Stammdaten

Register
Amtsgericht Krefeld HRB 1213
Eingetragen
2.7.2003
Branche
Betrieb von SportanlagenErbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer ArtSpielstätten für Schauspiel und Musiktheater
Gegenstand
Der Betrieb folgender Veranstaltungsstätten in Krefeld: 1. Seidenweberhaus 2. YAYLA ARENA. Diese Einrichtungen dienen kulturellen, gesellschaftlichen, sportlichen und geselligen Zwecken. Sie stehen offen für alle dem Interesse der Stadt und der Bürger*innen dienenden Veranstaltungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Paul Johann Keusch
seit 16.1.2009
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Stadt Krefeld
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Stadt Krefeld
Germany
2.160.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Seidenweberhaus GmbH

Krefeld

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 4.828.858,89 4.846.739,46
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 61.174,00 86.464,00
II. Sachanlagen 4.767.684,89 4.760.275,46
B. Umlaufvermögen 1.862.572,69 1.837.071,90
I. Vorräte 25.544,84 21.456,68
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 457.012,65 483.592,30
davon gegen Gesellschafter 20.941,82 42.944,81
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.380.015,20 1.332.022,92
C. Rechnungsabgrenzungsposten 27.777,59 21.645,67
Aktiva 6.719.209,17 6.705.457,03

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 5.957.591,34 5.914.231,84
I. Gezeichnetes Kapital 2.160.000,00 2.160.000,00
II. Kapitalrücklage 7.482.831,82 7.235.231,32
III. Jahresfehlbetrag 3.685.240,48 3.480.999,48
B. Rückstellungen 131.762,78 223.847,25
C. Verbindlichkeiten 592.356,81 537.907,62
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 584.871,71 517.882,66
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 7.485,10 20.024,96
davon gegenüber Gesellschaftern 3.557,03 4.145,20
D. Rechnungsabgrenzungsposten 37.498,24 29.470,32
Summe Passiva 6.719.209,17 6.705.457,03

Anhang

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Seidenweberhaus GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Krefeld
Registergericht: Handelsregister Krefeld
Register-Nr.: HRB 1213
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften gemäß §§ 264 ff. HGB in der Fas­sung des Bi­lanz­richtlinie-Umset­zungsge­setz (BilRUG) aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft nach § 267 Abs. 1 HGB. Nach Art. 93 Abs. 2 EGHGB kann §267 HGB in der Neufassung bereits auf den Jahres­abschluss für das Geschäfts­jahr 2023 angewendet werden. Von diesem Wahlrecht wird Gebrauch gemacht. Aufgrund des Ge­sell­schafts­ver­tra­ges wur­de der Jahresab­schluss nach den geltenden Vorschriften für gro­ße Kapi­tal­gesell­schaf­ten auf­ge­stellt.

Der Bilanzaufbau entspricht der gemäß § 266 Abs. 2 und Abs. 3 HGB vorgeschriebenen Gliede­rung. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gliederungsschema des Gesamtkostenver­fahrens zugrunde gelegt.

B. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vor­jahr fand nicht statt.

Bei der Bewertung der Vermögensgegenstände, Verbindlichkeiten und Rückstellungen sind die
gesetzlichen Vorschriften beachtet worden. Sämtliche zu bilanzierenden Vermögenswerte und Schul­den wurden einzeln bewertet. Bewertungsvereinfachungen wurden lediglich bei der Vorrats­be­wer­tung in Anspruch genommen. Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grund­sätzen vorsichtiger vernünftiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung.

Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten,
vermindert um die kumulierten planmäßigen Abschreibungen, bewertet. Die planmäßigen
Abschreibungen werden nach der linearen Methode vorge­nom­men. Für Zugänge im Ge­schäfts­jahr erfolgt die Abschrei­bung zeitanteilig. Geringwertige Wirt­schaftsgüter mit einem Wert über 250,- € bis 800,- € werden im Jahr der Anschaffung voll ab­ge­schrieben.

