Stammdaten

Register
Amtsgericht Nürnberg HRB 10908
Eingetragen
31.3.1992
Branche
Herstellung von BüromöbelnHerstellung von Schlaf-, Ess- und WohnzimmermöbelnHerstellung von Polstermöbeln
Gegenstand
Entwicklung, Fertigung und Vertrieb von Möbeln aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Andreas Hammerbacher
seit 23.2.2022
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Bernhard Hammerbacher
seit 27.5.2002
Geschäftsführer
Ursula Hammerbacher
seit 27.5.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

83.33% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
Ulf-Otto Cihak
50.00%
Tatjana Cihak
33.33%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Rudolf Hammerbacher GmbH & Co. KG
Germany
50.000 DM
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Hammerbacher GmbH

Neumarkt i.d.OPf.

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

A. Darstellung des Geschäftsverlaufs

1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) ist das deutsche preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,3 % gesunken. Im Jahr 2023 betrug das Bruttoinlandsprodukt Deutschlands rund 4,12 Billionen Euro, nominal ist das BIP also kräftig gestiegen. Dies liegt allerdings in der Inflation begründet, preisbereinigt ist die deutsche Wirtschaft im letzten Jahr in eine Rezession gerutscht.

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 in einem krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher.

Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich. Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung ging im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe (-1,0 %) zurück. Das lag vor allem am Groß- und Einzelhandel, der deutlich nachgab.

Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein.

2. Entwicklung der Branche

Der Industrieverband Büro und Arbeitswelt e. V. (IBA) meldet für das Jahr 2023 einen Produktionsumsatz der in Deutschland ansässigen Büromöbelindustrie von 2,49 Milliarden Euro. Mit einem Plus von 0,6 Prozent liegen die Umsätze praktisch auf Vorjahresniveau. Nach zwei Wachstumsjahren markiert das Jahr 2023 damit eine zwischenzeitliche Verlangsamung des dringend notwendigen Umbaus der Arbeitswelt. Inland und europäisches Ausland sind gleichermaßen betroffen.

Nachdem sich die Büroeinrichtungsbranche zu Beginn des vergangenen Jahres speziell im Inland noch über eine Vielzahl von Anfragen zur umfassenden Modernisierung der Büros und ihrer Einrichtungen freuen konnte, flachte die Nachfrage im Sommer 2023 ab. Großprojekte waren in der zweiten Jahreshälfte eher die Ausnahme. Verzögerung bei der Fertigstellung von Neubauten, die aktuelle Wirtschaftslage und widersprüchliche Signale der Politik bildeten die Ausgangslage, die vielerorts zur Rückstellung geplanter Investitionen führte. Stattdessen bemühten sich die Kunden der Büromöbelindustrie, ihre Beschäftigten mit kleineren Maßnahmen zur Optimierung bestehender Arbeitsplätze zurück in die Büros zu locken.

Gekauft wurden Sitz-/Steh-Arbeitstische und ergonomische Drehstühle. So schlossen die Hersteller von Bürotischen und Korpusmöbeln das Jahr 2023 mit einem leichten Umsatzzuwachs von 1,1 Prozent ab. Die Umsätze mit Bürositzmöbeln verharrten mit +0,1 Prozent auf Vorjahresniveau. Das Plus im Inland lag bei 0,6 Prozent, im Ausland stieg der Umsatz mit Büromöbeln um 0,7 Prozent. Der Exportanteil lag unverändert bei 25,1 Prozent. Wichtigste Exportmärkte waren die europäischen Nachbarländer.

Eine im Mai 2023 durchgeführte repräsentative forsa-Umfrage unter mehr als 1.000 Beschäftigten im Bürobereich macht deutlich, dass die Arbeitgeber mit der Anschaffung hochwertiger Arbeitsplatzausstattungen eine gute Entscheidung getroffen hatten. Wo entsprechende Käufe bereits getätigt oder geplant waren, wurde dies durch hohe Zufriedenheitswerte seitens der Arbeitnehmer honoriert. Die Befragung verweist aber auch auf eine erhebliche Lücke bei der Schaffung zusätzlicher Kommunikationsbereiche. Hier wurde 2023 deutlich weniger investiert als noch in den beiden Vorjahren. Diese Zurückhaltung sei einerseits verständlich, heißt es dazu beim IBA, denn derartige Veränderungen seien immer mit größeren Eingriffen in die Unternehmensorganisation verbunden, andererseits könnte sich die selbstverordnete Umbaupause der Unternehmen in Deutschland und Europa genau deshalb als kurzsichtig erweisen.

