Stammdaten

Register
Amtsgericht Jena HRB 508966
Vorher
SSW PearlFoam GmbH
Eingetragen
2.4.2013
Branche
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Gipserzeugnissen für den Bau
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung, der Vertrieb von und der Handel mit Schaum-Formteilen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jaroslaw Ciemniejewski
seit 25.11.2016
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
IZO-BLOK S.A.POL
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

IZO-BLOK S.A.
Poland
50.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

IZOBLOK GmbH

Ohrdruf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 01.01.2023 bis 31.12.2023

I. Grundlagen der Gesellschaft

1. Geschäftsmodell / Organisation und rechtliche Struktur

Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung, der Vertrieb und der Handel mit Schaumformteilen.

Die IZOBLOK GmbH hat ihren Schwerpunkt der Tätigkeit in der Automobilzulieferindustrie. Dabei entwickelt, produziert und vertreibt sie als Erstausrüster für namhafte Automobilproduzenten EPP-Bauteile. Die Bauteile werden im Innen-, Außen- und Kofferraum eingesetzt. Innerhalb der Segmente PKW werden Volumen- und Mittelklasse-, bis hin zu Premium-Plattformen bedient.

An ihrem Sitz und einzigen Produktionsstandort in Ohrdruf produzierte die Gesellschaft zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 mit 178 Mitarbeitern.

Die IZOBLOK S.A., Chorzów/Polen, ist die alleinige Gesellschafterin der IZOBLOK GmbH.

Das Vorjahr (1. Mai bis 31. Dezember 2022) umfasst einen Zeitraum von 8 Monaten und stellt damit ein Rumpfgeschäftsjahr dar.

2. Forschung und Entwicklung

Das wesentliche Ziel des Bereichs Forschung und Entwicklung ist die Anforderungen der Kunden auch in Zukunft nachhaltig zu erfüllen, sowie durch zukunftsorientierte Technologien Wettbewerbsvorteile zu erzielen.

Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass die effiziente Umsetzung der innovativen Ideen in eine prozessfähige Serienproduktion immer stärker in den Fokus rückt. Zum Stichtag sind zwei Mitarbeiter in der Abteilung Forschung und Entwicklung tätig.

Eine wesentliche Thematik ist dabei die Entwicklung neuer Technologien sowie die Analyse der Verfahren/Prozesse und Produkte aus Materialkosten- und Prozesskostengesichtspunkten. Hierbei stehen die Kostenermittlung in der Angebotsphase und die Umsetzung der innovativen Prozesse/Technologien/Produkte in die prozessfähige Serienproduktion im Mittelpunkt.

Insgesamt wurden 2023 T€ 5 (T€ 3) in Forschung und Entwicklung investiert.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Im Jahr 2023 betrug das Bruttoinlandsprodukt Deutschlands rund 4,12 Billionen Euro, nominal ist das BIP also kräftig gestiegen. Dies liegt allerdings in der Inflation begründet, preisbereinigt ist die deutsche Wirtschaft im letzten Jahr in eine Rezession gerutscht, das reale Bruttoinlandsprodukt sank gegenüber dem Vorjahr um 0,3 Prozent.[1] Im Jahr 2023 lag die Inflationsrate bei einem Durchschnittswert von 5,9 Prozent. Nach dem Rekordjahr 2022 blieb die Inflation in Deutschland damit auf hohem Niveau. In den ersten Monaten des Jahres 2023 stiegen die Verbraucherpreise im Vorjahresvergleich weiter stark an, jedoch verlor die Entwicklung der Verbraucherpreise im Jahresverlauf an Dynamik. Die Gründe für die hohe Inflation sind vielfältig: Erhöhte Erzeugerpreise werden oft nach und nach von Produzenten an Verbraucher weitergegeben und gelten somit als Indikator für zukünftige Entwicklungen der Inflationsrate.[2]

Die Stimmung unter den Unternehmen hat sich eingetrübt. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Dezember auf 86,4 Punkte gefallen, nach 87,2 Punkten (saisonbereinigt korrigiert) im November. Die Unternehmen waren weniger zufrieden mit den laufenden Geschäften.[3]

2. Finanzielle Steuerungsgrößen

Die wesentlichen finanziellen Steuerungsgrößen liegen im Umsatz und betrieblichem Ergebnis, definiert als EBITDA. Als Ergebnis vor Abschreibung, Zinsen und Ertragsteuern reflektiert das EBITDA die Ergebnisverantwortung des Unternehmens.

