Art Dentale Freiburg GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und Laborbedarf
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Shtilyana Koppe seit 7.1.2026 | Geschäftsführer |
Matthew Stephane Bach seit 27.3.2025 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
ICLEI - Local Governments for Sustainability (Management) Inc. | 0.00% |
ICLEI - Local Governments for Sustainability e.V. | 0.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ICLEI European Secretariat GmbHFreiburg im BreisgauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023ICLEI European Secretariat GmbH, FreiburgI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die ICLEI European Secretariat GmbH (im Folgenden: ICLEI Europe) mit Sitz in Freiburg im Breisgau ist als Teil des globalen Kommunalnetzwerkes ICLEI - Local Governments for Sustainability geographisch hauptsächlich zuständig für den europäischen Raum sowie die MENA Region (Mittlerer Osten und Nordafrika) des Netzwerkes und unterstützt in dieser Rolle europäische Kommunen, die sich für nachhaltige Entwicklung engagieren. Als Mitgliederorganisation bietet ICLEI seinen Mitgliedern eine Plattform zur Vernetzung und zum Erfahrungsaustausch sowie die Möglichkeit, mit Hilfe von Publikationen, Leitfäden und aktiver Unterstützung durch 141 Nachhaltigkeits- und Kommunikationsexperten einen positiven ökologischen, ökonomischen und sozialen Wandel voran zu treiben. Die Expertise der ICLEI European Secretariat GmbH deckt ein weites Themenfeld ab, das u.a. Klimaschutz und Klimaanpassung, Energie, Nahrungsmittel, Infrastruktur, Gebäude und Gebäudewesen, Mobilität und Transport, Beschaffung und nachhaltiges Wirtschaften, Abfall, Wasser, Indikatoren und Erfolgsmessung, Integriertes Management, Governance, Beteiligung und soziale Innovation, smarte und grüne Infrastrukturlösungen und Biodiversität und Ökosystemdienstleistungen umfasst. ICLEI fördert den Wissensaustausch u.a. durch die Vermittlung des Zugangs zu technologischen, organisatorischen und finanziellen Innovationen und durch die Beteiligung an Projekten, die durch Horizon 2020, HORIZON Europe oder andere europäische oder nationale Förderprogramme sowie Stiftungen finanziert werden. Die Aktivitäten umfassen ausserdem Schulungen zu Themen wie nachhaltige öffentliche Beschaffung, Aktionspläne für nachhaltige Energie, integriertes Wassermanagement, innovative kommunale Steuerung und die Durchführungen von Konferenzen zu diversen kommunalen Nachhaltigskeitsthemen. Des Weiteren vertritt ICLEI Kommunen in europäischen und globalen Politikprozessen durch Zusammenarbeit mit nationalen und europäischen Regierungen, der Europäischen Kommission, den Vereinten Nationen, der Wissenschaft und Wirtschaft sowie mit NGOs. Die ICLEI European Secretariat verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Zweck der Gesellschaft ist die Förderung des Umweltschutzes. 2. Forschung und Entwicklung ICLEI Europe ist nicht nur im Bereich des Wissenstransfers tätig, sondern ist auch im Bereich der Forschung und Entwicklung aktiv. Das heißt neben der Verbreitung von Innovationen sind ICLEI Europe Mitarbeiter auch selbst an der Entwicklung von innovativen Ansätzen insbesondere im Bereich Planung und Governance beteiligt. Diese Arbeit findet überwiegend im Rahmen der EU Forschungsrahmenprogramme Horizon 2020 und Horizon Europe statt, wo ICLEI Europe zahlreiche Partnerschaften mit Universitäten und Instituten der angewandten Wissenschaft unterhält. Um die nachhaltige Entwicklung voranzutreiben ist es notwendig, durch permanente Innovation die Grenzen in den Städten und übergeordneten Institutionen zu erweitern und zu verschieben, und mit und in Städten gemeinsam Laborsituationen zu schaffen, um Forschungsergebnisse in gemeinsamen Innovations- und Ko-Kreationsprozessen in brauchbare Instrumente weiterzuentwickeln. I. