicklung der Heil- und Mineralquellen Germete GmbH ausgewirkt.

3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage: Darstellung, Analyse, Beurteilunga. Ertragslage

Die Gesellschaft erzielte im Zeitraum 01.01. bis 31.07.2022 einen Umsatz von 24,7 Mio. EUR, das bedeutet gegenüber dem Vorjahr im Gleichen Jahreszeitraum ein Plus von 27,2 %. Volumenmäßig erhöhte sich der Ausstoß stark um 15,39 %.

Der Materialaufwand ist absolut um 4,6 Mio. EUR zum Vorjahr gestiegen (+39,3 %). Die Steigerung ist im Wesentlichen auf die gestiegenen Rohstoff- (besonders Preforms) und Energiepreise zurückzuführen. Der Rohgewinn lag somit 1,8 Mio. EUR über dem Vorjahreswert.

Aufwendungen für Personal stiegen um 5,5 % und haben sich somit gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich erhöht. Die Anzahl der durchschnittlich Beschäftigten stieg leicht (6 %). Zeitarbeiter wurden im analog zumVorjahr in geringem Umfang eingesetzt.

Der sonstige Aufwand stieg im Vergleich mit dem Vorjahr um 2,5 Mio. EUR (36 %).

Die Abschreibungen betragen 1,2 Mio. Euro, sie reduzierten sich um 0,1 Mio. EUR.

Somit ergibt sich ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern in Höhe von 1,0 Mio. EUR. Dies stellt eine Verschlechterung von 0,8 Mio. EUR zum gleichen Vorjahreszeitraum dar.

Der Jahresüberschuss in Höhe von 1,0 Mio. EUR wird aufgrund des Gewinnabführungsvertrages an die Brandenburger Urstromquelle GmbH abgeführt.

b. Vermögenslage

Das Sachanlagevermögen hat sich in den ersten Sieben Monaten des Jahres 2022 um 0,2 Mio. EUR erhöht. Den Zugängen in Höhe von 1,3 Mio. EUR, im Wesentlichen eine Elektro-/Schlosserwerkstatt, stehen Abschreibungen in Höhe von 1,1 Mio. EUR gegenüber.

Die Bilanzsumme in Höhe von 23,0 Mio. EUR hat sich gegenüber dem Vorjahr um rund 4,9 Mio. EUR erhöht. Im Wesentlichen liegt die Erhöhung der Aktivseite an der Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, welche sich um ca. 4,9 Mio. EUR erhöhten.

Auf der Passivseite ist die Steigerung zum Vorjahr auf höhere Verbindlichkeiten zurück zu führen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich um 1,6 Mio. EUR. Diese Zunahme wird durch eine Zunahme der sonstigen Verbindlichkeiten von rund 0,5 Mio. EUR aufaddiert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen legten um 1,7 Mio. EUR zu sowie die Verbindlichkeiten aus dem Cash-Pooling um 1,4 Mio. EUR, Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern veränderten sich nahezu nicht.

c. Finanzlage

Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren. Die Gesellschaft hat keine Kredite bei Kreditinstituten. Notwendige Investitionen wurden ausschließlich aus dem laufenden Cash-Flow finanziert. Die Zahlungsbereitschaft war zu jeder Zeit gewährleistet.

III. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die finanzielle Unternehmenssteuerung erfolgt auf den Kennzahlen Rohertrag und EBITDA. Im verkürztem Geschäftsjahr per 31.07.2022 beträgt die Rohertragsquote 52,8 % und liegt damit 6,8 %-Punkte unter der Quote des Vorjahres. Das EBITDA beträgt 2,2 Mio. EUR und ist somit um 1,0 Mio. EUR schlechter als im Geschäftsjahr 2021. Durch Preisanpassungen sollen die gestiegenen Einkaufspreise für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wieder wett gemacht werden, so dass ein Rohertrag und EBITDA für das Folgejahr auf dem Niveau des Jahres 2021 angestrebt wird.

Als nichtfinanzielle Kennzahlen werden aus den Funktionsbereichen insbesondere Liefer- und Reklamationsquoten erhoben. Die Reklamationsquote (Anzahl reklamierte Füllungen/Absatz in Flaschen gesamt) liegt deutlich unter 0,5 Promill und damit auf dem Vorjahresniveau.

