Stammdaten

Register
Amtsgericht Kleve HRB 13799
Vorher
DAM Deutschland GmbH
Eingetragen
12.1.2004
Branche
Gewinnung von Kaolin und anderem kaolinhaltigen Ton und LehmGroßhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-MetallhalbzeugHerstellung von sonstigen Erzeugnissen aus nichtmetallischen Mineralien a. n. g.
Gegenstand
Das Aufsuchen und der Abbau, der Ankauf, die Produktion, die Verarbeitung und der Verkauf sowie der Handel mit Mineralien jeder Art, sowohl im Rohzustand wie auch im verarbeiteten Zustand und die Herstellung und der Vertrieb von gefälltem Calciumcarbonat

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
Imerys Ceramics France Société par Actions SimplifiéeFRA
50.00%
Imerys Ceramics France Société par Actions SimplifiéeFRA
50.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Imerys Ceramics France Société par Actions Simplifiée
France
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

IMERYS Minerals GmbH

Rheinberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Anhang zum 31. Dezember 2023

I. Allgemeine Angaben

Die IMERYS Minerals GmbH mit Sitz in Rheinberg ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 HGB. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 13799 im Handelsregister des Amtsgerichts Kleve eingetragen.

Die Gesellschaft hat ihren Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 unter Anwendung der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften der §§ 242 ff. und 264 ff des HGB aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften werden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen der § 276 Satz 1 und § 288 Abs. 1 HGB in Anspruch.

Der Jahresabschluss wird unter der Annahme der Unternehmensfortführung (going-concern) erstellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

II. Angaben zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung.

Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer zwischen 3 und 5 Jahren entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben.

Der Zeitraum der planmäßigen linearen Abschreibung für entgeltlich erworbene Geschäfts- und Firmenwerte beträgt 15 Jahre.

Die betriebliche Nutzungsdauer basiert auf einer Einschätzung der zeitlichen Ertragsrückflüsse auf Basis der identifizierten Komponenten des Geschäfts- und Firmenwertes. Diese repräsentieren insbesondere Kundenstämme sowie das 'Know-how' (Mitarbeiter, Prozesse), die im Rahmen des Erwerbs der Geschäftsbetriebe übernommen wurden. Die Ertragspotenziale dieser Komponenten wurden bisher über einen Zeitraum von 15 Jahren abgeschrieben.

Der Firmenwert wurde im Jahr 2021 zur Gänze abgeschrieben.

Sachanlagen werden mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig.

Für planmäßige Abschreibungen werden überwiegend folgende Nutzungsdauern zugrunde gelegt: Gebäude 20 - 40 Jahre, Betriebsvorrichtungen 10-25 Jahre, technische Anlagen und Maschinen 4-15 Jahre, andere Anlagen 3-25 Jahre sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung 3-10 Jahre.

Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Geschäftsjahr der Anschaffung oder Herstellung in voller Höhe abgeschrieben, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für den einzelnen Vermögensgegenstand EUR 800 nicht übersteigen.

Die Vorräte sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet und durch Bestandsnachweise nachgewiesen. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt.

Die fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Kosten der allgemeinen Verwaltung werden nicht aktiviert. Fremdkapitalzinsen werden ebenfalls nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Im Geschäftsjahr waren Wertberichtigungen nicht erforderlich. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung gebildet.

Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert angesetzt.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Auszahlungen, die zu Aufwand für einen bestimmten Zeitpunkt nach dem Bilanzstichtag führen.

Das Eigenkapital wird zum Nominalwert bilanziert.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind in der Höhe bemessen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 der Heubeck AG, Köln und unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 1,45 % bewertet. Es wurden als Rententrend 1,0 %. die Einkommensdynamik mit 2,75 % sowie die Beitragsbemessungsgrenzendynamik mit 2,75 % angenommen.

Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beläuft sich auf TEUR 15 (Vorjahr: TEUR 75).

