Stammdaten

Register
Amtsgericht Dresden HRB 2853
Vorher
RHe Microsystems GmbH
Eingetragen
23.9.1991
Branche
Herstellung von elektronischen Bauelementen a. n. g.Herstellung von bestückten LeiterplattenHerstellung von Geräten der Unterhaltungselektronik
Gegenstand
Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Hybridschaltkreisen in Dick- und Dünnschichttechnik, von Höchstfrequenzgeräten und Höchstfrequenzbaugruppen sowie von elektronischen Geräten, Baugruppen und Mikrosystemen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Torsten Schulze
seit 9.11.2015
Prokura
Michael Dr. Bork
seit 26.9.2014
Geschäftsführer
Matthias Große
seit 4.11.2013
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Cicor Technologies Ltd.CHE
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Cicor Technologies Ltd.
Switzerland
211.600 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

RHe Microsystems GmbH

Radeberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1,00 1,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 37.443,50 106.149,00
37.444,50 106.150,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 1.058.762,72 1.200.344,22
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.770.487,50 2.331.595,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 798.439,50 866.714,80
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 43.967,20 0,00
3.671.656,92 4.398.654,02
3.709.101,42 4.504.804,02
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.588.762,00 3.379.218,63
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 2.969.767,16 2.902.253,82
3. Fertige Erzeugnisse 885.178,00 719.187,80
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 8.115,36
6.443.707,16 7.008.775,61
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.828.516,91 1.494.420,49
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 598.631,87 610.506,65
3. Sonstige Vermögensgegenstände 170.142,92 105.629,65
2.597.291,70 2.210.556,79
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 3.297.624,18 2.049.949,36
12.338.623,04 11.269.281,76
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 25.905,43 33.440,64
16.073.629,89 15.807.526,42

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 215.500,00 215.500,00
II. Kapitalrücklage 16.908,45 16.908,45
III. Gewinnvortrag 5.562.269,40 4.401.115,62
IV. Jahresüberschuss 1.622.253,90 1.161.153,78
7.416.931,75 5.794.677,85
B. SONDERPOSTEN MIT RÜCKLAGENANTEIL 2.053,00 2.487,00
C. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen 833.320,00 865.885,00
2. Steuerrückstellungen 178.519,15 213.607,45
3. Sonstige Rückstellungen 679.351,62 1.347.454,04
1.691.190,77 2.426.946,49
D. VERBINDLICHKEITEN
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 410.214,23 492.956,13
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.299.686,48 1.853.789,48
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.995.456,66 5.072.876,60
4. Sonstige Verbindlichkeiten 258.097,00 163.792,87
- davon aus Steuern: EUR 236.384,37 Vorjahr: EUR 163.785,67) 6.963.454,37 7.583.415,08
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 440,92 (Vorjahr: EUR 0,00)
16.073.629,89 15.807.526,42

Gewinn- und Verlustrechnung

2023 2022
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 19.534.235,56 17.713.882,53
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 233.503,54 389.476,15
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 24.375,00 93.071,00
4. Sonstige betriebliche Erträge 1.223.771,80 184.107,02
- davon aus Währungsumrechnung: EUR 71.498,00 (Vorjahr: EUR 100.964,24)
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 9.012.340,83 8.422.660,03
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 494.812,24 522.728,30
9.507.153,07 8.945.388,33
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 4.392.826,23 4.116.603,57
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 931.256,75 832.940,11
- davon für Altersversorgung: EUR 24.867,67 (Vorjahr: EUR 24.023,36)
5.324.082,98 4.949.543,68
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.027.734,77 1.063.635,96
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.619.495,35 1.646.523,73
- davon aus Währungsumrechnung: EUR 83.393,94 (Vorjahr: EUR 89.331,45)
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 13.800,00 0,00
- davon aus Abzinsung: EUR 962,00 (Vorjahr: EUR 0,00)
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 10.048,00 (Vorjahr: EUR 0,00)
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 260.415,92 112.558,40
- davon aus Aufzinsung: EUR 14.846,00 (Vorjahr: EUR 22.382,00)
- davon an verbundene Unternehmen: EUR 245.569,33 (Vorjahr: EUR 89.621,20)
11. Ergebnis vor Steuern 2.290.803,81 1.662.886,60
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 665.669,55 475.794,06
13. Ergebnis nach Ertragsteuern 1.625.134,26 1.187.092,54
14. Sonstige Steuern 2.880,36 25.938,76
15. Jahresüberschuss 1.622.253,90 1.161.153,78

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte
858.238,64 0,00 0,00 858.238,64
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 431.743,42 0,00 38.420,00 393.323,42
1.289.982,06 0,00 38.420,00 1.251.562,06
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 2.936.679,86 0,00 0,00 2.936.679,86
2. Technische Anlagen und Maschinen 9.091.501,14 12.922,00 126.097,30 8.978.325,84
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.906.119,11 213.672,47 36.654,23 5.083.137,35
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 43.967,20 0,00 43.967,20
16.934.300,11 270.561,67 162.751,53 17.042.110,25
18.224.282,17 270.561,67 201.171,53 18.293.672,31
Kumulierte Abschreibungen
Stand 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte
858.237,64 0,00 0,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 325.594,42 30.285,50 0,00 355.879,92
1.183.832,06 30.285,50 0,00 1.214.117,56
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 1.736.335,64 141.581,50 0,00 1.877.917,14
2. Technische Anlagen und Maschinen 6.759.906,14 574.027,00 126.094,80 7.207.838,34
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.039.404,31 281.840,77 36.547,23 4.284.697,85
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
12.535.646,09 997.449,27 162.642,03 13.370.453,33
13.719.478,15 1.027.734,77 162.642,03 14.584.570,89
Buchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte
1,00 1,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 37.443,50 106.149,00
37.444,50 106.150,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 1.058.762,72 1.200.344,22
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.770.487,50 2.331.595,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 798.439,50 866.714,80
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 43.967,20 0,00
3.671.656,92 4.398.654,02
3.709.101,42 4.504.804,02

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

A. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für mittelgroße Kapitalgesellschaften und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Von den größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB wird teilweise Gebrauch gemacht.

Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 2853 im Handelsregister des Amtsgerichtes Dresden eingetragen. Sie hat ihren Sitz in Radeberg und firmiert unter der folgenden Adresse:

RHe Microsystems GmbH, Heidestraße 70, 01454 Radeberg

In der Gewinn- und Verlustrechnung wurde die Gliederung um die Posten "Ergebnis vor Steuern" und "Ergebnis nach Ertragsteuern" erweitert. Dies dient einem besseren Einblick in die Ertragslage der Gesellschaft.

B. Erläuterungen zur Bilanz

1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Immaterielle Vermögensgegenstände wurden mit ihren Anschaffungs- und Herstellungskosten abzüglich Anschaffungskostenminderungen und Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung einer regelmäßigen Nutzungsdauer von 3 - 5 Jahren nach der linearen Methode. Eine Aktivierung von Entwicklungskosten selbstgeschaffener immaterieller Vermögensgegenstände im Sinne von § 248 Abs. 2 HGB ist in Vorjahren erfolgt.

Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, abzüglich Anschaffungskostenminderungen und Abschreibungen, angesetzt.

Die Herstellungskosten umfassen Material- und Fertigungseinzelkosten, Sonderkosten der Fertigung, angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten, angemessene Teile der Verwaltungsgemeinkosten und des Wertverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten nach der linearen Methode. Dabei beträgt die regelmäßige Nutzungsdauer bei Gebäuden und Gebäudeeinrichtungen 10 - 33 Jahre, bei technischen Anlagen und Maschinen 3 - 15 Jahre und bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung ebenfalls 3 - 15 Jahre. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungs- und Herstellkosten bis EUR 800,00 wurden im Geschäftsjahr 2023 direkt als Aufwand erfasst.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit den Anschaffungskosten bewertet; höchstens jedoch mit dem ihnen am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert. Auf Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden Reichweitenabschläge in Höhe von 100 % vorgenommen, wenn sich auf Basis des durchschnittlichen Verbrauches des abgelaufenen Geschäftsjahres eine Reichweite von mehr als drei Jahren ergibt. Auf Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden Gängigkeitsabschläge in Höhe von 100 % vorgenommen, wenn seit mehr als zwei Jahren kein Verbrauch vorliegt.

Die unfertigen Erzeugnisse und Leistungen sowie die fertigen Erzeugnisse sind mit den Herstellungskosten bewertet; höchstens jedoch mit dem ihnen am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert. Die Herstellungskosten wurden nach den tatsächlichen Aufwendungen (Material, Löhne, angemessene Teile der Material-, Fertigungs- und Verwaltungsgemeinkosten sowie der Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst) ermittelt. Aufwendungen für soziale Einrichtungen i. S. v. § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB wurden einbezogen. Zinsen für Fremdkapital wurden gemäß § 255 Abs. 3 HGB in die Ermittlung der Herstellungskosten nicht einbezogen. Auf unfertige Erzeugnisse und Leistungen sowie die fertigen Erzeugnisse werden Gängigkeitsabschläge in Höhe von 100 % vorgenommen, wenn seit mehr als einem Jahr kein Verbrauch vorliegt und Reichweitenabschläge, wenn sich auf Basis des durchschnittlichen Verbrauches des abgelaufenen Geschäftsjahres eine Reichweite von mehr als drei Jahren ergibt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Erkennbare Risiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nennwerten am Bilanzstichtag bilanziert.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten umfasst Auszahlungen vor dem Bilanzstichtag, welche Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Das Eigenkapital ist zum Nennwert angesetzt.

Die Gesellschaft hat in Vorjahren steuerliche Sonderabschreibungen nach § 4 Fördergebietsgesetz i. V. m. § 254 HGB vorgenommen und in den Sonderposten mit Rücklageanteil nach § 281 Abs. 1 HGB eingestellt. Im Geschäftsjahr wurden die planmäßigen Auflösungen als sonstige betriebliche Erträge erfasst.

Die Pensionsrückstellung zum 31. Dezember 2023 wurde für handelsrechtliche Zwecke auf Basis der PUC-Methode (Projected Unit Credit Method) durch ein Gutachten ermittelt. Als Bewertungsprämissen wurden der Rechnungszinsfuß von 1,82 % gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB nach Vereinfachungsregelung und die Richttafeln von Prof. Dr. Klaus Heubeck 2018 G verwendet. Ein Rententrend wurde mit 1,00 % p. a. in Ansatz gebracht.

Sonstige Rückstellungen sind für alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen gebildet worden. Die Bewertung erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages im Sinne von § 253 Abs. 1 HGB. Die verpflichtende Diskontierung nach § 253 Abs. 2 HGB wurde nach den maßgebenden Zinssätzen der Deutschen Bundesbank, entsprechend der Laufzeiten der Verpflichtungen, vorgenommen.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag, die erhaltenen Anzahlungen zum Nennwert passiviert.

Die Berechnung der latenten Steuern ergab einen Überhang von aktiven Latenzen. Auf einen bilanziellen Ansatz wurde gemäß § 274 Abs. 1 HGB verzichtet.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten sind gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

2. Erläuterungen zu den Bilanzposten

Die Entwicklung des Anlagevermögens - einschließlich der Angabe der in dem Geschäftsjahr vorgenommenen Abschreibungen - ergibt sich aus dem beigefügten Anlagespiegel.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben analog dem Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Für Einzelrisiken wurden im Geschäftsjahr 2023 keine Wertberichtigungen gebildet. Eine Pauschalwertberichtigung von TEUR 10 wurde für allgemeine Ausfallrisiken angesetzt.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 330 (Vorjahr TEUR 330) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Darüber hinaus enthalten sind sonstige Forderungen aus Cashpool-Guthaben gegen die Gesellschafterin in Höhe von TEUR 269 (Vorjahr TEUR 281).

