smart-alarm GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Volker Benz seit 5.1.2026 | Geschäftsführer |
Daniel Liechti seit 25.6.2019 | Geschäftsführer |
Peter Edmund Treutler seit 10.3.2014 | Prokura |
Frank Oliver Betsch seit 21.6.2006 | Prokura |
Marko Andreas Bohnert seit 21.6.2006 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Securiton AG | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Securiton Beteiligungs-GmbHSulzburgKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022Securiton Beteiligungs-GmbH, SulzburgBeträge in Tausend EURAKTIVA
PASSIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für 2022Securiton Beteiligungs-GmbH, SulzburgBeträge in Tausend EUR
Konzern-Kapitalflussrechnung für 2022Konzernabschluss Securiton Beteiligungs-GmbH, SulzburgBeträge in Tausend EUR
Konzerneigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2022Securiton Beteiligungs-GmbH, SulzburgBeträge in Tausend EUR
Konzernanhang für 2022Allgemeine Angaben Der Konzernabschluss ist nach den Vorschriften der §§ 290 bis 314 HGB aufgestellt worden. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Angaben im Konzernabschluss erfolgen in Tausend Euro (TEUR). Die Muttergesellschaft Securiton Beteiligungs-GmbH mit Sitz in Sulzburg ist im Handelsregister des Amtsgerichts Freiburg i. Br. unter der Nummer HRB 300451 eingetragen. Im vorliegenden Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 und im Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2022 werden folgende Abkürzungen verwendet:
A. Konsolidierungskreis Der Konzernabschluss umfasst neben der Securiton-GmbH noch folgende Gesellschaften: Unmittelbare Beteiligungen der Muttergesellschaft
Die Securiton-GmbH hält mittelbar über die Hekatron Technik 40 % der Anteile an der Securisoft. Unter Anwendung der Befreiungsvorschrift nach § 311 Abs. 2 HGB wurde auf einen Ansatz der Beteiligung nach der Equity-Methode verzichtet. B. Konsolidierungsgrundsätze Der Stichtag für die Konsolidierung ist der 31. Dezember 2022, dies entspricht dem Bilanzstichtag der Muttergesellschaft und der einbezogenen Tochtergesellschaften. Kapitalkonsolidierung Die Kapitalkonsolidierung erfolgt gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB a.F. nach der Buchwertmethode durch Verrechnung der Beteiligungsbuchwerte mit dem anteiligen Eigenkapital des jeweiligen Tochterunternehmens zum 1. Januar 2001 bzw. zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss oder zum Zeitpunkt des Erwerbs. Ein sich ergebender Unterschiedsbetrag wird den Vermögensgegenständen und Schulden insoweit zugeordnet, als deren Zeitwert vom Buchwert abweicht. Der verbleibende aktivische Unterschiedsbetrag wird als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen und entsprechend § 309 Abs. 1 HGB über einen Zeitraum von grundsätzlich zehn Jahren linear abgeschrieben. Die Kapitalkonsolidierung für Unternehmen, die ab dem 1. Januar 2010 aufgrund eines Erwerbs erstmals konsolidiert werden, wird nach der Erwerbsmethode zum Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist, vorgenommen. Dabei wird der Wertansatz, der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals des Tochterunternehmens verrechnet. Das Eigenkapital wird mit dem Betrag angesetzt, der dem zum Konsolidierungszeitpunkt beizulegenden Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten entspricht. Ein nach der Verrechnung verbleibender Unterschiedsbetrag wird, wenn er auf der Aktivseite entsteht, als Geschäfts- oder Firmenwert und, wenn er auf der Passivseite steht, unter dem Posten "Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung" nach dem Eigenkapital ausgewiesen. Die aus der Erstkonsolidierung der Tochterunternehmen entstandenen aktivischen Unterschiedsbeträge setzen sich wie folgt zusammen: Aktivische Unterschiedbeträge aus Erstkonsolidierung in TEUR Aufdeckung stiller Reserven
Nicht beherrschende Anteile Für nicht dem Mutterunternehmen gehörende direkte oder indirekte Anteile an in den Konzernabschluss nach den Grundsätzen der Vollkonsolidierung einbezogenen Gesellschaften wurde ein Ausgleichsposten für Anteile in Fremdbesitz gebildet. Dieser enthält neben dem anteiligen Kapital auch Anteile am Jahresergebnis. Der Anteil der anderen Gesellschafter am Gewinn beträgt TEUR 111 (Vj. TEUR 106). Schuldenkonsolidierung Aufgrund § 303 Abs. 1 HGB wurden im Rahmen der Schuldenkonsolidierung die bestehenden Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen eliminiert. Eliminierung von Zwischenergebnissen In den Konzernabschluss übernommene Vorräte, die auf Lieferungen und Leistungen zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen beruhen, wurden mit den Konzernherstellungskosten angesetzt. Die Konzernherstellungskosten enthalten auch die entsprechenden Frachtaufwendungen und werden ansonsten nach den gleichen Methoden ermittelt, die im Jahresabschluss der einzelnen Tochterunternehmen Anwendung finden. Soweit bei Lieferungen oder Leistungen zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen Zwischenergebnisse realisiert wurden, wurden diese gemäß § 304 Abs. 1 HGB für Zwecke des Konzernabschlusses ermittelt und erfolgswirksam eliminiert. Wesentliche Zwischengewinne aus gelieferten Vermögensgegenständen des Anlagevermögens zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sind nicht zu verzeichnen. Konsolidierungsmaßnahmen in der Gewinn- und Verlustrechnung In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung sind sowohl die Umsatzerlöse als auch die anderen Erträge aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr zwischen den einbezogenen Unternehmen mit den auf sie entfallenden Aufwendungen verrechnet bzw. als Bestandsveränderung ausgewiesen worden. Die Erträge und Aufwendungen aufgrund der Ergebnisabführungsverträge wurden ebenfalls eliminiert. Latente Steuern aufgrund von Konsolidierungsmaßnahmen Die gemäß § 306 HGB zu bilanzierenden latenten Steuern aufgrund von Konsolidierungsmaßnahmen betreffen lediglich die Zwischengewinneliminierung. Zur Berechnung der latenten Steuern kamen im Berichtsjahr erstmals länderspezifische Steuersätze zur Anwendung.