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags, d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen, angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

Die Jubiläumsrückstellungen sind nach der Projected Unit Credit Method unter Anwendung der versicherungsmathematischen Grundsätze auf der Basis eines Zinsfußes von 1,45 %, einer jährlichen Steigerungsrate der Beitragsbemessungsgrenze von 2,75 % sowie eines Gehaltstrends von 2,75 % bewertet. Für die Berücksichtigung der Fluktuation wurden unternehmensspezifische alters- und geschlechtsabhängige Fluktuationswahrscheinlichkeiten angesetzt. Die Berechnung der Jubiläumsrückstellungen zum 31. Dezember 2023 erfolgte auf der Grundlage der Richttafeln 2018 G von der Heubeck AG, Köln.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge, sofern deren Verrechnung innerhalb der nächsten fünf Jahre erwartet wird, werden mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive latente Steuerbeträge werden wie im Vorjahr nicht ausgewiesen.

Seit 31. Dezember 2021 wird vom Wahlrecht nach §274 Abs. 1 S.2 HGB Gebrauch gemacht und die nach Verrechnung ergebenden aktiven latenten Steuern nicht ausgewiesen.

Fremdwährungsumrechnung

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs (Devisenkassamittelkurs) zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Zum Bilanzstichtag erfolgt die Währungsumrechnung gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag.

III. Erläuterung zur Bilanz

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten im vollen Umfang sonstige Forderungen.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von TEUR 9.409 (Vorjahr: TEUR 8.913) aus konzerninternen Cash-Pool Verbindlichkeiten, in Höhe von TEUR 980 (Vorjahr: TEUR 93) aus sonstigen Verbindlichkeiten.

Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger.

IV. Sonstige Angaben

1. Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 32 (Vorjahr: 32) Arbeitnehmer beschäftigt. Hiervon waren durchschnittlich 19 Personen in der Produktion und 13 Personen in der Verwaltung tätig.

2. Geschäftsführung

Die Geschäftsführung erfolgte durch:

 

Herrn Patrice Frédéric M. Coppe, Hub Director Carbonates Specialties des Imerys-Konzerns, Oupeye/Belgien

 

Herrn Francois Bernard Quentin, Industrial Vice President - General Management des Imerys-Konzerns, Versailles/ Frankreich

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird entsprechend § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es besteht ein Mietvertrag mit einer Mindestmietlaufzeit bis 2045. Die Mietaufwendungen hieraus belaufen sich auf TEUR 253 p.a. (Vorjahr: TEUR 236). Im Übrigen hat die Gesellschaft mit verschiedenen Unternehmen Miet-, Wartungs- und Dienstleistungsverträge im geschäftsüblichen Umfang abgeschlossen, insbesondere:

Betrag
TEUR
Leasingverträge Pkw 76 (Vorjahr: 102)
Mietvertrag sonstige Büroräume 0 (Vorjahr: 0)

Der Gesamtbetrag beläuft sich somit auf T€ 5.632 (Vorjahr: T€ 5.518).

5. Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der IMERYS S.A., Paris/ Frankreich, die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen und ist am Sitz der IMERYS S.A. und auf der Homepage der Imerys-Gruppe (www.imerys.com) erhältlich. Die Veröffentlichung erfolgte am 22. März 2023 bei der französischen Aufsichtsbehörde AUTORITÉ DES MARCHÉS FINANZIERS.

6. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag

Zur Sicherung der Unternehmensfortführung hat die Imerys S.A. mit Datum 29. Juli 2024 eine Patronatserklärung abgegeben, die sicherstellt, dass die Gesellschaft weiterhin die notwendige finanzielle Unterstützung erhält und die Gesellschaft in die Lage versetzt, ihre Geschäftstätigkeit fortzusetzen, ihre Verbindlichkeiten bei Fälligkeit vollumfänglich zu erfüllen und damit eine Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung vermeidet. Die finanzielle Unterstützung wird bis zum 31. Dezember 2027 gewährt.