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 waren die unmittelbaren Auswirkungen der COVID-19 Pandemie, wie z.B. Lockdowns, nur noch in abgeschwächter Form zu spüren. Die wirtschaftliche Erholung erfolgte aufgrund des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine und dessen Folgen jedoch nur stockend. Die notwendige Umstellung der Energieversorgung, insbesondere im Bereich der Gaslieferungen und der Wärmeerzeugung sowie temporäre Knappheit in den Märkten führten zu einem deutlichen Anstieg der Inflation, die auch im Jahr 2023 auf einem hohen Niveau verharrte. Der resultierende Kaufkraftverlust führte zu einer allgemeinen Konsumzurückhaltung, die wiederum das Produktionsniveau und die Investitionsneigung in der Privatwirtschaft beeinträchtigten. Allerdings blieben die für ICLEI Europe relevanten Rahmenbedingungen hiervon weitestgehend unberührt. Nach wie vor blieb die Umstellung auf erneuerbare Energien im Fokus der Umstellung der Energiesysteme, auch wenn die Thematik von Gas als Brückentechnologie und eine mögliche größere Rolle für die Kernkraft ebenso Teil der Diskussionen bleiben. Mit dem Green Deal bestand aber ein unverändert stabiler strategischer Rahmen in der EU, an dem sich die weiteren regulatorischen und gesetzgeberischen Prozesse ausrichten. Dasselbe gilt für die Ausrichtung relevanter Förderprogramme oder von Maßnahmen, die die Umsetzung begleiten und unterstützen. Die neugeschaffene Aufbau- und Resilienzfazilität der Europäischen Kommission muss ihre Wirkung erst noch entfalten. Auch wenn diese den Umbau zur Klimaneutralität und die Digitalisierung in den EU Staaten unterstützen soll, bleibt offen, inwieweit Kommunen von diesen Mitteln direkt profitieren werden, da die einzelnen Projektentscheidungen in der Hoheit der Mitgliedsstaaten liegen. In Summe waren die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die Nachhaltigkeits- und Umweltbranche etwas besser als für die Gesamtwirtschaft. Sollte sich die Entwicklung der Gesamtwirtschaft nicht verbessern, könnte jedoch die Umwelt- und Nachhaltigkeitsthematik unter Druck geraten. 2. Geschäftsverlauf Aufgrund der durchaus guten Rahmenbedingungen und einer hohen Erfolgsquote bei der Bewerbung um Projektzuschüsse war das Jahr erneut von einem deutlichen Wachstum in Umsatz und Aktivitäten gekennzeichnet. Weiterhin treiben europäische Forschungs- und Innovationszuschüsse diese Entwicklung, wobei nicht nur die relativ umfangreichen Projekte aus den sogenannten Missionen für klimaneutrale und smarte Städte sowie zur Klimaanpassung eine Rolle spielen, sondern auch andere Themen wie z.B. Kreislaufwirtschaft und vor allem Biodiversität und naturbasierte Lösungen erheblich beitragen. Die Einnahmen aus Projektzuschüssen stiegen um 34,7% auf EUR 9.659.515,22. Angesichts des positiven Trends der Entwicklung ist es nicht überraschend, dass die Personalrekrutierung noch nicht vollumfänglich Schritt halten kann, da neben der Einrichtung und Besetzung von neuen Stellen auch die Fluktuation von Mitarbeitenden kompensiert werden muss. Demographischer Wandel, Fachkräftemangel und veränderte Anspruchs- und Erwartungshaltungen und der internationale Kontext erschweren zusätzlich die Personalakquise und führen zu spürbarem Mehraufwand im Prozess. Aufwendungen im Bereich Infrastruktur konzentrierten sich wesentlich auf die Verbesserung der vorhandenen Büroinfrastruktur, so dass eine bessere und effektivere Nutzung und Auslastung der vorhandenen Büroräume gewährleistet werden kann, um auch bei gestiegenem Personalvolumen eine ausreichende Präsenz vor Ort und nach Wunsch zu ermöglichen. Nur am Standort Brüssel wurden die Bürokapazitäten deutlich erweitert. Erneut konnte das Geschäftsjahr mit deutlich gestiegenen Umsatzerlösen und einem positiven Jahresergebnis abgeschlossen werden. Der Jahresüberschuss wurde vollständig in die Reserven eingestellt. Damit bleibt die notwendige Resilienz des Unternehmens in einem zunehmend schwieriger werdenden politisch-strategischen Umfeld gesichert. Dies geschieht auch vor dem Hintergrund laufender Umstrukturierungsmaßnahmen und einem anstehenden Wechsel in der Geschäftsführung. In Anpassung an den größeren Geschäftsumfang sind auch die Personalkapazitäten deutlich angewachsen, wenn auch nicht an allen Stellen im notwendigen Maß. Die Zahl der Angestellten stieg im Lauf des Geschäftsjahres von 131 auf 141. Unter Berücksichtigung der geltenden Regelungen zum mobilen Arbeiten wurde die Zahl der Arbeitsplätze nur geringfügig aufgestockt und dies vor allem am Standort Brüssel, wo unter derselben Adresse ein neues Büro in einem anderen Stockwerk bezogen werden konnte. Am Standort Berlin wurde das Büro zu einem neuen Co-Working Anbieter mit besseren Dienstleistungen und Rahmenbedingungen verlagert. Da sich die Regelungen zum mobilen Arbeiten bewährt haben, besteht auf absehbare Zeit keine Absicht, diese zu verändern. ICLEI Europe ist aufgrund der aufgebauten Kapitalreserven und einer guten Liquidität