Baltic Lofts GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Henrik Lienstromberg seit 19.7.2023 | Prokura |
Jörg Pieper seit 19.7.2023 | Vorstandsmitglied |
Olga Winterhoff seit 1.2.2022 | Prokura |
Anika Madaus seit 1.2.2022 | Prokura |
Ingo Thiel-Engel seit 12.2.2020 | Prokura |
Harald Lothspeich seit 12.2.2020 | Prokura |
Dag Oeing seit 12.2.2020 | Prokura |
Thomas Baldauf seit 2.2.2018 | Prokura |
Adrian Stucke seit 12.10.2016 | Prokura |
Thomas Bätge seit 12.10.2016 | Prokura |
Björn Lampe seit 26.5.2016 | Vorstandsmitglied |
Andreas Arp seit 26.5.2016 | Vorstandsmitglied |
Peter Grendel seit 29.4.2015 | Vorstandsmitglied |
Christian Diestelkamp seit 9.10.2009 | Prokura |
Hans Schmill seit 30.7.2008 | Prokura |
Corinna Pralle seit 30.7.2008 | Prokura |
Hinrich Meisterknecht seit 23.6.2005 | Vorstandsmitglied |
Holger Pralle seit 23.6.2005 | Vorstandsmitglied |
Gyde Wortmann seit 23.6.2005 | Vorstandsmitglied |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 0.00% | |
| 0.00% | |
| 0.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
5 von 6 Anteilseignern sichtbar
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
abat AGBremenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023abat AG, Bremen1. Grundlagen des Unternehmen Grundlage der Aktivitäten der abat AG sind die Prozessoptimierung, Implementierung sowie Erweiterung von SAP-Softwaresystemen für die Branche Automotive und für alle Unternehmen, die umfangreiche Logistikaufgaben mit SAP unterstützen. Das Portfolio umfasst u.a. die Einführung und/oder Optimierung von SAP SCM (Supply Chain Management) und SAP PLM (Product Lifecycle Management). Inhaltsschwerpunkte vieler Projekte liegen auf SAP S/4HANA, SAP EWM (Extended Warehouse Management) und SAP TM (Transport Management). Die Module EWM und TM gewinnen weiter an Bedeutung, da die SAP SE die alten Module im Transportwesen (LE-TRA) und der Lagerlogistik (WM) zum Ende des Jahres 2027 abgekündigt hat und unter S/4 HANA für Transport und Lagermanagement nur noch die neuen EWM und TM Module einsetzbar sind. Die abat AG hat sich hier rechtzeitig vorbereitet und kann dem Markt für diese Aufgaben gut ausgebildete Mitarbeiter mit umfangreicher Projekterfahrung zur Verfügung stellen. Zusätzlich zur Einführung und Optimierung von SAP-Software bietet die abat AG auch die Betreuung bestehender SAP-Lösungen über das Application Management an. Projekte im Bereich SAP ERP on HANA und S/4 HANA runden das Portfolio der abat AG ab. Seit Ende 2016 bietet die abat AG auch Beratungsdienstleistungen und Produkte im Bereich der Nachhaltigkeit an. Neben strategischer Beratung wie der Konzeption von Nachhaltigkeitsstrategien, der Vorbereitung auf ein CSRD konformes Berichtswesen, der Berechnung von Emissionsbilanzen und der Unterstützung bei der Nachverfolgung von Sorgfaltspflichten in der Lieferkette liegt ein besonderer Fokus auf umfassender Unterstützung bei der Nachhaltigkeitsberichterstattung. Die abat AG hat sich durch eine 51%-Beteiligung an der ID-Impuls, einem aufstrebenden Unternehmen aus Oldenburg, verstärkt. Diese strategische Partnerschaft brachte zusätzliche Expertise in die Nachhaltigkeitsberatung und führte zur Entwicklung der Reporting & Management-Lösung ID-Report. Die letzten Jahre waren geprägt von einer verstärkten Anerkennung der Bedeutung von Nachhaltigkeitsaspekten in der Geschäftswelt. Unternehmen und Organisationen sehen sich vermehrt mit steigenden gesetzlichen Anforderungen und komplexeren Berichtsformaten konfrontiert. Die abat hat ihr Angebot kontinuierlich angepasst, um die Anforderungen ihrer Kunden bestmöglich zu erfüllen und dabei auch die verstärkten gesetzlichen Anforderungen in die Dienstleistungen und digitalen Lösungen zu integrieren. Im Jahr 2018 hat abat sich ISO 27001 zertifizieren lassen. Dabei wurde bei Mitarbeitern der abat AG so viel Know-how zu diesem Thema aufgebaut, dass hieraus ein neues Geschäftsfeld entstanden ist - die ISO 27001 Beratung. abat bietet seit Ende 2018 Dienstleistungen zur Unterstützung bei der Zertifizierungsvorbereitung am Markt an und kann seine Kunden auch in diesem Bereich kompetent unterstützen. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Branchenbezogene Rahmenbedingungen Die wirtschaftliche Situation nach der Coronakrise hat sich wieder erholt. Das Vorkrisenniveau ist zwar noch nicht wieder erreicht, der IT-Dienstleistungsmarkt ist jedoch eine der Branchen, die weitergewachsen ist, indem sie ihre Kunden bei der Digitalisierung unterstützt und damit ihre Kunden sich zukunftsfähiger aufstellen können. Nach Ermittlungen des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (Bitkom) wurde für den Markt für IT-Services in Deutschland 2023 ein zunehmendes Marktvolumen um 5,0 % verzeichnet. Es wird ein zwar geringeres, aber doch stetiges Wachstum um 4,5 % für 2024 und ein leicht höheres Wachstum von 5,4 % für 2025 vorausgesagt. Lünendonk nennt in seiner aktuellen Studie "Der Markt für IT-Dienstleistungen" ein durchschnittliches Umsatzwachstum von 9,7 % im Jahr 2023 trotz Stagnation der Konjunktur infolge der Ukraine-Krise. Für das Jahr 2024 wird ein durchschnittliches Umsatzwachstum von 10,7 % und für 2025 von 12,6 % prognostiziert. Außerdem kommt die Studie zur Erkenntnis, dass Themen wie Data & Analytics, Künstliche Intelligenz (KI), Cyber Security, Cloud-Transformation, Digitalexperience und Automatisierungslösungen an Bedeutung gewinnen. Gerade mit diesen Themen beschäftigt sich die abat in zahlreichen Projekten. Die abat AG konnte im Jahr 2022 einen Preis in einem der Themengebiete gewinnen. Hier wurde abat für seine KI- und Drohnen-basierte Inventurlösung mit dem Preis "materialfluss PRODUKT DES JAHRES 2022" ausgezeichnet. In den Jahren 2023 und 2024 wurde diese KI-basierte Inventurlösung kontinuierlich weiterentwickelt. Durch fortschrittliche KI-Modelle wurde die Performance weiter gesteigert, und durch die Erweiterung zur 3D-Analyse können nun digitale Zwillinge des Lagers erstellt werden, die als Grundlage für zusätzliche Anwendungsfälle, wie die Vermessung von Schüttgut, dienen können. Darüber hinaus wurde die Lösung auf das Tracking von Trailern sowie die Erfassung und Zählung von indoor gelagerten Produkten ausgeweitet, wodurch neue Kundensegmente erschlossen werden konnten. Im Ranking des Fachmagazins "automobilwoche" aus dem Juni 2024 belegt abat in der Branche der Automotive-IT-Dienstleister wieder einen Platz unter den Top-25: Die abat AG erreicht trotz der Auswirkungen der schwachen gesamtwirtschaftlichen Situation im Top-25-Vergleich den 19. Platz. Im Jahr 2022 haben sich wegweisende Entwicklungen im Bereich der unternehmerischen Nachhaltigkeit entfaltet. Unternehmen auf der ganzen Welt haben zunehmend erkannt, dass Nachhaltigkeit nicht nur eine ethische Verpflichtung ist, sondern auch eine strategische Chance bietet. Im Jahr 2023 standen Unternehmen vor erheblichen Herausforderungen bei der Umsetzung der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD). Die verspätete Veröffentlichung der European Sustainability Reporting Standards (ESRS) im Sommer 2023 führte zu Unsicherheiten und zeitlichem Druck. Unternehmen mussten ihre Strategien kurzfristig anpassen und flexibel auf die neuen Anforderungen reagieren. Neben der langfristigen Herausforderung der CSRD sahen sich Unternehmen zudem auch mit den direkten und indirekten Anforderungen des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes (LKSG) konfrontiert. In Zusammenarbeit mit einem ihrer Kunden wurde ID-Report im Bereich des LKSG erweitert, um die komplexen Anforderungen der Lieferkettengesetzgebung besser zu bewältigen. Die Erfahrungen im Jahr 2023 zeigen, dass die Umsetzung von Nachhaltigkeitsrichtlinien mit erheblichen operativen Herausforderungen verbunden ist. Dies führt zu einem wachsenden Marktvolumen für Dienstleister im Bereich der Nachhaltigkeitsberatung und -technologie. Die abat kann mit ihrer Beratung zusammen mit der Software ID-Report als SaaS-Lösung bestehende und neue Kunden zielorientiert unterstützen. 2.2. Geschäftsverlauf Geschäftsentwicklung Die abat AG hatte aufgrund der weltweit wirtschaftlichen Lage im Jahr 2020 einen Rückgang des Umsatzes verzeichnen müssen. Seit dem Jahr 2021 ist die abat AG wieder auf Wachstumskurs. Der Umsatz konnte bereits 2021 um 19,8 % und in 2022 um weitere 17,7 % gesteigert werden. Im Geschäftsjahr 2023 konnte trotz der schwachen volkswirtschaftlichen Situation weiterhin ein Wachstum verzeichnet werden mit einer leichten Umsatzsteigerung von 2,2 %, die von Mitarbeitern der abat AG selbst erbrachten Projektleistungen sind um 4,9 % gestiegen. Die Personalzahl ist (auf Basis der durchschnittlichen Mitarbeiterzahl nach § 267 HGB) um 5,0 % gestiegen. Das Betriebsergebnis liegt 2023 insgesamt 30,4 % über dem Vorjahr 2022. Es wurde weiter in die Ausbildung von Mitarbeitern zu SAP-Technologien und S/4 HANA investiert. Ausbildung hat bei abat traditionell einen hohen Stellenwert, denn der Fachkräftemangel ist weiterhin ein Schmerzpunkt vieler Unternehmen. Die abat sieht Ausbildung seit jeher als einen gesellschaftlichen Auftrag. Personal- und Ausbildungskosten sind oft über mehrere Monate ohne Kundenumsatz entsprechend ergebniswirksam und unter der Bedingung des verteilten Arbeitens noch zeitintensiver. Unter den neuen SAP Technologien versteht die abat u. a. Leonardo, Machine Learning, Blockchain, Predictive Analytics, SAP Analytics Cloud, (industrial) Internet-of-Things (IoT/iIoT), Augmented Reality, Application Lifecycle Management und SAP CoPilot. Wie bisher arbeitet sich abat fortwährend anhand