Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 171548
Eingetragen
3.1.2008
Branche
Managementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem AnteilsbesitzBeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Gegenstand
Entwicklung von Kapitalmarkt- und finanztheoretischen Modellen, sowie Anlageberatung, Anlagevermittlung, Abschlussvermittlung und Finanzportfolioverwaltung ohne Möglichkeit Eigentum und Besitz an Geldern oder Wertpapieren von Kunden zu erlangen und ohne auf eigene Rechnung mit Finanzinstrumenten zu handeln.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Axel Daffner
seit 20.4.2017
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Ottobrunn
100.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
37.50%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Pegasos Capital GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A Branchensituation und Auswirkungen auf die Pegasos Capital GmbH

Die überwiegend schwachen globalen Konjunkturperspektiven, sinkende Inflationsraten und eine weiterhin restriktive Notenbankpolitik waren die wichtigsten Einflussfaktoren an den internationalen Kapitalmärkten im Jahr 2023. Der massive Zinsanstieg seit Mitte 2022 erweist sich zunehmend als Bremsklotz für die Wirtschaft in vielen Regionen. In Deutschland wurde besonders die Baukonjunktur negativ beeinflusst, die zuvor bereits unter stark gestiegenen Preisen durch jahrelange Lieferkettenengpässe litt.

Die konjunkturelle Dynamik der weltweit größten Volkswirtschaften blieb schwach. Abnehmende Inflationsraten und steigende Löhne erweckten angesichts anhaltend robuster Arbeitsmärkte in vielen Ländern zuletzt die Hoffnung auf eine konjunkturelle Belebung. Die Erwartungen wurden aber durch politische Unsicherheitsfaktoren, darunter weiterhin der Ukrainekrieg, die Spannungen zwischen China und Taiwan, sowie zuletzt der Konflikt im Nahen Osten getrübt.

Hoffnungen vom Jahresanfang auf eine dynamische, weltwirtschaftliche Erholung wurden durch die anhaltende Schwäche der chinesischen Wirtschaft gebremst, die nach dem Ende der Corona-Pandemie nicht an die erwarteten Wachstumsraten anknüpfen konnte. Besonders die Industrie befand sich in der Folge weltweit in einer Rezession mit überwiegend sinkenden Produktionsniveaus.

Robuster Arbeitsmarkt in schwierigem Umfeld

Vergleichsweise robust entwickelte sich die US-Volkswirtschaft, vor allem aufgrund eines anhaltend dynamischen privaten Konsums. Am Arbeitsmarkt bestand weiterhin ein deutliches Überangebot an nicht besetzten Stellen, wodurch Lohnsteigerungen unterstützt wurden. Zudem profitierten viele Menschen von noch bestehenden Ersparnissen aus der Coronazeit. Auch in Deutschland stiegen die Löhne nach den geringen Wachstumsraten aus der Zeit vor der Corona-Pandemie inflationsbedingt wieder stärker an, konnten jedoch die Preissteigerungen der letzten Monate bisher nicht kompensieren.

Inflationsrate im Fokus

Die Inflation fiel in den letzten Monaten in der Eurozone stetig bis auf 2,4 Prozent und rückt das angestrebte Ziel der Europäischen Zentralbank (EZB) von 2,0 Prozent in den Fokus. Die Kernrate der Inflation, ohne die stark schwankungsanfälligen Komponenten Energie und Nahrungsmittel ist mit 3,6 Prozent allerdings weiterhin deutlich erhöht, wobei sich der Preisauftrieb in den Sektoren Lebens- und Genussmittel sowie Dienstleistungen zuletzt deutlich verlangsamte. In den USA gab die Inflationsrate auf 3,2 Prozent nach. Die Kernrate schwächte sich auf 4,0 Prozent ab.