jederzeit in der Lage, auf kapazitative Veränderungsnotwendigkeiten an allen drei Standorten zu reagieren. Auch im abgelaufenen Geschäftsjahr waren die EU Forschungs- und Innovationsprogramme überwiegend für das Wachstum über alle Themenbereiche hinweg verantwortlich. Dies ist zu einem geringeren Anteil auf den bestehenden Rahmenvertrag für das existierende Konsortium zur Unterstützung der Mission für klimaneutrale Städte zurückzuführen, der eine gewisse Förderungskontinuität generiert, liegt aber überwiegend an außergewöhnlich hohen Erfolgsquoten bei der Projektakquise, die weit über dem Programmdurchschnitt liegen. Dadurch ist ein weiteres Wachstum zumindest kurzfristig vorgezeichnet. Grundsätzlich betrifft das Wachstum alle Themenbereiche, jedoch nicht in gleichem Umfang. Insbesondere die Themen nachhaltige urbane Nahrungsversorgung und Ernährungssysteme, Biodiversität und naturbasierte Lösungen, Kreislaufwirtschaft sowie Lokale Green Deals waren überaus erfolgreich. Eher konstant war die Entwicklung im Feld der verschiedensten Kampagnen- und Vernetzungstätigkeiten, die überwiegend für die Europäische Kommission erbracht werden. Ebenso verhielt es sich mit anderen etablierten Bereichen, wie der europäischen Mobilitätswoche, oder Informations- und Fortbildungsaktivitäten im Themenfeld nachhaltige öffentliche Beschaffung und Innovationsbeschaffung. Die Vorbereitung größerer Veranstaltungen im Jahr 2024 hatte hier nur geringen Einfluss. Insgesamt ging der proportionale Anteil dieser Projekte am Gesamtumsatz weiter zurück. Weiterhin positiv entwickeln sich die Mitgliederzahlen in Europa. Dies ist auch auf verbesserte und erweiterte Angebote für Mitglieder zurückzuführen, die überwiegend in Form von Fortbildungs- und Informationswebinaren durchgeführt werden. Die steigenden Mitgliederzahlen sind für die Organisation wichtig, da sie insbesondere im politischen Kontext Glaubwürdigkeit und Gewicht verleihen. Es wird daher angestrebt diese Angebote weiter auszubauen und zu verbessern. 3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage a. Ertragslage Mit einer Steigerung um fast 23% auf 12,2 Mio. Euro lagen die Einnahmen insgesamt im Geschäftsjahr 2023 im Rahmen der Erwartungen. Wie bereits im Vorjahr ist dies ausschließlich auf das Wachstum der Aufwandszuschüsse zurückzuführen, das mit 35% noch deutlich über dem Zuwachs bei den gesamten Umsatzerlösen lag, während die sonstigen Erlöse auch in absoluten Zahlen zurückgingen. Der Anstieg speist sich im Wesentlichen aus der im Vorjahr außergewöhnlich hohen Erfolgsquote bei Projektanträgen im Bereich Forschung, Innovation und Wissenstransfer. Auch wenn die steigende Zahl der Mitarbeitenden die verfügbaren fachlichen Qualifikationen und damit die Kapazitäten für die Antragsstellung erhöhen, kann angesichts der gesamtwirtschaftlichen Situation nicht davon ausgegangen werden, dass die Erfolgsquoten dauerhaft auf diesem Niveau gehalten werden können. Bei den Mitgliedsbeiträgen konnte, anders als bei der Mitgliederzahl, kein weiterer Zuwachs erzielt werden, so dass der proportionale Anteil an den Erlösen weiter zurückging. Ausgehend von der erreichten Konsolidierung des vorherigen Anstiegs soll die Rekrutierung neuer Mitglieder weiter intensiviert werden. Auf der Kostenseite sind die Aufwendungen für Personal nochmals deutlich um 26,1 % angestiegen und damit deutlich stärker als die Kapazitäten, die lediglich um 8% gewachsen sind. Die Ursachen hierfür liegen in deutlich höheren Tarifabschlüssen sowie Sonderzahlungen in Reaktion auf die während der Pandemie deutlich angestiegene Inflation. Ein weiterer Faktor waren aufgrund der Größe notwendige interne Strukturanpassungen, die mit Beförderungen verbunden waren. Gleichermaßen sind die sonstigen betrieblichen Aufwendungen nochmals um ca. 44,8% angewachsen. Ursächlich hierfür sind umfänglichere Reisetätigkeiten, da nach dem Auslaufen von pandemiebedingten Restriktionen die Anzahl von Vor-Ort-Veranstaltungen und Besprechungen wieder stark zunimmt. Weiterhin erwähnenswert sind Aufwendungen aufgrund von Währungsdifferenzen von US-Dollar Beständen. Zusammenfassend ist die Ertragslage als gut zu bewerten. b. Finanzlage Im abgelaufenen Geschäftsjahr blieb die Finanzlage der ICLEI Europe weiterhin gut. Während die Bankguthaben weiter angewachsen sind, von vormals 16,6 Euro auf nun 18,7 Mio Euro, blieb ihr Anteil am Gesamtvermögen unverändert, da die Bilanzsumme