Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 58864
Eingetragen
18.8.1999
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und SoftwareTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Werkzeugen
Gegenstand
Die (Verkaufs-)Förderung, Einrichtung und Unterstützung auf dem Gebiet der Bankensoftware.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Fatima Addad
seit 6.8.2025
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
TEMENOS (NL) B.V.NLD
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

TEMENOS (NL) B.V.
Netherlands
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

TEMENOS Deutschland GmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht 2023

A. Grundlagen der Gesellschaft

Allgemeine Angaben zur Geschäftstätigkeit

Die Gesellschaft ist auf Grund von Verschmelzung zum 1. Januar 2019 Rechtsnachfolgerin der Odyssey Financial Technologies GmbH und der IGEFI Deutschland GmbH, beide Gesellschaften mit Sitz in Frankfurt am Main.

Als dezidierter Anbieter von Standard-Softwarelösungen für Finanzdienstleister bewegt sich die TEMENOS Deutschland GmbH unverändert ausschließlich im Banken- und Finanzsektor.

Der Geschäftszweck der TEMENOS Deutschland GmbH (im Folgenden: "TEMENOS") liegt unverändert in der Vermarktung sowie der Pflege von Banken-Standardsoftware im Kernbankenbereich "Core Banking", im Wertpapiergeschäft und Geld- und Devisenhandel sowie der unternehmensweiten Marktdatenversorgung, dem sog. Enterprise Data Management. Darüber hinaus erbringt TEMENOS Rechenzentrumsdienstleistungen für Banken.

Im Rahmen der Verschmelzungen zum 1. Januar 2019 sind die beiden das Investment Management betreffende Produktgruppen "Multifonds" sowie "Private Wealth Management" in die Produktwelt der TEMENOS Deutschland GmbH eingegliedert worden.

Unternehmenssteuerung

Das Unternehmen wird anhand des finanziellen Leistungsindikators Umsatz gesteuert. Vor dem Hintergrund, dass die Gesellschaft als Vertriebsgesellschaft hauptsächlich für die Vermarktung eigener Software sowie Produkte des TEMENOS-Konzerns zuständig ist und eine weitestgehend stabile Kostenstruktur aufweist, stellen die Umsatzerlöse die ausschlaggebende finanzielle Leistungskennziffer dar. Dieser Indikator wird regelmäßig an die Geschäftsführung und im Rahmen des Konzernreportings an die oberste Muttergesellschaft TEMENOS AG, Schweiz, berichtet.

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren werden nicht zur Steuerung des Unternehmens herangezogen.

Forschung und Entwicklung

Der Geschäftszweck der TEMENOS Deutschland GmbH liegt primär in der Vermarktung sowie Pflege von Banken-Softwareprodukten. Die Gesellschaft betreibt keine Forschung und Entwicklung.

Personal

Im Jahresdurchschnitt 2023 waren insgesamt 61 (Vj. 68) Mitarbeiter beschäftigt. Zum Jahresende 2023 waren 61 (Vj. 64) Mitarbeiter beschäftigt.

Im Geschäftsjahr 2023 wurden für ausgewählte Positionen neue Mitarbeiter gezielt eingestellt. Die Personalpolitik ist mit dem Ziel ausgerichtet, dass TEMENOS auch zukünftig jederzeit qualifizierte Mitarbeiter zur Verfügung stehen.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Der International Währungsfonds (IWF) hat das weltweite Wirtschaftswachstum für das vergangene Jahr 2023 auf rund 3,2 % berechnet. Gleichzeitig gibt es deutliche regionale Unterschiede. Während die USA im Jahr 2023 ein Wachstum der Wirtschaftsleistung um 2,5 % verzeichneten, war die Konjunkturentwicklung im Euroraum vergleichsweise schwach mit einem Wirtschaftswachstum von lediglich 0,4 % im Vergleich zum Vorjahr. Deutschland ist 2023 mit einem negativen Wirtschaftswachstum von - 0,3 % sogar in eine Rezession geraten. Die Schwellenländer ("Emerging Markets and Developing Economies") konnten dagegen ein kräftiges Wirtschaftswachstum von 4,3 % p.a. erzielen. (Quelle: IWF - World Economic Outlook Update April 2024)

In der Informations- und Telekommunikationstechnik stiegen die weltweiten Ausgaben im Geschäftsjahr 2023 weltweit um 3,3 % auf 4,7 Billionen US-Dollar (Vj. 4,4 Billionen US-Dollar). (Quelle: Gartner Forecasts Worldwide IT Spending to Grow 6,8 % in 2024 www.gartner.com/en/newsroom (17. Januar 2024))

In Deutschland stieg der Umsatz in der Informationstechnik überdurchschnittlich auf 126,4 Milliarden EUR (Vj. 118,9 Milliarden €). (Quelle: bitkom.org).

2. Geschäftsverlauf

Die Aktivitäten von TEMENOS im Geschäftsjahr 2023 konzentrierten sich weitgehend erforderliche Anpassungen im regulatorischen Bereich für Bestandskundengeschäfte.

Im Geschäftsjahr 2023 sind die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr um 3,6 % oder M€ 0,5 leicht angestiegen. Damit ist die letztjährige Prognose für die Umsatzerlöse 2023, die Umsatzerlöse in etwa auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2022 erwartete, eingetroffen.

Von den Umsatzerlösen des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von M€ 13,9 (Vj. M€ 13,4) können M€ 8,3 (Vj. M€ 8,7) einzelnen Produktbereichen zugeordnet werden. Der Differenzbetrag in Höhe von M€ 5,6 (Vj. M€ 4,7) resultiert insbesondere aus der Leistungsverrechnung innerhalb des TEMENOS-Konzerns.

Die einzelnen Produktbereiche haben sich im Geschäftsjahr 2023 wie folgt entwickelt:

Banken-Standardsoftware im Kernbankenbereich "Core Banking":

Im Kernbankenbereich hat die Gesellschaft im Berichtsjahr Umsatzerlöse in Höhe von T€ 11 (Vj. M€ 0,8) erzielt. Im Vorjahr hatten wir für diesen Bereich Umsatzerlöse auf dem Niveau des Vorjahres prognostiziert. Der Grund für den Umsatzrückgang besteht darin, dass anders als erwartet nach Auslaufen eines Kundenprojekts im Vorjahr kein neues Geschäft im Kernbankenbereich akquiriert werden konnte .

Wertpapiergeschäft und Geld- und Devisenhandel:

Die Umsatzerlöse dieses Produktbereiches liegen im Geschäftsjahr 2023 entgegen unserer Erwartung eines Umsatzanstiegs von ca. 10 % p.a. mit M€ 3,6 unter dem Vorjahreswert (Vj. M€ 3,7). Der Grund für den Umsatzrückgang besteht in einer geringer als erwarteten Kundennachfrage, die aber aus Sicht der Geschäftsführung bei diesem Produktbereich noch eine normale Abweichung vom Prognosewert darstellt.

