Tuscolo Franchise GmbH
Selbe AdresseTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Möbeln
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Pietro Esposito seit 14.6.2010 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TSC Rhein Sieg GmbH (vormals: Tuscolo Gastronomie GmbH)BonnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022der Tuscolo Gastronomie GmbH1. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell Die Tuscolo Gastronomie GmbH betreibt Restaurants im Bereich der gehobenen italienischen Gastronomie. Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit liegt derzeit im Betrieb der italienischen Pizzerien mit einem örtlichen Schwerpunkt in Bonn und Siegburg. Gesellschafter und Geschäftsführer der Tuscolo Gastronomie GmbH ist Herr Pietro Esposito. Unter der Firmierung „Tuscolo“ betreibt die Familie Esposito seit den 1980er Jahren erfolgreich italienische Gastronomiebetriebe in Bonn und Umgebung. Ursprünglicher Firmeninhaber war der Vater des heutigen Gesellschafter-Geschäftsführers Herr Guiseppe Esposito. Aus dem Ursprungsunternehmen, ansässig in Bonn, Kaiser-Karl-Ring 63, sind mehrere italienische Restaurants unter der Firmierung „Tuscolo“ erwachsen, welche in der größten rechtlichen Einheit der Tuscolo Gastronomie GmbH mit den derzeitigen Standorten in Siegburg (Holzgasse 63 in 53721 Siegburg) sowie in Bonn (Gerhard-von-Are-Str. 8 in 53111 Bonn - Tuscolo am Bonner Münster) betrieben werden. (Stand 2021) Vom 01.01.2022 bis 31.08.2023 wurde unter der Tuscolo Gastronomie GmbH zudem das Tuscolo Restaurant „Remise“ in der Fritz-Erler-Str. 7 in 53113 Bonn betrieben. Die Restaurants werden in angemieteten Räumen betrieben. Weitere Tuscolo Restaurants werden unter der Tuscolo Troisdorf GmbH (Geschäftsführer Herr Pietro Esposito) sowie unter der Tuscolo Ristorazione Italiana GmbH (Geschäftsführer Herr Antonio Esposito - Bruder von Herrn Pietro Esposito) betrieben. Die Marke Tuscolo ist daher als gehobene italienische Gastronomie im Raum Köln, Bonn und Siegburg und der weiteren Umgebung sehr bekannt und beliebt. Steuerungssystem Die Steuerung des Unternehmens erfolgt über ein internes Controlling sowie eine eigenständige Buchhaltung für die gesamte Gruppe im Büro Kaiser-Karl-Ring 63 in 53111 Bonn. Das zentrale Buchhaltungsbüro und die kaufmännische Leitung wurden ab dem 01.01.2024 verlegt in die Adenauerallee 7 in 53111 Bonn. Die Buchführung erfolgt über das System DATEV. Die Erfassung der Kassenvorfälle wird über die Software „Hypersoft“ abgewickelt. Ziele und Strategien Derzeit betreibt die Tuscolo Gastronomie GmbH drei gehobene italienische Gastronomiebetriebe in Siegburg und Bonn wie vorgenannt. Es werden Schwestergesellschaften wird unter der Tuscolo Troisdorf GmbH und La Tradizione Tuscolo Rheinbach wie vorgenannt betrieben. Herr Pietro Esposito verfolgt die Strategie, die erfolgreiche Marke Tuscolo im Rheinland weiter zu etablieren. Es ist hierbei geplant, auch unter der Tuscolo Gastronomie GmbH weitere Restaurants zu eröffnen. Derzeit ist ein weiteres Restaurant in Köln in zentraler Lage in Planung. 2. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche Branchenbezogene Rahmenbedingungen Nach zwei schwierigen Pandemiejahren war die Gastronomiebranche 2022 auf Erholungskurs. Umsätze, die Anzahl der Betriebe und die Beschäftigten entwickelten sich wieder positiv. Der hohe Umsatzanstieg 2022 resultierte aus starken Nachholeffekten aber auch aus deutlichen Preissteigerungen. Insgesamt stand die Gesamtbranche 2022 mit einem Plus von mehr als 5 % erheblich besser da als 2019. Jedoch warten auf die Gastronomiebranche erhebliche und diverse Herausforderungen: An erster Stelle sticht die enorme Kostenbelastung hervor, sowohl bei den hohen Material- als auch bei den Personalkosten. Die gestiegenen Kosten für Energie (Strom, Brennstoffe) und den Warentransport fallen hier ebenfalls ins Gewicht, noch mehr aber die starke Verteuerung von Lebensmitteln. Diese Preissteigerungen wirken sich doppelt aus, da sie nicht nur die Ertragssituation der Gastronomiebranche beeinflussen, sondern