Geleistete Anzahlungen für Betriebs- und Geschäftsausstattung sind zum Nennwert bilanziert.

Die Roh-, Hilfs- und Be­triebsstoffe sind zu Anschaffungskosten bewertet. Als Be­wertungs­ver­einfachungsmethode wird das Fifo-Verfahren (Bewertung mit dem letzten Einkaufs­preis) ange­wen­det.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nenn­wert bi­lan­ziert. Spe­ziel­le Risiken in den Forderungen aus Lieferungen und Leistun­gen wer­den durch ent­spre­chende Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

Die liquiden Mittel sind zum Nennwert bilanziert.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Ausgaben vor dem Bilanzstichtag soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ermit­telt. Künftige Kosten- und Preis­stei­gerungen wurden einbezogen. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst.

Erhaltene Anzahlungen wurden nach der Nettomethode ausgewiesen, so dass die darauf ent­fal­lende Umsatzsteuer nicht aktiviert wurde.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbe­trag ausgewiesen.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Einnahmen vor dem Bilanzstichtag soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

C. Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen
Die Entwicklung des Anlagevermögens einschließlich der Abschreibungen im Geschäftsjahr wird im Anlagenspiegel als separate Anlage zum Anhang dargestellt.

Vorräte
Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe betreffen im Wesentlichen Reparatur- und Wartungsmaterial für die Teilbetriebe Seidenweberhaus und YAYLA ARENA sowie Bestände an Payment- und Dau­er­kar­ten für die YAYLA ARENA.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände




Berichtsjahr
Vorjahr

31.12.2023
31.12.2022



Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
264.166,39
310.717,03
Zweifelhafte Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
54.296,65
14.179,17
Einzelwertberichtigung zu Forderungen
- 32.771,56
- 8.453,67
Zwischensumme
285.691,48
316.442,53
Sonstige Vermögensgegenstände
171.321,17
167.149,77
- davon gegen Gesellschafter
(20.941,82)
(42.944,81)
- davon aus Steuern
(119.337,49)
(120.395,41)
Summe
457.012,65
483.592,30



Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Rest­lauf­zeit von weniger als einem Jahr.

Aktive Rechnungsab­grenzungsposten
Bei dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten handelt es sich um verausgabte Mittel für Verträ­ge, die entsprechend ihrer Laufzeit zeitanteilig aufgelöst werden.

Latente Steuern
Bestehende steuerliche Verlustvorträge können voraussichtlich in den nächsten fünf Jahren nicht zur Steu­er­min­derung genutzt werden und führen zu keinen aktiven latenten Steuern.

Eigenkapital
Das Stammkapital beträgt € 2.160.000,00. Als Kapitalrücklage wird ein Betrag von € 7.482.831,82 ausgewiesen. Dieser Betrag setzt sich zusammen aus der Sacheinlage in Höhe von € 2.700.000,- und darüber hinaus aus Zuführungen von liqui­den Mitteln. Im Berichtsjahr wurde beschlossen ins­ge­samt € 3.728.599,98 in die Ka­pital­rücklagen einzuzahlen. Des Wei­te­ren wur­de be­schlos­sen, ei­nen Be­trag von € 3.480.999,48 zur Ver­rech­nung des Ver­lust­vortra­ges zu ver­wen­den.

Inhalt der Sachein­lage sind die Grundstücke auf der Westparkstrasse, Krefeld, die zu Zeitwerten eingebracht wur­den (Notar Johannes Breuer, Krefeld, UR.Nr. 602/04).

Im Geschäftsjahr 2023 ist ein Jahresfehlbetrag von € 3.685.240,48 entstanden.