Unternehmensweiten Marktdatenversorgung "Enterprise Data Management":

Im Lizenz- und Servicegeschäft haben wir im Berichtjahr in diesem Produktbereich Umsatzerlöse in Höhe von M€ 2,6 (Vj. M€ 2,5) erzielt, einem Anstieg von 3 % p.a. gegenüber dem Vorjahr. Damit konnte jedoch der für 2023 prognostizierten Umsatzanstieg von ca. 10 % p.a. nicht erreicht werden, der eine erhöhte Nachfrage im Servicegeschäft vorsah. Ursachen sehen wir in weiterhin verzögerten Entscheidungen bei möglichen Kunden vor dem Hintergrund der bestehenden makroökonomischen Risiken und deren Auswirkungen auf die Gesamtwirtschaft.

Multifonds:

Dieser durch die Verschmelzung der IGEFI Deutschland GmbH zum 1. Januar 2019 von TEMENOS übernommene Produktbereich erzielte Umsatzerlöse in Höhe von M€ 1,5, und damit leicht über dem Vorjahresniveau (Vj. M€ 1,3) und den Erwartungen für das Geschäftsjahr 2023 ("vergleichbares Niveau wie im abgelaufenen Geschäftsjahr") liegen.

Private Wealth Management:

Die Umsatzerlöse dieses von TEMENOS durch die Verschmelzung der Odyssey Financial Technologies GmbH zum 1. Januar 2019 übernommene Produktbereiches liegen mit T€ 581 um T€ 169 über dem Vorjahresniveau (Vj. T€ 411).

Die im Vorjahr von TEMENOS für diesen Produktbereich abgegebene Prognose von Umsätzen auf einem insgesamt vergleichbaren Niveau wie im Vorjahr wurde somit deutlich übertroffen, was im Wesentlichen auf eine stärker als erwartet gestiegene Kundennachfrage zurückzuführen ist.

Rechenzentrumdienstleistungen:

Die Umsätze im Produktbereich Rechenzentrumsdienstleistungen sind entgegen unserer Erwartung eines leichten Umsatzrückgangs mit T€ 53 (Vj. T€ 46) in etwa auf Vorjahresniveau geblieben. Im Geschäftsjahr 2020 wurde beschlossen, den Produktbereich Rechenzentrumsdienstleistungen bis zum 31. Dezember 2021 einzustellen. Grund für die Umsatzentwicklung im Geschäftsjahr 2023 ist, dass ein Kundenvertrag kurzfristig verlängert und weitergeführt wurde. Zum 31. Dezember 2023 wurde dieser Vertrag nicht weiter verlängert.

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass der leichte Umsatzanstieg bei TEMENOS im Geschäftsjahr 2023 im Wesentlichen auf einer Zunahme der Leistungsverrechnung innerhalb des TEMENOS-Konzerns zurückzuführen ist. Der Geschäftsverlauf war damit im Berichtsjahr aus unserer Sicht insgesamt zufriedenstellend.

Das Jahresergebnis ist im Geschäftsjahr 2023 um T€ 4.271 auf einen Jahresüberschuss von T€ 2.322 deutlich gestiegen. Dieser Anstieg ist neben dem oben beschriebenen leichten Umsatzanstieg teilweise auch auf den Rückgang der Personalaufwendungen um T€ 2.688 infolge des Wegfalls des ergebnisbelastenden Effekts aus der Bildung von Rückstellungen für Mitarbeiterabfindungen im Vorjahr zurückzuführen. Weiterhin hat sich der negative Überschuss der sonstigen betrieblichen Aufwendungen über die sonstigen betrieblichen Erträge bei leicht erhöhten Erträgen aus der Währungsumrechnung (+ T€ 193) und deutlich reduzierten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung (- T€ 1.649) ergebnisverbessernd um T€ 1.697 reduziert. Auch haben sich die Steuern von Einkommen und Ertrag um T€ 1.592 auf einen Steueraufwand von T€ 324 reduziert, der in voller Höhe aus der Berechnung der Steuern für das Geschäftsjahr 2023 resultiert. Ergebnisverschlechternd hat sich dagegen das Zinsergebnis, das insbesondere aus dem Verbundbereich resultiert, als Folge um T€ 1.897 angestiegener Zinsaufwendungen bei um T€ 151 erhöhten Zinserträgen per Saldo deutlich um T€ 1.745 auf einen Netto-Aufwand von T€ 1.383 verschlechtert.

Wir verweisen an dieser Stelle ergänzend auf die Ausführungen zur Ertragslage.

3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

a) Vermögenslage- und Finanzlage

Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr (T€ 95.854) um T€ 1.366 auf T€ 94.487 reduziert.

Auf der Aktivseite der Bilanz sind die Forderungen gegen verbundene Unternehmen leicht um T€ 169 auf T€ 89.621 (Vj. T€ 89.453) gestiegen. Hierin enthalten sind rechtlich unbefristet gewährte, verzinsliche Darlehensforderungen in Höhe von T€ 42.162 (Vj. T€ 41.809), die im Jahr 2019 als Sacheinlagen eingebracht wurden und wirtschaftlich eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr haben.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich dagegen um T€ 1.174 auf T€ 393 verringert (Vj. T€ 1.567). Die liquiden Mittel, bestehend aus Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten, sind ebenfalls um T€ 123 auf T€ 277 (Vj. T€ 400) gesunken.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten ist leicht um T€ 166 auf T€ 3.723 (Vj. T€ 3.889) zurückgegangen. Hiervon entfällt ein Betrag von T€ 3.621 (Vj. T€ 3.827) auf zum Bilanzstichtag abgegrenzte Ausgaben für konzernintern bezogene Software-Serviceleistungen.

Auf der Passivseite der Bilanz beruht der Rückgang der Bilanzsumme insbesondere auf folgenden Effekten:

Das Eigenkapital hat sich um den im Berichtsjahr erzielten Jahresüberschuss in Höhe von T€ 2.322 auf T€ 20.632 erhöht.

Die Steuerrückstellungen haben sich um T€ 356 auf T€ 272 (Vj. T€ 628) reduziert und beinhalten hauptsächlich ungewisse Steuerverbindlichkeiten für das Geschäftsjahr 2023.

