Herstellung von Maschinen für die Nahrungs- und Genussmittelerzeugung und die Tabakverarbeitung
GTI Medicare GmbH
Beuler Höhe 36, 45525 Hattingen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Nicole Linz seit 19.12.2025 | Prokura |
Jörg Ernst Gebhardt seit 19.12.2025 | Prokura |
Hartmut Kirchner seit 19.12.2025 | Geschäftsführer |
Michael Setién seit 25.10.2024 | Prokura |
Fabrizio Salvucci seit 22.12.2023 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
GTI Medicare GmbHHattingenJahresabschluss zum 31. Dezember 2022Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit Die GTI Medicare GmbH (im Folgenden auch "GTI" oder "Gesellschaft") ist seit 1993 als Leistungserbringer im Gesundheitswesen in Deutschland tätig. Zum 1. April 2019 erfolgte die Übernahme durch die Sapio Life GmbH & Co. KG, Homburg, die zu der SAPIO PRODUZIONE IDROGENO OSSIGENO S.r.l., Monza (gegründet 1923) gehört, einem der bedeutendsten italienischen Unternehmen im Bereich Produktion und Verkauf von technischen Gasen. Sapio ist mit seiner Sparte Sapio Life einer der wichtigsten Lieferanten medizinischer Hilfsmittel im italienischen Gesundheitsmarkt und darüber hinaus in weiteren europäischen Ländern vertreten. Die GTI Medicare GmbH ist in den Bereichen • Herstellung von medizinischem Sauerstoff (im Sinne der Abfüllung von flüssigem Sauerstoff in Druckgasflaschen), • Sauerstofftherapie in verschiedenen Darreichungsformen (Druckgasflaschen, Flüssigsauerstoff und Sauerstoff-Konzentratoren), • Abfüllung von medizinischem Sauerstoff, • Handel mit medizinischen Gasen in Druckgasflaschen, und • Großhandel mit Rand- und Zubehörprodukten zur Darreichung von medizinischem Sauerstoff tätig. Der Firmensitz ist Hattingen und weitere Stützpunkte sind Bielefeld, Haar, Idstein, Illertissen, Karlsruhe und Nürnberg. Das Unternehmen unterhält keine eigene Abteilung für die Forschung und Entwicklung von Geräten und Zubehör. Ein Großteil unseres Geschäftes beruht auf der laufenden Versorgung von Patienten. Diese Leistungen werden zumeist im Rahmen von sog. "Fallpauschalen" vergütet, d.h. der Umsatz ist im Jahresverlauf auch im Vergleich zu anderen Branchen oder Geschäftsmodellen verhältnismäßig konstant, da Bestandspatienten zumeist über viele Monate hinweg laufend versorgt und abgerechnet werden. Ab dem Geschäftsjahr 2020 besteht ein Gewinnabführungs- und Verlustübernahmevertrag mit der Muttergesellschaft Sapio Life GmbH & Co. KG. Darüber hinaus besteht seit dem Geschäftsjahr 2021 ein Gewinnabführungs- und Verlustübernahmevertrag mit der Tochtergesellschaft GTI-Nord-medicare GmbH. Geschäftsverlauf Entwicklung der Gesamtwirtschaft Der IMF geht in seinem "World Economic Outlook" vom Juli 2023 davon aus, dass die wirtschaftlichen Schäden durch den Krieg in der Ukraine, die andauernde Inflation und die steigenden Zinsen zu einer deutlichen Verlangsamung des globalen Wachstums von 3,5 Prozent in 2022 auf ein Wachstum von jeweils nur noch 3,0 Prozent in den Jahren 2023 und 2024 führen wird. Im Januar 2024 sagt der IMF ein globales Wachstum von 3.1 Prozent in 2024 und 3.2 Prozent in 2025 voraus. Die ifo Konjunkturprognose vom 6. März 2024 geht für Deutschland von einer Inflationsrate von 5.9% für 2023 aus, die in 2024 auf 2,3% und in 2025 auf 1,6% sinken wird. Das Bruttoinlandsprodukt wird im Jahr 2023 um 