Berief Sales GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Getränken
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Bernd Esser seit 28.6.2017 | Geschäftsführer |
Frank Joubert seit 8.6.2017 | Prokura |
Marcus Berief seit 19.7.2004 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Berief Food GmbHBeckumJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Berief Food GmbH ist ein in der zweiten Generation inhabergeführtes Unternehmen und existiert seit über 39 Jahren. Seit seiner Gründung hat sich unser Unternehmen zum innovativen Spezialisten für hochwertige und moderne pflanzliche Produkte entwickelt. Die Kernrohstoffe für nahezu alle Produkte werden vollständig in BIO-Qualität verarbeitet. Die Produktpalette umfasst im Wesentlichen Tofuvarianten, sowie Drinks und Ghurts auf Basis von Soja, Getreide und Mandel. Zu unseren Kunden zählen bedeutende und marktführende Einzelhandelsketten, die weiterverarbeitende Industrie und Großverbraucher. 2. Forschung und Entwicklung Gegenstand unserer Entwicklungstätigkeit ist sowohl die innovative Verfahrens- als auch Produktentwicklung zur Herstellung diverser Produkte für den Lebensmittelhandel. Der wichtigste Pfeiler unserer Innovationskraft ist unser Team hochqualifizierter Mitarbeiter. Insgesamt beträgt die Mitarbeiterzahl in Forschung und Entwicklung und Prozessoptimierung sieben Mitarbeiter. Wir planen auch weiterhin innovative und nachhaltige Produkte, mit dem Ziel der Produktionseffizienz und der Ressourcenoptimierung, am Markt einzuführen und werden unsere Entwicklungsaktivitäten 2024 und 2025 auf dem hohen Niveau der vergangenen Jahre halten. Der Fokus lag bis Ende 2023 in der Skalierung von Kapazitäten unter anderem in der Entwicklung und dem eigenständigen Bau einer vollautomatisierten Tofu-Produktionsanlage mit Hilfe unserer hochqualifizierten Mitarbeiter. Diese neue Maschinenkapazität konnte im Geschäftsjahr 2023 erfolgreich abgeschlossen werden. Durch unsere Entwicklungsaktivitäten konnten wir einige neue Produkte wie "Berief Bio Hafer ohne Zucker" und "Berief Bio Keine Milch 1,8%" und "Berief Bio Keine Milch 3,5%" am Markt platzieren. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Auf Basis eines steigenden Verbraucherinteresses an der Herkunft und Nachhaltigkeit von Lebensmitteln ist in den letzten Jahren ein deutliches Wachstum im Bereich pflanzlicher Ernährung zu beobachten. Neben der klassischen Zielgruppe der Veganer und Vegetarier ist die Aktivierung der Flexitarier Grund für das weiter starke Wachstum. Die Anzahl der Menschen in Deutschland, die sich selbst als Veganer einordnen, lag im Jahr 2023 bei 1,52 (VJ 1,58) Mio. Damit waren es 0,06 Mio. weniger Personen als noch vor einem Jahr. Bei einer veganen Ernährung bzw. Lebensweise wird auf den Konsum von tierischen Produkten verzichtet. Im gleichen Zeitraum ist die Anzahl an Vegetarier (13,1%) von 7,9 Mio. auf 8,12 Mio. gestiegen. Damit waren es 0,22 Mio. mehr als noch vor einem Jahr. Vegetarier und Veganer sind zu 70% weiblich und zum Großteil unter 30 Jahre alt. 60% von ihnen geben als Grund für den Fleischverzicht Nachhaltigkeit und Tierwohl an. Eine neue Zielgruppe sind die Flexitarier, die ihren Konsum tierischer Proteine bewusst einschränken. Der Markt entwickelt sich in den Bereichen Drinks und Tofu weiterhin bei einer etwas geringeren Wachstumsdynamik sehr positiv. 2. Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2023 war aufgrund der extremen Kostensteigerungen für viele wichtige Produktionsfaktoren ein sehr herausforderndes Jahr für unser Unternehmen. Absatzseitig konnten unsere ambitionierten Unternehmensziele mit dem erstmaligen Überschreiten der Umsatzgrenze von EUR 100 Mio. erreicht werden. Diese Umsatzschwelle wurde ursprünglich für 2026 angestrebt. Die fortgesetzte Umsetzung unserer Strategie B23/26, ermöglichte es uns im Jahr 2023 Umsatzsteigerungen von 9,20% im Vergleich zum Vorjahr 2022 zu erreichen. Damit sind wir wiederholt stärker als der Markt geworden. Dieses Wachstum konnte durch die Integration von neuen qualifizierten Mitarbeitern, Kapazitätserweiterungen im Maschinenpark und Digitalisierung geschaffen werden. Insbesondere konnten zahlreiche Investitionsprojekte umgesetzt werden. Beigetragen dazu haben auch unsere Marketingaktivitäten. Auch in 2023 hat das Unternehmen weiter daran gearbeitet, die Marke und ihre Bekanntheit auszubauen. Beispielsweise die TV-Kampagne im ZDF mit ca. 316 Millionen im 4. Quartal 2022 und 400 Millionen im 1. Quartal 2023 erreichten Kontakten. Ab dem Jahr 2024 werden wir unser Image und die erreichte Markenbekanntheit über Zielgruppen gerichtete Werbeaktivitäten insbesondere im Bereich Social Media weiter ausbauen. Mit der Aktion "Grüner Kindergarten" haben Kindergärten in der Bundesrepublik Deutschland die Chance ein nachhaltiges Herzensprojekt in ihrem Kindergarten zu realisieren. Hierbei werden wir auch unserer sozialen Verantwortung gerecht. Durch die Aktion "Grüner Kindergarten" positioniert das Unternehmen das Thema der pflanzlichen Ernährung, Bio, Nachhaltigkeit und Verantwortung in den Familienbereich seit dem Jahre 2022 und leistet dadurch eine aktive Unterstützung für zukünftige Generationen. 31 regionale Kindergärten haben sich im Jahre 2022 beim Start der Aktion angemeldet. Im Jahre 2024 konnte die Anmeldung der Kindergärten auf 631 überregional im gesamten Bundesgebiet ausgeweitet werden. Darüber hinaus haben wir im Geschäftsjahr unsere Produktpalette weiterentwickelt und konzentriert. Das Berief Bio-Sortiment spiegelt die für den Markt wesentlichen nachgefragten Artikel wider unter Berücksichtigung der zukünftigen Wachstumstreiber. Diese Sortimentskonzentration führt zu deutlichen Einsparungen und zu einem Gegengewicht zu den stetig steigenden Beschaffungs- und Produktionskosten. Zudem wurden im Drink Bereich neue Artikel mit dem "Berief Bio Hafer Drink ohne Zucker", "Berief Bio Keine Milch 1,8%" und "Berief Bio Keine Milch 3.5 %" gelauncht. Durch diese neuen Artikel setzen wir zusätzliche frische Impulse im Handel. Die durchaus positive Umsatzentwicklung konnte die extremen Kostenerhöhungen bei vielen wichtigen Produktionsfaktoren nicht kompensieren. Hier sind insbesondere die Kostensteigerungen im Bereich der Energieversorgung, Frachtkosten, Reparaturkosten und Ertüchtigungskosten der Maschinen und Anlagen zu nennen. Die Kostenerhöhungen sind teilweise Folgen des Ukrainekriegs, teilweise aber auch Folgen einer verfehlten Wirtschaftspolitik, insbesondere in den Bereichen Energie und Regulatorik. Die im Geschäftsjahr 2022 eingeleiteten Maßnahmen zur Prozess- und Effizienzoptimierung, durch unsere Mitarbeiter im Bereich der Verfahrenstechnik, führte zu Kostenverbesserungen und Kapazitätserweiterungen im Produktionsprozess. Durch diese Maßnahmenumsetzung konnten die Kostenschocks teilweise kompensiert werden und ein geringes negatives Ergebnis in 2023 erreicht werden. Die Berief Food GmbH wird damit die Maßnahmen der Neuausrichtung auf ein kontinuierliches Wachstum des Umsatzes der Marke und der Marktanteile abstellen. Begleitend wurde der Budgetprozess auf die neuen Erfordernisse angepasst und bietet den Verantwortlichen jederzeit aktuelle Analysen an. Das führte bereits im Geschäftsjahr 2023 zu Verbesserungen im Kostenbereich und setzte sich in 2024 fort, so dass bereits im 1. Halbjahr 2024 deutlich positive Ergebnisse erwirtschaftet wurden. Die Erwartungen sind, dass sich diese Entwicklung fortsetzt. 