Dagegen sind die sonstigen Rückstellungen um T€ 157 auf T€ 4.744 gestiegen, was hauptsächlich auf einen Anstieg der ausstehenden Rechnungen inklusive konzerninternen Zinsabgrenzungen um T€ 1.463 auf T€ 3.151 (Vj. T€ 2.061) sowie den gegenläufigen Effekt aus dem Rückgang der Rückstellungen für Abfindungen um T€ 1.265 auf T€ 410 (Vj. T€ 1.675) zurückzuführen ist.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bewegen sich mit einem Anstieg um T€ 20 auf T€ 130 im Wesentlichen auf Vorjahresniveau (Vj. T€ 111).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind um T€ 307 auf T€ 62.301 (Vj. T€ 62.608) gesunken und beinhalten unverändert zum Vorjahr eine rechtlich unbefristet gewährte, verzinsliche Darlehensverbindlichkeit in Höhe von T€ 18.500, die wirtschaftlich aber einen langfristigen Charakter hat.

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus der Lohnsteuer und haben sich gegenüber dem Vorjahr insgesamt um T€ 399 auf T€ 108 reduziert (Vj. T€ 507).

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten hat sich um T€ 2.803 auf T€ 6.247 (Vj. T€ 9.050) reduziert und beinhaltet hauptsächlich Zahlungseingänge vor dem Bilanzstichtag für im Voraus gezahlte Serviceleistungen des Folgejahres.

b) Ertragslage

Im Vergleich zum Vorjahr sind die Umsatzerlöse leicht um T€ 485 auf T€ 13.900 (Vj. T€ 13.416) angestiegen; es wird auf die Ausführungen zum Geschäftsverlauf verwiesen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 545 auf T€ 3.863 (Vj. T€ 4.407) reduziert, was insbesondere auf um T€ 442 auf T€ 577 verringerte Erträge aus konzerninternen Weiterbelastungen zurückzuführen ist. Die Erträge aus der Währungsumrechnung (hauptsächlich aus der Umrechnung von US-Dollar zu EURO) sind dagegen im Vergleich zum Vorjahr um T€ 193 auf T€ 3.228 angestiegen.

Die Aufwendungen für bezogene Leistungen in Höhe von T€ 2.201 betreffen hautsächlich konzernintern weiterbelastete Kosten für Softwareimplementierungen sowie Aufwendungen für Sublizenzen. Ihr Anstieg um T€ 454 (Vj. T€ 1.747) im Vergleich zum Vorjahr korrespondiert mit der Zunahme der Umsatzerlöse.

Der Personalaufwand hat sich um T€ 2.688 auf T€ 7.338 (Vj. T€ 10.025) reduziert. Hauptgrund für den Rückgang liegt in der Bildung von Rückstellungen für Abfindungen im Vorjahr.

Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um T€ 2.242 auf T€ 4.160 (Vj. T€ 6.403) resultiert im Wesentlichen auf um T€ 1.649 auf T€ 2.702 gesunkene Aufwendungen aus der Währungsumrechnung (hauptsächlich aus der Umrechnung von US-Dollar zu EURO).

Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge, die fast ausschließlich verbundene Unternehmen betreffen, haben sich um T€ 151 auf T€ 4.646 (Vj. T€ 4.495) erhöht. Hierin enthalten ist eine Korrektur von im Vorjahr zu viel an verbundene Unternehmen weiterbelasteten Zinserträgen in Höhe von T€ 2.546.

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen, die fast ausschließlich verbundene Unternehmen betreffen, haben sich um T€ 1.897 auf T€ 6.030 (Vj. T€ 4.113) erhöht. Hierin enthalten ist eine Korrektur von im Vorjahr zu viel an verbundene Unternehmen weiterbelasteten Zinsaufwendungen in Höhe von T€ 1.649.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von T€ 324 entfallen im Wesentlichen auf das steuerliche Ergebnis im Geschäftsjahr 2023.

Unter Berücksichtigung der oben genannten Effekte hat die TEMENOS ein gegenüber dem Vorjahr um T€ 4.271 höheres Jahresergebnis erzielt und schließt das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresüberschuss von T€ 2.322 (Vj. Jahresfehlbetrag T€ 1.949).

D. Prognose-, Chancen und Risikobericht

1. Risikoberichterstattung

Nach unserer Einschätzung stehen durch die monatlichen Vertriebs-, Umsatz- und Kostenkontrollen geeignete Kontrollmechanismen zu Verfügung, damit den Fortbestand der Gesellschaft gefährdende Entwicklungen sowie sonstige Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage rechtzeitig erkannt werden.

Risiken der künftigen Entwicklung bestehen insbesondere im Kontext der kriegerischen Invasion von Russland in die Ukraine und den hieraus resultierenden makroökonomischen Risken im Hinblick auf eine Abschwächung der weltweiten wirtschaftlichen Entwicklung verbunden mit einem hohen Inflationsdruck und Preissteigerungen bei Energie, Waren und Dienstleistungen und hohen Risiken für die Gasversorgung in Deutschland und Europa. Wir gehen aber derzeit davon aus, dass der militärische Konflikt in der Ukraine weiterhin keine direkten Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung und die Vermögens- Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2024 haben wird.

Insgesamt wurden insbesondere die folgenden externen und internen Risiken identifiziert, die in der Reihenfolge ihre Wichtigkeit geordnet sind:

1. Verlust von Bestandskunden infolge der Ablösung oder der Kündigung von Verträgen, der Aufgabe der Geschäftstätigkeit als Bank oder auf Grund von Zusammenschlüssen von Banken.

2. Umsatzausfälle infolge von politischen Entscheidungen, Sanktionen oder Embargos.

3. Kostendisziplin und Zurückhalten von Investitionsentscheidungen: Nicht erst durch die gegenwärtige Coronavirus-Pandemie ist eine signifikante Verlängerung von Investitionsentscheidungen festzustellen. Dies hat negative Auswirkungen auf die Planbarkeit von Erträgen aus Neuverträgen.

4. Kurzfristig auferlegte Rationalisierungsmaßnahmen bei Bestandskunden: Budget- und Ausgabenkürzungen für Zusatzaufträge

5. Trend zur Variabilisierung von IT-Kosten durch das Verlagern von IT-Prozessen zu "Software as a Service (SaaS)", Übergang zu Cloud-Lösungen und damit verbunden der Trend zum Outsourcing (IT-Outsourcing, Application Management, Business Process Outsourcing).

Sämtliche oben genannte Risiken wurden während der Berichtsperiode durch Maßnahmen der Risikoüberwachung, der internen Prozessvorschriften und der Erfordernisse an Angebote weitestgehend reduziert. Im Zuge der Coronavirus-Pandemie wurde dem Risikomanagement ein noch höherer Stellenwert zugeordnet. Das Management wird in engen Abständen über wesentlich Risiken informiert und entsprechende notwendige Entscheidungen werden umgehend herbeigeführt.