Für das laufende Jahr gehen der IBA und seine Mitgliedsunternehmen von unverändert schlechten Rahmenbedingungen aus. Die Gespräche der Verbandsmitglieder mit ihren potenziellen Kunden weisen dennoch darauf hin, dass sich der Investitionsstau in absehbarer Zeit auflösen könnte, heißt es beim IBA. Nur schwer abschätzbar sei dagegen die weitere Entwicklung der Preise für Büromöbel. Die aktuellen Tarifabschlüsse und steigenden Logistikkosten einschließlich des CO 2 -Aufschlags werden nach Einschätzung der Branchenvertreter 2024 aber auch bei Büromöbeln zu steigenden Preisen führen.

3. Geschäftsergebnis

In diesem konjunkturellen Umfeld haben wir im Geschäftsjahr ein Ergebnis von 3.740 TEUR verzeichnen können.

4. Umsatz- und Auftragsentwicklung

Nach dem überaus erfolgreichen Jahr 2021 musste die Hammerbacher GmbH sowohl in 2022 als nun auch in 2023 einen Umsatzrückgang verzeichnen.

Wegen der geopolitischen Lage und der zu erwartenden Rezession in Deutschland erwartet die Hammerbacher GmbH im Jahr 2024 einen weiteren Rückgang der Nachfrage.

5. Absatz-, Produktions-, Beschaffungs- und Personalbereich

Die Hammerbacher GmbH ist als mittelständisches Unternehmen im Großhandel mit Büromöbeln tätig. Das Verwaltungs- und Logistikzentrum befindet sich in Neumarkt. Von hier aus erfolgen Produktentwicklung, Kundenbetreuung, Einkauf und Versand der Möbelkomponenten zum Endkunden. Die Fertigung der Produkte erfolgt durch die Tochtergesellschaft in der Slowakei.

Die vorhandenen Kapazitäten im Verkauf, Logistik und in der Produktion waren gut ausgelastet. Aufgrund der stetigen Optimierungen verlassen ca. 94% aller Bestellungen innerhalb von 48 Stunden das Logistiklager in Neumarkt. Fachhändlern wird durch das Programm "pConPlanner" ermöglicht, die Büroausstattungen ihrer Kunden in 2D oder auch in 3D zu planen und darzustellen.

Durch die anhaltend gute Qualitätskontrolle wurden die Reklamationen auf geringem Niveau gehalten.

Zum Ende des Geschäftsjahres gehören 74 Mitarbeiter (Vorjahr 71 Mitarbeiter) zur Belegschaft unseres Unternehmens.

6. Investitionen

Die Investitionen des Geschäftsjahres beliefen sich auf 583 EUR. In das Finanzanlagevermögen wurden 2.019 TEUR investiert.

Die Abschreibungen der immateriellen Wirtschaftsgüter und des Sachanlagevermögens des Geschäftsjahres betrugen insgesamt 43 TEUR. Die Abschreibungen der Finanzanlagen des Geschäftsjahres betrugen 79 TEUR.

Wesentliche Anlagenabgänge ergaben sich aus der Veräußerung von Finanzanlagen. Die Anlagenabgänge des Geschäftsjahres betrugen 7.955 TEUR.

Wesentliche Anlagenabgänge waren nicht zu verzeichnen.

7. Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben

Die Investitionen im Berichtsjahr wurden aus dem laufenden Cash-Flow finanziert.

Bankverbindlichkeiten bestehen nicht.Leasingverpflichtungen sind wir nur in untergeordneter Bedeutung eingegangen.

