AKT GmbH & Co. KG
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Silvia, geb. Toebe Bühler-Toebe seit 7.2.2019 | Prokura |
Dirk Kistenmacher seit 16.11.2017 | Prokura |
Stefan Voß seit 16.11.2017 | Prokura |
Isabel, geb. Toebe Höftmann-Toebe seit 6.8.2012 | Geschäftsführer |
Daayke, geb. Klaassen Sachs seit 11.10.2005 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 33.33% | |
| 24.67% | |
| 22.99% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
5 von 7 Anteilseignern sichtbar
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
PAV Card GmbHLütjenseeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2023/24der PAV Card GmbH, LütjenseeA. Grundlagen des Unternehmens Das Familienunternehmen PAV Card GmbH wurde 1991 als Schwesterunternehmen der seit 1925 bestehenden Paul Albrechts Verlag GmbH gegründet. Die Gesellschaft ist im Handelsregister unter HR B 349, Amtsgericht Lübeck eingetragen und der Gegenstand des Unternehmens ist die Fertigung von Mailing- und Plastikkarten-Erzeugnissen sowie den damit verbundenen Informationsdienstleistungen. Sie unterhält an ihrem Firmensitz in Lütjensee sowie am Standort Dwerkaten Produktionsstandorte. Das Unternehmen hat im abgelaufenen Geschäftsjahr durchschnittlich 81 Angestellte und 132 Arbeiter beschäftigt. PAV Card GmbH erstellt im Bereich Mailing Produkte und Dienstleistungen in Zusammenhang mit Erstellung von Anschreiben, Kuvertierung und Versand, sowie die digitale Bearbeitung in der Input- Kommunikation. Die Aufgabe des Bereich Card umfasst die Erstellung von Chip- und kontaktlosen Karten. Diese werden in den Bereichen Gesundheitswesen, IT, Access-Management, Behörden sowie zur Kundenbindung verwendet. In diesem Zusammenhang werden auch digitale Dienstleistungen wie Anwendungsprogrammierung, Initialisierung und Personalisierung erbracht. Bei der Verarbeitung von personenbezogenen Daten wird PAV Card erhöhten Anforderungen an die Produktionssicherheit und den Datenschutz gerecht. Die PAV Card GmbH ist im Landesdatenschutzregister eingetragen. Das Informationssicherheitsmanagementsystem bei PAV Card ist nach ISO 27001:2005, das Qualitätsmanagementsystem gemäß DIN ISO 9001 zertifiziert. PAV Card verfügt außerdem über ein zertifiziertes Umweltmanagementsystem nach ISO 14000:2009. B. Wirtschaftliche Entwicklung Im Jahr 2023 sank das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland leicht um 0,3%. Auch die Entwicklung der PAV Card GmbH korrespondiert mit der gleichbleibenden wirtschaftlichen Entwicklung. Jedoch sind die Märkte, in denen PAV tätig ist, tendenziell eher rückläufig und damit verbunden auch weiterhin von starkem Wettbewerb geprägt, der hohen Preis- und Kostendruck zur Folge hat. PAV Card begegnet den aktuellen Entwicklungen durch Konzentration auf innovative Produkte in den Bereichen Mailing und elektronische Chipkarten sowie mit einer modernen Maschineninfrastruktur. Zusätzlich liegt ein besonderer Fokus auf der eigenen Energieversorgung und - beschaffung, insbesondere auf dem zunehmenden Ausbau der Eigenstromversorgung, um Kosten und Abhängigkeiten zu minimieren. Geschäftsverlauf Das Rohergebnis im Geschäftsjahr 2023/24 stieg von 15.278 TEUR auf 15.287 TEUR. Dies ist im Wesentlichen auf leichte Verschiebungen zwischen den Bereichen Karte und Mailing zurückzuführen. Zusätzlich zur konjunkturellen Entwicklung wirkten die in den Vorjahren initiierten Kosteneinsparprogramme, die auch noch in den folgenden Geschäftsjahren wirken werden. Somit konnte im Berichtsjahr erneut ein deutlich positives Ergebnis erreicht werden. Ertragslage Der Rohertrag liegt im Berichtsjahr auf dem des Vorjahres und sinkt nur leicht um 0,97%. Im Bereich Mailing konnte der Rohertrag im Vergleich zum Vorjahr durch neue Großaufträge auf einem stabilen Niveau gehalten werden. Im Bereich Karte steig der Rohertrag aufgrund der anhaltend hohen Nachfragesituation weiter leicht. Trotz der stabilen Situation wird weiterhin mit Kostensenkungen und Effizienzsteigerungen