3. Lage Die Lage des Unternehmens war im Geschäftsjahr 2023 geprägt von den extremen Kostenentwicklungen. Die vorgenannten getroffenen Maßnahmen führten im Ergebnis zu einem geringen Verlust, welcher insbesondere im Branchenvergleich bzw. mit anderen energieintensiven Unternehmen als zufriedenstellend bezeichnet werden kann. a) Ertragslage Die Umsatzerlöse sind von T€ 92.109 in 2022 um T€ 8.477 oder 9,20% auf T€ 100.586 in 2023 gestiegen. Diese Umsatzentwicklung konnte durch die Umsetzung des Projektes B23/26 durch die Integration von neuen hochqualifizierten Mitarbeitern, Erweiterungen der Produktionskapazitäten sowie einer effizienteren Nutzung der bestehen Kapazitäten erreicht werden. Ein Umsatzwachstumstreiber ist die Qualität unserer Produkte. Wir verwenden nahezu ausschließlich Rohstoffe in anspruchsvoller BIO-Qualität. Die Nutzung von Verbandsware gemäß der Naturland, Bioland, Demeter sowie BIO-Richtlinien der EU haben wir in 2023 weiter ausgebaut. Der Materialaufwand stieg im Vergleich zu 2022 von T€ 45.125 um T€ 8.929 oder 19,79% auf T€ 54.054. Dieses Wachstum folgt im Wesentlichen aus der deutlichen Umsatzsteigerung, aber auch aus einer Steigung der Rohstoffkosten. Bei Vollauslastung der Produktion konnten Auslastungsspitzen durch Fremdmitarbeiter und Fremddienstleister kompensiert werden. Der Anteil konnte von T€ 3.676 in 2022 um T€ 1.759 oder -47,8 % auf T€ 1.917 in 2023 deutlich gesenkt werden. Seit Februar 2024 kann durch eine verbesserte Integration von neuen qualifizierten Mitarbeitern, Kapazitätserweiterungen im Maschinenpark und Digitalisierung vollends auf Zeitarbeiter verzichtet werden. Ebenso konnte die Materialeffizienz wieder deutlich gesteigert werden. Das handelsrechtliche Rohergebnis konnte sich in 2023 aufgrund des Umsatzwachstums von T€ 49.437 um T€ 4.241 oder 8,58% auf T€ 53.678 verbessern. Die Auftragslage ist stabil und weist auf weiteres moderates Umsatzwachstum hin. Im Geschäftsjahr 2024 löste die Optimierung der Produktpalette im ersten Schritt einen Randumsatzrückgang, der weggefallenen Artikel, aus. Dieser Umsatzrückgang konnte durch die Wachstumstreiberartikel und Kernprodukte überkompensiert werden. Die Produktionskapazitäten wurden auf die Wachstumstreiber und Kernprodukte fokussiert, damit ist die Realisierung einer deutlichen Kosteneffizienz ebenfalls zu erwarten. Die Personalkosten sind aufgrund des erhöhten Bedarfes an hoch qualifizierten Experten im Rahmen der Umsetzung der Strategie B23/26 von 2022 zu 2023 und auch durch die Einführung von Urlaubs- und Weihnachtsgeld im Geschäftsjahr 2023 von T€ 17.345 um T€1.653 oder 9,53 % auf T€ 18.998 gestiegen. Die relative Personalkostenquote erhöht sich moderat von 2022 (18,83%) um (0,06%) auf 2023 (18,89%). Ebenfalls haben sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen, im Wesentlichen resultierend aus den Kosten in Folge des Krieges in der Ukraine, einer verfehlten Wirtschaftspolitik, aber auch aus Projekt- und Wachstumskosten, Störungen