GBS Gleisbausicherung & Service GmbH

Zechenstraße 49, 45884 Gelsenkirchen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Essen HRB 19573
Eingetragen
24.11.2006
Branche
Betrieb von Verkehrswegen für SchienenfahrzeugePersonenbeförderung im EisenbahnverkehrLuftsicherheitsdienste
Gegenstand
Die Sicherung von Arbeitskräften gegen die Gefahren aus dem Bahnbtrieb bei Arbeiten im Gleisbereich.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Lars Henning
seit 16.2.2024
Geschäftsführer
Markus Dreiling
seit 7.3.2016
Geschäftsführer
Klaus Wagner
seit 26.11.2013
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 4 angezeigt

KAF Falkenhahn Holding GmbH
Germany
12.750 €
51.00%
Markus Dreiling
Nordhorn
7.350 €
29.40%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

GBS Gleisbausicherung & Service GmbH

Essen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit

Die GBS Gleisbausicherung & Service GmbH besteht seit 26.10.2006 und hat sich seit dem zu einem der führenden Gleisbausicherungsunternehmen in Nordrhein-Westfalen entwickelt.

Die rechtliche Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2023 nicht verändert.

Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der GBS Gleisbausicherung & Service GmbH liegt bei der Sicherung von Arbeitskräften gegen die Gefahren aus dem Bahnbetrieb bei Arbeiten im Gleisbereich. Wir sind ein nach den Vorgaben der Deutschen Bahn AG präqualifiziertes Sicherungsunternehmen. Die Dienstleistungen umfassen insbesondere die Sicherungsplanung, Sicherungsleistungen sowie bauaffine Dienstleistungen.

Die GBS Gleisbausicherung & Service GmbH betreibt ihr Unternehmen von Gelsenkirchen aus.

Die Strategie der GBS Gleisbausicherung & Service GmbH bezieht sich auf:

- Ausbau der Marktanteile

- hohe Qualitätsstandards und große Flexibilität

- leistungsorientierte Vergütung der Mitarbeiter

Im Berichtsjahr konnten wir die verfügbaren Kapazitäten bis an ihre Grenzen auslasten.

Geschäftsverlauf

Entwicklung der Gesamtwirtschaft

Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland konnte sich im Jahr 2023 im Kontext anhaltener internationaler Krisen nicht erholen. Trotz Preisrückgangs z. B. bei Energie dämpft das hohe Preisniveau die Konjunktur. Hinzu kommen die gestiegenen Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland.

Die deutsche Wirtschaft stagnierte im Jahr 2023. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als 2022. Im Vergleich zum Jahr 2019, also dem Jahr vor der Corona-Pandemie, war das BIP 2022 um 0,7 % höher.

Der Verbraucherpreisindex in Deutschland hat sich 2023 gegenüber dem Vorjahr um 5,9 % erhöht. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, lag die Inflationsrate damit deutlich höher als in den vorangegangenen Jahren. Im Vorjahr lag die Inflationsrate bei +6,1 %.

Derzeit besteht eine hohe Dynamik bei der wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland und der Welt. Dieses führt zu stetigen Anpassungen der Vorhersagen der Wirtschaftsforschungsunternehmen, die jedoch für die GBS Gleisbausicherung & Service GmbH nicht zentral sind. Die im Folgenden beschriebenen Wirtschaftsentwicklungen unterliegen gewissen Prognoseschwierigkeiten aufgrund der komplexen internationalen Krisen.

Deutsche Wirtschaft

Die deutschen Wirtschaft stagniert 2023. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt sank im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 0,3 %. Die Verbraucherpreise stiegen im Geschäftsjahr 2023 um 5,9 %. Die Arbeitslosenquote lag im Geschäftsjahr 2023 im Jahresdurchschnitt bei 5,7 %.

Entwicklung der Branche

Die GBS Gleisbausicherung & Service GmbH ist abhängig von den Investitionen des Bundes in die Schieneninfrastruktur. Die Investitionen in die Schieneninfrastruktur wurden in den letzten Jahren spürbar angehoben aber im europäischen Vergleich hinkt Deutschland noch hinterher.