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Forderungen gegen Versorgungsunternehmen aufgrund von staatlichen Energiepreisbremsen (TEUR 61), Guthaben auf Edelmetallkonten (TEUR 68) sowie Forderungen aus Edelmetallrecycling (TEUR 14).

Das gezeichnete Kapital von TEUR 215,5 ist in voller Höhe einbezahlt.

In der Kapitalrücklage sind Einzahlungen aus der Ausgabe von Anteilen über dem Nennbetrag erfasst. Der Gewinnvortrag zum 1. Januar 2023 in Höhe von TEUR 1.161 (nach erfolgten Vortrag des Jahresüberschusses 2022) wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 21. August 2023 in die Gewinnrücklagen eingestellt.

Die Pensionsrückstellung betrifft die Versorgungszusage an einen ehemaligen Geschäftsführer. Die Rentenzahlungen werden seit Januar 2011 geleistet. Gemäß dem Gesetz zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie wird diese Rückstellung seit dem Geschäftsjahr 2016 mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten zehn Jahre abgezinst. Der Erfüllungsbetrag dieser Rückstellung mit dem durchschnittlichen Marktzins der letzten sieben Jahre beträgt TEUR 839 (i. Vj. TEUR 892). Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 6.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Personalrückstellungen (TEUR 198, Vorjahr TEUR 449) und Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (TEUR 369, Vorjahr TEUR 805).

Verbindlichkeitenspiegel

bis zu einem Jahr größer ein Jahr davon mehr als fünf Jahre Gesamtbetrag
TEUR TEUR TEUR TEUR
(Vorjahr) (Vorjahr) (Vorjahr) (Vorjahr)
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 410 0 0 410
(493) (0) (0) (493)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.300 0 0 1.300
(1.854) (0) (0) (1.854)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.995 0 0 4.995
(5.073) (0) (0) (5.073)
Sonstige Verbindlichkeiten 258 0 0 258
(164) (0) (0) (164)
Gesamtsumme 6.963 0 0 6.963
(7.584) (0) (0) (7.584)

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten als sonstige Verbindlichkeit gewährte Darlehen und dazugehörige Zinsen in Höhe von insgesamt TEUR 4.829 (i. Vj. TEUR 4.826), davon gegenüber Gesellschafter TEUR 4.829 (i. Vj. TEUR 4.826) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 166 (i. Vj. TEUR 247).

Am Bilanzstichtag bestanden keine angabepflichtigen Haftungsverhältnisse. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen zum Bilanzstichtag sind für die Beurteilung der Finanzlage von untergeordneter Bedeutung.

Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt unter Anwendung der Gesamtdifferenzmethode. Die latenten Steuern werden saldiert betrachtet. Ein bilanzieller Ausweis des Aktivüberhangs ist nicht erfolgt. Auf die Angaben nach § 285 Nr. 29 HGB wird nach Maßgabe des § 288 Abs. 2 Satz 1 HGB verzichtet. Diese zukünftigen Steuerbe- und Steuerentlastungen sind mit den aktuellen unternehmensindividuellen Unternehmenssteuersätzen von 29,9 % bewertet. Die latenten Steuersalden haben sich wie folgt entwickelt:

Steuersalden 2023 2022
TEUR TEUR
Aktiv 107 133
Passiv 45 54

3. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse setzen sich regional wie folgt zusammen:

Regionen 2023 2022 Veränderung
TEUR TEUR TEUR %
Inland 13.485 12.130 1.355 11,2
Binnengebiet (EU) 2.394 2.739 -345 -12,6
Außengebiet (Drittländer) 3.655 2.845 810 28,5
Umsatzerlöse gesamt 19.534 17.714 1.820 10,3

Die Exportquote lag bei 31 %.

Die Gesellschaft generiert ihre Umsätze hauptsächlich in den Branchen Industrie, Luft- und Raum-fahrt und Medizintechnik.

Ebenfalls enthalten sind Erträge aus der Weiterberechnung von Managementleistungen an eine Schwestergesellschaft in Höhe von TEUR 539. Im Vorjahr wurden diese Erträge in Höhe von TEUR 263 unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen saldiert dargestellt.

C. Sonstige Angaben und Erläuterungen

1. Angaben gem. § 285 Nr. 7 HGB

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahr 2023 durchschnittlich 88 (i. Vj. 86) Arbeitnehmer (ohne Geschäftsführer, Auszubildende und Praktikanten).

Nach Gruppen aufgeteilt waren im Jahresdurchschnitt beschäftigt:

Mitarbeiter 2023 2022 Veränderung
Angestellte in Vollzeit 40 39 1
Angestellte in Teilzeit 10 10 0
Arbeiter in Vollzeit 31 31 0
Arbeiter in Teilzeit 7 6 1
88 86 2
Geschäftsführer 1 1 0
Auszubildende und Praktikanten 3 4 -1
Mitarbeiter gesamt 92 91 1

2. Angaben gem. § 285 Nr. 10 HGB

Geschäftsführer im Geschäftsjahr war:

Dr. Michael Bork, Dresden, Dipl.-Ing., Managing Director

Von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht.

3. Konzernverhältnisse

Die Cicor Technologies Ltd., Boudry (Schweiz), ist zum Bilanzstichtag alleinige Gesellschafterin der RHe Microsystems GmbH. Der Abschluss für den Gesamtkonzern (größter und zugleich kleinster Kreis) wird von der Cicor Technologies Ltd. nach Swiss GAAP FER aufgestellt und auf der Website des Unternehmens publiziert.

4. Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Geschäftsführer schlägt vor, den Jahresüberschuss von TEUR 1.622 den Gewinnrücklagen zuzuführen.

5. Angaben gemäß § 285 Nr. 33 HGB

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.

 

Radeberg, den 27. März 2024

RHe Microsystems GmbH

Dr. Michael Bork, Geschäftsführer

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

Geschäftliche Grundlagen

Die RHe Microsystems GmbH ist ein 100 %-iges Tochterunternehmen der Cicor Technologies Ltd., mit Sitz in Boudry (Schweiz) und ist vollständig in den Konzernabschluss der Cicor Technologies Ltd. eingebunden.

Die Cicor Gruppe ist ein weltweit tätiger Anbieter elektronischer Gesamtlösungen, von der Forschung und Entwicklung über die Produktion bis hin zum Supply Chain Management. Mit rund 2.650 Mitarbeitern an 16 Produktionsstandorten bietet Cicor hochkomplexe Leiterplatten und Hybridschaltungen sowie umfassende Electronic Manufacturing Services (EMS) inklusive Mikroelektronikbestückung und Kunststoff-Spritzguss an. Durch die Kombination von kundenspezifischen Entwicklungslösungen, Hightech-Komponenten und der Herstellung von elektronischen Geräten, schafft Cicor einen Mehrwert für ihre Kunden. Die Gruppe ist in zwei Divisionen organisiert: Electronic Manufacturing Services (EMS) und Advanced Substrates (AS).

Die RHe Microsystems ist in die EMS-Division eingegliedert. Die RHe Microsystems GmbH hat sich als Elektronikdienstleister auf das Micro Assembly, das Packaging und Testing sowie die Herstellung von Dickschichtsubstraten spezialisiert. Die in den letzten Jahren erfolgte strategische Ausrichtung der Gesellschaft auf Produkte mit höchsten Qualitäts- und Technologieansprüchen bei kleinen und mittleren Stückzahlen bleibt bestehen. Hauptabnehmer sind Kunden aus den Bereichen Luftfahrt, Verteidigung, Industrie und Medizintechnik. Die RHe Microsystems ist dabei eng in das Steuerungs- und Controllingsystem der Cicor-Gruppe eingebunden. Gemeinsames Ziel der Gesellschaft und der Gruppe ist es, ein profitables Geschäftsmodell sicherzustellen sowie nachhaltiges und gesundes Wachstum zu generieren.

Die Geschäfte der RHe Microsystems wurden im Jahr 2023 durch Herrn Dr. Michael Bork geführt.

Wirtschaftsbericht

Gesamt- und branchenwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Das Jahr 2023 gestaltete sich für die deutsche Wirtschaft sehr schwierig. Gründe hierfür waren die Nachwirkungen der vorangegangenen Krisen, insbesondere die erheblichen Kaufkraftverluste als Folge des massiven Energie- und Nahrungsmittelpreisanstiegs, die schwache weltwirtschaftlichen Entwicklung, die geopolitischen Krisen sowie die geldpolitischen Straffungen. So nahm das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ersten Berechnungen zufolge preisbereinigt um 0,3 % ab. Insbesondere der private Konsum ist im vergangenen Jahr aufgrund der nachwirkenden Kaufkraftverluste und der Kaufzurückhaltung, auch im Zuge der erhöhten Unsicherheit infolge der geopolitischen Konflikte, preisbereinigt um 0,8 % zurückgegangen. Der Arbeitsmarkt zeigte sich trotz der konjunkturellen Schwächephase robust. Die Erwerbstätigkeit nahm im Jahresverlauf weiter zu (+0,7 %) und erreichte im Jahresdurchschnitt 2023 einen historischen Höchststand von knapp 46 Mio. Personen. Die Inflationsrate lag im Jahresdurchschnitt bei 5,9 %. Im gleichen Verhältnis stiegen die verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte. Gestützt wurde die Einkommensentwicklung neben spürbaren Lohnsteigerungen auch von staatlichen Entlastungsmaßnahmen zur Abmilderung des inflationsbedingten Kaufkraftverlustes wie den Energiepreisbremsen und der Möglichkeit zu steuerfreien Inflationsausgleichsprämien.

Auch die Entwicklung der Weltkonjunktur verlief im Jahr 2023 nur schleppend. Der IWF geht von einem globalen Wachstum von lediglich 3,0 % aus. Ursächlich dafür sind im Wesentlichen die schwache Industrieproduktion, die in den meisten Weltregionen stark gestiegenen Zinsen, welche vor allem die Wohnungsbauinvestitionen hemmen. Hinzu kommen Haushaltskonsolidierungen der einzelnen Staaten sowie Basiseffekte aus der Erholung nach der Pandemie.

Die deutsche Elektro- und Digitalindustrie konnte ihre positive Entwicklung auch im Jahr 2023 fortsetzen. So stieg die Produktion preisbereinigt um 1,4 %. Die Umsätze lagen im Jahr 2022 mit 242 Milliarden Euro um 7,6 % über dem Niveau des Vorjahres. Die branchenweite Kapazitätsauslastung war dagegen leicht rückläufig. Sie lag im Gesamtjahr bei 85 % der betrieblichen Vollauslastung und somit auf dem Niveau des langjährigen Mittels. Ebenfalls leicht rückläufig war die Auftragsreichweite. Sie verringerte sich in der Jahresfrist von 5,3 Monaten auf 5,1 Monate.