Zinspolitik der Notenbanken

Sowohl die US-Notenbank Fed als auch die EZB haben ihre Leitzinsen nach deutlichen Zinsanhebungen im ersten Halbjahr 2023 zuletzt unverändert belassen. Eine Diskrepanz herrscht zwischen den Notenbanken allerdings bei der Beurteilung der aktuellen Lage. Während die Fed bereits Zinssenkungen für das Jahr 2024 in Aussicht gestellt hat, mahnte EZB-Präsidentin Christine Lagarde zur Vorsicht. Sie unterstrich auch im Dezember noch einmal, dass die geldpolitische Ausrichtung datenabhängig von Sitzung zu Sitzung festgelegt werde und nach wie vor Aufwärtsrisiken für die Verbraucherpreise bestehen. Besonders behält die EZB die laufenden Lohnverhandlungen im Blick, da steigende Löhne bei einer anhaltend hohen Beschäftigung und nachgebender Nachfrage die Lohnstückkosten ansteigen lassen und so für Inflationsdruck sorgen könnten.

Entwicklung an den Kapitalmärkten

Der Start in das Jahr 2023 fiel an den meisten Aktienbörsen sehr positiv aus. So legte der deutsche Aktienindex DAX allein im Januar knapp 9 Prozent zu. Im März folgte ein größerer, aber nur zwischenzeitlicher Rücksetzer im Zuge der Unsicherheiten im Bankensektor. Im August erreichte der Index ein zwischenzeitliches Allzeithoch, bevor er durch weitere Leitzinserhöhungen deutlich nachgab. Ab Oktober startete der DAX jedoch eine fulminante Jahresendrallye, stieg zeitweise auf ein Rekordhoch von 17.003 Punkten und notierte Ende Dezember mit einem Kursplus von 20,3 Prozent bei 16.752 Punkten. Europäische Aktien des EURO STOXX 50 und US-Aktien des S&P 500 stiegen ebenfalls deutlich um rund 23,2 sowie 19,5 Prozent. Der US-Technologieaktienindex NASDAQ Composite konnte sogar um knapp 44 Prozent zulegen, nachdem seit dem Frühjahr vor allem große Technologieaktien von Hoffnungen auf künftige Gewinne im Zuge der Nutzung von Künstlicher Intelligenz profitierten. Nur rund 10% Kursplus hatte hingegen der Schwellenländerindex MSCI Emerging Markets zu verzeichnen, wobei sich der Hang Seng Index der 50 größten börsennotierten Unternehmen an der Hongkonger Börse mit einem Minus von 10,5 Prozent noch schwächer entwickelte.

Die Renditen von Staatsanleihen stiegen bis Anfang März überwiegend deutlich an, nachdem eine tiefe Rezession im Winterhalbjahr 2022/2023 vermieden werden konnte und die zunächst noch hartnäckig hohe Inflation die Hoffnung auf zeitnahe Leitzinserhöhungspausen oder gar erste Zinssenkungen im Laufe des Jahres abschwächten. Bis Ende März gaben die Renditen dann jedoch im Zuge der Unsicherheiten im Bankensektor deutlich nach. Die anhaltend restriktive Geldpolitik vieler Notenbanken ließ die Zinsen dann bis Oktober auf die Jahreshöchststände ansteigen, bevor diese aufgrund von stärker als erwartet sinkenden Inflationsraten sowie die Hoffnung auf baldige Zinssenkungen im Laufe des Jahres 2024 wieder nachgaben. Die Rendite einer zehnjährigen Bundesanleihe lag zum Jahresende bei 2,03% p.a. nach einem zwischenzeitlichen Höchststand von 3,02% p.a. US-Staatsanleihen mit zehn Jahren Restlaufzeit rentierten bei 3,87% p.a., während Renditen von Unternehmensanleihen nach einem steilen Anstieg im Jahr 2022 ebenfalls deutlich nachgaben.

Rohstoffe

Der Preis für ein Barrel Rohöl der Nordseesorte Brent gab angesichts eines nur schwachen globalen Wachstums deutlich nach und fiel um rund 7 Prozent auf 77,61 US-Dollar. Weder weitere Beschlüsse der Staaten des Öl-Kartells OPEC+ zu Förderkürzungen im kommenden Jahr noch geopolitische Unsicherheiten konnten den Trend wesentlich beeinflussen.

Im Verlauf des Jahres erreichte der Goldpreis vor dem Hintergrund der restriktiven Zinspolitik und zahlreicher geopolitischer und wirtschaftlicher Turbulenzen ein neues Rekordhoch von 2.145 US-Dollar pro Feinunze Gold. Gold war der "sichere Hafen" für Investoren im Jahr 2023. Bis Jahresende gab der Preis auf 2.062 US-Dollar nach und liegt aber damit immer noch gut 13% über Vorjahresschluss.