von Forschungsprojekten, teilweise gemeinsam mit Kunden und Abschlussarbeiten, in die ständig neu entstehenden Funktionen dieser neuen Technologien ein. Zum Beispiel hat sich abat schon früh mit dem Thema Robotic Process Automation beschäftigt. Dabei geht es um die Automatisierung von Geschäftsprozessen über Systemgrenzen hinaus. So lässt sich beispielsweise eine Rechnung, die als E-Mail im Unternehmen ankommt, von einem Bot automatisch im SAP ERP System verarbeiten. Hierbei geht es um das Ablösen von sich ständig wiederholenden Aufgaben, die zu einem eintönigen Arbeitsalltag führen. Auf diese Weise können Ressourcen für wichtigere und spannendere Aufgaben eingesetzt werden. Um diesen Bereich aktiv mitzugestalten, bringt sich abat unter anderem in Beta-Programme der SAP ein. Zusätzlich wurden und werden weiterhin in verschiedenen Abschlussarbeiten die Prozessautomatisierung durch Bots beleuchtet. Die abat hat die App "PTV xServer Business Connector for SAP" entwickelt, die den Standard Connector zur GEO-Datenanbindung der PTV an SAP herstellt. Außerdem wurde eine umfangreiche App zur Transportsteuerung über Mobile Devices erstellt, die "TM-ON-STREET". Aus diesen beiden Produkten erhofft sich die abat AG eine bessere Sichtbarkeit im Markt des SAP Transportmanagements sowie die Möglichkeit, diese mehrfach verkaufen zu können und darüber neue Projekte zu gewinnen. Die "abat Logistics Applications (aLA)" ist eine selbstentwickelte Portallösung, bestehend aus einer Vielzahl an Apps, mit denen die Kommunikation zwischen Geschäftspartnern in der Lieferkette vereinfacht wird. Sie hilft, die Partner der Supply Chain einfach und intuitiv am Gesamtprozess zu beteiligen. Die Lösung basiert auf SAPUI5 und ist sowohl über ein On-Premise SAP TM-System, als auch über die von uns empfohlene Variante SAP Business Technology Plattform, integrierbar. Auch auf die neue HANA-Technologie und die neuen ERP-Softwarelösungen SAP S/4HANA und SAP S/4 HANA-Cloud ist die abat AG gut vorbereitet und in der Lage, dem in diesem Umfeld zukünftig stark steigenden Markt rechtzeitig das entsprechende Know-how anbieten zu können. Kundenentwicklung Bei vielen Kunden der abat AG, insbesondere auch bei den Neukunden der letzten Jahre, konnte der Marktanteil gefestigt werden. Die Hälfte der Top 10-Kunden sind aus anderen Branchen als Automotive. Dadurch kann die abat AG Kunden aus verschiedenen Branchen in die Zukunft begleiten. Personalentwicklung Auf dem Arbeitgeber-Bewertungsportal kununu hat die abat AG eine Bewertung von 4,4 von 5 Sternen erreicht und belegte den 3. Platz im Ranking der besten Arbeitgeber unter Bremens Großunternehmen und den 1. Platz unter den Beratungs- & Consultingunternehmen. Zudem erhielt die abat AG das Top Company-Siegel, welches den Bewertungs-Score der Mitarbeiter der vergangenen zwölf Monate berücksichtigt. Die abat AG konnte auch das Arbeitssiegel "Top Arbeitgeber 2023 - Die familienfreundlichsten Unternehmen Deutschlands" erlangen, welches von der Zeitschrift "freundin" sowie dem Arbeitgeber Bewerbungsportal kununu entwickelt wurde. Anfang 2023 gewann abat den Titel "Top Job Unternehmen" und erhielt den 1. Platz im Ranking der Unternehmen von 251 bis 500 Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2023 konnte die abat AG mit einem durchschnittlichen Personalwachstum von 5,0 % (das Wachstum im Jahr 2022 betrug 13,4 %) nochmals qualifiziertes Personal hinzugewinnen. In dem stark umkämpften Personalmarkt der erfahrenen SAP-Berater und Entwickler hat die abat AG im Jahr 2023 fast keine Mitarbeiter an Wettbewerber verloren. Die Coronasituation hatte bei der abat AG zu vermehrter Remote-Arbeit geführt. Diese wurde auch im Jahr 2023 fortgeführt und wird weiterhin in einem sinnvollen Maß beibehalten. Um für die Mitarbeitenden weiterhin Anreize zu schaffen, in Präsenz persönlichen Austausch zu führen, wurden zusätzliche Büroräumlichkeiten an verschiedenen Standorten angemietet. Somit kann die gut etablierte Infrastruktur für Remote und Vorort-Arbeit bestmöglich genutzt werden. Die abat AG hat den Anspruch, ihren Kunden ein verlässlicher Partner zu sein und lenkt ihr Augenmerk in der Personalentwicklung auf Qualität und Wachstum. So hat sie auch im Jahr 2023, stark auf die Ausbildung eigener Fachkräfte gesetzt und zusätzlich zu Azubis und Azudenten noch Bacheloranden, Masteranden und erfolgreiche Absolventen der Hochschulen eingestellt, die zu SAP-Beratern oder Entwicklern ausgebildet werden. Durch den Einsatz der kollaborativen Tools konnte die Kommunikation und die Einbindung in das abat Team, zusätzlich zur Vorort Arbeit durch Remote-Arbeit unterstützt werden. Die abat-Einstellungspolitik wird auch im Jahr 2024 fortgesetzt und bedeutet für beide Geschäftsjahre ein Investment in die Zukunft. Kontinuität und