in der Lieferkette von T€ 27.337 um T€ 2.663 oder 9,7% auf T€ 30.001 erhöht. Die Wesentlichen Kostentreiber waren insbesondere die deutlich gestiegener Energiekosten, Frachtkosten, Reparaturkosten und Ertüchtigungskosten für Maschinen und Anlagen. Insgesamt ist das EBIT von T€ 1.934 um T€ 628 (32,5%) auf T€ 1.306 zurückgegangen. Aufgrund des gestiegenen Zinsniveaus und der erhöhten Ausnutzung von Kontokorrentlinien ist das Finanzergebnis von -593 T€ um -746 T€ auf 1.339 T€ gesunken. b) Finanzlage Unsere Finanzlage ist vor dem Hintergrund der Maßnahmen zur Kostenreduktion als stabil zu bezeichnen. Die extremen Kostensteigerungen haben die Finanzlage in 2023 belastet und konnten durch die beschriebenen Maßnahmen in 2024 kompensiert werden. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 16,7% der Bilanzsumme. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten machen 60,4% der Bilanzsumme aus. Das ist eine Erhöhung von T€ 45.039 um T€ 3.339 oder 7,41% auf T€ 48.377. Der Anteil der Investitionsverbindlichkeiten beträgt T€ 37.360. Die Investitionsverbindlichkeiten verringern sich um T€ 3.848. Die Inanspruchnahme der Kontokorrentlinie erhöhte sich um T€ 7.187 auf T€ 11.017. Die höhere Inanspruchnahme der Kontokorrentlinien resultiert im Wesentlichen aufgrund von Auszahlungen im Zusammenhang mit der Vorfinanzierung von Baumaßnahmen in Höhe von T€ 3.136, Investitionsauszahlungen im Berichtsjahr von T€ 8.567, aber auch aus dem Jahresfehlbetrag. Die Finanzlage verbesserte sich im ersten Halbjahr 2024 im Vergleich zu 2023 deutlich aufgrund der guten Geschäfts- und Ergebnisentwicklung. Mittel wurden zum Abbau kurzfristiger Verbindlichkeiten genutzt. c) Vermögenslage Das Wachstum der Vermögenswerte wird nicht allein durch die Investitionstätigkeit getragen, auch die Erhöhung der vorgehaltenen Produktionsmittel im Rahmen der Erweiterung der Produktionskapazitäten spielt eine wesentliche Rolle. Das langfristig gebundene Vermögen hat sich aufgrund der Investitionstätigkeit gegenüber dem Vorjahr von 49.113 T€ (das entspricht 68,3% der Bilanzsumme) auf 53.853 T€ (67,4%) erhöht. Die Vorräte wuchsen von T€14.207 um T€ 2.552 auf T€ 16.758. Das ist insbesondere dem Umsatzwachstum, unserer erhöhten Qualitätsstandards an Rohstoffen und dem Vorhalten von Sicherungsbeständen geschuldet. Für das Jahr 2024 sind der Abschluss bereits begonnener Maßnahmen und weitere moderate Investitionen, sowohl in die Qualifikation unserer Mitarbeiter als auch in unser Maschineninventar, geplant und bereits durchgeführt. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen EBITDA (EBIT vor Abschreibungen) als auch die Eigenkapitalrendite heran. Das EBITDA ist von T€ 4.729 in 2022 auf T€ 4.719 in 2023, insbesondere durch einen deutlichen Anstieg der Produktionskosten, leicht gesunken. Die Eigenkapitalrendite, bezogen auf das durchschnittliche Eigenkapital, liegt im Berichtsjahr bei -0,98% und damit 7,35% Prozentpunkte unter dem Niveau des Vorjahres. Durch die oben näher beschriebene Kostensteigerung konnten die Ziele für das Jahr 2023 nicht erreicht werden. Unsere wirtschaftliche Lage kann vor dem Hintergrund der nachhaltigen positiven Unternehmensentwicklung bis 2022 und ab 2024 auch weiterhin als gut eingestuft werden. III. Prognosebericht Um die positive Entwicklung des Unternehmens weiter zu forcieren, werden wir auch in Zukunft langfristig die Kundenakquise durch neue Produkte als auch durch eine breitere Aufstellung der Kunden vorantreiben. Der