Klinikum Darmstadt GmbH
Selbe AdresseAmbulante Betreuungsdienste für ältere Menschen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sven Werner Peter Axt seit 8.12.2025 | Geschäftsführer |
Jörg Curt Dr. Noetzel seit 22.9.2023 | Geschäftsführer |
Melanie Hagemann seit 22.9.2023 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Klinikum | 100.00% |
Wissenschaftsstadt Darmstadt | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SSG Starkenburg Service GmbHDarmstadtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZAKTIVA
WEITERE DATEN
SSG Starkenburg Service GmbH, Darmstadt
Anhang für das Geschäftsjahr 2023
1.
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Der Jahresabschluss wurde gemäß den
Vorschriften des Handelsgesetzbuchs und des GmbH-Gesetzes
in der jeweils aktuellen Fassung aufgestellt.
Ergänzend wurden die Vorschriften der Hessischen
Gemeindeordnung (HGO) und des Gesellschaftsvertrags
beachtet.
Gemäß Gesellschaftsvertrag werden die
Vorschriften des Handelsgesetzbuches für große
Kapitalgesellschaften angewendet. Nach den
Größenklassen des Handelsgesetzbuches ist die
Gesellschaft als kleine Kapitalgesellschaft einzustufen. Es
wurde freiwillig und vorzeitig die neue Fassung des §
267 Abs. 1 und 4 HGB angewendet.
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem
Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Darmstadt und wird
mit Eintragung vom 14. Februar 2006 im Registergericht des
Amtsgerichts Darmstadt unter der Firma SSG Starkenburg
Service GmbH mit der Nummer HRB 8296 geführt.
Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der
Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit
gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB.
2.
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind
gegenüber dem Vorjahr unverändert.
Die
immateriellen Vermögensgegenstände und
Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten
abzüglich planmäßiger Abschreibung
bewertet. Grundlage der planmäßigen Abschreibung
ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen
Vermögensgegenstandes. Die Abschreibungen werden pro
rata temporis linear vorgenommen. Geringwertige
Wirtschaftsgüter des Sachanlagevermögens mit
Anschaffungs- oder Herstellungskosten zwischen 150 €
und 1.000 € (ohne einen darin enthaltenen
Vorsteuerbetrag) werden in einem jährlichen
Sammelposten eingestellt und im Jahr der Anschaffung sowie
den folgenden vier Geschäftsjahren
gleichmäßig abgeschrieben. In Anlehnung an die
für Klinikbetriebe gültige Abgrenzungsverordnung
(AbgrV) werden die geringwertigen Wirtschaftsgüter des
Sachanlagevermögens mit Anschaffungs- oder
Herstellungskosten bis 150 € (ohne einen darin
enthaltenen Vorsteuerbetrag) im Jahr der Anschaffung als
Sachaufwand erfasst.
Die Nutzungsdauer der wesentlichen Gruppen sind
folgender Tabelle zu entnehmen:
Ausleihungen sind grundsätzlich zum Nominalwert
bilanziert.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens
werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Bei
den Forderungen werden alle erkennbaren Einzelrisiken und
das allgemeine Kreditrisiko durch angemessene Abwertungen
berücksichtigt.
Die
flüssigen Mittel sind zum Nennwert angesetzt.
Als
aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen
vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand
für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt
darstellen.
Das
gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.
Die
Steuer- und sonstigen Rückstellungen werden in
Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer
Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.
Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle
erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen.
Die
Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag
angesetzt.
3.
Angaben zur Bilanz
Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in Anlage I
zum Anhang dargestellt. Im Geschäftsjahr wurden dem
verbundenen Unternehmen Marienhospital Darmstadt gGmbH
Forderungen für Ausleihungen in Höhe von 698
T€ erlassen, der zum Stichtag 31. Dezember 2023
verbleibende Restbetrag von 3 T€ wurde in 2024
getilgt.
Die Restlaufzeiten sämtlicher Forderungen betragen,
wie im Vorjahr, bis zu einem Jahr.
