Stammdaten

Register
Amtsgericht Stendal HRB 22142
Vorher
MV-LOGISTIC GmbHMaszonski-Logistic GmbH
Eingetragen
22.7.2015
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenVermittlungstätigkeiten für die GüterbeförderungPaket- und Expressdienste
Gegenstand
Die Erbringung von nationalen und internationalen Speditions- und Logistikdienstleistungen und Beförderung von Gütern im nationalen und internationalen Güterkraftverkehr sowie alle damit in Zusammenhang stehenden Geschäfte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Ireneusz Walus
seit 31.1.2020
Prokura
Prokura
Miroslaw Maszonski
seit 22.7.2015
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Mirosław Maszoński
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Mirosław Maszoński
Sulecin, Polen
200.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

MCG Logistics GmbH (vormals: Maszonski-Logistic GmbH)

Stendal

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

Die Maszonski-Logistic GmbH hat ihren Sitz in Stendal und ist beim Amtsgericht Stendal unter der Registernummer HRB 22142 eingetragen.

Wir erbringen komplexe Transport- und Logistikleistungen im europäischen Wirtschaftsraum. Der Schwerpunkt unserer Geschäftstätigkeit liegt insbesondere im Bundesgebiet.

Zur Kundenstruktur gehören vornehmlich Unternehmen aus der Baustoff- und Lebensmittelverpackungsindustrie und andere Logistikunternehmen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft wird im Jahr 2023 von den Auswirkungen der anhaltenden globalen Krisen belastet. Das Bruttoinlandsprodukt sank in Deutschland im Wirtschaftsjahr um 0,3 % (Pressemitteilung Nr. 019 vom 15.01.2024 des statistischen Bundesamts).

Das Transport- und Logistikgewerbe konnte in 2023 moderat wachsen. Die Beförderungsleistung "Güterbeförderungen im Straßenverkehr, Umzugstransporte" stieg um 2,3 % im Vergleich zum Vorjahr (vgl. Pressemitteilung Nr. 111 vom 20.03.2024 des statistischen Bundesamts).

Im Jahr 2023 sanken die Einkaufspreise für Kraftstoffe teilweise signifikant, bedingt durch die Entwicklung der Rohölpreise und die zunehmend entspannten geopolitischen Rahmenbedingungen. Der Dieselpreis sank dabei auf einen durchschnittlichen Literpreis von 1,34 Euro, verglichen mit 1,57 Euro im Vorjahr. (Dieselpreis-Information November 2024, Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V.)

2. Geschäftsverlauf und Lage

Aufgrund der herausfordernden allgemeinen Wirtschaftslage in Deutschland blickt die Gesellschaft in 2023 auf eine rückläufige Entwicklung zurück. Der Umsatz blieb im Geschäftsjahr hinter den Erwartungen zurück. Trotzdem wurden bestehende Kundenbeziehungen gefestigt und wichtige Grundlagen für zukünftiges Wachstum geschaffen.

Im Geschäftsjahr waren 143 Mitarbeiter (Vorjahr: 163) angestellt. Im Jahresdurchschnitt hat sich die Anzahl der Beschäftigten gegenüber dem Vorjahr um 20 verringert. Diese Veränderung wird durch die geringeren Geschäftsaktivitäten begründet.

2.1 Ertragslage

Die Ertragslage der Maszonski-Logistic GmbH stellt sich folgendermaßen dar:

01.01.-31.12.2023
in Euro
01.01.-31.12.2022
in Euro
Änderung ggü. d. Vorjahr
in Euro
Änderung ggü. d. Vorjahr
in %
Umsatzerlöse 26.435.557,63 29.644.615,27 -3.209.057,64 -10,83
+ sonst. betriebl. Erträge 186.552,73 155.334,50 31.218,23 20,10
- Materialaufwand 10.065.978,09 11.754.080,91 -1.688.102,82 -14,36
- Personalkosten 4.818.928,09 4.657.788,16 161.139,93 3,46
- Abschreibungen 28.549,94 3.955,00 24.594,94 621,87
- sonst. betriebl. Aufwand 12.055.144,94 13.013.553,03 -958.408,09 -7,36
+ Finanzerträge 12.276,36 12.276,36 138,68 1,13
- Finanzaufwand 2.791,95 379,19 2.412,76 636,29
- sonstige Steuern 71.300,78 69.405,57 1.895,21 2,73
Jahresergebnis -374.922,35 230.465,90 -605.388,25 -262,68

Die Gesellschaft schloss das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresergebnis von EUR -374.922,35 (Vorjahr: EUR 230.465,90).

