Pane Beteiligungsgesellschaft mbH

Reister Berg 2A, 59889 Eslohe (Sauerland), DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Arnsberg HRB 13681
Vorher
AUCTUS 117. Beteiligungsgesellschaft mbH
Eingetragen
10.2.2021
Branche
BeteiligungsgesellschaftenHerstellung von DauerbackwarenManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Gegenstand
Erwerb, Verwalten und Veräußerung von Gesellschaften und Unternehmen im In- und Ausland insbesondere von Unternehmen, die im Bereich der Herstellung und des Vertriebs von Backerzeugnissen aller Art (Brot, Brötchen, Kuchen und Gebäck) tätig sind

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Barbara Susanne Zeyß
seit 10.2.2021
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 4 angezeigt

Germany
12.000 €
57.44%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

AUCTUS 117. Beteiligungsgesellschaft mbH

Eslohe

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Konzernanhang zum 31.12.2023

I. Grundlagen des Konzernabschlusses

Die AUCTUS 117. Beteiligungsgesellschaft mbH als Muttergesellschaft hat ihren Sitz in Eslohe-Bremke und wird im Handelsregister des Amtsgerichtes Arnsberg unter HRB 13681 geführt.

Der Konzernjahresabschluss wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften in der Fassung des BilRUG sowie der Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Der nach diesen Grundsätzen aufgestellte Konzernjahresabschluss ist aus dem Jahresabschluss der Auctus 117. Beteiligungsgesellschaft mbH, Eslohe-Bremke (Muttergesellschaft) und den jeweiligen Jahresabschlüssen der einbezogenen Tochtergesellschaften entwickelt worden.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das bisher angewandte Gesamtkostenverfahren des § 275 Abs. 2 HGB beibehalten.

Die folgenden Tochtergesellschaften nehmen die Erleichterungsvorschriften der § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264b HGB in Anspruch:

Landbäckerei Sommer GmbH, Eslohe-Bremke

Lechtermann-Pollmeier Bäckereien GmbH, Eslohe-Bremke

Essmann’s Backstube GmbH, Altenberge

II. Konsolidierungskreis

Zum 31. Dezember 2023 gehören dem Konzernkreis neben der AUCTUS 117. Beteiligungsgesellschaft mbH als Muttergesellschaft folgende in den Konzernabschluss einbezogene Tochtergesellschaften an:

Landbäckerei Sommer GmbH, Eslohe-Bremke (Beteiligung 100%)

Lechtermann-Pollmeier Bäckereien GmbH, Bielefeld (Beteiligung 100%)

Essmann’s Backstube GmbH, Altenberge (Beteiligung 100%)

III. Konsolidierungsmethoden

Die nach § 301 HGB vorzunehmende Kapitalkonsolidierung erfolgte nach der Neubewertungsmethode durch Verrechnung der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit den auf diese Anteile entfallenden Beträgen des Eigenkapitals der Tochterunternehmen.

Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den konsolidierten Unternehmen sind im Konzernabschluss gegeneinander aufgerechnet worden. In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung sind darüber hinaus die Innenumsatzerlöse mit den hierdurch verursachten Aufwendungen der empfangenden Konzernunternehmen verrechnet worden. Darüberhinausgehende Aufwendungen und Erträge zwischen den Konzernunternehmen wurden ebenso eliminiert.

IV. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (§ 284 Abs. 2 Nr. 1 und 3 HGB)

Die einbezogenen Einzelabschlüsse sind nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen erstellt.

Die immateriellen Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens sowie die Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden linear nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 800,00 (Geringwertige Wirtschaftsgüter) wurden im Zugangsjahr in voller Höhe aufwandswirksam als Abschreibung erfasst.

Die Firmenwerte werden über eine planmäßige Nutzungsdauer von 8 bzw. 9 Jahren abgeschrieben.

Geschäftsguthaben bei Genossenschaften wurden zu Anschaffungskosten ausgewiesen.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, des Warenbestands sowie der fertigen und unfertigen Bäckereierzeugnisse erfolgte zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. zum niedrigeren Teilwert. Bei der Bewertung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse sind Zinsen für Fremdkapital nicht in die Ermittlung der Herstellungskosten einbezogen worden.

Die Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände, liquiden Mittel und Rechnungsabgrenzungsposten wurden mit ihrem Nennwert angesetzt.

Den Risiken im Forderungsbestand wurde durch eine aktivisch abgesetzte Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Die zum 31.12.2023 ausgewiesene Pensionsrückstellung ist nach dem Projected-Unit-Credit-Verfahren (PUC-Methode) ermittelt worden. Als Rechnungsgrundlagen dienten:

die Sterblichkeit und Invalidisierung nach den Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck

Diskontierungszinssatz: 1,82 % p. a. Abzinsungssatz gemäß § 253 Abs. 2 HGB gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung für Restlaufzeiten von 15 Jahren für Dezember 2023 (10-Jahres-Durchschnitt)

Zahlungsweise: monatlich vorschüssig

Versicherungsmathematische Methode: Barwert der laufenden Rentenzahlungen

Berücksichtigung der Fluktuation: Da es sich um eine laufende Verpflichtung handelt, wurde keine Fluktuation berücksichtigt.

Es wurde kein Rententrend berücksichtigt.