Der profitablen Steigerung des Umsatzes kommt besondere Bedeutung zu. Alle Aktivitäten zur Umsatzsteigerung werden an ihrem Potenzial gemessen, das EBITDA langfristig zu steigern. Das EBITDA wurde aufgrund seiner Eigenschaft als wesentlicher Treiber des Free Cashflows, seiner leichten Kommunizierbarkeit und externen Vergleichbarkeit, als wichtigste Steuerungsgröße gewählt.

Der wesentliche Ansatzpunkt zur Steigerung der EBITDA-Marge wird in der Produktivitätssteigerung gesehen. Darüber hinaus sieht die IZOBLOK GmbH mit der im Jahr 2021 erfolgten Übernahme von 54,66% der Anteile der IZOBLOK S.A. durch die BEWI ASA eine Chance in der Effizienzsteigerung ihrer Beschaffungs- und Produktionsaktivitäten.

Mutterkonzern und Geschäftsleitung verabschieden gemeinsam die Jahresplanung. Im Ziel-Ist-Vergleich wird monatlich überprüft, ob die Prognosen erreicht werden.

Zu der Entwicklung des EBITDA nehmen wir in Kapitel 4.1 Stellung.

3. Personal

Allen Mitarbeitern danken wir für ihre Loyalität zum Unternehmen. Die erbrachten Leistungen sowie die vielfältigen Anstrengungen, die auch in schwierigen Zeiten die Wettbewerbsfähigkeit und das Ansehen der IZOBLOK GmbH weiter gefestigt und gesteigert haben, führten dazu, bestehende Arbeitsplätze zu sichern.

In der Gesellschaft waren durchschnittlich 171 Mitarbeiter (inkl. Auszubildende) beschäftigt.

Das Unternehmen verfügt über einen Betriebsrat.

Angaben zur Arbeitssicherheit für den Personalbericht zum 31.12.2023

Durch teilweise überarbeitete Sicherheitsstandards und die intensive Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen Arbeitsschutz, Instandhaltung und den Schichtleitern konnte die Strategie der Vermeidung von Arbeitsunfällen, arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren und den damit verknüpften Gefahren von Berufserkrankungen wirksam verfolgt werden.

Hiermit verbunden wurde auch bei den Verantwortlichen und Mitarbeitern eine Steigerung der Sensibilität für das Thema Arbeitssicherheit erreicht.

4. Geschäftsverlauf

4.1 Entwicklung der Ergebnissituation

Das Geschäftsjahr 2023 wurde wie auch im Vorjahr wesentlich durch die Auswirkungen des Ukraine Konfliktes bestimmt. Die Preissteigerungen für Energie und Material hatten einen negativen Einfluss auf die Ergebnissituation.

Das Rohergebnis betrug im Betrachtungszeitraum T€ 12.876 (T€ 7.869).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen mit T€ 2.927 (T€ 1.938) beinhalten im Wesentlichen Instandhaltungsaufwendungen, Mietaufwendungen und Lizenzgebühren.

Das EBITDA betrug im Betrachtungszeitraum T€ 1.973 (T€ 1.174) und lag damit über der Prognose von T€ -1.121.

Insgesamt weist die Gesellschaft für das Geschäftsjahr einen Jahresüberschuss von T€ 928 (T€ 498) aus.

4.2 Vermögens- und Finanzlage

Im Geschäftsjahr 2023 wurden insgesamt T€ 2.468 (T€ 559), überwiegend in Produktionseinrichtungen, investiert.

Das Vorratsvermögen belief sich zum Jahresende auf T€ 3.667 (T€ 4.019). Die Reduzierung resultiert überwiegend aus dem stichtagsbezogenen niedrigeren Bestand an Fertigerzeugnissen und Werkzeugen.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen T€ 2.315 (T€ 2.484). Die Forderungen aus L&L gegen verbundene Unternehmen betragen T€ 92 (T€ 237). Die sonstigen Vermögensgegenstände beliefen sich auf T€ 401 (T€ 148).

Die Guthaben bei Kreditinstituten betrugen T€ 1.793 (T€ 1.211). Ein Monitoring der Liquidität erfolgt im Rahmen des Planungsprozesses und in monatlichen Auswertungen.