In Bezug auf ihre Finanzinstrumente ist die Gesellschaft insbesondere Ausfallrisiken in Bezug auf ihre Forderungen ausgesetzt. Die Gesellschaft begegnet dem Ausfallrisiko von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit einem strikten Kreditmanagement, das eine regelmäßige Überprüfung der Bonität und der Vergabe von angemessenen Kreditlimits umfasst. Durch ein strenges Debitorenmanagement wird der pünktliche Zahlungseingang überprüft und sichergestellt, so dass zumindest liquiditätsgefährdende Forderungsausfälle vermieden werden können. Im Geschäftsjahr 2024 und bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des vorliegenden Jahresabschlusses mussten wir keine Forderungsausfälle verzeichnen.

Ausfallrisiken unserer Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von M€ 85,2 bestehen unserer Ansicht nicht, da die TEMENOS AG und ihre Tochterunternehmen finanziell solide aufgestellt sind und die TEMENOS AG als in der Schweiz börsennotiertes Unternehmen zudem auch Finanzierungsmöglichkeiten über Kapitalmaßnahmen offenstehen.

Preisänderungsrisiken resultieren insbesondere durch Währungskursschwankungen. Signifikante oder länger andauernde Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie auf die Währungskurse werden von uns zurzeit nicht erwartet.

Liquiditätsrisiken entstehen aus der möglichen Unfähigkeit, bestehende oder zukünftige Zahlungsverpflichtungen aufgrund einer unzureichenden Verfügbarkeit von Zahlungsmitteln zu erfüllen.

Die Gesellschaft verfügt zum Bilanzstichtag über Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von T€ 277 sowie Forderungen gegen verbundene Unternehmen aus dem Finanzverkehr inklusive Cash-Pooling in Höhe von zusammen M€ 22,5. Die Finanzierung der Geschäftstätigkeit erfolgt, soweit diese nicht durch die Innenfinanzierung gewährleistet ist, durch die TEMENOS-Gruppe. TEMENOS verfügt über keine eigenen Kreditlinien bei Banken.

Zur Sicherstellung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft hat sich die Konzernmutter TEMENOS AG, Schweiz, verpflichtet, die finanzielle Unterstützung der Gesellschaft in der Form zu gewähren, dass TEMENOS Deutschland GmbH ihren Verpflichtungen jederzeit in vollem Umfang nachkommen kann. Die Verpflichtung hat eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2025. Da die Gesellschaft weiterhin von der obersten Muttergesellschaft TEMENOS AG, Schweiz, finanziell unterstützt werden muss, ist sie in ihrer eigenständigen Entwicklung beeinträchtigt.

Weiterhin bestehen grundsätzlich Risiken aus derzeit nicht absehbaren rechtlichen und behördlichen Verfahren, denen sich die Gesellschaft nicht entziehen kann und die je nach Ausgang zu nicht vorhersehbaren Liquiditätsabflüssen führen könnten.

Die Risikoposition von TEMENOS hat sich gegenüber dem Vorjahr - auch unter Berücksichtigung der oben dargestellten makroökonomischen Risiken - insgesamt nicht wesentlich verändert.

Bestandsgefährdende Risiken bestehen nicht.

2. Chancenberichterstattung

Aufgrund der erfolgten Einbindung in den TEMENOS-Konzern, bestehen für die Gesellschaft insbesondere die folgenden Chancen:

Nachhaltige Auftragslage durch Umsetzungsaufträge im Zusammenhang mit den erwarteten regulativen Anforderungen durch den Gesetzgeber zur Begegnung der Ursachen für die Finanz- bzw. Euro-Krise und die Bekämpfung der Wirtschaftskriminalität.

Geographische Vertriebsdiversifikation bezüglich TEMENOS Data-Source.

Einsatz der Mitarbeiter auch in T24 Projekten mit Steigerung des Auslastungsgrades sowie Steigerung der Serviceumsätze

Erweiterung des IT Services / Hosting und Outsourcing Angebotes gegenüber potentiell neuer Kunden zur Unterstützung des Lizenzgeschäftes des TEMENOS Mutterkonzerns beim Vertrieb von TEMENOS T24.

Die Chancenlage der Gesellschaft hat sich aus unserer im Vergleich zum Vorjahr nicht geändert.

3. Prognosebericht

Für den Prognosebericht wurde ein Prognosezeitraum von einem Jahr bis zum 31. Dezember 2024 zugrunde gelegt.

Im laufenden Jahr 2024 wird sich das globale Wachstum laut Prognosen des IWF nicht verändern und weiterhin geschätzt rund 3,2 % betragen. Für das Jahr 2025 wird ein Wachstum von rund 3,2 % prognostiziert. In Schwellen- und Entwicklungsländern ist das Wachstum stärker und beträgt im laufenden Jahr 2024 laut Prognosen rund 4,2 %. (Quelle: IWF - World Economic Outlook Update April 2024)

Nach einem gedämpften Wachstum im vergangenen Jahr ist die EU-Wirtschaft schwächer als erwartet in das Jahr 2024 gestartet. In der Winterprognose der Europäischen Kommission wird das Wachstum sowohl in der EU als auch im Euro-Währungsgebiet für das Jahr 2024 auf 0,9 % in der EU und 0,8 % im Euro-Währungsgebiet korrigiert. Für 2025 geht die Kommission weiterhin von Wachstumsraten von 1,7 % (EU) und 1,5 % (Euro-Währungsgebiet) aus. (Quelle: Wirtschaftsprognose 2024: Wirtschaft in der EU wächst langsamer als erwartet, Inflation sinkt schneller, 15.02.2024)

Für Deutschland erwartet die Europäischen Kommission für 2024 ein Wachstum von 0,3 %. Für 2025 sagt die Prognose ein Wachstum von 1,2 % voraus. Die Inflation in Deutschland sinkt im Jahr 2024 auf 2,8 %, im Jahr 2025 auf 2,4 % (Quelle: Wirtschaftsprognose 2024: Wirtschaft in der EU wächst langsamer als erwartet, Inflation sinkt schneller, 15.02.2024)

Im März 2024 haben die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute Deutschland in einer Gemeinschaftsdiagnose Frühjahr 2024 ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum für Deutschland im Jahr 2024 auf 0,1 % p.a. gesenkt (Quelle: Gemeinschaftsprognose '1-2024: Deutsche Wirtschaft kränkelt - Reform der Schuldenbremse kein Allheilmittel).

Die Geschäftsführung von TEMENOS Deutschland GmbH plant für das Geschäftsjahr 2024 einen im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023 leichten Anstieg der Umsatzerlöse. In den ersten 4 Monaten des Geschäftsjahres 2024 (Zeitraum 1. Januar bis 30. April 2024) lagen die Umsatzerlöse um 8,7 % unter dem Vorjahreszeitraum und 10,9 % unter unserem Budget. Wir gehen jedoch davon aus, dass wir die Planunterdeckung bis zum Jahresende 2024 aufholen werden.