0,3% schrumpfen, im Jahr 2024 um 0,2% und im Jahr 2025 um 1,5% wachsen. Entwicklung der Branche Der DIHK-Gesundheitsreport vom Jahresbeginn 2023 "Gesundheitswirtschaft weiter unter Druck" sieht die Gesundheitswirtschaft durch die zuletzt rückläufigen Energie- und Rohstoffpreise und staatlichen Stützungsmaßnahmen sich stabilisieren, jedoch noch immer herausfordernd auf Grund des Fachkräftemangels und steigenden Arbeitskosten herausfordernd. Hinzu kommen die Auswirkungen der finanziell schwierigen Lage der gesetzlichen Krankenversicherung. Branchenausblick Nach wie vor sorgt die demografische Entwicklung in Deutschland, der medizinisch-technische Fortschritt und das wachsende Gesundheitsbewusstsein in der Bevölkerung für eine zusätzliche Nachfrage an herkömmlichen professionellen Dienstleistungen in den Bereichen Gesundheit, Pflege und Betreuung, aber auch an Produkten und Dienstleistungen des zweiten Gesundheitsmarktes. Die Gesundheitswirtschaft bietet somit jetzt und für die Zukunft vielfältige Chancen für Wachstum und Beschäftigung sowie für Innovationen. Die Stimmung bei den Gesundheits- und sozialen Diensten verbesserte sich im Vergleich zum Herbst 2022, jedoch ist der Saldo weiterhin negativ und liegt bei minus fünf Punkten. Dieser liegt im Vergleich zum langjährigen Mittel von 26 Punkten deutlich schlechter. Die demografische Entwicklung wirkt aber nicht nur auf der Nachfrageseite, sondern stellt auch ein Risiko für die Gesundheitswirtschaft in Form eines drohenden Fachkräftemangels dar. Dem steigenden Bedarf steht damit ein immer geringeres Angebot an jungen Arbeitskräften gegenüber. Wie in allen Wirtschaftsbereichen werden die Belegschaften älter und der Nachwuchs wird knapp. (Quelle: Bundesministerium für Gesundheit: Gesundheitswirtschaft im Überblick). B. Geschäftsverlauf der GTI Medicare GmbH und Einschätzung der Unternehmensleitung Das Geschäftsjahr wurde mit einem Umsatz von TEUR 15.098 abgeschlossen. Dies entspricht einer Reduzierung gegenüber dem Vorjahr um 2,9%. Das Jahresergebnis vor Ergebnisabführung an Sapio Life verringerte sich von einem Gewinn in Höhe von TEUR 190 im Vorjahr auf einen Verlust von TEUR 922. Aufgrund des Gewinnabführungs- und Verlustübernahmevertrags bleibt das Ergebnis auf TEUR 0. Gemessen an der im Vorjahr prognostizierten Erwartung der Geschäftsführung, Umsatzerlöse oberhalb von 15 Mio. EUR zu erzielen sowie das Ergebnis vor Steuern weiter zu verbessern, lässt sich festhalten, dass die Ziele der Unternehmensführung hinsichtlich der Kennzahl Jahresergebnis nicht erreicht wurden. Die Gesellschaft konnte in 2022 den Verlust an bestehenden Therapien nicht durch neue Patienten ausgleichen. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren Um wesentliche Risiken frühzeitig zu erkennen (z.B. Funktionsfähigkeit der Produkte, Beschaffungsrisiken im Hinblick auf die zeitliche Verfügbarkeit der Waren) und angemessene Strategien zur Abwendung dieser Risiken zu erarbeiten, wurde das seit dem Geschäftsjahr 2018 bestehende Qualitätsmanagement fortgeführt. Das Unternehmen hat eine Zertifizierung nach der Norm DIN EN ISO 13485:2012. Die Zertifizierung umfasst auch das Qualitätsmanagement der GTI Medicare GmbH, das im Wesentlichen die Qualitätssicherung beim Abfüllen von medizinischen Gasen sowie die Betriebssicherheit von medizinischen