auch die Budgets der Privathaushalte und damit der Kunden der gastronomischen Betriebe belasten. Auch die Personalsituation ist weiter außerordentlich angespannt. Es fehlen, Stand Frühjahr 2023, immer noch fast 23.000 Beschäftigte, die während der Pandemie freigesetzt wurden. Insbesondere eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen sollte hier Abhilfe schaffen können. Jedoch führt diese Personalsituation auch zu den bereits erwähnten Lohnerhöhungen. Weiterhin gibt es generell eine hohe Wettbewerbsintensität unter diesen erschwerten Rahmenbedingungen. Innerhalb und außerhalb der Branche befindet sich die Konkurrenz im Außerhaus-Verzehr an jeder Ecke. In diesem Bereich existieren sowohl sehr kleine Betriebe als auch globale Player. Mit verschiedenen dieser Außerhaus-Lieferbetrieben bestehen jedoch auch Geschäftsbeziehungen wie z.B. bei der Tuscolo Gastronomie GmbH mit der Firma Lieferando. Im Bereich des Lieferservice mischen jedoch auch der Lebensmitteleinzelhandel, das Ernährungshandwerk sowie die Verzehr- und Handelsgastronomie im Markt mit. Dies wird dazu führen, dass diverse Gastronomiebetriebe diesem Druck nicht mehr standhalten können und aus dem Markt ausscheiden. Zu diesen nicht optimalen Rahmenbedingungen gesellt sich ein Bündel von Verordnungen und Gesetzen und sonstigen Vorgaben, die die Branche stark beeinflussen. Hohe bürokratische Anforderungen (Mindestlohngesetz, Arbeitszeitaufschreibung, erheblicher Druck durch diverse Prüfungstätigkeiten der Finanzbehörden, des Zolls sowie der Sozialversicherung) erschweren die Geschäftstätigkeit der gastronomischen Betriebe zusätzlich. Ebenfalls wird die Gastronomiebranche durch unterschiedliche gesellschaftliche Trends beeinflusst. Digitalisierung, Nachhaltigkeit, demographischer Wandel, Gesundheit und auch Ernährungstrends fordern die Gastronomie heraus, sich all dem, mit neuen an die Veränderung angepassten Konzepten zu stellen. Komfortorientierte, durchgehen Onlineaffine oder zunehmend nachhaltig ausgerichtete Konsumenten bestimmen hierbei die Nachfrage. Quelle Branchenreport 2023 Gastronomie, Speisen und Getränke (BZQZ 56 der Sparkassen Finanzgruppe Branchendienst Die Branche in Zahlen Branchenweit ist der Gastronomieumsatz 2022 gegenüber 2021 nominal um 25,4 % gewachsen. Mit einem Gesamtumsatz von Mio. € 69,3 wurde das Niveau von 2019 um 5,7 % übertroffen. Anders als Restaurants und auch Cateringbetriebe erreicht der Getränkeausschank noch nicht wieder das Vor-Pandemie-Niveau. 2022 fehlten immer noch rund 23.000 Beschäftigte, die während der Pandemie abgebaut wurden. Die Anzahl der Betriebe nimmt 2022 um 4,3 % zu. Im Vergleich zu 2019 sind jedoch über 8 % der Betriebe aus dem Markt ausgeschieden. Einen ersten Ausblick auf die volkswirtschaftlichen Kennzahlen und die Entwicklung im laufenden Jahr 2023 bieten die Messzahlen des Statistischen Bundesamtes. In den vorliegenden Daten von Januar bis April 2023 steigert sich das Umsatzniveau der Gastronomiebranche um 15,3 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Allerdings existierten zu Beginn des Jahres 2022 noch Beschränkungen in Folgen der Corona-Pandemie. Vergleicht man die Umsätze der ersten vier Monate des Jahres 2023 mit denen aus den Vorkrisen 2019, so erzielt die Gastronomie ein Umsatzplus von 8,3 %. Die Gastronomiebranche wird hier unterschieden in Cateringbetriebe, Restaurants und Gaststätten sowie den Ausschank von Getränken. Für die Tuscolo Gastronomie GmbH relevante Branchenkennzahl für Restaurants, Gaststätten, Imbissbuden, Eissalons u.