Für die einzelnen Produktbereiche haben wir die folgenden Umsatzerwartungen für das Geschäftsjahr 2024:

Im Produktbereich Pflege von Banken-Standardsoftware im Kernbankenbereich "Core Banking" werden die Mitarbeiter unverändert nach aktuellem Bedarf eingesetzt, der derzeit allerdings nicht verlässlich abschätzbar ist. Für das Im Geschäftsjahr 2024 rechnen wir im Bereich "Core-Banking" mit einem Umsatz auf dem Niveau von 2023.

Im Produktbereich Wertpapiergeschäft und Geld- und Devisenhandel gehen wir für das Geschäftsjahr 2024 von einem Umsatzanstieg von ca. 10 % p.a. aus.

Im Bereich der unternehmensweiten Marktdatenversorgung "Enterprise Data Management" rechnen wir für das Geschäftsjahr 2024 mit einem Umsatzanstieg von ca. 10 % p.a., der durch eine erhöhte Nachfrage im Servicegeschäft bedingt.

Die Umsätze in den Produktbereichen "Multifonds" und "Private Wealth Management" erwarten wir für 2024 auf einem Niveau des abgelaufenen Geschäftsjahres 2023.

Im Bereich Rechenzentrumsdienstleistungen wurde seit der offiziellen Schließung zum Ende 2021 lediglich ein kurzfristig verlängerter Kundenauftrag weitergeführt. Dieser wurde zum 31.12.2023 gekündigt, so dass wir im Geschäftsjahr 2024 keine Umsatzerlöse für diesen Bereich erwarten.

Wir gehen weiterhin davon aus, dass die Umsatzerlöse, die nicht den oben aufgeführten Produktbereichen zugeordnet werden und insbesondere aus der Leistungsverrechnung innerhalb des TEMENOS-Konzerns resultieren, sich im Geschäftsjahr 2024 auf Vorjahresniveau bewegen werden.

Wir weisen jedoch darauf hin, dass unsere Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr 2024 letztendlich von den Auswirkungen der aktuellen makroökonomischen Risiken auf unsere Gesellschaft abhängig ist.

 

Frankfurt am Main, den 31. Mai 2024

Dr. Noah Krähenmann

Rüdiger Haldy

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte, und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 3.337,49
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 32.376,19 51.565,07
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 13.002,73 18.349,65
45.378,92 69.914,72
45.378,92 73.252,21
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 392.948,20 1.566.894,33
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 89.621.633,20 89.452.634,14
3. Sonstige Vermögensgegenstände 427.446,43 472.050,33
90.442.027,83 91.491.578,80
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 277.175,57 399.837,41
90.719.203,40 91.891.416,21
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.722.808,13 3.888.840,44
94.487.390,45 95.853.508,86

Passiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 40.953.258,77 40.953.258,77
III. Verlustvortrag -22.668.477,10 -20.719.013,08
IV. Jahresüberschuss (Vorjahr: Jahresfehlbetrag) 2.322.006,40 -1.949.464,02
20.631.788,07 18.309.781,67
B. Rückstellungen
1. Pensionsrückstellung 53.108,17 53.094,17
2. Steuerrückstellungen 272.095,57 627.840,22
3. Sonstige Rückstellungen 4.744.323,53 4.587.310,06
5.069.527,27 5.268.244,45
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 130.285,12 110.747,72
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 62.300.730,61 62.607.770,22
3. Sonstige Verbindlichkeiten 108.472,84 507.341,47
(davon aus Steuern: € 108.472,84; Vorjahr: € 506.287,47)
62.539.488,57 63.225.859,41
D. Rechnungsabgrenzungsposten 6.246.586,54 9.049.623,33
94.487.390,45 95.853.508,86

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023
2022
1. Umsatzerlöse 13.900.431,67 13.415.825,15
2. Sonstige betriebliche Erträge 3.862.553,59 4.407.384,97
(davon Erträge aus Währungsumrechnung € 3.227.667,11; Vorjahr € 3.034.267,74)
17.762.985,26 17.823.210,12
3. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Leistungen -2.201.404,41 -1.747.263,01
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -6.045.057,93 -8.780.826,80
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.292.515,47 -1.244.383,61
(davon für Altersversorgung: € 72.142,56; Vorjahr: € 118.374,04)
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -34.088,56 -43.087,41
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -4.160.403,81 -6.402.622,76
(davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung € 2.702.072,45; Vorjahr € 4.351.126,15)
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.646.356,24 4.494.933,36
(davon an verbundene Unternehmen: € 4.646.328,24; Vorjahr: € 4.491.585,87)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -6.029.687,89 -4.133.164,16
(davon an verbundene Unternehmen: € 6.029.457,89; Vorjahr: € 4.129.113,66)
(davon aus der Abzinsung von Rückstellungen: € 1.793,00; Vorjahr: € 1.835,00)
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -324.177,03 -1.916.259,75
(davon Aufwand aus der Veränderung bilanzierter latenter Steuern: € 0,00; Vorjahr Aufwand aus der Veränderung bilanzierter latenter Steuern € 1.916.259,75)
10. Ergebnis nach Steuern 2.322.006,40 -1.949.464,02
11. Jahresüberschuss (Vorjahr: Jahresfehlbetrag) 2.322.006,40 -1.949.464,02

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der TEMENOS Deutschland GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Gesellschaft ist zum Abschlussstichtag als eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB einzustufen.

Die größenabhängige Erleichterungsvorschrift nach § 288 Abs. 2 HGB wurden teilweise in Anspruch genommen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird unverändert nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Sitz der Gesellschaft ist Frankfurt am Main mit der Eintragung beim Amtsgericht Frankfurt am Main unter HR B 58864.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Anlagevermögen

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die Abschreibung auf Zugänge erfolgt grundsätzlich zeitanteilig. Die Abschreibungen erfolgen linear nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer über 4 bis 10 Jahre. Soweit die beizulegenden Zeitwerte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter bis € 250 (Vj. € 250) werden weiterhin im Jahr der Anschaffung aufwandswirksam erfasst.

Bei geringwertigen Wirtschaftsgütern mit Anschaffungskosten und Herstellkosten von € 251 bis € 800 netto erfolgt die Abschreibung linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer.

Umlaufvermögen

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert angesetzt.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Rückstellungen

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der neuen biometrischen Rechnungsgrundlagen (Richttafeln Heubeck 2018 G) bewertet. Die Abzinsung erfolgte pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 1,82% p.a. (im Vorjahr: 1,78% p.a.). Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden unverändert zum Vorjahr Rentensteigerungen von jährlich 2,00 % p.a. zugrunde gelegt.

