Stammdaten

Register
Amtsgericht Darmstadt HRB 86879
Eingetragen
27.5.2008
Branche
Herstellung von MetallkonstruktionenHerstellung von Rohrform-, Rohrverschluss- und Rohrverbindungsstücken aus StahlBau von Industrieanlagen, außer Gebäuden
Gegenstand
Konstruktion, Fertigung und Montage im Bereich des Stahlbaus, insbesondere des Stahlhochbaus, des schlüsselfertigen Ausbaus und Brückenbaus.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Dirk Lehmann
seit 3.5.2023
Prokura
Michael Klier
seit 3.5.2023
Prokura
Tim Traiser
seit 30.8.2022
Prokura
Geschäftsführer
Thorsten Nicolay
seit 18.5.2021
Prokura
Stephan Langer
seit 11.2.2009
Prokura
Peter Dr. Schäfer
seit 9.6.2008
Prokura
Prokura
Andreas Schriewer
seit 9.6.2008
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
10.000.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

DONGES STEELTEC GmbH

Darmstadt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis 31. Dezember 2024

2024 2023
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 35.917.490,41 30.996.104,87
2. Erhöhung des Bestands an unfertigen Erzeugnissen 30.553.320,58 34.321.518,26
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0,00 19.864,11
4. Sonstige betriebliche Erträge 2.855.086,88 4.176.223,98
5. Gesamtleistung 69.325.897,87 69.513.711,22
6. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 22.106.286,37 20.657.177,92
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 26.253.219,08 29.912.144,38
7. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 12.651.711,60 11.360.687,73
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 2.592.711,89 2.387.810,03
davon für Altersversorgung EUR 30.985,91 (Vj. TEUR 33)
8. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.007.202,71 706.228,85
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 10.060.358,08 11.125.698,19
10. Summe betriebliche Aufwendungen 74.671.489,73 76.149.747,10
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 109.193,80 403.742,57
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 32.292,11 (Vj. TEUR 360)
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 410.812,69 111.584,90
davon an verbundene Unternehmen EUR 308.353,92 (Vj. TEUR 20)
davon aus Aufzinsung EUR 92.178,00 (Vj. TEUR 92)
13. Finanzergebnis -301.618,89 292.157,67
14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (Ertrag; Vorjahr Aufwand) -73.898,08 57.944,37
15. Ergebnis nach Steuern -5.573.312,67 -6.401.822,58
16. Sonstige Steuern 151.670,23 110.953,49
17. Jahresfehlbetrag -5.724.982,90 -6.512.776,07
18. Verlustvortrag (Vj: Gewinnvortrag) aus den Vorjahr -6.136.149,55 376.626,52
19. Vorabdividende an die Gesellschafterin 0,00 0,00
20. Bilanzverlust -11.861.132,45 -6.136.149,55

Anhang zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024

1. Allgemeine Hinweise

Gesellschaft

Gegenstand des Geschäftsbetriebs der DONGES STEELTEC GmbH ist die Konstruktion, Fertigung und Montage im Bereich des Stahlbaus, insbesondere des Stahlhochbaus, des schlüsselfertigen Ausbaus und des Brückenbaus.

Sitz der Gesellschaft ist Darmstadt, Mainzer Straße 55. Die Gesellschaft ist unter der Firma DONGES STEELTEC GmbH im Handelsregister von Darmstadt unter der HRB Nr. 86879 eingetragen.

Grundlage der Erstellung und Darstellungsmethode

Der Jahresabschluss der DONGES STEELTEC GmbH zum 31. Dezember 2024 wurde unter Beachtung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches und der ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Mit den Umsatzerlösen von 35.917 TEUR und der Bilanzsumme von 27.288 TEUR erfüllt die DONGES STEELTEC GmbH 2024 die Größenkriterien für eine mittelgroße Kapitalgesellschaft nach § 267 II, III HGB.

Bestimmte Davon-Angaben sind, soweit zulässig, im Anhang gemacht.

Konzernzugehörigkeit

Sämtliche Anteile der Gesellschaft wurden am Abschlussstichtag von der mutares Holding-14 GmbH, Bad Wiessee, gehalten. Die Gesellschafterin gehörte per 31. Dezember 2024 zum Konzernkreis der Mutares SE & Co. KGaA, München.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Mutares SE & Co. KGaA einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Aufgrund der Aufstellung und Offenlegung eines Konzernabschlusses nach IFRS, wie sie in der Europäischen Union anwendbar sind, von der Mutares SE & Co. KGaA ist die DONGES STEELTEC GmbH nach § 291 HGB von der Pflicht zur Aufstellung eines eigenen Konzernabschlusses befreit. Der Konzernabschluss der Mutares SE & Co. KGaA ist am Sitz der Muttergesellschaft beim Amtsgericht München unter HRB 250347 erhältlich sowie im elektronischen Bundesanzeiger einsehbar.

Die Offenlegung des Jahresabschlusses der Gesellschaft erfolgt nach Einreichung im elektronischen Bundesanzeiger.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Die für die Aufstellung des Jahresabschlusses angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert zum Vorjahr beibehalten.

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich der planmäßigen und außerplanmäßigen Abschreibungen bilanziert. Finanzierungskosten werden nicht als Teil der Anschaffungs- und Herstellungskosten angesetzt. Rabatte, Skonti oder Boni werden vom Kaufpreis abgezogen.

Die Herstellungskosten umfassen die handelsrechtlich aktivierungsfähigen Herstellungskosten mit Ausnahme von Verwaltungsgemeinkosten und Fremdkapitalzinsen.

Die Abschreibungszeiträume werden ausgehend von den in den steuerrechtlichen AfA- Tabellen angegebenen kürzesten Nutzungsdauern ermittelt, soweit nicht im Einzelfall Anhaltspunkte für eine abweichende betriebsindividuelle Nutzungsdauer vorliegen.

Entsprechend den steuerlichen Vorschriften werden geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von 150 EUR im Jahr des Zugangs als Aufwand erfasst; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als 150 EUR bis zu 1.000 EUR wurden bis zum 31.12.2017 in der Handelsbilanz aus Vereinfachungsgründen zu einem Sammelposten zusammengeführt und entsprechend den steuerlichen Vorschriften pauschaliert mit jeweils 20 % p. a. im Zugangsjahr und den vier darauffolgenden Jahren abgeschrieben. Ab 01.12.2018 wurde dieses Verfahren bei Neuinvestitionen und beim Altbestand auf Sofortabschreibung umgestellt.

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sind im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Finanzanlagen

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Bei voraussichtlich dauernder oder vorübergehender Wertminderung wird am Bilanzstichtag der niedrigere beizulegende Wert angesetzt.

Die DONGES STEELTEC GmbH ist die alleinige Gesellschafterin der Kalzip GmbH. Der Buchwert der Anteile an der Kalzip GmbH betrug zum 31.12.2024 15.100 TEUR.

Angaben zum Anteilsbesitz

Anteil am Kapital Eigenkapital Ergebnis
Währung % in EUR in EUR
Kalzip GmbH, Koblenz EUR 100 1.985.142* 2.961.448*
BFS GmbH, Darmstadt EUR 100 116.547,02** -1.806,71**

* Daten aus dem ungeprüften Jahresabschluss 2024, HGB
** Daten aus dem Jahresabschluss 2023, HGB

Angaben zu mittelbaren Beteiligungen

Name der mittelbaren Beteiligung Sitz Anteil am Kapital Eigenkapital in Ergebnis in
EUR(1) EUR(1)
Kalzip France S.A.S.(1) Ancerville/FR 100 % 133.519,54 31.743,63
Kalzip FZE(1) Dubai/AE 100 % 2.898.245,35 2.673.255,85
Kalzip Ltd.(1) Haydock/UK 100 % -459.122,25 93.262,56
Kalzip India Private Ltd.(1) Gurgaon/IN 100 % 3.763.116,29 455.254,64
Kalzip S.L.(1) Madrid/ES 100 % 121.813,71 10.460,26
Kalzip Asia PTE Ltd.(1) Singapur/SG 100 % 201.912,22 4.123,06
Kalzip Inc.(1) Michigan/US 100 % 47.132,48 6.231,31
Smart Curtain Wall S.A.(1) Madrid/ES 100 % 1.448.437,45 -2.406.779,29

(1) Die Daten zu Eigenkapital und Ergebnis entsprechen den vorläufigen Werten nach den Gruppenbilanzierungsvorschriften der Mutares SE & Co. KGaA, München, die gemäß den IFRS, wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind, zum 31.12.2024 ermittelt worden sind.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen werden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren Beschaffungsmarktpreis zum Bilanzstichtag bewertet. Die Bewertung wird nach der gewichteten Durchschnittsmethode vorgenommen.