Im Vorjahr wurde wurden mit einem einheitlichen Steuersatz von 30 % gerechnet. Die Auswirkungen aus der Anpassung des Steuersatzes beliefen sich auf TEUR 41. Währungsumrechnung Die Aktiv- und Passivposten der in ausländischer Währung aufgestellten Jahresabschlüsse werden, mit Ausnahme des Eigenkapitals (gezeichnetes Kapital, Rücklagen, Ergebnisvortrag zu historischen Kursen) zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Euro umgerechnet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind zum Durchschnittskurs in Euro umgerechnet. Die sich ergebende Umrechnungsdifferenz ist innerhalb des Konzerneigenkapitals nach den Rücklagen unter dem Posten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" ausgewiesen. Im Konzernanlagespiegel findet grundsätzlich der Mittelkurs Anwendung. Vorträge werden mit dem Mittelkurs zum 31. Dezember des vorhergehenden Geschäftsjahres, die Endbestände mit dem Stichtagskurs, Zugänge, Abgänge sowie Abschreibungen mit dem Jahresdurchschnittskurs umgerechnet. Die sich ergebenden Währungsdifferenzen werden im Konzernanlagespiegel gesondert ausgewiesen. Zur Umrechnung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung der ausländischen Tochtergesellschaften in Euro sind folgende Währungskurse zur Anwendung gekommen:
C. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss der Securiton-GmbH einbezogenen Unternehmen wurden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen erstellt. Das Realisations- und das Imparitätsprinzip wurden beachtet. Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und grundsätzlich über einen Zeitraum von 3 bis 5 Jahren linear abgeschrieben. Soweit auf Einzelgesellschaftsebene Geschäfts- oder Firmenwerte bilanziert sind, werden diese über einen Zeitraum von 4 bis 15 Jahren abgeschrieben. Aus Konsolidierungsmaßnahmen entstandene Geschäfts- oder Firmenwerte werden über ihre wirtschaftliche Nutzungsdauer von vier bzw. zehn Jahren linear abgeschrieben:
Die angesetzte Nutzungsdauer für die erworbenen Geschäfts- und Firmenwerte der Sicherheitstechnik beruht auf unserer Einschätzung der Bestandsdauer von erworbenen Kundenbeziehungen und Produkten. Bei Geschäfts- und Firmenwerten im Bereich Alarmempfang wird wegen der durchschnittlich kürzeren Bindungsdauer der Kundenbeziehungen auf einen Zeitraum von 4 Jahre abgeschrieben. Bei nachhaltigen Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den beizulegenden Wert vorgenommen. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Bei der Ermittlung der planmäßigen Abschreibungen wird die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer zugrunde gelegt. Die Abschreibungen werden linear über die Nutzungsdauer verteilt. Die vor Anwendung des BilMoG nach steuerlichen Vorschriften begonnenen Abschreibungen werden fortgeführt. Der Übergang von der degressiven zur linearen Methode erfolgt in dem Jahr, für welches die lineare Methode erstmals zu höheren Jahresabschreibungsbeträgen führt. In den deutschen Gesellschaften werden geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 250,00 im Zugangsjahr voll abgeschrieben; der Abgang erfolgt im gleichen Jahr. Für Anlagegüter mit Anschaffungskosten zwischen EUR 250,00 und EUR 1.000,00 wurde der jährlich steuerlich zu bildende Sammelposten aus Vereinfachungsgründen in die Handelsbilanz übernommen. Der Sammelposten, der wirtschaftlich von untergeordneter Bedeutung ist, wird über die Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der Waren erfolgt unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu den durchschnittlichen Anschaffungskosten. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und verminderter Verwertbarkeit ergeben, sind in ausreichendem Umfang berücksichtigt. Die unfertigen Erzeugnisse, unfertigen Leistungen und fertigen Erzeugnisse werden unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten die unmittelbar zurechenbaren Einzelkosten, in angemessenem Umfang Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie die Abschreibungen. Gängigkeits- oder sonstige Verwertungsrisiken werden durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit ihrem Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden Ausfallrisiken durch angemessene Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko und die zu erwartende Inanspruchnahme von Skonti werden durch Bildung einer pauschalen Wertberichtigung berücksichtigt. Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind mit ihrem Nominalwert angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Auszahlungen, soweit sie Aufwand nach dem Bilanzstichtag betreffen. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Dabei werden auch Differenzen, die auf Konsolidierungsmaßnahmen gemäß den §§ 300 bis 307 HGB beruhen, berücksichtigt, nicht jedoch Differenzen aus dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwerts bzw. eines negativen Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die in der Bilanz ausgewiesenen aktiven latenten Steuern von TEUR 81 (Vj.TEUR 76) stammen vollumfänglich aus Konsolidierungsmaßnahmen. Die nach der Saldierung verbleibenden aktiven latenten Steuern, die aus Differenzen in den Jahresabschlüssen der konsolidierten Unternehmen resultieren, werden in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts nicht aktiviert. Es bestehen Bilanzierungsdifferenzen in Höhe von TEUR 13.510 (Vj.TEUR 15.268), die zu aktiven latenten Steuern führen. Sie resultieren im Wesentlichen aus unterschiedlichen Bewertungen des Anlagevermögens, von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, von Pensionsrückstellungen und sonstigen Rückstellungen. Bilanzierungsdifferenzen, die zu passiven latenten Steuern führen, existieren nicht. Insgesamt ergibt sich ein Aktivsaldo von TEUR 3.457 (Vj.TEUR 4.018), der nicht aktiviert wurde. Der Sonderposten aus Zuwendungen und Zuweisungen zur Finanzierung von Investitionen resultiert aus zweckentsprechend verwendeten Fördermitteln der Stadt Wien zur Finanzierung von Investitionen. Der Sonderposten wird über die Nutzungsdauer des mit diesen Zuschüssen finanzierten Gebäudes korrespondierend zur Abschreibung aufgelöst. Im Geschäftsjahr 2022 wurde der Sonderposten in Höhe von TEUR 4 (Vj. TEUR 3) aufgelöst. Rückstellungen für Pensionen wurden unter Zugrundelegung der "Heubeck-Richttafeln" 2018 G ermittelt. Für die Abzinsung wurde gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung (RückAbzinsV) vom Dezember pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz mit einer Restlaufzeit von 15 Jahren von 1,78 % p.a. für einen 10-Jahres-Durchschnitt (Vj. 1,87-1,90 %) verwendet. Als Bewertungsverfahren wurde die "Projected Unit Credit" (PUC) Methode verwendet. Es wurde eine Rentendynamik von 0 % hinterlegt. Nach § 253 Abs. 6 HGB ergibt sich ein Unterschiedsbetrag, der ausschüttungsgesperrt ist, in Höhe von TEUR 29 (Vj. TEUR 49). Die Steuerrückstellungen tragen den bei Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung. Sie sind in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme gebildet. Die Jubiläumsrückstellungen wurden unter Zugrundelegung der "Heubeck-Richttafeln" 2018 G" ermittelt. Die Bewertung der Jubiläumsverpflichtungen erfolgte nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Method). Bei der Abzinsung in Höhe von 1,43 % p.a. (7-Jahres-Durchschnitt) handelt es sich um den nach der Vereinfachungsregelung für eine Laufzeit von 15 Jahren angegebenen Zinssatz gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung (RückAbzinsV) für den Monat November 2022 (Vj. 1,36 % p.a.). Für die versicherungsmathematische Berechnung der Altersteilzeitrückstellungen dienten als Grundlage ebenfalls die "Heubeck-Richttafeln 2018 G". Für die versicherungsmathematische Bewertung wurde eine Gehaltsdynamik von 2,00 % und eine Steigerung der Aufstockungsbeträge von 2,00 % angenommen. Der Rechnungszins wurde in Abhängigkeit der Duration pro Person gemäß der Rückstellungsverordnung (RückAbzinsV) für den Monat November 2022 (7-Jahres-Durchschnitt) bestimmt. Sofern die Verpflichtung am Bilanzstichtag kleiner als 12 Monate ist, wurde vorschriftsmäßig keine Abzinsung vorgenommen. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten alle zum Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie werden in Höhe ihres Erfüllungsbetrages unter Berücksichtigung von Kostensteigerungen berücksichtigt. Für pauschal bilanzierte Gewährleistungsverpflichtungen kommen Prozentsätze zwischen 0,075 % und 0,75 % des garantiebehafteten Umsatzes zum Ansatz. Langfristige Rückstellungen werden gemäß § 253 Abs. 2 HGB abgezinst und werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr werden keine Abzinsungen vorgenommen. Erfolgswirksame Effekte aus Änderungen des Abzinsungssatzes werden im operativen Ergebnis ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten vereinnahmte Zahlungen für Wartungsverträge, deren Laufzeit über den Stichtag läuft. Die Auflösung der passiven Rechnungsabgrenzung erfolgt zeitkongruent mit der Durchführung der entsprechenden Wartungsleistungen. Auf fremde Währung lautende Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Bei langfristigen Forderungen und Verbindlichkeiten werden dagegen nur Verluste aus Kursänderungen, die bis zum Bilanzstichtag eintreten, berücksichtigt. D. Erläuterungen zum Konzernabschluss I. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022 und die Aufgliederung nach Einzelpositionen sind im Anlagespiegel dargestellt (Anlage A zu diesem Anhang). 2. Immaterielle Vermögensgegenstände Unter den immateriellen Vermögensgegenständen sind auf Einzelgesellschaftsebene keine Geschäfts- oder Firmenwerte bilanziert. 3. Sachanlagen Bei den Zugängen im Geschäftsjahr 2022 handelt es sich im Wesentlichen um Investitionen in Betriebs- und Geschäftsausstattung, technische Anlagen und Maschinen, Werkzeuge sowie in Grundstücke und Bauten. 4. Finanzanlagen Unter den Finanzanlagen sind Wertpapiere des Anlagevermögens in Höhe von TEUR 544 (Vj. TEUR 544) bilanziert. Es handelt sich dabei vorwiegend um Investmentfondsanteile. Die Anteile in Höhe von 40 % an dem verbundenen Unternehmen Securisoft AG wurden bereits in Vorjahren vollständig abgeschrieben. 5. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Von den in der Bilanz ausgewiesenen sonstigen Vermögensgegenständen haben TEUR 22 (Vj. TEUR 38) eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Sämtliche anderen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit TEUR 43.500 Darlehensforderungen und betreffen ansonsten den laufenden Liefer- und Leistungsverkehr. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 1.222 (Vj. TEUR 414) enthalten. Als verbundene Unternehmen werden alle Gesellschaften angesehen, die unter der einheitlichen Leitung der Securitas AG, Zollikofen/Bern, Schweiz, stehen oder an denen dieser Gesellschaft mittelbar oder unmittelbar die in § 290 Abs. 2 HBG genannten Rechte zustehen. 6. Eigenkapital Das in das Handelsregister eingetragene Stammkapital der Securiton-GmbH lautet auf TEUR 160 (Vj. TEUR 160). 7. Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellungen für Einzelgewährleistungsrisiken sowie pauschal gebildete Gewährleistungsverpflichtungen, schwebende Rechtsstreitigkeiten, Prämien, Überstunden und Gleitzeitüberhang, interne und externe Jahresabschlusskosten, Jubiläumsgelder, Urlaubsansprüche sowie Mitarbeiterabfindungen und -abfertigungen sowie nachlaufende Kosten enthalten. Für die Saldierung von Schulden aus den Pensionsverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
8. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus kurzfristigen Darlehen gegenüber der Securitas Finance Ltd., Guernsey, Großbritannien, in Höhe von TEUR 39.700 (Vj. TEUR 29.700) und in Höhe von TEUR 3.680 (Vj. TEUR 347) aus Lieferungen und Leistungen. Die kurzfristigen Darlehen der Securitas Finance Ltd. wurden in der Vergangenheit bei Finanzierungsbedarf der Gesellschaften nicht fällig gestellt. Die Verzinsung der Darlehen erfolgt zum Euribor zuzüglich eines Aufschlags. II.Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse teilen sich wie folgt auf: Aufgliederung nach Tätigkeitsbereichen
Aufgliederung nach geografischen Märkten
2. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 2.069 (Vj. TEUR 1.301) enthalten. Die periodenfremden Erträge stammen im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen und Wertberichtigungen und aus Buchgewinnen von TEUR 43 (Vj. 109 TEUR) aus dem Abgang von Sachanlagen. Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen mit TEUR 1.016 (Vj. TEUR 200) Erträge aus der Währungsumrechnung. 3. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 1.450 (Vj. TEUR 1.052) enthalten. 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 63 (Vj. TEUR 575) enthalten, die in Höhe von TEUR 41 (Vj. TEUR 112) aus dem Abgang von Sachanlagen stammen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen mit TEUR 611 (Vj. TEUR 684) Aufwendungen aus der Währungsumrechnung. 5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge In den Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Zinsen aus verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 25 (Vj. TEUR 31) enthalten. Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge betreffen mit TEUR 4 (Vj. TEUR 0) Zinserträge aus der Abzinsung von Rückstellungen. 6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsen aus verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 546 (Vj. TEUR 636) enthalten. Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen mit TEUR 61 (Vj. TEUR 52) Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen. 7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Der Posten enthält den tatsächlichen Ertragssteueraufwand in Höhe von TEUR 6.721 (Vj. TEUR 3.887) sowie einen latenten Steuerertrag in Höhe von TEUR 5 (Vj. latenter Steueraufwand TEUR 72). III.Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben. IV.Sonstige Angaben 1. Haftungsverhältnisse Zum 31. Dezember 2022 bestehen Grundschulden auf das Betriebsgrundstück der Hekatron Vertrieb in Höhe von TEUR 255. Zum Bilanzstichtag bestanden keine weiteren angabepflichtigen Haftungsverhältnisse. 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestehen Mietverträge für Geschäftsräume sowie Leasingvereinbarungen, aus denen die folgenden finanziellen Verpflichtungen resultieren:
Die Leasingverträge wurden zur Nutzung von Liquiditätsvorteilen im Rahmen erforderlicher Investitionen eingesetzt. Die Verträge beinhalten die für Leasinggeschäfte üblichen Risiken. 3. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen, die nicht zu marktüblichen Bedingungen durchgeführt wurden, sind nicht zu verzeichnen. 4. Organmitglieder Der Geschäftsführung der Muttergesellschaft gehörten im Geschäftsjahr 2022 die folgenden Personen an:
Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird unter Anwendung von § 314 Abs. 3 HGB verzichtet. 5. Konzernzugehörigkeit Gesellschafterin der Securiton-GmbH ist zu 100 % die Securiton AG, Zollikofen, Schweiz, die wiederum Tochterunternehmen der Securitas AG, Bern, Schweiz, ist. Damit ist die Securiton-GmbH gemäß § 271 Abs. 2 HGB ein verbundenes Unternehmen zur Securitas AG, Bern, Schweiz, sowie deren unmittelbaren und mittelbaren Tochterunternehmen. Die Securiton-GmbH sowie deren Tochterunternehmen werden in den Konzernabschluss der Securitas AG, Bern, Schweiz einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. 6. Offenlegung der Jahresabschlüsse und Lageberichte von Tochterunternehmen Die folgenden inländischen Tochterunternehmen in der Rechtsform der GmbH machen von der Befreiungsvorschrift gemäß § 264 Abs. 3 HGB zur Offenlegung ihres jeweiligen Jahresabschlusses und Lageberichts aufgrund der Einbeziehung in den Konzernabschluss der Securiton Beteiligungs-GmbH Gebrauch:
Der Konzernabschluss der Securiton Beteiligungs-GmbH wird im Unternehmensregister veröffentlicht. 7. Sonstige Angaben Der Personalbestand betrug im Jahresdurchschnitt 2.283 Mitarbeiter (Vj. 2.216). Der Personalbestand unterteilt sich in folgende Bereiche:
8. Prüfungs- und Beratungsgebühren Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt:
9. Angaben nach DRS Kapitalflussrechnung Die Kapitalflussrechnung wurde gemäß DRS 21 aufgestellt. Der Finanzmittelfonds betrifft die in der Bilanz ausgewiesenen liquiden Mittel abzüglich der kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.