Geräten sicherstellt. Neben den vorgeschriebenen Qualitätsmanagementanforderungen an Medizintechnik-Unternehmen unterhält GTI Medicare GmbH ein eigenes Programm über Nachweise zu Mitarbeiterqualifikationen, Schulungszertifikaten und Erinnerungen zu Folgeschulungen. Damit wird Einfluss auf die Mitarbeiterqualifikation und direkt auf die Versorgungsrisiken genommen. Das Herz unseres Unternehmens sind engagierte, qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden im Umgang mit medizintechnischen Geräten sowie den qualitätsrelevanten und sicherheitstechnischen Aspekten von Maßnahmen zur Arbeits- und Anlagensicherheit geschult. Zu unseren finanziellen Leistungsindikatoren zählen der Umsatz, das EBITDA und der operative Cashflow. Im Folgenden werden die Resultate und wesentliche Entwicklungen dieser Indikatoren im Rahmen der Darstellung der Ertragslage erläutert. C. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage 1. Ertragslage
Das EBITDA verringerte sich von TEUR 1.597 um TEUR 386 auf TEUR 1.211, wobei das Rohergebnis sich um TEUR 2.326 gegenüber 2021 verringerte. Dabei resultieren TEUR 1.513 aus einer Umgruppierung von bezogenen Leistungen von sonstige betriebliche Aufwendungen in den Materialaufwand. Der um TEUR 456 oder 2,9% verringerte Umsatz in Höhe von TEUR 15.098 (Vorjahr: TEUR 15.554) im Zusammenspiel mit der Abnahme der sonstigen betrieblichen Erträge um TEUR 104 und des überproportional zu den Umsatzerlösen gestiegene Materialaufwands, haben zu dieser Entwicklung des Rohergebnisses geführt. Die Abnahme der sonstigen betrieblichen Erträge beruht im Wesentlichen auf der Abnahme von Versicherungsentschädigungen und einer geringeren Auflösung von Rückstellungen. Die Personalaufwendungen verringerten sich um TEUR 777 oder 13,7%. Bedingt durch einen Rückgang der Mitarbeiterzahl ist die Personalaufwandsquote insgesamt von 36,5% auf 32,4% gesunken. Die Verringerung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Berichtsjahr um TEUR 1.163 auf TEUR 4.599 resultiert im Wesentlichen aus der Umgruppierung von bezogenen Leistungen von sonstige betriebliche Aufwendungen TEUR 1.513 (Vorjahr TEUR 1.252) in den Materialaufwand, sowie einer Abnahme der Umlagen seitens der Gesellschafterin (TEUR 148). Dem wirkten höhere Kosten im Bereich EDV (TEUR 63), Ausgangsfrachten (TEUR 90) und für Reparaturen (TEUR 30) entgegen. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen sind aufgrund der Verminderung des Sachanlagevermögens um TEUR 280 von TEUR 1.509 auf TEUR 1.229 gesunken. Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags mit dem Tochterunternehmen GTI-Nord-medicare GmbH musste ein Verlust von TEUR 887 in 2022 (Vorjahr: Gewinn TEUR 119) übernommen werden. Das Jahresergebnis vor Ergebnisabführung, verringerte sich aus den oben aufgeführten Gründen auf einen Verlust von TEUR 922 (Vorjahr: Gewinn TEUR 190). Aufgrund des Gewinnabführungs- und Verlustübernahmevertrags mit der Muttergesellschaft bleibt das Ergebnis auf TEUR 0. 