Fokus liegt darauf, dass das Berief Bio-Sortiment auch künftig die für den Markt wesentlich nachgefragten Kernprodukte und Wachstumstreiber widerspiegelt, um Umsatzzuwächse und Einsparungen im Beschaffungs- und Produktionsprozess zu realisieren. Der im Unternehmen etablierte und konsequent umgesetzte Kostenbudgetprozess, die digitale Transparenz von Kosten und die Prozesskostenbilanzierung zum Beispiel einer Energiebilanz, wird dem Unternehmen auf dem Wege zum Ziel der Kostenführerschaft weitere positive Impulse geben. Unsere Produktionskapazitäten werden wir durch optimierte Produktionsanlagen und effiziente Produktionsprozesse, unter Einbeziehung innovativer Verfahrenstechnik, weiterentwickeln und ausbauen. Hierbei werden wir auch zukünftig höchste Ansprüche an die Qualität der Produkte stellen. Durch diese Maßnahme erwirken wir eine Steigerung der Resilienz für künftige Krisen und Herausforderungen. Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung aufgrund des bisherigen Geschäftsverlaufes, der Auftragslage und der Kundenstruktur des Unternehmens positiv. Aufgrund der bisherigen Geschäftsentwicklung und der weiteren Umsetzung der Strategie B23/26 gehen wir im Prognosezeitraum 2024 von einer deutlich verbesserten Geschäftsentwicklung, im Vergleich zu 2023 aus. Diese Entwicklung wird durch die in 2020 erreichte Nachhaltigkeitszertifizierung, ZNU-Standard - Nachhaltiges Wirtschaften, Sozial-, Gesundheit- und Umweltverträglichkeit und durch Klimaschutzprojekte weiterhin unterstützt. Der Wunsch des Konsumenten nach einer nachhaltigen Ernährung, wird auch zukünftig dazu führen, dass pflanzliche Lebensmittel verstärkt gekauft werden. Bei den wesentlichen Produktionsfaktoren erkennen wir eine kontinuierliche Optimierung. Die ergriffenen Maßnahmen, führen zu einer Kostenreduktion. Ebenso können gestiegene Lieferantenpreise mit einer gewissen zeitlichen Verzögerung an unsere Kunden weitergegeben werden. Aufgrund der hohen Unsicherheit an den Märkten, bedingt durch die Krisenereignisse, weisen wir darauf hin, dass die Prognose deutlich abweichen kann. Wir rechnen aufgrund des bisherigen Geschäftsverlaufes und der Auftragslage mit einem deutlich wachsenden EBIT. Auch bei einer sehr konservativen Planung - die nur unverwertbare Ereignisse nicht berücksichtigt und die in der zweiten Jahreshälfte von einer deutlich schlechteren Unternehmensentwicklung ausgeht als in der ersten Jahreshälfte- sollte das EBIT bei mindestens 5 Mio.€ liegen und einer wachsenden Eigenkapitalrendite von 12 bis 20%. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken Die branchenspezifischen und nicht vorhersehbaren Entwicklungen, speziell seitens der Endverbraucher als Kunden, werden weiterhin bei den Planungen im Auge behalten. Wachstums- und Konzentrationsrisiken begegnen wir dadurch, dass das Berief Bio-Sortiment auch künftig die für den Markt wesentlich nachgefragten etablierten Kernprodukte und neue Produkte als Wachstumstreiber widerspiegelt, um Umsatzzuwächse und Einsparungen im Beschaffungs- und Produktionsprozess zu realisieren. Die Risiken im Bereich der Beschaffung, insbesondere der kontrolliert biologischen Rohstoffe, liegen insbesondere in der Verfügbarkeit und den Preisschwankungen an unseren Beschaffungsmärkten für pflanzliche Rohstoffe. Wir begegnen diesem Risiko durch eine Ausweitung des Lieferantenportfolios mit dem Fokus auf den deutschen und den nahen europäischen Beschaffungsmarkt. Weitere Kostenrisiken sehen