Immobilienmarkt

Die Bauinvestitionen nahmen im Jahr 2023 weiterhin ab. Die Anzahl der Baugenehmigungen ging erneut stark zurück. Die ersten Insolvenzen von Immobilienprojektentwicklern stellten sich ein. Das Transaktionsvolumen sank um über 30% im Vergleich zum Vorjahr. Zudem waren die Wohnimmobilienpreise in Deutschland erneut rückläufig. Selbst in über Jahre hinweg stabilen Immobilienlagen wie in München, konnte eine Reduzierung der Kaufpreis um bis zu 10 % festgestellt werden. Das düstere Entwicklungsbild des Jahres 2022 hat sich in 2023 weiter fortgesetzt und sogar noch verstärkt.

B Wirtschaftsbericht

1. Geschäftsverlauf 2023

Das gesamte betreute Vermögen (AuM, Assets under Management) der Pegasos Capital GmbH konnte im Jahr 2023 im Vergleich zu 2022 wieder gesteigert werden. Zum Jahresende wurden insgesamt TEUR 181.066 (Vorjahr 163.223) innerhalb der einzelnen Strategien, der individuellen Vermögensverwaltung (Managed Accounts), der Anlageberatung und des Fondsmanagements/ - advisory betreut.

Das Volumen des verwalteten Vermögens im Pegasos - SFC Global Markets Fonds reduzierte sich auf TEUR 13.671 (Vorjahr TEUR 15.333). Das Investitionsvolumen des von Pegasos Capital gemangten ART Transformer Equities Fonds konnte im Jahr 2023 insbesondere durch die positiven Entwicklungen im Technologiesektor wieder deutlich gesteigert werden. Zum Jahresende 2023 betrug das Fondsvermögen TEUR 47.992 (Vorjahr TEUR 33.341).

Das betreute Volumen innerhalb der Vermögenspolicen (MyLife) erhöhte sich nur leicht. Pegasos Capital ist hier mit der Vermögensverwaltung einzelner Anlage-Strategien innerhalb der von MyLife Lebensversicherung AG angebotenen fondsgebundenen Lebens- und Rentenversicherungen beauftragt. Zum Jahresende betrug das verwaltete Vermögen innerhalb der Policen TEUR 6.806 (Vorjahr mit TEUR 6.327).

Die Assets under Management für die Bereiche Finanzportfolioverwaltung und Anlageberatung konnten durch Mittelzuflüsse und Kurserholungen gesteigert werden. Zum Stichtag 31.12.2023 waren in diesen Bereichen TEUR 112.597 (Vorjahr TEUR 108.222) veranlagt.

2. Darstellung der Lage

Die im Jahr 2023 wieder positive Marktentwicklung an den weltweiten Börsen hat sich auch auf die Ergebnisse der Pegasos Capital ausgewirkt. Zum Jahresende waren die Assets under Management wieder deutlich höher als im Vorjahr, was durch leichte Mittelzuflüsse und gestiegene Kursbewertungen an den Börsen zu begründen ist.

Die Vermögensverwaltung der sechs bestehenden Anlagestrategien,

Pegasos Cash Strategie

Pegasos Defensiv Strategie

Pegasos Balanced Strategie

Pegasos Offensiv Strategie

Pegasos Dynamic Strategie

Pegasos Nachhaltigkeitsstrategie

konnte im Verlauf des Jahres 2023 moderate Netto-Mittelzuflüsse vorrangig durch Privatanleger verzeichnen.

Im Verlauf des Jahres 2023 hat sich gezeigt, dass das Interesse der Anleger an Investitionen in nachhaltige Investitionsthemen stark nachgelassen hat. Das hat sicherlich mit der schwachen Wertentwicklung von nachhaltigen Investments im Vergleich zu klassischem Investment zu tun. Zusätzlich war aber auch die regulative Umsetzung der Taxonomie-Richtlinien in der Praxis für Privatanleger zu komplex und mit zu viel Bürokratie behaftet.