Zusätzlich wurde am 29. Juli 2024 von Imerys Ceramics France, die Gesellschafterin der Imerys Minerals GmbH, zur Verbesserung der Kapitalstruktur der Gesellschaft eine Kapitalrücklage in Höhe von 11 Mio. EUR (§ 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB) eingestellt.

Darüber hinaus verweisen wir hinsichtlich ergänzender Erläuterungen zur Geschäftsentwicklung der Geschäftsjahre 2023 bis 2025 sowie Ausblick auf den Lagebericht.

 

Rheinberg, den 10.10.2025

Patrice Frédéric M. Coppe

Francois Bernard Quentin

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. Geschäft und wirtschaftliche Rahmenbedingungen

1. Geschäftstätigkeit

Die IMERYS Minerals GmbH produziert und vertreibt am Standort Rheinberg (Xantener Straße 237, 47495 Rheinberg) hochspezialisiertes PCC (Precipitated Calcium Carbonate). Die Produktpalette umfasst drei verschiedene Qualitäten in unterschiedlichen Varianten, die sich im Wesentlichen in der Korngröße unterscheiden.

Der größere Anteil des PCCs des Standortes Rheinberg findet europa- und weltweit Anwendung in der Farb- und Lackindustrie für wasserbasierte Wandfarben.

2. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Das Geschäftsjahr 2023 war weiterhin schwierig und von globalen Krisen geprägt. Beeinträchtigend wirken noch immer gestörte Lieferketten, was insbesondere eine Folge von Produktionsengpässen in China war. Das Wirtschaftsklima für den Euroraum bewegt sich im Jahresverlauf 2023, wesentlich besser nach den Corona-Jahren auf steigendem Niveau. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in der Eurozone stieg im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 um +0,4%. Im Jahr 2024 ist ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in der Eurozone von +0,8% prognostiziert.

Die Verbraucherpreise stiegen im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9 % gegenüber 2022; damit war die Teuerung niedriger als 2022, jedoch weiterhin auf hohem Niveau. Gleichzeitig ging jedoch die deutsche Wirtschaftsleistung im selben Jahr preisbereinigt um -0,9 % zurück (Vorjahr +1,9%).

Die Europäische Zentralbank erhöhte am 14. September 2023 ihre Leitzinsen um 25 Basispunkte; der Einlagezins der Banken lag damit ab 20. September 2023 bei 4,00 % - ein ungünstiges Niveau für kreditfinanzierte Investitionen.

Die gestiegenen Energie- und Rohstoffpreise als Folgen des Russland-Ukraine-Krieges sanken in 2023 sehr stark, im Bereich der modellierten Industriestrompreise ohne Reduktionen lagen diese im Schnitt bei 19,63 ct/kWh (2022: 35,70 ct/kWh)

3. Entwicklung der Schlüsselbranche

Die Farb- und Lackindustrie ist der wesentliche Hauptabnehmer unserer Produkte.

Volumenentwicklung:

2019 32,50 kT

2020 32,07 kT (-1,3 % vs. 2019)

2021 33,94 kT (+4,4 % vs. 2019)

2022 25,62 kT (-24,5 % vs. 2021)

2023 23,48 kT (-30,82 % vs. 2021)

Das Jahr 2023 war für die deutsche Lack-, Farben- und Druckfarbenindustrie erneut schwach. Der Absatz sank insgesamt auf 1,47 Mio. t (-ca. 3 % ggü. Vorjahr). Bei Bautenfarben ging das Volumen um rund 4 % zurück; die Profi-Schiene verlor ca. -5,5 %, während der DIY(Do it yourself)-Bereich leicht um knapp +1 % zulegen konnte. Parallel gingen die Exporte merklich um -11,3 % zurück.

Die Bautätigkeit in Deutschland kühlte weiter ab: Der Wohnungsbau stagnierte und Genehmigungen fielen auf den niedrigsten Stand seit 2012. Neben der schwachen Baukonjunktur belasteten Lagerabbau entlang der Wertschöpfungskette und zurückhaltende Investitionen das Segment. Der Profi-Markt war besonders schwach, im Baumarktbereich blieb die Nachfrage nach Farben vergleichsweise stabil. Insgesamt führte das Gesamtumfeld zu einem weiteren Rückgang unserer Absatzmengen in unseren Schlüsselbranchen.

