dachbleche24 GmbH
Mahlerstraße 23A, 16269 Wriezen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jacob Rapp seit 16.4.2024 | Geschäftsführer |
Kay Weichert seit 2.6.2021 | Geschäftsführer |
Philipp Milz seit 1.12.2015 | Geschäftsführer |
Michael Wagner seit 15.9.2010 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Michael Wagner | 51.00% |
Ungelöste Beteiligungen (3)
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
dachbleche24 GmbHWriezenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.11.2022 bis zum 31.10.2023LageberichtErläuterung: I. Grundlagen des Unternehmens - Geschäftsmodell Die dachbleche24 GmbH (dachbleche24) ist Produzent von Metalldächern und Zubehör. Die Produktion erfolgt in 3 Standorten (Wriezen, Straufhain/OT Eishausen, Kevelaer) und darüber hinaus gibt es 6 weitere Standorte, sogenannte Outlet-Stores (Egeln, Laußnitz, Perleberg, Meßkirch, Pocking, Gera) an denen die Kunden die Waren bestellen und abholen können. Weiterhin verfügt dachbleche24 über eine eigene LKW-Flotte mit denen die fertigen Produkte an die Kunden geliefert werden. Dachbleche24 hat sich auf den B2C Kundenmarkt spezialisiert, dennoch wird der B2B Bereich sukzessive ausgebaut, hier findet aber keine aktive Kundenakquise bspw. durch einen Außendienstmitarbeiter statt, Stimulierungskonzepte wie die "Push-Strategie" werden jedoch genutzt. II. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahr 2023 hat das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 % abgenommen, während es im Jahr 2022 noch um 1,9 % gestiegen war . Dieser Rückgang im Jahr 2023 markiert eine Verschlechterung gegenüber der positiven Entwicklung im Jahr 2022, was zeigt, dass die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 mit Herausforderungen zu kämpfen hatte. Die privaten Konsumausgaben in Deutschland sind im Jahr 2023 gegenüber 2022 um 1,7 Prozent gesunken. Dies zeigt einen Rückgang in der Konsumbereitschaft der Verbraucher, die möglicherweise durch die anhaltenden wirtschaftlichen Unsicherheiten und Inflationseffekte beeinflusst wurde. Der Rückgang des privaten Konsums in Deutschland im Jahr 2023 kann auf mehrere Faktoren zurückgeführt werden: 1. Hohe Inflation: Eine anhaltend hohe Inflation hat die Kaufkraft der Verbraucher erheblich geschwächt. Höhere Preise, insbesondere für Energie und Lebensmittel, haben den verfügbaren Einkommensanteil, der für andere Ausgaben zur Verfügung steht, reduziert. 2. Energiekrise: Die Energiepreise sind, bedingt durch globale Ereignisse wie den Konflikt in der Ukraine, stark gestiegen. Dies hat nicht nur die Kosten für Haushalte erhöht, sondern auch Unsicherheiten bezüglich der zukünftigen Energieversorgung und Preise geschürt. 3. Zinssteigerungen: Die Europäische Zentralbank hat die Zinsen erhöht, um die Inflation zu bekämpfen. Dies führt zu höheren Kreditkosten für Haushalte und Unternehmen, was wiederum die Ausgabenbereitschaft dämpft. 4. Wirtschaftliche Unsicherheit: Die allgemeine Unsicherheit bezüglich der wirtschaftlichen Entwicklung, sowohl national als auch international, beeinflusst das Verbraucherverhalten negativ, da Verbraucher dazu neigen in unsicheren Zeiten weniger auszugeben und mehr zu sparen. 5. Geringeres Einkommenswachstum: In Zeiten wirtschaftlicher Schwäche und Unsicherheit kann das Wachstum der Löhne und Gehälter stagnieren oder fallen, was den Konsum weiter einschränkt. Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Dies stellt einen neuen Höchststand seit der deutschen Wiedervereinigung dar und zeigt einen leichten Anstieg gegenüber dem Vorjahr. Im Jahr 2023 sind die Verbraucherpreise in Deutschland durchschnittlich um 5,9 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Dies stellt eine leichte Abnahme der Inflationsrate im Vergleich zum Jahr 2022 dar, in dem die Inflationsrate noch bei 6,9 % lag. Trotz des leichten Rückgangs bleibt die Inflationsrate auf einem relativ hohen Niveau, was auf die anhaltenden Preisanstiege in verschiedenen Bereichen wie Energie, Lebensmittel und Dienstleistungen hinweist. Im Jahr 2023 begann der Stahlmarkt in Deutschland mit hohen Preisen, die durch eine verringerte Stahlerzeugung und gestiegene Nachfrage verursacht wurden. Die Preise für warmgewalzten Stahl begannen das Jahr auf einem hohen Niveau und stiegen im ersten Quartal weiter an. Dieser Anstieg war eine Folge der Knappheit bei bestimmten Flacherzeugnissen und einer starken Nachfrage auf dem Spotmarkt. Im weiteren Jahresverlauf veränderte sich jedoch die Situation. Ab dem zweiten Quartal begannen die Stahlpreise zu sinken, getrieben durch eine schwächere Nachfrage und zunehmenden Importwettbewerb. Besonders deutlich war der Rückgang der Preise am Terminmarkt, was auf wettbewerbsfähige Importangebote und eine allgemein schleppende Nachfrage zurückzuführen war. Die Preise für warmgewalzten Stahl sanken signifikant, und es gab eine bemerkenswerte Bewegung von den hohen Anfangspreisen hin zu niedrigeren Preisen im Sommer. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Stahlmarkt 2023 durch eine anfängliche Preissteigerung aufgrund von Produktionsrückgängen und einer starken Nachfrage geprägt war, gefolgt von einem spürbaren Rückgang der Preise im Laufe des Jahres aufgrund einer Abschwächung der Nachfrage und eines verstärkten Imports. Dachbleche24 ist in der Branche der metallverarbeitenden Betriebe ein Mitbewerber, welcher weiterhin gegensätzlich zum Markt den Fokus auf Privatkunden legt. Geschäftsverlauf/- Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage Dachbleche24 verzeichnete in den ersten Monaten des Jahres 2023 Verluste, welche auf im weiteren Geschäftsjahr nicht aufgefangen werden konnten. Gegenüber dem Vorjahr lag der Umsatz rund 12% unter dem Geschäftsjahr 2022, was ein Novum in der Firmengeschichte darstellt und der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung geschuldet ist. Die Coillieferanten haben sich hier als verlässliche Partner bewiesen und somit hat dachbleche24 an den Verträgen zum Konsignationslager festgehalten. In 2023 wurde das GRW Förderprogramm (Maschinen, Stapler u. ä.) fortgeführt und um ein weiteres BIG Digital Förderprogramm ergänzt. Für beide Förderprogramme sind bereits erste Förderzahlungen geflossen. Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr um 3.190 TEUR auf 23.249 TEUR gesunken. Durch den Umsatzrückgang im Vergleich zum Vorjahr und weiter gestiegener Materialaufwendungen sowie höherer Betriebskosten wird für das Berichtsjahr ein Jahresfehlbetrag von 1.511 TEUR ausgewiesen. Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um 1.012 TEUR auf 13.946 TEUR erhöht. Der Anstieg entfällt bei den Aktiva insbesondere auf Sachanlagen (1.395 TEUR) und sonstigen Vermögensgegenständen (665 TEUR); denen ein Rückgang bei den Vorräten von 769 TEUR gegenüber steht. Unter den Passiva sind insbesondere die kurzfristigen Verbindlichkeiten gestiegen. Die Eigenkapitalquote hat sich durch den Jahresfehlbetrag bei gleichzeitigem Anstieg der Bilanzsumme um 12,4 Prozentpunkte auf 8,6 Prozent minimiert. Die liquiden Mittel konnten trotz des schwierigen Marktumfeldes und des daraus resultierenden Jahresfehlbetrages durch entsprechende Maßnahmen gesichert werden. Die dachbleche24 weist zum Bilanzstichtag liquide Mittel in Höhe von 433 TEUR (Vorjahr: 589 TEUR) aus. Die Gesellschaft konnte im Geschäftsjahr 2022/2023 ihren Zahlungsverpflichtungen stets fristgerecht nachkommen. III. Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2023/2024 rechnen wir konservativ mit einem Umsatz von 24,1 Mio. EUR. Hieraus soll insbesondere durch die Preissenkungen beim Materialeinkauf und die Anpassung der Kostenstruktur dennoch ein leicht positives Jahresergebnis erzielt werden. Im Laufe des Jahres 2024 werden keine weiteren Standorte eröffnet und das Budget für den Bereich der Fußballwerbung und weiterer Neuinvestitionen (außerhalb der angestrebten Investitionen am Standort Wriezen unter Zuhilfenahme von Förderungen) weiterhin eingefroren. IV. Chancen- und Risikobericht Risiken Wesentliche Risiken für unsere Gesellschaft sind folgende: Lieferanten: Die Marktlage in der Beschaffung von Stahl hat sich entspannt und wir gehen von keiner erneuten Anspannung aus, aber aufgrund des Ukrainekrieges können dennoch erneut Lieferengpässe auftreten. Wir befinden uns durch die Vielzahl unserer Lieferanten und der guten und vertrauensvollen Geschäftsbeziehung zu diesen in einer verhältnismäßig guten Position. Energiekosten: Wir rechnen mit keinem weiteren Anstieg der Energiekosten. Liquidität: Wir haben die Lagerstände gut abgebaut und die Kostenstruktur geändert, wir rechnen damit, in der Saison entsprechende Liquiditätsreserven aufbauen zu können. Ukrainekrieg: Bis dato gab es keine gravierenden Auswirkungen des Krieges auf unser Geschäft. Personal: Geeignetes Personal zu finden wird zunehmend schwerer. Auch wenn wir selber im Groß- und Außenhandel und in der Lagerlogistik ausbilden, so hat die Fluktuation, gerade im Logistiksegment signifikant zugenommen. Wir wirken dieser Entwicklung durch Lohnerhöhungen und verschiedene Mitarbeiterbenefits entgegen und sind stetig dabei das Arbeitsklima zu verbessern. Chancen Neukundengewinnung: Aufgrund der steigenden Markenbekanntheit steigt die Weiterempfehlungsquote unserer Kunden überproportional. Wir haben in der Vergangenheit unser Werbebudget stetig ausgebaut und sind nun an einem Wendepunkt. Die bestehenden Budgets unterliegen alle einer harten Kontrolle, im Bereich Fußball- und Zeitungswerbung werden bestehende Budgets sukzessive auf andere Werbemittel übertragen, gerade im Bereich SEO haben wir hier Potenzial. Kunden die bereits bei uns bestellt haben, sind höchst zufrieden mit der Abwicklung und empfehlen uns im Regelfall weiter. Wettbewerbsvorteil: Von Anfang an hat dachbleche24 stark auf den Vertrieb via Onlineshop/App gesetzt, diesen Wettbewerbsvorteil werden wir weiter ausbauen und stärken. Kundenzufriedenheit: Durch weitere Automatisierung unserer Prozesse gelingt es uns, sukzessive die (ohnehin schon niedrige) Fehlerquote zu senken und unseren Kunden ein gutes Gefühl zu geben. V. Gesamtaussage Grundsätzlich bleibt festzuhalten, dass wir mit der Gesamtentwicklung in 2023 nicht zufrieden sind. Die Weichen für den ein erneutes Umsatzwachsum und die Verbesserung/ Erhöhung unseres Jahresüberschusses sind gestellt. Sollte der Ukrainekrieg ein Ende finden und Europa wieder in den "Normalmodus" zurückkehren, sehen wir sehr gute Chancen unseren Wachstumskurs weiter verfolgen zu können.
