Stammdaten

Register
Amtsgericht Landshut HRB 1589
Eingetragen
6.2.1981
Branche
Wärme- und KältehandelHerstellung von elektrischem InstallationsmaterialReparatur und Instandhaltung von elektrischen Ausrüstungen
Gegenstand
fachgerechte Durchführung sämtlicher Tätigkeiten, die das Berufsbild des Elektroinstallateurs umfaßt, insbesondere Installation von Heizungsanlagen auf dem Gebiet der Elektro- und Wärmetechnik. Dazu gehören auch in diesem Zusammenhang anfallende Handelstätigkeiten auf dem Gebiet der Elektro- und Wärmetechnik

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Andrea Gnosa
seit 12.11.2020
Prokura
Heinz Mückl
seit 12.11.2020
Prokura
Martin Penker
seit 12.11.2020
Prokura
Christian Stürzer
seit 11.1.2006
Geschäftsführer
Franz Stürzer
seit 10.11.2003
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
51.00%
49.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Vilsheim
250.000 DM
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

DS Elektrotherm GmbH

Landshut

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

DS ELEKTROTHERM GMBH, LANDSHUT

I. Grundlagen der Unternehmenstätigkeit

Geschäftsmodell

Die DS elektrotherm GmbH ist im Bereich Heizung, Sanitär, Lüftung, Kälte- und Gebäudeleittechnik tätig. Unsere Geschäftstätigkeit hat sich gegenüber den Vorjahren nicht grundsätzlich verändert.

Forschung und Entwicklung

Unsere Gesellschaft ist wie im Vorjahr nicht im Bereich Forschung und Entwicklung tätig.

Zweigniederlassungen

Wir unterhalten eine Zweigniederlassung in 80939 München, Heidemannstraße 3.

II. Wirtschaftsbericht

Leistungsindikatoren

Für die interne Unternehmenssteuerung werden u.a. folgende finanzielle Leistungsindikatoren, die Kennzahlen EBIT und Gesamtleistung herangezogen.

Das EBIT (Earning before interests and taxes) ist im Geschäftsjahr auf EUR 2.330.237,68 (Vorjahr: EUR 2.435.561,77) leicht reduziert. Das Rohergebnis beträgt im Geschäftsjahr EUR 18.504.032 (Vorjahr: EUR 17.873.128).

Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen

Im Jahr 2023 sank das deutsche Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt um 0,3 Prozent. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Trotz der Rückgänge liegen die Preise auf allen Wirtschaftsstufen auf einem hohen Niveau. Weiterhin bestehen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringe Nachfrage aus dem In- und Ausland. Somit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Geprägt ist das Berichtsjahr vom steigendem Zinsniveau und einer niedrigen Arbeitslosenquote.

Gegenüber dem Vorjahr sank der Auftragseingang im Bauhauptgewerbe um 4,4%. Die Zahl der Beschäftigten stieg gegenüber dem Vorjahr um ca. 1,2%. Die Entwicklung der Baubranche verzeichnete im Berichtsjahr weiterhin einen Rückgang. Die Talfahrt im Bereich Wohnbau setzte sich fort, auch der öffentliche Bereich erfüllte seine Erwartungen nicht. Im Bereich Gewerbebau konnte man einen leichten Rückgang vernehmen.

Geschäftsverlauf und Lage

Unsere Gesellschaft hat sich insbesondere auf Gewerbeimmobilien spezialisiert. Daneben sind wir jedoch auch in der Lage, größere Wohnimmobilienprojekte oder auch öffentliche Bauten zu realisieren. Im Berichtszeitraum sank die Gesamtleistung gegenüber dem Vorjahr um ca. 2,57%.

Der Materialaufwand wie auch der Aufwand für bezogene Leistungen hat sich im Vergleich zum Vorjahr konstant gehalten. Kostensteigerungen konnten wir an unsere Auftraggeber weiterreichen. Lediglich bei einzelnen Altverträgen konnten Kostensteigerungen nicht weitergegeben werden.

Im Geschäftsjahr 2023 war die Akquirierung von qualifiziertem Personal nach wie vor schwierig. So sind auch weiterhin große Anstrengungen zum Erhalt bzw. zum Ausbau des Personalstamms erforderlich.

Insgesamt schließt das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.546 (i.Vj.: TEUR 1.597).