Der Trend zu emissionsarmen, konservierungsmittelfreien Innenwandfarben setzte sich fort. Für den Blauen Engel (DE-UZ 102) gilt: Innenwandfarben dürfen keine bioziden Konservierungsstoffe enthalten, wenn sie das Umweltzeichen tragen sollen - ein wichtiges Qualitätsmerkmal insbesondere im Baumarktsegment. Zudem wurden Isothiazolinone EU-weit strenger eingestuft. Diese Vorgaben erhöhen den Formulierungsdruck auf unsere Kunden, welche gleichzeitig nach neuen Rezepturen zur Vermeidung von Konservierungsmitteln verlangen. Für diese Anwendungen sind hochreine, mikrobiologisch unkritische und anpassungsfähige Carbonate erforderlich.

Wir haben 2023 ein konzernweites Projekt zur Modifizierung ausgewählter PCC-Qualitäten (u. a. Oberflächenbehandlung, pH-Management, Hygienekette) fortgeführt, um Formulierungen zu stabilisieren und den Kundennutzen zu erhöhen. Ein spürbarer Ergebnisbeitrag war im Berichtsjahr angesichts des allgemeinen Nachfragerückgangs noch nicht sichtbar. Parallel wirken wir dem Volumenrückgang durch verbesserte Produktqualität, Flexibilität und Liefersicherheit entgegen (z. B. engere Abruf-/Bestandssteuerung und qualitätsgesicherte Schnelllieferprogramme).

4. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen der Gesellschaft und Geschäftsverlauf

Die o.g. konjunkturelle Abschwächung und die negativen Aussichten in unseren Absatzmärkten haben sich in den Umsätzen der Gesellschaft widergespiegelt. Der Standort produziert hauptsächlich für den Farbenmarkt ein hochwertiges PCC (Precipitated Calcium Carbonate).

Zusätzlich gibt es bei IMERYS Minerals GmbH noch folgende Faktoren zu berücksichtigen: Umstellung einiger Kunden auf Wettbewerbsprodukte, Umstellung einiger unserer Kunden auf biozidfreie Formulierungen, und aufgrund aggressiver Mitbewerber hat sich die Situation in einem nicht wachsenden Markt weiter zugespitzt. Dies äußert sich dahingehend, dass die produzierten Mengen 2023 weiterhin auf einem niedrigen Niveau stagnieren.

Die Umsatzerlöse für das Geschäftsjahr 2023 beliefen sich auf Mio. EUR 12,2 (Vorjahr: Mio. EUR 12,7). Das bedeutet eine Reduktion um Mio. EUR 0,5, im Wesentlichen bedingt durch eine Reduktion der Absatzmengen, jedoch über dem Planwert von Mio. EUR 11,3. Die Umsatzentwicklung entspricht jedoch weiterhin unseren Erwartungen im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022 und beruht auf weiteren Kundenverlusten, die nicht vollständig durch Neukundengeschäft kompensiert wurden. Die Prognose einer geringfügigen Steigerung der Produktionsmenge und damit einhergehenden erhöhten Umsatzerlösen konnte nicht erreicht werden. Optimierungsmaßnahmen konnten insbesondere aufgrund der hohen Inflation in diesem Zeitraum nicht im erwarteten Maße durchgeführt werden, was zu einem erneut negativen Ergebnis vor Steuern führte, das deutlich unter den Erwartungen lag.

Die Entwicklung des EBITDAs von Mio. EUR -1,34 (Vorjahr Mio. EUR -1,03) unterstützt die Geschäftsleitung in Ihrer Annahme. Insgesamt beurteilt die Geschäftsführung den Geschäftsverlauf als nicht zufriedenstellend.