wir im Energie- und Transportbereich. Diesem Risiko begegnen wir durch die im Jahre 2024 neu in Betrieb genommene Photovoltaikanlage zur Stromerzeugung für den eigenen Produktionsbetrieb, die in 2023 durchgeführte Isolierung von Maschinen und Anlagen, Energiekostenbilanzierung und Optimierung der Transportprozesse. Ein Risiko bildet sich durch die Mitbewerberstruktur. Diese rekrutiert sich aus international agierenden Konzernen, die durch weltweites Kapital gefördert werden. Diesem Risiko tragen wir, durch unseren Fokus auf eine kosteneffiziente Produktion und auf den Fokus einer Produktion in höchster Bioqualität, Rechnung. Finanzmarktpolitische Beschaffungsrisiken sehen wir für unser Unternehmen nicht. Unsere Einkaufsgeschäfte werden grundsätzlich in Euro abgewickelt. Ertragsorientierte Risiken Ertragsorientierte Risiken liegen hauptsächlich im Verhalten der Konsumenten als auch in den konzentrierten Strukturen des Lebensmitteleinzelhandels. Verdrängungsrisiken bestehen zudem durch Konkurrenten. Diesem Risiko stellen wir uns, indem die Produktionsmöglichkeiten andauernd an die Bedürfnisse des Absatzmarktes angepasst werden. Hierzu investieren wir im Zusammenhang, mit der Erweiterung der gemieteten Produktionsimmobilie in einige wesentliche Projekte. Projekte mit einem Investitionsvolumen von T€ 8.567 wurden im Geschäftsjahr 2023 fertigstellt. Mit Fertigstellung der neuen Produktionshalle, der neuen Lagerhalle und eines neuen Abwassergebäudes im Geschäftsjahr 2023 konnte unsere Produktionskapazität erheblich erhöht werden. Ein wesentlicher Fokus der künftigen Investitionen liegt in der weiteren digitalen Transformation unseres Unternehmens mit einem Schwerpunkt auf Produktions- und Verfahrenstechnologie. Unsere Produktionsprozesse sind sehr kosteneffizient und gut aufgestellt, um uns dem Wettbewerb zu stellen. Im Bereich der hochwertigen Bio-Qualitätsprodukte sind wir führend. Kurz.-,mittel- und langfristig gehen wir von weiteren Zuwächsen beim Umsatz als auch beim Marktanteil und von einer höheren Kosteneffizienz aus. Durch die kontinuierliche Anpassung der Wachstumsstrategie (B23/26) und durch eine weiterhin effiziente Investitionstätigkeit mit dem Fokus auf Digitalisierung und Prozessoptimierung sehen wir unser Unternehmen für die Zukunft gut aufgestellt, um sich dem Wettbewerb erfolgreich zu stellen. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind zukünftige Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar und nur in Krisenszenarien möglich. Dem Zins- und Refinanzierungsrisiko begegnen wir durch unsere langfristige Investitionsstrategie, die laufend an die tatsächlichen Bedingungen des Marktes angepasst werden. Risiken aus der Krisenszenarien Risiken bestehen zunehmend durch unerwartete Krisenszenarien weltweit. Durch die Umsetzung von Produktions- und Kosteneffizienz im Unternehmen, die Erreichung in Teilen einer Kostenführerschaft, mit dem Fokus auf die Kernkompetenz des Unternehmens, die Umsetzung der EU-CSRD-Richtlinie (Corporate Sustainability Reporting Directive), die Steigerung der Resilienz des Unternehmens für künftige Krisen und Herausforderungen begegnen wir weiteren Risiken. In der Vergangenheit durch die Corona Pandemie, den Ukraine-Konflikt oder weltweiter Klimakrisen mit Ernteausfällen, Störungen des Betriebs- und Produktionsablaufes sowie Störungen in den Lieferketten. Durch optimale Lagerkapazitäten, die Sicherung von volatilen Beschaffungspreisen über den Kalkulationszeitraum