Sulzburg, 21. August 2023 Securiton Beteiligungs-GmbH Armin Berchtold Daniel Liechti Michael Roth Petra Riesterer Entwicklung des Anlagevermögens 2022Konzernabschluss Securiton Beteiligungs-GmbH, SulzburgBeträge in Tausend EUR
Konzernlagebericht für 2022Die in diesem Konzernlagebericht verwendeten Abkürzungen sind im Anhang zum Konzernabschluss aufgeführt. I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Der Konzern Securiton-GmbH ist Teil der Schweizer SECURITAS-Gruppe und ist sowohl im Bereich der «Sicherheitsdienstleistungen» (WSH) sowie im Bereich «Alarm- und Sicherheitssysteme» tätig. Gruppenweite Strategie ist neben der Erbringung von erstklassigen Sicherheitsdienstleistungen die Entwicklung, Produktion sowie der Vertrieb von elektronischen Sicherheitssystemen in Deutschland, der Schweiz, in Österreich sowie im Übrigen europäischen Ausland. Rund 16.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen in der Schweiz, in Europa und darüber hinaus in den Diensten der Schweizer Securitas Gruppe. 2. Internes Kontrollsystem Das im Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) vorgeschriebene Risikomanagement- und Überwachungssystem, mit dem Entwicklungen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden können, frühzeitig erkannt werden, wurde im Geschäftsjahr 2002 schrittweise eingeführt und dokumentiert. Im Jahr 2003 wurde das Risikomanagement als kontinuierlicher Verbesserungsprozess installiert und im Geschäftsjahr fortgeführt. Im Jahr 2008 wurde das interne Kontrollsystem (IKS) gemäß Vorgaben der Konzernzentrale der SECURITAS-GRUPPE als Führungsprozess eingeführt und im Jahr 2022 weitergeführt. 3. Forschung und Entwicklung Zur Erhaltung und zum Ausbau der guten Stellung am Markt und des technologischen Vorsprungs wurden im Kalenderjahr 2004 die Kompetenzcenter der verbundenen Unternehmen mit der Forschung und Entwicklung von neuen Produkten beauftragt. Die Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten konzentrieren sich demnach auf die drei Entwicklungskompetenzzentren Hekatron Vertrieb (Melder und Sonderbrandtechnik), Schrack Österreich (Brandmeldeanlagen und Krankenhauskommunikationssysteme) und Securiton Achern (Videomanagement und Bildanalyse). Im Geschäftsjahr betrugen die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung EUR 16,4 Mio. (Vj.EUR 18,8 Mio.), davon EUR 1,3 Mio. (Vj.EUR 1,7 Mio.) für Fremdleistungen. II. Wirtschaftsbericht 1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Die weltweite Ausbreitung des Coronavirus hat sich im Kalenderjahr 2022 deutlich verlangsamt bzw. hat das Coronavirus die Angst vor einem tödlichen Verlauf bei einer Infektion mit dem Virus verloren. Die Coronabeschränkungen wurden im Laufe des Kalenderjahrs 2022 in Deutschland, in Europa und in Nordamerika weitgehend zurückgenommen. Als einzige Ausnahme hat sich bis fast zum Jahresende China positioniert. Die von China praktizierte "Null-Covid-Strategie" hat immer wieder zu Stillständen des Hafens von Shanghai und demzufolge auch zu Lieferkettenabbrüchen geführt. Nach heftigen Protesten innerhalb der chinesischen Bevölkerung hat die chinesische Regierung am 7. Dezember 2022 eine radikale Kehrtwende vollzogen und die rigorose Null-Covid-Strategie weitgehend aufgehoben. Chinas Kehrtwende hat sich positiv auf die globalen Lieferketten ausgewirkt. Mit dem erfolgten Einmarsch des russischen Militärs in die Ukraine am 24. Februar 2022 haben sich nach dem Auslaufen der Coronabeschränkungen weitere Unsicherheiten für die Entwicklung der Weltwirtschaft ergeben. Der Einmarsch hat sich dramatisch auf die Entwicklung der Rohstoff und die Energiepreise ausgewirkt. Diese Erhöhung hat sich auf die weltweite Inflation und die Entwicklung der Realeinkommen ausgewirkt. Nach Angaben der Tagesschau vom 13. Januar 2023 erreichte die Teuerung in Deutschland nach einer ersten Schätzung mit durchschnittlich 7,9 Prozent den höchsten Stand seit Gründung der Bundesrepublik. Die höheren Preise haben einen direkten Einfluss auf das verfügbare Einkommen der Menschen, welches sich unmittelbar auf ein zurückhaltendes Konsumverhalten der Menschen ausgewirkt hat. Zur Eindämmung der Inflation haben die zentralen Notenbanken die Leitzinsen erhöht, welches sich sofort auf die Zinsen für Bau- und Konsumentenkredite ausgewirkt hat. Dies hat sich gemäß der Bundesbank auf die Bauinvestitionen ausgewirkt. Gemäß dem statistischen Bundesamt sind diese im Jahr 2022 preisbereinigt um 1,6 Prozent zurückgegangen. Zunehmende Auftragsstornierungen gewerblicher und privater Bauvorhaben im Zug andauernd hoher Baupreise sowie steigender Bauzinsen hätten den negativen Trend der Bauinvestitionen im Jahresverlauf 2022 verstärkt. Gemäß Einschätzung der Firma Computerbase vom 28.11.2022 sinken die Umsätze der Halbleiterbranche im Kalenderjahr 2023 auf den Stand des Kalenderjahres 2021. Gegenüber dem Geschäftsjahr 2022 entspricht dies einem Rückgang von 3,6 Prozent. Für das kommende Jahr erwarten die Marktforscher gemäß Computerbase unter anderem beim Speichermarkt (DRAM und NAND) deutliche Einbrüche. Gartner erwarte beim DRAM einen Rückgang von 18 Prozent beim Umsatz und bei NAND von 14 Prozent. Nach einer ersten Schätzung der Eurostat ist das BIP im Euroraum und in der EU um 3,6 % gestiegen (Vj. Erhöhung um 5,2 %). Gemäß Eurostat ist das saisonbereinigte BIP im vierten Quartal 2022 im Vergleich zum entsprechenden Quartal des Vorjahres im Euroraum 20 um 0,1% gestiegen wohingegen auf Ebene der EU kein Wachstum zu verzeichnen war. Deutschland Nach Destatis ist die deutsche Wirtschaft trotz Inflation, Ukraine-Krieg und anhaltender Lieferprobleme im Kalenderjahr 2022 gewachsen. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg nach ersten Berechnungen der Destatis um 1,9 Prozent. Die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen ist sehr unterschiedlich verlaufen. Der Dienstleistungsbereich und die Wirtschaftsbereiche Verkehr und Gaststätten haben von der Aufhebung der Corona-Schutzmaßnahmen profitiert und verzeichneten einen Zuwachs von 6,3 % bzw. 4,0 %. Auch der Bereich Information und Kommunikation hat einen deutlichen Zuwachs von 3,6 Prozent verzeichnet. Das Baugewerbe hat einen Rückgang von 2,3 % verzeichnet. Die hohen Energiepreise und die immer noch eingeschränkte Verfügbarkeit von Vorprodukten habe die Wirtschaftsleistung im verarbeitenden Gewerbe gebremst (0,2 % Wachstum). Im gesamten letzten Jahr 2022 wuchsen die Bestellungen in der deutschen Elektroindustrie und Digitalindustrie um 10,0 % (Vj. 23,9 %). Aus dem Inland stiegen die Bestellungen um 9,0 % (Vj. 20,1 %), die Bestellungen aus dem Ausland sind um 10,8 % (Vj. 27,0 %) angestiegen. Während die Geschäftspartner aus der Eurozone 16,1 % mehr orderten als 2021, legten die