insgesamt auf 23,7 Mio gestiegen ist. In dieser Entwicklung bildet sich das gestiegene Volumen der Aufwandszuschüsse für Projekte ab, die mit hohen Vorfinanzierungen ausgestattet sind, um eine angemessene Liquiditätsausstattung zu sichern, die jederzeit die reibungslose Projektumsetzung unterstützt und damit die Fokussierung auf den Projekterfolg ermöglicht. Somit kann allen Zahlungsverpflichtungen jederzeit und pünktlich nachgekommen werden und die finanziellen Risiken sind nach wie vor als gering einzuschätzen. Die Verbindlichkeiten, die sich überwiegend aus Verbindlichkeiten gegenüber Projektpartnern aus vorfinanzierten Projekten zusammensetzen, sind von 9,4 Mio Euro auf 7,3 Mio Euro deutlich zurückgegangen. Hingegen sind die passiven Rechnungsabgrenzungsposten deutlich angestiegen. Waren es im Vorjahr noch 8,5 Mio Euro, beliefen sie sich im abgelaufenen Geschäftsjahr schon auf 12,7 Mio Euro. Verursacht wird dieser Anstieg durch den Start vieler neuer Projekte, die im Verhältnis zu den hohen Vorauszahlungen nur wenige Mittel verbraucht haben. Mit der Einstellung des Jahresergebnisses in die Betriebsmittelrücklage konnte die Eigenkapitalbasis weiter gestärkt werden. In Zeiten, die durch verschiedene Krisen und politische Unsicherheiten und Veränderungen geprägt sind, verbessert dies die Resilienz der Organisation. Angesichts der gestiegenen Bilanzsumme blieb die Eigenkapitalquote konstant bei knapp 14%. c. Vermögenslage Die Vermögenslage ist nahezu unverändert und stabil. Das Sachanlagevermögen ging aufgrund von planmäßigen Abschreibungen deutlich zurück. Neue Investitionen wurden nicht in der Höhe des Vorjahres getätigt. Da räumlich kaum Erweiterungen möglich waren, wurden auch keine Investitionen in weitere Arbeitsplatzausstattung notwendig. Daher wurden im Wesentlichen nur Arbeitsgeräte bzw. Laptops für weitere Mitarbeitende beschafft. Unverändert bestehen Forderungen beinahe ausschließlich gegenüber öffentlichen Förderern oder Auftraggebern, wobei die Europäische Kommission hier mit Abstand die größte Rolle spielt. Es handelt sich daher um werthaltige kurzfristige Forderungen, die in der Regel innerhalb des ersten Halbjahrs des Folgejahres ausgeglichen werden. Da die Zahl der Mitarbeitenden perspektivisch weiter wachsen wird, steht die Suche nach neuen Bürokapazitäten am Standort Freiburg permanent auf der Tagesordnung. Sollten geeignete Räumkeiten gefunden werden, müssten auch Investitionen in weitere Büroausstattung getätigt werden, die angesichts der Finanzausstattung jederzeit möglich sind. Am Standort Berlin steht weiterhin die Nutzung flexibler Co-Working Lösungen auf der Tagesordnung, die eine schnelle Reaktion auf Wachstum ermöglichen, ohne langfristige strukturelle Kosten zu generieren. Auch im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden neben der Nutzung von kurzfristigen Festgeldangeboten in geringerem Umfang liquide Mittel in konservativen Wertpapieren angelegt. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Für die mittelfristige Resilienz der Organisation ist eine angemessene Eigenkapitalausstattung erforderlich. Obwohl die Bilanzsumme weiter angestiegen ist, konnte die Eigenkapitalquote von rund 14% wie geplant gehalten werden. Unter der Berücksichtigung des gemeinnützigen Zwecks der Organisation und der beinahe ausschließlich öffentlichen Geldgeber wird diese Quote derzeit als ausreichend angesehen. Für die erfolgreiche und reibungslose Durchführung des Tagesgeschäfts ist die ausreichende Verfügbarkeit liquider Mittel ein Kernfaktor, um jederzeit sämtliche Zahlungsverpflichtungen und Verbindlichkeiten zeitgerecht erfüllen zu können. Mit dem weiteren Anwachsen der Bankguthaben auf nun 18,7 Mio Euro ist die Liquiditätsausstattung sehr gut. Hauptverantwortlich hierfür sind die hohen Umfänge der Vorfinanzierung von Projekten seitens der EU. Die Tatsache, dass gleichzeitig die gegenüber Projektpartnern bestehenden kurzfristigen Verbindlichkeiten zurückgegangen sind, ist in den Zahlungsrhythmen einzelner Projekte begründet. Darüber hinaus haben wir keine weiteren finanziellen Leistungsindikatoren definiert, weil es für die Ziele der Organisation vorrangig ist, über ausreichende Mittel zu verfügen, um auch mittel- und langfristig Projekte durchführen zu können, die aus unserer Sicht für die Erfüllung des Satzungszweckes sinnvoll und nützlich sind. 5. Gesamtaussage Erneut lagen Einnahmen und Ergebnis über den