Die Umsatzerlöse betrugen im Berichtszeitraum EUR 26.435.557,63. Sie sind gegenüber dem Vorjahr um EUR 3.209.057,64 gefallen. Dies entspricht einem Rückgang von 10,83 %. Der Rückgang resultiert aus dem geringeren Geschäftsvolumen.

Die Gesellschaft verfügt über einen soliden Auftragsbestand. Mit den Großkunden bestehen in der Regel mehrjährige Vertragsverhältnisse.

Die Aufwendungen für bezogene Leistungen sanken im Berichtszeitraum auf EUR 10.007.088,82 (Vorjahr: EUR 11.890.492,21). Dies entspricht einem Rückgang von 15,84 %.

Die Personalkosten belaufen sich auf EUR 4.818.928,09 (Vorjahr: EUR 4.657.788,16) und haben sich um 3,46 % erhöht. Die Erhöhung ist auf Lohnanpassungen zurückzuführen. Gleichzeitig sind die Reisekosten der Fahrer (GuV-Posten: sonst. betriebl. Aufwand) um 4,36 % auf EUR 1.386.253,26 gefallen (Vorjahr: EUR 1.449.406,42).

Insgesamt ist die Entwicklung der Ertragslage in 2023 als rückläufig zu bewerten. Hauptgründe sind auf der einen Seite rückläufige Erträge, denen gestiegene Kosten, insbesondere gestiegene Fahrergehälter und höhere Sachkosten, gegenüberstehen. Diese wurden durch gezielte Einsparungsmaßnahmen teilweise kompensiert.

Im Berichtsjahr 2023 verzeichneten wir eine Abnahme des Jahresergebnisses um TEUR 605 im Vergleich zum Vorjahr.

2.2 Finanzlage

Die Finanzlage des Unternehmens ist geordnet. Zum Ende des Geschäftsjahres weist die Gesellschaft eine Eigenkapitalquote von 12,9 % (Vorjahr: 21,6 %) aus.

Im analysierten Jahr standen die Investitionen (TEUR 1.840) hauptsächlich im Zusammenhang mit dem Kauf von einem Grundstück und dem Fuhrpark.

Mit den Zahlungsmittelzuflüssen aus der operativen Geschäftstätigkeit konnten die notwendigen Ausgaben finanziert und Zahlungen an Gläubiger, insbesondere des Fahrzeugleasings bedient werden. Die Gesellschaft ist im Stande, jederzeit ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt im Berichtsjahr TEUR 1.635 (Vorjahr: TEUR 152). Der Finanzmittelfonds weist zum 31.12.2023 einen Bestand von TEUR 28 (Vorjahr: TEUR 233) aus.

2.3 Vermögenslage

Die Bilanzpositionen haben sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt verändert:

Aktiva

Bilanz zum 31.12.2023 Bilanz zum 31.12.2022 Änderung ggü. dem
TEuro % TEuro % TEuro %
Sachanlagen 1.813 29 888 16,2 925 104
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.398 54,6 3.699 67,6 -301 -8,1
Forderungen gegen Gesellschafter 351 5,6 336 6,1 15 4,5
Sonstige Vermögensgegenstände 490 7,9 233 4,4 257 110,3
Liquide Mittel 28 0,5 233 4,3 -205 -87,9
Rechnungsabgrenzungsposten 147 2,4 79 1,4 68 86,1
Summe Aktiva 6.227 100 5.468 100 759 13,8

Das Anlagevermögen ist im Vergleich zum Vorjahr im Wesentlichen durch die Investitionen in Höhe von TEUR 1.840 um TEUR 925 gestiegen. Dem stehen planmäßige Abschreibungen gegenüber. Die Zugänge im Anlagevermögen resultieren hauptsächlich aus der Investition in den Bau eines Logistikzentrums zur Bereitstellung umfassender Transport- / Logistikdienstleistungen für Kunden sowie aus der Erweiterung des Fuhrparks.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind auf TEUR 3.398 (Vorjahr: TEUR 3.669) in Folge der rückläufigen Geschäftstätigkeit gesunken.