Ertragslage der RHe Microsystems GmbH

Die RHe Microsystems konnte im Geschäftsjahr 2023 ein deutliches Wachstum verzeichnen. Die Ertragslage stellt sich für das Geschäftsjahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:

Gewinn- und Verlustrechnung 1.1.- 31.12.2023 1.1.-31.12.2022
TEUR % TEUR %
Umsatzerlöse 19.534 98,7 17.714 97,3
Bestandsveränderungen/aktivierte Eigenleistungen 258 1,3 483 2,7
Gesamtleistung 19.792 100,0 18.196 100,0
Materialaufwand 9.507 48,0 8.945 49,2
Sonstige betriebliche Erträge 1.238 6,3 184 1,0
Rohertrag 11.523 58,2 9.435 51,9
Personalaufwand 5.324 26,9 4.950 27,2
Abschreibungen 1.028 5,2 1.064 5,8
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 260 1,3 113 0,6
Steuern vom Einkommen und Ertrag/Sonstige Steuern 669 3,4 502 2,8
Raumkosten/Grundstücksaufwendungen 1.030 5,2 403 2,2
Versicherungen, Beiträge und Intercompany-Verrechnungen 538 2,7 217 1,2
Reparaturen/Instandhaltung, Fahrzeugkosten 410 2,1 383 2,1
Werbe- und Reisekosten, Kosten der Warenabgabe 150 0,8 178 1,0
Übrige betriebliche Aufwendungen 492 2,5 464 2,6
Aufwendungen gesamt 9.901 50,0 8.274 45,5
Jahresergebnis 1.622 8,2 1.161 6,4

Die Gesamtleistung der RHe Microsystems betrug im Geschäftsjahr 2023 TEUR 19.792 (Vorjahr TEUR 18.196). Der Umsatz als bedeutsamer finanzieller Leistungsindikator stieg um 10,3 % gegenüber dem Vorjahr. Die Gesellschaft hatte für das Jahr 2023 mit einem Umsatz von TEUR 21.218 geplant. Ursächlich für das Nichterreichen der Planzahlen waren im Wesentlichen Verzögerungen in einzelnen Projekten, wo der Serienanlauf später als geplant erfolgte bzw. Abnahmen nicht im prognostizierten Umfang erfolgten. Ebenfalls leicht dämpfend wirkten Engpässe bei ausgewählten Vormaterialien infolge gestörter Lieferketten.

Die Materialaufwandsquote (bedeutsamer finanzieller Leistungsindikator) sank planmäßig im Geschäftsjahr auf 48,0 %. Gründe hierfür waren neben einem geänderten Produktmix auch Preiserhöhungen die gegenüber den Kunden durchgesetzt werden konnten.

Die gestiegenen Personalkosten stehen im direkten Zusammenhang mit Lohn- und Gehaltsanpassungen sowie dem Zahlen einer Inflationsausgleichsprämie.

Die Abschreibungen sind im Vergleich zum Vorjahr im Wesentlichen stabil geblieben. Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat die Gesellschaft mit Augenmaß einzelne operative Investitionsvorhaben zum Zwecke der Erhöhung der Produktivität und Prozessstabilität umgesetzt. So wurde unter anderem ein weiterer Cobot zur Automatisierung von elektrischen Messungen beschafft.

Auch im Jahr 2023 übernahm die RHe Microsystems GmbH Managementaufgaben für Ihre Schwestergesellschaft Cicor Deutschland GmbH, die ebenfalls im Großraum Dresden angesiedelt ist. In diesem Zusammenhang wurden Managementleistungen in Höhe von TEUR 539 (Vj. TEUR 263) an die Cicor Deutschland GmbH weiterverrechnet.

Der Anstieg der Raumkosten ist im Wesentlichen auf gestiegene Energiekosten in Höhe von TEUR 613 zurückzuführen. In diesem Zusammenhang staatlich gewährte Preisbremsen wurden in Höhe von TEUR 387 in den sonstigen betrieblichen Erträgen erfasst.

Der RHe Microsystems ist es im Geschäftsjahr 2023 wiederholt gelungen ein deutlich über dem Branchenschnitt liegendes Umsatzwachstum zu generieren und einen sehr guten Gewinn von TEUR 1.622 (Vj. TEUR 1.161) zu erzielen.

Die Entwicklung der Umsatz- und Eigenkapitalrentabilität stellt sich wie folgt dar:

2023 2022
TEUR TEUR
Jahresüberschuss 1.622 1.161
Gesamtleistung 19.792 18.196
Umsatzrentabilität 8,3 6,6
Eigenkapital 7.417 5.795
Eigenkapitalrentabilität 21,9% 20,0%

Forschung und Entwicklung

Die RHE Microsystems führt keine Forschung und Entwicklung im engeren Sinne durch, da das Geschäftsmodell auf der Bereitstellung von Fertigungskompetenz für unsere Kunden beruht. Die Abteilung Engineering beschäftigt sich mit der Optimierung von Fertigungsprozessen, was eine stetige Verbesserung von technologischen Kompetenzen und Produktivität ermöglicht. Damit wird die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens abgesichert.

Vermögens- und Finanzlage

Vermögenslage im Jahresvergleich

Die aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 abgeleitete Darstellung der Vermögenslage ergibt sich im Vergleich zum vorherigen Abschlussstichtag wie folgt:

Bilanz 31.12.2023 Bilanz zum 31.12.2022
TEUR % TEUR %
• Aktiva
Immaterielles Anlagevermögen 37 0,2 106 0,7
Sachanlagen 3.672 22,8 4.399 27,8
Vorräte 6.444 40,1 7.009 44,3
Forderungen 2.427 15,1 2.105 13,3
Sonstige Vermögensgegenstände 170 1,1 106 0,7
Flüssige Mittel/Wertpapiere 3.298 20,5 2.050 13
Rechnungsabgrenzungsposten 26 0,2 33 0,2
16.074 100 15.808 100
• Passiva
Eigenkapital 7.417 46,1 5.795 36,7
Sonderposten mit Rücklagen-Anteil 2 0 2 0
Rückstellungen 1.691 10,5 2.427 15,4
Erhaltene Anzahlungen/Lieferverbindlich 1.710 10,6 2.347 14,8
Verbundverbindlichkeiten 4.995 31,1 5.073 32,1
Sonstige Verbindlichkeiten 259 1,6 164 1
16.074 100 15.808 100
Änderung ggü. d. Vorjahr in
TEUR %
• Aktiva
Immaterielles Anlagevermögen -69 -65,1%
Sachanlagen -727 -16,5%
Vorräte -565 -8,1%
Forderungen 322 15,3%
Sonstige Vermögensgegenstände 64 60,4%
Flüssige Mittel/Wertpapiere 1.248 60,9%
Rechnungsabgrenzungsposten -7 -21,2%
266 1,7%
• Passiva
Eigenkapital 1.622 28,0%
Sonderposten mit Rücklagen-Anteil 0 0,0%
Rückstellungen -736 -30,3%
Erhaltene Anzahlungen/Lieferverbindlich -637 -27,1%
Verbundverbindlichkeiten -78 -1,5%
Sonstige Verbindlichkeiten 95 57,9%
266 1,7%

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR 15.808 um TEUR 266 (+1,7 %) auf TEUR 16.074 erhöht.

Bei den Aktiva ist vor allem ein Anstieg der liquiden Mittel zu verzeichnen. Ursächlich hierfür sind im Wesentlichen das sehr gute Jahresergebnis, die gesunkenen Vorratsbestände sowie das Investitionsvolumen. Nachdem die Lieferketten sich im abgelaufenen Jahr stabilisiert haben, konnten hohe Lagerbestände bei einzelnen Komponenten zurückgeführt werden. Das geringe Investitionsvolumen ist im Wesentlichen damit zu begründen, dass wegen langer Lieferzeiten für das Jahr 2023 geplante Investitionen in Höhe von TEUR 430 in das Jahr 2024 verschoben werden mussten.

Änderungen auf der Passivseite zeigen sich hauptsächlich bei den Rückstellungen und den Lieferverbindlichkeiten. Die Rückstellungen sind im Wesentlichen aufgrund von geringeren Bonusverpflichtungen gegenüber Kunden und niedrigeren Rückstellungen im Personalbereich gesunken. Ebenfalls verringerten sich die Lieferverbindlichkeiten. Ursächlich hierfür war die vorausschauende Einkaufspolitik mit dem Ziel der Reduzierung der Vorräte.

Das Eigenkapital hat sich im Vergleich zum Vorjahr auf TEUR 7.417 erhöht. Der Jahresgewinn von 2022 in Höhe von TEUR 1.161 wurde vollständig den Rücklagen zugeführt.

Abgeleitet aus der Bilanz ergeben sich folgende Kennzahlen:

Kennzahlen zur Vermögens- und Kapitalstruktur 31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Anlagevermögen 3.709 4.505
Gesamtvermögen 16.074 15.808
Anlagenintensität 23,10% 28,50%
Eigenkapital 7.417 5.795
Gesamtkapital 16.074 15.808
Eigenkapitalanteil 46,10% 36,70%
Fremdkapital 8.655 10.011
Eigenkapital 7.417 5.795
Verschuldungsgrad 116,7% 172,8%

Finanzlage

Kapitalflussrechnung 2023 2022
TEUR TEUR
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 1.676 963
Cashflow aus Investitionstätigkeit -195 -296
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit -233 -1.550
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 3.298 2.050

Der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit im Geschäftsjahr 2023 ergibt sich im Wesentlichen aus dem positiven Jahresergebnis vor Abschreibungen sowie den Veränderungen im Nettoumlaufvermögen.

Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit im Geschäftsjahr 2023 resultiert überwiegend aus Investitionen in Sachanlagen.

Der negative Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit ergibt sich aus der Rückführung von Verbindlichkeiten im Verbundbereich.

Die Liquidität war im gesamten Geschäftsjahr 2023 gesichert.

Gesamtaussage

Die Geschäftsführung schätzt die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der RHe Microsystems als stabil und nachhaltig ein.

Prognosebericht

Gesamt- und branchenwirtschaftliche Entwicklung

Laut dem Jahreswirtschaftsbericht erwartet die Bundesregierung für das Jahr 2024 eine preisbereinigte Zunahme des Bruttoinlandsprodukts in Höhe von 0,2 %. Dabei stellt sich die Ausgangslage ungünstiger dar als ursprünglich angenommen. Aktuelle Stimmungsindikatoren deuten noch nicht auf eine spürbare Belebung zu Jahresbeginn hin. Wachstumsimpulse dürften vor allem vom privaten Verbrauch ausgehen. Die inflationsbedingten Kaufkraftverluste der privaten Haushalte werden schrittweise überwunden und führen in Verbindung mit einer robusten Beschäftigungssituation zu einer Belebung des privaten Konsums. Bei den Verbraucherpreisen erwartet die Bundesregierung einen im Vergleich zu den Vorjahren deutlich geringeren Anstieg um nur noch 2,8 %. Auf dem Arbeitsmarkt wird lediglich mit einer leicht steigenden Arbeitslosigkeit gerechnet. Trotz der konjunkturellen Abschwächung wird auch im Jahr 2024 von einem robusten Arbeitsmarkt ausgegangen.

Die deutsche Elektro- und Digitalindustrie erwartet im kommenden Jahr eine leichte Wachstumsdelle. So geht man bei der preisbereinigten Produktion von einem Rückgang von 2 % aus. Untersetzt wird diese Prognose unter anderem von den rückläufigen Auftragseingängen im Jahr 2023 sowie von einer prognostizierten Auftragsreichweite von lediglich 4,1 Monaten im 1. Quartal 2024. Ebenfalls rückläufig ist die Kapazitätsauslastung. Lag dieser Wert für das Gesamtjahr 2023 noch bei 85 %, erwartet man für das 1. Quartal 2024 nur eine durchschnittliche Auslastung von 80,5 %. Als Gründe für die erwartete Verschlechterung der Kennzahlen werden hauptsächliche die Inflation, hohe Zinsen sowie die hohen Energiepreise genannt.