Erwartungen. Vor allem der erneut sehr starke Anstieg der Aufwandszuschüsse um 34,7% ist bemerkenswert. Da jedoch die sonstigen Umsatzerlöse in absoluten Zahlen zurückgingen, stieg der Gesamtumsatz nur um 22,7%. Aufgrund der allgemeinen Gehaltsentwicklung, verursacht durch die hohen Inflationsraten, der Verlagerung von Stellen in das Brüsseler Büro und einen kompetitiver werdenden Arbeitsmarkt für qualifizierte Kräfte sowie interne Strukturanpassungen, sind die Personalaufwendungen deutlich stärker angestiegen als dies der geringe Zuwachs an Kapazitäten hätte erwarten lassen. Dennoch ist aufgrund der positiven Gesamtentwicklung ein weiterer Personalaufbau erforderlich. Die wieder angestiegenen US-Dollar Bestände beeinflussen durch Währungsumrechnung immer wieder das Jahresergebnis, und trugen mit mehr als 100 T Euro zu den sonstigen Aufwendungen bei. Zur Stärkung des Eigenkapitals wurde der gesamte Jahresüberschuss in Höhe von EUR 324.696,01 erneut in die Rücklagen eingestellt. Damit ist die ICLEI Europasekretariat sehr gut aufgestellt, um sich den Herausforderungen in krisenhaften und unsichereren Zeiten zu stellen und sich weiter positiv zu entwickeln. III. Prognosebericht Auf der Basis der außergewöhnlich hohen Erfolgsquote bei Anträgen für Projektförderung in den Vorjahren, wird sich der Wachstumskurs auch im Jahr 2024 fortsetzen. Da dieser zunehmend eine Herausforderung für die Personalrekrutierung darstellt und auch die Bürokapazitäten in Freiburg und Brüssel weitestgehend ausgeschöpft sind, soll der Umfang der Akquiseaktivitäten etwas reduziert werden, auch wenn mittelfristig nicht von Erfolgsquoten in der Höhe der Vorjahre ausgegangen werden darf. Damit soll mittelfristig eine Konsolidierung auf hohem Niveau erreicht werden. Allerdings wird sich das Wachstum nicht mehr gleichmäßig über alle Themenbereiche erstrecken, sondern zu mehr Ungleichgewichten zwischen den im Vorjahr im Rahmen einer Strukturreform neu etablierten 17 Teams führen. Vor allem in den Bereichen Biodiversität und naturbasierte Lösungen, Klimaanpassung und Resilienz, sowie klimaneutrale Städte ist weiteres Wachstum zu erwarten. Die Aufteilung der Themenbereiche in eigene Teams unterstützt deren direkte Sichtbarkeit und Profilierung nach außen und damit auch die Vertretung in relevanten politischen Prozessen auf EU Ebene und darüber hinaus. Das aktuelle Jahr wird auch von einer Vielzahl von Veranstaltungen und damit Profilierungschancen gekennzeichnet sein. Neben strategisch wichtigen ICLEI Konferenzen in Europa, wie die EcoProcura, das europäische Resilienzforum und die europäische Konferenz nachhaltiger Städte und Gemeinden, zählen dazu auch Konferenzen unter der belgischen EU Präsidentschaft und der ICLEI Weltkongress in Sao Paulo. Da sich die ICLEI Europe in ihrer strategischen Ausrichtung sehr stark am europäischen Green Deal orientiert, könnten sich infolge der Europawahlen geringfügige Unsicherheiten ergeben, da abhängig vom Ergebnis nicht vorhersehbar ist, ob und wie der Green Deal seine Fortsetzung finden wird. Da jedoch der mehrjährige Finanzrahmen der EU noch bis zum Jahr 2027 festgelegt ist, sind keine unmittelbaren Folgen für die wirtschaftliche Entwicklung zu erwarten. Dennoch wird eine stärkere Diversifizierung und breitere Aufstellung der Finanzierungsquellen angestrebt. Insgesamt wird eine spürbare Steigerung des Jahresumsatzes und ein positives Jahresergebnis erwartet. Ziel wird es sein, die Basis für eine nachhaltige zukünftige Entwicklung weiter zu verbessern und Optionen für notwendige Zukunftsinvestitionen zu schaffen. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Branchenspezifische Risiken und Chancen Da die Auswirkungen des Klimawandels und des Artenschwundes immer mehr sichtbar werden und sich letztlich vor Ort zeigen, stehen lokale Antworten und Lösungsansätze für mehr Klimaschutz, bessere Klimaanpassung und Artenschutz hoch im Kurs. Hieraus ergeben sich weiterhin gute Chancen für die Beteiligung an Projekten. Gleichzeitig verbessern sich die Möglichkeiten seitens der Städte, sich aktiv in politische Entscheidungsprozesse auf übergeordneten Ebenen einzubringen, auch wenn ein wirklicher kooperativer Governance Prozess im politischen Mehrebenensystem noch in weiter Ferne liegt. Mit dem mehrjährigen Finanzrahmen bietet die EU eine in weiten Teilen verlässliche Grundlage und einen klaren Orientierungsrahmen für die Projektentwicklung. Daher