Die Politik in Deutschland propagiert parteiübergreifend das Ziel, mehr Verkehr auf die Schiene zu bringen. Auch 90 Prozent der Bürger - also eine deutliche Mehrheit - sprechen sich seit langem für die Verlagerung des Straßengüterverkehrs auf die Schiene und den Ausbau des öffentlichen Personenverkehrs aus. Um das Schienennetz für mehr Verkehr auf der Schiene fit zu machen, muss ausreichend und kontinuierlich in den Erhalt und Ausbau des Netzes investiert werden. Der überwiegende Teil der Infrastrukturinvestitionen in Deutschland wird aus öffentlichen Mitteln finanziert, so auch in das Schienennetz.

Seit 2009 gilt für die Finanzierung des Bestandsnetzes die Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung (LuFV) zwischen der Bundesrepublik Deutschland (vertreten durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur / BMVI) und den Eisenbahninfrastrukturunternehmen des Bundes (DB Netz AG, DB Station & Service AG, DB Energie GmbH) sowie der Deutschen Bahn AG. Gegenstand dieser Vereinbarung sind Maßnahmen, die der Erhaltung und Verbesserung des Zustandes der Schienenwege des Bundes dienen. Dabei handelt es sich zum einen um Ersatzinvestitionen, die nicht Gegenstand des Bedarfsplans für die Schienenwege sind, und zum anderen um Instandhaltungsmaßnahmen.

Mit dem ganzheitlichen Ansatz der LuFV finanziert der Bund nicht mehr im Einzelnen festgelegte Maßnahmen und Investitionsprogramme, sondern stellt den Eisenbahninfrastrukturunternehmen seinen Infrastrukturbeitrag zur eigenverantwortlichen Verwendung zur Verfügung. Dies erhöht die Planungssicherheit der Eisenbahninfrastrukturunternehmen. Diese geben im Gegenzug ein Qualitätsversprechen für das Gesamtnetz ab.

Die Eisenbahninfrastrukturunternehmen verpflichten sich, Ersatzinvestitionen in die Schienenwege mindestens in der vereinbarten Höhe zu tätigen, einen Mindestinstandhaltungsbeitrag zu leisten, einen Eigenbeitrag zur Erhaltung und Modernisierung des Bestandsnetzes zu leisten und ihre Schienenwege in einem qualitativ hochwertigen Zustand zu erhalten und zu verbessern.

Der Zustand der Infrastruktur wird anhand von sanktionsbewehrten Qualitätsindikatoren gemessen. Für diese Kennzahlen enthält die Vereinbarung jährliche Zielvorgaben. Werden die in der LuFV vertraglich vereinbarten Ziele nicht erreicht, kann der Bund seinen Infrastrukturbeitrag ganz oder teilweise zurückfordern. Die Entwicklung des Zustands der Schienenwege wird in einem jährlich von der Deutschen Bahn AG vorzulegenden Infrastrukturzustands- und Entwicklungsbericht (IZB) dokumentiert. Auf dieser Grundlage prüft das EBA, ob die Unternehmen die vereinbarten Ziele erreicht haben.

Zum 01.01.2020 ist die LuFV III mit einer Laufzeit von 10 Jahren (2020 - 2029) in Kraft getreten. Im Rahmen dieser Vereinbarung hat insbesondere der Bund seinen Beitrag deutlich erhöht. So sollen in den Jahren 2020 bis 2029 insgesamt 63,4 Mrd. € für Ersatzinvestitionen in das Bestandsnetz eingesetzt werden. Der größte Teil davon (rund 51,4 Mrd. €) kommt aus dem Bundeshaushalt; darüber hinaus stehen im Rahmen eines Finanzierungskreislaufs Mittel aus den Dividendenzahlungen der Eisenbahninfrastrukturunternehmen zur Verfügung, die der Bund für Investitionen in das bestehende Schienennetz einsetzt. Hinzu kommen die Bedarfsplaninvestitionen des Bundes, die dem Bestandsnetz zugute kommen, und insgesamt mindestens 1,375 Mrd. € an investiven Eigenmitteln der Eisenbahninfrastrukturunternehmen.