8. Umweltschutz

Sowohl in ihrem Produktionswerk als auch am Logistikstandort emittieren die Hammerbacher GmbH Treibhausgasse. Diese können nicht in Gänze vermieden werden, aber eine Reduktion des Co 2 -Fußabdrucks wird, unter der Beachtung wirtschaftlicher Aspekte, beleuchtet.

Durch die Stromerzeugung mit den eigenen PV-Anlagen konnte im Jahr 2023 eine Energieabdeckung von 167 % erreicht werden.

Zudem erstellt die Hammerbacher GmbH jährlich einen Nachhaltigkeitsbericht, der im Internet veröffentlicht wird. Der Co 2 -Fußabdruck wird durch ein Wiederaufforstungsprogramm in Uganda zusammen mit dem FSC kompensiert. Auf den Nachhaltigkeitsbericht wird verwiesen.

9. Aus- und Weiterbildung

Im Jahr 2023 hat die Hammerbacher GmbH 7 Auszubildende in den Ausbildungsberufen, Fachlagerist, Fachkraft für Lagerlogistik, Kauffrau für Büromanagement und Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung beschäftigt.

10. Sonstige wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres

Im Geschäftsjahres traten keine sonstigen wichtigen Vorgänge von besonderer Bedeutung auf, über die zu berichten wäre.

B. Darstellung der Lage

1. Ertragslage

Das Rohergebnis hat sich von 17.593 TEUR auf 18.340 TEUR um 4,3 % verändert.

Im Bereich der Kosten sind die Löhne und Gehälter mit 4.312 TEUR gegenüber dem Vorjahr mit 4.201 TEUR um 110 TEUR (2,6 %) gestiegen.

Nach Steuern ist ein Jahresüberschuss von 3.740 TEUR auszuweisen. Im Vergleich zum Vorjahr veränderte sich das Jahresergebnis von 751 TEUR auf 3.740 TEUR.

2. Finanzlage

Der Cash-Flow veränderte sich von 802 TEUR auf 3.784 TEUR.

Die Finanzierung der Gesellschaft ist durch ausreichend bemessene Kreditlinien gesichert.

Die anfallenden finanziellen Verpflichtungen wurden stets erfüllt.

Das Unternehmen rechnet damit, wie bisher künftig seine finanziellen Verpflichtungen erfüllen zu können.

3. Vermögenslage

Die Vermögensstruktur zum 31. Dezember 2023 ist durch folgende Anteile gekennzeichnet:

Die Bilanzsumme beträgt zum 31. Dezember 2023 52.815 TEUR, davon entfallen auf die Vorräte 3.936 TEUR (7,5 %) und auf die flüssigen Mittel 15.077 TEUR (28,5 %).

Die Kapitalstruktur zum 31. Dezember 2023 ist durch einen Anteil am Eigenkapital an der Bilanzsumme von 45.252 TEUR (85,7 %) gekennzeichnet.

Die Eigenkapitalquote veränderte sich von 84,65 % im Vorjahr auf 85,68 %.

C. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentliche Chancen und Risiken

1. Voraussichtliche Entwicklung

Wegen des konstant hohen Wachstums plant die Gesellschaft in der nächsten Zeit weitere Investitionen in die Vergrößerung der Betriebsflächen und Erneuerung und Erweiterung des Maschinenparks. Ein Grundstück, für den Bau eines Logistikzentrums, wurde bereits erworben und mit den ersten Maßnahmen begonnen.

Auf der Fachmesse ORGATEC, welche im Oktober 2024 in Köln stattfinden wird, wird die Hammerbacher GmbH im Jahr 2024, aufgrund der schlechten Rahmenbedingungen, nicht vertreten sein.

Aufgrund der Anpassung der länger gültigen Preisbindungen zu den Kunden konnten die gestiegenen Kosten ab 2023 an die Kunden weitergegeben werden, was die Erlössituation stabilisierte. Zudem erwartet die Hammerbacher GmbH in 2024 weiterhin stabile oder sogar leicht sinkende Einkaufskosten. Der Jahresüberschuss sollte damit stabil bleiben.

Die Gesellschaft rechnet für das laufende Geschäftsjahr mit einem sinkenden Geschäftsverlauf, aber mit einer verbesserten Ergebnisentwicklung.