III. Vermögen-, Finanz- und Ertragslage

Ertragslage

Unsere Gesellschaft schloss das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.546 ab und konnte damit die geplanten Erwartungen halten. Bei der Ertragslage ist eine Erhöhung des Rohergebnisses von TEUR 17.873 um TEUR 631 auf TEUR 18.504 zu verzeichnen. Der Bestand der in Ausführung befindlichen Bauprojekte 2023 hat sich verringert.

Das EBIT (Earning before interests and taxes) ist im Geschäftsjahr auf EUR 2.330.237,68 (Vorjahr: EUR 2.435.561,77) leicht reduziert.

Der Personalaufwand stieg bezogen auf die Gesamtleistung von 23% auf 22%.

Die Abschreibungen auf das Umlaufvermögen betreffen Ausbuchungen von Forderungen in Höhe von TEUR 701.

Finanzlage und Liquidität

Die Finanzlage des Geschäftsjahres 2023 zeigt sich gegenüber dem Vorjahr erneut stabil. Weiterhin wird konsequent in neue Büro- und EDV-Ausstattung investiert. Ebenso notwendige Ersatz und Erweiterungsinvestitionen in das übrige Sachanlagevermögen sowie in immaterielle Vermögensgegenstände. Insgesamt wurden Investitionen in Höhe von TEUR 691 getätigt und tragen der kontinuierlichen Unternehmensentwicklung Rechnung.

Das kurzfristige Vermögen steigt unter Berücksichtigung der zum Bilanzstichtag offenen Aufträge gegenüber dem Vorjahr deutlich. Gleichzeitig war auch ein Rückgang der kurzfristigen Verbindlichkeiten festzustellen.

Es ergibt sich gegenüber dem Vorjahr eine zahlungswirksame Abnahme des Finanzmittelfonds in Höhe von TEUR 3.000 (i.Vj.: Minderung um TEUR 1.452).

Wir halten an unserer risikobewussten Strategie zur Unternehmensfinanzierung mit einer soliden Finanzstruktur fest. Hierzu streben wir eine hohe Eigenkapitalquote, eine ausreichend hohe kurzfristige Liquidität und einen positiven operativen Cash-Flow an, um auch in wirtschaftlich anspruchsvollen Marktphasen erfolgreich sein zu können.

Die Finanzierungskonditionen der Finanzverbindlichkeiten haben sich im Berichtsjahr nicht wesentlich gegenüber dem Vorjahr verändert. Alle außerbilanziellen finanziellen Verpflichtungen sind im Anhang angegebenen.

Es bestehen derzeit keine Finanzierungsvorhaben mit erheblichem Einfluss auf unsere wirtschaftliche Lage.

Wir sehen uns in der Lage, unseren derzeitigen und zukünftigen Zahlungsverpflichtungen nachkommen zu können. Eingetretene oder aufgrund der bekannten Geschäftsentwicklung absehbare Liquiditätsengpässe bestehen nach unserer Einschätzung nicht.

Vermögenslage und Kapitalstruktur

Die Vermögenslage ist geprägt durch das langfristige Sachanlagevermögen (TEUR 5.693) sowie die Bauleistungen (TEUR 42.833). Die Finanzierung des Sachanlagevermögens erfolgt durch Eigenkapital und langfristige Bankdarlehen, die Bauleistungen sind durch erhaltene Anzahlungen (TEUR 41.382) fristenkongruent finanziert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden kurzfristig finanziert.

Die Eigenkapitalquote unserer Gesellschaft betrug ca. 26 % (i.Vj.: 25 %).

Auch zukünftig soll die Finanzierung durch Eigenkapital bzw. durch die kurzfristige Aufnahme von Fremdkapital erfolgen. Für die Inanspruchnahme von bestehenden Kreditlinien liegen weiterhin Bürgschaften bei den einzelnen Kreditinstituten durch die Gesellschafter vor. Aufgrund der vorhandenen Liquiditätslage gehen wir davon aus, dass wir, wie auch bereits in der Vergangenheit geschehen, unseren Zahlungsverpflichtungen regelmäßig und fristgerecht nachkommen können. Hierfür stehen neben den bereits erwähnten Finanzierungsquellen auch entsprechende Kontokorrentrahmen bei den Geschäftsbanken zur Verfügung.