Bilanz zum 31.12.2023 Bilanz zum 31.12.2022 Änderung ggü. dem Vorjahr
in
TEuro % TEuro % TEuro %
Passiva
Eigenkapital 804 12,9 1.179 22 -375 -31,8
Rückstellungen 131 2,1 188 3 -57 -30,5
Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.680 59,1 3.626 66 54 1,5
Sonstige Verbindlichkeiten 1.612 25,9 475 9 1.137 239,2
Summe Passiva 6.227 100 5.468 100 759 13,9

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind um TEUR 54 angestiegen. Dies entspricht einer Veränderung zum Vorjahr von 1,5 %.

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten u.a. Verbindlichkeiten aus Mietkauf im Zusammenhang mit der Erweiterung des Fuhrparks (TEUR 544; Vorjahr: TEUR 0) und aus dem Kauf eines Grundstücks für das Logistikzentrum (TEUR 500; Vorjahr: TEUR 0).

Insgesamt hat sich die Vermögenslage der Gesellschaft positiv entwickelt.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren für unser Unternehmen sind die Entwicklung der Umsatzerlöse und das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern). Die Prognosen für die Umsatzerlöse aus dem Vorjahr wurden im Berichtsjahr nicht erreicht.

Leistungsindikator 2023 2022 Veränderung
Umsatzerlöse in TEUR 26.436 29.645 -3.209
EBIT in TEUR -408 313 -721

4. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage schätzen wir als stabil ein. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist zufriedenstellend.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt.

III. Prognosebericht

Die Maszonski-Logistic GmbH ist ein erfahrenes Logistikunternehmen. Das Unternehmen verbindet sowohl langjährige Erfahrungen im Bereich Transport FTL/LTL als auch bei Volumentransporten und Logistik mit der Erschließung neuer Geschäftsfelder, insbesondere im Bereich Spezialtransport. Um unser Geschäftsfeld auch auf den Onlinehandel zu erweitern, ist für die Lagerung von Gütern eine Investition in Form des Baus einer Lagerhalle auf dem eigenen Grundstück geplant. Darüber hinaus plant das Unternehmen die Anschaffung spezieller Tieflader-Anhänger für den Transport übergroßer Lasten.

Das Unternehmen ist bestrebt sich weiterhin zu vergrößern und plant hat in infolgedessen im Jahr 2023 den Kauf eines neuer Firmensitzeines einen neuen Firmensitzes mit Parkplatz und Werkstatt gekauft.

Im Jahr 2023 stieg der Umsatz im E-Commerce in Deutschland um rund 19 % im Vergleich zum Vorjahr. Auch für das Jahr 2023 wird ein Umsatzwachstum prognostiziert (vgl. statista.com - E-Commerce - Entwicklung des Umsatzes 2024). Davon profitiert die Logistikbranche, da sie die Auslieferung der Waren zwischen den Händlern und dem Endkunden übernimmt.

Auf Grund der wachsenden Nachfrage am Baudienstleistungsmarkt und des Ausbaus unserer Fahrzeugflotte, gehen wir weiterhin von einer positiven Entwicklung unseres Unternehmens aus. Unsere LKW's wurden mit Gabelstaplern ausgestattet. Auf diese Weise können wir die Waren direkt von den Herstellern zu den Baustellen liefern, ohne Zwischenspeditionen oder einen Kran mieten zu müssen.

Derzeit sind für das Unternehmen 97 LKW ́s im Einsatz. Die Maszonski-Logistic GmbH plant die Einführung zusätzlicher Trailer um die Erwartungen neu gewonnener Kunden zu erfüllen.

