Open Industry 4.0 Alliance Implementation GmbH
Selbe AdresseErbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer Art
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Benjamin Marten Schirge seit 30.10.2019 | Geschäftsführer |
Stefan Hübner seit 30.10.2019 | Geschäftsführer |
Thomas Stammeier seit 30.10.2019 | Geschäftsführer |
Hendrik Nieweg seit 20.3.2019 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Device Insight GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Device Insight GmbH, München Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Device Insight GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Device Insight GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Passau, den 21. Oktober 2022 aucuron
AG
Stefan Heipertz, Mitglied des Vorstands, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater Ramona Bierl, Prokuristin, Wirtschaftsprüferin, Steuerberaterin Amtsgericht München, HRB 149018, Sitz München Inhalt Bilanz Gewinn- und Verlustrechnung Anhang Lagebericht Anmerkung: Der Jahresabschluss der Device Insight GmbH, München, wurde für das Geschäftsjahr 2021 durch das Shared Service Center Accounting der KUKA AG (Alexander Zärle / Tanju Özdemir) und der Abteilung Finance & Administration der Device Insight GmbH (Dr. Robin Zorzi / Karin Karl) unter Mitwirkung für steuerbezogene Sachverhalte des Shared Service Centers Tax der KUKA AG (Sabrina Wagner / Anja Miller) erstellt. Die Buchhaltung erfolgte durch Abteilung Finance & Administration der Device Insight GmbH (Robin Zorzi / Karin Karl / Petra Moser) mit fachlicher Guidance durch das Shared Service Center Accounting der KUKA AG (Tanju Özdemir / Christiane Wallich). Die Gehaltsabrechnungen wurden von der Kanzlei Dr. Maximilian Prager, München, erstellt. Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2021 erfolgte durch die Aucuron AG, Passau. Anhang1. ALLGEMEINE ANGABEN AUFSTELLUNGSGRUNDSÄTZE Der Jahresabschluss der Device Insight GmbH, München, wurde für das Geschäftsjahr 2021 nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Die Device Insight GmbH ist im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HRB 149018 eingetragen und hat ihren Firmensitz in München. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 und 2 HGB auf. Die Zahlenangaben im Jahresabschluss erfolgen in Euro, sofern nicht anders angegeben. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind im Vergleich zum Jahresabschluss 2020 im Wesentlichen unverändert geblieben. BILANZIERUNG UND BEWERTUNG Bei der Bewertung der Vermögensgegenstände, Verbindlichkeiten und Rückstellungen sind wir von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (going-concern-Prinzip) ausgegangen. Mit der Konzernmuttergesellschaft KUKA Aktiengesellschaft besteht eine Cash Pooling Vereinbarung. Die Liquiditätssteuerung und -versorgung erfolgen im Konzernverbund durch die KUKA Aktiengesellschaft. AKTIVA Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände werden nicht aktiviert. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibung, angesetzt. Den planmäßigen Abschreibungen werden bei den übrigen Sachanlagen zwischen drei und zehn Jahren zu Grunde gelegt. Die Abschreibung erfolgt ausschließlich linear. Darüber hinaus werden der technische Fortschritt und die Wirtschaftlichkeit der Nutzung entsprechend berücksichtigt. Geringwertige Anlagengüter mit Anschaffungskosten bis 800,00 EUR werden im Zeitpunkt des Zugangs voll abgeschrieben und als Abgang gezeigt. Vorräte werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten, gegebenenfalls zum niedrigeren Stichtagspreis, bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten unter Berücksichtigung individueller Abschläge für alle erkennbaren Risiken bewertet. Die Flüssigen Mittel sind zum Nennwert bilanziert. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für einen späteren bestimmten Zeitraum darstellen. PASSIVA Sonstige Rückstellungen werden für alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen sowie für sonstige künftige Belastungen gebildet. Die Rückstellungen werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Die Gewinn- und Verlustrechnung wird gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 2. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ ANLAGEVERMÖGEN Die Entwicklung des Anlagevermögens der Device Insight GmbH ist im folgenden Anlagenspiegel dargestellt.