Seitens der Produktgeber hat ebenfalls ein Umschwenken stattgefunden. Einige Kapitalanlagegesellschaften haben ihre bereits als nachhaltig eingestuften Investmentfonds wieder als weniger nachhaltig einstufen lassen, weil die lückenlose Umsetzung der Regulatorik nicht gesetzeskonform darstellbar war. Das Thema nachhaltig Investieren steht nicht mehr so stark im Fokus der Produktgeber und Anleger wie es in den Jahren 2020-2022 der Fall war.

Vermögenslage

Die Verträge zur individuellen Vermögensverwaltung sowie zu den Pegasos Vermögensverwaltungs-Strategien mit unseren Investoren und Kunden sind mit einer fixen Management-Fee pro Jahr gestaltet. Diese Vertragsgestaltung sichert konstante Einnahmen für die Gesellschaft.

Die Bilanzsumme der Gesellschaft hat zum Ende des Geschäftsjahrs TEUR 598 (Vorjahr TEUR 833) betragen. Die Pegasos Capital GmbH hat 2023 mit einem Jahresergebnis von TEUR 76 (Vorjahr TEUR 83) abgeschlossen. Die Erträge der Gesellschaft von insgesamt TEUR 1.000 Vorjahr 1.042) resultieren hauptsächlich aus der Anlageberatungsvergütung des Pegasos-SFC Global Markets Fonds, des ART Transformer Equities Fonds, der Verwaltungsvergütungen für die individuelle Vermögensverwaltung und Vertriebsprovisionen.

Das Eigenkapital der Pegasos Capital GmbH hat sich von TEUR 607 in 2022 auf TEUR 383 in 2023 entwickelt.

Finanzlage

Die finanzielle Liquidität der Gesellschaft war durch regelmäßige, quartalsweise wiederkehrende Honorareinnahmen und durch ausreichend Bank- und Sichteinlagen im Berichtszeitraum immer ausreichend vorhanden. Die Gesellschaft wird auf Eigenkapitalbasis geführt. Es bestanden im Berichtszeitraum keinerlei Kreditverpflichtungen.

Im Planvergleich zeigt der Jahresüberschuss 2023 in Höhe von TEUR 76 im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 83) eine leichte Abweichung nach unten. Dadurch wurde die Planung des Vorjahres nicht ganz erreicht und leicht unterschritten.

C Risikomanagement

Pegasos Capital legt nach wie vor einen großen Fokus auf eine breite Streuung in der Asset Allokation, da eine breite Diversifizierung zur Reduzierung des Risikos führt. Des Weiteren wird eine flexible und unabhängige Anlagepolitik verfolgt, so dass entsprechend auf Marktveränderungen reagiert werden kann. Zur Portfolio- und Marktanalyse werden die modernsten Softwareprogramme eingesetzt, die dies gewährleisten.

Für die Gesellschaft selbst bestehen aufgrund der Struktur der Bilanz nur geringe Marktpreisrisiken. Die liquiden Mittel der Gesellschaft sind so angelegt, dass die kurz- und mittelfristige Liquidität der Gesellschaft gesichert ist. Es ist ein Teil der Mittel als Anlagevermögen langfristig in den Pegasos-SFC Global Market Fonds investiert. Verbleibende liquide Mittel werden als Sichtguthaben auf den Geschäftsbankkonten der Gesellschaft gehalten.

Die von Pegasos Capital GmbH vereinbarten und eingesetzten Vergütungsmodelle sind nicht erfolgsabhängige Vergütungsmodelle, sondern bestehen größtenteils aus fest vereinbarten Vergütungen. Die Gesellschaft kann so auch bei weiterhin schwankenden Märkten mit niedrigeren Renditen die Kosten der Gesellschaft weiter tragen. Unsere verwendete Kennziffer zur Unternehmenssteuerung ist der Jahresüberschuss.