Das Eigenkapital beträgt zum 31. Dezember 2023 T€ 4.666 (T€ 3.738). Das Unternehmen verfügt damit über eine Eigenkapitalquote in Höhe von 32%.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen T€ 5.041 (T€ 4.857). Sie setzen sich aus zwei Darlehen in Höhe von T€ 4.500 (T€ 4.481) und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 541 (T€ 376) zusammen. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt mittlerweile über zwei Darlehen der Genevad Holding AB, Solna/Schweden.

Die Verbindlichkeiten aus dem Liefer- und Leistungsverkehr betrugen T€ 2.454 (T€ 1.812).

Das Unternehmen war jederzeit in der Lage seinen finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.

5. Chancen- und Risikobericht

5.1 Risikomanagementsystem

Chancen und Risiken, die das Erreichen strategischer und operativer Pläne unterstützen bzw. gefährden können, werden als Ereignisse und Handlungen im Rahmen der Geschäftstätigkeit definiert. Diesen Herausforderungen wird mit dem Risikomanagement begegnet, welches integraler Bestandteil der operativen und strategischen Geschäftspolitik ist. Der Einfluss einzelner Märkte und Kunden auf die wirtschaftliche Situation des Unternehmens wird durch eine, unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten realisierte, selektive Auftragsvergabe und diversifizierte Kundenstruktur reduziert.

Das Instrumentarium zur Früherkennung, Steuerung und Überwachung im Rahmen der Controlling Systeme wird permanent weiterentwickelt, um durch Transparenz über die Stärken und Schwächen, Finanzdaten der Gesellschaft, Kunden-Projekte sowie Einzelprozesse, frühzeitig Potentiale und Risiken zu erkennen und in Steuerungsmaßnahmen umzusetzen.

Alle veranlassten operativen Maßnahmen werden bewertet, dokumentiert und in ihrem Fortschritt überwacht.

Das Chancen-Risikomanagement vollzieht sich in der IZOBLOK GmbH auf den Ebenen Geschäftsführung sowie Abteilungs- und Teamleiter. Neben diesen Kontrollmechanismen werden monatliche Plan-Ist-Vergleiche durchgeführt. Abweichungen werden analysiert, bewertet und korrigiert. Die quantitativen Produktivitäts- und Ergebnisdaten werden weiter detailliert, mit Maßnahmen hinterlegt und sodann bewertet. Dies erfolgt in Differenzierung von Serien- und Werkzeugergebnis hinsichtlich verschiedener GuV-, Bilanz-, Liquiditäts- und operativer Performancekriterien.

Das Unternehmen verfügt über ein durchgehendes IT-System mit Anbindung an Kunden und Lieferanten. Dieses steht unter dem übergeordneten Ziel, die Transparenz und Steuerbarkeit des Unternehmens weiter zu optimieren.

Als eher europäisch ausgerichtetes Unternehmen ist die IZOBLOK GmbH auch den gesamtwirtschaftlichen Risiken auf dem Weltmarkt ausgesetzt und kann sich schwerwiegenden Verwerfungen, beispielsweise bei politischen oder wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, nicht entziehen. Bei dem hohen Maß an Unsicherheit über die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung der meisten Industrieländer unterliegt das Unternehmen Risiken, deren Überwachung im Risikomanagementsystem implementiert sind. Durch den Aus- und Umbau leistungsfähiger Überwachungssysteme wird dem Einfluss solcher Risiken begegnet.

5.2 Chancen

Durch die seit 2017 erfolgte Integration in die IZOBLOK Group und die Übernahme von 55% der Anteile der IZOBLOK S.A. durch die BEWI ASA sieht die Geschäftsführung eine Chance in der Effizienzsteigerung ihrer Beschaffungs- und Produktionsaktivitäten. Zudem werden weitere positive Synergieeffekte sowie eine weitere Stärkung der Markt- und Wettbewerbsposition erwartet. Insbesondere auf dem Rohstoffmarkt können damit die Bedarfe gebündelt werden und dürften zu einer besseren Marktposition führen.

Die enorme Kostensteigerung für Energie und der zunehmende Druck zur Erreichung der Klimaziele birgt Chancen für das Unternehmen. Hierdurch werden auch kurze Transportwege und damit der Produktionsstandort Deutschland weiter in den Fokus rücken.

