Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
DATABAU Infrastruktur & Service GmbH
Wiesener Straße 30, 97833 Frammersbach, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Richard Eduardo Dr. Orquera Narvaez seit 21.12.2021 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DATABAU Infrastruktur & Service GmbH (vormals: FiB Infrastruktur & Service GmbH)FrammersbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2023 bis zum 30.09.2024LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2024DATABAU INFRASTRUKTUR UND SERVICE GMBH (VORMALS: FIB INFRASTRUKTUR UND SERVICE GMBH), FRAMMERSBACHI. Grundlagen des Unternehmens Die zentrale Unternehmensausrichtung der DATABAU Infrastruktur & Service GmbH (vormals: FiB Infrastruktur & Service GmbH), Frammersbach, konzentriert sich im Wesentlichen auf die Überprüfung, Instandsetzung und den Neubau von Ingenieurbauwerken im Auftrag der Deutschen Telekom (DTAG) und anderer Carrier in der ganzen Bundesrepublik Deutschland. Die Tätigkeiten der Gesellschaft erstrecken sich dabei von der gründlichen Inspektion der Kabelschächte über die fachkundige Sanierung von Beschädigungen bis hin zum kompletten Austausch veralteter Komponenten. Die Gesellschaft pflegt enge Kooperationen insbesondere mit Kommunen und Telekommunikationsunternehmen, die auf eine zuverlässige Funktionalität ihrer Kabelinfrastrukturen angewiesen sind. Der Abschluss langfristiger Verträge mit Laufzeiten bis 2025 hat seit 2013 eine durchgängige Auslastung gewährleistet. Derzeit befinden sich neue Verträge in der abschließenden Verhandlungsphase, die Laufzeiten bis Ende 2027 vorsehen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahr 2024 waren die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland von einer Reihe bedeutender Herausforderungen geprägt. Der deutschen Wirtschaft gelingt seit zwei Jahren keine Belebung der Wirtschaftsleistung. Einem leichten Anstieg in einem Quartal folgt in der Regel ein ähnlich starker Rückgang im Folgequartal. Die Krise ist in erster Linie eine strukturelle Krise. Dekarbonisierung, Digitalisierung, demografischer Wandel, Corona-Pandemie, Energiepreisschock und eine veränderte Rolle Chinas in der Weltwirtschaft setzen etablierte Geschäftsmodelle unter Druck und zwingen Unternehmen, ihre Produktionsstrukturen anzupassen. Deutschland ist von diesen Veränderungen im Vergleich zu anderen Ländern besonders stark betroffen. Zum einen entwickelt sich das Erwerbspersonenpotenzial ungünstiger und die Bevölkerung altert schneller. Zum anderen trifft der Strukturwandel insbesondere das Verarbeitende Gewerbe, das in Deutschland einendeutlich größeren Anteil an der Wirtschaftsleistung hat. Ein höheres Gewicht als in anderen Ländern haben dabei die energieintensiven Industriezweige, die auf die hohen Energiekosten reagieren, sowie der Maschinenbau und die Automobilindustrie, die neben Umstrukturierungen im Zusammenhang mit der Dekarbonisierung und der Digitalisierung einer zunehmenden Konkurrenz aus China ausgesetzt sind. Neben den strukturellen Problemen ist die deutsche Wirtschaft auch von einer konjunkturellen Krise betroffen. Seit mehr als zwei Jahren sinkt die Auslastung der gesamtwirtschaftlichen Produktionskapazitäten kontinuierlich, und zuletzt hat die Unterauslastung nochmals spürbar zugenommen. Laut