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in
Höhe von insgesamt 25 T€ (Vorjahr: 2.208 T€)
sind solche aus Lieferungen und Leistungen und bestehen in
voller Höhe gegen die Gesellschafterin Klinikum
Darmstadt GmbH. Dem verbundenen Unternehmen Marienhospital
Darmstadt gGmbH sind mit 2.330 T€ sämtliche
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erlassen worden.
Das gezeichnete Kapital wird zu 100 % von der Klinikum
Darmstadt GmbH, Darmstadt, gehalten.
Die Gesellschaft ist bilanziell überschuldet. Sie
weist zum 31. Dezember 2023 ein negatives Eigenkapital in
Höhe von 1.990 T€ (Vorjahr: positives
Eigenkapital von 971 T€) aus. Dieses resultiert aus
dem Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2023 in
Höhe von 2.961 T€, welcher aus den zuvor
genannten Forderungsverzichten gegenüber der
Marienhospital Darmstadt gGmbH von insgesamt 3.028 T€
resultiert.
Trotz der bilanziellen Überschuldung sieht die
Geschäftsführung die Fortführung der
Unternehmenstätigkeit im Sinne des § 252 Abs. 1
Nr. 2 HGB als gesichert an, da die Leistungsbeziehungen der
Gesellschaft als Tertiärgesellschaft der Klinikum
Darmstadt GmbH, Darmstadt, überwiegend mit der
Muttergesellschaft bestehen und diese Leistungen seitens
der Muttergesellschaft zur Aufrechterhaltung des
Krankenhausbetriebs notwendig und unverzichtbar sind.
Im Geschäftsjahr 2023 sind
Steuerrückstellungen für Körperschaftsteuer
und Solidaritätszuschlag auf Körperschaftsteuer
in Höhe von insgesamt 1 T€ (Vorjahr: 0 T€)
gebildet worden.
Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt
zusammen:
Die Verbindlichkeiten über insgesamt 2.488 T€
(Vorjahr: 2.592 T€) sind, wie im Vorjahr, in voller
Höhe innerhalb eines Jahres fällig. Es bestehen
die üblichen Eigentumsvorbehalte.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen von insgesamt 2.214 T€ (Vorjahr: 2.319
T€) bestehen in voller Höhe (Vorjahr: 2.318
T€) gegenüber der Gesellschafterin Klinikum
Darmstadt GmbH und entfallen mit 1.160 T€ (Vorjahr:
1.160 T€) auf Verbindlichkeiten aus einem im
Geschäftsjahr 2019 gewährten Darlehen, mit 800
T€ (Vorjahr: 890 T€) auf Verbindlichkeiten aus
einer erteilten Personalkostengutschrift, mit 180 T€
(Vorjahr: 181 T€) auf Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen und in Höhe von 74 T€
(Vorjahr: 87 T€) auf Umsatzsteuerverbindlichkeiten.
Die Klinikum Darmstadt GmbH ist der umsatzsteuerliche
Organträger.
4.
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
Die im Inland erzielten Umsatzerlöse nach
Tätigkeitsbereichen teilen sich für das
Geschäftsjahr 2023 wie folgt auf:
Von den Umsatzerlösen sind 9 T€ periodenfremd
(Vorjahr: 10 T€).
In den sonstigen betrieblichen Erträgen in
Höhe von 113 T€ (Vorjahr: 160 T€) sind im
Wesentlichen, Erstattungen von Mitarbeitern für die
Jobtickets mit 70 T€ (Vorjahr: 55 T€),
Erstattungen für geförderte
Personalmaßnahmen mit 21 T€ (Vorjahr: 21
T€), sowie Erträge aus der Auflösung von
sonstigen Rückstellungen in Höhe von 1 T€
(Vorjahr: 69 T€) enthalten. Von den sonstigen
betrieblichen Erträgen sind 0 T€ (Vorjahr: 6
T€) periodenfremd.
Die Personalaufwendungen des Geschäftsjahres
betrugen 9.197 T€ (Vorjahr: 8.020 T€).
Gegenüber dem Vorjahr ist die Anzahl von
Vollzeitkräften um 10 auf 236 Vollzeitkräfte
(Vorjahr: 226 VK) gestiegen.