Ein Betrag in Höhe von T€ 11 aus der geänderten Bewertung der Pensionen nach BilMoG wird gemäß Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB seit dem 1. Januar 2010 über 15 Jahre zugeführt. Am Bilanzstichtag verbleibt eine Unterdeckung in Höhe von T€ 1.

Als Deckungsvermögen wurden zweckexklusive, verpfändete und insolvenzgeschützte Vereinbarungen klassifiziert. Gemäß § 246 Absatz 2 Satz 2 HGB wurde dieses Deckungsvermögen zum Zeitwert in Höhe von T€ 47 (Anschaffungskosten: T€ 44) mit dem Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellungen ohne in Höhe von T€ 100 (ohne den gemäß Ausübung des Wahlrecht von Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB zum 31. Dezember 2023 nicht zugeführten BilMoG-Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 1) saldiert, so dass zum Bilanzstichtag Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen in Höhe von T€ 53 ausgewiesen werden. Der beizulegende Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände wurde mit Hilfe anerkannter Bewertungsmethoden bestimmt. Die Erträge aus dem Deckungsvermögen wurden aus Wesentlichkeitsgründen nicht mit den Zinszuführungen zu den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen saldiert.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind grundsätzlich mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

Passive Rechnungsabgrenzungsposten

Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind Einzahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Fremdwährungsumrechnung

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Bilanzposten werden zum Stichtag wie folgt bewertet:

Langfristige Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenbriefkurs bei Entstehung der Forderung oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, angesetzt (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisengeldkurs bei Entstehung der Verbindlichkeit oder zum höheren Stichtagskurswert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, bewertet (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Latente Steuern

Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Darüber hinaus werden aktive latente Steuern auf die bestehenden körperschaft- und gewerbesteuerlichen Verlustvorträge gebildet, soweit innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Verlustverrechnung mit steuerlichen Gewinnen zu erwarten ist. Sofern die Werthaltigkeit von aktiven latenten Steuern zum Bilanzstichtag gemindert oder nicht hinreichend nachgewiesen werden kann, erfolgt eine Abwertung oder Auflösung. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen (Gesamtdifferenzbetrachtung).

Im Falle eines Aktivüberhangs macht die Gesellschaft von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB Gebrauch, so dass ein Ausweis des Aktivüberhangs in der Bilanz unter dem Posten "Aktive latente Steuern" erfolgt.

Der Berechnung der latenten Steuern liegen unternehmensindividuelle Steuersätze zugrunde, die sich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen voraussichtlich ergeben.

III. Aufgliederungen und Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Aufgliederung und die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sind im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren in Höhe von T€ 20.804 (Vj. T€ 15.750) aus Lieferungen und Leistungen - hierin enthalten sind Forderungen gegen den Gesellschafter TEMENOS (NL) B.V., Amsterdam/ Niederlande, in Höhe von T€ 13 (Vj. T€ 13), in Höhe von T€ 26.655 (Vj. T€ 31.894) aus dem Finanzverkehr inklusive Cash-Pooling. Diese Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Weiterhin werden unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sonstige Forderungen in Höhe von T€ 42.162 (Vj. T€ 41.809) ausgewiesen, die rechtlich kurzfristig gewährte (jederzeitige Kündigungsmöglichkeit mit einer Frist von 30 Tagen), verzinsliche Darlehensforderungen an TEMENOS HOLDINGS FRANCE SAS, Paris/ Frankreich, betreffen, die als Sacheinlage durch Gesellschafterbeschluss vom 26. Juli 2019 eingebracht wurden. Da die TEMENOS HOLDINGS FRANCE SAS diese Mittel zur Finanzierung von Beteiligungen genutzt hat, haben diese Darlehensforderungen wirtschaftlich eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 427 (Vj. T€ 472) beinhalten hauptsächlich Forderungen aus Steuervorauszahlungen in Höhe von T€ 348 (Vj. T€ 453) für die Veranlagungszeiträume 2023 und 2022.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Unter den Aktiven Rechnungsabgrenzungen werden in Höhe von 3.641 (Vj. T€ 3.827) Ausgaben vor dem Bilanzstichtag für konzernintern bezogene Software-Serviceleistungen ausgewiesen, soweit dieser Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Latente Steuern

Die Gesellschaft hat zum Bilanzstichtag wie im Vorjahr von dem Wahlrecht zur Bilanzierung von aktiven latenten Steuern gemäß § 274 Abs. 1 HGB ausgeübt und aktive latente Steuern mit den passiven latenten Steuern saldiert und den Überhang in der Berichtsperiode aktiviert.

Aufgrund von Unsicherheiten hinsichtlich der Nutzbarkeit von steuerlichen Verlustvorträgen und der Werthaltigkeit von aktiven latenten Steuern aus temporären Differenzen erfolgte im Vorjahr unter Anwendung des Vorsichtsprinzips die vollständige Wertberichtigung der aktiven latenten Steuern (saldiert mit passiven latenten Steuern) in Höhe von T€ 1.916. Die Wertberichtigung wird zum 31 Dezember 2023 fortgeführt.

Der Berechnung der latenten Steuern (vor Wertberichtigung) liegt ein effektiver Steuersatz von 29,56 % zugrunde (15,825 % für die Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag und 13,735 % für die Gewerbesteuer), der voraussichtlich im Zeitpunkt der Realisierung des Vermögenswerts bzw. der Erfüllung der Verbindlichkeit gültig ist.

Eigenkapital

Das Stammkapital beträgt € 25.000.

Mit Beschluss der Gesellschafterversammlung der Odyssey Financial Technologies GmbH vom 26. Juli 2019 wurde eine Einzahlung in die Kapitalrücklage gemäß § 172 Abs. 2 Nr. 4 HGB in Höhe von € 3.708.462,42 beschlossen. Diese erfolgte in Form einer Sacheinlage von Forderungen gegen verbundene Unternehmen. Zur Einhaltung der Kapitalerhaltungsregelung des § 30 GmbHG erfolgte eine Verrechnung mit der zum Verschmelzungsstichtag bilanzierten Forderung aus unzulässiger Einlagenrückgewähr gegen die Gesellschafterin, TEMENOS (NL) B.V., Niederlande, in Höhe von € 1.694.058,71.

Mit Beschluss der Gesellschafterversammlung der TEMENOS Deutschland GmbH vom 26. Juli 2019 wurde eine Einzahlung in die Kapitalrücklage gemäß § 172 Abs. 2 Nr. 4 HGB in Höhe von € 38.938.855,07 beschlossen. Diese erfolgte in Form einer Sacheinlage von Forderungen gegen verbundene Unternehmen.

Rückstellungen für Pensionen

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen enthalten Pensionsverpflichtungen von T€ 53 (Vj. T€ 53).