den Konjunkturumfragen des Instituts für Wirtschaftsforschung (ifo) berichten Unternehmen aus nahezu allen Wirtschaftsbereichen von einer anhaltenden Nachfrageschwäche. Besonders im Baugewerbe und im Verarbeitenden Gewerbe sind die Auftragspolster, die in den vergangenen Jahren noch als Puffer dienten, weitgehend aufgebraucht. Gleichzeitig bleibt eine Trendwende bei den Neuaufträgen weiterhin aus, was die Unsicherheiten in diesen Branchen zusätzlich verstärkt. Angesichts der anhaltenden konjunkturellen Schwäche reagierte die Europäische Zentralbank im Jahr 2024 mit einer Lockerung ihrer Geldpolitik. Im Verlauf des Jahres senkte sie die Leitzinsen mehrfach, um die Wirtschaft zu stützen und die Investitions- sowie Konsumnachfrage anzukurbeln. Diese Maßnahmen markieren eine Abkehr von der restriktiven Geldpolitik des Vorjahres, die durch eine Reihe von Zinserhöhungen geprägt war, um der hohen Inflation entgegenzuwirken. Alles in allem dürfte die Wirtschaftsleistung in 2024 unverändert bleiben und erst zum Jahresende wieder leicht um 0,2 % gegenüber dem Vorquartal zulegen. Damit dürfte das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr stagnieren. In den kommenden beiden Jahren dürfte eine allmähliche Erholung einsetzen, im Zuge derer die Wirtschaftsleistung um 0,9 bzw. 1,5 % zunehmen wird. Die Inflationsrate wird im Jahr 2024 voraussichtlich weiter zurückgehen und von durchschnittlich 5,9 % im Vorjahr auf 2,2 % sinken. Für die beiden darauffolgenden Jahre wird ein weiterer Rückgang auf 2,0 % bzw. 1,9 % prognostiziert. Die Kerninflationsrate, die die Preisentwicklung ohne Energie berücksichtigt, wird sich jedoch langsamer verringern. Sie liegt mit 2,7 % im Jahr 2024 und 2,3 % im Jahr 2025 weiterhin über der Gesamtinflationsrate. Vor allem die Teuerung bei arbeitsintensiven Dienstleistungen bleibt ein belastender Faktor, da steigende Lohnkosten den Preisdruck in diesen Bereichen aufrechterhalten. Erst im Jahr 2026 dürfte die Kerninflationsrate mit 2,0 % das Inflationsziel der Europäischen Zentralbank erreichen und sich weiter stabilisieren. Die schwache Konjunktur wird den Beschäftigungsaufbau verlangsamen und die Arbeitslosigkeit zunächst weiter steigen lassen. Die Arbeitslosenquote wird in diesem Jahr mit durchschnittlich 6,0 % um 0,3 Prozentpunkte höher liegen als 2023. In den beiden Folgejahren dürfte die Quote im Zuge der allmählichen Erholung und des weiterhin ausgeprägten Arbeitskräftemangels wieder auf 5,8 bzw. 5,3 % sinken. Allerdings wird die Beschäftigung dann nur noch geringfügig zunehmen. Hier macht sich der demografische Wandel bemerkbar, der ab dem kommenden Jahr zu einem Rückgang des Erwerbspersonenpotenzials führen wird. Entsprechend wird auch die Wachstumsrate des Produktionspotenzials bis zum Ende des Jahrzehnts deutlich auf nur noch 0,4 % zurückgehen. Bauhauptgewerbe Im Bauhauptgewerbe verzeichnete der ifo Geschäftsklimaindex im September 2024 einen Anstieg, der auf weniger pessimistische Erwartungen der Unternehmen zurückzuführen ist. Gleichzeitig zeigten sich die Betriebe mit der aktuellen Geschäftslage etwas unzufriedener. Bis einschließlich Quartal 3 im Jahr 2024 steigen nach dem Baupreisindex die Kosten im Bereich Ingenieurbau Straßenbau um 5,0 % im Vergleich zum Vorjahrszeitraum. Laut dem ifo Institut, lassen die