5. Produktion und Investition

Um dies zu erreichen, wurde maßgeblich an der Optimierung der spezifischen Energieverbräuche, an den Fixkosten sowie an den variablen Kosten gearbeitet. Ein Turnaround der Situation wird in den kommenden Jahren erwartet. Die im Geschäftsjahr 2023 erfolgten Anschaffungen im Anlagevermögen in Höhe von TEUR 818 (Vorjahr TEUR 89) betreffen vollumfänglich die Bilanzposition Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau.

6. Personal

Der Personalstand der IMERYS Minerals GmbH zum 31. Dezember 2023 betrug inklusive der Geschäftsführung 34 Mitarbeiter (Vorjahr 34).

7. Forschung & Entwicklung

Forschung und Entwicklung ist ein ausgelagerter Prozess, der von Konzern-Schwestergesellschaften in Par Moor (UK) und in Salin de Giraud (F) betrieben wird. Die gesamten F&E-Kosten werden von der Imerys-Gruppe gemäß den Umsatzanteilen umgelegt.

B. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

1. Vermögenslage

Die höhere Bilanzsumme von TEUR 14.564 zum Stichtag 31. Dezember 2023 (Vorjahr: TEUR 13.226) bildete sich einerseits durch gestiegene Verbindlichkeiten gegenüber der Konzernmutter auf TEUR 10.227 (Vorjahr TEUR 9.015) sowie eines Anstiegs des nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrages auf TEUR 8.088 (Vorjahr TEUR 6.100). Das Anlagevermögen stieg im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr auf TEUR 2.626 (Vorjahr TEUR 2.071).

Aufgrund von unvermeidbaren Preissteigerungen der verkauften Produkte im Vergleich zum Vorjahr und damit verbundenen Rückgang der Umsatzerlöse, sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auf TEUR 1.009 leicht gesunken (Vorjahr TEUR 1.167). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betrugen TEUR 0 (Vorjahr TEUR 2.106) und wurden nicht mit Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen saldiert.

Die Erhöhung des nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrages basiert vollständig auf dem Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR -1.986 (Vorjahr TEUR -1.465).

Die Rückstellungen liegen bei TEUR 2.367 und damit unter dem Vorjahreswert von TEUR 2.408, wobei hier insbesondere der Rückgang der sonstigen Rückstellungen um knapp TEUR 158 (Vorjahr TEUR 1.022) zu nennen ist.

Die Verbindlichkeiten sind im Geschäftsjahr 2023 erneut um Mio. EUR 1,4 gestiegen. Während die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 304 gesunken sind, ist bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ein Anstieg in Höhe von Mio. EUR 1,4 zu verzeichnen. Dies resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg der Verbindlichkeiten aus Cash Pooling gegenüber der IMERYS S.A.

2. Finanzlage

Mit der Konzernobergesellschaft IMERYS S.A., Paris/Frankreich, besteht eine Cash-Pool-Vereinbarung, welche die kurzfristige Finanzierung der Gesellschaft sichert. Die Verbindlichkeiten hieraus betragen Mio. EUR 9,4 (Vorjahr Mio. EUR 8,9).

Insgesamt wird die Liquidität der IMERYS Minerals GmbH von der Konzernmutter IMERYS S.A. in Paris gesteuert und sichergestellt.

Die IMERYS S.A. hat mit Datum vom 29. Juli 2024 eine Patronatserklärung abgegeben, die sicherstellt, dass die Gesellschaft weiterhin die notwendige finanzielle Unterstützung erhält und die Gesellschaft in die Lage versetzt, ihre Geschäftstätigkeit fortzusetzen, ihre Verbindlichkeiten bei Fälligkeit vollumfänglich zu erfüllen und damit eine Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung vermeidet. Die finanzielle Unterstützung wird bis zum 31. Dezember 2027 gewährt.

3. Ertragslage

Das Rohergebnis beträgt 2023 TEUR 4.760 (Vorjahr TEUR 7.024). Das erneut gesunkene Ergebnis ist nicht nur auf erneut gesunkenen Absatzmengen, sondern auch auf den erhöhten Materialaufwand zurückzuführen.