IV. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung und Risikomanagementsystem

Die Geschäftsmodell der Germete GmbH betrachtet ein wirksames, vorausschauendes Risikomanagement als integralen Bestandteil der Unternehmenssteuerung. Die sich am Markt bietenden Chancen zu nutzen, dabei entstehende Risiken frühzeitig zu erkennen und mit zielgerechten Maßnahmen zu bewältigen, ist eine permanente Aufgabe der Geschäftsführung.

In Verbindung mit den von den Abteilungen selbst ergriffenen Maßnahmen unterstützen diese die Geschäftsführung dabei, Risikomanagement im Rahmen der Unternehmenssteuerung zu betreiben. Die Abteilungen überwachen die bestehenden Risiken kontinuierlich und berichten über die etablierten Planungs- und Controlling-Prozesse an die Geschäftsführung. Dadurch ist sichergestellt, dass die Unternehmensleitung wesentliche Risiken frühzeitig erkennen und entsprechende Maßnahmen einleiten kann.

1. Risikobericht

Die Lebensmittelbranche im Niedrigpreissektor unterliegt in Deutschlandeinem extrem hohen Wettbewerbs- und Preisdruck. Veränderungen im Wettbewerb oder bei den Preisen für Einsatzstoffe wirken sich unmittelbar auf die Ertragslage aus und zwingen zur schnellen Umsetzung von Maßnahmen. Die weiterhin positive Entwicklung der Wasser Sprudler gilt es zu beachten. Auch ist eine veränderte Einstellung der Endverbraucher zu Getränken in PET Flaschen festzuhalten. Risiken aus der Verschmelzung von Wettbewerbern in Deutschland gilt es ebenfalls zu verfolgen.

Auch die Materialversorgung durch unsere Lieferanten ist ein wesentlicher Faktor. Durch unsere Einkaufsstrategie beziehen wir unsere Materialien und Dienstleistungen nahezu ausschließlich aus dem Inland. Durch die weltweite Corona und Ukraine-Krieg Situation in Verbindung mit den enormen Logistik- und Energiepreissteigerungen als auch der Energieliefersicherheit sind mögliche Versorgungsengpässe trotz aller Vorkehrungen nicht mehr gänzlich auszuschließen. Insgesamt sind extreme Preissteigerungen zu verzeichnen, welche in den neuen Verkaufspreisen berücksichtigt werden müssen.

Die nach Einschätzung der Geschäftsleitung zu erwartenden Belastungen aus anhängigen und drohenden Rechtsstreitigkeiten sind im Jahresabschluss angemessen berücksichtigt.

2. Chancenbericht

Wir konnten im letzten Jahr unsere Technologiekompetenz im Bereich der Flaschengewichte kombiniert mit dem Einsatz recycelter Materialien aus geschlossenen Materialkreisläufen weiter vorantreiben. Kombiniert mit unserer Lieferfähigkeit und einem hohen Maß an Qualität wollen wir unsere Position als zuverlässiger und innovativer Partner für den Handel weiter stärken.

Daneben werden wir Gespräche mit den Kunden aufnehmen, um mögliche Sortimentserweiterungen auszuloten.

Durch den enormen Anstieg der Inflation in Deutschland, sehen wir die Chance einer höheren Nachfrage nach Handelsmarkenprodukten im Preiseinstieg. Durch den vermehrten Einsatz von PET Recyclat sehen wir die Möglichkeit einer verbesserten ökologischen Wahrnehmung unserer Produkte sowie hierdurch eine Steigerung der Nachfrage.

3. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten sowie Guthaben und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und Gesellschafter. Dies soll auch nach der Übertragung der Geschäftsanteile so bleiben.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm, Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Mit seinem Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

V. Prognosebericht

Die mittelfristige Unternehmensplanung geht für das laufende Kalenderjahr von einem tendenzell schlechteren Ergebnissen als zum 31. Juli 2022 aus. Es wird erwartet, dass die Absätze aufgrund der überwiegenden Herbst- und Wintermonate im Vergleich zur ersten Jahreshälfte sinken. Die gestiegenen Beschaffungspreise für Energie und energieintensive Vorprodukte wirken sich ebenfalls negative auf die Ertragsaussichten aus.

Die Prognose für das zweite Geschäftsjahr 2022 unterliegt wie in alle Planungen gewissen Unsicherheiten.

Wesentliche Änderungen in der Geschäftspolitik sind nicht geplant.