2. Finanzlage Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgte im Geschäftsjahr weiterhin aus dem operativen Cash-Flow. Ausnahme hiervon sind Bankbürgschaften zugunsten von Versorgungen sowie Leasinglinien. Die Gesellschaft stellte dem Gesellschafter ein Darlehen in Höhe von TEUR 500 zur Verfügung. Ein Großteil der im Jahr 2022 getätigten Investitionen wurde aus eigenen Mitteln zur Anschaffung von Neugeräten getätigt, um die vertraglich vereinbarte Leistungsbereitschaft und damit Versorgung unserer Patienten sicher zu stellen. Die Anschaffung neuer Fahrzeuge erfolgt über Leasingmodelle, deren finanzielle Verpflichtungen im Anhang dargestellt sind. Darüber hinaus wurde ein System zur Digitalisierung des Logistikprozesses investiert. Die Liquidität der Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2022 jederzeit sichergestellt. Wir gehen davon aus, dass die Finanzierung für 2023 ebenfalls gesichert ist und wir unseren Zahlungsverpflichtungen jederzeit zeitnah nachkommen können. Im Unternehmensverbund sind bei Bedarf Darlehen verfügbar. Im Berichtsjahr hat die Gesellschaft bei einem positiven Cash Flow aus der operativen Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR 679 (Vorjahr: TEUR 1.524), einem negativen Cash Flow aus der Investitionstätigkeit in Höhe von TEUR -767 (Vorjahr: TEUR -843) und einem negativen Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von TEUR -499 (Vorjahr: TEUR -1.109), einen insgesamt negativen Cash Flow in Höhe von TEUR -587 (Vorjahr: TEUR -428) erreicht. Zum Bilanzstichtag verfügt die Gesellschaft über liquide Mittel in Höhe von TEUR 1.871 (Vorjahr: TEUR 2.458). 3. Vermögenslage
Die Bilanzsumme der GTI belief sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 9,512. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr 2021 um TEUR 426 oder 4,6% erhöht. Das langfristig gebundene Vermögen verminderte sich hauptsächlich im Bereich der Sachanlagen um TEUR 585 auf TEUR 2.209 im Berichtsjahr 2022. Ein Großteil des Investitionsvolumens entfällt auf Investitionen in medizinische Geräte. Ein großer Teil der Geräte des Sachanlagevermögens befindet sich aufgrund vertraglicher Gegebenheiten bei Patienten. Das im Jahr 2020 initiierten Projekt zur Digitalisierung der Prozessabläufe unserer Servicemitarbeiter wird in den Geschäftsjahren 2023/2024 abgeschlossen und ist im Berichtsjahr mit TEUR 239 als geleistete Anzahlung in den immateriellen Vermögensgegenstände enthalten. Das kurzfristig gebundene Vermögen erhöhte sich um TEUR 935 auf TEUR 6.784 im Jahr 2022. Es entfallen 28,7% (Vorjahr: 35,6%) der Bilanzsumme auf das langfristig gebundene Vermögen und 71,3 % (Vorjahr: 64,4 %) auf das kurzfristig gebundene Vermögen. Unser Vorratsvermögen betrug zum 31.12.2022 TEUR 542. Es gab eine Zunahme um TEUR 81. Die Veränderung des Vorratsvermögens ist stichtagsbedingt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich um TEUR 321 auf TEUR 2.307 erhöht. Die Forderungen aus dem Verbundbereich haben sich um TEUR 417 gegenüber Vorjahr vermindert. Gegenüber dem Gesellschafter besteht zum 31.12.2022 eine Forderung von TEUR 922 aufgrund der Verlustübernahme, von TEUR 500 aus Darlehen und von TEUR 84 aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. Die sonstigen Vermögensgegenstände erhöhten sich um insgesamt TEUR 43. Die Erhöhung entfällt größtenteils auf Steuerforderungen. Kapitalstruktur