Darüber hinaus verpflichten sich die Eisenbahninfrastrukturunternehmen, während der Laufzeit der LuFV III insgesamt mindestens 22,78 Mrd. € für die Instandhaltung der Schienenwege aufzuwenden.

Damit sollen im Vertragszeitraum mindestens 86,2 Mrd. € (8,6 Mrd. €/Jahr) für Ersatzinvestitionen und den Erhalt des bestehenden Schienennetzes zur Verfügung stehen. Dies entspricht einer Steigerung von 59 % gegenüber der LuFV II (5,4 Mrd. €/Jahr).

Einschätzung der Unternehmensleitung

Die Geschäftsentwicklung der GBS Gleisbausicherung & Service GmbH war insgesamt zufriedenstellend.

Trotz der schwierigen konjunkturellen Rahmenbedingungen konnte der Umsatz weiter gesteigert werden. Dabei profitiert die Gesellschaft von den zuvor beschriebenen Investitionsmaßnahmen in das Bestandsnetz.

Das Ergebnis des Berichtsjahres konnte gegenüber dem Vorjahr erheblich verbessert werden.

Auch für 2024 wird mit einer Fortsetzung des Aufschwungs gerechnet, was an den o. g. Investitionen liegt.

B. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der GBS Gleisbausicherung & Service GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2023 insgesamt positiv entwickelt.

1. Ertragslage

Einen Überblick über die Ertragslage der GBS Gleisbausicherung & Service GmbH gibt folgende Darstellung:

01.01. bis 31.12.2023
T€
% 01.01. bis 31.12.2022
T€
% Änderung ggü. d. Vorjahr
in T€
%
Umsatzerlöse 13.929,6 100,0 12.634,6 100,0 1.295,0 10,2
+ sonst.betriebl.Erträge 117,2 0,8 339,9 2,7 -222,7 -65,5
- Materialaufwand 3.492,0 25,1 4.291,2 34,0 -799,2 -18,6
- Personalaufwand 5.358,2 38,5 4.573,4 36,2 784,8 17,2
- Abschreibungen 441,8 3,2 311,6 2,5 130,2 41,8
- sonst.betriebl.Aufwand 2.855,4 20,5 2.595,7 20,5 259,7 10,0
+ Finanzerträge 9,7 0,1 5,9 0,0 3,8 64,4
- Finanzaufwand 110,9 0,8 48,2 0,4 62,7 130,1
- EE-Steuern 590,5 4,2 378,9 3,0 211,6 55,8
Ergebnis nach Steuern 1.207,8 8,7 781,4 6,2 426,4 54,6
- sonstige Steuern 11,7 0,1 9,9 0,1 1,8 18,2
Jahresergebnis 1.196,1 8,6 771,6 6,1 424,5 55,0

Die Auftragslage kann insgesamt als sehr gut bezeichnet werden. Durch Ausweitung des Personalbestandes könnte das Auftragsvolumen weiter ausgebaut werden.

Im Vergleich zum Vorjahr sind die Personalkosten deutlich gestiegen.

Dieser Anstieg resultiert insbesondere aus der Ausweitung des Personalbestandes und Lohnerhöhungen..

Das Finanzergebnis ist durch den Zinsaufwand für die langfristigen Investitionen in den Standort Gelsenkirchen gegenüber dem Vorjahr stark gestiegen.

Gegenüber dem Vorjahr stieg das Jahresergebnis vor Ertragsteuern um 1.160,3 T€ auf 2.319,8 T€.

2. Finanzlage

Einen Überblick über die Herkunft und über die Verwendung der finanziellen Mittel des Unternehmens gibt die nachstehende Kapitalflussrechnung, welche die Zahlungsmittelflüsse nach der indirekten Methode darstellt und den Grundsätzen des vom Deutschen Standardisierungsrat DSR erarbeiteten Deutschen Rechnungslegungsstandards Nr. 2 (DRS 2) entspricht.

In der Kapitalflussrechnung sind die Zahlungsströme in die drei Bereiche Geschäftstätigkeit, Investitionstätigkeit und Finanzierungstätigkeit aufgeteilt.