2. Wesentliche Chancen

Als Chancen für Unternehmen der Büromöbelindustrie sehen Branchenexperten, dass durch den demographischen Wandel und durch den zunehmenden Arbeitskräftemangel sich die Digitalisierung und Flexibilisierung der Arbeitswelt beschleunigen werde und einen neuen Nachfrageschwung für die Büroeinrichter durch Änderung der Arbeitswelten mit sich bringen wird.

Aufgrund der unsicheren Rahmenbedingungen geht der IBA für 2024 aber weiter von einem im Verhältnis zum tatsächlichen Bedarf eher moderaten Umsatzwachstum aus.

Chancen bestehen in der Einführung von Produkten aus recycelten oder nachhaltig gewonnen Materalien. Dies kann neue Zielgruppen ansprechen und bestehende Kunden binden.

Durch unsere schlanke Organisation, Flexibilität und Kundenorientierung wird die Hammerbacher GmbH auf geänderte Kundenbedürfnisse schnell reagieren.

Aufgrund der hohen Qualität von Produkt und Service, der Kundenorientierung sowie von marktgerechten Preisen durch entsprechende Kostenstrukturen sehen wir mit Optimismus in die Zukunft.

3. Wesentliche Risiken

Wir sind gesetzlich verpflichtet, auf wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung, die bestandsgefährdende oder wesentliche Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben können, hinzuweisen.

Risiken für die Hersteller von Büromöbelhersteller liegt vor allen Dingen in der drohenden Rezession und Kaufzurückhaltung durch die unsichere geopolitische Lage. Die wirtschaftliche Eintrübung wird zur Stabilisierung der Kosten für Vormaterialien führen. Auch die Verfügbarkeit von Laderaum wird sich verbessern.

Ein großer Unsicherheitsfaktor bleiben die Kosten für Energie. Hier besteht die Gefahr der Abwanderung von energieintensiven Unternehmen und Verlust von Arbeitsplätzen, was sich dann direkt auf die Nachfrage nach Büromöbeln auswirkt.

Der Preiskampf im Internet wird sich weiter verstärken, da zunehmend chinesische Hersteller von elektromotorischen Gestellen den Onlinehändlern direkt anbieten.

Zudem gestaltet es sich schwierig, steigende Kosten an die Kunden weiterzugeben. Investitionen in eine effiziente Produktion werden damit notwendig, um am Markt bestehen zu können.

Aufgrund unserer Finanzierung sehen wir derzeit keine Zinsänderungsrisiken.

Andere Geschäfte mit derivativen Finanzinstrumenten sowie rein spekulative Geschäfte gehen wir nicht ein.

Alle uns bekannten Risiken sind nach derzeitigem Erkenntnisstand durch entsprechende Rückstellungen ausreichend abgedeckt. Im Übrigen lässt sich der Einfluss der genannten Risiken auf unsere wirtschaftliche Lage nicht hinreichend quantifizieren. Bestandsgefährdende Risiken sind nach unseren Erkenntnissen aber nicht gegeben.

D. Sonstige Angaben

Wichtige sonstige Angaben sind - soweit erforderlich - im obigen Punkt integriert. Weiteren sonstigen Angaben von besonderer Bedeutung, über die zu berichten wäre, liegen nicht vor.

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 30.052.673,98 36.054.049,61
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 5.025,00 12.857,00
II. Sachanlagen 586.429,54 38.397,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2,00 2,00
2. technische Anlagen und Maschinen 31.508,00 3.548,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 10.112,00 34.847,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 544.807,54
III. Finanzanlagen 29.461.219,44 36.002.795,61
1. Beteiligungen 1.026.212,25 1.026.212,25
2. Sonstige Finanzanlagen 28.435.007,19 34.976.583,36
B. Umlaufvermögen 22.698.500,98 12.891.435,90
I. Vorräte 3.936.157,64 4.240.851,39
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.685.410,68 4.457.301,91
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 15.076.932,66 4.193.282,60
C. Rechnungsabgrenzungsposten 63.768,00 90.973,00
Aktiva 52.814.942,96 49.036.458,51