Der Unterschiedsbetrag für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen gemäß § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB beträgt T€ 1 (Vj. T€ 6). Der Unterschiedsbetrag ermittelt sich aus dem Ansatz der Rückstellungen, abgezinst mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre (1,82%; im Vorjahr: 1,78%) und dem Ansatz der Rückstellungen, abgezinst mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre (1,74%; im Vorjahr 1,44%). Dieser Unterschiedsbetrag ist im Sinne des § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB ausschüttungsgesperrt. Wir verweisen auch auf die Angaben zur Ausschüttungssperre nach § 268 Abs. 8 HGB in diesem Anhang weiter unten.

Aus der Umstellung der Pensionsrückstellungen im Rahmen des BilMoG zum 1. Januar 2010 (BilMoG-Eröffnungsbilanz) ergab sich ein Zuführungsbetrag im Vergleich zum alten Ansatz vom 31. Dezember 2009 von T€ 11. Die Gesellschaft hat von dem Wahlrecht des Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB Gebrauch gemacht und verteilt den Aufwand aus der Umstellung linear über einen Zeitraum von maximal 15 Jahren. Im Geschäftsjahr für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 wurden T€ 1 (im Vorjahr T€ 1) unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst. Zum Abschlussstichtag beläuft sich die Unterdeckung bei den Pensionsrückstellungen somit auf T€ 1 (im Vorjahr T€ 1).

Steuerrückstellungen

Die Steuerrückstellungen in Höhe von T€ 272 (Vj. T€ 628) betreffen zum 31. Dezember 2023 Rückstellungen für Steuern vom Einkommen und Ertrag für das abgelaufene Geschäftsjahr in Höhe von T€ 200 (Vj. T€ 0).

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Abfindungen in Höhe von T€ 410 (Vj. T€ 1.675), ausstehende Rechnungen inklusive der Abgrenzung von Zinsen für konzerninternen Finanzverkehr in Höhe von T€ 3.150 (Vj. T€ 2.061), für Urlaubs- und Mehrarbeitsansprüche von Mitarbeitern in Höhe von T€ 468 (Vj. T€ 508), und für Boni, Vertriebsprovisionen und anteilsbasierte Vergütung in Höhe von T€ 523 (Vj. T€ 154). Weitere Rückstellungen wurden für Prüfungskosten in Höhe von T€ 43 (Vj. T€ 102), sonstige Beratungskosten in Höhe von T€ 116 (Vj. T€ 59), Kosten der Archivierung in Höhe von T€ 24 (Vj. T€ 24) und für Kosten der Rechtsberatung in Höhe von T€ 9 (Vj. T€ 4) gebildet.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbunden Unternehmen belaufen sich insgesamt auf T€ 62.301 (Vj. T€ 62.608). Davon entfallen T€ 18.500 (Vj. T€ 18.500) auf verzinsliche Darlehensverbindlichkeiten gegenüber der TEMENOS FINANCE HONG KONG Ltd., Hong Kong, T€ 43.796 (Vj. T€ 42.144) auf Lieferungen und Leistungen und in Höhe von T€ 5 (Vj. T€ 1.964) sonstige Finanzverbindlichkeiten.

In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter TEMENOS (NL) B.V., Amsterdam/Niederlande, in Höhe von T€ 117 (Vj. T€ 117) enthalten.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Lohnsteuerverbindlichkeiten in Höhe von T€ 108 (Vj. T€ 154) und Umsatzsteuerverbindlichkeiten in Höhe von T€ 0 (Vj. T€ 352).

Sämtliche Verbindlichkeiten haben mit Ausnahme der Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von T€ 18.500 (Vj. T€ 18.500), die rechtlich unbefristet gewährt sind (Kündigungsmöglichkeit zu jedem Trimester mit einer Frist von 3 Monaten) und wie im Vorjahr wirtschaftlich eine Restlaufzeit von über einem Jahr und auch über 5 Jahren haben, wie im Vorjahr eine Restlaufzeit kleiner ein Jahr.

Die Verbindlichkeiten sind nicht gesichert.

Passive Rechnungsabgrenzungsposten

Als Passive Rechnungsabgrenzungen sind ausschließlich bereits vereinnahmte Zahlungen für Wartungs-, Backup- und Outsourcingleistungen ausgewiesen, die das Folgejahr betreffen.

IV. Aufgliederungen und Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse beinhalten neben den Erlösen aus der Vermarktung sowie der Pflege von Banken-Standardsoftware im Core-Banking Bereich, im Wertpapiergeschäft und Geld- und Devisenhandel, im Investment Management sowie der unternehmensweiten Marktdatenversorgung sowie der Erbringung von Rechenzentrumsdienstleistungen für Banken auch weiterbelastete Kosten für Hotel- und Reiseaufwendungen in Höhe von T€ 0 (Vj. T€ 0).

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten insbesondere Erträge aus Fremdwährungsumrechnung in Höhe von T€ 3.228 (Vj. T€ 3.034) sowie Erträge aus der konzerninternen Weiterbelastung von Kosten in Höhe von T€ 577 (Vj. T€ 1.019). .

Materialaufwand

Unter den Aufwendungen für bezogene Leistungen in Höhe von T€ 2.201 (Vj. T€ 1.747) werden Kosten für den Einsatz von Mitarbeitern konzernverbundener Unternehmen sowie externer Berater zur Erbringung eigener Beratungsleistungen ausgewiesen.

Personalaufwand

In Personalaufwand sind ihrer Höhe nach außergewöhnliche Aufwendungen für Abfindungen in Höhe von T€ 0 (Vj. T€ 1.921) enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich im Wesentlichen zusammen aus Aufwendungen aus der Fremdwährungsumrechnung in Höhe von T€ 2.702 (Vj. T€ 4.351), Konzernverrechnungen in Höhe von T€ 372 (Vj. T€ 709), Raumkosten in Höhe von T€ 459 (Vj. T€ 428), nicht weiterbelasteten Anteil der Hotel- und Reisekosten in Höhe von T€ 0 (Vj. T€ 91), Rechts- und Beratungskosten inkl. Prüfungskosten in Höhe von T€ 200 (Vj. T€ 234), Leasingkosten in Höhe von T€ 2 (Vj. T€ 41), Wartungs- und Reparaturkosten in Höhe von T€ 62 (Vj. T€ 45), Kommunikationskosten in Höhe von T€ 69 (Vj. T€ 76), Marketingkosten in Höhe von T€ 14 (T€ Vj. 6) sonstige Kosten in Höhe von T€ 280 (Vj. T€ 245) sowie Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 1 (Vj. T€ 0).

Zinsergebnis

Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge enthalten eine Korrektur von im Vorjahr zu viel an verbundene Unternehmen weiterbelasteten Zinserträgen in Höhe von T€ 2.546 und stellen damit in ihrer Art und Höhe außergewöhnliche Aufwendungen dar.