Die Kapitalflussrechnung zeigt, wie sich die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente im Berichtsjahr verändert haben.

2023
2022
Periodenergebnis 1.196.112,86 771.578,45
+ Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 441.799,89 311.579,76
+/- Zunahme / Abnahme der Rückstellungen 232.291,24 93.575,81
- Sonstige zahlungsunwirksame Erträge 9.289,49 219.291,51
+/- Abnahme / Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen -83.896,11 -210.734,32
+/- Abnahme / Zunahme anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -350.120,66 -346.079,21
+/- Zunahme / Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen -48.004,74 -124.338,09
+/- Zunahme / Abnahme anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -123.119,51 261.169,83
- Gewinn aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 7.700,60 1.999,37
+ Zinsaufwendungen 83.163,86 26.517,71
+ Ertragsteueraufwand 590.462,10 378.881,96
+/- Ertragsteuerzahlungen -223.424,66 -326.249,00
= Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 1.698.274,18 614.612,02
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 9.070,60 20.924,37
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen 1.934.740,92 1.709.464,63
= Cashflow aus der Investitionstätigkeit -1.925.670,32 -1.688.540,26
- Auszahlungen an Unternehmenseigner und Minderheitsgesellschafter 200.000,00 279.083,34
+ Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz-) Krediten 1.136.968,45 1.969.330,02
- Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten 857.623,83 580.095,67
+ Einzahlungen aus erhaltenen Zuschüssen/Zuwendungen 530.808,49 219.291,51
- Gezahlte Zinsen 83.163,86 26.517,71
= Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 526.989,25 1.302.924,81
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds (Summe der Cashflows) 299.593,11 228.996,57
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 187.447,18 -41.549,39
= Finanzmittelfonds am Ende der Periode 487.040,29 187.447,18

Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war im Berichtsjahr sehr gut.

Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr weiter verbessert.

Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können.

Die Vermögens- und Kapitalstruktur zeigen die solide Struktur unserer Unternehmensfinanzierung.

Die Investitionen im Berichtsjahr wurden zum Teil durch die Aufnahme weiterer Fremdmittel finanziert.

Wir rechnen damit, die derzeitige Verschuldung in Höhe von 55,2 % der Bilanzsumme in den kommenden Jahren planmäßig abbauen zu können.

Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage sehen wir eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können.

Ziel unserer Kreditpolitik war, durch die Aufnahme langfristig verfügbarer Fremdmittel unser Unternehmenswachstum finanziell abzusichern.

Unsere Maßnahmen führten zu einem ausgeglichenen Finanzbild. Das Anlagevermögen war zu 100 % durch langfristiges Kapital gedeckt. Die Investitionen konnten durch die Zunahme langfristiger Mittel finanziert werden.

3. Vermögenslage

Einen Überblick über die Vermögenslage und -struktur der GBS Gleisbausicherung & Service GmbH gibt folgende Darstellung:

Bilanz zum 31.12.2023 Bilanz zum 31.12.2022 Änderung ggü. dem Vj.
in
T€ % T€ % T€ %
Langfristig gebundenes Vermögen
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, Lizenzen 0,0 0,0 0,2 0,0 -0,2 -100,0
Sachanlagen
Grundstücke und Bauten 2.709,5 35,0 368,6 6,2 2.340,9 635,1
Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.222,9 28,7 1.950,5 32,9 272,4 14,0
Geleistete Anzahlungen 0,0 0,0 1.121,6 18,9 -1.121,6 -100,0
Finanzanlagen
Umlaufvermögen
Mittel-/langfristige Forderungen
Summe mittel-/langfristig gebundenes Vermögen 4.932,4 63,7 3.440,9 58,1 1.491,5 43,3
Kurzfristig gebundenes Vermögen
Umlaufvermögen
Kurzfristige Forderungen
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.309,6 16,9 1.200,9 20,3 108,7 9,1
Forderungen gegenüber Gesellschaftern 425,0 5,5 192,0 3,2 233,0 121,4
Sonstige Vermögensgegenstände 550,7 7,1 538,4 9,1 12,3 2,3
Liquide Mittel 496,5 6,4 530,3 9,0 -33,8 -6,4
Summe kurzfristig gebundenes Vermögen 2.781,8 35,9 2.461,6 41,6 320,2 13,0
Rechnungsabgrenzungsposten 24,5 0,3 20,7 0,3 3,8 18,4
Summe Aktiva 7.738,7 100,0 5.923,3 100,0 1.815,4 30,6
Bilanz zum 31.12.2023 Bilanz zum 31.12.2022 Änderung ggü dem Vorjahr
in
T€ % T€ % T€ %
Mittel-/langfristig verfügbares Kapital
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 25,0 0,3 25,0 0,4 0,0 0,0
Gewinnrücklagen 5,0 0,1 5,0 0,1 0,0 0,0
Gewinnvortrag 1.250,3 16,2 678,7 11,5 571,6 84,2
Jahresüberschuss 1.196,1 15,5 771,6 13,0 424,5 55,0
Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen (50%) 260,8 3,4 0,0 0,0 260,8 -
Fremdkapital
Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen (50%) 260,8 3,4 0,0 0,0 260,8 -
Rückstellungen
Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.107,6 27,2 2.232,9 37,7 -125,3 -5,6
Summe mittel-/langfristig verfügbares Kapital 5.105,6 66,0 3.713,2 62,7 1.392,4 37,5
Kurzfristig verfügbares Kapital
Rückstellungen
Steuerrückstellungen 211,6 2,7 52,6 0,9 159,0 302,3
Sonstige Rückstellungen 485,4 6,3 240,5 4,1 244,9 101,8
Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 708,3 9,2 644,4 10,9 63,9 9,9
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 595,8 7,7 644,8 10,9 -49,0 -7,6
Sonstige Verbindlichkeiten 632,1 8,2 627,6 10,6 4,5 0,7
Summe kurzfristig verfügbares Kapital 2.633,2 34,0 2.209,9 37,3 423,3 19,2
Summe Passiva 7.738,7 100,0 5.923,3 100,0 1.815,4 30,6

Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil vom Anlagevermögen an der Bilanzsumme von 63,7 % gekennzeichnet.

Im Berichtsjahr wurden rd. 1.935 Mio. € in das Sachanlagevermögen investiert.

Davon wurden rd. 1.259 Mio. € in den Standort Gelsenkirchen mit dem neu errichteten Büro- und Lagerkomplex in der Zechenstraße investiert. Damit einher ging die Neuanschaffung von Büroausstattung in Höhe von rd. 86 T€.

Weitere wesentliche Investitionen betrafen die Betriebsausstattung, insbsondere Signal und Funktechnik, in Höhe von rd. 411 T€, sowie den Fuhrpark mit 143 T€ und übriges Sachanlagevermögen mit 36 T€.

Die Investitionen konnten im Wesentlichen aus Eigenmitteln finanziert werden.

Das Unternehmen wird auch künftig seine finanziellen Verpflichtungen erfüllen können.

Die Kapitalstruktur ist durch einen Anteil vom Eigenkapital an der Bilanzsumme von 36,6 % gekennzeichnet.

4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Unsere Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage im Geschäftsjahr wurde durch die gute Auftragslage positiv beeinflusst und lag damit deutlich über unserer Planung. Die Vermögens- und Finanzlage beurteilen wir aufgrund der überdurchschnittlichen Eigenkapitalquote und des relativ hohen Bestandes an liquiden Mitteln als sehr gut.

C. Prognosebericht

Voraussichtliche Entwicklung mit ihren Chancen und Risiken

Eine Prognose der zukünftigen Geschäftsentwicklung vor dem Hintergrund der bekannten konjunkturellen Entwicklung erscheint sehr schwierig.

Unvorhersehbare, nicht vom Unternehmen zu beeinflussende Entwicklungen und Risiken erschweren jede Prognose.