Bestellungen aus dem Nicht-Euroraum mit 8,1 % deutlich niedriger als in der Eurozone zu (Quelle: ZVEI- Konjunkturbarometer Februar 2023). Im gesamten Jahr 2022 kamen die Branchenerlöse der deutschen Elektro- und Digitalindustrie auf einen neuen Rekordwert von 224,6 Mrd. EUR (Vj. 199,5 Mrd. EUR) und legten damit um 12,6 % zu. Die Auslandserlöse (10,1 % auf 117,3 Mrd. EUR) sind dabei schwächer angestiegen als die Inlandserlöse (14,2 % auf 107,3 Mrd. EUR). Bei Geschäften mit dem Euroraum wurden 2022 41,7 Mrd. EUR (Vj. 37,7 Mrd. EUR) erlöst und mit Drittländern 75,6 Mrd. EUR (Vj. 68,0 Mrd. EUR) (Quelle: ZVEI Konjunkturbarometer Februar 2023). Auch der Markt für elektronische Sicherheitstechnik kämpft mit den Folgen der hohen Inflation, der Energiepreisentwicklung sowie mit Personalknappheit und Lieferschwierigkeiten. Nachdem die Branche im Jahr 2021 über ein Umsatzplus von 4,5 % auf rund 4,9 Milliarden Euro berichten konnte, werden nun in den einzelnen Fachsparten zum Teil erhebliche Einbrüche gemeldet. Die Herbst-Konjunktur-Umfrage 2022 des BHE Bundesverband Sicherheitstechnik e.V. kommt zu dem Ergebnis, dass der Bereich Zutrittssteuerung den stärksten Rückgang zu verzeichnen hat. Aber auch Einbruchmeldeanlagen, Brandmeldeanlagen und Sprachalarmierung hatten Einbußen. Lediglich in der mechanischen Sicherungstechnik und bei der Perimetersicherheit war ein Aufschwung zu verzeichnen. Entsprechend zurückhaltend wird die künftige Geschäftslage in der Branche bewertet. Österreich Trotz aller Herausforderungen, wie der hohen Inflation, den Folgen des Krieges in der Ukraine und den pandemiebedingten Problemen in den Lieferketten, hat Österreich im Jahr 2022 insgesamt eine zufriedenstellende konjunkturelle Entwicklung gezeigt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wuchs nach den letzten Berechnungen im Jahr 2022 um etwa 5%, auch wenn sich das Wirtschaftsklima - vor allem wegen der stark gestiegenen Inflation und des daraus folgenden Rückganges von Konsum sowie von Investitionen - in der zweiten Jahreshälfte eingetrübt hat, und es zum Teil sogar zu einer rückläufigen Konjunkturentwicklung gekommen ist. Das Wachstum wurde hauptsächlich von Exporten getrieben, die von der Erholung der globalen Wirtschaft profitierten. Der Handelssektor zeigte besonders in der ersten Jahreshälfte eine starke Aufwärtsbewegung aufgrund der steigenden Nachfrage nach Konsumgütern nach Abklingen der Pandemie und der Verbesserung des Arbeitsmarktes - die Arbeitslosenquote ist von 2021 mit 8% auf 6,3% im Jahr 2022 gesunken. Eine der größten Herausforderungen war daher der anhaltende Fachkräftemangel, insbesondere in Bereichen wie Technologie, Ingenieurwesen und Gesundheitswesen. Die Folge davon war ein erhöhter Wettbewerb um Fachkräfte, was sich auf die Löhne und die Produktivität auswirkte. Die österreichische Wirtschaft musste sich im Jahr 2022 ebenfalls mit dem Thema der Lieferengpässe auseinandersetzen, die durch die anhaltende COVID-19-Pandemie und andere globale Faktoren verursacht wurden. Insbesondere in Branchen, wie dem Baugewerbe, der Elektronikindustrie und der Automobilproduktion, führten die Engpässe zu einer Einschränkung der Produktion und einer Erhöhung der Preise. Um den Herausforderungen der Lieferengpässe zu begegnen, setzte die österreichische Regierung Maßnahmen zur Unterstützung von Unternehmen fort, darunter Zuschüsse und Kredite, um Investitionen in die Produktion und die Logistik zu erleichtern. Generell hat sich die Lieferkettenproblematik jedoch weniger konjunkturabschwächend als erwartet ausgewirkt. Übriges Ausland International war das Wirtschaftswachstum 2022 noch immer durch den Aufschwung nach der Corona-Krise geprägt, auch wenn es im Vergleich zum Jahr zuvor geringer ausfiel. Die Heterogenität innerhalb Europas und der Europäischen Union war groß: Während sich Deutschland mit einem zarten BIP-Wachstum von 1,9% zufriedengeben musste, wuchsen andere Länder wie z.B. Ungarn und Polen um fast 5%, Rumänien um 4,5% und Kroatien um 6,3%. Absoluter Ausreißer nach oben war Irland mit einem Wachstum von 12,2%. Wichtige Exportmärkte sind Polen und Ungarn. Darüber hinaus werden auch Kunden in untergeordnetem Umfang in Schweden, Rumänien, Tschechien, Slowakei, Türkei, Russland und Indien beliefert. Die Wirtschaft Polens hat im Jahr 2022 mit einem BIP-Wachstum von 4,9% wieder zugelegt, wobei sich das Wachstum zum Jahresende hin aber deutlich eingebremst hat. Dies wird als negatives Vorzeichen für die weitere wirtschaftliche Entwicklung gesehen; für 2023 wird mit 0,4% das geringste Wachstum seit der Finanzkrise im Jahr 2009 prognostiziert, wenn man den Rückgang im ersten Pandemiejahr 2020 ausnimmt. Auch Konjunkturumfragen bestätigen, dass Polens Wirtschaft schwierigen Zeiten entgegensieht - Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine sorgt besonders in Polen für gewaltige Unsicherheit. Polen bleibt nichtsdestotrotz ein beliebtes Ziel internationaler Investoren. Laut der polnischen Nationalbank lag die Summe aller ausländischen Direktinvestitionen im Jahr 2022 um 8% über dem Vorjahreswert. Ein großer Teil davon sind nach wie vor Investitionen im Industriebereich. Für 2023 ist jedoch ein Rückgang der Investments zu erwarten, da viele Unternehmen über Nachfrageeinbußen, hohe Energiekosten und steigende Kosten bei der Finanzierung klagen, da auch Polens Zentralbank als Reaktion auf die steigende Inflation den Leitzins angehoben hat. Die wichtigsten Wachstumsimpulse sollen demnach von staatlichen Trägern ausgehen, die die Konjunktur stützen und nach wie vor auf die Auszahlung der eingefrorenen EU-Gelder hoffen. Die öffentliche Hand hat zwar einige Großprojekte angekündigt, ist aber bei den meisten Vorhaben auf EU-Unterstützung angewiesen. Die Europäische Kommission will jedoch die Gelder erst freigeben, wenn das Land sein Justizwesen reformiert. Im öffentlichen Sektor wird zurzeit und auch in den kommenden Jahren sehr viel in militärische Stützpunkte und Infrastruktur investiert. Ungarns Wirtschaft ist bereits 2021 um 7,1% gewachsen und 2022 nochmals um weitere 4,9%. Das zeigt, dass die ungarische Wirtschaft die Pandemie gut überstanden hat und im internationalen Vergleich im vorderen Feld zu finden ist. Getragen wird das Wachstum durch den staatlich unterstützten privaten Konsum und viele Großinvestitionen, die durch massive Investitionsförderungen an Land gezogen werden. Ungarn sticht dadurch viele andere europäische Standorte aus. Der größte Teil der Investoren kommt nach wie vor aus den DACH-Ländern, allen voran Deutschland. Die Aktivitäten asiatischer Investoren nahmen in den letzten drei Jahren weiter zu. Zusätzlich zieht Ungarn Investoren und ausländische Unternehmen wegen der sehr geringen Steuerbelastung an. Die ungarische Regierung hat die Körperschaftssteuer mittlerweile auf einheitlich 9% gesenkt, was in erster Linie der Industrie zugutekommt. Daneben wurden auch die Lohnnebenkosten mehrmals gesenkt, wodurch sich Ungarn als äußerst attraktives Land für Investoren etabliert hat. Das ungarische Wirtschaftswachstum ist stark von Exporten abhängig, wobei der Großteil der Exporte durch große, in ausländischer Hand befindliche Unternehmen erfolgt. Deutschland ist mit Abstand größter Investor in Ungarn und die deutschen Unternehmen, besonders aus dem Automobilsektor, haben einen maßgeblichen Einfluss auf die ungarischen Wirtschaftszahlen. 