ä. (WZ Code 56.1) stieg der Umsatz gegenüber dem Referenzjahr 2019 um 8,4 %. Das Umsatzplus wirkt auf den ersten Blick wie ein Befreiungsschlag für die Gastronomiebranche nach den schwierigen Krisen. Der Schein trügt jedoch, da die rein nominale Umsatzbetrachtung beeinflusst wird durch die auf ein Rekordniveau gestiegenen Preise. Sieht man die reale Preisumsatzentwicklung an, so befinden sich die Umsätze der Gastronomiebetriebe in den ersten vier Monaten des Jahres 2023 immer noch 13,5 % unter dem Niveau 2019. Quelle Branchenreport 2023 Gastronomie, Speisen und Getränke (BZQZ 56 der Sparkassen Finanzgruppe Branchendienst) Ein weiterer negativer Faktor im Bereich der Gastronomie sind die Steuern, hier insbesondere ist die zum 01.01.2024 geplant Umsatzsteuer. Die Umsatzsteuer auf Speisen bei Verzehr an Ort und Stelle soll wieder auf 19 % erhöht werden. Von dieser Erhöhung der Umsatzsteuer für Speisen wäre die Tuscolo Gastronomie GmbH unmittelbar betroffen. Geschäftsverlauf der Tuscolo Gastronomie GmbH Im Kalenderjahr 2022 resultierten die Umsatzerlöse aus den Gastronomiebetrieben in Siegburg, am Bonner Münster und der Remise. Insgesamt betrug der Umsatz Mio. € 8.307.955,64 , dies sind Mio. € 3.455.979,83 mehr als im Vorjahr 2021. Auch durch diesen dritten Betrieb stiegt die Mitarbeiterzahl der Tuscolo Gastronomie GmbH Ende 2022 auf 127 an. Im Kalenderjahr 2022 betrug der Umsatz aufgeteilt nach den Gastronomiebetrieben:
In der Filiale Tuscolo Siegburg konnte der Umsatz 2022 um 47,95 % auf Mio. € 2.563.587,16 (Veränderung absolut +€ 830.805,25) gesteigert werden. In der Filiale Bonn am Münsterblick stieg der Umsatz auf Mio. € 5.231.697,77 um 67,69 % (Veränderung absolut + 2.111.796,22) Zum Erstellungszeitpunkt des Jahresabschlusses lag die betriebliche Einschränkung 15.08.2024 nach wie vor vor. Finanz- und Ertragslage Die Bilanzsumme hat sich im Geschäftsjahr 2022 um Mio. € 0,6 auf Mio. € 7,250 erhöht. Die Erhöhung der Bilanzsumme hängt im Wesentlichen mit der Erhöhung der Liquidität (Guthaben bei Finanzinstituten) um T€ 42,8 auf nunmehr Mio. € 2.497.153,54 per 31.12.2022 (34,45 % bezogen auf die Bilanzsumme) zusammen. Das Anlagevermögen betrug Mio. € 659.591,00 (9,10 % der Bilanzsumme). Im Wesentlichen beliefen sich die Forderungen auf Forderungen gegen den Gesellschafter-Geschäftsführer auf Mio. € 3.199.578,45 (44,14 % der Bilanzsumme). Auf der Passiv-Seite betrug das Eigenkapital per 31.12.2022 Mio.€ 6.230.379,88, das sind 85,94% der Bilanzsumme. Die Verbindlichkeiten wurden sämtlichst fristgerecht bedient und bestehen im Wesentlichen aus laufenden Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstigen Verbindlichkeiten aus Steuern und Abgaben, Lohn und Gehalt (Dezembergehaltauszahlung) sowie Einnahmen aus Gutscheinen und weiteren sonstigen Verbindlichkeiten. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestanden keine zum 31.12.2022. Im Jahr 2022 wurden Investitionen in Höhe von ca. € 15.440,20 getätigt. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2022 betrug der Jahresüberschuss € 783.312,21. Dieser Jahresüberschuss war im Pandemie-Jahr noch geprägt durch die Investitionszuschüsse durch Corona-Hilfen in Höhe von € 16.409,43 Das Ergebnis vor Steuern betrug 2022 €1.071.727,28. Im Kalenderjahr 2022 konnte das vorläufige Ergebnis vor Steuern auf Mio. € 1.071 gesteigert werden. Per November 2023 betrug das Ergebnis der Tuscolo Gastronomie GmbH inklusive des Betriebes „Remise“ bis 31.12.2023 vor Steuern € 626.560,80. Der starke Rückgang des vorläufigen Ergebnisses vor Steuern resultiert aus dem bereits dargestellten Brandschaden im größten Unternehmensteil des Restaurants Tuscolo Münsterblick. 3. Prognosebericht Wie bereits dargelegt wurde, der Betriebsteil Tuscolo Remise bis zum 31.08.2023 geführt. Ab September 2023 wurde der Geschäftsteil weitergeführt von der Tuscolo Ristorazione Italiana GmbH, welche durch den Bruder Herrn Antonio Esposito geführt wurde. Der Brandschaden im Objekt Gerhard-von-Are-Str. 8 in 53111 Bonn für das Tuscolo Münsterblick konnte bisher (31.07.2024) noch nicht vollständig behoben werden. Wir gehen daher davon aus, dass der Umsatz auch im Tuscolo Münsterblick wieder auf normales Niveau, wie im Kalenderjahr 2019, ansteigen wird. 4. Chancen-Bericht Die Nachwirkungen der Corona-Pandemie, die geschilderten Risiken in den allgemeinen wirtschaftlichen Aussichten der Branche sowie auch die bisher geplante MwSt-Erhöhung auf die Speisen vor Ort auf nun wieder 19 % (derzeit 7 %) werden dazu führen, dass Marktaustritte von Mitbewerbern stattfinden werden. Viele Unternehmen mussten während der Pandemie Kredite aufnehmen, welche in naher Zukunft zurückgezahlt werden müssen. Hiervon war die Tuscolo Gastronomie GmbH auf Grund der durchweg guten Ertragslage nicht betroffen. 