Die Maszonski-Logistic GmbH strebt eine leichte Erhöhung der Anzahl der Fahrzeuge an. Gleichzeitig soll die Anzahl der Kraftfahrer proportional zunehmen.

Weiterhin plant das Unternehmen zwei neue International Expansion Manager einzustellen, die für die Gewinnung neuer Kunden verantwortlich sind.

Aufgrund der Konzentration der Gesellschaft auf das traditionelle Speditionsgeschäft sowie die Beteiligung an neuen Marktgebieten, können wir unseren Mitarbeitern flexible Arbeitszeitmodelle und eine wettbewerbsgerechte Bezahlung bieten.

Für das Jahr 2023 erwarten wir eine positive Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Zudem wird mit einer Umsatzausweitung innerhalb der nächsten zwei Jahre gerechnet. Dies wird bei einer gleichzeitigen Anpassung des Kostenmanagements zu einem steigenden Betriebsergebnis führen. Im Zusammenhang mit dem eingeführten Fahrerleistungsprogramm werden besondere Einsparungen erwartet.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risiken

1.1 Risiken aus operativer Tätigkeit

Grundsätzlich bestehen operative Risiken insbesondere in der technischen Abwicklung der Kundenaufträge. Hier bestehen Risiken bei der Nichteinhaltung der mit den Kunden vereinbarten Leistungsvereinbarungen. Dem begegnet die Gesellschaft durch den Einsatz qualifizierten Personals und neuer Fahrzeuge. Des Weiteren greift die Gesellschaft auf ihre Erfahrungen zurück.

Weiter bestehen Risiken in der Mitarbeitergewinnung, insbesondere im Rahmen des Ausbaus der internationalen Aktivitäten. Dem begegnet die Gesellschaft durch Verstärkung ihrer Aktivitäten im Bereich der Mitarbeitergewinnung auch mit lokalen und ausländischen Partnern.

Die begrenzte Verfügbarkeit von Fahrern auf dem Arbeitsmarkt veranlasst uns, eine eigene Fahrschule zu gründen.

Weitere operative Risiken bestehen in einem Anstieg der Kostenpositionen, insbesondere der Treibstoffkosten. Diese Risiken sind überschaubar, da die Maszonski-Logistic GmbH z.B. keine Materialbevorratung stellen muss. Zudem ist das für die logistischen Dienstleistungen eingesetzte Equipment, im Falle von Weggang von Einzelaufträgen, gut verwertbar.

1.2 Finanzielle Risiken

Im Zuge des weiteren Ausbaus der Geschäftsaktivitäten ist die Gesellschaft weiterhin darauf angewiesen, den aus zukünftig entstehenden oder zukünftig fällig werdenden Verbindlichkeiten resultierenden Kapitalbedarf zu decken. Zudem kann weiterer Kapitalbedarf im Zuge der Anschaffung von Equipment, hier insbesondere für LKW's entstehen.

Liquiditätsrisiken, das operative Geschäft unterjährig finanzieren zu können, bestehen insbesondere bei einem Forderungsausfall eines Großkunden. Dem begegnet die Gesellschaft durch Vorhalten eines Liquiditätspolsters und der laufenden Überwachung des Forderungsbestands.

Aus der Tätigkeit im internationalen Bereich können sich mittel- und langfristig Währungsrisiken ergeben. Die wesentlichen Verträge der Gesellschaft werden in Euro abgewickelt. Dies gilt auch für die Investitionen. Daher ist dieses Risiko als sehr gering einzuschätzen. Sofern notwendig, können wesentliche Fremdwährungsgeschäfte durch Währungssicherungsgeschäfte abgesichert werden.

1.3. Rechtliche Risiken

Alle erkennbaren Risiken werden laufend abgewogen und sind in diesen Bericht bzw. in die Unternehmensplanung eingeflossen. Die Geschäftsführung schätzt die Risiken als überschaubar ein und geht derzeit davon aus, dass sie keinen nennenswerten negativen Einfluss auf die Entwicklung der Gesellschaft haben werden.