Der erwartetet erneute Rückgang der Umsätze für 2023 war im Wesentlichen bedingt durch höhere Absatzpreise und damit verbundenen Mengenrückgang begründet. Die Umsätze liegen mit Mio. EUR 12,2 und damit 4 % unter dem Niveau Vorjahres mit Mio. EUR 12,7, jedoch leicht über unserer Erwartung im Vorjahr.

Der Personalaufwand stieg um 8 % auf Mio. EUR 3,2 (Vorjahr Mio. EUR 2,9) und ist im Wesentlichen mit den normalen Lohn- und Gehaltssteigerungen begründet.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Jahr 2023 um TEUR 2.273 stark gesunken. Dies resultiert im Wesentlichen aus dem Wegfall der internen Konzerngebühren (Vorjahr TEUR 487) und der Umgliederung der Frachtkosten in den Bereich der Materialaufwendungen in Höhe von TEUR 1.204 (Vorjahr TEUR 1.101).

C. Chancen-, Risiko- und Prognosebericht

1. Chancen- und Risikobericht

Die Tätigkeit in der auf dem Farbenmarkt spezialisierten Branche und auf umkämpften Märkten im In- und Ausland bringt unternehmerische Risiken mit sich. Durch konsequentes Risikomanagement und ständige Fortentwicklung der Risikovorsorge auf allen Gebieten können Gefahren für das Unternehmen frühzeitig erkannt und reduziert werden. Berichte über die Risiken des Geschäfts sowie laufende Statusberichte werden in monatlichen Sitzungen des Lenkungsausschusses zwischen der Geschäftsleitung und dem Führungskreis diskutiert. Die Basis bildet dabei eine umfassende operative Planung mit Zielvereinbarungen, die vom Controlling überwacht und kontrolliert wird.

Zum Risikomanagement gehört auch die regelmäßige Überprüfung der Effizienz der verwendeten Sicherungsinstrumente. Für Schadens- und Haftungsrisiken bestehen die entsprechenden Versicherungen, die die finanziellen Folgen begrenzen und existenzgefährdende Situationen ausschließen.

Kontinuierliche Kostenoptimierungen sind geplant und sollen die Chance für eine Verbesserung Richtung nachhaltiger Ertrag ergeben.

Die Rohstoffpreisentwicklung für 2023 und 2024 ist durch entsprechende Verträge abgesichert und liegt im budgetierten Bereich, wobei die nachhaltig hohe Inflation ab 2022 zu deutlichen Kostensteigerungen führte. In den vergangenen Jahren wurden bei einigen Lieferanten Beschaffungs- Engpässe durch Streiks deutlich. Dieser Entwicklung wurde durch Qualifizierung weiterer Lieferanten entsprechend gegengesteuert.

Das Forderungsausfallrisiko bei den Kunden im Inland und im europäischen Ausland schätzen wir weiterhin als gering ein. Die Zahlungseingänge und überfälligen Forderungen werden durch das Forderungsmanagement überwacht.

Die Liquiditätssteuerung und Sicherstellung der Finanzierung der IMERYS Minerals GmbH erfolgt mit Unterstützung der Konzernmutter IMERYS S.A. in Paris. Mit der Konzernobergesellschaft IMERYS S.A., Paris/Frankreich, besteht eine Cash-Pool-Vereinbarung, welche die Finanzierung der Gesellschaft sichert.

Im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ist die Gesellschaft generell dem Risiko von Rechtsstreitigkeiten und steuerlichen Nachforderungen ausgesetzt. Aufgrund der generellen, mit Rechtsstreitigkeiten und Betriebsprüfungen verbundenen Unsicherheiten besteht immer die Möglichkeit, dass Abweichungen von den derzeitigen Einschätzungen wesentliche positive wie negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben können. Den hieraus resultierenden Risiken wird durch die Begleitung durch erfahrene Rechtsanwälte und Steuerberater sowie ggf. durch die Bildung angemessener Rückstellungen begegnet.

Aufgrund des nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrags sowie der prognostizierten negativen Ergebnisse der folgenden Geschäftsjahre bestehen Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden.