Unfertige Erzeugnisse

In Bearbeitung befindliche Aufträge (Unfertige Erzeugnisse) werden nach den Vorgaben des Handelsgesetzbuches (HGB) mit den aktivierungsfähigen Herstellungskosten unter Berücksichtigung angemessener Teile der auf den Zeitraum der Fertigung entfallenden Gemeinkosten bewertet; Verwaltungsgemeinkosten sowie Fremdkapitalzinsen werden nicht berücksichtigt.

Auftragsverluste für angearbeitete Aufträge werden auf Einzelauftragsbasis durch verlustfreie Bewertung berücksichtigt, d.h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen.

Erhaltene Anzahlungen

Die erhaltenen Anzahlungen werden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt; nach Abrechnung der Lieferung oder Leistung wird der Betrag mit der Kundenforderung verrechnet.

Unter Ausübung des Ausweiswahlrechts nach § 266 HGB in Verbindung mit § 268 Abs. 5 S. 2 HGB, werden die erhaltenen Anzahlungen offen von den Vorräten abgesetzt. Übersteigen die erhaltenen Anzahlungen den Vorratsbestand vor Absetzung, wird der Differenzbetrag unter den Verbindlichkeiten ausgewiesen.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden mit ihren Anschaffungskosten abzüglich Wertberichtigungen für uneinbringlich eingeschätzte Forderungen ausgewiesen.

Die Wertberichtigungen setzen sich aus Einzelwertberichtigungen 5.212 TEUR (Vorjahr: 7.115 TEUR) und Pauschalwertberichtigungen 21 TEUR (Vorjahr: 20 TEUR) zusammen. Die Pauschalwertberichtigungen dienen zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen werden mit ihren Anschaffungskosten aktiviert. Am Bilanzstichtag bestehen Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 172 TEUR (Vorjahr: 5.303 TEUR). Diese betreffen vollständig Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (Vorjahr: 518 TEUR). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Sonstige Vermögensgegenstände

Der Ansatz der sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zu den Anschaffungskosten. Sämtliche sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Flüssige Mittel

Die flüssigen Mittel bestehen aus Guthaben bei Kreditinstituten sowie Barmitteln und werden zu Anschaffungskosten angesetzt.

Am Bilanzstichtag ggf. vorhandene Guthaben in Fremdwährung werden grundsätzlich zum Stichtagskurs in Euro umgerechnet.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten nach § 250 HGB wurden entsprechend zeitanteilig ermittelt und betragen 388 TEUR (Vorjahr: 305 TEUR).

Rückstellungen für Pensionen

Der Bilanzansatz wurde unter Anwendung der anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätze mittels der Projected-Unit-Credit-Methode (PUCM) ermittelt.

Der Rückstellungsbetrag gemäß der PUC-Methode ist definiert als der versicherungsmathematische Barwert der Pensionsverpflichtungen, der von den Mitarbeitern bis zum Stichtag gemäß Planformel und Unverfallbarkeitsregelung aufgrund ihrer bis dahin abgeleisteten Dienstzeiten erdient worden ist. Hierbei wird als Abzinsungszinssatz der von der Deutschen Bundesbank ermittelte und bekannt gegebene durchschnittliche Marktzinssatz der letzten zehn Jahre verwendet, der sich unter Anwendung des Vereinfachungswahlrechts gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt.

Der Rückstellungsbetrag ist unter Einbeziehung von Trendannahmen hinsichtlich der zukünftigen Anwartschafts- bzw. Rentenentwicklung sowie evtl. Fluktuationswahrscheinlichkeiten ermittelt worden. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die „Richttafeln 2018 G“ von Klaus Heubeck verwendet.

Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB zwischen der Bewertung der Pensionsrückstellungen mit dem verwendeten Rechnungszinssatz auf Basis des 10-Jahresdurchschnitts (1,90 %, Vorjahr: 1,83 %) und dem Rechnungszinssatz auf Basis des 7-Jahresdurchschnitts (1,96 %, Vorjahr: 1,75 %) führt im Geschäftsjahr 2024 erstmals zu einer Überdeckung, so dass die auf Basis des 10-Jahresdurchschnitts bilanzierten Pensionsrückstellungen um 57 TEUR höher ausfallen. Im Vorjahr ergab sich eine Unterdeckung in Höhe von 80 TEUR).

Steuerrückstellungen und Sonstige Rückstellungen

Rückstellungen werden in der Bilanz gebildet, wenn für das Unternehmen eine gesetzliche oder faktische Verpflichtung gegenüber Dritten aufgrund eines Ereignisses in der Vergangenheit besteht und es wahrscheinlich ist, dass die Erfüllung der Verpflichtung mit einem Abfluss von Ressourcen einhergeht. Die Bewertung erfolgt unter Beachtung vernünftiger kaufmännischer Beurteilungen angemessen in Höhe des voraussichtlich notwendigen Erfüllungsbetrags.

Sofern Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen, werden diese mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wird, abgezinst.

Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Verkaufsgeschäften werden mit dem entsprechenden Verpflichtungsüberhang aus voraussichtlichem Verkaufspreis und voraussichtlich entstehenden Kosten bewertet.

Der Bilanzbetrag der sonstigen Rückstellungen betrifft im Wesentlichen die Rückstellungen für Tantieme (1.153 TEUR), für Avalgebühren (361 TEUR), für Gleitzeitguthaben (354 TEUR), für Gewährleistung (284 TEUR) und für ausstehende Rechnungen (278 TEUR).

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden mit ihrem Erfüllungsbetrag erfasst. Es bestehen keine Pfandrechte für die Verbindlichkeiten.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen werden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert und betragen zum 31.12.2024 1.825 TEUR (Vorjahr: 339 TEUR). Davon entfallen 125 TEUR (Vorjahr: 339 TEUR) auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der Gesellschafterin mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die übrigen 1.700 TEUR entfallen auf erhaltene Darlehen von einer Tochtergesellschaft. Die Restlaufzeit der Darlehen ist größer als ein Jahr.

Sonstige Verbindlichkeiten

Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 300 TEUR (Vorjahr: 113 TEUR) werden mit ihrem Erfüllungsbetrag erfasst. Darin enthalten sind im Wesentlichen Steuerverbindlichkeiten mit 129 TEUR (Vorjahr: 103 TEUR).

Art der Verbindlichkeit

Restlaufzeit </= 1 Jahr Restlaufzeit über 1 Jahr Restlaufzeit > 5 Jahre 2024 Insgesamt
TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 8.016 0 0 8.016
(31.12.2023) (8.209) (0) (0) (8.209)
Neg. Differenz Vorräte + unfertige Erzeugnisse./. erhaltene Anzahlungen 9.128 0 0 9.128
(31.12.2023) (6.024) (0) (0) (6.024)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 125 1.700 0 1.825
(31.12.2023) (339) (0) (0) (339)
Sonstige Verbindlichkeiten 300 0 0 300
(31.12.2023) (113) (0) (0) (113)
17.570 1.700 0 19.270
(14.685) (0) (0) (14.685)

Latente Steuern

Unter Anwendung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 HGB wird auf den Ansatz des Überhangs der aktiven über die passiven latenten Steuern verzichtet.

Der verwendete Steuersatz zur Beurteilung des Aktivüberhangs beträgt 31,890 %. Die temporäre Differenz beträgt 897 TEUR und resultiert aus erworbener EDV-Software (-16 TEUR), Rückstellungen für Pensionen (-876 TEUR), Jubiläumsrückstellungen (-2 TEUR) und Rückstellungen für Prozesskosten (-3 TEUR).