Die Rückstellungen betreffen neben den Pensionsrückstellungen, für die entsprechende Rückdeckungsversicherungen abgeschlossen wurden die Rückstellungen für Gewährleistungen und für Personalkosten. Daneben wurden die Rechnungslegungskosten zurückgestellt.

Hinsichtlich der Zusammensetzung und Restlaufzeiten der Forderungen und Verbindlichkeiten verweisen wir auf die Bilanz und die hierzu erfolgten Angaben im Anhang.

IV. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Prognose und Chancen

Das Jahr 2024 wird sich in der Grundtendenz ähnlich wie das abgelaufene Jahr zeigen. Aufgrund der derzeit bekannten und realisierten Aufträge werden die Geschäftsjahre 2024 und auch 2025 mit einem Rohergebnis auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2023 abgeschlossen werden können.

Im August 2016 wurde mit der Errichtung eines neuen Firmengebäudes in Landshut begonnen. Die neuen Büroräume wurden im Frühjahr 2018 bezogen. Anschließend wurde mit dem nächsten Bauabschnitt begonnen. Der II. Bauabschnitt konnte in 2021 bezogen werden. Mit Abschluss der Baumaßnahme konnten wir eine effektivere Lagerhaltung und optimierte Verwaltungsabläufe realisieren.

Durch die Bindung von Stammkunden und unsere Spezialisierung auf Großprojekte werden wir auch künftig in der Lage sein, eine nachhaltig gleichbleibende oder steigende Gesamtleistung zu erwirtschaften.

Gleichzeitig sehen wir unsere Chance für eine erfolgreiche künftige Entwicklung darin, dass unsere Gesellschaft auch überregional tätig ist. Insbesondere im Großraum München können wir, aufgrund des unterschiedlichen Kostengefüges gegenüber Wettbewerbern aus dem Raum München, günstiger anbieten und somit einen nachhaltig hohen Auftragsbestand in diesem regionalen Markt sichern.

Risiken

Wesentliche Bestandteile des internen Kontrollsystems sind das Kontrollumfeld, Risikobeurteilungen, Kontrollaktivitäten, Information und Kommunikation sowie die Überwachung. Wesentliche Veränderungen des IKS haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht ergeben.

Im Rahmen unseres IKS haben wir Risiken identifiziert und bewertet. Bei der Bewertung der identifizierten Risiken werden Einschätzungen hinsichtlich der Eintrittswahrscheinlichkeit und der Schadenshöhe im Falle des Schadenseintritts vorgenommen. Dabei werden auch Möglichkeiten rechtlich abgesicherter Risikoabwälzung (z.B. durch Versicherung, Gewährleistung) berücksichtigt.

Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten

Im Berichtsjahr konnten wir auf den Einsatz von derivativen Finanzinstrumenten verzichten. Unsere konservative Finanzpolitik wollen wir auch zukünftig fortsetzen. Die Finanzierung unseres Unternehmens soll auch zukünftig durch Eigenkapital und über die erhaltenen Anzahlungen erfolgen. Wir gehen davon aus, dass wir auch zukünftig allen unseren Zahlungsverpflichtungen vollständig und zeitgerecht nachgehen werden können und die notwendige Liquidität unserer Gesellschaft aufrechterhalten werden kann.

Marktrisiken

Unsere Gesellschaft ist in hohem Maße abhängig von der konjunkturellen Entwicklung im Bauhauptgewerbe. Bei einer erneuten Eintrübung der Nachfrage im Bauhauptgewerbe besteht auch für unsere Gesellschaft die Gefahr eines Einbruchs der Umsatzerlöse. Wir begegnen diesem Risiko, indem wir uns frühzeitig um in der Regel langfristige Aufträge bemühen. Die Nachfrage nach Gewerbeimmobilien bzw. in der Investitionsgüterindustrie wird unseres Erachtens und nach den Erwartungen des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe aufgrund des hohen Auftragsbestands eine weiterhin positive Entwicklung für die Jahre 2024 und 2025 erwarten, ohne jedoch hier eine große Dynamik erkennen zu lassen.

Zudem besteht unseres Erachtens ein Risiko von Bieterwettbewerben, bei denen die Auftragsvergabe letztlich zu nicht kostendeckenden Preisen erfolgt. Wir werden an diesen Wettbewerben auch weiterhin nicht teilnehmen bzw. unsere Angebote bei drohenden Verlustgeschäften zurückziehen.