Als größte Aufwandsposition nach den
Personalkosten sind Aufwendungen für bezogene
Leistungen in Höhe von 3.510 T€ (Vorjahr: 3.584
T€) angefallen. Diese beinhalten insbesondere
Personalkostenweiterbelastungen der Klinikum Darmstadt GmbH
von 1.866 T€ (Vorjahr: 1.993 T€). Die
Materialaufwendungen für Roh-, Hilfs- und
Betriebsstoffe des Geschäftsjahres liegen mit 288
T€ (Vorjahr: 291 T€) auf dem Vorjahresniveau.
Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen von 748
T€ (Vorjahr: 52 T€) beinhalten im Wesentlichen
Abschreibungen auf Finanzanlagen, im Geschäftsjahr
wurden dem verbundenen Unternehmen Marienhospital Darmstadt
gGmbH Forderungen für Ausleihungen in Höhe von
698 T€ erlassen.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen des
Geschäftsjahres belaufen sich auf 2.929 T€
(Vorjahr: 509 T€) und enthalten im Wesentlichen
Abschreibungen auf Forderungen in Höhe von 2.330
T€ (Vorjahr: 0 T€). Dem verbundenen Unternehmen
Marienhospital Darmstadt gGmbH sind mit 2.330 T€
sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
erlassen worden.
5.
Sonstige Pflichtangaben
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Zum 31. Dezember 2023 bestehen neben den in der Bilanz
ausgewiesenen Verbindlichkeiten die finanziellen
Verpflichtungen aus dem Leasing von Fahrzeugen und
Kopiergeräten in Höhe von insgesamt 275 T€.
Von diesen Zahlungsverpflichtungen sind 118 T€ unter
einem Jahr und 157 T€ in über einem Jahr
fällig.
Arbeitnehmer
Im Berichtszeitraum waren durchschnittlich 236
Vollkräfte beschäftigt. Sie gliedern sich wie
folgt:
Honorar Wirtschaftsprüfer
Die Angaben gem. § 285 Nr. 17 HGB zum Gesamthonorar
des Abschlussprüfers sind im Konzernanhang enthalten.
Geschäftsführung
Herr Clemens Maurer, kaufmännischer
Geschäftsführer der Klinikum Darmstadt GmbH
Herr Dr. med. Jörg Noetzel, medizinischer
Geschäftsführer der Klinikum Darmstadt GmbH,
die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 22.
September 2023.
Die Geschäftsführer sind befugt, im Namen der
Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter
eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen.
Die Geschäftsführer erhielten von der
Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 keine
Vergütung. Für die Tätigkeit der
Geschäftsführer wird die Gesellschaft durch
Managementumlagen der Klinikum Darmstadt GmbH belastet, die
in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten sind.
Somit entfallen die Angaben nach § 285 Nr. 9 HGB.
Prokura
Frau Melanie Hagemann, Prokuristin (Einzelprokura) der
SSG Starkenburg Service GmbH,
die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 22.
September 2023.
Ereignisse nach dem Bilanzstichtag
Nach Ende des Geschäftsjahres zum 31. Dezember 2023
haben sich keine weiteren Vorgänge von besonderer
Bedeutung ereignet, die eine Auswirkung auf die
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft
haben könnten und über die an dieser Stelle zu
berichten wäre.
Konzernzugehörigkeit
Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der
Klinikum Darmstadt GmbH, Darmstadt, einbezogen, welche den
kleinsten und größten Konzernkreis aufstellt.
Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger
veröffentlicht.
Ergebnisverwendung
Die Geschäftsführung schlägt vor, den
Jahresfehlbetrag in Höhe von 2.960.793,88 € auf
neue Rechnung vorzutragen.
Darmstadt, den 21. August 2024
Clemens Maurer Dr. med. Jörg Noetzel
Geschäftsführer Geschäftsführer
Entwicklung des Anlagevermögens im
Geschäftsjahr 2023
Verbindlichkeitenspiegel
Darmstadt, den 21. August 2024 gez. Maurer, gez. Noetzel Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 19. September 2024 |
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