derzeit vorliegenden Frühindikatoren für das dritte Quartal 2024 keine konjunkturelle Trendwende erwarten. Das ifo Geschäftsklima hat sich im August zum dritten Mal in Folge verschlechtert und die Auftragslage wird in allen Wirtschaftsbereichen bis zuletzt als schlecht eingeschätzt. Erst im kommenden Jahr wird mit einer allmählichen Erholung gerechnet. Immerhin sind die Auftragseingänge im Baugewerbe und im Verarbeitenden Gewerbe zuletzt nicht weiter gesunken und es wird erwartet, dass die Baukonjunktur vor allem vom öffentlichen Bau getragen wird. Der Wohnungsbau dürfte zunächst stagnieren, da neu erstellte Wohnimmobilien kaum erschwinglicher geworden sind. Während die Kreditzinsen seit Juli noch einmal deutlich gesunken sind, haben sich neu erstellte Wohnimmobilien bislang nur wenig verbilligt. Erst mit steigenden Realeinkommen wird die Konjunktur beim Wohnbau wieder an Fahrt gewinnen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat September 2023 nahm der reale, kalenderbereinigte Auftragseingang um 11,5 % ab. Der nominale (nicht preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe lag 9,5 % unter dem Vorjahresniveau. In den ersten drei Quartalen 2024 gingen die kalenderbereinigten Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe im Vergleich zum Vorjahreszeitraum real um 2,0 % und nominal um 0,5 % zurück. Ebenso verzeichneten die Umsätze im selben Zeitraum einen realen Rückgang von 1,4 %, während sie nominal um 0,1 % leicht zulegten. Glasfaserausbau Der Glasfaserausbau blieb auch im Jahr 2024 ein zentrales Thema und spielte eine Schlüsselrolle in der digitalen Infrastrukturpolitik Deutschlands. Die BREKO-Marktanalyse 2024 verdeutlicht, dass der Glasfaserausbau in Deutschland zwar Fortschritte macht, sich jedoch verlangsamt hat. Ohne deutliche politische Kurskorrekturen scheint eine flächendeckende Glasfaserversorgung bis 2030 zunehmend unrealistisch. Zum 30. Juni 2024 ist die Glasfaserquote im Vergleich zum Vorjahr auf etwa 43,2 % angestiegen. Dies bedeutet zwar einen Anstieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 7,6 % allerdings eine Verlangsamung des Wachstums von etwa 1,6 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Dieses Wachstum bezieht sich hauptsächlich auf die Anzahl der Haushalte, die Glasfaseranschlüsse technisch erreichen können (Homes Passed). Bei den tatsächlich angeschlossenen Haushalten (Homes Connected) zeigt sich hingegen ein deutliches Wachstum. Die Zunahme der Glasfaseranschlussquote steigt im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,5 % was einer Gesamtquote von 22,8 % entspricht und einem Wachstum im Vergleich des Vorjahreszeitraums um 3,6 %. Zeitgleich erhöhte sich auch die Anzahl der Haushalte mit gebuchtem Glasfaseranschluss („Homes Activated") leicht auf nunmehr 5,2 Millionen. Die Take-Up-Rate liegt damit aktuell bei 26 %. Mit 13,2 Milliarden Euro bleiben die Gesamtinvestitionen in den Glasfaser- und Mobilfunkausbau weiterhin auf einem hohen Niveau, verzeichnen jedoch erstmals seit Jahren einen leichten Rückgang. Während der Investitionsanteil der Telekom auf 5,6 Milliarden Euro ansteigt, sinkt der Beitrag der Wettbewerber auf 7,6 Milliarden Euro. Dennoch bleiben die alternativen Netzbetreiber die treibende Kraft beim Netzausbau und verantworten 58 % der