93% des ungarischen, industriellen Outputs landen im Export, was die Bedeutung für die ungarische Wirtschaft nochmals unterstreicht. Der sprichwörtliche Motor der ungarischen Industrie ist die starke Automobilindustrie mit ihren Zulieferersektoren, die knapp 30% der industriellen Wertschöpfung in Ungarn ausmacht. 2. Geschäftsverlauf Umsatz- und Auftragsentwicklung Das Wachstum der Umsatzerlöse im Jahr 2022 beträgt + 8,2 % (Vj. + 5,8 %). Die Konzernumsatzerlöse konnten auf EUR 417,9 Mio. gesteigert werden (Vj. EUR 386,1 Mio.) Die Zunahme beträgt EUR + 31,8 Mio. Die Umsatzzunahme mit Produkten beträgt dabei EUR + 24,4 Mio. und bei den Dienstleistungen EUR + 7,4 Mio. Rund 64 % (Vj. 65 %) der Umsatzerlöse werden im Bereich der elektronischen Brandmeldesystemtechnik erzielt. Der Anteil der Krankenhauskommunikation liegt bei rund 7 % (Vj. 8 %). Die übrigen Umsätze werden mit Bewachungsdienstleistungen, Einbruchmelde- und Videoanlagen, Zutrittskontroll- und Leitsystemen, Wartungs- und Servicearbeiten sowie der Lohnbestückung erzielt. Die Verteilung der Umsatzerlöse auf die beiden Hauptmärkte Deutschland und Österreich beträgt:
Der Auftragseingang im Bereich der Sicherheitstechnik lag bei EUR 426,4 Mio. und damit um + 1,6 % über dem Vorjahreswert von EUR 419,5 Mio. Der Auftragsbestand zum Jahresende beträgt EUR 155,2 Mio. (Vj. EUR 133,0 Mio.). Produktion Die Hekatron Technik dient dem Konzern Securiton-Beteiligungs GmbH und der gesamten SECURITAS-Gruppe als Produktionsgesellschaft. Die Hekatron Technik, die Hekatron Vertrieb, die Schrack Österreich sowie die Securiton AG, Zollikofen, Schweiz, haben einen Kooperationsvertrag abgeschlossen. Hierdurch verpflichtet sich die Hekatron Technik, auftragsbezogen für die verschiedenen Kompetenzzentren zu fertigen. Die Produktion von Rauchmelder, Rauchschalter und Rauchwarnmelder erfolgt hochautomatisiert unter Einsatz von Robotertechnologie, wohingegen in der Produktion von Brandmeldeanlagen trotz Automatisierung noch echte Handarbeit steckt. Eine Standardisierung einer Brandmeldeanlage ist nicht möglich, da jedes Gebäude ein anderes Objekt ist und eines anderen Aufbaus bedarf. a) Rauchwarnmelder/Rauchschalter Aufgrund von Lieferengpässen im Bereich der Mikrochips/Bauteilen lagen sowohl die Absatzmengen an Rauchwarnmeldern unter den Absatzmengen des Vorjahres. Im Geschäftsjahr 2022 wurden insgesamt 1.727 Tsd. (Vj. 1.780 Tsd.) Rauchwarnmelder und Rauchschalter produziert und abgesetzt. Dies entspricht einem Rückgang von 3,0 % bzw. 53 Tsd. Rauchwarnmelder/Rauchschalter gegenüber dem Vorjahr. Der Rückgang in diesem Bereich ist insbesondere auf gesunkene Stückzahlen im Bereich der produzierten und abgesetzten Rauchwarnmelder (73 Tsd.), Türsturzrauchschalter (4 Tsd.) und Lüftungsrauchschalter (6 Tsd.) zurückzuführen, wohingegen der Absatz im Bereich der Deckenrauchschalter um 30 Tsd. angestiegen ist. b) Brandmeldeanlagen Im Geschäftsjahr 2022 wurden insgesamt 12.214 Zentralen (SecuriPro, SecuriFire, Integral und SecuriSafe sowie Sonderzentralen) gefertigt. Dies entspricht einem Anstieg von 22,2 % (Vj. 9.999 Zentralen). Der Anstieg bei den Brandmeldeanlagen ist auf einen Anstieg bei den Integral- Zentralen um 1.689 Stück und bei den SecuriFire-Zentralen um 526 Stück zurückzuführen. Beschaffung Die Hekatron Vertrieb, die Securiton Achern, die Schrack Österreich sowie deren Tochtergesellschaften in Nord- und Osteuropa beschaffen einen Großteil der benötigten Produkte zu angemessenen, marktgerechten Preisen innerhalb der SECURITAS-Gruppe. Zur Herstellung qualitativ hochwertiger Produkte werden Materialien benötigt, für welche unter anderem auch Rohstoffe für einen längeren Zeitraum geplant werden müssen. Hierzu wird der Markt stetig auf Lieferfähigkeit überwacht. Sofern Artikel von Lieferanten abgekündigt werden, wird von unseren Kompetenzzentren der Gesamtbedarf bis zum Auslauf der jeweiligen Produkte berechnet. Der hieraus ermittelte Bedarf wird als sogenannter "AII-time-Bedarf" eingekauft und bei geeigneten Logistik-Providern eingelagert. Basierend auf den in der Vergangenheit gemachten Erfahrungen werden die Bedarfe seitens der Kompetenzcenter vorsichtig kalkuliert, damit die zukünftige Produktion sichergestellt werden kann. Wertberichtigungen auf das Vorratsvermögen wurden in angemessenem Maße vorgenommen, um die Risiken aus der Überalterung von auf Lager befindlichen Artikeln abzudecken. Investitionen Im Geschäftsjahr 2022 wurden die Investitionen im Vergleich zum Vorjahr zurückgefahren damit die Liquidität geschont werden konnte. Das Gesamtinvestitionsvolumen (ohne Geschäfts- und Firmenwerte) beträgt EUR 7,6 Mio. (Vj.EUR 8,1 Mio.). Die Investitionsquote im Geschäftsjahr 2022 beträgt 8,1 % (Vj.8,0 %). Die Investitionen in das Sachanlagevermögen erfolgten mit EUR 0,3 Mio. in die Grundstücke und Bauten, mit EUR 2,9 Mio. in die Betriebs- und Geschäftsausstattung, mit EUR 0,9 Mio. in technische Anlagen und Maschinen sowie EUR 1,3 Mio. in die geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau. Investitionen des Geschäftsjahres erfolgten im Wesentlichen im Zusammenhang mit den an den beiden Standorten Sulzburg und Wien geplanten baulichen und produktionstechnischen Erweiterungen. Die Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen betrugen im Geschäftsjahr EUR 2,2 Mio. und beinhalten im Wesentlichen Investitionen in Produktentwicklungen und Softwarelizenzen. Im Bereich der Finanzanlagen erfolgten keine Investitionen. Umwelt, Personal- und Sozialbereich Der verantwortungsvolle Umgang mit der Umwelt nimmt im Konzern der Securiton-GmbH einen wichtigen Stellenwert ein, auf die Einhaltung höchster Qualitäts- und Umweltstandards sowie den schonenden Umgang mit Ressourcen wird höchster Wert gelegt. Umweltbezogene Risiken bestehen nicht. Bei der Hekatron Technik wurde das seit 2004 bestehende Qualitäts- und Umweltmanagementsystem nach DIN ISO 9001 bzw. DIN ISO 14001 im März 2020 rezertifiziert. Der buchstäblich globale Effekt der extremen Verknappung von Fachpersonal am Arbeitsmarkt wurde bislang trotz der Abkühlung des Wirtschaftsklimas kaum gemildert - auch im Jahr 