Es sind steuerliche Verlustvorträge aus den Vorjahren vorhanden. Die Verlustvorträge zum 31.12.2024 betragen gem. vorläufiger Berechnung für die Körperschaftsteuer 36.003 TEUR und für die Gewerbesteuer 30.315 TEUR.

Umsatzerlöse

Bei langfristigen Fertigungsaufträgen erfolgt die Umsatzrealisierung durch Abnahme der entsprechenden (Teil-)Leistung durch den Kunden.

Die Umsatzerlöse verteilen sich wie folgt auf die Vertriebsbereiche:

DONGES STEELTEC GmbH 2024 2023
TEUR TEUR
Brückenbau 29.745 21.124
Hochbau 5.479 9.199
Sonstige 693 674
Summe 35.917 30.996

Von den Umsatzerlösen wurden etwa 24.336 TEUR (Vorjahr: 1.096 TEUR) im Ausland erzielt, es handelt sich um Umsatzerlöse aus Brückenbau im europäischen Ausland. Die übrigen Umsatzerlöse wurden im Inland erzielt.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 2.855 TEUR (Vorjahr: 4.176 TEUR) betreffen im Wesentlichen Erträge mit verbundenen Unternehmen (733 TEUR) sowie periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Einzelwertberichtigungen (1.604 TEUR), periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (340 TEUR) und periodenfremde Erträge aus der Ausbuchung von verjährten Verbindlichkeiten (11 TEUR).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Im Geschäftsjahr 2024 sind sonstige periodenfremde Aufwendungen in Höhe von etwa 68 TEUR (Vorjahr: 498 TEUR) entstanden. Diese sind aufgrund einer nachträglichen Verpflichtung im Rahmen des Verkaufs der Group Oyj, Finnland, im Jahr 2022 entstanden.

Zinsergebnis

Das Zinsergebnis beträgt -302 TEUR. Darin sind Aufwendungen in Höhe von 308 TEUR und Erträge in Höhe von 32 TEUR aus Darlehen mit verbundenen Unternehmen, Erträge aus Verzugszinsen in Höhe von 74 TEUR, sonstige Zinserträge in Höhe von 3 TEUR sowie Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensions- und Jubiläumsrückstellungen in Höhe von 92 TEUR und sonstige Zinsaufwendungen in Höhe von 10 TEUR enthalten.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Im Geschäftsjahr 2024 ergab sich bei den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ein Ertrag in Höhe von 74 TEUR aus der Erstattung von gezahlter Körperschaftsteuer aus Vorjahren für die Betriebsstätte in Österreich. Im Vorjahr wurde hier ein Aufwand i. H. v 58 TEUR ausgewiesen.

3. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse

Es bestehen Haftungsverhältnisse aus der gesamtschuldnerischen Mithaftung bei Arbeitsgemeinschaften in der Rechtsform von BGB-Gesellschaften in Höhe von 612,0 Mio. EUR (Vorjahr 663,6 Mio. EUR). Nach unseren Erkenntnissen werden die zugrunde liegenden Verpflichtungen von den jeweiligen Gesellschaftern der Arbeitsgemeinschaften erfüllt; mit einer Inanspruchnahme ist nicht zu rechnen.

Am 12. März 2024 hat die Gesellschaft eine Patronatserklärung an die unmittelbare Tochtergesellschaft Kalzip GmbH, Koblenz, erteilt, welche auf einen Betrag von TEUR 2.370 limitiert ist. Auswirkungen auf die Vermögens -, Finanz- und Ertragslage haben sich bis zum jetzigen Zeitpunkt nicht ergeben. Die Geschäftsführung geht aufgrund der verbesserten wirtschaftlichen Situation der Kalzip davon aus, dass auch künftig nicht mit einer Inanspruchnahme hieraus zu rechnen ist.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Angaben zu außerbilanziellen Geschäften

Aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen resultieren zum Bilanzstichtag Gesamtverpflichtungen von 12.478 TEUR und entfallen zum größten Teil auf die Miete für die Mainzer Straße 55 (2.413 TEUR jährlich). Der Gesamtbetrag entfällt auf die Jahre 2025 bis 2030.

Für alle vorgenannten Transaktionen besteht jeweils ein ausgewogenes, in der Ausgestaltung marktübliches Verhältnis von Chancen und Risiken. Bei den vorgenannten Transaktionen steht nicht die Finanzierung im Vordergrund, sondern die Inanspruchnahme von Dienstleistungen wie z.B. die Sicherung von Verladekapazitäten oder das Fuhrparkmanagement im Bereich der Dienstwagen.

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Es wurden keine wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen oder Personen abgeschlossen, die nicht mittel- oder unmittelbar in hundertprozentigem Anteilsbesitz der Mutares SE & Co. KGaA stehen und in den Konzernabschluss der Mutares SE & Co. KGaA einbezogen werden.

Beschäftigte

Die durchschnittliche Anzahl der beschäftigten Arbeitnehmer (§ 267 Abs. 5 HGB) setzt sich wie folgt zusammen:

DONGES STEELTEC GmbH 2024 2023
Angestellte 108 104
Gewerbliche Arbeitnehmer 76 75
Arbeitnehmer gesamt 184 179

Geschäftsführungsorgan

Dr.-Ing. Wolf-Eduard Cornelius, (Geschäftsführer, ehemals Vorstand Mutares AG)

Herr Dr.-Ing. Wolf-Eduard Cornelius übt seine Geschäftsführertätigkeit für die Gesellschaft hauptberuflich aus.

Unter Anwendung des Wahlrechts nach § 286 Abs. 4 HGB unterbleiben die Angaben über die Gesamtbezüge der Geschäftsführung.

Für Pensionsverpflichtungen gegenüber ehemaligen Mitgliedern der Geschäftsführung sind zum 31.12.2024 ca. 1,9 Mio. EUR zurückgestellt. Es wurden laufende Pensionen in Höhe von TEUR 65 an diese Personengruppe ausgezahlt.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten sind, haben sich nicht ergeben.

Sonstiges

Der Krieg in der Ukraine, der am 24. Februar 2022 begann, hat den Geschäftsverlauf der DONGES STEELTEC GmbH absatzseitig bis zum heutigen Tage nicht wesentlich beeinflusst. Beschaffungsseitig ergaben sich jedoch hieraus jedoch Auswirkungen durch erhöhte Stahlpreise. Die Entwicklungen vor Ort werden von der Geschäftsführung weiterhin intensiv beobachtet, um frühzeitig ggf. entstehende Auswirkungen erkennen und abfedern zu können. Die Geschäftsführung der DONGES STEELTEC GmbH geht von einer gesicherten Liquiditätssituation für das Jahr 2025 und somit von der Unternehmensfortführung aus. Für weitere Ausführungen zur Liquidität wird auf den Prognosebericht im Lagebericht verwiesen.

Vorschlag der Geschäftsführung über die Verwendung des Ergebnisses

Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, den Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 5.724.982,90 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Darmstadt, 11. Juli 2025

Dr. Ing. Wolf-Eduard Cornelius

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis 31. Dezember 2024

1. Unternehmensentwicklung und Rahmenbedingungen

Allgemeine Hinweise

Die DONGES STEELTEC GmbH ist mit Konstruktion, Fertigung und Montage in den Bereichen Brückenbau sowie Stahlhochbau tätig und ist somit ein Marktteilnehmer im deutschen Stahlbau.

Dabei konzentriert sich das Unternehmen im Wesentlichen auf technisch anspruchsvolle Projekte. Derzeit größter Absatzmarkt ist Deutschland. Darüber hinaus bestehen für Einzelprojekte weltweite Absatzchancen.