Gesamtinvestitionen. Insbesondere im Glasfaserausbau übernehmen sie eine führende Rolle: Sie zeichnen für 61 % der „Homes Passed", 70 % der „Homes Connected" und sogar 77 % der „Homes Activated" verantwortlich. Der Glasfaserausbau in Deutschland steht vor erheblichen Herausforderungen, die sowohl wirtschaftlicher als auch struktureller Natur sind. Zu den zentralen Risiken gehören der akute Fachkräftemangel und die gestiegenen Ausbaukosten, die viele Projekte erheblich belasten. Ein besonders gravierendes Problem bleibt jedoch der strategische Doppelausbau durch die Telekom, der nicht nur unnötige Ressourcen bindet, sondern auch den Wettbewerb erheblich erschwert. Laut der Marktanalyse sind derzeit 78 Unternehmen direkt von den Doppelausbau-Aktivitäten der Telekom oder ihrer Tochtergesellschaft Glasfaser Plus betroffen. Dies führt dazu, dass etwa jedes dritte Unternehmen (31 %) gezwungen war, sich aus geplanten Ausbauprojekten zurückzuziehen - ein Rückschlag für die flächendeckende Versorgung und die angestrebte Digitalisierung. Ein weiteres bedeutendes Thema, das die Branche nachhaltig beschäftigt, ist der Übergang von Kupfer-auf Glasfasernetze. Der Übergang stellt nicht nur eine technische, sondern auch eine regulatorische Herausforderung dar. Die Marktanalyse zeigt, dass 89 % der Unternehmen es als wichtig oder sehr wichtig erachten, eine wettbewerbskonforme Regelung für die sogenannte Kupfer Glasfaser-Migration zu schaffen. Diese Regelung ist essenziell, um faire Wettbewerbsbedingungen sicherzustellen und den Glasfaserausbau langfristig voranzutreiben. Ohne klare und einheitliche Leitlinien könnten Verzögerungen und Ungleichheiten im Markt entstehen, die sowohl den Ausbau als auch die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands gefährden. 2. Geschäftsverlauf und Lage a) Ertragslage
Die Ertragslage im Hinblick auf das eingesetzte Kapital ist gut. Wichtige Steuerungsgrößen sind für die Gesellschaft das Rohergebnis und die Ertrags-Kennziffern. Das Rohergebnis im Jahr 2024 betrug 17.316 TEuro (Vj. 17.297 TEuro). Die Rohstoff- und Energiepreise sind am Markt gestiegen, dennoch entspricht die Rendite bezogen auf Umsatzerlöse und Eigenkapitaleinsatz unseren Erwartungen. In Bezug auf den Wareneinkauf der Gesellschaft ist dieser weiterhin breit aufgestellt und es besteht keine Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten. Die Anzahl der Lieferanten und Dienstleister, die in den letzten Jahren gesteigert werden konnte, blieb auf einem konstanten Niveau. Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage den Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Die wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden. Der Bestand an Arbeitskräften ist im Berichtsjahr leicht gesunken. Im Durchschnitt beschäftigt die Gesellschaft 115 eigene Mitarbeiter, während die Zahl der Nachunternehmer stabil blieb. Die Personalaufwendungen beliefen sich auf 7.246 TEuro (Vj. 7.240 TEuro). Die Kriegshandlungen in der Ukraine sowie die gestiegenen Netzumlagen und CO2-Preise haben zu einem Anstieg der Energie- und Verbraucherpreise geführt. Infolgedessen ist anzunehmen, dass die Personalkosten voraussichtlich weiterhin steigen könnten. Finanzlage Die Finanzstruktur der Gesellschaft ist als gut zu beurteilen und es sind auch weiterhin keine Engpässe