Zur Sicherung der Unternehmensfortführung hat die IMERYS S.A. mit Datum vom 29. Juli 2024 eine Patronatserklärung abgegeben, die sicherstellt, dass die Gesellschaft weiterhin die notwendige finanzielle Unterstützung erhält, und die Gesellschaft in die Lage versetzt, ihre Geschäftstätigkeit fortzusetzen, ihre Verbindlichkeiten bei Fälligkeit vollumfänglich zu erfüllen und damit eine Zahlungsunfähigkeit zu vermeiden. Die finanzielle Unterstützung wird bis zum 31. Dezember 2027 gewährt. Zusätzlich wurde am 29. Juli 2024 von Imerys Ceramics France, der Gesellschafterin der IMERYS Minerals GmbH, zur Verbesserung der Kapitalstruktur der Gesellschaft eine Kapitalrücklage in Höhe von Mio. EUR 11 (§ 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB) eingestellt.

2. Geschäftsentwicklung 2023 bis 2025 und Prognosebericht

Die weitere Entwicklung der Energiepolitik und somit auch der Energiekosten bleibt als Unsicherheitsfaktor bestehen. Es ist nach aktuellem Stand jedoch mit einer leichten Entspannung zu rechnen, da sich das Preisniveau bei Strom und Gas im ersten Quartal reduziert hat. Die von der Bundesregierung verabschiedeten Energiepreisbremsen tragen ebenso zur Entspannung bei. Die staatlichen Entlastungsmöglichkeiten werden für das Unternehmen ausgeschöpft.

Im Jahr 2024 wurde das Unternehmen, analog zu 2023, weiterhin mit Kostenerhöhungen bei einigen Roh-, Hilfs-, und Betriebsstoffen sowie bei den Lohnkosten konfrontiert. Eine teilweise Weitergabe dieser Kostenerhöhungen an unsere Kunden konnte durchgesetzt werden. Der übrige Mehraufwand muss über weitere interne Rationalisierungsmaßnahmen sowie Prozessoptimierungen kompensiert werden.

Unsere Konkurrenten in Europa müssen weiterhin beobachtet werden, um unsere strategische Ausrichtung, falls erforderlich, entsprechend anpassen zu können. Die zurückgehende Nachfrage wird zudem zu Maßnahmen im Lagerbestand führen. Die hohen Bestände werden entsprechend den Abnahmemengen im Rahmen eines fortlaufenden Bestandsmanagements schrittweise abgebaut werden.

Für das Jahr 2024 wird eine Steigerung der Umsatzerlöse auf Mio. EUR 12 prognostiziert, wobei in den ersten drei Quartalen 2024 eine Überschreitung der erwarteten Umsätze um Mio. EUR 1,2% erzielt wurde. Für das Jahr 2024 wird ein negatives Ergebnis vor Steuern im einstelligen Millionenbereich erwartet. Für das Jahr 2025 wird eine Steigerung der Umsatzerlöse auf Mio. EUR 12,3 prognostiziert sowie ein leicht negatives Ergebnis vor Steuern im niedrigen einstelligen Millionenbereich erwartet. Die ergriffenen Maßnahmen (Preiserhöhungen, Rohwarenmischungen, Energieeffizienzsteigerungen) werden erst in den Jahren 2026 und 2027 Wirkung zeigen und zu einem leicht positiven Ergebnis vor Steuern führen.

3. Wesentliche Merkmale zur Fortführung des Geschäftsbetriebes

Der Standort Rheinberg hat in Zusammenarbeit mit den Vertriebsleitern und Produktmanagern einen Mehrjahresplan zur Wiederherstellung der Rentabilität entwickelt. Der Plan konzentriert sich für das Jahr 2024 und 2025 auf die Kostenoptimierung, den Gewinn von Marktanteilen und die Entwicklung neuer Produkte. Um die Kosten zu optimieren, verbessert der Standort den Rohstoffmix, optimiert die Dienstleistungsvereinbarungen und reduziert die Verluste.