Entwicklung der RHe Microsystems GmbH

Die RHe Microsystems erwartet für das Geschäftsjahr 2024 erneut eine positive Geschäftsentwicklung. So plant die Gesellschaft einen Umsatzanstieg von 10 bis 20 %, der deutlich über der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung liegt. Grundlage dieser Einschätzung ist die sehr gute Auftragsvorlage für das Jahr 2024 und die prognostizierten Umsätze der wichtigsten Bestandskunden. Das Wachstum soll dabei sowohl mit Bestandskunden als auch mit der Überführung von Entwicklungsprojekten in die Serienproduktion erzielt werden. Ebenfalls optimistisch stimmt die weiterhin gut gefüllte Projektpipeline. Darüber hinaus ist die RHe Microsystems bestrebt durch den Ausbau ihrer vertrieblichen Aktivitäten, Neukunden aus den strategisch relevanten Branchen zu gewinnen. Aufgrund der hohen Unsicherheit wegen der allgemeinen geopolitischen Lage und der stagnierenden Wirtschaft ist die Prognosefähigkeit jedoch eingeschränkt. Auch in Zukunft erwartet die Gesellschaft weitere Umsatzzuwächse und Ergebnissteigerungen. Dazu beitragen sollen auch Synergien, die sich innerhalb der Cicor-Gruppe ergeben.

Auf Grundlage aktueller Planungen und einem geänderten Produktmix sieht das Unternehmen im Jahresdurchschnitt 2024 eine Steigerung bei der Materialaufwandsquote von rund 2 %. Die Gesellschaft ist weiterhin bemüht Preissteigerungen bei Vormaterialien als Folge einer höheren Inflationsrate an die Kunden weiterzugeben.

Bei den Personalkosten wird im Jahr 2024 eine deutliche Steigerung erwartet. Gründe dafür sind spürbare Lohn- und Gehaltssteigerungen wegen der hohen Inflation und die Neubesetzung einzelner Stellen, um das angestrebte Wachstum bewältigen zu können.

Um die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und die wirtschaftlichen Erträge weiter zu erhöhen, wird neben gezielten Vertriebsaktivitäten weiterhin der Fokus auf eine Optimierung und Stabilisierung der Fertigungsprozesse gelegt. Mittel für entsprechende Projekte sind im Jahr 2024 im Investitionsbudget berücksichtigt.

Die Gesellschaft geht bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen von einem leichten Rückgang aus. Hauptursächlich hierfür ist die eingetretene Entspannung bei den Energiepreisen.

Insgesamt wird ein leicht besseres Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr prognostiziert.

Investitionen

Auch im Jahr 2024 wird der Investitionsschwerpunkt in der Modernisierung von Fertigungsanlagen liegen. Dafür stehen der Gesellschaft rund TEUR 1.300 zur Verfügung, was knapp 6 % vom Umsatz entspricht. Diese Summe beinhaltet auch Einzelinvestitionen mit dem Ziel von Qualitäts- und Effizienzsteigerungen.

Chancen- und Risikobericht

Im Rahmen der satzungsgemäßen Geschäftstätigkeit ist es erforderlich Risiken einzugehen. Die RHe Microsystems ist dabei bestrebt nur solche Risiken einzugehen, die überschaubar und aus der allgemeinen Geschäftstätigkeit unumgänglich sind.

Für die wertorientierte Unternehmensführung wägt die Gesellschaft die Aspekte Risiko und Chance gegeneinander ab. Beim Eingehen größerer Lieferverpflichtungen werden die Chancen der neuen Geschäftsverbindungen und die Bonität des Auftraggebers geprüft.

Chancen sieht das Unternehmen insbesondere in der Fokussierung auf die strategischen Zielbranchen und in einer höheren Kundenintegration zur Realisation eines angestrebten nachhaltigen und profitablen Wachstums. Zusätzlich ergeben sich Potentiale bei der Einführung neuer Fertigungstechnologien und der Erschließung neuer und dem Ausbau vorhandener Märkte.

Für das Aufrechterhalten des Geschäftsbetriebes ist es notwendig finanzielle Risiken einzugehen. Zu diesen Risiken zählen vor allem das Risiko des Zahlungsausfalls, das Fremdwährungsrisiko sowie das Finanzierungsrisiko.

Dem Risiko des Zahlungsausfalls begegnet die Gesellschaft mit einer regelmäßigen Überprüfung der intern vergebenen Kreditlinien. Dabei stützt sich die RHe Microsystems auf aktuelle Unterlagen namhafter Wirtschaftsauskunfteien. Das Unternehmen pflegt mit dem überwiegenden Teil der Kunden eine langjährige und enge Geschäftsbeziehung und schätzt das Ausfallrisiko als gering ein.

Aufgrund ihrer internationalen Ausrichtung ist die RHe Microsystems Währungsrisiken ausgesetzt. Hierbei sind die Risiken der Veränderung von Devisenkursen, vor allem beim US-Dollar und Britischem Pfund, von Bedeutung. Die Gesellschaft ist bestrebt die Differenzen zwischen Einnahmen und Ausgaben in Fremdwährung weiter zu senken und so das Transaktionsrisiko der jeweiligen Währung zu reduzieren. Den Währungsrisiken wird insgesamt eine geringe Bedeutung beigemessen.