2. Chancen

Als Speditions- und Logistikunternehmen ist die Maszonski-Logistic GmbH in einem internationalen Wachstumsmarkt tätig. So geht der deutsche Handelsverband von einem weiteren Wachstum aus.

Die Maszonski-Logistic GmbH verfügt aufgrund ihrer langjährigen Tätigkeit im Markt über die Voraussetzungen und die Erfahrungen, um von dieser Entwicklung langfristig zu profitieren.

3. Gesamteinschätzung

Insgesamt haben sich Umfang und Gefährdungspotential der Risiken nach Einschätzung der Geschäftsführung gegenüber dem Vergleichszeitraum nicht wesentlich verändert.

Nach Einschätzung der Geschäftsführung ist in den kommenden zwei Geschäftsjahren mit einer positiven Unternehmensentwicklung zu rechnen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Stendal, den 16. Dezember 2023

Miroslaw Maszonski, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.812.956,00 887.742,93
I. Sachanlagen 1.812.956,00 887.742,93
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.306.197,00 654.599,90
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 506.759,00 1.678,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 231.465,03
B. Umlaufvermögen 4.267.221,95 4.501.432,77
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.238.967,12 4.268.088,67
1. Forderungen gegen Gesellschafter 351.219,25 336.015,07
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 303.000,00 303.000,00
2. sonstige Vermögensgegenstände 3.887.747,87 3.932.073,60
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 14.509,08 14.601,58
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 28.254,83 233.344,10
C. Rechnungsabgrenzungsposten 146.823,48 78.879,52
Summe Aktiva 6.227.001,43 5.468.055,22

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 803.721,10 1.178.643,45
I. Gezeichnetes Kapital 200.000,00 200.000,00
II. Kapitalrücklage 885.000,00 885.000,00
III. Gewinnvortrag 93.643,45 -136.822,45
IV. Jahresfehlbetrag 374.922,35 -230.465,90
B. Rückstellungen 130.823,23 188.129,35
C. Verbindlichkeiten 5.292.457,10 4.101.282,42
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 4.825.611,10 4.101.282,42
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 466.846,00
Summe Passiva 6.227.001,43 5.468.055,22

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 15.943.412,27 18.045.868,86
2. Personalaufwand 4.818.928,09 4.657.788,16
a) Löhne und Gehälter 3.970.065,92 3.837.128,39
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 848.862,17 820.659,77
3. Abschreibungen 28.549,94 3.955,00
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 28.549,94 3.955,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 11.442.424,94 13.013.553,03
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 7.695,01 5.909,56
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 12.415,04 12.276,36
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.791,95 379,19
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -33.246,04 82.598,37
8. Ergebnis nach Steuern -303.621,57 299.871,47
9. sonstige Steuern 71.300,78 69.405,57
10. Jahresfehlbetrag 374.922,35 -230.465,90

Anhang für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: MCG Logistics GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Stendal
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Stendal
Register-Nr.: 22142

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der Jahresabschluss der Maszonski-Logistic GmbH wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Dritten Buches des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist (§ 246 Abs. 1 S. 1 HGB).

Bei der Bewertung der im Jahresabschluss ausgewiesenen Vermögensgegenstände und Schulden wurden die allgemeinen Bewertungsgrundsätze gemäß § 252 Abs. 1 HGB beachtet. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden zu den einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind unter den jeweiligen Postenerläuterungen angegeben.

Von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB wurde ausgegangen.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung gewählt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittlere Kapitalgesellschaft.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung gemäß § 288 Abs. 2 HGB wurden in Anspruch genommen.

§ 286 Abs. 4 HGB wurde ebenfalls in Anspruch genommen.

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in EUR umgerechnet wurden.