Die nachhaltig hohe Auftragslage führt zu weltweit steigenden Rohstoffpreisen. Wir versuchen dieses Preisrisiko durch Individualvereinbarungen mit den Lieferanten einzugrenzen. Sofern auch unsere Gesellschaft die erhöhten Materialpreise zu bezahlen hat, müssen diese an die Endkunden weitergegeben werden, um nachhaltig stabile Ertrags- und Liquiditätsergebnisse zu erwirtschaften.

Gewährleistungs bzw. Schadenersatzrisiko

Aus unserer Sicht besteht ein grundsätzliches Gewährleistungsrisiko aus den von uns abgewickelten Aufträgen, das sich aus den Werkverträgen mit den Auftraggebern ergibt. Die Gewährleistungsfrist beträgt fünf Jahre. Innerhalb dieses Zeitraums besteht die Gefahr, dass wir von den Auftraggebern für Mängel, die wir zu vertreten haben, in Anspruch genommen werden. Wir begegnen diesem Risiko durch die Bildung entsprechender Rückstellungen in der Bilanz ebenso wie der Gefahr von Schadenersatzforderungen, die sowohl von Auftraggebern als auch von Auftragnehmern (Subunternehmer) möglich sind. Eine grundsätzliche Quantifizierung dieses Risikos ist nicht möglich und kann daher nur im Einzelfall erfolgen.

Forderungsausfälle

Leistungsbedingt besteht zudem ein Risiko von Zahlungsausfällen. Aufgrund der teilweise langfristigen Auftragsbearbeitung bei Großprojekten erfolgt die Abrechnung unserer Leistung erst mit einiger zeitlicher Verzögerung, so dass hier ein finanzielles Risiko besteht. Wir begegnen diesem Risiko, indem wir zeitnah zur Leistungserstellung von unseren Auftraggebern Anzahlungen auf die unfertigen Leistungen einfordern.

Liquiditätsrisiken

Da die Liquiditätslage unserer Gesellschaft auch weiterhin als gut zu bezeichnen ist, sind auch zukünftig keine finanziellen Engpässe zu erwarten. Auch verfolgt unsere Gesellschaft, wie in den vergangenen Jahren, eine sehr konservative Risikopolitik.

Aufgrund unserer guten Ausstattung mit liquiden Mitteln sehen wir derzeit keine größeren Liquiditätsrisiken. Letztlich gehen wir davon aus, dass wir auch zukünftig allen unseren Zahlungsverpflichtungen vollständig und zeitgerecht nachgehen können und die notwendige Liquidität unserer Gesellschaft aufrechterhalten werden kann.

Personalrisiken

Aus unserer Sicht besteht grundsätzlich ein Problem in der Verfügbarkeit von Fachkräften. Bereits in den abgelaufenen Geschäftsjahren mussten Fremdfirmen als Subunternehmer beschäftigt werden. Aufgrund der anhaltend hohen Auftragslage gehen wir davon aus, dass in 2024 und 2025 die kurzfristige Verfügbarkeit von qualifizierten Subunternehmern bzw. Leiharbeitern zurückgehen wird. Diesem personellen Engpass begegnen wir durch Überstunden und flexible Arbeitszeiten unserer Mitarbeiter, um die termingerechte Auftragsabwicklung gewährleisten zu können. Zudem konnten wir uns für bereits absehbare personelle Engpässe die Verfügbarkeit von Subunternehmern bereits frühzeitig sichern.

Unsere Gesellschaft ist in der Lage, selbst auf kurzfristige Auftragsengpässe reagieren zu können. Sofern die Arbeitnehmer nicht ausreichend beschäftigt werden können, kann ein Ausgleich der aufgelaufenen Überstunden erfolgen, der andernfalls über Sonderzahlungen vorgenommen werden würde.

Gesamtrisiko

Insgesamt wurden im Berichtsjahr keine den Fortbestand gefährdende Risiken identifiziert. Wir haben die nach unseren Erkenntnissen notwendigen Maßnahmen ergriffen, um potenziell zu erwartende Risiken zu beherrschen.

V. Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Wir versichern nach bestem Wissen, dass im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Unternehmens so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Unternehmens beschrieben sind.

