Stammdaten

Register
Amtsgericht Saarbrücken HRB 14229
Vorher
Wertpapierhandelsunternehmen & Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH Peter Schu Asset Management
Eingetragen
20.2.2004
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von MöbelnTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wein, Sekt und SpirituosenEinzelhandel mit Büchern
Gegenstand
Vermittlung und Organisation von innovativem Wissen in Form von Seminaren, Vorträgen und Weiterbildungsmaßnahmen sowie Vermittlung von Referenten, Verkauf von Büchern und Medien sowie der Betrieb einer Agentur für konzeptionelle Beratung und kreative Umsetzung.

Historie

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Management

NameRolle
Peter Schu
seit 20.2.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Peter Schu
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Peter Schu
50.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Wertpapierhandelsunternehmen & Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH Peter Schu Asset Management

St. Wendel

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016

Lagebericht zum 31.12.2016

Wertpapierhandelsunternehmen & Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH Peter
Schu - Asset Mangement

Darstellung des Geschäftsverlaufs zum 31.12.2016

Aufsichtsrechtliche Zulassung und Erlaubnis

Das Wertpapierhandelsunternehmen & Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH Peter Schu - Asset Management ist ein von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht BaFin zugelassenes Finanzportfolioverwalter Institut im Sinne von (§ 1 Abs. la Satz 2 Nr. 3 KWG) mit der Nr.: 11907

Der Schwerpunkt unserer Dienstleistung bezieht sich vor allem auf folgende Finanzdienstleistung: Klassische Vermögensverwaltung für Privat- und Geschäftskunden mit Investmentfonds.

Entwicklung der Gesamtwirtschaft und Aktienmärkte

Schon die Entwicklung der ersten beiden Komponenten -Aktien und Rohstoffe - stellte viele Akteure an den Kapitalmärkten in 2016 vor hohe Herausforderungen. Hier tendierten die Märkte mehrfach in abwechselnde Richtungen, was so nicht erwartet worden war.

Bestimmte Risiken materialisierten sich nicht. Andere Risikofaktoren wurden zwischenzeitlich ausgeblendet, stehen bei den Marktteilnehmern auch jetzt nicht im Focus. So ist die Schuldenproblematik in Griechenland unverändert prekär. Hinsichtlich Italien ist die Notwendigkeit von massiven staatlichen Subventionen zur Rettung der völlig überschuldeten Bank Monte Pasci die Siena gerade eben erst in den Schlagzeilen gewesen. Eigentlich hatte man ohne 20 Milliarden neue Schulden auskommen wollen. Der Brexit wirft mehr aktuell Fragen als Antworten auf. Die politischen Strömungen in Europa zeigen zunehmend Verwerfungen auf. Der Konflikt in der Ukraine ist ungelöst. Wie sich das Verhältnis von Russland zu anderen ehemaligen Staaten der Union der Sozialistische Sowjet-Republiken entwickelt ist unklar.

Blickt man über die europäischen Grenzen hinweg, rückt die chinesische Expansion im Südchinesischen Meer zunehmend in das Blickfeld der Amerikaner und bereitet Stress. Auch die Schwellenländer Mittel- und Südamerikas sind nicht sorgenfrei. Die Themen Inflation und Staatsverschuldung stehen bei einigen von ihnen auf der Tagesordnung ganz oben. Schließlich könnte es Terror-Organisationen gelingen, für tiefergreifende Verunsicherung zu sorgen und per Saldo die Wirtschaft zu beeinträchtigen. Auch wenn die Wirtschaft und die Aktienmärkte sehr positiv auf den Ausgang der US-Wahl reagiert haben, muss sich die US-Regierung die Vorschusslorbeeren, die die Stimmungsindikatoren und die Börse gerade vergeben, in 2017 erst noch verdienen. Denn zu euphorische Wachstumserwartungen bergen die Gefahr von Enttäuschungspotentialen. Bis das Trumps Politik konkretisiert, formuliert und beschlossen ist und wirkt, vergehen noch Monate. Manche Beobachter erwarten Effekte erst im zweiten Halbjahr 2017. Andere sehen eine Berg- und Talfahrt.