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 45.251.974,89 41.511.671,69
I. Gezeichnetes Kapital 30.677,51 30.677,51
II. Gewinnvortrag 41.480.994,18 40.729.848,02
III. Jahresüberschuss 3.740.303,20 751.146,16
B. Rückstellungen 4.466.151,27 4.596.596,48
C. Verbindlichkeiten 3.096.816,80 2.928.190,34
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1,90
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1,90
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 46.292,85 32.513,80
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 46.292,85 32.513,80
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.684.218,52 1.673.460,89
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.016.811,46 1.034.847,57
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 667.407,06 638.613,32
4. sonstige Verbindlichkeiten 1.366.305,43 1.222.213,75
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.366.305,43 1.222.213,75
Passiva 52.814.942,96 49.036.458,51

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 18.339.630,76 17.593.183,14
2. Personalaufwand 5.023.118,26 4.945.347,15
a) Löhne und Gehälter 4.311.534,16 4.201.361,42
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 711.584,10 743.985,73
davon für Altersversorgung 49.409,69 98.458,18
3. Abschreibungen 43.290,90 50.685,68
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 43.290,90 50.685,68
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 8.695.990,55 9.476.848,57
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 40,36
5. Erträge aus Beteiligungen 12.532,00 10.620,00
davon aus verbundenen Unternehmen 12.532,00 10.620,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 660.228,16 429.397,48
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 79.290,80 1.856.564,33
davon außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen 79.290,80 1.856.564,33
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 55.371,70 50.794,28
davon an verbundene Unternehmen 27.708,70 22.184,26
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.361.468,92 887.773,98
10. Ergebnis nach Steuern 3.753.859,79 765.186,63
11. sonstige Steuern 13.556,59 14.040,47
12. Jahresüberschuss 3.740.303,20 751.146,16

Anhang

Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft beachtet bei der Aufstellung des Jahresabschlusses hinsichtlich Bilanzierung, Bewertung und Ausweis, die Vorschriften des Handelsgesetzbuches (Bilanzmodernisierungsgesetz (BilMoG) vom 25.05.2009 und Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) vom 17.07.2015) und des GmbH-Gesetzes.

Die Bilanzierung erfolgte nach den Grundsätzen der §§ 242 - 256 HGB. Für die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung werden die Vorschriften der §§ 266 HGB und 275 HGB beachtet.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung gewählt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Der Anhang enthält alle nach den gesetzlichen Vorschriften erforderlichen Angaben und Erläuterungen.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft

Firmenname laut Registergericht: Hammerbacher GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Neumarkt i.d. Opf.
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Nürnberg
Register-Nr: HRB 10908

Angaben zu Bilanzierung- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten oder Herstellungskosten gemäß § 255 HGB bilanziert.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu den Anschaffungskosten angesetzt, und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Es wurde handels- und steuerrechtlich unterschiedlich abgeschrieben.

Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert von 800,00 EUR wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem Nennwert bewertet. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Finanzanlagen, die dem Zugriff aller Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Altersversorgungsverpflichtungen dienen, wurden zum beizulegenden Zeitwert bewertet und mit den Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen saldiert. Der sich daraus ergebende Passive Unterschiedsbetrag wurde unter den "Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen" ausgewiesen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die flüssigen Mittel sind zum Nominalwert ermittelt.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Nach Verrechnung der Vermögenswerte und Schulden betragen die Pensionsrückstellungen 777.317,00 EUR.

Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Ausschüttungssperre des abzinsungsbedingten Unterschiedsbetrags bei der Rückstellung für Pensionen nach § 253 Abs. 6 HGB, aufgestellt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe der voraussichtlichen Verpflichtungen angesetzt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagewerte ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Art der Forderung Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
zum 31.12.2023
EUR
kleiner 1 Jahr
EUR
größer 1 Jahr
EUR
aus Lieferungen und Leistungen 2.087.539,73 2.087.539,73 0,00
sonstige Vermögensgegenstände 1.597.870,95 1.597.870,95 0,00
Summe 3.685.410,68 3.685.410,68 0,00
Art der Forderung Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
zum 31.12.2022
EUR
kleiner 1 Jahr
EUR
größer 1 Jahr
EUR
aus Lieferungen und Leistungen 3.250.345,81 3.250.345,81 0,00
sonstige Vermögensgegenstände 1.206.956,10 1.206.956,10 0,00
Summe 4.457.301,91 4.457.301,91 0,00

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind antizipative Forderungen aus Steuern in Höhe von EUR 5.479,58 (Vorjahr EUR 21.147,02) enthalten.