Im Jahr 2023 stieg die Zulassungszahl der Elektrofahrzeuge noch einmal an. Noch nie wurden so viele Elektrofahrzeuge in Deutschland neu zugelassen. Die Geschäftsleitung sieht diesen Wandel am Automobilmarkt als Chance. Die zunehmende Elektrifizierung der Fahrzeuge wird eher einen positiven Einfluss auf das EPP-Segment in der Automobilindustrie haben, da es sich bei EPP um ein sehr leichtes Material handelt und die Gewichtersparnis für die Elektromobilität von essenzieller Bedeutung ist.

Chancen sieht das Unternehmen insbesondere in der Umstrukturierung des Vertriebs und der damit verbundenen Generierung zusätzlicher Aufträge. So konnten im Geschäftsjahr 2023 Aufträge im Non-Automotive und Automotive Sektor von rund 75 Mio. Euro Umsatz generiert werden.

Die IZOBLOK GmbH wird ihre Anstrengungen im Bereich Kosten- und Qualitätsoptimierung fortsetzen, um die Wettbewerbsfähigkeit weiter zu steigern und so die selbst gesetzten Ziele zu erreichen.

Die Geschäftsführung wird diesen Prozess aktiv vorantreiben.

5.3 Risiken

Naturgemäß besteht eine starke Abhängigkeit als Automobilzulieferer von dem Erfolg und Misserfolg einer Carline sowie der gesamtkonjunkturellen Nachfragesituation nach PKW. Zusätzlich befindet sich das Unternehmen in einem preisgetriebenen Wettbewerbsumfeld. Die sich aus dem Markt ergebenden Personal-, Energie- und Materialkostensteigerungen lassen sich dadurch nicht unmittelbar in Preiserhöhungen gegenüber den Kunden der Automobilindustrie umsetzen. Nur durch intelligente Produkt- und Prozessoptimierungen wird das Unternehmen den Kostensteigerungen entgegnen können.

Die weitere Entwicklung der Verfügbarkeit und Preissteigerungen von Rohstoffen können jedoch einen negativen Einfluss auf die Umsatz- und Ergebnissituation haben. Außerdem befindet sich die IZOBLOK GmbH in einer starken Abhängigkeit vom C3-Index. Dieser befand sich im Geschäftsjahr jedoch auf einem sinkenden Niveau.

Die enorme Kostensteigerung für Energie und der zunehmende Druck zur Erreichung der Klimaziele birgt neben den genannten Chancen auch Risiken für das Unternehmen. Dies führt zu weiteren finanziellen Belastungen in der bereits angespannten Situation.

Zur systematischen Reduktion von Produkt- und Umweltschutzrisiken sowie zur Abdeckung der Zertifizierungsanforderungen der Automobilhersteller werden umfassende Maßnahmen der Qualitätssicherung, des Qualitätsmanagements sowie des Umweltmanagements getroffen.

Das Unternehmen ist nicht in Gerichts- oder Schiedsverfahren verwickelt, die einen erheblichen Einfluss auf die wirtschaftliche Lage des Unternehmens haben könnten. Auf Grund der Geschäftstätigkeit bestehen jedoch grundsätzlich auch Rechtsrisiken bezüglich Gewährleistungsansprüchen. Es sind keine - durch unser Unternehmen hervorgerufene - Umweltrisiken bekannt.

Die genannten Risiken können einen wesentlichen Einfluss auf die Finanz-, Ertrags- und Vermögenslage haben. Da wir aber davon ausgehen, dass sich die Lage normalisiert, schätzen wir diese als überschaubar ein. Dennoch verbleiben die Unsicherheiten hinsichtlich der anhaltenden angespannten Situation auf den Energie- und Rohstoffmärkten und der daraus resultierenden Folgen auf Wirtschaft und Gesellschaft.

6. Prognosebericht

Der Prognosebericht gibt die voraussichtliche Entwicklung der IZOBLOK GmbH für das kommende Geschäftsjahr 2024 aus Sicht der Geschäftsleitung wieder. Bedingt durch enorme Unsicherheiten hinsichtlich der anhaltenden weltweiten Auswirkungen des Ukraine- und Nahostkonfliktes und der daraus resultierenden Folgen auf Wirtschaft und Gesellschaft, ist eine genaue Prognose der Geschäftsentwicklung der IZOBLOK GmbH für das Geschäftsjahr 2024 jedoch nur erschwert möglich.