Aus heutiger Sicht erscheint folgende Prognose als realistisch:

Der Nachholbedarf an Investitionen in den Erhalt und den Ausbau des Schienennetzes sowie die Erhöhung der Bundesmittel führen auch in den kommenden Jahren zu einem steigenden Bedarf an Sicherungsleistungen auf Gleisbaustellen. Aus diesem Grund und aufgrund der Expansion des Unternehmens, insbesondere im Personalbereich, gehen wir von Umsatzerlösen mindestens auf dem Niveau des Jahres 2023 aus. Allerdings rechnen wir mit deutlichen Kostensteigerungen im Personalbereich - bedingt durch die inflationäre Entwicklung und die Erhöhung des Mindestlohns auf 12,85 € pro Stunde - sowie mit inflationsbedingten Steigerungen der Gemeinkosten, insbesondere im Bereich der Fuhrparkkosten. Darüber hinaus bleibt abzuwarten, wie sich Engpässe in der Lieferkette auf die Baustellen der Deutschen Bahn auswirken bzw. zu Verzögerungen und Terminverschiebungen führen. Mögliche Terminverschiebungen führen zu Umsatzverschiebungen in die Zukunft sowie zu nicht unerheblichen Leerlaufkosten.

Das bis Oktober 2024 erwirtschaftete Ergebnis deutet darauf hin, dass das Jahresergebnis 2024 über dem von 2023 liegen wird.

Chancen für die zukünftige Entwicklung liegen insbesondere in:

- einer stabilen finanziellen Situation

- der hohen Qualität unserer Dienstleistungen, die unseren guten Ruf im Markt bestätigen

- dem politischen Willen, das Schienennetz weiter zu erhalten und auszubauen

Die Geschäftspolitik wird im Wesentlichen unverändert bleiben.

D. Risikobericht

Risikomanagementziele und -methoden

Vom Unternehmen wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden.

In Übereinstimmung mit branchenüblichen Standards und gesetzlichen Bestimmungen hat die Geschäftsführung ein Kontroll- und Risikomanagementsystem eingerichtet, um potentielle Risiken zu erkennen und über alle Funktionen hinweg beobachten und beurteilen zu können.

Dieses Risikomanagementsystem soll dazu beitragen, Entwicklungen die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, frühzeitig aufzudecken.

Wesentlich für ein Risikomanagementsystem sind ein internes Überwachungssystem sowie ein Controlling- und Frühwarnsystem.

Unser Unternehmen verfügt über umfangreiche Planungs- und Kontrollinstrumente, um Geschäftsrisiken frühzeitig zu erkennen und um wirksame Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Zur frühzeitigen Erkennung, zur Bewertung und zum richtigen Umgang mit bestehenden Risiken haben wir wirksame Steuerungs- und Kontrollsystem entwickelt und eingesetzt:

Die Elemente des Risikomanagementsystems sind

- die Risikosteuerung,

- das Risikocontrolling und

- das Risikoreporting.

Zu einem internen Überwachungssystem gehören:

- die Anwendung einheitlicher Richtlinien

- den Einsatz zuverlässiger Software

- Die Auswahl und Schulung qualifizierten Personals

- laufende Prüfungen durch interne Revision

- Abweichungsanalysen

- Arbeitsanweisungen

- Regelungen zur Vertretungsvollmacht

- Maßnahmen zur Funktionstrennung

Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken

Preisänderungsrisiken können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden.

Die Wahrscheinlichkeit eines Ausfalls prozesskritischer Informationssysteme wird durch Backup-Systeme und Auslagerung kritischer Datenhaltung reduziert.

Weitere wesentliche Risiken

Umfeld-, Branchen- und Wettbewerbsrisiken

Risiken für die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft sind in der stark zyklischen Marktentwicklung bzw. den Investitionen in den Erhalt und Ausbau des Schienennetzes zu sehen. Die Verlagerung des Verkehrs von der Straße auf die Schiene wird von allen Seiten unterstützt. Dies wird auch durch die Erhöhung der Bundesmittel bestätigt.

Allerdings hat sich der Wettbewerb in den letzten Jahren deutlich verschärft, da immer mehr Unternehmen aus anderen, fachfremden Branchen (meist Reinigungsfirmen) in den Bereich der Sicherungsleistungen im Gleisbereich einsteigen. Hier gilt es, sich weiterhin qualitativ von der Konkurrenz abzuheben und eine zuverlässige und qualitativ hochwertige Dienstleistung anzubieten.