werden auch von den anstehenden Europawahlen keine wesentlichen oder unmittelbaren Beeinträchtigungen des Geschäftsverlaufs erwartet. Jedoch können sich mittelfristig durch Verschiebungen im mehrjährigen EU Finanzrahmen ab 2028 Herausforderungen ergeben, sollten thematische Schwerpunkte neu gesetzt werden, oder sich grundsätzlich veränderte Verteilungen zwischen zentralen und dezentralen Budgetanteilen ergeben. Auch die sich abzeichnende Erweiterung der EU könnte gegebenenfalls zu Risiken aber auch Chancen führen. Es zeichnet sich ab, dass die Einschnitte der COVID-19 Krise und der andauernde Krieg in der Ukraine tiefere Spuren in der ökonomischen Entwicklung Europas und insbesondere Deutschlands hinterlassen. Die lange Zeit hohe Inflation, sinkende Reallöhne und eine schwache Konjunktur sowie die veränderte Sicherheitslage haben in breiten Teilen der Bevölkerung Verunsicherung hervorgerufen. Darüber hinaus stehen viele Länder nach wie vor unter erheblichem Migrationsdruck. In dieser Situation gewinnen populistische Politikangebote und scheinbar einfache Lösungen immer mehr an Attraktivität. Bedrohungen durch die Klima- und Biodiversitätskrisen, die für den Einzelnen nicht jederzeit und unmittelbar spürbar sind, treten zunehmend in den Hintergrund. Teilweise werden Klimaschutzmaßnahmen für die schwache Wirtschaftsentwicklung verantwortlich gemacht und die Akzeptanz für notwendige Maßnahmen geht deutlich zurück. Sollte dieser Trend anhalten, ist davon auszugehen, dass dies auch Einfluss auf die Förderlandschaft haben wird, woraus sich Risiken für die Entwicklung der ICLEI Europe ergeben könnten. Andererseits sind viele Entwicklungen und Umstellungen, wie zum Beispiel im Bereich erneuerbare Energien, oder selbst Elektromobilität, so weit fortgeschritten, dass sie durch Veränderungen in der Politik kaum mehr aufgehalten werden können. Eine Verlangsamung der Dynamik in diesem Bereich könnte allerdings eintreten. Der grundlegende Trend für die Umwelt- und Nachhaltigkeitsbranche bleibt positiv, da die bestehenden Herausforderungen nicht einfach verschwinden werden, sondern durch aktives Handeln adressiert werden müssen. Daraus ergeben sich in der Gesamtbetrachtung mehr Chancen als Risiken, auch wenn sich im Einzelnen Widerstände ergeben können, die überwunden werden müssen. Wir gehen daher von einer stabilen wirtschaftlichen Entwicklung der ICLEI Europe aus, wenn auch mittelfristig mit einer verminderten Dynamik. 2. Ertragsorientierte Risiken und Chancen Mit den hohen Erfolgsquoten bei der Bewerbung um zuwendungsbasierte Projekte, vor allem im EU Programm "Horizon Europe", hat sich die Balance zwischen Zuwendungen und Vernetzungs- und Fortbildungsaktivitäten weiter zugunsten der Zuwendungen verschoben. Offene Fragen zur abrechnungsfähigen Jahresarbeitszeit und anderen Änderungen im "Horizon Europe" Programm konnten zufriedenstellend geklärt werden, so dass der proportional wachsende Anteil der Zuwendungen ein nur geringfügiges ertragsorientiertes Risiko darstellt. Die verhältnismäßig gute Ertragslage der Vorjahre konnte auch durch einen verzögerten Aufbau notwendiger Verwaltungskapazitäten und eine trotz Wachstum konstante Anzahl von Büroarbeitsplätzen erzielt werden. Da bei beiden Komponenten ein Wachstum erforderlich ist, dürften die Jahresergebnisse bei weiterhin steigendem Umsatz zumindest mittelfristig etwas schwächer ausfallen. Dies auch, da insbesondere im IT Bereich auch notwendige Investitionen anstehen, um die Arbeitsfähigkeit auch zukünftig abzusichern und zu verbessern. Selbst bei einem geringen Wachstum der Umsätze wird es eine Herausforderung sein, die Ertragslage auf dem bisherigen Niveau zu halten oder gar zu steigern, da es aufgrund der grundsätzlichen Ausrichtung der ICLEI Europe nur sehr schwer möglich ist, den Anteil Vernetzungs- und Fortbildungsaktivitäten wesentlich zu steigern. Steigende Zinsen als Gegenmittel zur Inflation können aufgrund der hohen Liquidität zumindest vorübergehend einen positiven Beitrag zur Ertragslage leisten. Damit werden auch die Aufwendungen für sogenannte Verwahrentgelte während der Niedrigzinsphase in gewissem Maß kompensiert. Sollten die Zinsen dauerhaft auf einem attraktiven Niveau verharren, ist damit zu rechnen, dass es früher oder später zu einer Berücksichtigung bei der Auszahlung von Projektmitteln kommen wird. Über die bestehenden Bankguthaben, Forderungen und Verbindlichkeiten hinaus