Rahmenbedingungen

Das Bruttoinlandsprodukt ist in Deutschland als größte Volkswirtschaft Europas im Jahr 2024 um 0,2 % zurückgegangen. Die zunehmende Konkurrenz für die deutsche Exportwirtschaft auf wichtigen Absatzmärkten, hohe Energiekosten, ein hohes Zinsniveau und unsichere wirtschaftliche Aussichten führten zu dem Rückgang.1

Die Rohstahlproduktion in Deutschland ist im Jahr 2024, nach dem Rückgang im Jahr 2023, wieder gestiegen. Mit 37,2 Mio. Tonnen lag der Anstieg bei 5,2 % im Vergleich zum Vorjahr.2

Die deutsche Bauwirtschaft beendete das Jahr 2024 bei 1,77 Mio. t im konstruktiven Stahlbau (Vorjahr: 1,87 Mio. t) und verzeichnet somit einen leichten Gesamtproduktionsrückgang von 5,5 % im Vergleich zum Jahr 2023.3

Die Stahlbaubranche hat im Jahr 2024 in den Teilbereichen Brückenbau (-2,0 % ggü. 2023) und Stahlhochbau (-5,7 % ggü. 2023) jeweils einen leichten Rückgang realisiert.4

Die Entwicklung bleibt weiterhin aber insgesamt schwer abschätzbar und steht im Bereich der Infrastruktur unter dem Vorbehalt einer unveränderten Ausgabenpolitik der Öffentlichen Hand sowie der Investitionsbereitschaft privater Unternehmen. Bereits vor Ausbruch der COVID-19-Pandemie im Frühjahr 2020 und dem Beginn des Kriegs in der Ukraine im Februar 2022 befand sich die Stahlbaubranche in einem herausfordernden Wettbewerbsumfeld mit hohem Preisdruck, was sich nun nochmal verschärfen kann. Durch die geplanten staatlichen Ausgabenprogramme im Bereich der Infrastruktur5 werden sich für die DONGES STEELTEC GmbH in den kommenden Jahren voraussichtlich ebenfalls Opportunitäten ergeben.

1 Vgl. Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 019 zum Bruttoinlandsprodukt 2024 v. 15.01.2025.
2 Vgl. Wirtschaftsvereinigung Stahl, Rohstahlproduktion in Deutschland 2024.
3 Vgl. Produktionserhebung des Statistischen Bundesamts im verarbeitenden Gewerbe für 2024 und 2023, Auswertungen für den konstruktiven Stahlbau.
4 Vgl. Produktionserhebung des Statistischen Bundesamts im verarbeitenden Gewerbe für 2024 und 2023, Auswertungen für den konstruktiven Stahlbau.

Preisrisiken versucht die DONGES STEELTEC GmbH wie in den vergangenen Jahren durch entsprechende Rahmenvereinbarungen mit Stahllieferanten zu minimieren bzw. auch in der Anbahnungsphase mit den Kunden in Form sogenannter Preisgleitklauseln zu berücksichtigen.

Die Volatilität bei der Nachfrage und den Einkaufspreisen hat sich wie erwartet auch in 2024 fortgesetzt. Im bisherigen Geschäftsverlauf in 2025 haben sich die Einkaufspreise auf einem hohen Niveau etwas stabilisiert. Die DONGES STEELTEC GmbH rechnet hier mit einer sich fortsetzenden Seitwärtsbewegung.

5 Vgl. bundesrat.de, Bundesrat macht Weg frei für Sondervermögen und Lockerung der Schuldenbremse, 21.03.2025.

Geschäftsentwicklung

Wesentliche Kennzahlen der DONGES STEELTEC GmbH zeigt die nachfolgende Tabelle:

DONGES STEELTEC GmbH 2024 2023
TEUR TEUR
Umsatz (im Geschäftsjahr) 35.917 30.996
Betriebsleistung 1) (im Geschäftsjahr) 66.471 65.337
Auftragseingang (im Geschäftsjahr) 29.993 129.223
Auftragsbestand (kumuliert) 345.993 351.346

1) Definiert als Summe aus Umsatzerlösen, Bestandsveränderung an unfertigen Erzeugnissen und unfertigen Leistungen und aktivierte Eigenleistungen.

Für das Geschäftsjahr 2024 hatte die DONGES STEELTEC GmbH nach vorläufigen Zahlen eine Betriebsleistung von 66,5 Mio. EUR erwartet, was entsprechend auch eingetreten ist.

Das Ergebnis vor Steuern lag mit -5,6 Mio. EUR auf dem Niveau der im Vorjahresabschluss dargestellten vorläufigen Zahlen aus dem Vorjahr (-5,7 Mio. EUR).

Die durchschnittliche Anzahl der Anstellungsverhältnisse (Angestellte und gewerbliche Arbeitnehmer), abweichend zur Angabe im Anhang inklusive Geschäftsführung und Auszubildenden (in 2024 durchschnittlich 16), entwickelte sich im Vorjahresvergleich wie folgt:

DONGES STEELTEC GmbH 2024 2023
Anstellungsverhältnisse (im Jahresdurchschnitt) 200 195

Durch Eintritte im Angestelltenbereich und im gewerblichen Bereich hat sich die Anzahl der Anstellungs- und Arbeitsverhältnisse zum Geschäftsjahresende auf 207 (Vorjahr: 198) erhöht. Die Zahl der Auszubildenden betrug zum Geschäftsjahresende 18 (Vorjahr: 18). Im Geschäftsjahr 2024 wurden keine Abfindungen gezahlt (Vorjahr: 31 TEUR).

Entwicklung des Vertriebsbereichs Brückenbau

DONGES STEELTEC GmbH 2024 2023
TEUR TEUR
Umsatz (im Geschäftsjahr) 29.745 21.124

Durch lange Projektlaufzeiten in Verbindung mit der nach deutschem Handelsgesetzbuch (HGB) anzuwendenden Bilanzierungsmethodik („Completed-Contract-Methode“) ergeben sich regelmäßig signifikante Schwankungen im Periodenumsatz.

Gegenüber dem Geschäftsjahr 2023 ergab sich für 2024 ein Anstieg des Umsatzes, der durch die Abnahme von einigen mittelgroßen Aufträgen begründet wird. Zahlreiche Großprojekte im Brückenbau weisen zum Ende des Geschäftsjahres 2024 einen fortgeschrittenen Bearbeitungsstand auf, was entsprechend zu einer Erhöhung der unfertigen Erzeugnisse geführt hat.

Entwicklung des Vertriebsbereichs Hochbau

DONGES STEELTEC GmbH 2024 2023
TEUR TEUR
Umsatz (im Geschäftsjahr) 5.479 9.199

Neben dem klassischen Hallenbau konzentriert sich der Vertriebsbereich Hochbau auf technisch anspruchsvolle Großprojekte, die zum Teil am Ende des Geschäftsjahres 2024 noch nicht fertiggestellt waren. Gegenüber dem Geschäftsjahr 2023 ergab sich für 2024 ein geringeres Umsatzniveau, da nur wenige Projekte abgerechnet werden konnten. Zahlreiche Großprojekte im Hochbau weisen zum Ende des Geschäftsjahres 2024 einen fortgeschrittenen Bearbeitungsstand auf.

Neben den dargestellten Umsätzen in den Geschäftsbereichen Brückenbau und Hochbau wurden im Geschäftsjahr 2024 auch noch etwa 693 TEUR sonstige Umsatzerlöse im Wesentlichen durch Schrotterlöse für Verschnitt sowie Konzernerlöse aus für Tochtergesellschaften erbrachte Managementleistungen erzielt.

2. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Ertragslage

Die Betriebsleistung (Umsatzerlöse + Bestandsveränderung + andere aktivierte Eigenleistungen) ist gegenüber dem Vorjahr um rd. 1,1 Mio. EUR gestiegen. Die gestiegene Betriebsleistung ggü. dem Vorjahr spiegelt den hohen Fertigstellungsgrad im Vergleich zum Vorjahr wider. Der Umsatzanstieg resultiert aus dem langfristigen Auftragsgeschäft, da einige mittelgroße Projekte aus dem Auftragsbestand im Geschäftsjahr 2024 abgerechnet werden konnten.

Die im Vergleich zum Vorjahr gesunkenen sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 2,9 Mio. EUR (Vorjahr: 4,2 Mio. EUR) resultieren mit 0,7 Mio. EUR aus Weiterbelastungen an die Beteiligungsgesellschaften der DONGES STEELTEC GmbH, hauptsächlich aus den Beratungsleistungen der Gesellschafterin für die Donges Group, die der DONGES STEELTEC GmbH berechnet und dann an die Beteiligungsgesellschaften weiterbelastet werden. Weitere Erträge ergeben sich mit ca. 1,6 Mio. EUR aus der Auflösung von Einzelwertberichtigungen im Rahmen der Projektbewertung von schlussgerechneten Aufträgen, mit ca. 0,3 Mio. EUR aus der Auflösung von Rückstellungen sowie mit ca. 0,3 Mio. EUR aus sonstigen Erträgen.