Die Geschäftsführung erwartet für das Geschäftsjahr 2024 vor allem durch die Diversifizierung der Kundenstruktur und Produkte sowie der Gewinnung neuer Automobilkunden eine Stabilisierung des Geschäfts. Die Umsatzerlöse werden mit etwa 35 Mio. Euro leicht über dem Vorjahresniveau erwartet. Trotz der negativen Auswirkungen des Ukraine Konfliktes und der immer noch hohen Energiepreise, wird ein positives EBITDA in Höhe von EUR 1,1 Mio. für 2024 prognostiziert.

Das ifo Institut hat seine Vorhersage für das deutsche Wirtschaftswachstum 2024 gekappt, von 1,4 % auf 0,9 %. Für 2025 erwartet es eine leichte Beschleunigung auf 1,3 %. "Unsicherheit verzögert derzeit die Erholung, da sie die Sparneigung der Konsument*innen erhöht und die Investitionsbereitschaft von Unternehmen und privaten Haushalten senkt." sagt ifo-Konjunkturchef Timo Wollmershäuser. Grundsätzlich seien aber die Weichen auf Erholung gestellt. Die Löhne stiegen kräftig, die Beschäftigung sei so hoch wie nie zuvor, damit kehre die Kaufkraft zurück und die gesamtwirtschaftliche Nachfrage sollte wieder zulegen. Zudem hätten wir die Höchststände beim Zinsniveau hinter uns gelassen. Der Preisauftrieb verlangsame sich. In der zweiten Jahreshälfte werde die Inflationsrate auf 2 Prozent erreichen. Hierzu trügen vor allem sinkende Energiepreise bei.[4]

Bei der Pkw-Inlandsproduktion erwartet der VDA für dieses Jahr nur eine Seitwärtsbewegung (±0 %; 4,1 Mio. Einheiten). Grund ist unter anderem die gesamtwirtschaftliche Schwäche. Eine erfreuliche Entwicklung ist bei der inländischen Produktion von Elektro-Pkw zu erwarten, die 2024 ein deutliches Plus in Höhe von 19 % (BEV: +25 %, PHEV: ±0 %) verzeichnen sollte. Bezüglich des Exports erwartet der VDA für 2024 einen leichten Anstieg um ein Prozent auf gut 3,1 Millionen Einheiten. Das entspricht einer Exportquote von 76 %.[5]

Die wirtschaftliche Entwicklung hängt im Wesentlichen von konjunkturellen Maßnahmen und vom Erfolg der Kunden der IZOBLOK GmbH und deren Unternehmensentscheidungen, insbesondere hinsichtlich des Produktionsstandortes, ab. Sollte sich im Rahmen der rollierenden Absatzplanung die Notwendigkeit für strukturelle Anpassungen ergeben, werden kurzfristig entsprechende Maßnahmen ergriffen.

Die Finanzierung ist derzeit durch die Genevad Holding AB, Solna/Schweden gesichert. Die Darlehen in Höhe von EUR 4,5 Mio. (Laufzeit bis 31. Dezember 2024) können jedoch teilweise bzw. bei Vertragsverletzungen durch die IZOBLOK GmbH in voller Höhe jederzeit fällig gestellt werden. Derzeit verfügt die Gesellschaft jedoch über ausreichend liquide Mittel und eine gute Ertragsprognose.

Vor diesem Hintergrund sieht die Geschäftsleitung die Finanzierung des Unternehmens und damit die Fortführung der Unternehmenstätigkeit für die nächsten zwölf Monate als gesichert an.

 

Ohrdruf, den 19. Februar 2024

IZOBLOK GmbH

Geschäftsführung

Jaroslaw Ciemniejewski

[1] https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1251/umfrage/entwicklung-des-bruttoinlandsprodukts-seit-dem-jahr-1991/, 31.01.2024

[2] https://de.statista.com/themen/112/inflation/ topicOverview, 30.01.2024

[3] https://www.ifo.de/fakten/2023-12-18/ifo-geschaeftsklimaindex-gefallen-dezember-2023, 18.12.2023

[4] https://www.ifo.de/pressemitteilung/2023-12-14/ifo-institut-kuerzt-prognose-fuers-wachstum-2024-auf-09-prozent, 14.12.2023