2022 war es eine große Herausforderung, gute Fachkräfte zu rekrutieren. Der Arbeitgebermarkt hat sich in den letzten beiden Jahren definitiv zu einem Arbeitnehmermarkt entwickelt. Zumindest in Europa scheint der Trend zum Home-Office ungebrochen - um als Arbeitgeber wettbewerbsfähig zu bleiben, muss Bewerbern angeboten werden, einen Teil ihrer Arbeitszeit von zuhause aus verrichten zu können. Generell geht die gesellschaftspolitische Entwicklung in Richtung einer größtmöglichen Flexibilisierung, was Arbeitszeit und Arbeitsort betrifft. Im Jahresdurchschnitt waren 2.283 Mitarbeiter (Vj. 2.216 Mitarbeiter) im Konzern der Securiton-GmbH beschäftigt. Weiterhin ist eine geringe Fluktuationsrate zu verzeichnen, was ein hohes Maß an Kontinuität gewährleistet und den Verbleib von erarbeitetem Know-how im Unternehmen sicherstellt. Der hohe technische Anspruch und der hart umkämpfte Markt machen eine permanente Weiterqualifizierung aller Mitarbeiter zu einer notwendigen Bedingung. Dem Fachkräftemangel wird durch aktive Personalgewinnungsmaßnahmen begegnet. 3. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Vermögens- und Finanzlage Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Securiton-GmbH ist weiterhin geordnet. Die Bilanzsumme hat sich aufgrund des erhöhten Geschäftsvolumens gegenüber dem Vorjahr von EUR 302,0 Mio. auf EUR 340,3 Mio. erhöht. Das Anlagevermögen beträgt EUR 94,0 Mio. (Vj. EUR 101,1 Mio.), was einer rechnerischen Anlagenquote (Anlagevermögen im Verhältnis zur Bilanzsumme) von 27,6 % (Vj. 33,5 %) entspricht. Das Umlaufvermögen beträgt EUR 243,4 Mio. (Vj. EUR 197,7 Mio.) und hat um EUR + 45,7 Mio. gegenüber dem Vorjahr zugenommen. Das Vorratsvermögen und die Forderungen sind entsprechend dem erhöhten Geschäftsvolumen und dem erhöhten Lageraufbau angestiegen. Der Lageraufbau ist neben einer Erhöhung der Lagermengen zur Sicherung der Lieferfähigkeit auch auf gestiegene Anschaffungskosten für die Rohstoffe zurückzuführen. Die rechnerische Umlaufquote (Umlaufvermögen im Verhältnis zur Bilanzsumme) hat sich deutlich erhöht und beträgt 71,5 % (Vj. 65,5 %). Das bilanzielle Eigenkapital zum 31. Dezember 2022 beträgt EUR 177,9 Mio. (Vj. EUR 169,4 Mio.) und damit 52,3 % (Vj. 56,1 %) der Bilanzsumme. Da das Vorjahresergebnis mit Ausnahme einer Minderheitendividende im Wesentlichen thesauriert wurde, ergibt sich die Veränderung im Wesentlichen aus dem laufenden Konzernjahresüberschuss in Höhe von EUR 9,4 Mio. sowie Währungseffekten. Die Summe der Rückstellungen in Höhe von EUR 59,5 Mio. hat sich gegenüber dem Vorjahr um EUR + 9,7 Mio. erhöht, hauptsächlich aufgrund von Zuführungen zu den sonstigen Rückstellungen im Personalbereich sowie für Gewährleistungen. Die Verbindlichkeiten betragen EUR 100,7 Mio. (Vj. EUR 80,6 Mio.) und haben um EUR + 20,1 Mio. zugenommen. Der Konzern ist im Wesentlichen über Darlehen von der Securitas Finance Ltd., Guernsey, Großbritannien, finanziert, welche kurzfristigen Charakter besitzen, in der Vergangenheit jedoch nicht fällig gestellt wurden. Die Darlehen werden mit EURIBOR zuzüglich Aufschlag verzinst. Die Verbindlichkeiten gegenüber der Securitas Finance Ltd., Guernsey haben sich im Geschäftsjahr 2022 um EUR +10,0 Mio. erhöht. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen EUR 11,9,0 Mio. (Vj. EUR 15,0 Mio.). Der Cash-Flow aus operativer Geschäftstätigkeit sank im Geschäftsjahr auf EUR 3,8 Mio. (Vj. EUR 11,7 Mio.), was einer Abnahme von EUR - 7,9 Mio. entspricht. Die Abnahme ist hauptsächlich auf einen starken Aufbau der Vorräte und Forderungen zurückzuführen. Der Cash- Flow aus operativer Geschäftstätigkeit wurde zur Teilfinanzierung der Investitionen verwendet. Darüber hinaus wurden die bestehenden Finanzmittel zur Tilgung von kurzfristigen Bankkrediten (EUR-0,1 Mio.) eingesetzt. Ertragslage
Die Konzernumsatzerlöse betragen EUR 417,9 Mio. (Vj. EUR 386,1 Mio.). Dies entspricht einer Umsatzsteigerung von + 8,2 %. Unter Einbezug der Bestandsveränderungen der fertigen und unfertigen Erzeugnisse, der anderen aktivierten Eigenleistungen sowie der sonstigen betrieblichen Erträge ergibt sich eine Gesamtleistung von EUR 432,5 Mio. (Vj. EUR 394,0 Mio.). Der Gesamtleistung stehen Betriebsaufwendungen in Höhe von EUR 414,9 Mio. (Vj. EUR 379,0 Mio.) und ein Nettofinanzaufwand von EUR 1,0 Mio. (Vj. EUR 0,8 Mio.) gegenüber. Nach Abzug der Steuern vom Einkommen und Ertrag ergibt sich ein Ergebnis nach Steuern von EUR 9,9 Mio. (Vj. EUR 10,2 Mio.). Die Materialaufwandsquote (Materialaufwand in Relation zu [Umsatzerlöse +/- Bestandsveränderung der Erzeugnisse + andere aktivierte Eigenleistungen]) hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr erhöht und beträgt 41,1 % (Vj. 38,3 %). Die Personalaufwandsquote hat sich leicht reduziert und beträgt 38,6 % (Vj. 40,2 %). Das operative Betriebsergebnis (EBIT) beträgt EUR 17,7 Mio. (Vj. EUR 15,0 Mio.). Die Zunahme ist im Wesentlichen auf das gewachsene Geschäftsvorlumen zurückzuführen. Die Rentabilität des operativen Betriebsergebnisses (EBIT / Umsatzerlöse) beträgt 4,2 % (Vj. 3,9 %). Unter Berücksichtigung der Ergebnisanteile nicht beherrschender Anteile ergibt sich ein Konzernjahresüberschuss von EUR 9,4 Mio. (Vj. EUR 9,8 Mio.). Die rechnerische Umsatzrendite (Konzernjahresüberschuss / Umsatzerlöse) beträgt 2,3 % (Vj. 2,6 %). Insgesamt war aus Sicht der Konzernleitung die Entwicklung des Geschäftsvolumens und der Umsatzerlöse zufriedenstellend. Der für die Umsatzerlöse prognostizierte Wert wurde um + 2,4 % übertroffen. Die prognostizierte Umsatzrendite wurde um -1,1 Prozentpunkte unterschritten. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Chancenbericht Chancen für 2023 bestehen unter anderem im weitgehenden Wegfall der Corona- Beschränkungen sowie in bereits spürbar nachlassenden Material- und Lieferengpässen. Durch ständige Verfahrens- und Kostenoptimierungen werden die Lohnstückkosten für Produkte gesenkt. Hierdurch wird die Konkurrenzfähigkeit der Produkte auf den verschiedenen Märkten erhöht. Mit dem daraus resultierenden steigenden Absatzvolumen wird die Fixkostendegression vorangetrieben. 