Das Betriebsergebnis (EBIT, Ergebnis nach Beteiligungsergebnis und vor Steuern und Zinsen) für das Geschäftsjahr 2024 beträgt -5,3 Mio. EUR, im Vergleich zu -6,6 Mio. EUR im Vorjahr. Durch die Umsatzsteigerung bei einigen Projekten und der damit einhergehenden Ergebnisrealisierung konnte das Betriebsergebnis im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden. Verschobene Fertigungsstarts bei einigen Großprojekten führten jedoch wie im Vorjahr zu einer vorübergehenden Unterauslastung der Kapazitäten und damit zu Einbußen beim operativen Ergebnis.

Unter Berücksichtigung der Bestandsveränderungen beträgt die Materialintensität rd. 73 % (Vorjahr: rd. 77 %). Das Preisniveau beim Material und Fremdleistungen ist grundsätzlich nach wie vor hoch. Erfolgreiche Fremdvergaben bei den bezogenen Leistungen führen insgesamt zu einer Verbesserung der Materialintensität. Insgesamt sind im Vergleich zum Vorjahr die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe gestiegen. Die bezogenen Leistungen dagegen haben sich im Vergleich zum Vorjahr verringert. Erklären lässt sich dies mit einer Erhöhung der Fertigungsleistung und dem benötigten Einsatz von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen, da einige Projekte zunächst in der Fertigung hergestellt werden müssen. Zudem hat sich die Baustellentätigkeit im Vergleich zum Vorjahr, bedingt durch die zunächst notwendige Produktion, verringert, wodurch die bezogenen Leistungen insgesamt geringer sind als im Vorjahr.

Die Personalaufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Die Tariferhöhung zum 01.01.2024 sowie der Anstieg der Mitarbeiterzahl waren hierfür maßgeblich. Demnach beträgt der Personalaufwand im Geschäftsjahr 2024 ca. 15,2 Mio. EUR gegenüber ca. 13,7 Mio. EUR im Vorjahr.

Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen auf 10,1 Mio. EUR (Vorjahr: 11,1 Mio. EUR) resultiert aus mehreren Effekten. Im Wesentlichen sind die Beratungsleistungen der Gesellschafterin im Vergleich zum Jahr 2023 um ca. 0,9 Mio. EUR gesunken. Während die übrigen Beratungskosten ebenfalls gesunken sind (-0,6 Mio. EUR ggü. Vorjahr), sind die Bürgschaftskosten u. a. aufgrund der Ausweitung des für die Anforderung von erhaltenen Anzahlungen notwendigen Bürgschaftsrahmens um 0,4 Mio. EUR ggü. Vorjahr gestiegen. Hauptsächlich bedingt durch den im Vorjahresvergleich höheren Umsatz ist die Umsatzrentabilität, bei einem Jahresfehlbetrag von 5,7 Mio. EUR, gegenüber dem Vorjahr um 5,1 %-Punkte auf -15,9 % gestiegen. Die Umsatzrentabilität berechnet sich als Relation von Jahresüberschuss und Umsatz.

Das Zinsergebnis verschlechterte sich um 0,6 Mio. EUR auf -0,3 Mio. EUR aufgrund von per Saldo höheren Zinsaufwendungen für erhaltene Darlehen von einer Tochtergesellschaft sowie für Darlehen von der Gesellschafterin. Im Zinsergebnis sind 0,1 Mio. EUR sonstige Zinserträge aus erhaltenen Verzugszinsen enthalten.

Das Ergebnis vor Einkommen- und Ertragsteuern sowie sonstigen Steuern (EBT) im Geschäftsjahr 2024 beträgt -5,6 Mio. EUR, nach einem Ergebnis in Höhe von -6,3 Mio. EUR im Geschäftsjahr 2023. Der Jahresfehlbetrag im Geschäftsjahr 2024 beträgt 5,7 Mio. EUR nach einem Jahresfehlbetrag von 6,5 Mio. EUR im Vorjahr. Unter anderem aufgrund von verschobenen Fertigungsstarts bei Bestandsprojekten mit entsprechenden Auswirkungen auf die Auslastung sowie ausstehenden Abnahmen und damit ausstehenden Umsatz- und Ergebnisbeiträgen ist das dargestellte Ergebnis erzielt worden. Die Eigenkapitalrentabilität wird aufgrund eines negativen Eigenkapitals und eines Jahresfehlbetrags nicht ausgewiesen. Im Vorjahr betrug diese -166,3 %.

Finanzlage

Der Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt -2,4 Mio. EUR (Vorjahr: -5,9 Mio. EUR). Der Mittelabfluss resultiert im Wesentlichen aus der Verlustsituation. Teilweise kompensiert wurde dies durch Zuflüsse aus erhaltenen Anzahlungen für die Projekte, wodurch der Mittelabfluss aufgrund des negativen Jahresergebnisses etwas aufgefangen werden konnte.

Die Mittelzuflüsse aus Investitionstätigkeit belaufen sich auf ein Gesamtvolumen von 3,2 Mio. EUR (Vorjahr: -6,5 Mio. EUR). Im Vorjahr waren noch Mittelabflüsse aus dem Kauf der Kalzip GmbH von der FDT Flachdach Technologie GmbH vor dem Verkauf der FDT Flachdach Technologie GmbH sowie Mittelzuflüsse aus dem Verkauf der FDT Flachdach Technologie GmbH enthalten. Der Mittelzufluss in 2024 ergibt sich aus der Rückzahlung von Konzernforderungen vermindert um Mittelabflüsse für Investitionen in das Sachanlagevermögen.

Der Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit beträgt +1,7 Mio. EUR (Vorjahr: +11,1 Mio. EUR). Der Mittelzufluss resultiert aus einer Darlehensaufnahme von einer Tochtergesellschaft.

Aufgrund der oben dargestellten Mittelzuflüsse hat sich der Finanzmittelbestand um 2,5 Mio. EUR auf 3,7 Mio. EUR erhöht.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme beträgt 27,3 Mio. EUR (Vorjahr: 28,2 Mio. EUR).

Im Anlagevermögen ohne Finanzanlagen haben sich Investitionen von 1,5 Mio. EUR sowie gegenläufig Abschreibungen von 1,0 Mio. EUR ausgewirkt. Die Investitionen ins Sachanlagevermögen betreffen neben den Maschinen und der Betriebs- und Geschäftsausstattung die Soft- und Hardware.

Der Anlagennutzungsgrad, der das Verhältnis der gesamten Abschreibung auf das Sachanlagevermögen zu den historischen Anschaffungskosten des Sachanlagevermögens widerspiegelt, liegt bei 76 % (Vorjahr: 79 %).

Die Anlagendeckung, das heißt die Relation von Eigenkapital und langfristigem Fremdkapital zum Anlagevermögen inkl. Finanzanlagen, hat sich zum 31.12.2024 von 50 % auf 27 % reduziert, was im Wesentlichen durch das negative Eigenkapital entstanden ist.

Die Finanzanlagen betragen zum 31.12.2024 15,1 Mio. EUR (Vorjahr: 15,1 Mio. EUR) und betreffen vollständig Beteiligungen im Mutares-Konzern.

Das Umlaufvermögen beträgt 6,6 Mio. EUR (Vorjahr: 9,8 Mio. EUR). Der Rückgang ergibt sich im Wesentlichen durch die Vereinnahmung von Forderungen gegen verbundene Unternehmen (Darlehen, Rückforderungsanspruch aus gezahlter Vorabausschüttung in 2022 sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen). Der Überhang der projektbezogenen erhaltenen Anzahlungen ist zum 31.12.2024 auf 9,1 Mio. EUR gestiegen (Vorjahr: 6,0 Mio. EUR). Der Überhang wird wie im Vorjahr unter den Verbindlichkeiten als erhaltene Anzahlungen ausgewiesen.