UMLAUFVERMÖGEN Vorräte Die Vorräte betreffen Handelswaren in Höhe von 7 TEUR (Vorjahr 6 TEUR). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen 1.684 TEUR (Vorjahr 1.717 TEUR). Es sind nur Forderungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr enthalten. Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen bestanden zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 4.295 (Vorjahr TEUR 4.804). Diese setzen sich aus 4.065 TEUR an Finanzforderungen gegen die KUKA AG und 230 TEUR aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen den Gesellschafter (KUKA Deutschland GmbH) zusammen. In den sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von 260 TEUR (Vorjahr 226 TEUR) sind nur Forderungen bis zu einem Jahr enthalten. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Zum Bilanzstichtag bestand ein Kassenvermögen von 63 EUR (Vorjahr 462 EUR). RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von 27 TEUR (Vorjahr 53 TEUR) beinhalten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für einen späteren bestimmten Zeitraum darstellen. EIGENKAPITAL Das Stammkapital der Gesellschaft in Höhe von EUR 44.234,00 entspricht der Eintragung ins Handelsregister. Das Eigenkapital hat sich wie folgt entwickelt:
RÜCKSTELLUNGEN Die Steuerrückstellungen betragen 0 TEUR (Vorjahr 55 TEUR). Sonstige Rückstellungen in Höhe von 510 TEUR (Vorjahr 449 TEUR) bestehen aus Sonderzahlungen, Boni und Tantiemen an Mitarbeiter (257 TEUR), sowie Urlaubsrückstände (117 TEUR), Verbindlichkeiten ausstehender Rechnungen (16 TEUR) und übrigen sonstigen Rückstellungen (120 TEUR). VERBINDLICHKEITEN Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 71 TEUR (Vorjahr 60 TEUR). Es sind nur Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr enthalten. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestanden zum Bilanzstichtag nicht (Vorjahr TEUR 35). Sonstige Verbindlichkeiten betragen 369 TEUR (Vorjahr 1.203 TEUR), welche im Wesentlichen aus umsatzsteuerlichen Verbindlichkeiten (239 TEUR) und Lohn- und Kirchensteuerverbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt (119 TEUR) resultieren. Es bestehen keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. 3. ERLÄUTERUNGEN GEWINN - UND VERLUSTRECHNUNG Die Umsatzerlöse sind von 10.229 TEUR TEUR in 2020 auf 9.931 TEUR in 2021 zurückgegangen. Bezogen auf die Umsatzaufteilung in 2021 entfallen 83,4% auf inländische und 16,6% auf ausländische Umsätze. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Gewinne aus Währungskurseffekten in Höhe von TEUR 31 (Vorjahr: TEUR 1). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen Währungskursverluste von TEUR 27 (Vorjahr: TEUR 34). 4. SONSTIGE ANGABEN ANZAHL DER BESCHÄFTIGTEN Im Jahresdurchschnitt wurden bei der Device Insight GmbH beschäftigt:
Davon waren 7 Mitarbeiter in der Verwaltung beschäftigt. KONZERNVERHÄLTNISSE Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der KUKA Aktiengesellschaft, Augsburg, zum 31. Dezember 2021 einbezogen. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger in deutscher Sprache bekannt gemacht und kann dort eingesehen werden. SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus dem Mietvertrag betreffend die Geschäftsräume der Device Insight GmbH in Höhe von TEUR 669 (davon bis ein Jahr: TEUR 364). NACHTRAGSBERICHT Die konjunkturellen Rahmenbedingungen aufgrund der Corona-Pandemie hatten auch in 2021 noch spürbaren Einfluss auf die Geschäftsentwicklung der Device Insight GmbH wenngleich auch durch getroffene Maßnahmen insgesamt eine Stabilisierung der Geschäftsentwicklung erzielt werden konnte. Die aktuellen Entwicklungen des Ukraine-Russland Konflikts bzw. die sich daraus ergebenden gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen werden fortlaufend bewertet und in den Unternehmensplanungen berücksichtigt. Grundsätzlich ist zum derzeitigen Kenntnisstand davon auszugehen, dass aufgrund der allgemeinen Inflationsentwicklung und der derzeitig bestehenden verschärften Risiken bei den Lieferketten der Kunden Auswirkungen auf die Kosten- und Umsatzentwicklung nicht ausgeschlossen werden können. Allerdings ist auch ein positiver Trend bezogen auf die Weiterentwicklung des Leistungsportfolios der Device Insight erkennbar. ANGABEN ZUR GESCHÄFTSFÜHRUNG Zur Geschäftsführung waren zum 31.12.2021 bestellt: Herr Dipl.-Ing. Stefan Hübner (CEO / Managing Director), München, *11.07.1975 Herr Dipl.-Kfm. Marten Benjamin Schirge (CSMO / Managing Director), München, *06.08.1980 Herr Dipl.-Inform. Thomas Stammeier (CTO / Managing Director), München, *08.01.1976 ERGEBNISVERWENDUNG Die Geschäftsführung wird eine Gewinnausschüttung in Höhe von TEUR 250 an den Gesellschafter vorschlagen.