zu verzeichnen. Wir verfügen über ausreichende liquide Mittel. Unsere Eigenkapitalquote liegt bei 15,5 % (Vj. 17,5 %). Die Bankverbindlichkeiten machen rund 1,5 % (Vj. 0,5 %) der Bilanzsumme aus. Die Gesellschaft verfügt am Bilanzstichtag und während des Geschäftsjahres über ausreichend liquide Mittel. Unsere Bonitätsbewertung ist äußerst positiv und die Bezahlung unserer Lieferantenrechnungen erfolgte stets fristgerecht unter Berücksichtigung der gewährten Skontokonditionen. Im Geschäftsjahr 2023/2024 tätigten wir Investitionen in Höhe von rund 2.056 TEuro (Vj. 975 TEuro). Investitionen wurden im Berichtsjahr im Bereich der Betriebsausstattung, dem Fuhrpark und der IT getätigt. Sie dienten überwiegend der Sicherung und dem Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit. Für das laufende Jahr 2024/2025 werden wir die Modernisierungen der letzten Jahre weiterführen und die Investitionen auf einem angemessenen Niveau (ca. 1.000 TEuro) halten. Die Finanzierungsstruktur der Gesellschaft hat sich im Geschäftsjahr lediglich im Bereich des Fremdkapitals verändert, da das Eigenkapital der Gesellschaft unverändert bei 2.601 TEuro liegt. Im Fremdkapital haben sich die sonstigen Rückstellungen aufgrund der periodengerechten Abgrenzung von Kundenbeziehungen verringert. Die Erhöhung der Verbindlichkeiten ist maßgeblich auf die gestiegenen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen im HHS-Konzern sowie auf die Finanzierung durch Kreditinstitute und Leasinganbieter für den Fuhrpark und die Baumaschinen zurückzuführen. Vermögenslage
Die Vermögenslage ist geordnet. Das Anlagevermögen ist zu 52,3 % (Vj.: 71,2 %) durch Eigenkapital gedeckt und macht rund 30,23 % (Vj.: 24,59 %) der Bilanzsumme aus. Die prägenden Vermögenswerte der Gesellschaft beinhalten Finanzanlagen sowie Sachanlagen, insbesondere Kraftfahrzeuge, selbstfahrende Arbeitsmaschinen und Baumaschinen. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Da unsere Auftraggeber größtenteils der öffentlichen Hand angehören, sind Forderungsausfälle die Ausnahme. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Gesamtbewertung Die Gesamtbewertung der Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage zeigt sich positiv. In den vergangenen Jahren konnte das Unternehmen eine kontinuierliche Steigerung der Gesamtleistung verzeichnen, was auf eine robuste Ertragslage hindeutet. Das Ergebnis des Unternehmens zeigt eine stabile Entwicklung, und belegt eine effiziente Nutzung der Ressourcen. Diese kumulierten Faktoren unterstreichen die finanzielle Stabilität des Unternehmens und positionieren es vorteilhaft, um die gegenwärtig herausfordernde gesamtwirtschaftliche Situation in Deutschland erfolgreich zu bewältigen und Wachstumschancen zu nutzen. III. Prognosebericht Die voraussichtliche Entwicklung unseres Unternehmens wird bei weiter stabiler Auftrags- und Ertragslage sowie verlässlichen Finanzpartnern positiv sein. Für das Geschäftsjahr 2024/2025 wird mit einem Rohergebnis von 15.169 T und einem Jahresergebnis auf ähnlichem Niveau geplant. Der Bestand an guten Mitarbeitern soll erhalten bleiben. Die bestehenden langfristigen Verträge befinden sich derzeit in der Neuverhandlung und sollen voraussichtlich bis zum Jahr 2027 fortgeführt werden. IV. Chancen- und Risikobericht Chancen Für