Wachstum des Dienstleistungsportfolios Das Kernportfolio der abat AG wurde im Geschäftsjahr 2023 ausgebaut und gefestigt. Besonders im Application Management Service (AMS) sind einerseits Anforderungen an Qualifikation und Verfügbarkeit der Mitarbeiter sehr hoch, andererseits existiert ein enormer Kostendruck. Mit ihren ausländischen Tochtergesellschaften in Belarus und in Mexiko wurde ein Konzept entwickelt und umgesetzt, das den gegensätzlichen Anforderungen gerecht wird. Aufgrund politischer Unsicherheiten seit März 2022 hat sich die Möglichkeit, die Kunden aus Belarus zu unterstützen, verändert. Als Alternative für die weltweiten AMS-Kunden und auch für die Mitarbeiter in Belarus wurde in Litauen die abat LT als zusätzlicher AMS-Standort gegründet. Für einige Mitarbeiter der BELabat bietet das die Möglichkeit, heimatnah und doch in der EU zu arbeiten und zu leben. Um Prozesse entlang des Produktlebenszyklus wettbewerbsfähig zu strukturieren, gilt es, zahlreiche Aspekte zu berücksichtigen. Daher hat sich abat im Jahr 2021 im Bereich PLM verstärkt aufgestellt. Daraus hat sich das Beratungstool "PLMeter" entwickelt, das eine umfassende Analyse der Durchdringung der PLM-Kernfunktionalitäten im Produktentstehungsprozess ermöglicht. Dieses Tool wurde bereits erfolgreich bei verschiedenen Kunden eingesetzt. Die SMARTsolution "PLMeter" erfasst bereichsübergreifend die PLM-Prozesse und identifiziert ungenutzte Potenziale sowie kurzfristig realisierbare Verbesserungen. Zur Effizienzsteigerung setzt abat weiterhin auf eine optimale Zusammenarbeit zwischen den Unternehmensbereichen und der Durchgängigkeit von Produktdaten in den eingesetzten Softwareprodukten. Mit dieser weiteren Kernkompetenz im PLM geht abat einen weiteren Schritt zu bereichsübergreifender Prozessberatung und in Richtung des Ziels, einen durchgängigen Datenfluss über PLM, ERP und MES zu erreichen. Die langjährigen Projekterfahrungen aus dem Beratungsumfeld bei namhaften OEMs bringt abat dabei in die Prozessberatung mit ein. Auch der digitale Vertrieb führte zu verstärkter Wahrnehmung der abat in den Medien. So hat abat eine Serie von Live-Experten-Webinaren zu wichtigen SAP-Themen begonnen, die eine hohe Resonanz brachten. Darüber hinaus produziert abat seit Anfang 2021 den Podcast "ISMS X-Plain: Informationssicherheit einfach erklärt", dort werden im Austausch mit Experten die aktuellen Entwicklungen und Umsetzungsmöglichkeiten zum Thema Informationssicherheit aus verschiedensten Blickwinkeln beleuchtet. Mit größerem Bekanntheitsgrad hat auch die Anzahl der Initiativbewerbungen erheblich zugenommen. Aufgrund der Erweiterung der Büroräumlichkeiten an weiteren Standorten konnte die Zusammenarbeit mit Universitäten und Hochschulen insbesondere in Bayern, Baden-Württemberg und im Saarland weiter ausgebaut werden. Finanzielle Kennzahlen Die abat AG nutzt verschiedene finanzielle Kennzahlen. Diese sind unter anderem: 1. Die Umsatzrendite vor Steuern auf Grundlage der Projektleistungen (Summe der Umsätze und der Bestandsveränderungen) zu Ergebnis vor Steuern hat sich von 9,8 % im Jahr 2022 auf 9,1 % im Jahr 2023 gesenkt. Bereinigt um den Beteiligungsgewinn ist die Renditekennzahl von 6,5 % im Jahr 2022 auf 8,2 % im Jahr 2023 gestiegen. 2. Die Materialaufwandsquote zur Gesamtleistung hat sich von 31,4 % im Jahr 2022 auf 30,2 % in 2023 gesenkt. 3. Die Personalaufwandsquote zur Gesamtleistung hat sich von 52,3 % im Jahr 2022 auf 50,7 % in 2023 gesenkt. 4. Die Eigenkapitalquote als Verhältnis des Eigenkapitals zum Gesamtkapital hat sich durch den Jahresüberschuss in Höhe von 5.050 TEUR und der Ausschüttung im Geschäftsjahr 2023 in Höhe von 1.350 TEUR von 41,6 % im Jahr 2022 auf 46,5 % in 2023 erhöht. 3. Lage des Unternehmens 3.1 Ertragslage Die Ertragslage des Geschäftsjahres stellt sich wie folgt dar:
Einzelne rundungsbedingte Abweichungen sind möglich. Erlöse Die Projektleistungen (Umsatzerlöse zzgl. Bestandsveränderungen) sind im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 3,0 % auf 82,582 Mio. Euro gestiegen. Hierin sind auch Umsätze enthalten, die durch Tochterunternehmen und andere Unterauftragnehmer erwirtschaftet wurden. Die von Mitarbeitern der abat AG selbst erbrachten Projektleistungen, also um die Materialaufwände der Unterauftragnehmer bereinigten Projektleistungen, sind von 54,495 Mio. Euro auf 57,152 Mio. Euro gestiegen. Dieses entspricht einer Steigerung um 4,9 %. Materialaufwand Der Materialaufwand ist von 2022 auf 2023 trotz der Umsatzsteigerung um 1,1 % gesunken. Die Materialaufwandsquote ist aus dieser Entwicklung heraus um 1,2 %-Punkte auf 30,2 % zurückgegangen. Steigerung der Personalkosten Die Personalkosten im Jahr 2023 sind trotz der gestiegenen Gesamtleistung auf dem Niveau des Vorjahres. Die Anzahl der Mitarbeiter ist im