Zum Bilanzstichtag ergibt sich ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag i. H. v. 1,8 Mio. EUR (Vorjahr positives Eigenkapital: 3,9 Mio. EUR). Entsprechend ergibt sich eine negative Eigenkapitalquote von -6,6% (Vorjahr positiv mit 13,8%)

Im langfristigen Fremdkapital sind Pensionsverpflichtungen sowie Rückstellungen für Jubiläumszusagen enthalten.

Das kurzfristige Fremdkapital beläuft sich auf 22,3 Mio. EUR (Vorjahr: 19,2 Mio. EUR). Der Anstieg ergibt sich im Wesentlichen aus dem gestiegenen Überhang der projektbezogenen erhaltenen Anzahlungen.

Leistungsindikatoren

Bedeutsame finanzielle Leistungsindikatoren

Zu den bedeutsamen finanziellen Leistungsindikatoren der DONGES STEELTEC GmbH zählen die Betriebsleistung (Umsatzerlöse + Bestandveränderungen + andere aktivierte Eigenleistungen) sowie das Jahresergebnis vor Steuern.

Die Betriebsleistung in 2024 liegt bei etwa 66,5 Mio. EUR und konnte damit aufgrund des Starts bei einigen Großprojekten gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Dennoch konnten insgesamt nur wenige Projekte abgerechnet werden, sodass die teilweisen sehr erfreulichen Ergebnisbeiträge aus den Aufträgen noch nicht realisiert werden konnten. Durch die, ähnlich wie im Geschäftsjahr 2023, verschobenen Fertigungsstarts bei Bestandsprojekten ist es zu Einbußen beim operativen Ergebnis gekommen. Aus den oben genannten Gründen wurde ein negatives Jahresergebnis in Höhe von etwa 5,7 Mio. EUR erzielt.

Zur prognostizierten Entwicklung im Geschäftsjahr 2025 verweisen wir auf die Ausführungen im Prognosebericht.

Weitere nicht-finanzielle Leistungsindikatoren

Neben den finanziellen Leistungsindikatoren spielen auch nachfolgend aufgeführte nichtfinanzielle Leistungsindikatoren eine wichtige Rolle für den Unternehmenserfolg der DONGES STEELTEC GmbH.

Als nichtfinanziellen Leistungsindikator sieht die Geschäftsführung der DONGES STEELTEC GmbH die Fluktuationsrate der Mitarbeiter an, die die Mitarbeiterzufriedenheit zum Ausdruck bringt. Diese lag im Geschäftsjahr 2024 bei ca. 3,0 % (im Vorjahr ca. 6,2 %). Die Krankenquote, sofern sie als ein Faktor der Mitarbeiterzufriedenheit betrachtet werden kann, lag mit 6,3 % im Jahresdurchschnitt 2024 (im Vorjahr durchschnittlich 7,1 %) auf einem etwas geringeren Niveau als im Vorjahr.

Für die Geschäftsführung der DONGES STEELTEC GmbH spielen darüber hinaus Motivation, langfristige Anstellungsverhältnisse und Qualifizierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die zentrale Rolle für den Unternehmenserfolg. Hierfür erfolgen regelmäßig Qualifizierungsmaßnahmen.

Zudem haben für die DONGES STEELTEC GmbH als ein im Stahlbau tätiges Unternehmen die Sicherheit am Arbeitsplatz und der Schutz der Gesundheit oberste Priorität. Ausdruck findet dies in hohen Standards hinsichtlich des Arbeitsschutzes und der Gesundheit. Im Rahmen von Sicherheitsunterweisungen finden regelmäßig Schulungen von arbeitssicherheitsrelevanten Sachverhalten statt. Zudem sind beispielsweise regelmäßige Schweißerprüfungen abzulegen, die neben der fachlichen Qualität auch die Arbeitssicherheit sicherstellen sollen.

Im Rahmen einer Unfallstatistik wird neben der Unfallhäufigkeit, d. h. der Anzahl der Todesfälle (0 im Jahr 2024) und der Unfälle mit Ausfallzeiten von 1 Tag und länger, auch die Ereignishäufigkeit, d. h. die Anzahl der meldepflichtigen Ereignisse gemessen. Die Kennzahlen beziehen sich auf jeweils 200.000 angefallene erbrachte Arbeitsstunden. Die Unfallhäufigkeit im Jahr 2024 lag bei 7,07 Ereignissen (Vorjahr: 11,62) und die Ereignishäufigkeit bei 0,64 Ereignissen (Vorjahr: 2,05).

Für die DONGES STEELTEC GmbH als Teil der Donges Group ist Ziel des unternehmerischen Handelns ökonomisch, ökologisch und sozial verantwortlich zu agieren. Die DONGES STEELTEC GmbH hat sich deshalb zu nachhaltigem und gesellschaftlich verantwortlichem Wirtschaften, zum Schaffen von sicheren und gesunden Arbeitsbedingungen sowie zur Förderung kontinuierlicher Fortschritte in den Bereichen Sicherheit, Gesundheit und Umwelt verpflichtet.

Als Unternehmen mit zahlreichen Lieferanten- und Kundenbeziehungen ist das ethisch ausnahmslos einwandfreie Verhalten gegenüber Geschäftspartnern von zentraler Bedeutung für die DONGES STEELTEC GmbH. Zu ethisch einwandfreiem und rechtskonformen Verhalten zählen unter anderem die Vermeidung und Bekämpfung von Korruption, Bestechung und Betrug. Ausdruck findet dieses Bekenntnis in einer für die gesamte Donges Group geltenden und kontinuierlich aktualisierten Ethik-Richtlinie.

Zur Sicherstellung von Qualitätsstandards bei der Planung, Entwicklung, Konstruktion, Fertigung und Montage von Stahlbrücken, Stahlhochbau- und Kraftwerkskonstruktionen, Industriefassaden- und Dachsystemen wird das Unternehmen jährlich nach der Norm DIN EN ISO 9001:2015 zertifiziert. Das zuletzt durchgeführte Überwachungsaudit vom 05./06.06.2024 verlief positiv.

Gesamtaussage

Die Entwicklung der Ertragslage ist für das Geschäftsjahr 2024 nicht zufriedenstellend. Das Geschäftsjahr 2024 zeigt erneut deutliche operative Verluste. Aus heutiger Sicht stellt sich sowohl die Ertragslage als auch die Eigenkapitalsituation und Liquiditätssituation weiterhin als angespannt dar.

Die Finanzierung des Unternehmens erfolgte in 2024 im Wesentlichen durch Projektanzahlungen sowie durch Einzahlungen aus zuvor ausgereichten Darlehen und Konzernforderungen und der Neuaufnahme von konzerninternen Darlehen.

Zur Überbrückung von etwaigen Liquiditätsengpässen hat unsere Gesellschafterin im Dezember 2024 eine Darlehenszusage in Höhe von EUR 4,0 Mio. erteilt, die im Mai 2025 um einen Betrag in Höhe von EUR 4,0 Mio. auf insgesamt EUR 8,0 Mio. erhöht wurde. Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses war die Kreditlinie nicht in Anspruch genommen. Die Darlehensvereinbarung hat eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2026.

3. Chancen- und Risikobericht

Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Aufgrund der nach wie vor stabilen Grundkonstitution der deutschen Wirtschaft und der mittelfristig positiven Tendenzen für den Stahlbau sehen wir trotz der erhöhten Unsicherheiten im Zuge des Ukraine-Kriegs im europäischen Wirtschaftsraum Chancen in unserer künftigen Entwicklung. Insbesondere aus den politisch forcierten binnenwirtschaftlichen Investitionsmaßnahmen für Straßen- und Eisenbahnbrücken sehen wir positive zukünftige Entwicklungen für unser Unternehmen. Im allgemeinen Stahlhochbau rechnen wir im Geschäftsjahr 2025 mit einer u.a. durch die militärischen Auseinandersetzungen in der Ukraine bedingten konjunkturellen Seitwärtsbewegung.

Die geplanten Infrastrukturmaßnahmen werden der DONGES STEELTEC GmbH in der mittelfristigen Entwicklung voraussichtlich ebenfalls Chancen in der Entwicklung bieten.

Durch die eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen zur Verbesserung der internen Prozesse, der Organisationsstrukturen sowie Kostensenkungen in den Material-, Personal- und sonstigen betrieblichen Aufwendungen, erwarten wir weitere positive Effekte auf die wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft.