Fremdwährungspositionen mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr wurden ohne Berücksichtigung der Anschaffungsobergrenzen gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und linear vorgenommen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 654.599,90 0,00 654.599,90
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 64.471,81 516.437,36 500,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 231.465,03 1.323.431,58 231.465,03
Summe Sachanlagen 950.536,74 1.839.868,94 886.564,93
Summe Anlagevermögen 950.536,74 1.839.868,94 886.564,93
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.323.431,58 1.323.431,58
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 580.409,17
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -1.323.431,58 0,00
Summe Sachanlagen 0,00 1.903.840,75
Summe Anlagevermögen 0,00 1.903.840,75
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 17.234,58 0,00 0,00 17.234,58
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 62.793,81 11.315,36 459,00 0,00 73.650,17
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 62.793,81 28.549,94 459,00 0,00 90.884,75
Summe Anlagevermögen 62.793,81 28.549,94 459,00 0,00 90.884,75
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 1.306.197,00 654.599,90
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 506.759,00 1.678,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 231.465,03
Summe Sachanlagen 0,00 1.812.956,00 887.742,93
Summe Anlagevermögen 0,00 1.812.956,00 887.742,93

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 317.509,08 EUR (Vorjahr: 317.601,58 EUR).

Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 351.219,25 EUR (Vorjahr: 336.015,07 EUR).

Sonstige Vermögensgegenstände

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen wurden größere Beträge für noch nicht vereinnahmte Steuererstattungen anderer Länder erfasst.

Die sonstigen Vermögensgegenstände setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2023
in Euro
Forderungen aus Körperschaftsteuer 167.350,03
Forderungen aus Gewerbesteuer 88.264,00
Forderungen Steuererstattungen anderer Länder 19.653,28
Forderungen aus Umsatzsteuer 163.890,88
weitere Vermögensgegenstände 50.903,88

Angaben nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB

Bei der Kapitalrücklage handelt es sich um einen Betrag von anderen Zuzahlungen, die von dem Gesellschafter in des Eigenkapital geleistet wurde.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

31.12.2023
in Euro
sonstige Rückstellungen 5.700,00
Rückstellung für Personalkosten 41.793,63
Rückstellung für Abschluss und Prüfungskosten 44.000,00
Rückstellung für Sozialabgaben 30.240,00

Grundsätzlich sind die Rückstellungen für Aufbewahrungspflicht abzuzinsen. Da der Abzinsungsbetrag der Rückstellung, die einen Saldo von 600,00 EUR ausweist, unwesentlich ist, wurde die Abzinsung vernachlässigt.

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 4.825.611,10 EUR (Vorjahr: 4.101.282,42 EUR).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 466.846,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR).

Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR).

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus abgeschlossenen Kfz Leasingverträgen (§ 285 Nr. 3a HGB) für das Jahr 2024 in Höhe von 2,7 Mio.EUR.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 139,25
Angestellte 2,00
leitende Angestellte 2,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 143,25
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 142,25
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 1,00

Namen der Mitglieder der Unternehmensorgane

Der Geschäftsführung gehörten an: Geschäftsführer Miroslaw Maszonski

Der Geschäftsführer ist alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 HGB befreit.

Angaben gem. § 285 Nr. 9a und b HGB für die im Geschäftsjahr gewährten Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurden auf Grund § 286 Abs. 4 HGB unterlassen.

Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer

Zu den zu Gunsten einzelner Geschäftsführer vergebenen Krediten wird berichtet:

Kreditentwicklung Betrag
EUR
Stand bisheriger Kredite 336.015,07
Jahresverkehrszahl 15.204,18
= neuer Kreditbestand 351.219,25
Kreditkonditionen
Zinssatz 4 %
Laufzeit 4 Jahre
Sicherheiten keine

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung die folgende Ergebnisverwendung vorschlagen:

Der Jahresfehlbetrag beträgt 374.922,35 EUR.

Der Jahresfehlbetrag von 374.922,35 EUR wird vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Stendal, 25. November 2024

Miroslaw Maszonski, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

 

Stendal, den 17.01.2025

gez. Miroslaw Maszonski

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 17.01.2025 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Maszonski-Logistic GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Maszonski-Logistic GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Maszonski-Logistic GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, 16. Dezember 2024

SMART GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Torsten Frank, Wirtschaftsprüfer

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