werden Finanzinstrumente nicht genutzt. Ein Anteil der Kapitalreserve wird in einen konservativen nachhaltigen Anlagefonds ausgelagert. Abhängig vom Zinsniveau kann eine aktivere Bewirtschaftung der beachtlichen Liquiditätsreserven erforderlich sein, um die Ertragslage zu stärken und mögliche Inflationsverluste bestmöglich auszugleichen. Zusammenfassend wird auch weiterhin eine stabile Ertragslage erwartet, wobei mittelfristig die Überschüsse und damit die Erhöhungen der Kapitalreserve geringer ausfallen dürften. Entsprechend der gemeinnützigen Ausrichtung der ICLEI Europe ist die Orientierung des Managements auch weiterhin konservativ, bestandorientiert und risikoarm. 3. Finanzwirtschaftliche Risiken und Chancen Erneut sind für das aktuelle Geschäftsjahr 2024 keine finanzwirtschaftlichen Risiken zu erwarten. Nach wie vor sind ausreichende Liquiditätsreserven vorhanden, so dass nicht auf kurzfristige Kredite oder Fremdkapital zurückgegriffen werden muss. Daher stellen negative Auswirkungen möglicher Zinsschwankungen aus gegenwärtiger Sicht keine Herausforderung dar. Vielmehr ermöglichen es die gegenwärtigen Zinsen, in geringem Umfang Zinserträge zu erwirtschaften, was überwiegend durch Tagesgeldkonten und zeitlich begrenzte Festgeldanlagen geschieht. Die gute mittelfristige Projektauslastung und die ausschließliche Erbringung von Tätigkeiten für öffentliche Träger garantiert ein hohes Maß an Sicherheit, so dass keine Zahlungsausfälle erwartet werden. Geringe Risiken gehen von Ausfällen von Partnern im Rahmen von Projektkonsortien aus, jedoch besteht hier eine breite Risikostreuung, wodurch die möglichen Umfänge sehr gering sind. Während gestiegene Reisekosten kein Risiko darstellen, da sie fast ausschließlich durch Projektbudgets abgedeckt werden, und auch Materialkosten nur in geringem Umfang anfallen, sind schnell steigende Personalkosten, vor allem in den über Gemeinkosten finanzierten Kernbereichen, durchaus zu beachten. Die starke Inflation ebenso wie ein knapper Personalmarkt treiben hierbei die Kosten. Aus den angewachsenen US-Dollar Beständen erwachsen Risiken durch Währungsschwankungen, auch mit Blick auf die Bewertungen zum Bilanzstichtag. Auf die Liquidität wirken sich diese Risiken jedoch nicht aus. Dennoch ist beabsichtigt die Dollarbestände wieder deutlich zu reduzieren. Zur Vermeidung möglicher Risiken, der Beachtung der Gemeinnützigkeit und der projektbezogenen Quellen, ist eine aktive Bewirtschaftung der vorhandenen finanziellen Ressourcen nur in sehr engen Korridoren möglich. Diese werden bestmöglich zum Vorteil der Organisation und ihrer Aufgaben genutzt, so dass insgesamt jedoch keine großen Chancen aber auch keine Risiken entstehen. 4. Gesamtaussage Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat sich der Wachstumskurs weiter fortgesetzt und es konnte ein gutes Jahresergebnis erzielt werden, das zur einer stabilen Ausgangslage für weiteres Wachstum beiträgt. Auch im bereits laufenden Geschäftsjahr wird sich diese Entwicklung nahezu ungebremst fortsetzen. Im Gesamtbild besteht eine solide Grundlage für eine stabile Zukunft mit einer erhöhten Resilienz gegenüber kurzfristigen Krisen oder Einbrüchen in der Geschäftsentwicklung. Der dauerhafte Ausbau der Personalkapazitäten und das nach wie vor bestehende Ungleichgewicht zwischen Fachbereichen und Kernbereichen des Managements, sind jedoch eine ständige Herausforderung und auch Belastung. Ungeachtet ständiger Verbesserungen und Erweiterungen ist die Infrastruktur am Standort Freiburg weitestgehend ausgereizt und zukünftiges Wachstum wird sich möglicherweise auf die Standorte Berlin und Brüssel verlagern. Die Umsetzung der internen Strukturreform mit einer Aufteilung in eine größere Anzahl von Fachteams und technischen Unterstützungsteams, sowie der Einführung einer neuen mittleren Managementebene gelang ohne Reibungsverluste oder Auswirkungen auf die laufenden Projekte. Das strategische Ziel für die nahe Zukunft ist das schnelle Wachstum der Vorjahre und des laufenden Jahres etwas abzubremsen und in eine Phase der Konsolidierung zu überführen. Dies auch vor dem Hintergrund, dass nach dem Strukturwandel in der mittleren Ebene in den Folgejahren ein Wechsel in der Geschäftsführung der ICLEI Europe geplant ist. Somit ist die ICLEI European Secretariat GmbH wirtschaftlich und strukturell gut aufgestellt und für die zukünftigen Aufgaben und Herausforderungen gerüstet.