Jahr 2023 um 5,0 % gestiegen (siehe Personalaufwandsquote). Übrige betriebliche Aufwendungen Insgesamt ist der Aufwand in den übrigen betrieblichen Aufwendungen um 12,2 %, bzw. 938 TEUR, gestiegen. Ein großer Teil der Kostensteigerung entfällt auf Fahrzeugkosten, welche sich um 222 TEUR erhöhten. Dies ist der Inflation und den somit auch gestiegenen Zinsen geschuldet. Um allen Mitarbeitenden einen persönlichen Austausch zu ermöglichen wurden mehr Büroräumlichkeiten angemietet. Dies ließ die Raumkosten um 191 TEUR steigen. Ebenso stiegen die Reisekosten durch die vermehrten Reisen um 334 TEUR davon allein 171 TEUR bei den Hotelkosten. Auch die Lizenzmieten stiegen weiterhin durch die veränderten Lizenzüberlassungsmodelle um 107 TEUR; statt Softwarelizenzen zu kaufen werden mehr Lizenzen für Software gemietet. Ergebnis Es ist weiterhin viel in die Erarbeitung der zahlreichen neuen Technologien und in die Einarbeitung neuer Mitarbeiter investiert worden. Das Betriebsergebnis ist um rund 30,4 % höher als im Vorjahr. Die Umsatzrendite vor Steuern beträgt 9,1 %, ohne Beteiligungsergebnis sind es 8,2%. Das Ergebnis vor Steuern sank im Vergleich zum Vorjahr um 5,4 % von 7.933 TEUR auf 7.507 TEUR. 3.2 Vermögenslage Die Vermögenslage des Geschäftsjahres 2023 stellt sich wie folgt dar:
Einzelne rundungsbedingte Abweichungen sind möglich. Vorräte, Forderungen und liquide Mittel Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen wirkten sich insbesondere die am Stichtag um 6.045 TEUR höheren Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aus, die aus einem im Vorjahresvergleich stärkeren Jahresendgeschäft resultieren. Die liquiden Mittel sind dagegen im Vorjahresvergleich stichtagsbedingt niedriger als im Vorjahr. Eigenkapital Das Eigenkapital hat sich insgesamt um den Saldo aus laufendem Jahresüberschuss von 5.050 TEUR und der Ausschüttung von 1.350 TEUR an die Anteilseigner im Geschäftsjahr 2023 erhöht. Hinsichtlich der eigenen Anteile wird auf die Erläuterungen im Anhang verwiesen. 3.3 Finanzlage Die Liquidität der Gesellschaft war zu jedem Zeitpunkt gesichert. Die Gesellschaft finanziert sich aus dem eigenen Cashflow und den Rücklagen. Das Guthaben bei Kreditinstituten hat sich stichtagsbedingt (von 2022 mit 14,0 Mio. Euro) auf 11,1 Mio. Euro verringert. 4. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Bei der abat AG ist ein IT-gestütztes Risikomanagementsystem installiert. Auf Basis der kategorisierten und bewerteten Risiken sorgt ein Reportingsystem für frühzeitige Information der zuständigen und verantwortlichen Führungskräfte. Die abat AG hatte sich bereits 2017 aufgrund von Marktanforderungen auf die Zertifizierung nach ISO 27001 vorbereitet. Im Januar 2022 wurde das Audit zusammen mit dem TISAX erneut erfolgreich bestanden. Zudem hat die abat AG im April 2024 erfolgreich ihr Überwachungsaudit für die Zertifizierung der Norm ISO 9001 bestanden. Als wesentliche Risiken sind die Marktrisiken und die strategischen Risiken anzusehen. Dies hat seine Ursache darin, dass die abat AG sich auf den begrenzten Märkten der Automobilindustrie und Logistik einem immer größer werdenden Wettbewerb ausgesetzt sieht. Insbesondere die Automobilindustrie ist im gesellschaftlichen Diskurs in die Kritik geraten. Die möglichen Lösungswege aus der "Dieselkrise" sind gesamtwirtschaftlich sowie gesellschaftspolitisch noch nicht endgültig gefunden. Der Weg in die E-Mobilität hat auch seine Hürden. Das daraus resultierende Risiko für die abat ist schwer abzuwägen, aber durchaus im Fokus der Geschäftsleitung. Gewährleistungsrisiken aus Festpreisprojekten sind nicht in wesentlichen Umfängen vorhanden. Die wachsende Sichtbarkeit der abat Gruppe im Automotive Umfeld und anderen Branchen eröffnet dem Unternehmen immer größere Chancen auf anspruchsvolle Projekte. Im Bereich der Logistik zeigt sich das erwartete weitere Wachstum im Softwaremodul SAP TM und SAP EWM für die Produktions- und Lagerlogistik. Die abat AG ist seit vielen Jahren Partner SAP SE für diese Softwaremodule und hat inzwischen mehrere Projekte zur Einführung von SAP TM und SAP EWM erfolgreich abgeschlossen und weitere in Arbeit. Über den PTV xServer Business Connector für SAP und die App TM-ON-STREET als klare Diversifikationsmerkmale zum Wettbewerb und abats Beitrag zur Digitalen Transformation von Geschäftsprozessen wird dieser Bereich entsprechend ausgebaut und wächst weiter. Gerade mit diesen wachsenden Anforderungen bei der Unterstützung der Kunden im Bereich der Digitalen Transformation bietet abat auch für den Beraternachwuchs attraktive Arbeitsgebiete. Nicht zuletzt zieht das Angebot der abat AG im Application Management immer mehr große internationale Kunden an. SAP ERP auf HANA und die neue Software SAP S/4 HANA, die auch bei abat bereits für die