 

Warburg, den 9. September 2022

gez. Thomas Grah, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.7.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 13.264.020,22 13.104.649,28
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 13.089,94 1.376,52
II. Sachanlagen 13.016.856,39 12.871.343,12
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.066.723,96 7.688.279,64
2. technische Anlagen und Maschinen 2.883.777,08 2.054.810,83
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.860.572,65 1.538.659,53
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 205.782,70 1.589.593,12
III. Finanzanlagen 234.073,89 231.929,64
1. Beteiligungen 10.225,84 10.225,84
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 75.238,27 73.094,02
3. Sonstige Finanzanlagen 148.609,78 148.609,78
B. Umlaufvermögen 14.517.930,78 9.887.634,28
I. Vorräte 4.201.930,31 3.896.389,74
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 10.014.422,76 5.222.188,71
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen   51.712,31
2. sonstige Vermögensgegenstände 10.014.422,76 5.170.476,40
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 301.577,71 769.055,83
C. Rechnungsabgrenzungsposten 103.790,00 12.525,00
Aktiva 27.885.741,00 23.004.808,56

Passiva

   
31.7.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 12.599.397,09 12.599.397,09
I. Gezeichnetes Kapital 4.000.000,00 4.000.000,00
II. Gewinnrücklagen 2.135.502,57 2.135.502,57
III. Gewinnvortrag 6.463.894,52 6.463.894,52
B. Rückstellungen 1.604.785,53 507.487,83
C. Verbindlichkeiten 13.681.558,38 9.897.923,64
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 6.539.523,17 4.877.922,12
2. sonstige Verbindlichkeiten 7.142.035,21 5.020.001,52
Passiva 27.885.741,00 23.004.808,56

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.7.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Rohergebnis 13.143.641,33 18.911.330,71
2. Personalaufwand 4.052.504,03 6.539.050,99
a) Löhne und Gehälter 3.330.678,78 5.381.790,40
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 721.825,25 1.157.260,59
davon für Altersversorgung 42.859,32 88.684,53
3. Abschreibungen 1.154.915,29 2.167.292,43
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.154.915,29 2.167.292,43
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 6.862.556,89 9.127.971,67
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 1.317,07 7.991,30
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 61,74  
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 11.961,22 13.771,76
davon an verbundene Unternehmen 11.961,22 11.976,26
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 0,00 1.774,00
8. Ergebnis nach Steuern 1.063.082,71 1.071.235,16
9. sonstige Steuern 35.773,85 41.719,24
10. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 1.027.308,86 1.029.515,92
11. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Germete GmbH hat ihren Sitz in Warburg-Germete. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Paderborn unter HRB 4860 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen GmbH im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB auf.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB unter Berücksichtigung des Bilanzrichtlinie Umsetzungsgesetz (BilRUG) sowie nach den einschlägigen Vorschriften des HGB aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB).

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 Satz 2, 266 ff. HGB).

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden haben sich gegenüber dem Vorjahr in der Position Bestandsveränderung geändert. Im Vorjahr wurden in der Gewinn- und Verlustrechnung Bestandsveränderungen aus Leergut-Beständen ausgewiesen. Der Ausweis wurde geändert. Da Leergutbestände unter den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen ausgewiesen werden, erfolgt die Bestandsveränderung unter dem Posten Materialaufwand. Der Ausweis im Vorjahr wurde analog umgegliedert. Weitere Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden erfolgten nicht.

Aufstellungserleichterungen nach § 288 Abs. 2 HGB wurden in Anspruch genommen.

III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Anlagevermögen

Die Bilanzierung des Anlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer (§§ 253 Abs. 1 S. 1, Abs. 3 i.V.m. 255 Abs. 1 HGB). Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen § 253 Abs. 3 S. 3 HGB.

Immaterielle Vermögensgegenstände

Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und linear entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern abgeschrieben.

Sachanlagen

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten aktiviert und werden, soweit abnutzbar, nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen mit der linearen Abschreibungsmethode.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von € 250 bis € 800 werden entsprechend § 6 Abs. 2 EStG im Erwerbsjahr voll abgeschrieben.

Finanzanlagen

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligungen zu Anschaffungskosten

- Ausleihungen zum Nennwert

- Genossenschaftsanteile zu Anschaffungskosten

Umlaufvermögen

Vorräte

Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Die Herstellkosten der fertigen Erzeugnisse umfassen die Materialkosten, die Fertigungskosten und die Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. (§255 Abs. 2 HGB).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalwert oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Zur Berücksichtigung des allgemeinen Kreditrisikos werden Pauschalwertberichtigungen gebildet.

Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

Die liquiden Mittel werden zum Nominalwert angesetzt.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital ist zum Nominalwert angesetzt.

Rückstellungen

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig war. Sie wurden pauschal mit einem der Restlaufzeit von 15 Jahren entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst.

Steuerrückstellungen und Sonstige Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt (§ 253 Abs. 1 S. 2, 2. Halbsatz HGB). Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden (§ 253 Abs. 2 S. 1 und 4 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr kamen zum Stichtag nicht zum Ausweis.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewisse Verbindlichkeiten.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt (§ 253 Abs. 1 S.2 HGB).

IV. Angaben zur Bilanz

Nachfolgend werden die in der Bilanz zusammengefassten Posten gesondert erläutert. Soweit nichts Anderes vermerkt ist, sind die Werte in TEUR angegeben.

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel, der diesem Anhang als Anlage beigefügt ist, dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben allesamt eine Restlaufzeit von unter einem Jahr

Rechnungsabgrenzungsposten

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet kein Disagio.

Rückstellungen

Die Rückstellung für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen betreffen den ehemaligen Geschäftsführer der Gesellschaft und wurden auf versicherungsmathematischer Basis nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode) mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen zehn Jahre (1,78 %) abgezinst, der sich bei einer angenommenen Laufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB) und unter Anwendung der Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck gebildet. Bei der Berechnung der Rückstellungen wurde ein Rententrend von 0,0 % zugrunde gelegt.

Für den Unterschiedsbetrag zu der Ermittlung der Pensionsrückstellung ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von TEUR 2. Für diesen Unterschiedsbetrag gilt gem. § 253 Abs. 6 HGB eine Ausschüttungssperre.

Der Erfüllungsbetrag gemäß § 253 Abs. 2 HGB über den Wert der Pensionsverpflichtung beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 70. Als Rechnungszins wurde der Jahresdurchschnitt der vergangenen sieben Jahre mit 1,38 % angesetzt.

Verbindlichkeiten

Alle Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 4.388, Vorjahr 2.815) haben eine Laufzeit von weniger als einem Jahr. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 52.186 Euro (Vorjahr 69.969 Euro) enthalten.

Verbindlichkeiten gegenüber verbunden Unternehmen

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 6.540 (Vorjahr: TEUR 4.878) sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 320 (Vorjahr: TEUR 18) enthalten. Alle Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr.

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter in Höhe von TEUR 1.027 (Vorjahr: TEUR 1.029) handelt es sich um die Verbindlichkeit aus dem Ergebnisabführungsvertrag.

Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB.

V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt.

Umsatzerlöse

Die Aufgliederung der Umsatzerlöse wurde unter Bezug auf § 288 Nr. 2 HGB unterlassen.

Erträge und Aufwendungen aus der Abzinsung

In den Zinsaufwendungen sind Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 1.774) enthalten.

VI. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus Miet- und Leasingverträgen ergeben sich zukünftige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 27.

Darüber hinaus bestanden keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von wesentlicher Bedeutung sind.

VII. Sonstige Angaben

Mitarbeiterzahlen

Im Rumpfgeschäftsjahr waren durchschnittlich 138 Angestellte und davon 101 Arbeiter und 37 Angestellte beschäftigt.

Geschäftsführung

Herr Thomas Grah, Diplom-Betriebswirt, Brilon. Herr Grah ist einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft mit sich in eigenem Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfts abzuschließen.

Herr Alexander Pascher, MBA, Treuchtlingen ist zum 31.07.2022 als Geschäftsführer ausgeschieden.

Bezüglich der Geschäftsführervergütung unterbleiben die Angaben unter Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB.

Konzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft gehörte bis 31.07.2022 zum Konzern der +Pro GmbH mit Sitz in Baruth/Mark. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger offengelegt.

Künftig gehört die Gesellschaft zum Konzernverbund der Krombacher Brauerei Bernhard Schadenberg GmbH & Co. KG mit Sitz in Kreuztal.