In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht in Höhe von EUR 222.337,78 (Vorjahr EUR 541.087,34) enthalten.

Aktive latente Steuern

Von der Möglichkeit, einen Aktivposten für latente Steuerposten zu bilden, wurde nicht Gebrauch gemacht.

Ergebnisverwendung

Die Ergebnisverwendung ist gemäß Gesellschaftsvertrag von einem Beschluss der Gesellschafter abhängig. Da ein Beschluss noch nicht vorliegt, wurde der Jahresabschluss vor Ergebnisverwendung aufgestellt.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung:

Der Jahresüberschuss für das Wirtschaftsjahr 2023 beträgt EUR 3.740.303,20 zuzüglich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrages von EUR 41.480.994,18 ergibt den Betrag der zu verwenden ist EUR 45.221.297,38

Der noch nicht verwendete Bilanzgewinn beträgt EUR 45.221.297,38. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

Ausschüttungsperre

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von EUR 16.422,00. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

Pensionsrückstellungen

Die Rückstellungen für Pensionen werden nach den anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung der "Teilwert-Methode" ermittelt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018G" von Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Als Rechnungsgrundlage wurde ein Zinssatz von 1,82 % zugrunde gelegt. Gehaltsanpassungen wurden mit 0,00 % und Rentenanpassungen mit 1,50 % eingerechnet.

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden EUR
Erfüllungsbetrag der Schulden 1.319.737,00
Beizulegende Werte der verrechneten Vermögenswerte 542.420,00
Erfüllungsbetrag der verrechneten Rückstellungen für Pensionen 777.317,00
verrechnete Aufwendungen 50.778,00
verrechnete Erträge 43.175,04

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten. Überstunden, Garantieleistungen, Tantiemen und Kundenboni.

Verbindlichkeiten

Art der Verbindlichkeit Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
zum 31.12.2023
Euro
kleiner 1 J.
Euro
1 bis 5 J.
Euro
größer 5 J.
Euro
aus Lieferungen und Leistungen 610.462,06 610.462,06 0,00 0,00
gegenüber beteiligten Unternehmen 1.684.218,52 1.684.218,52 0,00 0,00
gegenüber Gesellschaftern 46.292,85 46.292,85 0,00 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 755.843,37 755.843,37 0,00 0,00
Summe 3.096.816,80 3.096.816,80 0,00 0,00
Art der Verbindlichkeit Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
zum 31.12.2022
Euro
kleiner 1 J.
Euro
1 bis 5 J.
Euro
größer 5 J.
Euro
gegenüber Kreditinstituten 1,90 1,90 0,00 0,00
aus Lieferungen und Leistungen 449.203,72 449.203,72 0,00 0,00
gegenüber beteiligten Unternehmen 1.673.460,89 1.673.460,89 0,00 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 805.523,83 805.523,83 0,00 0,00
Summe 2.928.190,34 2.928.190,34 0,00 0,00

Angaben und Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Abschreibungen

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Entwicklung des Anlagevermögens zu entnehmen.

Außerplanmäßige Abschreibungen

Die Wertpapiere wurden auf Grund von dauernder Wertminderung in Höhe von EUR 79.290,80 abgeschrieben.

Außergewöhnliche Erträge und Aufwendungen

Außergewöhnliche Erträge und Aufwendungen i. S. d. § 285 Nr. 31 HGB waren von untergeordneter Bedeutung.

Sonstige Pflichtangaben

Name des Geschäftsführers

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte durch die Geschäftsführer des Unternehmens Frau Ursula Hammerbacher und Herrn Bernhard Hammerbacher, geführt. Mit Eintragung vom 23.02.2022 in das Handelsregister wurde Herr Christoph Hammerbacher und Herr Andreas Hammerbacher weitere Geschäftsführer der Gesellschaft.