Das Eigenkapital entwickelt sich demnach wie folgt:


gezeichnetes Kapital
Kapitalrücklagen
Verlustvortrag
Jahresfehlbetrag
Eigenkapital






Wert zum 1.1.2023
2.160.000,00
7.235.231,32
- 3.480.999,48
0,00
5.914.231,84
Zuführung

3.728.599,98


3.728.599,98
Verrechnung

- 3.480.999,48
3.480.999,48

0,00
Jahresfehlbetrag



- 3.685.240,48
- 3.685.240,48
Wert zum 31.12.2023
2.160.000,00
7.482.831,82
0,00
- 3.685.240,48
- 5.957.591,34


Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Sie berück­sichtigen alle am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken.
Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden
Für die Saldierung von Verpflichtungen aus Altersteilzeitvereinbarungen von Mitarbeitern mit ver­rechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:


T€
Erfüllungsbetrag der Schulden
     71,0
Anschaffungskosten der ver­rechneten Vermö­gens­werte
     68,3
Saldo der verrechneten Ver­mögenswerte
       2,7

Der Zeitwert der Vermögenswerte entspricht dem Kurswert.
Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gliedern sich nach Restlaufzeiten (RLZ) wie folgt:


Gesamtbetrag
davon RLZ bis 1 Jahr
davon RLZ 1-5 Jahre
davon RLZ >5 Jahre





Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
20.024,96
20.024,96
0,00
0,00
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen
8.653,17
1.168,07
7.485,10
0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
293.428,86
293.428,86
0,00
0,00
Sonstige Verbindlichkeiten -davon gegen Gesellschafter
270.249,82 (3.557,03)
270.249,82 (3.557,03)
0,00 (0,00)
0,00 (0,00)
Summe
592.356,81
584.871,71
7.485,10
0,00


Passive Rechnungsab­grenzungsposten
Bei den passiven Rechnungsabgrenzungsposten handelt es sich um vereinnahmte Mittel für län­ger­fristige Verträge für Werbung, Logen, Namensrechte und die Nutzung des Business Clubs. Es er­folgt eine zeitanteilige Auflösung entsprechend der Laufzeit der Verträge.

D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse
Die inländischen Umsatzerlöse wurden in folgenden Tätigkeitsbereichen erzielt:


2023
2022



Betrieb und Vermarktung Veranstaltungshalle
684.320,08
652.929,83
Eigenveranstaltungen
0,00
29.356,29
Saalgeschäfte
338.748,74
336.840,98
Grundstückserträge inkl. Betriebskosten
694.433,58
558.911,09
Übrige Erlöse
200.945,55
122.272,90
Summe
1.918.447,95
1.700.311,09


Davon entfallen T€ 1.209,8 auf den Teilbetrieb YAYLA ARENA und T€ 708,7 auf den Teilbe­trieb Sei­denweberhaus.

E. Sonstige Angaben

Anzahl der Arbeitnehmer
Im Geschäftsjahr waren im Durchschnitt 25 Personen als Angestellte für die Gesellschaft be­schäf­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­tigt (Vorjahr 23). Darüber hinaus waren im Rahmen des Ver­anstaltungsbetriebs zusätzlich durch­schnittlich 34 Aushilfen für die Gesellschaft tätig (Vorjahr: 28).

Geschäftsführung und Aufsichtsrat
Im Geschäftsjahr war Herr Paul Keusch, Krefeld, zum Geschäftsführer bestellt. Der Geschäfts­füh­rer erhielt im Geschäftsjahr ein Festgehalt in Höhe von € 130.000,00 so­wie sons­tige Be­zü­ge in Hö­he von € 15.794,39 (insbesondere Sach­be­zü­ge). Dar­über hin­aus kann der Ge­schäfts­füh­rer für 2023 eine variable Tantieme von € 10.000,00 erhal­ten, die an die Er­fül­lung von ver­ein­barten Zie­len ge­kop­pelt ist. Für das Jahr 2022 wurde be­schlossen, dass der Geschäfts­füh­rer eine Tantieme i.H.v. € 10.000,00 erhält.