Freiburg, den 18.12.2024 Wolfgang Teubner, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft ist im Handelsregister beim Amtsgericht Freiburg im Breisgau, Nr. HRB 4188 unter der Firma ICLEI European Secretariat GmbH eingetragen. Der Sitz der Gesellschaft ist in Freiburg im Breisgau. Der Jahresabschluss der ICLEI European Secretariat GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) unter Berücksichtigung der steuerlichen Gemeinnützigkeitsvorschriften nach §§ 51 - 68 AO aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gegliedert. B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss der ICLEI European Secretariat GmbH wurde nach den Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Bei den Bilanzposten wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Anlagevermögen Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern wurden mit drei bis fünf Jahren angesetzt. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten und, sofern deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bewertet. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern wurden mit drei bis 14 Jahren angesetzt. Bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Der Abgang dieser Vermögensgegenstände wird im Geschäftsjahr des Zugangs unterstellt. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, sofern die beizulegenden Werte am Abschlussstichtag die Anschaffungs- oder Herstellungskosten unterschreiten. Umlaufvermögen Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Die Forderungen erfassen neben den Beitragsforderungen in wirtschaftlicher Betrachtungsweise sowohl Ansprüche aus Grant Agreements (Zuschussprojekte) als auch aus Service Agreements. Insoweit werden Forderungen und damit Aufwandszuschüsse und sonstige Umsatzerlöse grundsätzlich bereits gemäß dem Projektfortschritt realisiert, da eine Erfassung erst bei Projektabschluss zu einer verzerrten Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage führen würde. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr betragen, werden am Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet. In den übrigen Fällen werden nur etwaige Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden jeweils zum Nennwert angesetzt. Passivposten Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Bei einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen in Höhe der allgemeinen Inflationsrate berücksichtigt und, soweit die Abzinsungsbeträge wesentlich sind, eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich festgestellt und bekannt gemacht werden. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden am Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet. In den übrigen Fällen werden nur etwaige Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt. Stetigkeit Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten worden. C. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens im Jahr 2023 ist aus dem nachfolgenden Anlagenspiegel zu entnehmen.
Eigenkapital Der Jahresabschluss wurde nach vollständiger Gewinnverwendung aufgestellt. Gemäß Beschluss der Geschäftsführung vom 24. Juni 1998 sowie vom 29. Oktober 2019 ist nach § 11 Abs. 1 des Gesellschaftsvertrages die nach § 62 Abs. 1 Nr. 1 AO bestehende Betriebsmittelrücklage zur Abdeckung eines Jahresfehlbetrages oder eines Bilanzverlustes zu verwenden. Im aktuellen Jahr wurde aus dem Jahresüberschuss ein Betrag in Höhe von Euro 294.359,86 der Betriebsmittelrücklage zugeführt. Die Betriebsmittelrücklage beträgt am Ende des Geschäftsjahres 2023 Euro 2.988.696,57. Zudem ist eine freie Rücklage im Sinne des § 62 Abs. 1 Nr. 3 AO zu bilden. Die freie Rücklage umfasst 10% der Bruttoeinnahmen aus dem ideellen Bereich, also der Beiträge und Spenden. Im aktuellen Jahr wurde aus dem Jahresüberschuss ein Betrag in Höhe von Euro 30.336,15 der freien Rücklage zugeführt. Die freie Rücklage beträgt am Ende des Geschäftsjahres 2023 Euro 217.547,79. Rückstellungen Verpflichtungen aus einer Altersteilzeitvereinbarung sind durch Rückdeckungsversicherungsansprüche gedeckt, die dem Zugriff aller Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtung dienen. Die Rückdeckungsversicherungsansprüche wurden im Geschäftsjahr gemäß § 246 (2) S. 2 HGB mit den entsprechenden Verpflichtungen verrechnet.
Verbindlichkeiten Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.
*) Verbindlichkeiten sind ggf. durch Eigentumsvorbehalte gesichert Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind in der Bilanz nicht gesondert ausgewiesen. Bei dem in der Bilanz ausgewiesenen Posten sonstige Verbindlichkeiten handelt es sich in Höhe von Euro 105.560,79 (im Vorjahr: Euro 104.829,08) zugleich um eine Verbindlichkeit an Gesellschafter im Sinne des § 42 Abs. 3 GmbHG. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen diverse Miet- und Leasingverträge, die in der Bilanz der Gesellschaft nicht abgebildet werden. Die Miet- und Leasingverträge bewirken eine zeitadäquate Aufwandsverteilung entsprechender Anschaffungs- und Finanzierungskosten der Mietobjekte und Leasinggegenstände. Die aus den Vertragsverhältnissen resultierenden Zahlungsverpflichtungen sind aus der folgenden Aufstellung ersichtlich. Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:
D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Wertpapiere des Anlagevermögens wurden zum Bilanzstichtag um Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 94.350,77) auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Bei den Wertpapieren des Anlagevermögens wurde zum Bilanzstichtag eine Zuschreibung von Euro 34.251,07 berücksichtigt. Unter dem Posten sonstige betriebliche Erträge sind Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 274.849,66) aus der Währungsumrechnung ausgewiesen. Unter dem Posten sonstige betriebliche Aufwendungen sind Euro 113.894,13 (Vorjahr: Euro 0,00) aus der Währungsumrechnung ausgewiesen. E. Sonstige Angaben
Die Berechnung erfolgte nach § 267 Abs. 5 HGB. Geschäftsführer war im Geschäftsjahr 2023: Herr Wolfgang Teubner (Politikwissenschaftler, hauptamtlich Geschäftsführer der Gesellschaft)
Freiburg, den 18.12.2024 gez. Wolfgang Teubner, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 20.12.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die ICLEI European Secretariat GmbH, Freiburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ICLEI European Secretariat GmbH, Freiburg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ICLEI European Secretariat GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Freiburg, den 20. Dezember 2024 MORISON
Riedlinger AG
Soboll, Wirtschaftsprüfer Dressler, Wirtschaftsprüfer |
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