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen mit einem Betrag von mindestens 20 v.H. der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname Anteileshöhe Jahresergebnis Eigenkapital
Urbeja s.r,o. 80% 36 TEUR 382 TEUR
Stolar Coop s.r.o. 51% 142 TEUR 1.581 TEUR
Hammerbacher SK a.s. 75% 743 TEUR 10.117 TEUR

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres in der Gesellschaft beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 30
Angestellte 33

Die Gesamtzahl der durchschnittlichen Arbeitnehmer beträgt damit 63

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben der in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen in Höhe von jährlich 1.120.839,91 EUR (Vorjahr 1.140.163,77 EUR). Die Laufzeit beläuft sich auf durchschnittlich 2 bis 5 Jahre.

Ereignisse nach dem Abschlussstichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.

Anlagenspiegel zum 31.12.2023

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 478.348,23
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 478.348,23
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 60.403,99
2. technische Anlagen und Maschinen 59.279,21 29.475,18
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 196.962,70 9.208,72 7.210,49
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 544.807,54
Summe Sachanlagen 316.645,90 583.491,44 7.210,49
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 1.168.857,44
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 31.374.213,46 434.797,37 7.973.015,85
3. sonstige Ausleihungen 4.570.397,81 1.568.964,58 1.038.267,73
4. Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 965.674,30 15.044,84
Summe Finanzanlagen 38.079.143,01 2.018.806,79 9.011.283,58
Summe Anlagevermögen 38.874.137,14 2.602.298,23 9.018.494,07
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 478.348,23 465.491,23
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 478.348,23 465.491,23
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 60.403,99 60.401,99
2. technische Anlagen und Maschinen 88.754,39 55.731,21
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 198.960,93 162.115,70
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 544.807,54 0,00
Summe Sachanlagen 892.926,85 278.248,90
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 1.168.857,44 142.645,19
2. Wertpapiere des Anlagevermögens -151.500,00 23.684.494,98 1.933.702,21
3. sonstige Ausleihungen 5.101.094,66 0,00
4. Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 980.719,14 0,00
Summe Finanzanlagen -151.500,00 30.935.166,22 2.076.347,40
Summe Anlagevermögen -151.500,00 32.306.441,30 2.820.087,53
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.832,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 7.832,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
2. technische Anlagen und Maschinen 1.515,18
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 33.943,72 7.210,49
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
Summe Sachanlagen 35.458,90 7.210,49
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 79.290,80 20.294,39 -500,00
3. sonstige Ausleihungen
4. Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen
Summe Finanzanlagen 79.290,80 20.294,39 -500,00
Summe Anlagevermögen 122.581,70 27.504,88 -500,00
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 473.323,23 5.025,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 473.323,23 5.025,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 60.401,99 2,00
2. technische Anlagen und Maschinen 57.246,39 31.508,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 188.848,93 10.112,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 544.807,54
Summe Sachanlagen 306.497,31 586.429,54
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 142.645,19 1.026.212,25
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 1.992.198,62 660.897,03 22.353.193,39
3. sonstige Ausleihungen 0,00 5.101.094,66
4. Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 0,00 980.719,14
Summe Finanzanlagen 2.134.843,81 660.897,03 29.461.219,44
Summe Anlagevermögen 2.914.664,35 660.897,03 30.052.673,98

sonstige Berichtsbestandteile

 

gez. Geschäftsführerin Ursula Hammerbacher

gez. Geschäftsführer Bernhard Hammerbacher

gez. Geschäftsführer Andreas Hammerbacher

gez Geschäftsführer Christoph Hammerbacher

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 12.11.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS,

der sich auf den vollständigen Jahresabschluss bezieht

An die Hammerbacher GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Hammerbacher GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hammerbacher GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der Geschäftsführung für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die Geschäftsführung verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist die Geschäftsführung dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Regensburg, 11.11.2024

Brüker GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dipl.-Kfm. (Univ.) Martin Brüker,
Wirtschaftsprüfer

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