[5] https://www.kfz-betrieb.vogel.de/ernuechternde-prognose-fuer-2024-a-2de375251be6770739c880d5f4038ea3/ :~:text=Bez%C3%BCglich%20des%20Exports%20erwartet%20der,die%20USA%20von%20f%C3%BCnf%20Prozent., 31.01.2024

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeine Angaben

Die IZOBLOK GmbH hat ihren Sitz in Ohrdruf und ist eingetragen in das Handelsregister des Amtsgerichtes Jena (HRB 508966). Die IZOBLOK GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 und 4 HGB.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert zum Vorjahr fortgeführt.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch.

Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

B. Gliederung und Bewertung

Immaterielle Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (3 bis 20 Jahre; lineare Methode) vermindert. Geringwertige Anlagegüter mit einem Anschaffungswert bis zu € 800,00 werden im Jahr der Anschaffung als Aufwand erfasst.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten oder niedrigeren Zeitwerten, wobei für Lager- und Verwertungsrisiken Abschläge in angemessenem Umfang vorgenommen wurden.

Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Als Herstellungskosten sind die Einzelkosten zuzüglich eines angemessenen Zuschlages für die Material- und Fertigungsgemeinkosten angesetzt. Das Niederstwertprinzip wurde berücksichtigt.

Grundlage für die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse zu Herstellungskosten bilden die aus dem betrieblichen Rechnungswesen übernommenen kalkulatorischen Stückkosten, die auf der Basis der geplanten Normalbeschäftigung ermittelt worden sind. Die kalkulatorischen Stückkosten enthalten Materialeinzel- und -gemeinkosten, Fertigungseinzel- und -gemeinkosten sowie Sonderkosten der Fertigung.

Die geleisteten Anzahlungen sind ohne Umsatzsteuer ausgewiesen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Ferner wurde im Geschäftsjahr auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,00 % vorgenommen.

Flüssige Mittel wurden zum Nennwert bewertet.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen.

Das Eigenkapital ist zum Nennwert bilanziert.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verpflichtungen, bei denen von einer Inanspruchnahme ausgegangen wird. Sie sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden nicht gebildet.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bewertet.

Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht.

Die Vorjahreswerte sind im Anhang in Klammern dargestellt.

Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht.

C. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel (Bestandteil des Anhangs) dargestellt.

2. Forderungen

Es bestehen Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von € 91.731,40 (T€ 237), welche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betreffen.

Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

3. Rückstellungen

Die Rückstellungen betragen insgesamt € 1.074.394,40 (T€ 1.004).

Diese beinhalten Rückstellungen für Verpflichtungen im Personal- und Sozialbereich, fehlende Eingangsrechnungen, unterlassene Instandhaltungen für die ersten drei Monate des Geschäftsjahres, Jahresabschlusskosten inklusive Steuerberatung sowie eine pauschale Rückstellung für Gewährleistungen.

4. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von € 5.041.478,18 (T€ 4.857) beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 541.478,18 (T€ 376).

Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen.

Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich zudem wie folgt zusammen:

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
Verbindlichkeiten aus Steuern 264.812,73 299.200,09
Übrige sonstige Verbindlichkeiten 1.166.994,58 965.135,73
1.431.807,31 1.264.335,82

Alle Verbindlichkeiten haben bis auf die nachfolgend genannten eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Unter den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind solche mit einer Restlaufzeit von über einem bis fünf Jahren von € 56.417,80 (T€ 90). Unter den sonstigen Verbindlichkeiten sind solche mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr bis fünf Jahren von € 696.319,44 (T€ 321) und solche mit einer Restlaufzeit von über fünf Jahren mit € 28.391,51 (T€ 43).

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Rohergebnis

Das Rohergebnis betrug im Betrachtungszeitraum T€ 12.875.709,37 (T€ 7.869).

E. Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen für das Geschäftsjahr 2024 in Höhe von € 170.767,24 (T€ 119) und von € 199.404,15 (T€ 407) für die Folgejahre.