eigene Verwaltung als ERP-System genutzt wird, hat bereits zusätzliche Marktpotentiale für die abat AG erschlossen. Im ERP-Umfeld stammt die Hälfte der Umsätze aus S/4 Einführungsprojekten. S/4 wird auch weiterhin ein wesentlicher Treiber sein. Wie bereits kommuniziert, hat abat seine Tätigkeiten im Bereich der Nachhaltigkeitsberatung ausgeweitet, um den aktuellen politischen Vorgaben im europäischen Rahmen gerecht zu werden. Im Zuge der jüngsten politischen Entwicklungen des Jahres 2022 - einschließlich der Verabschiedung der CSR-Direktive (CSRD) als Erweiterung der 2017 verabschiedeten NFRD (Non-Financial Reporting Directive), ergeben sich dabei wichtige Veränderungen mit weitreichenden Anforderungen an viele Unternehmen in Bezug auf die Nachhaltigkeitsberichterstattung und Publikation auf Basis der Lageberichte. Diese neuen Richtlinien haben insbesondere Auswirkungen auf die formalen und inhaltlichen Berichtspflichten für Unternehmen und führen zu einer verstärkten Notwendigkeit umfangreicherer Kennzahlsysteme und der Datenerhebung. Die nun geltende CSR-Direktive betrifft allein in Deutschland ca. 15.000 Unternehmen. Zusätzlich zu diesen Regelungen ist auch das Lieferketten-Sorgfaltspflichtengesetz (LKSG) in Kraft getreten, welches eine weitere rechtliche Grundlage für unser kombiniertes Beratungsangebot im Bereich abat sustain darstellt. Dieses Gesetz legt besonderen Wert auf die Wahrung und Dokumentation von Sorgfaltspflichten entlang der gesamten Lieferkette und hat somit eine signifikante Auswirkung auf die Nachfrage nach unseren Beratungsleistungen sowie den Einsatz unserer digitalen Lösungen. Es ist offensichtlich geworden, dass viele der erforderlichen Informationen nicht mehr allein aus den herkömmlichen Systemen gewonnen werden können. Dieser Bedarf wird durch die Flexibilität unserer Softwarelösung ID-Report sowie der spezifischen Erweiterungen ID-Analytics und dem integrierten Supplier-Assessment gedeckt. Dabei werden auch neue Zielmärkte angesprochen, die in der bisher eher freiwilligen Nachhaltigkeitsberichterstattung nicht adressiert wurden. Im Anschluss an die eigene ISO 27001 Zertifizierung bietet abat jetzt auch Beratung bei Kunden für die Umsetzung der ISO 27001 an. Das Know-how der Mitarbeiter von abat wird kontinuierlich durch Schulungen und Neueinstellungen weiter ausgebaut. Seit Anfang des Jahres 2021 wird der Podcast ISMS X-Plain ca. alle zwei Wochen selbst produziert und veröffentlicht. Es existieren bereits 61 Folgen. Über den Podcast konnten schon einige Neukunden und Mitarbeiter für abat gewonnen werden. Größe ist für die abat AG von entscheidender Bedeutung - daran hängt, welche Projektvolumina die Kunden dem Unternehmen zutrauen und bei welchen abat gar nicht erst gefragt wird. Im Jahr 2023 ist die Anzahl der Mitarbeiter um 5,0 % gestiegen. Die Gesamtleistung ist um 3,0 % auf 84,3 Mio. Euro gestiegen. Die abat NA Group bietet nun den Marketingrahmen, um die Vertriebs- und Projektleistungen leichter zwischen abatUS und MEXabat zu koordinieren. Die abat AG hat im Jahr 2022 zwei neue Tochtergesellschaften gegründet. Einerseits aufgrund der veränderten politischen Lage, insbesondere in Bezug auf Belarus, wurde die abat LT als 100% Tochter, mit Sitz in Vilnius (Litauen), gegründet. Es wird sich auf die Geschäftsfelder SAP-Beratung, Application Management Services, SAP-Basis und Softwareentwicklung fokussiert. Andererseits wurde die abatCN Consulting (Beijing) Co. Ltd. als 80% Tochtergesellschaft gegründet. Die anderen 20% werden von den beiden Geschäftsführern mit je 10% gehalten. In Zusammenarbeit mit den weiteren Standorten in Mexiko, USA und Deutschland werden abat Kunden mit dem bewährten Konzept des Nearshorings unterstützt. Somit können wir unseren Kunden einen weltweiten 24/7 Service anbieten. Die Gesamtleistung im ersten Halbjahr 2024 liegt auf einem leicht höheren Niveau als im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2023. Die augenblickliche Auslastungsplanung lässt ein leicht besseres zweites Halbjahr erwarten. Wie in Vorjahren sind viele Studenten gemeinsam mit erfahrenen abat Mitarbeitenden in verschiedenen Ausbildungs- und Forschungsprojekten aktiv. Es wird mit einem leicht gesteigerten Betriebsergebnis im Verhältnis zu 2023 gerechnet. Somit könnte es wieder zu einer leicht gesteigerten Umsatzrendite vor Steuern auf Grundlage der Projektleistungen bereinigt um die Beteiligungsergebnisse kommen. Es hängt sehr von den Auswirkungen der weltweiten Verunsicherungen ab, wie das Jahr abgeschlossen werden kann. Die Gesellschaft geht auf Basis eines langjährigen Kundenstammes, der Existenz guter und vor allem wettbewerbsfähiger Dienstleistungen und eines stark wachsenden, erfahrenen und kompetenten Teams von einer weiter langfristig positiven Entwicklung aus.