In Zusammenarbeit mit den Vertriebs- und Produktmanagern überprüfen wir seit dem zweiten Halbjahr 2024 auch die Verkaufspreise, um Marktanteile auf dem lokalen Farbenmarkt zurückzugewinnen. Die Strategie besteht auch darin, den Absatz auf neuen Märkten durch die Einführung von PCC in Mineralmischungen und die Entwicklung neuer Produkte zu fördern. Die angestoßenen und sich in Umsetzung befindlichen Maßnahmen führen voraussichtlich dazu, dass die Gesellschaft ab dem Geschäftsjahr 2026, spätestens nach Ablauf der Patronatserklärung zum 31. Dezember 2027, in der Lage sein wird, ausreichende Liquidität selbst zu generieren, und wieder positive Ergebnisse ausweist.

 

Rheinberg, den 10.10.2025

Geschäftsführung der IMERYS Minerals GmbH

Patrice Frédéric M. Coppe

Francois Bernard Quentin

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

2022
EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 4,759,838.88 7,023,667
davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 20.266,37 (Vj. TEUR 10)
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -2,592,617.26 -2,495,147
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -584,804.17 -453,374
davon für Altersversorgung EUR 41.817,79 (Vj. TEUR 41)
3. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -419,246.31 -323,220
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2,925,947.26 -5,199,375
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 23.715,04 (Vj. TEUR 8) -1,762,776.12 -1,447,450
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 164
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -378,527.44 -64,267
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 311.537,40 (Vj. TEUR 0)
davon Aufwendungen aus der Abzinsung EUR 26.102,00 (Vj. TEUR 64) -378,527.44 -64,103
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 235,383.85 -48,175
8. Ergebnis nach Steuern -1,905,919.71 -1,559,727
9. Sonstige Steuern -79,751.50 94,430
10. Jahresfehlbetrag -1,985,671.21 -1,465,297

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31/12/2023 31/12/2022
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und W 792,371.78 0
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0.00 0
792,371.78 0
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschliesslich der Bauten auf fremden Grundstücken 190,272.95 112,595
2. Technische Anlagen und Maschinen 1,481,336.74 1,523,515
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 55,949.65 74,107
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 106,049.57 360,430
1,833,608.91 2,070,647
2,625,980.69 2,070,647
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 404,444.04 456,584
2. Unfertige Erzeugnisse 39,870.07 0
3. Fertige Erzeugnisse 369,806.42 306,133
814,120.53 762,717
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1,088,278.57 1,166,776
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 412,525.50 2,105,533
3. Sonstige Vermögensgegenstände
davon aus Steuern EUR 309.095,25 (Vj. TEUR 39) 368,518.27 551,038
1,869,322.34 3,823,346
III. Guthaben bei Kreditinstituten 1,138,471.11 443,842
3,821,913.98 5,029,905
C. Rechnungsabgrenzungsposten 27,960.54 23,154
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 8,087,787.39 6,102,116
14,563,642.60 13,225,822

Passiva

31/12/2023 31/12/2022
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25,000.00 25,000
II. Kapitalrücklage 20,857,598.72 20,857,599
III. Verlustvortrag -26,984,714.90 -25,519,418
IV. Jahresfehlbetrag -1,985,671.21 -1,465,297
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 8,087,787.39 6,102,116
0.00 0
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1,476,618.67 1,406,252
2. Steuerrückstellungen 45,874.09 0
3. Sonstige Rückstellungen 844,315.80 1,002,178
2,366,808.56 2,408,430
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1,420,857.04 1,724,868
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 1.420.857,04 (Vj. TEUR 1.725)
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 10,389,624.84 9,014,654
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 10.389.624,84 (Vj. TEUR 9.015)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 386,352.16 77,870
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 386.352,16 (Vj. TEUR 78)
davon aus Steuern EUR 171.254,74 (Vj. TEUR 71)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 32.063,40 (Vj. TEUR 5) 12,196,834.04 10,817,392
14,563,642.60 13,225,822

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