Folgende Personen gehörten aufgrund des Gesellschaftsvertrages dem Aufsichtsrat an:

Ratsherr Manfred Läckes, selbständiger Diplomingenieur (Vorsitzender)
Ratsfrau Anke Drießen-Seeger, Hauswirtschafterin (1. stellvertrende Vorsitzende)
Bürgermeister Karsten Ludwig, Referent Diakonie (2. stellvertrender Vorsitzender)
Ratsherr Hans Butzen, leitender Angestellter i.R.
Herr Stadtkämmerer Ulrich Cyprian
Ratsherr Paul Hoffmann, HNO-Facharzt
Ratsherr Michael Zecha, Syndikusanwalt
Ratsherr Maximilian Becker, Key Account Manager
Ratsherr Basri Cakir, Postzusteller
Ratsherr Mehmet Demir, Transportunternehmer
Ratsherr Philipp Geldmacher, Betriebswirt
Ratsherr Dr. Rolf-Bernd Hechler, Architekt/Stadtplaner i.R.
Ratsfrau Eva Malecha-Konietz, Wissenschaftl. MA Hochschule Niederrhein
Ratsherr Jürgen Oppers, Rentner
Ratsfrau Stella Rütten, Jugendbildungsreferentin DGB
Ratsherr Ulrich Vincentz, Rentner

Im Jahr 2023 fanden zwei ordentliche Aufsichtsratssitzungen und zwar am 24.05.2023 und am 09.11.2023 statt. Die Ge­samt­be­zü­ge für die Mit­glie­der des Auf­sichts­rates der Ge­sell­schaft be­lie­fen sich im Ge­schäftsjahr auf T€ 4,9.

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Im Geschäftsjahr 2023 sind folgende wesentliche Geschäfte mit nahestehenden Unterneh­men und Personen zustande gekommen:
Erträge
 
 
 
 
sonstige Leis­tun­gen (z.B. Mieten, Erb­pacht)
Erbringen von Dienstleistungen
Finanzierungen             
Geschäftspartner
T€ 
T€
T€
Stadt Krefeld
2,0
65,9
0
Zentrales Gebäudemanagement (ZGM)
271,1
1,9
0
SWK Stadtwerke Krefeld AG
0
26,1
0
Kommunalbetrieb Krefeld AöR
4,5
8,5
0
Krefelder Bau GmbH
26,2
0
0
Wohnstätte Krefeld
0
22,0
0
NGN
0
3,5
0
Gesamt
303,8
127,9
0
Aufwendungen
 
 
 
 
sonstige Kos­ten (z.B. Mieten, Pacht, Vergü­tun­gen)
Bezug von Ma­te­rial und Dienst­leis­tun­gen
Finanzierun­gen             
Geschäftspartner
T€
T€
T€
Stadt Krefeld
3,6
9,7
0
Zentrales Gebäudemanagement (ZGM)
68,1
0
0
SWK Stadtwerke Krefeld AG
0
3,3
0
SWK Mobil GmbH
0
12,0
0
SWK Energie GmbH
0
592,5
0
Kommunalbetrieb Krefeld AöR
0
54,1
0
Krefelder Bau GmbH
1.285,4
0
0
EGK
0
3,9

EGN GmbH
0
1,1
0
Aufsichtsrat
4,9
0
0
Gesamt
1.362,0
676,6
0


Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Der mit der Stadt Krefeld geschlossene Überlassungsvertrag für das Objekt Seidenweberhaus führt zu jährlichen sonstigen finanziellen Verpflichtungen in Höhe von T€ 61,4. Für die Anmietung der Veranstaltungshalle werden jährliche Pachtzahlungen von rd. T€ 1.288,9 an die Krefelder Bau GmbH fäl­lig. Dar­über hinaus bestehen Verpflichtungen aus Leasingverträgen von etwa T€ 104,7. Ge­gen­stand der Leasing­verträge sind hauptsächlich Fahrzeuge sowie Betriebs- und Bü­roausstat­tung.