Projekt- und Vertragsrisiken

Die Ausführung von Bauwerken unterschiedlichster Art birgt branchenspezifische technische und kaufmännische Risiken.

Bestehende Risiken bei der Angebots- und Auftragskalkulation werden zum einen durch Rückgriff auf bereits gewonnene Erfahrungen bei gleichartigen Objekten und zum anderen durch enge Zusammenarbeit zwischen verantwortlichen Projektingenieuren, unserem Technischen Büro und der Arbeitsvorbereitung reduziert.

Sämtliche Projekte werden laufend kaufmännisch überwacht. Neben der regelmäßigen Überprüfung der Auftragsbudgets erfolgen monatliche Auftragsdurchsprachen mit der Geschäftsführung. Festgestellte Abweichungen werden im Hinblick auf Auswirkungen auf die Gesamtergebnisplanung analysiert und führen erforderlichenfalls zu Plankorrekturen.

Die Chancen und Risiken im Bereich des Nachtragsmanagements werden durch unsere kaufmännische Projektabwicklung bearbeitet. Bei der Stellung von Nachtragsforderungen aus Bauablaufänderungen und -störungen gegenüber dem Bauherrn werden gegebenenfalls zusätzlich externe Beratungsbüros in Anspruch genommen.

Die bei der Beschaffung von Stahlträgern und -blechen bestehenden Unsicherheiten hinsichtlich der Preise und Mengen minimieren wir durch langfristige Einkaufsplanung und Projekt-Rahmenabkommen mit großen Walzwerken und Stahlhändlern. Dies hat infolge der geopolitischen Spannungen ausgelösten Steigerungen der Rohstoffpreise nochmals an Bedeutung gewonnen. Gleichzeitig wird auch versucht im Rahmen von Vertragsanbahnungen mit Kunden Vereinbarungen im Hinblick auf mögliche zukünftige Entwicklungen der Stahlpreise zur Reduzierung des Risikos zu vereinbaren.

Auch die durch die Inflation gestiegenen Beschaffungspreise für Energie und bezogene Leistungen werden versucht durch entsprechende Rahmenvereinbarungen zu mildern und werden auch bei der Angebotskalkulation entsprechend berücksichtigt.

Die vorhandenen Risiken aus der Bauabwicklung und für unvorhergesehene Schäden sind durch Bauleistungs- und Montageversicherungen im Wesentlichen abgedeckt. Für die Deckung allgemeiner Risiken aus Gewährleistungsverpflichtungen wird eine umsatzorientierte Rückstellung gebildet.

Risiken aus Finanzinstrumenten

Wesentliche Finanzinstrumente sind die Forderungen aus der Leistungserbringung der laufenden Projekte bzw. die hierfür erhaltenen Anzahlungen.

Risiken bei der Projektfinanzierung werden durch Bonitätsprüfung der Auftraggeber vor und während der Abwicklung des Projektes minimiert. Zahlungsfristen werden im Rahmen des laufenden Projektmanagements permanent überwacht.

Risiken durch ggf. eintretende Preisänderungen werden so weit möglich bereits bei der Angebotskalkulation eingepreist und andernfalls, bei Eintreten von Preiserhöhungen, versucht durch Nachträge zu minimieren. Teilweise werden Leistungen bereits vertraglich indexiert, sodass im Fall von Preissteigerungen eine entsprechende Kompensation erfolgt. Das Ausfallrisiko von Einzahlungen wird grundsätzlich als gering bewertet, da ein großer Anteil der Projekte durch die bundeseigene Autobahn GmbH vergeben wird. Ausfallrisiken bei privaten Auftraggebern werden im Rahmen des oben beschriebenen Projektmanagements laufend überwacht. Um das Risiko von Zahlungsstromschwankungen zu reduzieren, werden geplante Einzahlungen engmaschig überwacht und ggf. frühzeitig angemahnt.

In Abhängigkeit der Geschäftsentwicklung mit langfristigen Großprojekten wird dauerhaft eine Erweiterung der Aval- und Kontokorrentlinien angestrebt. In 2024 und zu Beginn des Geschäftsjahres 2025 konnten bereits zusätzliche Avallinien vereinbart werden. Die zum 31. Dezember 2024 bestehenden Avallinien in Höhe von 32,8 Mio. EUR waren zu 32,0 Mio. EUR in Anspruch genommen, bis zum Aufstellungszeitpunkt des Jahresabschlusses wurden zusätzliche Avallinien in Höhe von 3,25 Mio. EUR vereinbart.

Risiken aus Gerichtsverfahren und sonstigen Rechtsstreitigkeiten

Die im Zusammenhang mit Rechtsstreitigkeiten bestehenden Risiken wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung berücksichtigt. Sollten die zu Grunde gelegten Annahmen nicht eintreffen und sich entgegen der jetzigen Beurteilung in der Zukunft abweichende Einschätzungen ergeben, könnten diese einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben.

4. Prognosebericht

Für das Geschäftsjahr 2025 wird mit einer signifikanten Umsatzsteigerung aufgrund der erwarteten Abrechnung einiger Großaufträge gerechnet. Dabei wird mit einem Umsatz von rd. 128 Mio. EUR, einer Betriebsleistung von rd. 100 Mio. EUR und einem positiven Jahresergebnis vor Steuern von +3,3 Mio. EUR gerechnet, sodass die Beseitigung der bilanziellen Überschuldung erwartet wird. Für das Geschäftsjahr 2026 wird mit Umsatzerlösen von rd. 55 Mio. EUR, einer Betriebsleistung von rd. 104 Mio. EUR und einem positiven Ergebnis vor Steuern von rd. +1,6 Mio. EUR gerechnet. In welchem Umfang sich die Marktsituation im Stahlbau insgesamt in den Geschäftsjahren 2025 und 2026 verändert, bleibt in Folge der allgemein unsicheren Prognosen der Branchenkonjunktur schwer abschätzbar. Für den Teilbereich Brückenbau werden jedoch nach wie vor nachhaltig positive Tendenzen prognostiziert, die sich unter anderem aus dem Finanzierungs- und Realisierungsplan (FRP) 2021 bis 2025 der bundeseigenen Autobahn GmbH ergeben.6 Die politisch forcierten Infrastrukturmaßnahmen u.a. für die Sanierung von Brücken bieten der DONGES STEELTEC GmbH mittelfristig voraussichtlich auch Chancen in der künftigen Entwicklung. Auch im Teilbereich Hochbau findet eine intensive Marktbearbeitung statt, die bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses auch bereits zu einigen Auftragseingängen geführt hat.

Zum 31.12.2024 übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten deutlich die kurzfristigen Vermögenswerte.

Die Geschäftsführung der DONGES STEELTEC GmbH geht gemäß einer für einen Zeitraum von 12 Monaten erstellen Liquiditätsplanung unter anderem durch erhaltene Projektanzahlungen von einer gesicherten Liquiditätssituation für die nächsten 12 Monate und somit von der Unternehmensfortführung aus. Mittelzuflüsse ergaben sich daneben auch durch neu ausgereichte Darlehen durch eine Tochtergesellschaft an die DONGES STEELTEC GmbH. Zur Überbrückung von eventuell kurzfristig eintretenden Liquiditätsengpässen hat zudem die Muttergesellschaft ein Abrufdarlehen in Höhe von bis zu 8,0 Mio. EUR zugesagt, die zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses nicht in Anspruch genommen wurden.

Für die mittelfristige Entwicklung rechnen wir dagegen mit einer deutlichen Belebung des Absatzmarktes und damit einhergehend mit einem Anstieg bei der Auslastung unserer Kapazitäten sowie des Jahresergebnisses. Auf Basis dieser Indikatoren erwarten wir für unser Unternehmen insgesamt gute Zukunftsperspektiven.