 

Landshut, den 05.06.2025

Franz Stürzer

Christian Stürzer

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

DS ELEKTROTHERM GMBH, LANDSHUT

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 6.318.687,28 6.346.356,59
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 46.724,50 58.984,50
II. Sachanlagen 5.692.501,73 5.707.850,23
III. Finanzanlagen 579.461,05 579.521,86
B. UMLAUFVERMÖGEN 58.111.905,29 54.579.537,12
I. Vorräte 42.832.901,62 36.355.664,14
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 8.666.385,91 8.611.735,77
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 6.612.617,76 9.612.137,21
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 223.440,23 154.361,10
64.654.032,80 61.080.254,81

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 17.081.056,36 15.534.612,94
I. Gezeichnetes Kapital 127.822,97 127.822,97
II. Kapitalrücklage 32.655,06 32.655,06
III. Bilanzgewinn 16.920.578,33 15.374.134,91
B. RÜCKSTELLUNGEN 1.933.024,37 2.923.154,93
C. VERBINDLICHKEITEN 45.639.452,07 42.621.986,94
- davon aus Steuern: EUR 915.873,39 (Vorjahr: EUR 1.430.332,18)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 194.675,53)
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 500,00 500,00
64.654.032,80 61.080.254,81

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 18.504.032,29 17.873.128,03
2. Personalaufwand -12.199.152,47 -11.724.072,94
a) Löhne und Gehälter -9.932.731,62 -9.426.562,35
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -2.266.420,85 -2.297.510,59
- davon für Altersversorgung: EUR 171.149,76 (Vorjahr: EUR 345.077,46)
3. Abschreibungen -1.390.971,14 -633.614,91
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -689.517,09 -633.614,91
b) Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten -701.454,05 0,00
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.658.652,51 -3.115.927,49
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 25,64 40,55
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 74.981,51 36.049,08
- davon aus der Abzinsung von Rückstellungen: EUR 4.416,93 (Vorjahr: EUR 0,00)
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -74.391,04 -80.096,80
- davon aus der Abzinsung von Rückstellungen: EUR 43.198,07 (Vorjahr: EUR 43.709,77)
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -678.110,35 -731.131,93
9. Ergebnis nach Steuern 1.577.761,93 1.624.373,59
10. Sonstige Steuern -31.318,51 -27.400,33
11. Jahresüberschuss 1.546.443,42 1.596.973,26
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 15.374.134,91 13.777.161,65
13. Bilanzgewinn 16.920.578,33 15.374.134,91

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

DS ELEKTROTHERM GMBH, LANDSHUT

1 Allgemeine Angaben

Die DS Elektrotherm GmbH hat ihren Firmensitz in Landshut und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Amtsgericht Landshut unter der Registernummer HRB 1589 eingetragen.

Die Tätigkeit der Gesellschaft umfasst insbesondere Installationstätigkeiten im Bereich Heizung und Sanitär, Lüftung, Klima, MSR-Technik.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung.

Ergänzend zu diesen Vorschriften sind die Regelungen des GmbH-Gesetzes (GmbHG) sowie die ergänzenden Vorschriften des Gesellschaftsvertrags zu beachten.

Der Jahresabschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang. Der Jahresabschluss wird in Euro (EUR) aufgestellt.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde unter Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ("Going Concern") erstellt.

2 Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

2.1 Grundlagen des Jahresabschlusses

Im Jahresabschluss müssen in einem begrenzten Umfang Schätzungen vorgenommen und Annahmen getroffen werden, die Auswirkungen auf Höhe und Ausweis der bilanzierten Vermögenswerte und Schulden, der Erträge und Aufwendungen sowie der Eventualverbindlichkeiten haben. Dabei werden sämtliche aktuell verfügbaren Erkenntnisse berücksichtigt.

Schätzungen und Annahmen wurden insbesondere bei der Bestimmung von Nutzungsdauern von Gegenständen des Anlagevermögens und der Bewertung der Vorräte vorgenommen.

Die tatsächlichen Werte können von den Schätzungen abweichen. Änderungen von Schätzungen werden zum Zeitpunkt einer besseren Kenntnis erfolgswirksam berücksichtigt.

Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Berichtsjahr fortgeführt. Im Einzelnen wurden folgende Grundsätze und Methoden angewandt:

2.2 Immaterielle Vermögensgegenstände

Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden bei Zugang zu Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer von 3 Jahren abgeschrieben, sofern sie der Abnutzung unterlagen.

Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, wenn voraussichtlich dauerhafte Wertminderungen vorliegen. Zuschreibungen aufgrund des Wertaufholungsgebots erfolgen bis zu den fortgeführten Anschaffungskosten, wenn die Gründe für eine dauerhafte Wertminderung nicht mehr bestehen.

2.3 Sachanlagen

Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgte zu den historischen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um die kumulierten, planmäßigen Abschreibungen. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Bei der Bemessung der Nutzungsdauer wird auf die betrieblichen Erfahrungen zurückgegriffen, die sich weitgehend mit den Angaben in den steuerlichen AfA-Tabellen decken.

Die geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen 250,00 € und 800,00 € wurden im abgelaufenen Wirtschaftsjahr in voller Höhe abgeschrieben und als Abgang erfasst. Alle Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu 250,00 € wurden direkt analog § 6 Abs. 2 EStG in voller Höhe als Betriebsausgaben angesetzt.

Die Abschreibung der Geschäftsbauten erfolgt über eine Nutzungsdauer von 33 Jahren. Die Nutzungsdauer beträgt bei technischen Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 15 Jahre.

Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, wenn voraussichtlich dauerhafte Wertminderungen vorliegen. Zuschreibungen aufgrund des Wertaufholungsgebots erfolgen bis zu den fortgeführten Anschaffungskosten, wenn die Gründe für eine dauerhafte Wertminderung nicht mehr bestehen.

2.4 Finanzanlagen

Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt und bewertet. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert werden vorgenommen, wenn die Wertminderung dauerhaft ist.

Zuschreibungen aufgrund des Wertaufholungsgebots erfolgen bis zu den Anschaffungskosten, wenn die Gründe für eine dauerhafte Wertminderung nicht mehr bestehen.

2.5 Vorräte

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt.

Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen.

Beim Vorratsvermögen wurde von den Bewertungsvereinfachungsverfahren nach § 256 HGB (Verbrauchsfolgeverfahren) und § 240 Abs. 3 (Festwert) oder Abs. 4 HGB (Gruppenbewertung) kein Gebrauch gemacht.

2.6 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Unverzinsliche Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

2.7 Liquide Mittel

Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bilanziert.

2.8 Aktive Rechnungsabgrenzung

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind zum Nennwert bilanziert. Ausgewiesen werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

2.9 Latente Steuern

Die Ermittlung der latenten Steuern wird anhand des bilanzorientierten Konzepts vorgenommen. Danach werden für sämtliche Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen der Vermögensgegenstände und Schulden und deren steuerlichen Wertansätzen latente Steuern berechnet, sofern sich diese Differenzen in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich wieder umkehren.

Die Gesellschaft macht von ihrem Ansatzwahlrecht für aktive latente Steuern keinen Gebrauch. Latente Steuern gemäß § 274 HGB werden nicht gebildet.

2.10 Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

2.11 Rückstellungen

Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden aufgrund versicherungsmathematischer Gutachten gebildet. Die Bewertung erfolgt nach dem international anerkannten Anwartschaftsbarwertverfahren. Bei der Bewertung der Pensionsrückstellungen werden erwartete künftige Lohn- und Gehaltssteigerungen sowie Rentenanpassungen berücksichtigt. Zur Ermittlung der Verpflichtungen werden die Sterbetafeln nach Prof. Dr. Klaus Heubeck (Richttafeln 2018G) zugrunde gelegt. Die Rückstellungen werden pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzins abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt und der von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht wird. Die Bewertung der Pensionsrückstellungen basiert auf folgenden Rechnungsgrundlagen:

Gehaltstrend: gem. individueller Entwicklung
Rententrend: 3,00%
Fluktuation: 0,00%
Zinssatz: 1,82% bzw. 1,74% (Jahresdurchschnitt von 10 bzw. 7 Jahren)

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschied im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von EUR 26.311. Dieser Unterschiedsbetrag unterliegt gemäß § 253 Abs. 6 HGB einer Ausschüttungssperre

Für die Pensionsverpflichtungen wurde eine Rückdeckungsversicherung abgeschlossen, die an die Berechtigten verpfändet ist. Diese Pensionsverpflichtungen wurden deshalb mit dem Deckungsvermögen gem. § 246 Abs. 2 HGB verrechnet.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen werden, soweit handelsrechtlich zulässig, im Einklang mit den steuerlichen Vorschriften stehende Berechnungsverfahren verwendet.