Auf der Passivseite entfallen 61,9% (Vorjahr: 64,8%) der Bilanzsumme auf Eigenkapital, 0,0% (Vorjahr: 0,0%) auf mittel- und langfristiges Fremdkapital, 27,3% (Vorjahr: 21,4%) auf kurzfristig gebundenes Fremdkapital und 10,8% (Vorjahr: 13,8%) auf Rechnungsabgrenzungsposten. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 34 gesunken. Dem gegenüber sind die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um TEUR 717 auf TEUR 1.255 gestiegen. Die Erhöhung betrifft vor allem Verbindlichkeiten aus der Verlustübernahme für GTI Nord (TEUR 887). Der Rest entfällt auf den Liefer- und Leistungsverkehr. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind um TEUR 42 auf TEUR 140 gesunken. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten für Umsätze aus Fallpauschalen verringerte sich um TEUR 227 auf TEUR 1.029. Die Erlöse werden entsprechend der Laufzeit abgegrenzt. Die Gesellschaft weist ein Eigenkapital in Höhe von unverändert TEUR 5.887 aus. Der operative Verlust wird auf Grund des Gewinnabführungs- und Verlustübernahmevertrages von der Gesellschafterin im Berichtsjahr übernommen. 4. Gesamtaussage zur VFE-Lage Die Geschäftsführung sieht den derzeitigen Geschäftsverlauf sowie die Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft als nicht zufriedenstellend an. Das erzielte Ergebnis vor Gewinnabführung bleibt insgesamt hinter den Erwartungen aus dem Prognosebericht des Vorjahres zurück. Die Liquiditätssituation wird jedoch weiterhin als positiv eingeschätzt, da die Gesellschaft jederzeit in der Lage ist, ihre Zahlungsverpflichtungen gegenüber Dritten erfüllen zu können. D. Chancen- und Risikobericht Die Medizintechnologie-Branche ist nach wie vor ein weltweiter Wachstumsmarkt. Der medizintechnische Fortschritt, die demographische Entwicklung in Deutschland und der erweiterte Gesundheitsbegriff werden den Bedarf an Gesundheitsleistungen weiter steigen lassen. Patienten sind immer mehr bereit, in ihre Gesundheit zu investieren. Durch eine gemeinsame Marktbearbeitung der GTI-Unternehmensgruppe mit der Sapio-Unternehmensgruppe ergeben sich immer neue Chancen und erweiterte Angebotsspektren. Mit einem Aus- und Aufbau der Vertriebs- und Servicestruktur können durch mehr Kundenorientierung die Fallzahlen in der Versorgung verbessert werden. Darüber hinaus lassen sich durch dezidierte Kundenangebote und Beratungsleistungen Neukunden gewinnen und Versorgungskonzepte erarbeiten. Dazu gehören neben den medizinischen Kunden auch der Kostenträgersektor sowie der Sanitätshausbereich. Branchenspezifische Risiken Durch die gestiegenen Ausgaben der Krankenkassen im Zusammenhang mit der Bekämpfung der Pandemie kann es zu einem gestiegenen Preisdruck der Krankenkassen und zu sinkenden Umsätzen in den kommenden Jahren kommen. Zudem drängen neue Mitbewerber in den Markt und bieten reduzierte Preise an. Die Gesellschaft kann die von den Krankenkassen festgesetzten Fallpauschalen für die von der Gesellschaft erbrachten Leistungen gar nicht oder nur in sehr begrenzten Maßen beeinflussen. Damit trägt die Gesellschaft einseitig das Kostenrisiko für die angebotenen Dienstleistungen, ohne durch adäquate Preisanpassungen auf Kostensteigerungen außerhalb ihres Einflussbereiches reagieren zu können. Dieses Kostenrisiko hat sich durch die erhöhte Inflation und die gestiegenen Gas- und Energiekosten durch den Krieg in der Ukraine noch erhöht. Die Gesellschaft begegnet dieser Entwicklung mit der Anpassung der internen Kostenstrukturen sowie durch den Ausbau vorhandener Geschäftsfelder. Darüber hinaus wird die Versorgung der Patienten