2. Risikobericht Bei den wichtigsten Gesellschaften der SECURITAS Gruppe wurde ein konzernweites Risikomanagement eingeführt. Der Prozess wird zentral unterstützt und nach einheitlichen Richtlinien umgesetzt. Ausgehend von einer periodisch durchgeführten Risikoidentifikation werden die für die Gesellschaften wesentlichen Risiken beurteilt und auf ihre Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkung bewertet. a) Marktrisiko Wesentliche Preisänderungs- und Marktpreisrisiken sind aufgrund der volatilen wirtschaftlichen geopolitischen Lage vorhanden. So weit als möglich werden die steigenden Rohmaterialpreise und Energiekosten an den Markt weitergegeben. Risiken werden in der momentanen Marktentwicklung, im Wettbewerbsverhalten sowie in der konjunkturellen Gesamtentwicklung gesehen. Der technische Fortschritt und der internationale Konkurrenzkampf führen zu einem harten Preiskampf, der sich in engen Preiskalkulationen ausdrückt. b) Gewährleistungsrisiko Aufgrund der komplexen Technologie lassen sich generell zukünftige Gewährleistungsrisiken nicht vollständig ausschließen. Es wurden angemessene Rückstellungen gebildet. c) Währungsrisiko Fremdwährungsrisiken sind aufgrund der überwiegenden Fakturierung und dem Einkauf in Euro vernachlässigbar. d) Beschaffungsrisiko Zur Herstellung qualitativ hochwertiger Produkte werden Materialien benötigt, für welche unter anderem auch Rohstoffe für einen längeren Zeitraum geplant werden müssen. Hierzu wird der Markt stetig auf Lieferfähigkeit überwacht. Sofern Artikel von Lieferanten abgekündigt werden, wird von unseren Kompetenzzentren der Gesamtbedarf bis zum Auslauf der jeweiligen Produkte berechnet. Der hieraus ermittelte Bedarf wird als sogenannter "All-time-Bedarf" eingekauft und bei geeigneten Logistik-Providern eingelagert. Basierend auf den in der Vergangenheit gemachten Erfahrungen werden die Bedarfe seitens der Kompetenzcenter vorsichtig kalkuliert, damit die zukünftige Produktion sichergestellt werden kann. Ein Beschaffungsrisiko war aus der Sicht Securiton-GmbH somit in der Vergangenheit nicht vorhanden, hat sich aber im Geschäftsjahr 2022 zum bedeutendsten Risiko entwickelt. Aufgrund der oben beschriebenen Lieferengpässe fällt es zunehmend schwerer die für die Nachfrage der Kunden benötigten Einsatzmaterialien im erforderlichen Umfang einzukaufen. Auf dem Beschaffungsmarkt herrscht noch immer eine nicht kalkulierbare "Wild-West-Manier". Vereinbarte Rahmenkontrakte werden von Lieferanten immer öfters einseitig aufgekündigt. Zur Abfederung dieser Unsicherheit wird auf Gruppenebene eine geänderte Beschaffungsstrategie mit höheren Reichweiten und damit einhergehend mit dem Aufbau des Rohstofflagers für kritische Bauteile diskutiert. e) Kreditrisiko In den vergangenen Geschäftsjahren wurden keine nennenswerten Forderungsausfälle verzeichnet. Das Kreditrisiko wird seitens der Geschäftsführung als niedrig eingestuft. Die Erwartungen bzgl. der Geschäftsentwicklung könnten durch ein momentan nicht abschätzbares Risiko im Zusammenhang mit der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie und auch der Entwicklung im Ukraine-Krieg negativ beeinflusst werden. Mögliche negative Einflüsse sehen wir in folgenden Bereichen:
Eine Abschätzung der Risiken aus dem Ukraine-Krieg auf die Prognose der Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr 2023 ist derzeit noch nicht möglich. Aufgrund der vorliegenden Auftragslage und des noch bestehenden Backlogs sehen wir der wirtschaftlichen Entwicklung trotz der immer noch anhaltenden Ukraine-Krise und einer sich abschwächenden Wirtschaft positiv entgegen. Durch die Einbindung des Konzerns Securiton-GmbH in die SECURITAS-Gruppe, insbesondere in den Unternehmensbereich Alarm- & Sicherheitssysteme und die damit verbundene gruppenweite Strategie, elektronische Sicherheitssysteme in Deutschland, in der Schweiz, in Österreich und im restlichen europäischen Ausland zu entwickeln, produzieren und zu vertreiben, ist der Weiterbestand des Konzerns hinreichend abgesichert. Bestandsgefährdende Risiken sind nicht bekannt. 3. Prognosebericht Gemäß dem Jahreswirtschaftsbericht 2023 gibt es zwei wesentliche Erwartungshaltungen der deutschen Bundesregierung:
Die Auftragseingänge in der deutschen Elektroindustrie haben sich auch im Dezember 2022 verbessert. Im Dezember 2022 hat die Elektro- und Digitalindustrie 6,9 % mehr Bestellungen erhalten als ein Jahr zuvor. Die Inlandsorders erhöhten sich im letzten Monat des vergangenen Jahres um 9,4 % und die Auslandsorders um 9,4 % (Quelle: ZVEI Konjunkturbarometer Februar 2023). Das Ifo Institut prognostizierte im Dezember 2022 ein Wirtschaftsrückgang von -0,1 % im Kalenderjahr 2023 und ein Wirtschaftswachstum von 1,6 % im Kalenderjahr 2024. Die deutsche Wirtschaft beurteilte ihre aktuelle Lage gemäß der DIHK-Konjunkturumfrage zu Jahresbeginn 2023 für das Gesamtjahr 2023 insgesamt positiv. Bezüglich der Versorgungssicherheit mit dem Energieträger Gas wurde zum Jahresbeginn 2023 leichte Entwarnung gegeben. Die Angst vor einer länger währenden Rezession schien für den Moment gewichen (Quelle: DIHK-Konjunkturumfrage Jahresbeginn 2023), aktuell wird gemäß der Konjunkturumfrage aus dem Frühsommer 2023 des DIHK für Deutschland von einem Null-Wachstum ausgegangen. Für die wesentlichen europäischen Volkswirtschaften werden positive Wachstumsraten prognostiziert (IWF vom 25. Juli 2023). In Bezug auf den Ukraine-Krieg sind auf Ebene der Rohmaterialeinkäufe keine wesentlichen Auswirkungen eingetreten, da nur wenige Rohmaterialien aus der Ukraine/ Russland bezogen werden. Auswirkungen können sich allerdings aus weiterhin hohen Energiepreisen ergeben. Voraussichtliche Entwicklung des Konzerns Aufgrund der im Chancen- und Risikobericht aufgezeigten Chancen und Risiken wurde für das Geschäftsjahr 2023 in den einzelnen Gesellschaften sehr differenziert geplant. Bei der Planung wurden die unterschiedlichen Wirtschafts- und Konjunkturindikatoren der verschiedenen Volkswirtschaften bestmöglich mitberücksichtigt. Bestehende Kostenstrukturen werden ständig analysiert und optimiert. Eingerichtete Organisationsabläufe werden wiederkehrend genaueren Untersuchungen unterworfen und optimiert. Gestützt auf diese Planungsergebnisse wird für das Geschäftsjahr 2023 von steigenden Umsatzerlösen und einem positiven Konzernergebnis ausgegangen. Für das Geschäftsjahr 2023 sind Umsatzerlöse in Höhe von EUR 462 Mio. geplant bei einer Rentabilität des operativen Ergebnisses (EBIT) von rund 5,0 %.
Sulzburg, 21. August 2023 Securiton Beteiligungs-GmbH Armin Berchtold Michael Roth Daniel Liechti Petra Riesterer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Securiton Beteiligungs-GmbH, Sulzburg Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Securiton Beteiligungs-GmbH, Sulzburg, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Securiton Beteiligungs-GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Freiburg im Breisgau, den 21. August 2023 KPMG
AG
Wildermuth, Wirtschaftsprüfer Schlitzer, Wirtschaftsprüfer Amtsgericht Freiburg HRB 300451Mitteilung gemäß § 328 Abs. 1a HGBDer Konzernabschluss der Securiton Beteiligungs-GmbH, Sulzburg, zum 31. Dezember 2022 wurde durch die Gesellschafterversammlung am 29. August 2023 gebilligt.
Sulzburg, den 9. November 2023 Securiton Beteiligungs-GmbH Die Geschäftsführung |
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