München, 14.10.2022 Device Insight GmbH Die Geschäftsführung Stefan Hübner, CEO Marten Benjamin Schirge, CSMO Thomas Stammeier, CTO Lagebericht für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 20211. ORGANISATORISCHE GRUNDLAGEN Die Device Insight GmbH mit Sitz in München - im Folgenden Device Insight - ist ein Lösungsanbieter, der Unternehmen bei der Digitalisierung im Umfeld von Internet of Things (IoT), Industrie 4.0 (IIoT) und Künstlicher Intelligenz begleitet. Auf Basis eines IoT-Frameworks kombiniert Device Insight IoT-Bausteine mit individuellen Applikationen für maßgeschneiderte IoT-Services. Hierfür werden Systemintegration auf Basis gängiger Cloud-Provider und Entwicklungsleistungen zu passgenauen, schnellen und skalierbaren Lösungen verknüpft. Device Insight unterstützt dabei die globale Vernetzung von Maschinen, Fahrzeugen, Anlagen und Geräten und stellt Anwendungen im Bereich Datenerfassung, Condition Monitoring, Predictive Maintenance, Machine Learning, Industrial Analytics und AIoT (Artificial Intelligence of Things) zur Verfügung. Bei den IoT-Lösungen von Device Insight werden IoT-Bausteine des Produkts CENTERSIGHT mit einer nativen Integration in Hyperscaler Clouds kombiniert. Durch diese Verbindung lassen sich IoT Use Cases schnell und passgenau auf die Kundenbedarfe umsetzen. Aufgrund der modularen Vorgehensweise können neue Funktionalitäten und Features flexibel ergänzt werden. Device Insight arbeitet in mehr als 15 Ländern mit Großunternehmen und mittelständischen Kunden im B2B-Bereich aus verschiedenen Branchen wie Maschinen- und Anlagenbau, HVAC (Heating, Ventilation, Air Conditioning), Nutzfahrzeuge, Vending, Transport, Energie sowie aus dem Connected Home-Umfeld zusammen. Die Services reichen von der Business-Case-Analyse über die Implementierung bis hin zum IT-Betrieb. Seit 2019 ist Device Insight ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der KUKA-Gruppe (Spezialist für Robotik und intelligente Automatisierungslösungen). Dabei entwickelt Device Insight innovative Industrie 4.0-Lösungen (IIoT) für KUKA selbst als auch für Kunden von KUKA. 2. GESCHÄFTSVERLAUF Bezogen auf die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in 2021 können als Einflussfaktoren auf die Geschäftstätigkeit der Device Insight weiterhin die zunehmende Wettbewerbsintensität auf dem IoT Markt und zum anderen die Auswirkungen der Corona-Krise genannt werden. Charakteristisch für die Markveränderungen und den damit verbundenen veränderten Marktnachfragen war weiterhin insbesondere der verstärkte Markteintritt großer Digitalisierungsanbieter wie z.B. Microsoft und Amazon Web Services als auch das verstärkte Bemühen von Unternehmen, das Thema Digitalisierung eigenständig umzusetzen. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt erhöhte sich preisbereinigt um 2,6 % Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA) verzeichnet für 2021 ein preisbereinigtes Produktionswachstum von 7% im Vergleich zum Vorjahr. Die positiven Marktentwicklungen führten allerdings erst im vierten Quartal auch zu spürbaren Steigerungen bei Investitionen im Digitalisierungsbereich. Für die Device Insight stabilisierte sich damit das Geschäftsumfeld in 2021. Die wesentlichen Maßnahmen der Geschäftsführung konzentrierten sich 2021 auf eine konsequente Weiterentwicklung des Leistungsspektrums sowie auf die strategische Marktpositionierung der Device Insight, um den genannten veränderten Rahmenbedingungen Rechnung zu tragen. Die Forschungs- und Entwicklungsquote lag in 2021 stabil bei 12,1%. Ferner konnten die operativen Betriebsergebnisauswirkungen durch die Kürzung bezogener Leistungen sowie einer fluktuationsbedingten leicht rückläufigen Mitarbeiterentwicklung trotz Marktsituation überwiegend ausgeglichen werden. Im Ergebnis verzeichnete die Device Insight durch die genannten Faktoren einen Umsatzrückgang von 10.229 TEUR in 2020 auf 9.931 TEUR in 2021. Das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern entwickelte sich von 575 TEUR in 2020 auf 476 TEUR in 2021. Die Geschäftsführung schätzt die Unternehmenswicklung unter den genannten Rahmenbedingungen insgesamt als zufriedenstellend ein. 3. VERMÖGENS-, FINANZ- UND ERTRAGSLAGE Die Umsatzerlöse sind von 10.229 TEUR in 2020 auf 9.931 TEUR in 2021 zurückgegangen. Bezogen auf die Umsatzaufteilung in 2021 entfallen 83,4% auf inländische und 16,6% auf ausländische Umsätze. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind von 207 TEUR in 2020 auf 163 TEUR in 2021 zurückgegangen. Im Vorjahr beinhalteten die sonstigen betrieblichen Erträge einen Sondereffekt aus der Einzahlung von bereits abgeschriebenen Forderungen in Höhe von TEUR 96. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Gewinne aus Währungskurseffekten in Höhe von TEUR 31 (Vorjahr: TEUR 1). Der Materialaufwand ist von 893 TEUR in 2020 auf 601 TEUR in 2021 zurückgegangen. Dies entspricht einer Veränderung der Materialaufwandsquote von 8,7% auf 6,0%. Dies resultiert im Wesentlichen aus einem Rückgang der direkt mit dem Umsatz zusammenhängenden bezogenen Dienstleistungen. Der Personalaufwand ist von 7.579 TEUR in 2020 auf 7.505 TEUR in 2021 im Wesentlichen aufgrund vorgenommener Gehaltsanpassungen bei leicht rückläufiger Personalentwicklung angestiegen. Die Personalaufwandsquote entwickelte sich von 74,1 % in 2020 auf 75,6 % in 2021 weiterhin auf einem gesunden Niveau. Grund für die Veränderung waren reguläre Gehaltsanpassungen als auch der Rückgang der Umsatzerlöse. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von 1.254 TEUR in 2020 auf 1.430 TEUR in 2021 gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen Währungskursverluste von TEUR 27 (Vorjahr: TEUR 34). Grund für die Zunahme ist ein Anstieg an bezogenen Leistungen in den Bereichen Vertrieb und Verwaltung. Die Bilanzsumme hat sich von 6.923 TEUR in 2020 auf 6.349 TEUR in 2021 entwickelt. Dies ist im Wesentlichen auf den Rückgang der Umsatzsteuerverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 472 zurückzuführen. Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen bestanden zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 4.295 (Vorjahr TEUR 4.804). Diese setzen sich aus 4.065 TEUR an Finanzforderungen gegenüber der KUKA AG und 230 TEUR aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber dem Gesellschafter (KUKA Deutschland GmbH) zusammen. Die Eigenkapitalquote entwickelte sich von 74,0 % in 2020 auf 85,0 % in 2021. Die Device Insight verfügte in 2021 zu jedem Zeitpunkt über ausreichend Liquidität. Potenzielle Finanzierungsbedarfe der Device Insight sind ferner durch die bestehende Cash Pooling-Vereinbarung mit der KUKA AG abgesichert, daher kann die Device Insight jederzeit ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen. 4. CHANCEN UND RISIKEN Die Bedeutung des Themas Digitalisierung und die damit verbundenen Chancen der Device Insight zur Realisierung von Erfolgspotenzialen ist ungebrochen hoch. Gleichwohl haben sich auch in 2021 die Marktbedingungen und damit verbunden auch die nachgefragten Kundenbedarfe weiter dynamisch entwickelt. Für die Device Insight ergibt sich hieraus generell die Notwendigkeit, die Marktentwicklung, die Wettbewerbssituation sowie die Kundenbedarfe fortlaufend zu bewerten und ggf. geeignete Maßnahmen bezogen auf die eigene Marktaufstellung und das eigene Leistungsportfolio zu treffen. Die hieraus resultierenden strategischen Markt- und Technologiechancen sowie die damit verbundenen Risiken haben eine hohe Bedeutung für Device Insight, wobei hier grundsätzlich von einer mittleren Eintrittswahrscheinlichkeit sowie einer mittleren Schadenshöhe ausgegangen wird. Die Leistungserbringung ist neben allgemeinen leistungswirtschaftlichen Risiken im Wesentlichen von der Verfügbarkeit qualifizierter Mitarbeiter und Führungskräfte sowie der Steuerung informationstechnischer Risiken abhängig. Die hieraus resultierenden operativen leistungswirtschaftlichen