Latente Steuern

Das handelsbilanzielle Ergebnis ist größer als das steuerliche Ergebnis, dadurch kommt es zu aktiven latenten Steuern. Vom Ausweiswahlrecht zum Nichtansatz von aktiven Latenten Steuern nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Vorgänge nach Bilanzstichtag

Mit Ablauf des Übertragungsstichtags zum 31.07.2022 24:00 Uhr wurden 100 % der Anteile an der Heil- und Mineralquellen Germete GmbH von der Brandenburger Urstromquelle GmbH mit Sitz Baruth/Mark an die GL Verwaltungsgesellschaft mit Sitz in Kreuztal veräußert. In diesem Zusammenhang wurde das bisherige Wirtschaftsjahr von 01.01. bis 31.12. auf das neue Geschäftsjahr vom 01.08. bis 31.07. umgestellt. Der Gewinnabführungsvertrag zwischen der Heil- und Mineralquellen Germete GmbH und der Brandenburger Urstromquelle GmbH wurde ebenfalls mit Ablauf des 31.07.2022 aufgehoben.

Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung, die sich nach Schluss des Geschäftsjahres ereignet haben, sind nicht eingetreten.

Ergebnisverwendung

Das Ergebnis wird gemäß dem Gewinnabführungsvertrag an die Brandenburger Urstromquelle GmbH abgeführt.

 

Warburg den 9. September 2022

gez. Thomas Grah, Geschäftsführer

Anschaffungs und Herstellungskosten
01.01.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
31.07.2022
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände          
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 710.099,14 13.392,96 0,00 0,00 723.492,10
  710.099,14 13.392,96 0,00 0,00 723.492,10
Sachanlagen          
Grundstücke und Bauten 22.094.238,67 439.657,11 0,00 202.003,00 22.735.898,78
Technische Anlagen und Maschinen 37.430.016,42 46.478,12 0,00 1.378.090,12 38.854.584,66
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.445.372,07 616.646,67 81.854,22 0,00 4.980.164,52
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.589.593,12 196.282,70 0,00 -1.580.093,12 205.782,70
  65.559.220,28 1.299.064,60 81.854,22 0,00 66.776.430,66
Finanzanlagen          
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Beteiligungen 10.225,84 0,00 0,00 0,00 10.225,84
Ausleihungen an Beteiligungsunternehmen 73.094,02 2.144,25 0,00 0,00 75.238,27
Sonstige Ausleihungen 148.609,78 0,00 0,00 0,00 148.609,78
  231.929,64 2.144,25 0,00 0,00 234.073,89
  ,       ,
  66.501.249,06 1.314.601,81 81.854,22 0,00 67.733.996,65
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
31.07.2022
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände          
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 708.722,62 1.679,54 0,00 0,00 710.402,16
  708.722,62 1.679,54 0,00 0,00 710.402,16
Sachanlagen          
Grundstücke und Bauten 14.405.959,03 263.215,79 0,00 0,00 14.669.174,82
Technische Anlagen und Maschinen 35.375.205,59 595.601,99 0,00 0,00 35.970.807,58
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.906.712,54 294.417,97 81.538,64 0,00 3.119.591,87
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  52.687.877,16 1.153.235,75 81.538,64 0,00 53.759.574,27
Finanzanlagen          
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Ausleihungen an Beteiligungsunternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  53.396.599,78 1.154.915,29 81.538,64 0,00 54.469.976,43
Buchwerte
31.07.2022
EUR
31.12.2021
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände    
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 13.089,94 1.376,52
  13.089,94 1.376,52
Sachanlagen    
Grundstücke und Bauten 8.066.723,96 7.688.279,64
Technische Anlagen und Maschinen 2.883.777,08 2.054.810,83
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.860.572,65 1.538.659,53
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 205.782,70 1.589.593,12
  13.016.856,39 12.871.343,12
Finanzanlagen    
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0
Beteiligungen 10.225,84 10.225,84
Ausleihungen an Beteiligungsunternehmen 75.238,27 73.094,02
Sonstige Ausleihungen 148.609,78 148.609,78
  234.073,89 231.929,64
  13.264.020,22 13.104.649,28

Sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 30.12.2022 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss (Bilanz-, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang) handelt es sich um die nach § 327 (326) HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Heil- und Mineralquellen Germete GmbH, Warburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Heil- und Mineralquellen Germete GmbH, Warburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Juli 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Juli 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Heil- und Mineralquellen Germete GmbH, Warburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Juli 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Juli 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Juli 2022 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Roth, den 23. September 2022

Lorenz & Herzog
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Nikolaus Herzog, Wirtschaftsprüfer

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