Bei Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Kosten und Preissteigerungen berücksichtigt. Ferner werden Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit einem der Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre, welcher von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht wird, abgezinst.

2.12 Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag angesetzt.

2.13 Passive Rechnungsabgrenzung

Als passive Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

3 Angaben zur Bilanz

3.1 Anlagevermögen

Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens stellt sich wie folgt dar:

Stand 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 520.690,02 44.061,50 73.433,34 0,00 491.318,18
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten Anschaffungskosten: 289.837,26 15.929,00 36.744,92 0,00 269.021,34
Kumulierte Abschreibung: 230.852,76 28.132,50 36.688,42 0,00 222.296,84
Restbuchwert: 58.984,50 46.724,50
II. Sachanlagen 11.085.410,09 1.336.421,18 571.071,86 0,00 11.850.759,41
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken Anschaffungskosten: 4.805.125,26 21.693,50 0,00 0,00 4.826.818,76
Kumulierte Abschreibung: 303.175,53 121.548,50 0,00 0,00 424.724,03
Restbuchwert: 4.501.949,73 4.402.094,73
2. Technische Anlagen und Maschinen Anschaffungskosten: 4.900,75 0,00 0,00 0,00 4.900,75
Kumulierte Abschreibung: 1.702,75 817,00 0,00 0,00 2.519,75
Restbuchwert: 3.198,00 2.381,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung Anschaffungskosten: 3.586.604,15 653.343,09 300.036,18 0,00 3.939.911,06
Kumulierte Abschreibung: 2.383.901,65 539.019,09 271.035,68 0,00 2.651.885,06
Restbuchwert: 1.202.702,50 1.288.026,00
III. Finanzanlagen 579.521,86 -60,81 0,00 0,00 579.461,05
1. Finanzanlagen Anschaffungskosten: 579.521,86 -60,81 0,00 0,00 579.461,05
Kumulierte Abschreibung: 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Restbuchwert: 579.521,86 579.461,05
SUMME Anschaffungskosten: 9.265.989,28 690.904,78 336.781,10 0,00 9.620.112,96
Kumulierte Abschreibung: 2.919.632,69 689.517,09 307.724,10 0,00 3.301.425,68
Restbuchwert: 6.346.356,59 6.318.687,28

3.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Zusammensetzung Davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023
EUR
bis zu einem Jahr
EUR
zwischen einem und fünf Jahren
EUR
von mehr als fünf Jahren
EUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.703.676,11 6.703.676,11 0,00 0,00
Vorjahr 6.019.926,95 6.019.926,95 0,00 0,00
Forderungen gegen Gesellschafter 1.073.641,98 0,00 1.073.641,98 0,00
Vorjahr 1.132.129,26 0,00 1.132.129,26 0,00
Sonstige Vermögensgegenstände 889.067,82 133.763,57 744.604,25 10.700,00
Vorjahr 1.459.679,56 697.175,31 747.004,25 15.500,00
Summe 8.666.385,91 6.837.439,68 1.818.246,23 10.700,00
Vorjahr 8.611.735,77 6.717.102,26 1.879.133,51 15.500,00

3.3 Eigenkapital

Das Stammkapital beträgt 127.822,97 € (i.Vj. 127.822,97 €) und entspricht dem Gesellschaftsvertrag.

3.4 Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen insbesondere Gewährleistungen, Personalverpflichtungen sowie die Kosten der Rechnungslegung.

3.5 Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind nach ihrer Fälligkeit in einem Verbindlichkeitsspiegel dargestellt:

Davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023
bis zu einem Jahr
zwischen einem und fünf Jahren
von mehr als fünf Jahren
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.577.343,35 158.760,85 493.681,82 924.900,68
Vorjahr 3.067.860,85 1.337.904,26 500.727,10 1.229.229,49
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 41.382.120,42 41.382.120,42 0,00 0,00
Vorjahr 35.607.646,68 35.607.646,68 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.587.299,61 1.587.299,61 0,00 0,00
Vorjahr 2.138.682,69 2.138.682,69 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 1.092.688,69 1.092.688,69 0,00 0,00
Vorjahr 1.807.796,72 1.807.796,72 0,00 0,00
Summe 45.639.452,07 44.220.869,57 493.681,82 924.900,68
Vorjahr 42.621.986,94 40.892.030,35 500.727,10 1.229.229,49

Zum Bilanzstichtag bestehen Sicherheiten in Form von Grundschulden in Höhe von TEUR 3.000 für die passivierten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 1.577.