Die Differenz der Rückstellungen für Pensionen, welche sich durch die Gegenüberstellung der Erfüllungsbeträge auf Basis des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen sieben Jahre ergibt (1,74 %), beträgt 2.343 EUR.

Für diesen Betrag besteht eine Ausschüttungssperre.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des voraussichtlichen Verbrauchs gebildet und zu Vollkosten bewertet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Abweichungen von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr haben sich nicht ergeben.

V. Erläuterungen zu Posten der Bilanz

1. Bruttoanlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ergibt sich ebenfalls aus dem Anlagenspiegel.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Es bestehen keine Forderungen gegen Gesellschafter.

3. Sonstige Rückstellungen (§ 285 Nr. 12 HGB)

Als „Sonstige Rückstellungen (insgesamt € 2.327.317,35) werden zum 31.12.2023 die Rückstellungen für rückständige Urlaubslöhne und -gehälter, für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen, für Aufwendungen zur Prüfung des Jahresabschlusses und die Bearbeitung der Steuererklärungen, für ausstehende Eingangsrechnungen, für die Aufwendungen aus der Ausgleichsabgabe nach § 80 Abs. 2 SBG IX, für Aufwendungen für Prämien, sowie für Berufsgenossenschaftsbeiträge ausgewiesen.

4. Gliederung der Konzernverbindlichkeiten (§ 285 Nr. 1 HGB)

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davon mit einer Restlaufzeit
Gesamt bis zu einem Jahr zwischen ein und fünf Jahren von über fünf Jahren
EUR EUR EUR EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 31.12.2023 27.187.544,70 3.125.000,00 12.500.000,00 11.562.544,70
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 31.12.2022 17.685.000,00 1.870.000,00 15.815.000,00 0,00
31.12.2023 2.247.349,58 2.247.349,58 0,00 0,00
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 31.12.2022 1.766.503,61 1.766.503,61 0,00 0,00
31.12.2023 19.649.434,00 0,00 19.649.434,00 0,00
4. Verbindlichkeiten gegenüber beteiligten Unternehmen 31.12.2022 0,00 0,00 0,00 0,00
31.12.2023 0,00 0,00 0,00 0,00
5. Sonstige Verbindlichkeiten 31.12.2022 10.425.765,33 0,00 10.425.765,33 0,00
31.12.2023 9.417.159,25 3.417.159,25 6.000.000,00 0,00
Insgesamt 31.12.2022 6.970.396,21 1.550.048,21 5.420.348,00 0,00
31.12.2023 58.501.487,53 8.789.508,83 38.149.434,00 11.562.544,70
31.12.2022 36.847.665,15 5.186.551,82 31.661.113,33 0,00

VI. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

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2023 2022
Umsätze Landbäckerei Sommer 36.464.905 31.309.684
Umsätze Lechtermann-Pollmeier 25.798.249 23.775.719
Umsätze Essmann’s Backstube 43.090.806 0
105.353.960 55.085.403

2. Finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3 HGB)

Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz erscheinen und auch nicht nach § 251 HGB zu vermerken sind:

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Mieten Filialen 36.976.633
Leasingverträge 4.560.253
41.536.886

VII. Sonstige Pflichtangaben

1. Mitarbeiter (§ 285 Nr. 7 HGB)

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer:

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Angestellte kaufmännischer Bereich 54
Arbeiter gewerblicher Bereich 1.215
Auszubildende 67
Aushilfen 673
2.009

2. Abschlussprüferhonorar

Das Honorar der Abschlussprüfer beträgt € 91.000,00 und besteht ausschließlich aus Abschlussprüfungsleistungen.

3. Geschäftsführungsbezüge (§ 285 Nr. 9 a HGB)

Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB

4. Geschäftsführer (§ 285 Nr. 10 HGB)

Im Handelsregister eingetragene Geschäftsführerin der Gesellschaft war im Berichtsjahr:

Frau Barbara Zeyß, Soest

5. Geschäfts- und Firmenwert (§ 285 Nr. 13 HGB)

Die nach § 246 Abs. 1 HGB aktivierten derivativen Geschäfts- oder Firmenwerte werden über eine planmäßige Nutzungsdauer von 8 bzw. 9 Jahren abgeschrieben. Die Schätzung der Nutzungsdauer ist durch die langfristigen Filialmietverträge begründet.

6. Finanzergebnis (§ 277 Abs. 5 Satz 1 HGB)

Es ergeben sich Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von € 6.159,00. Es wurde die Nettomethode angewendet.

7. Latente Steuern (§ 285 Nr. 28 und 29 HGB)

Der Ansatz aktiver latenter Steuern entspricht der sich insgesamt ergebenden Steuerbelastung aus dem Unterschied der Handelsbilanz- und der Steuerbilanzwerte. Der Ausweis aktiver und passiver latenter Steuern erfolgt separat. Bei der Bei der Bewertung der latenten Steuern wurde der unternehmensindividuelle Steuersatz von 31,9 % herangezogen.

Zum 31.12.2023 bestehen aktive latente Steuern in Höhe von € 302.800,00, die ausschüttungsgesperrt sind, und passive latente Steuern in Höhe von € 1.064.575,00.

8. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag der AUCTUS 117. Beteiligungsgesellschaft mbH auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Eslohe-Bremke, 28.06.2024

Barbara Zeyß, Geschäftsführerin

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