bei Personal und Sachkosten reagiert, um in den Folgejahren eine nachhaltige Kostenstruktur zur Sicherung der Ertragsziele zu etablieren. Für das abgelaufene Geschäftsjahr weisen wir ein positives Ergebnis in Höhe von 182 TEUR nach Steuern aus. Anlagevermögen und Investitionen Die Maschinen und Anlagen der PAV Card GmbH erfordern umfangreiche Modernisierungs- und Neuinvestitionen, die in Absprache mit unserer Besitzgesellschaft durchgeführt werden. Neben diversen Instandhaltungsmaßnahmen in allen Bereichen wurde im Bereich Karte eine neue Kartenpersonalisierungsanlage angeschafft. Weiterhin wurden bestehende Güter mit neuer Software und Erweiterungen modernisiert. Wie in den Vorjahren wurde umfassend im Bereich der eigenen Softwareentwicklungen investiert. Forschung und Entwicklung Die eigenen Entwicklungstätigkeiten sind für PAV Card ein wichtiges Instrument, um den laufenden und künftigen Anforderungen und Wünschen der Kunden zu entsprechen. Ständige Weiterentwicklungen im Bereich Produktionssteuerung und Bildaufbereitung tragen zur Lösung bei. Weiterhin wurde im Geschäftsjahr in erheblichem Umfang Softwareentwicklung vorgenommen. Vermögenslage Die Bilanzsumme sinkt im Geschäftsjahr von 8,0 Mio. EUR auf 7,8 Mio. EUR. Das Anlagevermögen erhöhte sich um 0,3 Mio. EUR auf 1,8 Mio. EUR aufgrund weiterer Investitionen in die Entwicklung von Software und den Fuhrpark. Die Vorräte sanken im abgeschlossenen Geschäftsjahr auf 1,6 Mio. EUR (Vj. 2,2 Mio. EUR). Es bestehen 3,5 Mio. EUR unseres Vermögens aus Forderungen, denen Verbindlichkeiten von 4,1 Mio. EUR sowie Rückstellungen von 1,0 Mio. EUR gegenüberstehen. Auf der Passivseite wird außerdem ein gestiegenes Eigenkapital von 2,50 Mio. EUR ausgewiesen. Finanzlage Eine solide Eigenkapitalbasis sowie ausreichend liquide Mittel stellen die finanzielle Basis für PAV Card dar. Weiterhin halten wir zur Sicherstellung einer angemessenen Liquidität neben Barmitteln auch kurzfristige Kreditlinien bei Geschäftsbanken vor. Unser Zahlungsmittelbestand beträgt zum Stichtag 0,5 Mio. EUR (Vj. 0,2 Mio. EUR) und hat sich damit gegenüber dem Vorjahr stichtagsbezogen leicht erhöht. Erforderliche Investitionen werden überwiegend durch unsere Besitzgesellschaft finanziert. Eigener Investitionsbedarf wird durch langfristige Bankdarlehen finanziert. Bestehende Darlehen werden planmäßig getilgt. Während des Geschäftsjahres war die Gesellschaft jederzeit in der Lage, ihre fälligen Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. C. Risiko- und Chancenbericht Risikomanagement Die langfristige Strategie von PAV Card ist nachhaltiges und stabiles Wachstum durch Erhalt und Neugewinnung von Marktanteilen. Aufgrund der mittelständischen Organisationsstruktur der PAV Card GmbH und der dadurch kurzen Kommunikationswege werden im Rahmen des Risikomanagementsystems direkte und zeitnahe Maßnahmen auf neue Risiken sichergestellt. Das Berichtswesen wurde im Berichtsjahr weiter professionalisiert und die Steuerungsmöglichkeiten verbessert, um kurzfristig auf geänderte Wagnisse reagieren zu können. PAV Card ist in Märkten tätig, die sich durch einen schnellen technologischen Wandel, eine hohe Wettbewerbsintensität und einen deutlichen Preisdruck auszeichnen. In diesem Umfeld spielen die interne Kostenkontrolle und die Finanzanalyse im Rahmen des Risikomanagements eine wichtige Rolle. Wirtschaftliche und rechtliche bestandsgefährdende Risiken liegen zum Stichtag nicht vor. Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung Unsere starke Positionierung in mehreren Geschäftsbereichen wirkt risikodiversifizierend und erleichtert es, Marktchancen zu nutzen. Im Bereich des Mailings gehen wir weiter von einer stabilen Marktentwicklung aus. Die voranschreitende Digitalisierung, die zu weniger papiergebundenen Prozessen führt, sowie die Konzentration der Kunden auf Kernbereiche, wird in den nächsten Jahren den Trend zum Outsourcing von Dokumentenprozessen weiter fortführen. Insbesondere die Expertise bei der Erfüllung hoher datenschutz- und sicherheitstechnischer Anforderungen hebt PAV Card von den Wettbewerbern ab. Auf die Wettbewerbssituation und den damit einhergehenden Preisdruck wird mit einer effizienten Preis- und Kostensteuerung reagiert. Weiterhin wird durch die Automatisierung von Arbeitsabläufen und die Flexibilisierung der Mitarbeiter eine Verschlankung der Prozesse möglich. Der Bereich Card ist in einem starken Wettbewerbsumfeld mit Margendruck konfrontiert. Die PAV Card GmbH versucht durch Differenzierung in Nischen und durch Entwicklungspartnerschaften den Mehrwert ihrer Karten zu erhöhen. Durch das Anbieten von Speziallösungen wie beispielsweise komplexe Personalisierungen haben wir einen Differenzierungsvorteil und gute Marktchancen. Zusätzlich haben wir aufgrund langjähriger Kundenbeziehungen und unserer Verarbeitungsqualität Vorteile bei der Auftragsvergabe. Große Teile des Umsatzes generiert PAV Card im öffentlichen bzw. halböffentlichen Sektor, insbesondere mit Krankenkassen, und wir sehen uns traditionell als enger Partner der Krankenkassen mit unverändert guten Chancen. Für uns als produzierendes Unternehmen birgt naturgemäß ein Ausfall relevanter Produktionsanlagen ein Risiko. Durch ein eigenes Wartungs- und Instandhaltungskonzept wirken wir dem entgegen. Produktivitätskennzahlen werden stetig überwacht und wirken sich auf die Investitionsplanung aus. Alle relevanten Maschinen sind im Rahmen einer Back-Up-Strategie verfügbar. Durch eine flexible und optimierte Schichtenplanung werden personelle Ressourcen ökonomisch eingesetzt. Bei der Beschaffung von Komponenten und Vorprodukten bedient sich die PAV Card GmbH einer Vielzahl von weltweit tätigen Lieferanten. Durch eine zentrale Einkaufsorganisation und gezielte Lieferantenauswahl reagiert PAV Card auf potentielle Risiken wie Schwankungen bei Verfügbarkeiten, Preisen und Qualitäten, um Störungen bei der Beschaffung zu vermeiden. Qualitäts- und Umweltrisiken begegnen wir mit entsprechenden Managementsystemen. Hierzu gehören das Qualitätsmanagementsystem nach ISO 9001:2008 und das Umweltmanagementsystem nach ISO 14001:2009. Wir sehen unsere mittelfristigen Wachstumserwartungen positiv und sind auf wichtigen Wachstumsmärkten gut positioniert, um die sich dort bietenden Potentiale erfolgreich zu nutzen. D. Prognosebericht Die gesamtwirtschaftlichen Prognosen für das Jahr 2024 weisen eine um 0,2% rückläufige Entwicklung des BIP aus. Es wird mit einer weiterhin normalisierenden Entwicklung der Inflation und der Energiepreise für das Jahr 2024 gerechnet. Die Rohstoffpreise unterliegen grundsätzlich marktbedingten Schwankungen, weshalb von einem anhaltend gesteigerten Niveau ausgegangen wird, was für die mittelständische Wirtschaft nach wie vor Herausforderungen darstellt. Die Entwicklungen bis zum Geschäftsjahresende sind dabei noch nicht abschließend einschätzbar. Dies vorausgeschickt erwarten wir im laufenden Geschäftsjahr einen leicht rückläufigen Umsatzverlauf und eine weiterhin positive Ertragslage. Zur Absicherung der genannten Preisrisiken wurden in allen Bereichen strategische Maßnahmen eingeleitet, die bereits seit Beginn des neuen Geschäftsjahres greifen. Die Geschäftsaussichten im Mailingbereich sind stabil. Der Bereich Karte verläuft ebenfalls stabil. Allerdings sind die Geschäftsentwicklungen vom weiteren gesamtwirtschaftlichen Verlauf sowie der Absicherung gegen Beschaffungs- und Preisrisiken bei Energie und Rohstoffen abhängig. Die Stabilität des wirtschaftlichen Umfeldes und die eingeleiteten Maßnahmen zur Sicherung der Energie- und Beschaffungsrisiken in den bestehenden Geschäftsfeldern lassen uns eine verhalten positive Entwicklung des Unternehmens erwarten. Die Ertragslage wird im Vergleich zum Berichtsjahr gleichbleiben. Wir sehen trotz der erhöhten Unsicherheit aufgrund der neuen marktwirtschaftlichen Herausforderungen und der damit verbundenen Entwicklung des Gesamtumfeldes positive Zukunftschancen.