Aktien zu haben, ggf günstig nachzukaufen und zu halten war daher rückblickend die richtige Strategie in 2016. Der Dow Jones Industrial Average Preisindikator für US-Aktien hat trotz des oben aufgeführten Negativ-Potentials neue historische Höchststände erreicht. Er steht knapp unter der Marke von 20.000 Punkten. Beachtliche positive Ausschläge bei US-Daten zu Stimmung und Konsumfreude des US-Verbrauchers und nicht zuletzt steigende Unternehmensgewinne haben die unterstützende Begleitmusik dazu geliefert.

Die europäischen Märkte entwickelten sich im Vergleich zu den USA zurückhaltender. Mit den Themen Brexit, Italexit, etc. und dem Aufkommen und Erstarken von politischen Randgruppen in ganz Europa wurden internationale Investoren nicht gerade gelockt. Und während die US-Notenbank die Zinsen vor dem Hintergrund der wachsenden Wirtschaft schrittweise leicht erhöht, sieht sich die europäische Zentralbank dazu, vor dem Hintergrund der Lage in den Euro-Randstaaten, noch nicht in der Lage. Bei den europäischen Aktienmärkten hat das Zinstief aber nicht zu einer freundlichen Tendenz geführt, die sich am Ausmaß der US-Kurszuwächse orientiert. Der Anstieg in Europa war vergleichsweise moderat. Der DAX erreichte die Marke 11.400, ist aber vom alten Hoch bei über 12.200 Punkten noch ein Stück entfernt. Die Betrachtung des gefühlt höheren wirtschaftlichen Risikos bei Investments in europäischen Aktien im Vergleich zu US-Aktien stand bei den Großinvestoren im Vordergrund der Überlegungen. Der Kursverlust des US-Dollar unterstützte dies.

Auch die Preisentwicklung bei den Rohstoffen war "uneinheitlich". Da vorhandene Risiken aus dem aktuellen Blickfeld gerieten, kam es bei den Edelmetallen zu sinkenden Preisen. Gold rutschte seit Ende September 2016 von über 1.300$/Feinunze auf das Niveau von etwas über 1.100$. Silber fiel im letzten Quartal von 20$ auf 16$ pro Feinunze. Preise von reinen Industriemetallen hingegen konnten sich mit Blick auf eine positive Wirtschaft erholen.

Die aus alten Zeiten wohlbekannte OPEC trat wieder in Erscheinung. Ende November wurde bei den OPEC-Staaten eine Übereinkunft hinsichtlich des Ölpreises gefunden. Die dazugehörigen Staaten wollen zusammen mit Russland die Öl-Fördermenge um 1.2 Millionen Fass pro Tag auf 32.5 Millionen Fass reduzieren. Die Angebotsverknappung führte zu einem Preissprung. Die Vereinbarung hat eine Gültigkeit von 6 Monaten. Die Treibstoff-Preise an den Tankstellen haben angezogen. Ob die von der OPEC beschlossenen Quoten tatsächlich eingehalten werden, wird sich zeigen.

Festverzinsliche

Das Jahr 2016 wird beim Thema Festverzinsliche unter mehreren Gesichtspunkten in die Geschichte eingehen. Zum einen wurden nach einem fast dreißigjährigen Abwärtstrend bei den Zinsen Null-Linien erreicht, bzw. unterschritten. Zum anderen entwickeln sich die Zinstrends der Regionen USA, Europa (einschl. England), Japan jetzt in unterschiedliche Richtungen.

Japan: Die Pro-Kopf-Verschuldung des japanischen Staates liegt jetzt beim vierfachen des Niveaus von Deutschland. Die japanische Zentralbank tritt bei Festverzinslichen und bei heimischen Aktien nach wie vor als Käufer auf. Höhere Zinsen kann sich Japan nicht leisten.

USA: Das sehr entschlossene Eingreifen der US-Notenbank führt in den USA dazu, dass bei den Zinsen eine Wende eingeleitet worden ist. Für das Jahr 2017 hat die FED drei kleine Zinserhöhungen angekündigt. Es ist mit Schritten von 0,25% zu rechnen. Seit dem Zinstief Mitte Juli dieses Jahres stieg die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen um etwas mehr als 1% auf jetzt rund 2,5% an. Für die Anleihen entsprechender Laufzeit bedeutet dies einen Kursverlust von rund 10%.