D Voraussichtliche Entwicklung und Hinweise auf wesentliche Chancen und Risiken der Gesellschaft

Die Entwicklung des Geschäftsverlaufs im Jahr 2023 war maßgeblich von der weltwirtschaftlichen Gesamtlage und der Entwicklung an den Börsen geprägt. Das Anlagevolumen in den insgesamt sechs aktiv gemanagten Pegasos Strategien (Pegasos Cash, Defensiv und Offensiv Strategie, Pegasos Balanced und Pegasos Dynamic Strategie, sowie Pegasos Nachhaltigkeitsstrategie) und der Finanzportfolioverwaltung konnte im Vergleich zum Vorjahr wieder gesteigert werden. Die Börsenentwicklungen im ersten Quartal 2024 waren bereits äußerst positiv. Indizes wie der Dax, Dow Jones und Nikkei erreichten bereits in den ersten drei Monaten des Jahres 2024 ihre neuen absoluten Höchststände. Dies wird sich auf die weitere Geschäftsentwicklung der Pegasos Capital GmbH positiv auswirken.

Um mit den Unwägbarkeiten der Märkte bei der Vermögensanlage angemessen umzugehen, bleibt das alte und gleichermaßen bewährte Prinzip der Diversifikation zum Schutz der Vermögenswerte bestehen. Bei Pegasos Capital erfolgt das keinesfalls willkürlich. Mit einem festen Regelwerk innerhalb unseres Investmentprozesses - dessen erklärtes Ziel es ist, sich nicht der Entwicklung einer Anlageklasse, einer Region oder einer Branche auszuliefern - arbeiten wir regelmäßig an einer breiten und sinnvollen Diversifikation innerhalb der von uns betreuten Portfolios. Eine aktive Steuerung der Liquidität innerhalb der einzelnen Anlageportfolien und Anlagestrategien trägt zur Minimierung des Marktrisikos bei.

Für das kommende Geschäftsjahr plant das Unternehmen aufgrund der bereits eingesetzten positiven Kapitalmarktentwicklungen ein deutlich höheres Jahresergebnis als in 2023.

 

München, den 27.05.2024

Angelika Hofmann, Geschäftsführerin

Josef Hiergeist, Geschäftsführer

Axel Daffner, Geschäftsführer

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

(Vorjahr zum Vergleich)

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
1. Forderungen an Kreditinstitute
a) täglich fällig 127.217,04 444.468,16
2. Forderungen an Kunden 220.607,90 187.265,96
3. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 147.177,59 147.177,59
4. Beteiligungen 56.248,00 28.124,00
5. Sachanlagen 772,00 0,00
6. Sonstige Vermögensgegenstände 41.569,88 19.160,00
7. Rechnungsabgrenzungsposten 3.959,00 6.514,00
597.551,41 832.709,71

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
1. Sonstige Verbindlichkeiten 89.758,87 96.013,75
2. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 1.630,00
3. Rückstellungen
a) andere Rückstellungen 124.480,00 127.823,00
4. Eigenkapital
a) gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
b) Bilanzgewinn 283.312,54 383.312,54 507.242,96 607.242,96
597.551,41 832.709,71

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR 2023 BIS 31. DEZEMBER 2023

(Vorjahr zum Vergleich)

1.1.2023-31.12.2023 1.1.2022-31.12.2022
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
1. Zinserträge aus
a) Kredit- und Geldmarktgeschäften 622,10 648,94
2. Provisionserträge 1.000.079,55 1.041.553,26
3. Provisionsaufwendungen -224.877,87 775.201,68 -265.789,80 775.763,46
4. Sonstige betriebliche Erträge 9.693,96 10.650,31
5. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand
aa) Löhne und Gehälter -457.600,49 -440.839,25
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -28.836,82 -486.437,31 -31.952,15 -472.791,40
b) Andere Verwaltungsaufwendungen -185.052,61 -671.489,92 -189.893,63 -662.685,03
6. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagenwerte und Sachanlagen -258,47 0,00
7. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 113.769,35 124.377,68
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -37.689,77 -41.029,37
9. Sonstige Steuern -10,00 -37.699,77 -9,10 -41.038,47
10. Jahresüberschuss 76.069,58 83.339,21
11. Gewinnvortrag 507.242,96 573.903,75
12. Vorabgewinnausschüttung -300.000,00 -150.000,00
13. Bilanzgewinn 283.312,54 507.242,96

ANHANG

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Allgemeine Angaben

Firma: Pegasos Capital GmbH
Sitz: München
Registergericht Amtsgerichts München, Abt. Registergericht, Abteilung B Nr. 171548

Der Jahresabschluss wurde nach den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung, den Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des HGB sowie den ergänzenden Vorschriften der Kreditinstituts- Rechnungslegungsverordnung -RechKredV-für Finanzdienstleistungsinstitute aufgestellt.

Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte in der Staffelform gem. § 2 Abs. 1 RechKredV.

Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen an Kreditinstitute, an Kunden und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert bewertet. Gründe für Wertberichtigungen lagen nicht vor.

Beteiligungen, Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere

Die Beteiligungen, Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Sie werden, nur falls erforderlich, mit dem niedrigeren beizulegenden Wert erfasst.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden in Höhe der tatsächlichen Ausgaben vor dem Bilanzstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert.

Rückstellungen

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages berücksichtigt.

Passive Rechnungsabgrenzungsposten

Passive Rechnungsabgrenzungsposten werden in Höhe der tatsächlichen Einnahmen vor dem Bilanzstichtag angesetzt, soweit sie Einnahme für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Angaben zu Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

Forderungen an Kreditinstitute

Es handelt sich ausschließlich um täglich fällige Anlagen.

Forderungen an Kunden

Hier sind Beträge für noch nicht vereinnahmte Provisionen, Beratungsleistungen und sonstige Verwaltungsabrechnungen ausgewiesen. Die Laufzeit beträgt bei allen Forderungen bis zu drei Monate.

Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere

Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapiere werden dem Anlagebuch zugeordnet und wie Anlagevermögen bewertet. Die Anschaffungskosten inklusive der thesaurierten Erträge belaufen sich auf € 147.177,59 (Vj. 147.177,59).

In Höhe von € 147.177,59 (Vj. 147.177,59) handelt sich ausschließlich um börsenfähige Wertpapiere, die nicht börsennotiert sind.

Beteiligungen

Die Gesellschaft hat am 03. März 2022 37,50 % der Anteile an der neu gegründeten Transformer Capital GmbH i.G. mit einem Gesamtnennbetrag von € 28.124,00 übernommen. Ende 2023 wurden weitere € 28.124,00 in die Rücklagen dieser GmbH eingezahlt.

Wegen untergeordneter Bedeutung werden nach § 286 Abs. 3 HGB keine weiteren Erläuterungen gemacht.

Sonstige Vermögensgegenstände

Lediglich bei einer Kaution in Höhe von € 100,00 beträgt die Laufzeit mehr als ein Jahr.

Sonstige Verbindlichkeiten

Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen im Wesentlichen auf:

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern € 1.186,15 (Vj. 394,57)
Verbindlichkeiten aus Steuern € 20.664,30 (Vj. 7.482,00)
Verbindlichkeiten soziale Sicherheit € 0,00 (Vj. 41,58)
Sonstige Verbindlichkeiten € 88.137,18 (Vj. 67.908,42)

Die Laufzeit beträgt in allen Fällen weniger als drei Monate.

Rückstellungen

Die anderen Rückstellungen enthalten Rückstellungen für die Erstellung, Prüfung und Offenlegung des Jahresabschlusses in Höhe von € 18.500,00 (Vj. 19.000,00), Rückstellungen für Buchführungskosten in Höhe von € 2.500,00 (Vj. 2.500,00), Rückstellungen für Tantiemen sowie anderen Personalkosten gegen über angestellten Mitarbeitern in Höhe von € 100.480,00 (Vj. 101.600,00), Rückstellungen für Aufbewahrungspflichten in Höhe von € 3.000,00 (Vj. 3.000,00), sowie Rückstellungen für sonstige Fremdleistungen in Höhe von € 0,00 (Vj. 1.723,00)

2023 2022
Entwicklung Bilanzgewinn EUR EUR
Bilanzgewinn 01.01. 507.242,96 573.903,75
Ausschüttung -0,00 -0,00
Vorabgewinnausschüttung -300.000,00 -150.000,00
Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 76.069,58 83.339,21
Stand 31.12. 283.312,54 507.242,96

Sonstige betriebliche Erträge

In dieser Position sind im Wesentlichen € 9.693,96 (Vj. 10.450,31) für verrechnete Sachbezüge des Personals enthalten. Weitere sonstige Erträge gab es in 2023 nicht (Vj. 200,00).