Gewährleistungs- und Haftungsrisiken

Aufgrund der branchenspezifischen Ausrichtung der Gesellschaft ist das Gewährleistungsrisiko zu vernachlässigen. Haftungsrisiken ergeben sich aus dem laufenden Betrieb der von uns gesicherten Baustellen und ist ein wesentlicher Bestandteil des Risikomanagements. Dies erfordert eine sehr intensive und sorgfältige Auseinandersetzung mit den entsprechenden Sachverhalten und Projekten. Durch verstärkte Qualitätssicherungsmaßnahmen, Standardisierung von Abläufen und intensive Schulungen wird versucht, diesen Risikofeldern bereits in der Entstehungsphase wirksam zu begegnen.

Zahlungsausfallrisiken

Neben einem straffen Mahnwesen und Risikomanagement wird das Risiko von Forderungsausfällen auch durch die namhafte und überschaubare Kundenstruktur minimiert.

Das Forderungsausfallrisiko wird durch ein strenges Regelwerk identifiziert. Im Ergebnis waren die Forderungsausfälle in den vergangenen Jahren äußerst gering. Erkennbare Risiken im Forderungsbestand werden durch angemessene Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Im Berichtsjahr waren keine Einzelwertberichtigungen zu bilden. Für das allgemeine Delkredererisiko wurde durch die Bildung von Pauschalwertberichtigungen eine angemessene bilanzielle Vorsorge getroffen.

Personalrisiken

Die GBS Gleisbausicherung & Service GmbH ist für die Realisierung ihrer strategischen Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen.

Die Aus- und Weiterbildung für Mitarbeiter sichert die fachliche Kompetenz des Personals.

Bestandsgefährdende Risiken

Bestandsgefährdende wirtschaftliche und rechtliche Risiken sowie Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht erkennbar.

E. Forschung und Entwicklung

Die GBS Gleisbausicherung & Service GmbH betreibt keine Forschung und Entwicklung.

F. Bestehende Zweigniederlassungen

Es bestehen keine Zweigniederlassungen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Gelsenkirchen, 07.01.2025

Markus Dreiling

Lars Henning

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 4.932.437,60 3.440.866,57
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 4,00 192,00
II. Sachanlagen 4.932.433,60 3.440.674,57
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.709.535,60 368.572,60
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.222.898,00 1.950.465,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 1.121.636,97
B. Umlaufvermögen 2.781.778,95 2.461.702,75
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.285.265,46 1.931.390,51
1. Forderungen gegen Gesellschafter 425.000,00 192.037,50
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.860.265,46 1.739.353,01
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 496.513,49 530.312,24
C. Rechnungsabgrenzungsposten 24.493,00 20.682,00
Summe Aktiva 7.738.709,55 5.923.251,32

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 2.476.437,07 1.480.324,21
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnrücklagen 5.032,00 5.032,00
III. Gewinnvortrag 1.250.292,21 678.713,76
IV. Jahresüberschuss 1.196.112,86 771.578,45
B. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen 521.519,00
C. Rückstellungen 696.979,70 293.132,96
D. Verbindlichkeiten 4.043.773,78 4.149.794,15
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.815.899,63 2.877.331,95
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 708.250,16 644.444,19
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 2.107.649,47 2.232.887,76
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.227.874,15 1.272.462,20
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.227.874,15 1.272.462,20
Summe Passiva 7.738.709,55 5.923.251,32

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 10.554.863,79 8.683.370,02
2. Personalaufwand 5.358.173,84 4.573.449,73
a) Löhne und Gehälter 4.393.818,40 3.775.319,94
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 964.355,44 798.129,79
davon für Altersversorgung 21.383,91 19.088,89
3. Abschreibungen 441.799,89 311.579,76
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 441.799,89 311.579,76
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.855.402,97 2.595.719,60
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 9.692,03 5.895,85
davon Erträge aus Abzinsung 520,00 90,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 110.948,81 48.204,02
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 590.462,10 378.881,96
8. Ergebnis nach Steuern 1.207.768,21 781.430,80
9. sonstige Steuern 11.655,35 9.852,35
10. Jahresüberschuss 1.196.112,86 771.578,45