4 Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

4.1 Sachverhalte von außergewöhnlicher Größenordnung oder Bedeutung

Der Jahresabschluss enthält Aufwendungen in Höhe von TEUR 701 aus Ausbuchungen von Forderungen enthalten.

4.2 Periodenfremde Erträge und Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von EUR 90.417,01 enthalten.

4.3 Angaben zum Finanzergebnis

Aus der Abzinsung von Rückstellungen sind in der Gewinn- und Verlustrechnung Erträge in Höhe von EUR 4.417 enthalten.

Aus der Abzinsung von Rückstellungen sind in der Gewinn- und Verlustrechnung Aufwendungen in Höhe von EUR 43.198 enthalten.

5 Sonstige Angaben

5.1 Angaben zur Geschäftsführung

Während des Geschäftsjahres bis zum Bilanzaufstellungstag gehörten folgende Personen dem Geschäftsführungsorgan an:

Franz Stürzer, Heizungs-, Lüftungs- und Elektromeister

Christian Stürzer, Diplom-Ingenieur (FH)

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird unter Inanspruchnahme von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet, da die Vergütung der einzelnen Mitglieder der Geschäftsführung annähernd bestimmbar wäre.

Den Mitgliedern der Geschäftsführung wurden im Berichtszeitraum keine Vorschüsse gewährt. Haftungsverhältnisse zu Gunsten der Mitglieder der Geschäftsführung bestanden nicht. Die an die Mitglieder der Geschäftsführung ausgereichten Darlehen belaufen sich zum 31.12.2023 auf insgesamt TEUR 1.074 (Vorjahr: TEUR 1.132).

Angaben zu Krediten/Vorschüsse an die Geschäftsführung

Über die Vorschüsse und Kredite, die an die Geschäftsführung (insgesamt) vergeben wurden, wird wie folgt berichtet:

Kreditentwicklung
Stand bisheriger Kredite 1.132.129,26
Neuvergaben im Berichtsjahr 19.512,72
Rückzahlungen im Berichtsjahr 78.000,00
= neuer Kreditstand 1.073.641,98
Kreditkonditionen
Zinssatz 1,79
Laufzeit in Jahren unbestimmt
Tilgungsmodalitäten unbestimmt
Sicherheiten unbestimmt

5.2 Angabe zu Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

Die Gesamtzahl der durchschnittlich Mitarbeitenden beträgt im Geschäftsjahr 200 und im Vorjahr 211.

Davon waren 135 (Vorjahr: 149) im gewerblichen Bereich und 65 (Vorjahr: 62) in der Verwaltung tätig.

5.3 Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden finanziellen Verpflichtungen zu vermerken:

aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen 383.686,25 EUR
aus Bestellobligo 4.100.000,00 EUR
Gesamtsumme 4.483.686,25 EUR
davon gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 EUR
davon gegenüber assoziierten Unternehmen 0,00 EUR
davon betreffend die Altersversorgung 0,00 EUR

Für Sicherheitseinbehalte und Vertragserfüllungbürgschaften für Bauleistungen wurden Bürgschaften in Höhe von insgesamt TEUR 17.279. Mit einer Inanspruchnahme wird nicht gerechnet.

5.4 Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn zum 31.12.2023 in Höhe von 1.546.443,42 € (Vorjahr: 1.596.973,26 €) auf neue Rechnung vorzutragen.

6 Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem Schluss des Geschäftsjahrs nicht eingetreten.

7 Versicherung der gesetzlichen Vertreter und Unterzeichnung

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

 

Landshut, den 05.06.2025

Franz Stürzer

Christian Stürzer

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die DS Elektrotherm GmbH, Landshut

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der DS Elektrotherm GmbH, Landshut, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DS Elektrotherm GmbH, Landshut, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Traunstein, 06. Juni 2025

AGP GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Thomas Göntgen, Wirtschaftsprüfer

Daniela Auer, Wirtschaftsprüferin

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