auch vermehrt als Dienstleistung für andere Unternehmen (z.B. kleinere Anbieter von Beatmungsprodukten) angeboten, um den Dienstleistungsschwerpunkt weiter auszubauen. Finanzwirtschaftliche Risiken Schwankungen im Kapitalbedarf aufgrund einer unterschiedlichen Investitionshöhe für medizinische Neugeräte zur Versorgung der Patienten und unterschiedlicher Monatsergebnisse führen im Laufe des Jahres immer zu Veränderungen im Kapitalbedarf. Hierfür können im Bedarfsfall Darlehen innerhalb des Firmenverbundes genutzt werden. Andere Risiken Grundsätzlich ist die Gesundheitsbranche von der allgemeinen konjunkturellen Wirtschaftslage unabhängig. Ausfallrisiken von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird in angemessenem Umfang durch Wertberichtigungen Rechnung getragen. Aufgrund von langjährigen Geschäftsbeziehungen zu den Krankenkassen und Privatpatienten rechnet GTI nicht mit darüberhinausgehenden Forderungsausfällen. Die Auswirkungen der Covid-19 Pandemie führten bei GTI als systemrelevantes Unternehmen nicht zu einer Unterbrechung unserer Tätigkeit. Risiken aus möglichen Erkrankungen unserer Mitarbeiter begegnen wir durch die Reduzierung der beruflichen Kontakte, der Bereitstellung von Schutzausrüstung, Tests und - soweit möglich - den Einsatz unseres Personals im Homeoffice. Darüber hinaus sind auch in der Gesundheitsbranche die Risiken des Fachkräftemangels, insbesondere in der Logistik, zu bemerken. Diese können das angestrebte Wachstum limitieren. Die beschriebenen Risiken sind weder einzeln betrachtet noch in ihrer Gesamtheit als bestandsgefährdend einzustufen und sind insgesamt gleichrangig anzusehen. E. Prognosebericht Es damit zu rechnen, dass auf Grund der Demographie die Gesundheitsausgaben pro Kopf auch in den folgenden Jahren ansteigen werden. Dem stehen allerdings aufgrund der Demographie wachsende und steigende Altersgruppen mit steigender Morbidität gegenüber, so dass die Nachfrageseite einen starken Einfluss auf die Ausgabenverteilung und damit auf das Verhalten der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) haben wird. Im Jahr 2022 wird der Effekt der mehr als zweijährigen Covid Pandemie bemerkbar, da die zu beliefernden Patienten abnahmen. Auch im Gesundheitssektor verschärft sich die Lage durch massive Kostensteigungen bei Fracht, Rohstoffen und Energie und Preissteigerungen bei Geräten. Teilweise können diese Kostensteigerungen durch aktive Teilnahme an Vertragsverhandlungen an die gesetzlichen Krankenversicherungen und Kunden weitergegeben werden. Jedoch wird die Entlastung erst im Jahre 2023 spürbar werden. Unsere Investitionstätigkeit konzentrierte sich im Jahr 2022 weiterhin auf den Ersatz und Aufbau unseres Medizinprodukt-Portfolios. Die Investitionsmaßnahmen werden auch in den kommenden Jahren innenfinanziert sein. Die Umsatzerlöse für das Geschäftsjahr 2023 liegen mit EUR 13,9 Mio. unter dem Niveau von 2022 und führen zu einem EBITDA von ca. EUR 0,4 Mio. Das erwartete Jahresergebnis vor Steuern und Ergebnisabführungen inklusive des Ergebnisbeitrags der GTI-Nord-medicare GmbH wird bei rund EUR -1,6 Mio. liegen. Für das Jahr 2024 rechnet die Geschäftsführung mit Umsatzerlösen auf dem Niveau von 2023 und einem Jahresergebnis vor Steuern inclusive des Ergebnisbeitrags der GTI-Nord-medicare GmbH von rund EUR -0,6 Mio.