Wriezen, den 31.01.2024 Michael Wagner, Geschäftsführer Philipp Milz, Geschäftsführer Kay Weichert, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangAnlagenspiegelAnlagespiegel Brutto Allgemeine Angaben zu Bilanzierung, Bewertung, Währungsumrechnung und KonsolidierungDie dachbleche24 GmbH hat ihren Sitz in Wriezen und ist eingetragen in das Handelsregister beim: Registergericht: Frankfurt (Oder) Registergerichtnummer: HRB 13175 Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB). Die Gesellschaft ist zum Abschlussstichtag als mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB einzustufen. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen. Latente Steuern werden auf Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz ermittelt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Zum Abschlussstichtag ergeben sich unterschiedliche Bewertungen in Handels- und Steuerbilanz bezüglich Vermögensgegenständen des Sachanlagevermögens, die zu aktiven latenten Steuern führen. Auf das Wahlrecht zum Ansatz aktiver latenter Steuern nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird verzichtet. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die dem Vorjahresabschluss zum 31. Oktober 2022 zugrunde liegenden Ansatz-, Bewertungs- und Ausweismethoden werden grundsätzlich fortgeführt. Die Geschäftsführung geht von der Fortführung des Unternehmens aus (going concern). Gründe, die gegen die Fortführung sprechen, sind nicht erkennbar Informationen zur BilanzEntgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden bei Zugang mit ihren Anschaffungskosten abzüglich Zuschüsse aktiviert und planmäßig linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens sind mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich Zuschüsse bewertet worden. Bei abnutzbaren Vermögensgegenständen sind planmäßige Abschreibungen vorgenommen worden. Die Nutzungsdauer wurde anhand der von der Finanzverwaltung veröffentlichten Abschreibungstabellen ermittelt. Soweit erforderlich sind die niedrigeren beizulegenden Werte angesetzt worden. Für geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bis 800,00 EUR wurde auch in der Handelsbilanz vom Wahlrecht gemäß § 6 Abs. 2 EStG Gebrauch gemacht und im Jahr der Anschaffung zugleich ein Abgang unterstellt. Die Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens sind aus dem beigefügten Anlagespiegel (Anlage zum Anhang) ersichtlich. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bilanziert. Bei der Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden in die Herstellungskosten einbezogen: Materialeinzel- und Materialgemeinkosten, Fertigungseinzel- und Fertigungsgemeinkosten sowie die Sonderkosten der Fertigung. Die Warenbestände wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit erforderlich sind die niedrigeren beizulegenden Werte angesetzt worden. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben in Höhe von 168.010,52 EUR (Vorjahr: 169.521,47 EUR) eine Restlaufzeit von über einem Jahr. In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind solche gegen Gesellschafter in Höhe von 2.858,60 EUR (Vorjahr: 3.528,60 EUR) enthalten. Guthaben bei Kreditinstituten und Kassenbestände werden zum Nennwert bilanziert. Das Stammkapital in Höhe von 25.000,00 EUR entspricht dem Handelsregistereintrag und den Festlegungen im Gesellschaftsvertrag. Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des Betrages angesetzt worden, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag drohenden Verluste und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken. Die Bewertung erfolgt mit dem voraussichtlichen Erfüllungsbetrag. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Personalverpflichtungen (137.400,48 EUR) und Kosten für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses (42.000,00 EUR). Informationen zur GuVIm Geschäftsjahr wurden aus "Sale-and Mietkauf-back" Transaktionen Umsatzerlöse in Höhe von 317.651,73 EUR erzielt, denen Materialaufwendungen in gleicher Höhe für den Abgang der betreffenden Gegenstände gegenüberstehen. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 37.592,26 EUR enthalten Sonstige AngabenZum Abschlussstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB. Im Berichtsjahr vom 1. November 2022 bis 31. Oktober 2023 wurden durchschnittlich 94 Arbeitnehmer beschäftigt, davon 58 Mitarbeiter und 36 Mitarbeiterinnen . Als Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2023 bestellt: * Herr Michael Wagner Strategisches Management * Herr Philipp Milz Strategisches Management * Herr Kay Weichert Operatives Management Die Angabe zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführung unterbleibt in Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB. Dem Geschäftsführer, Herrn Kay Weichert, wurde im Vorjahr ein Darlehen in Höhe von 45.000,00 EUR gewährt. Das Darlehen hat eine Laufzeit von 48 Monaten und wird mit 2,0 % p.a. verzinst (bei jährlicher Abrechnung). Die Tilgung erfolgt in 48 monatlichen Raten zu je 250,00 EUR mit einer entsprechend abweichenden Schlussrate. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung, die wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben, sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten. Unterschrift der Geschäftsleitung
Wriezen, den 31.01.2024 Michael Wagner, Geschäftsführer Philipp Milz, Geschäftsführer Kay Weichert, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung Der Jahresabschluss wurde am 31.01.2024 von der Gesellschafterversammlung festgestellt. BerichtsprüfungBestätigungsvermerk des Abschlussprüfersan die dachbleche24 GmbH, WriezenPrüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der dachbleche24 GmbH, Wriezen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Oktober 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. November 2022 bis zum 31. Oktober 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der dachbleche24 GmbH, Wriezen, für das Geschäftsjahr vom 1. November 2022 bis zum 31. Oktober 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Oktober 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. November 2022 bis zum 31. Oktober 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dresden, 5. September 2024 Schell
& Block GmbH
Schell, Wirtschaftsprüfer Anlagenspiegel (brutto)
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