Lütjensee, den 30. Oktober 2024 Isabel Höftmann-Toebe Bilanz zum 31. März 2024Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024Identifikation der Gesellschaft gemäß § 264 Abs. 1a HGBPAV Card GmbHLütjenseeAmtsgericht LübeckRegisternummer: HRB 349 AHA. Rechnungslegungsgrundsätze Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Im Berichtsjahr wurden weitere Entwicklungsleistungen in Ausübung des Wahlrechts nach § 248 Abs. 2 HGB in Höhe von EUR 266.498,06 (Vj. EUR 256.439,44) als selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände aktiviert. Die Bewertung erfolgt zu Herstellungskosten vermindert um, soweit betriebsbereit, planmäßige kumulierte Abschreibungen. Die Herstellungskosten umfassen Material- und Fertigungseinzelkosten sowie angemessene Teile zugehöriger Gemeinkosten. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von fünf Jahren vorgenommen. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen. Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungs-/Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Zugänge werden ausschließlich nach der linearen Methode abgeschrieben. Für die Zeit vom 1. April 2007 bis 31. März 2023 werden abnutzbare bewegliche geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten über EUR 150,00 bzw. seit dem 01.01.2018 über EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 analog § 6 Abs. 2 a EStG in einen Sammelposten eingestellt und linear über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten oder niedrigeren Zeitwerten, wobei für Lager- und Verwertungsrisiken Abschläge in angemessenem Umfang vorgenommen wurden. Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse/ Leistungen werden mit Herstellungskosten bewertet, die neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie fertigungsbedingte Abschreibungen enthalten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit 1,0 % (inländische Forderungen) und 1,5 % (ausländische Forderungen) gebildet. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. B. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens gemäß § 284 Abs. 3 HGB ist integraler Bestandteil des Anhangs. Der Gesamtbetrag der im abgelaufenen Geschäftsjahr angefallenen Forschungs- und Entwicklungskosten beträgt EUR 266.498,06 (Vj. EUR 256.439,44). Davon entfallen auf selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens EUR 266.498,06 (Vj. EUR 256.439,44). 2. Fristigkeiten Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben - wie im Vorjahr - sämtlichst eine Laufzeit von unter einem Jahr. 3. Eigenkapital Gemäß § 268 Abs. 8 HGB unterliegt die Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 481.541,23 (Vj. EUR 527.162,44) einer Ausschüttungssperre. 4. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 3.086 (i.V. TEUR 3.614) haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 29 (i.V. TEUR 52) haben eine Restlaufzeit von über einem bis fünf Jahre. Die restlichen Verbindlichkeiten in Höhe von 1.000 (i.V. TEUR 1.000) haben eine Restlaufzeit von über fünf Jahren. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen. Für Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.000 wurde ein Rangrücktritt vereinbart. 5. Latente Steuern Latente Steuern werden insbesondere für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen ermittelt. Zusätzlich zu den zeitlichen Bilanzierungsunterschieden werden steuerliche Verlustvorträge berücksichtigt. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden.
C. Sonstige Angaben 1. Personal Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:
1. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft ist einem Mietkaufvertrag eines nahestehenden Unternehmens beigetreten. Die Restschuld zum Stichtag beträgt EUR 38.786,94. Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen (TEUR 1.542, Vj. TEUR 2.000). Darüber hinaus ist mit einem nahestehenden Unternehmen ein zum Ende eines jeden Wirtschaftsjahres unter Einhaltung einer Frist von sechs Monaten kündbarer Pachtvertrag abgeschlossen. Die jährliche Pacht ist abhängig von der Entwicklung des Anlagevermögens der Verpächterin (geschätzt rund TEUR 600 bis TEUR 1.000 pro Jahr). 2. Organe der Gesellschaft Geschäftsführerin ist:
Die Angaben nach § 285 Nr. 9a HGB sind in Anwendung des Wahlrechts nach § 286 Abs. 4 HGB zu Recht unterblieben. 3. Nachtragsbericht Es haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ereignet, über die an dieser Stelle zu berichten wäre. 4. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.
Lütjensee, 12. September 2024 PAV Card GmbH Geschäftsführung Isabel Höftmann-Toebe Entwicklung des Anlagevermögens der PAV Card GmbH, Lütjensee, im Geschäftsjahr 2023/2024
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSBei dem beigefügten Jahresabschluss zum 31. März 2024 handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/2024 wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: Wir haben den Jahresabschluss der PAV Card GmbH, Lütjensee, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PAV Card GmbH, Lütjensee, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 21. November 2024 Hamburger
Treuhand Gesellschaft
Reinecke, Wirtschaftsprüfer Comberg, Wirtschaftsprüfer Feststellung des JahresabschlussesDurch Beschluss der Gesellschafterversammlung am 30. Januar 2025 ist der Jahresabschluss zum 31. März 2024 festgestellt worden. Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen. |
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