Bremen, den 28. August 2024 gez. Hinrich Meisterknecht gez. Holger Pralle gez. Jörg Pieper gez. Gyde Wortmann gez. Björn Lampe gez. Andreas Arp gez. Peter Grendel BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeines Der Sitz der abat AG befindet sich in 28217 Bremen. Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Bremen unter der Nr. HRB 20251 HB im Handelsregister eingetragen. Der Jahresabschluss 2023 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft, da die Größenmerkmale nach § 267 Abs. 2 und 3 HGB am Abschlussstichtag und am 31. Dezember 2022 überschritten wurden. Ergänzend war das Aktienrecht zu berücksichtigen. Die Gliederung der Bilanz erfolgt nach § 266 HGB, die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die auf den vorangegangenen Jahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind grundsätzlich stetig beibehalten worden.Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu den Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer beträgt 3 Jahre.Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern betragen von 3 bis 15 Jahren.Seit dem Jahresabschluss 2018 werden die im Geschäftsjahr angeschafften geringwertigen Vermögensgegenstände mit Einzelanschaffungswerten von unter 250,00 Euro in voller Höhe als sofort abzugsfähige Betriebsausgaben behandelt. Selbstständig nutzbare Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten von 250,00 Euro bis zu 800,00 Euro werden im Jahr der Anschaffung bzw. Herstellung voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:
Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung erfolgt der Ansatz zum beizulegenden Wert, soweit dieser niedriger ist. Unfertige Leistungen wurden zu Herstellungskosten angesetzt, soweit der beizulegende Wert niedriger war, wurde dieser bilanziert. Der Ansatz der geleisteten Anzahlungen erfolgte mit dem Nennbetrag. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken mit dem Nennwert angesetzt. Einzelwertberichtigungen wurden unter Berücksichtigung des Alters der Forderungen je nach Lage des Einzelfalles, im erforderlichen Umfang vorgenommen. Im Geschäftsjahr 2023 wurden Einzelwertberichtigungen im erforderlichen Umfang vorgenommen. Pauschalwertberichtigungen wurden nicht gebildet. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen, Forderungen gegen Gesellschafter, sonstigen Vermögensgegenstände und die liquiden Mittel wurden zum Nennwert angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Steuerrückstellungen, ermittelt mit ihrem Erfüllungsbetrag, beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Gewerbesteuern und Körperschaftsteuern nebst Solidaritätszuschlag. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Garantierückstellungen werden pauschal mit 0,5 % auf Basis des bereinigten Umsatzes geschätzt. Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung wurden nach § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Aufgrund unterschiedlicher Wertansätze von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in der Handels- und Steuerbilanz ergeben sich latente Steuern. Sich insgesamt ergebende aktive latente Steuern werden in Ausübung des Aktivierungswahlrechtes in § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert. Die Bewertung wurde mit dem durchschnittlichen Unternehmenssteuersatz in Höhe von 31,9 % vorgenommen. III. Erläuterungen zur Bilanz 1. Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagengitter) zum 31. Dezember 2023 Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Geschäftsjahresabschreibung ist der Anlage zum Anhang zu entnehmen. 2. Umlaufvermögen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 18.566,43 Euro (Vorjahr: 97.837,72 Euro) sowie sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von 2.522.461,24 Euro (Vorjahr: 2.040.571,25 Euro). Die Forderungen gegen Gesellschafter enthalten sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von 1.050,22 Euro (Vorjahr: 6.296,81 Euro). 3. Eigenkapital Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt 358.050,00 Euro und ist in 255.750 nennwertlose Stückaktien eingeteilt. 4. Bilanzgewinn / ErgebnisverwendungsvorschlagDer Bilanzgewinn nach § 158 Abs. 1 AktG ergibt sich wie folgt:
Es wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss 2023 auf neue Rechnung vorzutragen. 5. Eigene Anteile Zum 31. Dezember 2023 hält die Gesellschaft 2.841 Stück eigene Anteile, dies entspricht einem Anteil am Grundkapital von 3.977,40 Euro (rd. 1,11 %). 6. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
7. Verbindlichkeiten Es bestehen keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 9.185.777,23 Euro (Vorjahr: 6.535.588,11 Euro). Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern enthalten sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von 960,08 Euro (Vorjahr: 3.746,01 Euro). 8. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Der Nutzung bestimmter Vermögensgegenstände liegen Leasingverträge zugrunde. Der Abschluss von Leasingverträgen trägt zur Verringerung der Kapitalbindung bei und belässt das Investitionsrisiko beim Leasinggeber. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse In den Umsatzerlösen in Höhe von 82.566 TEUR sind 2.113 TEUR Auslandsumsätze enthalten. 2. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von 64 TEUR (Vorjahr: 169 TEUR). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 64 TEUR (Vorjahr: 68 TEUR). 3. Erträge und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus Währungsumrechnungen in Höhe von 3 TEUR (Vorjahr: 12 TEUR). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus Währungsumrechnungen in Höhe von 6 TEUR (Vorjahr: 7 TEUR). V. Sonstige Angaben 1. Organe der Gesellschaft und Arbeitnehmer Alleinvertretungsberechtigte Vorstände sind: Hinrich Meisterknecht Sandstedt, Diplom-Ingenieur