5. Risikobericht Risiken sehen wir für die gesamte Branche durch ein verändertes Konsumverhalten in Folge der Pandemie sowie auch durch die geplante MwSt-Erhöhung zum 01.01.2024. Weiterhin sind die erheblich gestiegenen Kosten im Bereich des Wareneinkaufs als auch im Bereich der Energie ein Risiko für die gesamte Branche. Schlussendlich ist ebenfalls die Personalgewinnung ein großes Problem für die Gastronomie. Um weiterhin gutes Personal beschäftigen zu können, werden auch die Personalkosten steigen. Nichtsdestotrotz sieht sich die Tuscolo Gastronomie GmbH in einer guten Ausgangslage, um durch das Angebot der gehobenen italienischen Gastronomie in sehr guter Lage weiterhin gute Ergebnisse zu erwirtschaften. Auch ist die Marke Tuscolo seit Jahren im Köln/Bonner-Raum etabliert und bekannt.
Bonn, den 23.09.2024 Pietro Esposito, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben Die Gesellschaft ist unter der Firma „Tuscolo Gastronomie GmbH“ mit Sitz in Bonn im Handelsregister B des Amtsgerichts Bonn unter der Nummer 18002 eingetragen. Der Jahresabschluss zum 31.12.2022 der Gesellschaft wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches unter Berücksichtigung der Regelungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung sind den gesetzlichen Gliederungsvorschriften (§§ 266 und 275 Abs. 2 HGB) entsprechend erstellt. In der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung sind zu jedem Posten die entsprechenden Beträge des Vorjahres angegeben. Die Gesellschaft beansprucht für Aufstellungs- und Offenlegungszwecke die größenabhängigen Erleichterungen der §§ 266, 274 a, 276, 288 und 326 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung folgt dem sogenannten Gesamtkostenverfahren. Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne der handelsrechtlichen Vorschriften. I. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Gesellschaft wendet in Übereinstimmung mit den steuerrechtlichen Vorschriften des § 7 EStG die lineare Abschreibungsmethode an. Das Niederstwertprinzip wird beachtet. Waren werden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Für alle erkennbaren Risiken und Verpflichtungen, die am Abschlussstichtag dem Grunde oder der Höhe nach ungewiss sind, werden - der Risikolage entsprechend - angemessene Rückstellungen gebildet. Die Bewertung der Rückstellungen erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Soweit erforderlich, werden die Rückstellungen unter Anwendung zulässiger Schätzverfahren, die im Wesentlichen auf Erfahrungswerte zurückgreifen, geschätzt. Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung (1) Anlagenspiegel Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem nachfolgenden Anlagenspiegel erkennbar: (2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Vermögensgegenständen sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen:
(3) Sonstige Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen sind überwiegend Personalverpflichtungen aus zu gewährendem Urlaub enthalten. IV. Sonstige Angaben (4) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen, die im Geschäftsjahr 2022 einen Umfang in Höhe von gerundet 2.360.000 € hatten. Es handelt sich dabei im Wesentlichen um Miet- und Leasingverpflichtungen für Räumlichkeiten und Betriebs- und Geschäftsausstattung. (5) Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2022 durchschnittlich 110 gewerbliche Arbeitnehmer, 5 Angestellte und 2 leitende Angestellte. (6) Organe Hauptberuflicher Geschäftsführer der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2022 war Herr Pietro Esposito (Gastronom), Bonn. (7) ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss zusammen mit dem bestehenden Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen.
Bonn, den 23.09.2024 Pietro Esposito, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 23.09.2024 festgestellt. |
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