Die Finanzierung der RHe Microsystems, speziell die Investitionen in Ausrüstungen und Technologien, erfolgten in der Vergangenheit durch die Muttergesellschaft Cicor Technologies LTD., Boudry, Schweiz. Die entstandenen Finanzverbindlichkeiten werden vorerst bis zum 30. Juni 2025 gewährt und können im gegenseitigen Einvernehmen um weitere sechs Monate verlängert werden. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass einer Verlängerung über den 30. Juni 2025 hinaus zugestimmt wird. Aufgrund der guten wirtschaftlichen Entwicklung der vergangenen Jahre ist die RHe Microsystems mittlerweile in der Lage operative Investitionen in das Anlagevermögen aus dem eigenen Cashflow zu bestreiten. Bei der Finanzierung des laufenden Geschäfts wird die RHe Microsystems durch die Teilnahme am Cash-Pooling der Cicor-Gruppe unterstützt. Das Unternehmen geht davon aus, dass die benötigten liquiden Mittel weiterhin zur Verfügung stehen und schätzt das Finanzierungsrisiko als gering ein.

Die RHe Microsystems wird auch in Zukunft auf eine bedarfsgerechte Versorgung durch Beobachtung der Märkte und des Verhaltens ihrer Lieferanten achten und versuchen auf sich abzeichnende Versorgungsengpässe vorausschauend zu reagieren. Im Laufe des Jahres 2023 hat sich die Versorgungslage bei elektrischen Bauelemente spürbar verbessert. Die Gesellschaft geht davon aus, dass auch zukünftig eine ausreichende Versorgung mit Vormaterialien gewährleistet ist und schätzt daher das Risiko von Materialengpässen als gering ein.

Aufgrund der besseren Verfügbarkeit auf den Beschaffungsmärkten hat sich auch der Preisanstieg abgeschwächt. Falls es dennoch zu größeren Preissteigerungen kommen sollte, geht die Gesellschaft davon aus, dies größtenteils an die Kunden weitergeben zu können. Aufgrund der abflachenden Dynamik auf dem Bauteilemarkt wird dieses Risiko von der Gesellschaft als gering eingeschätzt.

Ein mittleres Risiko sieht das Unternehmen inzwischen im Personalbereich. So stellen Fachkräftemangel und ein volatiler Arbeitsmarkt ernstzunehmende Gefahren für das angestrebte Unternehmenswachstum dar. Dem versucht das Unternehmen mit einer bedarfsgerechten Ausbildung, innerbetrieblichen Weiterbildungen sowie einer adäquaten Bezahlung und freiwilligen sozialen Leistungen vorzubeugen.

Produktrisiken beugt die RHe Microsystems durch ein aktives Qualitätsmanagement vor. Risiken in diesem Zusammenhang werden als gering betrachtet. Die Gesellschaft ist unter anderem nach den folgenden Normen zertifiziert: ISO 9001, EN 9100, ISO 13485, ISO 14001. Alle 2023 diesbezüglich durchgeführten Audits wurden erfolgreich bestanden.

Darüber hinaus hat die Gesellschaft Versicherungen zur Reduzierung von Haftungsrisiken aus Schadenfällen abgeschlossen.

Ein typisches Geschäftsrisiko kann aus hohen Schwankungen von Absatzmengen resultieren. Dem als gering eingeschätzten Risiko, deswegen in eine Existenz bedrohende Situation zu geraten, begegnet die Gesellschaft mit einer diversifizierten Produktpalette und dem Unternehmensziel, keine Massenware herzustellen. Stattdessen fokussieret man auf die auftragsbezogene Fertigung von Produkten mit höchsten Qualitäts- und Technologieansprüchen.

Dem Risiko eines ungeplanten Produktionsstopps begegnet die Gesellschaft mit einer vorbeugenden Instandhaltung ihrer Produktionsmittel, deren Modernisierung, entsprechenden Investitionen und der vorausschauenden Lagerhaltung an Rohstoffen, Halb- und Fertigprodukten. Letztere werden im Rahmen vertraglicher Auflagen unserer Abnehmer bemessen. Das daraus abgeleitete Risiko ist für die Gesellschaft von mittlerer Bedeutung.

Für mögliche Schäden an Betriebsgebäuden oder Produktionsmitteln und dem möglichen Produktionsausfall hat das Unternehmen entsprechende Versicherungen abgeschlossen. Gleiches gilt auch für außerhalb der Produkthaftung liegende, durch die Gesellschaft verursachte Fremdschäden.

Um möglichen Risiken aus den vielfältigen steuer-, umwelt- und wettbewerbsrechtlichen sowie sonstigen Regelungen und Gesetzen zu begegnen, achtet die RHe Microsystems auch mithilfe spezialisierter externer Berater auf die strikte Einhaltung der gesetzlichen Regelungen und sonstigen Vorschriften und schätzt das daraus resultierende Risiko für die Gesellschaft als gering ein.

Im Geschäftsjahr 2023 bestanden keine den Fortbestand der RHe Microsystems gefährdenden Risiken. Aktuell ist keine konkrete Entwicklung erkennbar, welche die Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage der RHe Microsystems für die Zukunft wesentlich und nachhaltig beeinträchtigen könnte.

Durch die Eingliederung in den Konzern der Cicor Technologies Ltd., Boudry (Schweiz), bestehen erfolgversprechende Möglichkeiten der weiteren Erschließung von Absatzmärkten, zur Nutzung von Synergien, u.a. im technologischen und administrativen Bereich sowie von strategischen Investitionen.

 

Radeberg, den 27. März 2024

Dr. Michael Bork, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die RHe Microsystems GmbH, Radeberg

PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben den Jahresabschluss der RHe Microsystems GmbH, Radeberg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der RHe Microsystems GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Dresden, 27. März 2024

BDO AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Hohmann, Wirtschaftsprüfer

gez. Assmann, Wirtschaftsprüferin

Feststellung Jahresabschluss

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde in der Gesellschafterversammlung am 14. Juni 2024 festgestellt. Der Gewinn wird den Rücklagen zugeführt.

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