die nächsten Jahre ist die DATABAU Infrastruktur & Service GmbH gut aufgestellt. Die Auslastung wird voraussichtlich durch langfristige Verträge gesichert sein, sobald die Verhandlungen abgeschlossen sind. Aufgrund der ständigen Weiterentwicklung im IT-Bereich hat sich die Gesellschaft ein Alleinstellungsmerkmal erarbeitet. Seit Januar 2022 ist eine speziell für die Gesellschaft entwickelte Software erfolgreich implementiert, die mit Hilfe moderner IT Chancen bietet, die immer weiter steigenden Bauwerkszahlen professionell abzuwickeln. Im Dezember 2023 wurde der Auftrag zur Weiterentwicklung unserer Bauwerksverwaltung erteilt. Ziel war es, bis zum Ende des Jahres 2024 eine einheitliche Implementierung dieser Lösung in sämtlichen Betriebseinheiten sicherzustellen, was im Dezember 2024 erfolgreich abgeschlossen wurde. Die vernünftige Kapitalausstattung in Verbindung mit der Leistungsfähigkeit unseres Unternehmens gewährleistet auch in Zukunft unsere Wettbewerbsfähigkeit. Chancen werden vor allem in der ständigen Weiterentwicklung der Digitalisierung und den damit verbundenen Produktivitätssteigerungen gesehen. Außerdem wird der Bereich Strukturmaßnahmen (Statikerstellung bis zur Bauwerksetzung) weiterentwickelt. Risikobericht Das Hauptrisiko für uns liegt in der starken Ausrichtung auf den Hauptkunden DTAG. Die über Jahrzehnte gewachsene Geschäftsbeziehung ist jedoch durch ein kooperatives Miteinander geprägt und durch langfristige Verträge abgesichert. Um die reibungslose Erfüllung dieser langfristigen Verträge sicherzustellen, bedarf es einer detaillierten Ressourcenplanung. Die gegenwärtige Knappheit an qualifiziertem Personal auf dem Arbeitsmarkt beeinträchtigt das Wachstum unseres Unternehmens und behindert die Entwicklung der erforderlichen Kapazitäten, um neue Verpflichtungen mit weiteren Kunden einzugehen. Für das Geschäftsjahr wurde eine Prognose aufgestellt. Die Einhaltung wurde durch einen monatlich erstellten Soll-Ist-Vergleich kontrolliert. Die Bauvorhaben werden durch monatliche Leistungsmeldungen und Projektabrechnungen sowie Bauleiterbesprechungen systematisch überprüft. Die Risiken im Unternehmen werden permanent überwacht und wir steuern nötigenfalls mit geeigneten Maßnahmen dagegen. Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind im Augenblick keine finanzwirtschaftlichen Risiken sowie keine Risiken, die den Bestand des Unternehmens gefährden, erkennbar. Die stark steigenden Materialpreise für Stahl, Holz und Kunststoffe sind ein Unsicherheitsfaktor im Baubereich. Hiervon sind wir größtenteils nicht betroffen, da diese Baustoffe weitestgehend durch die Auftraggeber bereitgestellt werden. Aufgrund der gegenwärtigen europäischen Kriegssituation nehmen die Unzufriedenheit der Arbeitnehmer, die Unterbringungskosten und die Kraftstoffpreise zu. Seit Kriegsbeginn und der gestiegenen Inflation entsteht ein spürbarer Lohndruck, der das Unternehmensergebnis negativ beeinflusst. In dieser Hinsicht haben wir auch unseren Nachunternehmern eine vorübergehende Zulage gewährt. Des Weiteren ist ein deutlicher Anstieg der Zinssätze und der Preise für Baumaschinen zu verzeichnen. Diesbezüglich werden wir den Markt weiterhin kritisch beobachten. Für das Wirtschaftsjahr zum 30.09.2025 haben wir mit einem Rohergebnis von 15.169 T€ geplant.