Chancen und Risiken haben eine hohe Bedeutung für Device Insight, wobei hier grundsätzlich von einer mittleren Eintrittswahrscheinlichkeit sowie einer mittleren Schadenshöhe ausgegangen wird. Darüber hinaus existieren aus der Geschäftstätigkeit operative rechtliche und finanzwirtschaftliche Chancen und Risiken. Diesen haben eine geringe Bedeutung, wobei hier grundsätzlich von einer geringen Eintrittswahrscheinlichkeit sowie einer mittleren Schadenshöhe ausgegangen wird. Signifikanten Einfluss auf die Geschäftstätigkeit hatten auch in 2021 die sich aus der Corona-Pandemie ergebenden operativen leistungswirtschaftlichen Risiken. Abgesehen von den oben beschriebenen Chancen und Risiken ergeben sich keine sonstigen bestandsgefährdenden Risiken. 5. RISIKOMANAGEMENT Die Device Insight verfügt als Gesellschaft der KUKA Gruppe über ein implementiertes Kontroll- und Informationssystem für alle zentralen kaufmännischen und administrativen Prozesse und Systeme und wird diesbezüglich fortlaufend durch KUKA geprüft. Ferner ist die Device Insight in die finanzwirtschaftlichen Abschluss-, Planungs- und Reportingprozesse der KUKA integriert. Device Insight nimmt zudem Serviceleistungen zentraler KUKA-Fachabteilungen der KUKA AG in Anspruch. Dies betrifft insbesondere die Bereiche Accounting, Tax, Treasury, Datenschutz & Informationssicherheit, IT und Legal. Zentrale Geschäftsprozesse inklusive erforderlicher Genehmigungsworkflows (insbesondere Einkauf / Verkauf) sind implementiert und für alle Mitarbeiter zugänglich. Operative leistungswirtschaftliche Risiken (Projektrisiken, Personalrisiken, IT-Risiken) werden durch die verantwortlichen Fachabteilungen der Device Insight gesteuert. Plan/Ist-Abweichungen bezogen auf die Geschäftsentwicklung bzw. Liquiditätssituation werden fortlaufend intern als auch durch KUKA bewertet und falls erforderlich werden geeignete Maßnahmen umgesetzt. 6. PROGNOSEBERICHT Die konjunkturellen Rahmenbedingungen aufgrund der Corona-Pandemie führten in 2021 zu einem moderaten preisbereinigten Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 2,6 % Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Aktuelle Prognosen des Sachverständigenrats der Bundesregierung gehen insbesondere unter Berücksichtigung der Auswirkungen des Ukraine-Russlandkonflikts von einem Anstieg in 2022 von 1,8 % aus. Die aktuellen Inflationserwartungen für das Jahr 2022 liegen nach Gemeinschaftsdiagnose der führenden Wirtschaftsinstitute in Deutschland bei 8,4 %. Der Ifo-Index zur Lage des Geschäftsklimas ist von 90,8 Punkten im März 2022 auf 84,3 Punkte im September 2022 gefallen. Insgesamt ergibt sich aufgrund der herausfordernden Rahmenbedingung eine zurückhaltende Einschätzung der deutschen Wirtschaft auf die Geschäftsentwicklungen 2023. Für 2022 geht die Geschäftsführung weiterhin von einem deutlich positiven Umsatzwachstum im Vergleich zum Vorjahr aus. Die Geschäftsführung erwartet - auch unter Berücksichtigung der steigenden Preisentwicklungen - ein im Vergleich zum Vorjahr geringeres, aber deutlich positives Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern. Device Insight ist weiterhin bestrebt, den Wachstumskurs aktiv durch Investitionen in die Ausgestaltung des eigenen Leistungsangebots voranzutreiben. Für Device Insight erwartet die Geschäftsführung für 2023 weiterhin ein deutlich positives Betriebsergebnis. Das Umsatzwachstum wird voraussichtlich leicht unter dem Wachstum in 2022 verbleiben.
München, 14.10.2022 Device Insight GmbH Die Geschäftsführung Stefan Hübner, CEO Marten Benjamin Schirge, CSMO Thomas Stammeier, CTO Bilanz zum 31. Dezember 2021Amtsgericht München, HRB 149018, Sitz MünchenAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung der Device Insight GmbH für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021Amtsgericht München, HRB 149018, Sitz Münchennach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB
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