Anhang

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände sind - wie im Vorjahr - sämtlich innerhalb eines Jahres fällig. Antizipative Posten in den sonstigen Vermögensgegenständen, die rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entstehen, bestehen zum Stichtag in Höhe von 22,0 T€. Hierbei handelt es sich um noch nicht abziehbare Vorsteuerbeträge.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:

Urlaubsrückstellungen 111.800,00 €
Personalkosten 324.197,00 €
Abschluss- und Prüfungskosten 36.000,00 €
Aufbewahrungsverpflichtungen 13.400,00 €
Summe 485.397,00 €

Die Rückstellung für Aufbewahrungsverpflichtungen hat eine Laufzeit von 6 Jahren und wurde entsprechend abgezinst.

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Die Laufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus nachstehender Tabelle:

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023 T€ kleiner 1 J.
T€
größer 1 Jahr
T€
gegenüber Kreditinstituten 2.815,9 708,3 2.107,6
aus Lieferungen und Leistungen 595,8 595,8 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 632,1 632,1 0,0
Summe 4.043,8 1.936,2 2.107,6

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 927.581,00 € (Vorjahr: 1.058.261,00 €).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 2.815.899,63 €.

Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden:

• Grundschuld über 1,6 Mio € am Objekt Zechenstr.49, 45884 Gelsenkirchen

• Bürgschaft: Markus Dreiling über 300.000,00 €

• Bürgschaft: Klaus Wagner über 100.000,00 €

• Bürgschaft: Bayram Gerim über 100.000,00 €

• Globalzession: Abtretung von Außenständen aller Kunden bzw. Schuldner gegenwärtig und zukünftig zustehender Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre

Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.

Art der Verbindlichkeit Restlaufzeit größer 5 Jahre Betrag
Sicherung Betrag
Vermerk
gegenüber Kreditinstituten 927.581,00 927.581,00 1, 5

Die Nummern der Sicherungsvermerke bedeuten:

1 = Pfandrecht an unbeweglichen Sachen

2 = Pfandrecht an beweglichen Sachen

3 = Pfandrecht an übertragbaren Rechten

4 = Sicherungsübereignung Vorräte

5 = Sicherheitsabtretung Forderungen

6 = Eigentumsvorbehalt

Latente Steuern

Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt 0,00 €.

Im Laufe des Geschäftsjahres gab es folgende Änderungen am Saldo der latenten Steuern: 0,00 €.

Nicht in der Bilanz erscheinende Geschäfte

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Transaktionen sind weiterhin folgende Geschäfte aufzuzeigen:

Art der außerbilanziellen Geschäfte Zweck
Leasingverträge KFZ-Leasing

Die Verpflichtungen aus diesen Verträgen belaufen sich auf rund 537 T€ bis 2028.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 73,00
Angestellte 4,00
leitende Angestellte 3,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 80,00
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 76,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 4,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Erster Geschäftsführer: Dreiling, Markus ausgeübter Beruf: CEO
Weitere Geschäftsführer: Henning, Lars ausgeübter Beruf: kfm. Leiter

Die Eintragung der Bestellung von Herrn Henning ist im Handelsregister am 16.02.2024 erfolgt.

Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer

Zu den zu Gunsten einzelner Geschäftsführer vergebenen Krediten wird berichtet:

Kreditentwicklung Betrag
Stand bisheriger Kredite 192.037,50
Rückzahlungen im Berichtsjahr 18.350,00
Neuvergaben im Berichtsjahr 251.312,50
= neuer Kreditbestand 425.000,00
Kreditkonditionen bisher vergebener Kredite
Auszahlungsbetrag 546.312,50
Rückzahlungsbetrag 121.312,50
Zinssatz 3%
Laufzeit 31.12.2025

Gewinnverwendungsvorschlag:

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Gelsenkirchen, 07.01.2025

Markus Dreiling

Lars Henning

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 20.01.2025 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die GBS Gleisbausicherung & Service GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der GBS Gleisbausicherung & Service GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der GBS Gleisbausicherung & Service GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Gelsenkirchen, 8. Januar 2025

HR Herz GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Diplom-Betriebswirt Markus Herz, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

17 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.