Frammersbach, den 26. März 2025 gez. Dr. Richard Orquera, Geschäftsführer BILANZ ZUM 30. SEPTEMBER 2024DATABAU INFRASTRUKTUR UND SERVICE GMBH (VORMALS: FIB INFRASTRUKTUR UND SERVICE GMBH), FRAMMERSBACHAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023/24
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2024DATABAU INFRASTRUKTUR UND SERVICE GMBH (VORMALS: FIB INFRASTRUKTUR UND SERVICE GMBH), FRAMMERSBACHI. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der DATABAU Infrastruktur & Service GmbH (vormals: FiB Infrastruktur & Service GmbH), Frammersbach, zum 30. September 2024 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften sowie der Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr wurde nach dem Gesamtkostenverfahren des § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. II. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Vorschriften und Wahlrechte zur Bilanzierung und Bewertung wurden wie folgt angewandt: Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt, die nach der linearen Methode ermittelt werden. Bei Zugängen im Berichtsjahr erfolgte die Abschreibung zeitanteilig ab dem Monat des Zugangs. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. Nennwert angesetzt. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte werden mit den Herstellungs- bzw. Anschaffungskosten bewertet. Das strenge Niederstwertprinzip wurde beachtet. Der Grundsatz der verlustfreien Bewertung erfolgte nach den aus dem betrieblichen Rechnungswesen übernommenen Leistungsverzeichnis abzüglich der vereinbar- ten Marge. Fremdkapitalzinsen wurden nicht aktiviert. Der Ansatz der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert. Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die flüssigen Mittel sind mit dem Nennbetrag angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen. Latente Steuern der Gesellschaft, die aus Differenzen zwischen handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden, und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlichen Verlustvorträgen entstehen, werden bei der Ermittlung der latenten Steuern bei der Organträgerin der ISE Infrastruktur Service Europa GmbH einbezogen. Für die Ermittlung der latenten Steuern sind die für die Organträgerin gültigen Regelungen des Steuerrechts sowie deren Steuersatz maßgebend. Im Geschäftsjahr wurden keine Steuerlatenzen gebucht. Die sonstigen Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewis- sen Verpflichtungen. Die Rückstellungen wurden gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Rückstellung für Urlaub und Überstunden wurde auf der Grundlage der bestehenden Verträge und der am Bilanzstichtag gültigen Beitragssätze zur Sozialversicherung unter Anwendung des Vorsichtsprinzips geschätzt. Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Im Geschäftsjahr 2023/2024 werden die Leasingverbindlichkeiten gegenüber eine Bank entgegen dem Vorjahr unter den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten statt unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Der Vorjahresausweis wurde zur besseren Vergleichbarkeit entsprechend angepasst. Mit Ausnahme der bilanzierten und bewerteten Vorräte (unfertige Erzeugnisse) konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Jahresabschluss übernommen werden. IV. Angaben zur Bilanz Bei den Ausleihungen an verbundene Unternehmen handelt es sich gleichzeitig um Ausleihungen an Gesellschafter i.S.d. § 42 Abs. 3 GmbHG. Die Gesellschaft ist seit 2020 unbeschränkt haftende Gesellschafterin der ArGE Backlog Südwest, Frammersbach. Die Beteiligungsquote beträgt 50%. Die Aufwendungen und Erträge werden unter- jährig abgerechnet, sodass mit keinem Ergebnisanteil aus der ArGe zu rechnen ist. Ein Jahresabschluss liegt bislang nicht vor. Der Gesamtbetrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt zum Bilanzstichtag 5.094.322,34 EUR (Vorjahr: 7.173.066,54 EUR). Der Gesamtbetrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt zum Bilanzstichtag 23.931,41 EUR (Vorjahr: 19.647,41 EUR). Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betragen zum- Bilanzstichtag 5.000,70 EUR (Vorjahr: 357.045,22 EUR). Diese beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 0,70 EUR (Vorjahr: 352.045,22 EUR). Beträge für Vermögensgegenstände, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen, werden nicht ausgewiesen. Der Bilanzgewinn ist der Gewinnvortrag aus dem Vorjahr. Der Jahresüberschuss wird gemäß desEr- gebnisabführungsvertrages vom 30.01.2017 an die Organträgerin abgeführt. In den sonstigen Rückstellungen sind insbesondere Personalrückstellungen in Höhe von 871.713,63 EUR (Vorjahr: 860.449,74 EUR), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von 386.853,29 EUR (Vorjahr: 683.957,22 EUR), Rückstellungen für Gewährleistungen in Höhe von 207.600,00 (Vorjahr: 142.997,00 EUR), Rückstellungen für Abschluss und Prüfung 45.612,80 EUR (Vorjahr: 38.000,00 EUR), sowie sonstige Rückstellungen in Höhe von 160.059,95 EUR (Vorjahr: 202.253,30 EUR) enthalten. Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten setzt sich wie folgt zusammen:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind i.H.v. 245.960,69 EUR (Vorjahr: 196.352,96 EUR) und die sonstigen Verbindlichkeiten i.H.v. 2.365.289,54 EUR (Vorjahr: 1.262.594,06 EUR) durch Pfandrechte und ähnliche Rechte besichert. Hierbei handelt es sich vorwiegend um Miet- und Lea- singverträge. Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen auf Steuern 214.035,28 EUR (Vorjahr: 202.554,01 EUR und auf soziale Sicherheit 54.601,57 EUR (Vorjahr: 75.447,10 EUR). Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen teilweise branchenübliche Eigentumsvorbehalte. Die anderen Verbindlichkeiten sind ungesichert. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen i.H.v. 8.017.685,85 EUR (Vorjahr: 7.449.194,71 EUR) handelt es sich i.H.v. 7.091.721,07 EUR (Vorjahr: 6.340.688,68 EUR) gleichzeitig um Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern i.S.d. § 42 Abs. 3 GmbHG. Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber verbundenen Unternehmen beträgt 116.587,01 EUR (Vorjahr: -,-- EUR). Beträge für Verbindlichkeiten, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen, werden nicht ausgewiesen. V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von 483.415,84 EUR (Vorjahr: 432.973,45 EUR) sind Erträge aus dem Abgang von Anlagevermögen in Höhe von 27.167,39 EUR (Vorjahr: 29.392,41 EUR) und periodenfremde Erträge in Höhe von 4.130,53 EUR (Vorjahr: 5.382,41 EUR) enthalten. Die Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens betragen aus verbundenen Unternehmen 41.173,11 EUR (Vorjahr: 40.365,79 EUR) sowie aus sonstigen Zinserträgen 186.086,77 EUR(Vorjahr: 80.000,35 EUR). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 91.731,29 EUR(Vorjahr: 50.000,00 EUR) enthalten. Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen in Höhe von 262.536,24 EUR (Vorjahr: 154.102,92 EUR) be- inhalten Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen in Höhe von 206.321,47 EUR (Vorjahr: 134.071,43 EUR). Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus Miet- und Leasingverträgen i.H.v. 1.594 TEUR (Vorjahr: 3.203 TEUR). VI. Sonstige Angaben Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Herrn Dr. Richard Eduardo Orquera Narvaez, Partenstein Die DATABAU Infrastruktur & Service GmbH wurde in den Konzernabschluss der Databau Holding GmbH einbezogen. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der HHS Beteiligungsgesellschaft mbH mit Sitz in Stuttgart (eingetragen Amtsgericht Stuttgart, HRB 353224), für den größten Kreis von Unternehmen einbezogen. Für den kleinsten Kreis von Unternehmen wird ein Konzernabschluss von der DATABAU Holding SE mit Sitz in Stuttgart (eingetragen Amtsgericht Stuttgart, HRB 790576), aufgestellt. Beide Konzernabschlüsse werden im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von 2.541.325,99 EUR auf neue Rechnung vorzutragen. Das Ergebnis des Geschäftsjahres vor Gewinnabführung 2023/2024 in Höhe von 1.848.770,00 EUR wird gemäß des Ergebnisabführungsvertrages vom 30.01.2017 an die ISE Infrastruktur Europa GmbH abgeführt.
Frammersbach, den 26. März 2025 gez. Dr. Richard Orquera, Geschäftsführer
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die DATABAU Infrastruktur und Service GmbH (vormals: FiB Infrastruktur und Service GmbH), Frammersbach Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der DATABAU Infrastruktur und Service GmbH (vormals: FiB Infrastruktur und Service GmbH), Frammersbach, - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis zum 30. September 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DATABAU Infrastruktur und Service GmbH (vormals: FiB Infrastruktur und Service GmbH) für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis zum 30. September 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 26. März 2025 BANSBACH GmbH gez. Thomas Hus, Wirtschaftsprüfer gez. Markus Mock, Wirtschaftsprüfer Feststellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss zum 30. September 2024 ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 26. März 2025 festgestellt worden. |
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