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten ist eine Korrektur von im Vorjahr zu viel an verbundene Unternehmen weiterbelasteten Zinsaufwendungen in Höhe von T€ 1.649 und stellen damit in ihrer Art und Höhe außergewöhnliche Erträge dar.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag für das Berichtsjahr wurde unter Berücksichtigung bestehender steuerlicher Verlustvorträge berechnet und beinhalten einen Steueraufwand für die Berichtsperiode in Höhe von T€ 304 (Vj. Steueraufwand T€ 0) und einen Steueraufwand für Vorperioden in Höhe von T€ 20 (Vj. T€ 0).

V. Sonstige Angaben

Ergebnisverwendung

Bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses lag noch kein Vorschlag oder Beschluss über die Verwendung des Ergebnisses vor. Der Jahresabschluss 2023 ist unter der Annahme aufgestellt, dass der Jahresüberschuss in Höhe von € 2.322.006,40 auf neue Rechnung vorgetragen wird.

Ausschüttungsgesperrte Beträge i. S. d. § 268 Abs. 8 HGB

Zum Abschlussstichtag unterliegen T€ 4 (Vorjahr T€ 9) der Ausschüttungssperre im Sinne des § 268 Abs. 8 HGB. Hiervon entfallen T€ 1 (Vj. T€ 6) auf den Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren. Es besteht eine Ausschüttungssperre in Höhe T€ 3 (Vj. T€ 3), da insoweit der Zeitwert des Deckungsvermögens gemäß § 246 Absatz 2 Satz 2 HGB die Anschaffungskosten übersteigt.

Eine Auswirkung auf die Höhe der Gewinnausschüttung an die Muttergesellschaft besteht nicht, da nach Gewinnabführung genügend frei verfügbare Rücklagen bestehen, die diesen Unterschiedsbetrag übersteigen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen ergeben sich hauptsächlich aus Miet- und Leasingverträgen. Der Mietvertrag für das Bürogebäude in Großwallstadt besteht bis zum 31. Mai 2027. Über die gesamte Laufzeit fallen Mietzahlungen in Höhe von T€ 323 (Vj. T€ 431) an. Der Mietvertrag für die Bürofläche in Frankfurt am Main besteht bis zum 30. April 2025 und resultiert in Mietzahlungen von insgesamt T€ 374 (Vj. T€ 935) an.

Weitere Verpflichtungen betreffen das Leasing der Büro- und Geschäftsausstattung in Frankfurt und Großwallstadt (Kopierer, Drucker) sowie Server, die den Outsourcing Service für unsere Kunden betreffen. In allen Fällen handelt es sich um sog. Operating-Lease Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Objekte bei der Gesellschaft führen. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringen Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt. Die finanziellen Verpflichtungen hieraus belaufen sich auf insgesamt T€ 128 (Vj. T€ 248).

Neben den dargelegten sonstigen finanziellen Verpflichtungen existieren keine Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB sowie weitere außerbilanziellen Geschäfte, die für die Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären.

Konzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft gehört zum Konzern der TEMENOS AG, Genf/Schweiz, deren Konzernabschluss sowohl den größten als auch kleinsten Konsolidierungskreis darstellt. Der Konzernabschluss der Schweizer Muttergesellschaft ist unter https://www.temenos.com/en/about-temenos/investor-relations/reports/ erhältlich.

Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte während des Geschäftsjahres durchschnittlich 61 Mitarbeiter (Vorjahr 68 Mitarbeiter) im Angestelltenverhältnis (Entwicklung: 28 Mitarbeiter, Rechenzentrum: 1 Mitarbeiter, Vertrieb: 8 Mitarbeiter, Produktbetreuung: 11 Mitarbeiter, Administration: 4 Mitarbeiter, Beratung: 9 Mitarbeiter).

Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft sind:

Herr Dr. Noah Krähenmann, Rüschlikon, Schweiz, Regional Director, TEMENOS HEADQUARTERS SA

Herr Rüdiger Haldy, Frankfurt am Main, Finance Manager, TEMENOS Deutschland GmbH

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Nachtragsberichterstattung

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind.

In den Monaten Januar 2024 bis April 2024 lagen die Umsatzerlöse der Gesellschaft um insgesamt 10,9 % unter den Erwartungen und 8,7 % unter dem Vorjahresvergleichszeitraum.

Auf die ergänzenden Ausführungen im Lagebericht wird verwiesen.

Die TEMENOS AG, Genf/Schweiz, hat mit Datum vom 20. Februar 2024 bestätigt, der TEMENOS Deutschland GmbH finanzielle Unterstützung in der Form zu gewähren, dass diese ihren Verpflichtungen jederzeit in vollem Umfang nachkommen kann. Die Verpflichtung hat eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2025. Vor diesem Hintergrund ist die Unternehmensfortführung der Gesellschaft sichergestellt.

Weitere wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag, über darüber hinaus die zu berichten wäre, sind nicht eingetreten.

 

Frankfurt am Main, den 31. Mai 2024

Dr. Noah Krähenmann

Rüdiger Haldy

Entwicklung des Anlagevermögens 2023

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.01.2023
Zugänge
Abgänge
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 392.049,92 0,00 0,00 392.049,92
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 1.391.387,15 6.215,27 0,00 1.397.602,42
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 941.934,74 0,00 0,00 941.934,74
2.333.321,89 6.215,27 0,00 2.339.537,16
2.725.371,81 6.215,27 0,00 2.731.587,08
Abschreibungen Restbuchwerte
01.01.2023
Zugänge
Abgänge
31.12.2023
31.12.2023
31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 388.712,43 3.337,49 0,00 392.049,92 0,00 3.337,49
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 1.339.822,08 25.404,15 0,00 1.365.226,23 32.376,19 51.565,07
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 923.585,09 5.346,92 0,00 928.932,01 13.002,73 18.349,65
2.263.407,17 30.751,07 0,00 2.294.158,24 45.378,92 69.914,72
2.652.119,60 34.088,56 0,00 2.686.208,16 45.378,92 73.252,21

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die TEMENOS Deutschland GmbH, Frankfurt am Main

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der TEMENOS Deutschland GmbH, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TEMENOS Deutschland GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 31. Mai 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Matthias Böhm, Wirtschaftsprüfer

ppa. Christoph Dietzel, Wirtschaftsprüfer

Mit Gesellschafterbeschluss vom 3. Juni 2024 wird der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 mit einer Bilanzsumme in Höhe von € 94.487.390,45 und einem Jahresüberschuss in Höhe von € 2.322.006,40 festgestellt und der Jahresüberschuss mit den bereits bestehenden Verlustvorträgen verrechnet und auf neue Rechnung vorgetragen.

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 03.06.2024 festgestellt.

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