 

Darmstadt, 11. Juli 2025

Dr.-Ing. Wolf-Eduard Cornelius

6 Vgl. Finanzierungs- und Realisierungsplan (FRP) 2021 bis 2025 der bundeseigenen Autobahn GmbH.

Quellenverzeichnis zum Lagebericht der DONGES STEELTEC GmbH, Darmstadt für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis 31. Dezember 2024

Für die im Lagebericht verwendeten Fußnoten sind folgende Quellen maßgeblich (Nummerierung im Quellenverzeichnis entspricht der Nummer der Fußnote im Lagebericht):

1. Die Pressemitteilung des statistischen Bundesamts zur Veränderung des Bruttoinlandsprodukts in Deutschland von 2024 ggü. 2023 ist u.a. abrufbar unter nachfolgender Internet-Adresse:

https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/01/PD25_019_811.html

2. Rohstahlproduktion in Deutschland 2024 im Vorjahresvergleich, abrufbar unter nachfolgender Internet-Adresse:

https://www.wvstahl.de/pressemitteilungen/rohstahlproduktion-in-deutschland-auch- 2024-endet-auf-rezessionsniveau/

3. und 4. Zu den Tonnagen im konstruktiven Stahlbau im Jahr 2024 und 2023 und den sich daraus ermittelbaren Veränderungen im Jahr 2024 siehe Produktionserhebung des Statistischen Bundesamts im verarbeitenden Gewerbe, abrufbar unter folgender Internet-Adresse:

https://www-genesis.destatis.de/genesis//online?operation=table&code=42131- 0004&bypass=true&levelindex=1&levelid=1693227578818#abreadcrumb

Für 2024 und 2023 wurden im Feld „Merkmal: GP2019 (9-Steller (Arten))“ folgende Arten ausgewählt:

GP19-251110302 Hallen, aus Eisen o. Stahl, auch m. Einbauten (m2 )
GP19-251121003 Verkehrsbrücken und Teile dafür
GP19-251121005 Signal-, Rohr- und Kabelbrücken
GP19-251122000 Türme und Gittermaste, aus Eisen oder Stahl
GP19-251123551 Schützen,Wehre,Landebrücken u.A., a. Eisen o.Stahl
GP19-251123554 Skelettkonstruktionen für Hallen
GP19-251123555 Skelettkonstrukt. f. Büro-,Amts-, Anstaltsgebäude
GP19-251123557 Stütz- und Trägerkonstruktionen für den Anlagenbau
GP19-251123558 Stütz- und Trägerkonstruktionen für andere Zwecke
GP19-251123561 Ortsfeste Gerüstkonstruktionen

Für den Vergleich zwischen 2024 und 2023 wurde in der erzeugten Auswertung die Spalte mit der Bezeichnung „Gewicht der zum Absatz bestimmten Produktion“ in t als Grundlage ausgewählt.

5. Bundesrat macht Weg frei für Sondervermögen und Lockerung der Schuldenbremse, abrufbar unter folgender Internet-Adresse:

https://www.bundesrat.de/DE/plenum/bundesrat-kompakt/25/1052/1052-pk.html

6. Finanzierungs- und Realisierungsplan (FRP) 2021 bis 2025, abrufbar unter folgender Internet-Adresse:

https://www.autobahn.de/fileadmin/Autobahn_GmbH/Zentrale/Pdf_Downloads/Finanz_und_Realisierungsplan/Autobahn_Finanzierungs-und- Realisierungsplan_2020_11_V16_JB_final.pdf

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die DONGES STEELTEC GmbH, Darmstadt

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der DONGES STEELTEC GmbH, Darmstadt, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DONGES STEELTEC GmbH, Darmstadt, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 14. Juli 2025

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Christian Machwirth, Wirtschaftsprüfer

Rene Haag, Wirtschaftsprüfer

Gesellschafterversammlung der Donges SteelTec GmbH

Die Unterzeichnende mutares Holding-14 GmbH, mit Sitz in Bad Wiessee, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HRB 265594 („mH14“), ist die alleinige Gesellschafterin der Donges SteelTec GmbH mit Sitz in Darmstadt, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Darmstadt unter HRB 86879 ("Gesellschaft").

Unter Verzicht auf alle durch Gesetz und/ oder Satzung vorgeschriebenen Formen und Fristen zur Einberufung und Abhaltung einer Gesellschafterversammlung hält die mH14 eine außerordentliche Gesellschafterversammlung der Gesellschaft ab und fasst einstimmig den folgenden Gesellschafterbeschluss:

Feststellung Jahresabschluss 2024

1.

Der mit Datum vom 11. Juli 2025 aufgestellte Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis 31. Dezember 2024 mit einer Bilanzsumme von EUR 27.288.088,48 wird hiermit festgestellt.

2.

Der Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 5.724.982,90 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

3.

Der Geschäftsführung wird für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis 31. Dezember 2024 Entlastung erteilt.

4.

Weitere Beschlüsse werden nicht gefasst. Die Gesellschafterversammlung ist damit beendet.

 

Bad Wiessee, den 15. Juli 2025

Dr. Albrecht Reiter, Geschäftsführer

Bilanz zum 31.12.2024

Aktiva

31.12.2024 31.12.2023
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 544.749,00 816.995,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 396.424,00 75.006,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.462.828,00 1.189.530,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 944.477,00 771.762,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 77.762,59
2.803.729,00 2.114.060,59
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 15.100.001,00 15.100.001,00
18.448.479,00 18.031.056,59
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 7.548.349,21 5.725.304,13
2. Unfertige Erzeugnisse 143.422.343,48 112.869.022,90
3. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -150.970.692,69 -118.594.327,03
0,00 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.265.639,27 3.314.377,71
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 171.872,53 5.302.951,83
3. Sonstige Vermögensgegenstände 540.426,38 104.194,73
2.977.938,18 8.721.524,27
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 3.664.341,66 1.119.226,47
6.642.279,84 9.840.750,74
C. Rechnungsabgrenzungsposten 387.813,39 304.864,94
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 1.809.516,25 0,00
27.288.088,48 28.176.672,27

Passiva

31.12.2024 31.12.2023
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 10.000.000,00 10.000.000,00
II. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen 51.616,20 51.616,20
III. Bilanzverlust -11.861.132,45 -6.136.149,55
Zwischensumme -1.809.516,25 3.915.466,65
Übertrag auf die Aktivseite (D.) 1.809.516,25 0,00
0,00 3.915.466,65
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 4.959.035,00 4.975.252,00
2. Sonstige Rückstellungen 3.059.533,74 4.601.130,61
8.018.568,74 9.576.382,61
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen 9.128.156,46 6.024.207,42
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 8.016.248,02 8.208.780,43
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.824.701,84 338.597,95
4. Sonstige Verbindlichkeiten 300.413,42 113.237,21
davon aus Steuern TEUR 129 (i.Vj. TEUR 103)
19.269.519,74 14.684.823,01
27.288.088,48 28.176.672,27

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
01.01.2024 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2024
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 2.328.332,06 134.774,08 0,00 0,00 2.463.106,14
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 128.229,37 56.796,05 0,00 278.268,08 463.293,50
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.989.601,30 485.912,88 88.363,91 87.060,36 5.474.210,63
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.081.779,26 462.110,84 114.023,64 653,84 5.430.520,30
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 78.854,06 333.329,39 45.109,70 -365.982,28 1.091,47
10.278.463,99 1.338.149,16 247.497,25 0,00 11.369.115,90
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 15.100.001,00 0,00 0,00 0,00 15.100.001,00
27.706.797,05 1.472.923,24 247.497,25 0,00 28.932.223,04
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2024 Zugänge Abgänge 31.12.2024
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 1.511.337,06 407.020,08 0,00 1.918.357,14
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 53.223,37 13.646,13 0,00 66.869,50
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.800.071,30 299.963,82 88.652,49 4.011.382,63
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.310.017,26 286.572,68 110.546,64 4.486.043,30
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.091,47 0,00 0,00 1.091,47
8.164.403,40 600.182,63 199.199,13 8.565.386,90
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
9.675.740,46 1.007.202,71 199.199,13 10.483.744,04
Buchwerte
31.12.2024 31.12.2023
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 544.749,00 816.995,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 396.424,00 75.006,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.462.828,00 1.189.530,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 944.477,00 771.762,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 77.762,59
2.803.729,00 2.114.060,59
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 15.100.001,00 15.100.001,00
18.448.479,00 18.031.056,59

Nachrichten & Medien

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