2. Mitarbeiter

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:

Durchschnittliche Mitarbeiterzahl 01.01.2023- 31.12.2023 01.05.2022- 31.12.2022
Gewerbliche Mitarbeiter 126 129
Angestellte 41 38
Auszubildende 4 3
Gesamt 171 168

3. Geschäftsführung

Geschäftsführer ist:

Jaroslaw Ciemniejewski, Gotha

4. Konzernkreis

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 geht in den zum 31. Dezember 2023 der BEWI ASA, Trondheim/Norwegen ein, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Dieser wird auf der Homepage der BEWI ASA veröffentlicht.

Der Konzernabschluss der IZOBLOK S.A., Chorzów/Polen, die den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, wurde zuletzt zum 30. April 2022 aufgestellt und wird wieder zum 31. Dezember 2023 aufgestellt werden.

5. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 3.166.089,38 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Ohrdruf, den 19. Februar 2024

IZOBLOK GmbH

Geschäftsführung

Jaroslaw Ciemniejewski

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 429.643,06 14.583,18 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.696.257,58 0,00 0,00 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 6.390.449,21 2.015.732,49 10.250,00 296.862,74
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.063.613,85 240.713,75 2.971,40 6.356,39
4. Geleistete Anzahlungen 62.817,48 196.889,63 -13.221,40 0,00
11.213.138,12 2.453.335,87 0,00 303.219,13
11.642.781,18 2.467.919,05 0,00 303.219,13
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 31.12.2023
EUR
Stand am 1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 444.226,24 313.354,59 33.075,47 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.696.257,58 542.388,63 63.276,65 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 8.119.568,96 3.897.332,99 389.685,46 278.519,17
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.300.942,61 2.616.485,35 202.226,97 6.356,39
4. Geleistete Anzahlungen 246.485,71 0,00 0,00 0,00
13.363.254,86 7.056.206,97 655.189,08 284.875,56
13.807.481,10 7.369.561,56 688.264,55 284.875,56
Buchwerte
Stand am 31.12.2023
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
Stand am 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 346.430,06 97.796,18 116.288,47
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 605.665,28 1.090.592,30 1.153.868,95
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.008.499,28 4.111.069,68 2.493.116,22
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.812.355,93 488.586,68 447.128,50
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 246.485,71 62.817,48
7.426.520,49 5.936.734,37 4.156.931,15
7.772.950,55 6.034.530,55 4.273.219,62

Beschlüsse

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der IZOBLOK GmbH, Ohrdruf, wurde am 29. August 2024 festgestellt.

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 97.796,19 116.288,48
II. Sachanlagen 5.936.734,37 4.156.931,15
6.034.530,56 4.273.219,63
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 3.667.334,57 4.018.858,85
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.807.862,44 2.869.798,06
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.792.671,55 1.211.114,24
8.267.868,56 8.099.771,15
C. Rechnungsabgrenzungsposten 462.008,06 458.840,23
14.764.407,18 12.831.831,01

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Kapitalrücklage 1.450.000,00 1.450.000,00
III. Gewinnvortrag 2.237.906,27 1.739.991,08
IV. Jahresüberschuss 928.183,11 497.915,19
4.666.089,38 3.737.906,27
B. Rückstellungen 1.074.394,40 1.004.182,91
C. Verbindlichkeiten 9.023.923,40 8.081.932,45
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 7.809,38
14.764.407,18 12.831.831,01

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

2023
EUR
5-12/2022
EUR
1. Rohergebnis 12.875.709,37 7.869.000,90
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 6.590.178,84 3.950.233,80
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 1.385.016,12 806.118,12
7.975.194,96 4.756.351,92
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 688.264,55 549.228,03
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.927.361,27 1.938.160,14
1.284.888,59 625.260,81
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 25,47 8,25
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 329.686,96 107.203,25
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 0,00
329.661,49 107.195,00
8. Ergebnis nach Steuern 955.227,10 518.065,81
9. Sonstige Steuern 27.043,99 20.150,62
10. Jahresfehlbetrag/-überschuss 928.183,11 497.915,19

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Zum Zwecke der Offenlegung wird der Jahresabschluss im Rahmen der Offenlegungserleichterungen nach § 326 ff. HGB gekürzt wiedergegeben. Der nachfolgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht:

An die IZOBLOK GmbH, Ohrdruf

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der IZOBLOK GmbH, Ohrdruf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der IZOBLOK GmbH, Ohrdruf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der in allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, 20. Februar 2024

RSM Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Hartmut Pfleiderer, Wirtschaftsprüfer

Ingo Reinelt, Wirtschaftsprüfer

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