Europa am Beispiel Deutschland: Für die 10-jährige Anleihe der Bundesrepublik Deutschland, die Mitte 2016 mit einem Zins-Kupon von 0% an den Markt gebracht worden war, ergeben sich die Daten wie folgt: Der Kurs ist von 100 auf das Niveau von 97 gefallen. Die Rendite für aktuelle Käufer ist positiv, da die Anleihe im Jahr 2026 "zu 100" zurückbezahlt werden wird. Sie liegt bei rund 0,25 % pro Jahr. Die Zinsen für kurzfristige Anlagen haben sich nicht so stark bewegt. Die sogenannte Zinskurve, die die Höhe der

Zinsniveaus der verschiedenen Laufzeiten miteinander (wie eine Linie, meist kurvenförmig) verbindet, ist daher steiler geworden.

Ein für "klassische" Sparer attraktives Zinsniveau ist weiter nicht in Sicht. Das Thema "Reale Rendite", also die Differenz zwischen dem Mini-Zins "der drauf steht" abzüglich der steigenden Inflationsrate, wird 2017 an Bedeutung gewinnen.

Lage und Entwicklung der Vermögensverwaltungsgesellschaft

Im abgelaufenen Geschäftsjahr glichen die Kapitalmärkte einer Achterbahnfahrt. Zum Jahresanfang 2016 ging es deutlich spürbar abwärts. Sowohl an den europäischen als auch an den internationalen Aktienmärkten war dies im Februar zu spüren.

Insgesamt waren die Märkte 2016 von hohen Kursschwankungen geprägt. Diese spiegelten sich auch im verwalteten Anlagevolumen der Gesellschaft wider. So begann das Jahr mit Kursverlusten innerhalb von Aktieninvestments. Dies führte zu einer Nervosität der Kunden. Das schwierige Marktumfeld zog sich durch das gesamte Jahr 2016. Zusätzlich wurde dies verstärkt durch die Geldpolitik und Markteingriffen der Notenbanken. Durch Anpassungen der Asset Allokation in den Aktieninvestments konnte durch die defensive Ausrichtung über den Jahresverlauf die Kursrückgänge vom Jahresanfang weitestgehend ausgeglichen werden. Diese defensive Depotausrichtung sorgte auch bei dem Brexit Votum für eine geringe Volatilität in den Depots von bis zu 0,2% wobei die Aktienmärkte im gleichen Zeitraum um die 10% fielen.

Insgesamt verzeichnete die Gesellschaft durch das schwierige Börsenjahr 2016 einen Mittelabfluss bei dem verwalteten Volumen. Dies ist insbesondere auf Sorgen bei den Anlegern zurückzuführen. Anlagen in Tagesgeldern scheint nach wie vor bei den Kapitalanlegern im Vordergrund zustehen.

Wirtschafltiche Entwicklung / Finanzlage

Die betriebliche Entwicklung stellt sich wie folgt dar:

Das Rohergebnis ist im Vergleich zum Vorjahr um -14,4 TEUR gesunken.

Die Personalaufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr um 2,5TEUR gesunken.

Das Anlagevermögen ist vollständig durch Eigenkapital gedeckt.

Ausblick

Für das Jahr 2017 wird die Herausforderung sein, im aktuellen Marktumfeld mit dem derzeit niedrigen Zinsniveau und steigender Volatilität ein positives Ergebnis zu erreichen. Nach dem 2. Quartal 2016 verlief die Portfolio Entwicklung positiv, diese Entwicklung gilt es in 2017 fortzusetzen. Für 2017 erwarten wir, steigende Umsätze durch Neuaquise von Vermögensverwaltungsmandanten.

Risikobericht

Die Adressenausfallrisiken waren im Geschäftsjahr 2016 geringfügig. Durch zunehmende Finanzmarktregulierung mit der Umsetzung des MiFID II steigen die Anforderungen für Vermögensverwalter. Durch die Umsetzung der neuen MiFID II können weitere Kosten die Ertragslage reduzieren.

Berichterstattung nach § 289 Abs. 2 HGB

Nach Abschluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von Bedeutung im Sinne des § 289 Abs.2 HGB eingetreten.

Das Eingehen von Risiken ist ein wesentlicher Bestandteil des Finanzportfoliogeschäftes. Das Erzielen von Erträgen aus dem operativen Geschäft ist ohne gewisse Risiken nicht möglich.