Hattingen, 21. Mai 2024 GTI Medicare GmbH Fabrizio Salvucci, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2022Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022I. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht Die GTI Medicare GmbH wird unter der Registernummer HRB 15148 bei dem Amtsgericht Essen geführt. Der Sitz der Gesellschaft befindet sich in Hattingen. II. Allgemeine Angaben Die GTI Medicare GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2022 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie nach den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes (GmbHG) aufgestellt. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde von den größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften teilweise Gebrauch gemacht. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt worden. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. III. Änderungen in den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Im Geschäftsjahr erfolgte der Ausweis von bezogenen Leistungen in Höhe von TEUR 1.513 (Vorjahr: TEUR 1.252) unter den Materialaufwendungen (Vorjahr: Ausweis unter sonstigen betrieblichen Aufwendungen). Die Vergleichbarkeit der Gewinn- und Verlustrechnung ist insoweit eingeschränkt. Ohne Berücksichtigung dieser Ausweisänderung würden die Materialaufwendungen bei TEUR 3.406 (Vorjahr: TEUR 3.153) und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen bei TEUR 6.112 (Vorjahr: TEUR 5.762) liegen. IV. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Voraussichtlich dauerhaften Wertminderungen wird durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der linearen Methode vorgenommen. Die Abschreibungen erfolgen in Abhängigkeit der Nutzungsdauern, welche zwischen drei bis zwanzig Jahren liegen. Selbstständig nutzbare bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, die der Abnutzung unterliegen, werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben, sofern ihre jeweiligen Anschaffungs- oder Herstellungskosten EUR 800 nicht übersteigen. Davon ausgenommen sind stationäre Konzentratoren, deren Anschaffungskosten nicht mehr als EUR 800 betragen, welche entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer über fünf Jahre abgeschrieben werden. Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, werden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Die liquiden Mittel werden zum Nominalwert bilanziert. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden für getätigte Ausgaben gebildet, die Aufwand für bestimmte Zeiträume nach dem Bilanzstichtag darstellen. Das Gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen werden nach dem Grundsatz vorsichtiger kaufmännischer Beurteilungen mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt und decken alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen zum Bilanzstichtag ab. Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag passiviert. Passive Rechnungsabgrenzungsposten werden für Einnahmen gebildet, welche Ertrag für bestimmte Zeiträume nach dem Bilanzstichtag darstellen. Fremdwährungsumrechnung Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Bilanzposten werden zum Stichtag wie folgt bewertet: Langfristige Fremdwährungsforderungen werden, soweit existent, zum Devisenbriefkurs bei Entstehung der Forderung oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, angesetzt (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisengeldkurs bei Entstehung der Verbindlichkeit oder zum höheren Stichtagskurswert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, bewertet (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. V. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der Anschaffungs- und Herstellungskosten und der Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Anlagevermögens kann dem beigefügtem Anlagenspiegel entnommen werden. Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen betreffen 100% der Anteile an dem Stammkapital der GTI-Nord-medicare GmbH, Glinde. Zum 31. Dezember 2022 weist die GTI-Nord-medicare GmbH bei einem Eigenkapital von TEUR 2.597 einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 0 aus. Seit dem 21.04.2021 besteht zwischen der GTI-Nord-medicare GmbH und der GTI Medicare GmbH ein Gewinnabführungs- und Verlustübernahmevertrag. Im Geschäftsjahr 2022 hat die GTI Medicare GmbH einen Verlust in Höhe von TEUR 887 von der GTI-Nord-medicare GmbH ausgeglichen. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Es bestehen Forderungen gegen verbundene Unternehmen und Gesellschafter in Höhe von insgesamt TEUR 1.828 (Vorjahr: TEUR 739). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 406 (Vorjahr: TEUR 739) resultieren aus dem Liefer- und Leistungsaustausch. Insgesamt bestehen Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 1.422 (Vorjahr: TEUR 0), davon aus der Verlustübernahme in Höhe von TEUR 922 und TEUR 500 aus einem Darlehen an die Gesellschafterin. Für das allgemeine Ausfallrisiko, für Zinsverluste und Skontoabzüge besteht eine Pauschalwertberichtigung, die aktivisch von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen abgesetzt wurde. Auf uneinbringliche Forderungen wurden Einzelwertberichtigungen in Höhe von TEUR 215 (Vorjahr: TEUR 281) gebildet. 3. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen Verpflichtungen des Personalbereichs mit TEUR 222, Abschluss- und Beratungskosten in Höhe von TEUR 57, Archivierungskosten mit TEUR 7 sowie ausstehende Eingangsrechnungen mit TEUR 42. 4. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag bilanziert und haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen mit TEUR 190 (Vorjahr: TEUR 403) auf die Gesellschafterin. 5. Passive Rechnungsabgrenzungsposten Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten entfallen auf Patientenverträge mit einer über den Bilanzstichtag hinausgehenden Laufzeit. Die Abgrenzung erfolgt entsprechend der jeweiligen Vertragslaufzeit. VI. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 9 (Vorjahr: TEUR 70). VII. Sonstige Angaben 1. Mitarbeiter Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2022 beträgt 109 (Vorjahr: 122). Es handelt sich um 65 gewerbliche Mitarbeiter und um 44 Angestellte. 2. Mitglieder der Geschäftsführung Während des Geschäftsjahres 2022 und bis zur Erstellung des Jahresabschlusses waren als einzelvertretungsbevollmächtigte Geschäftsführer bestellt: • Fabrizio Salvucci, Kaufmann, Monza/Italien, operativer Geschäftsführer (seit 29. November 2023) • Carmen Chiara Panzeri, Rechtsanwältin, Monza/Italien, operative Geschäftsführerin (bis 29. November 2023) • Ties Babbe, Kaufmann, operativer Geschäftsführer (bis 22. Januar 2024) Der Geschäftsführer Fabrizio Salvucci, ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Gesamtbezüge der Geschäftsführung: Im Geschäftsjahr 2022 hat kein Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft erhalten. 3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und außerbilanzielle Geschäfte Es bestehen im Wesentlichen folgende finanzielle Verpflichtungen aus Miet-/Leasingverträgen, die wie folgt fällig sind: In allen Fällen handelt es sich um Operating Lease Verhältnisse, die zu keiner Bilanzierung der Vermögensgegenstände bei der Gesellschaft führen. Die Vorteile dieser Verträge liegen in der geringen Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos.
4. Konzernzugehörigkeit Die Anteile an der GTI Medicare GmbH werden von der Sapio Life GmbH & Co. KG, Homburg, gehalten. Die Sapio Produzione Idrogeno Ossigeno S.r.l., Monza, Italien, (R.E.A. di Milano 1249521) stellt als Mutterunternehmen zum 31. Dezember 2022 einen Konzernabschluss für den kleinsten und den größten Konzernkreis auf, in welchen die GTI Medicare GmbH einbezogen ist. Der Konzernabschluss wird in Mailand (Italien) veröffentlicht. 5. Nachtragsbericht Infolge des Nahost-Konflikts und dem Angriff der Russischen Föderation auf die Ukraine am 24. Februar 2022 haben sich die globalen gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verändert. Es werden keine unmittelbaren negativen Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf durch diese Konflikte erwartet. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die sich nach dem Schluss des Geschäftsjahrs ereignet haben und einen Einfluss auf die Vermögens- Finanz- und Ertragslage des Geschäftsjahres 2022 haben, sind darüber hinaus nicht eingetreten. 6. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDer Jahresverlust in Höhe von TEUR 922 wird im Rahmen des bestehenden Gewinnabführungs- und Verlustübernahmevertrages von der Sapio Life GmbH & Co. KG übernommen.
Hattingen, 21. Mai 2024 Fabrizio Salvucci, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die GTI Medicare GmbH, Hattingen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der GTI Medicare GmbH, Hattingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, 21. Mai 2024 HSMV
- Hansen Schotenroehr Müller Voets
Martin Rohkämper, Wirtschaftsprüfer ChristianVonderreck, Wirtschaftsprüfer Feststellung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde am 22. Mai 2024 festgestellt. |
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