Honorar des Abschlussprüfers

Das Honorar des Abschlussprüfers beträgt für Abschlussprüfungsleistungen € 5.500,00 netto und für andere Bestätigungsleistungen € 5.500,00 netto.

Sonstige Pflichtangaben

Haftungsverhältnisse

Es besteht ein Leasingvertrag mit einer monatlichen Belastung von netto € 587,39 bei einer Restlaufzeit von 10 Monaten, ein Mietvertrag von unbestimmter Dauer mit einer monatlichen Belastung von netto € 2.850,00, ein Miet- und Servicevertrag mit einer vierteljährlichen Belastung von netto € 536,43, ein Softwarenutzungsvertrag mit einer monatlichen Belastung von € 1.400,00 netto mit einer Mindestlaufzeit von noch 9 Monaten sowie ein IT-Dienstleistungsvertrag über monatlich 496,00 € netto mit unbestimmter Laufzeit.

Weitere Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen neben den im Jahresabschluss aufgeführten Verbindlichkeiten und Rückstellungen bestehen nicht.

Arbeitnehmer

Im abgelaufenen Wirtschaftsjahr war im Jahresdurchschnitt neben den Geschäftsführern 3 Arbeitnehmer beschäftigt.

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer gem. § 286 Abs. 4 HGB wurde verzichtet.

Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurde die Gesellschaft durch die einzelvertretungsberechtigten Geschäftsführer

 

Josef Hiergeist, Vermögensverwalter, Hohenbrunn

und

Angelika Hofmann, Vermögensverwalter, Hohenbrunn

und

Axel Daffner, Vermögensverwalter, Ottobrunn

vertreten.

Ergebnisverwendung

Der Jahresabschluss wurde nach teilweiser Ergebnisverwendung aufgestellt. Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von € 507.242,96 (Vj. 573.903,75) enthalten. Die Geschäftsleitung schlägt vor, den verbleibenden Bilanzgewinn in Höhe von 283.312,54 € auf die neue Rechnung vorzutragen.

 

München, den 20.03.2024

Pegasos Capital GmbH

Geschäftsführer:

Josef Hiergeist

Angelika Hofmann

Axel Daffner

PROTOKOLL-AUSZUG über die Gesellschafterversammlung am 21. Juni 2024 der Pegasos Capital GmbH, München

In der ordentlichen Gesellschafterversammlung am 21. Juni 2024 wurde die Ergebnisverwendung wie folgt beschlossen: Der ausgewiesene Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von EUR 76.069,58 wird wie folgt verwendet:

(1)

EUR 300.000,00 wurden vorab ausgeschüttet

(2)

EUR 283.312,54 werden auf neue Rechnung vorgetragen.

 

München, den 21. Juni 2024

Zusätzliche Angaben

Die Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 ist am 21.06.2023 erfolgt.

Anlagenspiegel

Historische Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge 2023 Abgänge 2023 Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. SACHANLAGEN
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.728,94 1.030,47 0,00 5.759,41
4.728,94 1.030,47 0,00 5.759,41
II. FINANZANLAGEN
1. Beteiligungen 28.124,00 28.124,00 0,00 56.248,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 147.177,59 0,00 0,00 147.177,59
175.301,59 28.124,00 0,00 203.425,59
180.030,53 29.154,47 0,00 209.185,00
Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugänge 2023 Abgänge 2023 Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. SACHANLAGEN
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.728,94 258,47 0,00 4.987,41
4.728,94 258,47 0,00 4.987,41
II. FINANZANLAGEN
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
4.728,94 258,47 0,00 4.987,41
Buchwert
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
EUR EUR
I. SACHANLAGEN
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 772,00 0,00
772,00 0,00
II. FINANZANLAGEN
1. Beteiligungen 56.248,00 28.124,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 147.177,59 147.177,59
203.425,59 175.301,59
204.197,59 175.301,59

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Pegasos Capital GmbH, München

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Pegasos Capital GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Pegasos Capital GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB in Verbindung mit § 340k HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB in Verbindung mit § 340k HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 31. Mai 2024

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Metka Jasper, Wirtschaftsprüferin

Stephan Mertens, Wirtschaftsprüfer

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