 

St. Wendel, den 15.05.2017

Peter Schu

Jahresbilanz zum 31. Dezember 2016

Wertpapierhandelsunternehmen & Vermögensverwaltungsges. mbH

Peter Schu Asset Management

AKTIVSEITE

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
1. Barreserve      
a) Kassenbestand   9119,02 8338,36
2. Forderungen an Kreditinstitute      
a) täglich fällig 3.836,94   11.914,97
b) andere Forderungen 40.000,00 43.836,94 40.951,09
3. Forderungen an Kunden   14.693,94 19.413,76
darunter:      
durch Grundpfandrechte gesichert EUR      
Kommunalkredite EUR      
an Finanzdienstleistungsinstitute 14.693,94 EUR      
4. Immaterielle Anlagewerte   91,00 193,00
5. Sachanlagen   5.804,00 7.654,00
6. Ausstehende Einlagen auf das gezeichnete Kapital   0,00 0,00
darunter: eingefordert EUR      
7. Sonstige Vermögensgegenstände   3.284,93 11.457,83
8. Rechnungsabgrenzungsposten   375,00 375,00
9. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag   0,00 0,00
Summe der Aktiva   77.204,83 100.298,01

PASSIVSEITE

     
  Geschäftsjahr Vorjahr
  Euro Euro Euro
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten      
a) täglich fällig 0,00   0,00
b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 0,00 0,00 0,00
2. Sonstige Verbindlichkeiten   1.345,10 4.285,01
3. Rückstellungen      
a) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 0,00   0,00
b) Steuerrückstellungen 2.341,30   3.094,03
c) andere Rückstellungen 15.465,00 17.806,30 13.915,00
4. Sonderposten mit Rücklageanteil   0,00 0,00
5. Eigenkapital      
a) eingefordertes Kapital   50.000,00 50.000,00
gezeichnetes Kapital 50.000,00    
b) Kapitalrücklage   10.000,00 10.000,00
c) Gewinnrücklagen   10.000,00 20.000,00
ca) gesetzliche Rücklage 0,00   0,00
cb) Rücklage für eigene Anteile 0,00   0,00
cc) satzungsmäßige Rücklage 0,00   0,00
cd) andere Gewinnrücklagen 10.000,00   20.000,00
d) Bilanzgewinn / Bilanzverlust   -11.946,57 -996,03
Summe der Passiva   77.204,83 100.298,01
1. Eventualverbindlichkeiten      
a) Eventualverbindlichkeiten aus weitergegebenen abgerechneten Wechseln      
b) Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen      
c) Haftung aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten   40.000,00  
2. Andere Verpflichtungen      
a) Rücknahmeverpflichtungen aus unechten Pensionsgeschäften      
b) Plazierungs- und Übernahmeverpflichtungen      
c) Unwiderrufliche Kreditzusagen      

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Jan. 2016 bis 31. Dezember 2016

Wertpapierhandelsunternehmen & Vermögensverwaltungsges. mbH
Peter Schu Asset Management

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
1. Zinserträge aus      
a) Kredit- und Geldmarktgeschäften   241,99 280,06
2. Zinsaufwendungen   0,00 0,00
3. Laufende Erträge aus      
a) Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren   0,00 0,00
4. Provisionserträge   55.947,98 71.451,39
5. Provisionsaufwendungen   0,00 0,00
6. Sonstige betriebliche Erträge   1.649,27 332,13
7. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen      
a) Personalaufwand      
aa) Löhne und Gehälter   -24.192,00 -26.687,12
bb) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung   -2.874,32 -2.854,16
b) andere Verwaltungsaufwendungen   -39.230,15 -40.953,14
8. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Werte und Sachanlagen   -2.493,95 -2.838,15
9. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft 0,00    
10. Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten Wertpapieren sowie aus der Auflösung von Rückstellungen im Kreditgeschäft 0,00 0,00 0,00
11. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit   -10.951,18 -1.268,99
12. Außerordentliche Erträge 0,00   237,90
13. Außerordentliche Aufwendungen 0,00   0,00
14. Außerordentliches Ergebnis   0,00 237,90
15. Steuern vom Einkommen vom Ertrag   0,64 0,35
16. Sonstige Steuern, soweit nicht unter Posten 12 ausgewiesen   0,00 0,00
17. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag   -10.950,54 -1.030,74
18. Gewinnvortrag/Verlustvortrag aus dem Vorjahr   -996,03 34,71
19. Einstellungen in andere Gewinnrücklagen   0,00 0,00
19. Bilanzgewinn/Bilanzverlust   -11.946,57 -996,03

Anhang zum 31. Dezember 2016

I. Grundsätzliche Angaben und Erläuterungen

Der Jahresabschluss der Wertpapierhandelsunternehmen & Vermögensverwaltungsges.mbH, Peter Schu Asset Management wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des KWG und des Wertpapierhandelsgesetzes beachtet.