Holger Pralle Bremen, Diplom-Wirtschaftsingenieur
Gyde Wortmann Bremen, Diplom-Wirtschaftsinformatikerin
Björn Lampe Bremen, Diplom-Betriebswirt
Andreas Arp Axstedt, Diplom-Physiker
Peter Grendel Sandhausen, Diplom-Kaufmann
Jörg Pieper Bremen
Die Gesamtbezüge für aktive und ehemalige Vorstandsmitglieder betrugen in 2023 3.583 TEUR (Vorjahr: 3.540 TEUR). Zum Aufsichtsrat sind folgende Mitglieder bestellt: Claus Brüggemann (Vorsitzender), Rentner (bis 10. November 2023) Ronald Wermann (Vorsitzender), Rentner (ab 10. November 2023) Hartwig Mosebach, Head of Sales bei Concept4M GmbH Prof. Dr.-Ing. habil. Jorge Marx Gómez, Lehrender an der Universität Oldenburg Die Gesamtvergütungen der Aufsichtsratsmitglieder betrugen im Geschäftsjahr 10 TEUR. Es wurden im Geschäftsjahr durchschnittlich 463 (Vorjahr: 441) Arbeitnehmer beschäftigt (ohne Vorstand und ohne Auszubildende), von den 463 Angestellten sind elf leitende Angestellte. 2. Honorare des Abschlussprüfers Die Honorare des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2023 betragen 35 TEUR für Abschlussprüfungsleistungen. 3. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über die verbundenen Unternehmen berichtet:
Die Nummern der Vermerke bedeuten: 1 = Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 2 = Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 3 = Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 Ferner ist die Gesellschaft mit 50 % an der Projektgesellschaft COMbat GbR, Wolfsburg, beteiligt. (Eigenkapital zum 31. Dezember 2023: 1.106 TEUR, Jahresüberschuss 2023: 1.104 TEUR)
Bremen, den 28. August 2024 abat AG, Bremen gez. Hinrich Meisterknecht gez. Holger Pralle gez. Jörg Pieper gez. Gyde Wortmann gez. Björn Lampe gez. Andreas Arp gez. Peter Grendel Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Bericht des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2023Sehr geehrte Aktionärinnen, sehr geehrte Aktionäre, im Berichtsjahr 2023 hat der Aufsichtsrat die ihm nach Satzung und Gesetz obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Regelmäßig haben wir den Vorstand beraten und die Geschäftsführung überwacht. Vom Vorstand wurde der Aufsichtsrat detailliert und zeitnah im Rahmen von gemeinsamen Sitzungen oder per Telefonkonferenzen informiert. Alle relevanten Punkte der strategischen Weiterentwicklung, des Geschäftsvorlaufs und der Unternehmensplanung wurden dem Aufsichtsrat im Einzelnen erläutert. Fragen wurden umfassend beantwortet. Zu den Sitzungen des Aufsichtsrats Im Berichtsjahr fand die ordentliche Sitzung des Aufsichtsrats zum Jahresabschluss 2022 am 10.11.2023 statt. Die Aufsichtsräte hatten aber regelmäßig Einblick in den Finanzstatus, aus dem u. a. ersichtlich ist, wie sich die Ertrags- und Finanzlage der abat AG gestaltet. Die Unterlagen sind jeweils nach Eingang detailliert vom Aufsichtsratsvorsitzenden auf Plausibilität, Richtigkeit und Vollständigkeit aufgrund von Erfahrungswerten geprüft und mit dem Vorstand diskutiert worden. Außerdem wurde über das abat Innovationsmanagement und die Entwicklungen der neuen Auslandstochtergesellschaften berichtet, da die Tätigkeiten in diesen Bereichen dafür sorgen, dass abat wettbewerbsfähig bleibt und neue Technologien rechtzeitig von den Mitarbeitern erlernt werden. Jahresabschluss und Lagebericht Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss und Lagebericht zum 31.12.2023 wurde durch RKH GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft nach HGB-Grundsätzen geprüft. Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Der geprüfte Jahresabschluss mit Lagebericht mit einer Bilanzsumme von Euro 45.934.129,54 und einem Jahresüberschuss von Euro 5.049.903,18 wurde in der Sitzung vom 18.11.2024 vorgestellt, vom Aufsichtsrat selbst eingesehen, mit dem Wirtschaftsprüfer erörtert, geprüft und dann einstimmig gebilligt. Damit gilt der Jahresabschluss als festgestellt. Es wurde vorgeschlagen, den Jahresüberschuss aus dem Geschäftsjahr 2023 in Höhe von EURO 2.549.903,18 auf neue Rechnung vorzutragen und Euro 2.500.000 als Dividende, verteilt auf die zum Beschlusstag bezugsberechtigten Aktien, an die Aktionäre ausgeschüttet werden. Die Dividende wird am 10.12.2024 ausgeschüttet. In der Sitzung wurde auch der aktuelle Status der abat AG vorgestellt und besprochen. Allgemeines Die abat AG hat sich in einem komplexen Konjunkturumfeld gut behauptet. Der Aufsichtsrat schließt sich der Marktbewertung des Vorstandes an. Zur Sicherung des unternehmerischen Erfolges sind strategische Entscheidungen getroffen und umgesetzt worden. Die verfolgte Unternehmensstrategie hat sich als grundsätzlich richtig erwiesen und zeigt sich anhand der positiven Ergebnisentwicklung im Unternehmen. Vor dem Hintergrund danken wir den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie dem Vorstand für ihren Einsatz und ihr Engagement.
Bremen, 18.11.2024 gez. Wermann, Vorsitzender Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAn die abat AG, Bremen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der abat AG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der abat AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bremen, den 30. August 2024 RKH
GmbH
gez. Witt, Wirtschaftsprüfer gez. Thieben, Wirtschaftsprüfer |
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