Abschlussprüferhonorar
Die Rückstellung für das Abschlussprüferhonorar für das Geschäftsjahr 2023 beläuft sich auf € 17.000,-.

Ergebnisverwendung
Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von € 3.685.240,48 ab. Es wird vor­ge­schlagen den Jahresfehlbetrag auf neue Rechnung vorzutragen und sodann mit den Ka­pi­tal­rückla­gen zu verrechnen.

Konzernzugehörigkeit
Die Gesellschaft wird in den aufzu­stellenden Konzernabschluss der Stadt Krefeld einbezo­gen (Gesamtabschluss). Der Einbezug erfolgt mittels Vollkonsolidierung. Der Konzernabschluss wird im Amts­blatt der Stadt Krefeld veröffentlicht.

 

Krefeld, den 25. April 2024

gez. Paul Keusch, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile


Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
Zugänge
davon
FK-Zinsen
Abgänge
Umbuchungen
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten

01.01.2023




31.12.2023

Euro
Euro
Euro
Euro
Euro
Euro
Anlagevermögen






Immaterielle Vermögensgegenstände






entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten

197.041,00

0,00

0,00

30.637,13

0,00

166.403,87
Summe immaterielle Vermögensgegenstände

197.041,00

0,00

0,00

30.637,13

0,00

166.403,87
Sachanlagen






Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
2.820.822,28
0,00
0,00
0,00
0,00
2.820.822,28
technische Anlagen und Maschinen
8.678,15
54.200,07
0,00
0,00
114.852,18
177.730,40
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
3.221.853,87
216.105,85
0,00
39.434,61
63.084,40
3.461.609,51
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
171.001,18
13.151,61
0,00
0,00
177.936,58
6.216,21
Summe Sachanlagen

6.222.355,48

283.457,53

0,00

39.434,61

0,00

6.466.378,40
Summe Anlagevermögen
6.419.396,48
283.457,53
0,00
70.071,74
0,00
6.632.782,27

kumulierte
Abschreibungen
Abschreibungen
Geschäftsjahr
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
kumulierte
Abschreibungen

01.01.2023




31.12.2023

Euro
Euro
Euro
Euro
Euro
Euro
Anlagevermögen






Immaterielle Vermögensgegenstände






entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
110.577,00
25.289,00
0,00
30.636,13
0,00
105.229,87
Summe immaterielle Vermögensgegenstände
110.577,00
25.289,00
0,00
30.636,13
0,00
105.229,87
Sachanlagen






Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
technische Anlagen und Maschinen
8.676,15
7.612,25
0,00
0,00
0,00
16.288,40
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung

1.453.403,87

268.428,85

0,00

39.427,61

0,00

1.682.405,11
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
Summe Sachanlagen

1.462.080,02

276.041,10

0,00

39.427,61

0,00

1.698.693,51
Summe Anlagevermögen

1.572.657,02

301.330,10

0,00

70.063,74

0,00

1.803.923,38

Zuschreibungen Geschäftsjahr
Buchwert
Buchwert


31.12.2023
31.12.2022

Euro
Euro
Euro
Anlagevermögen



Immaterielle Vermögensgegenstände



entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
0,00
61.174,00
86.464,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände
0,00
61.174,00
86.464,00
Sachanlagen



Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
0,00
2.820.822,28
2.820.822,28
technische Anlagen und Maschinen
0,00
161.442,00
2,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
0,00
1.779.204,40
1.768.450,00
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
0,00
6.216,21
171.001,18
Summe Sachanlagen
0,00
4.767.684,89
4.760.275,46
Summe Anlagevermögen
0,00
4.828.858,89
4.846.739,46

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 30.08.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk


Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 sowie der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 wurden von der dhpg GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Krefeld, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen:

" Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Seidenweberhaus GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie den Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Seidenweberhaus GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

· entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und
· vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß §322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut für Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

· identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche flasche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
· gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
· beurteilen wir die Darstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.
· führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

Krefeld, den 16. Mai 2024

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