II. Grundsätze der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Forderungen an Kreditinstitute wurden zum Nominalwert angesetzt.

Die Gegenstände des immateriellen Anlagevermögens und des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer oder degressiver Abschreibungen entsprechend den steuerlichen Vorschriften angesetzt.

Die sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert bewertet. Jubiläumsrückstellungen wurden nicht gebildet.

Rückstellungen sind nach den Grundsätzen des § 249 HGB nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bemessen.

Die Verbindlichkeiten sind mit den Rückzahlungsbeträgen passiviert.

III. Erläuterungen zur Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung

1. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens und der Abschreibungen ergibt sich aus dem Anlagespiegel gem. Anlage.

Alle sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten die Rückstellung für die Erstellung und

Veröffentlichung des Jahresabschlusses sowie die zu erwartenden Beiträge zur Berufsgenossenschaft und die Nebenkostenabr. 2016

Die Verbindlichkeiten haben alle eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

2. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Darstellung erfolgte anhand des vorgeschriebenen Formblattes 2.

Es bestehen keine Erträge und Aufwendungen von nicht unerheblicher Bedeutung, die einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen sind (§ 277 Abs. 4 S. 3 HGB).

Die Steuern entfallen ausschließlich auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

Kosten für den Abschlussprüfer (§ 285 Satz 1 Nr. 17 HGB) fielen an: Prüfungskosten T€ 7,0 und WpHG-Prüfung T€ 3,2

IV. Sonstige Angaben

1. Sonstige nicht aus der Bilanz ersichtlichen finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen laut Auskunft der Geschäftsleitung keine nicht aus der Bilanz ersichtlichen finanziellen Verpflichtungen.

2. Geschäftsführung und Kredite an Organe

Der Geschäftsführer Peter Schu vertritt das Unternehmen.

Auf die Pflichtangaben nach § 285 Satz 1 Nr. 9a HGB wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Kredite an Organe sind nicht vorhanden.

3. Angabe der Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer

3 Beschäftigte.

 

St. Wendel, den

Anlagenspiegel

Wirtschaftsjahr vom 01.01.2016 bis 31.12.2016

BilPos Bezeichnung Anschaffungskosten / Herstellungskosten
Stand 01.01.2016 Zugänge Ant. FK-Zinsen Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2016
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 11.160,57       11.160,57
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 11.160,57       11.160,57
II. Sachanlagen          
1. andere Anlagen, Betriebs-und Geschäftsausstattung 38.818,87 541,95 541,95   38.818,87
Summe Sachanlagen 38.818,87 541,95 541,95   38.818,87
Summe Anlagevermögen 49.979,44 541,95 541,95   49.979,44
BilPos Bezeichnung Abschreibungen
Stand 01.01.2016 Wirtschaftsjahr Zugänge Abgänge Umbuchungen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 10.967,57 102,00      
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 10.967,57 102,00      
II. Sachanlagen          
1. andere Anlagen, Betriebs-und Geschäftsausstattung 31.164,87 2.391,95   541,95  
Summe Sachanlagen 31.164,87 2.391,95   541,95  
Summe Anlagevermögen 42.132,44 2.493,95   541,95  
BilPos Bezeichnung Buchwerte
Stand 31.12.2016 Zuschreibung Wirtschaftsjahr Stand 31.12.2016 Stand 31.12.2015
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 11.069,57   91,00 193,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 11.069,57   91,00 193,00
II. Sachanlagen        
1. andere Anlagen, Betriebs-und Geschäftsausstattung 33.014,87   5.804,00 7.654,00
Summe Sachanlagen 33.014,87   5.804,00 7.654,00
Summe Anlagevermögen 44.084,44   5.895,00 7.847,00

Währung Euro

Bestätigungsvermerk

Ich habe den Jahresabschluss der "Wertpapierhandelsunternehmen & Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH - Peter Schu Asset Management" zum 31.12.2016 -bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des gesetzlichen Vertreters der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden.

Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des gesetzlichen Vertreters sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet.

Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Kaiserslautern, den 31.05.2017

- Dr. Merkel -, Wirtschaftsprüfer

Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 30.06.2017

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