sowie die Ausweitung der Lieferantenportfolios wirken wir diesen Entwicklungen entgegen. Beeinträchtigungen im Unternehmen und die Versorgung der Produktion sind durch das regionale Beschaffungskonzept innerhalb Europas weiterhin nicht erkennbar. Die deutlich gestiegenen Kosten als Folge der Ukraine Krise bleiben weiter auf einem hohen Niveau. Für die wesentlichen Produktionsfaktoren konnten wir durch Rahmenvertragsgestaltung sowohl Versorgungssicherheit als auch eine verkraftbare Preisgestaltung sicherstellen. Eine Entwicklungsbeeinträchtigung oder Bestandsgefährdung aus Einflüssen der Ukraine Krise ist in allen realistischen Prognoseszenarien, auch durch eine fortlaufende Steigerung der grundsätzlichen Krisen Resilienz für die künftigen Herausforderungen des Unternehmens, nicht zu erwarten. Risiken aus der Klimawandlung Klimaschädliche Produkte, Produktions- und Verhaltensweisen werden künftig teurer sein als klimafreundliche. Seit 2020 produziert unser Unternehmen zu 100% mit Ökostrom. Das Klimaziel bis 2030 (Basis 2019) ist, die CO 2 - Emissionen nach Scope 1,2 und 3 auf 25% pro Tonne Produktion zu reduzieren. Seit 2021 haben CO 2 -Emissionen einen Preis. Dadurch wird ein Anreiz für einen Umstieg auf klimafreundliche Alternativen gesetzt, zum Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit. Durch die zertifizierte nachhaltige und klimafreundliche Ausrichtung (ZNU-Standard) unseres Unternehmens sehen wir uns für die Zukunft gut aufgestellt. Hierbei ist zu benennen, dass nahezu ausschließlich Rohstoffe aus dem nahen europäischen Beschaffungsmarkt verwendet werden, welcher sich bisher als sehr resistent gegenüber dem Klimawandel erwiesen hat. 2. Chancenbericht Wir sehen für unsere Unternehmung vor allem Chancen im Hinblick auf die neuen Produkte, der Nachhaltigkeitsmanagement Zertifizierung, dem neuen Produktionsstandort, der neuen Produktionshalle, der neuen Logistikhalle, der neuen Abwasserhalle und der Kapazitätserweiterung durch eine neue Abfülllinie in 2023 und der Kapazitätserweiterung durch fertiggestellte Maschinen und Anlagen ab 2024 gut aufgestellt. Durch Automatisierung und Transformation, die durch ein neues MES-System und der konsequenten Umsetzung von Digitalisierungspotentialen in allen Unternehmensbereichen unterstützt wird, werden uns neue Handlungsmöglichkeiten eröffnet. Sie werden uns eine qualitativ hochwertige, kosteneffiziente und flexiblere Produktion ermöglichen, so dass wir uns in Sachen Qualität unserer Produkte und infolgedessen auch der Kundenzufriedenheit sehr gut aufgestellt sehen. Bei allen erreichten Fortschritten, sehen wir weiterhin erhebliche Potentiale für unser Unternehmen die Digitalisierung konsequent vorantreiben werden. Ertragsorientierte Chancen Weitere Maßnahmen zur Steigerung der Marke sind eingeleitet worden. Durch die bisherigen Marketingaktivitäten konnte die Bekanntheit der Marke deutlich gesteigert werden. Dies nutzen wir unter Einsatz von Kundenforschung. zielgruppengerecht. Die Bekanntheit unserer Marke wird, unter anderem, durch viele andere Aktivitäten im Bereich von Social Media gesteigert werden. Diese Kampagnen werden im Gesamtjahr 2024 zusammen mit vielen weiteren Aktivitäten fortgesetzt. Damit können wir unsere Philosophie des familiengeführten Unternehmens, der Regionalität in Bezug auf die Produktion und Rohstoffbeschaffung und die Werte von hochwertigen Rohstoffen unserer Lebensmittel einem größeren Teil an Endkonsumenten in unseren Zielgruppen aufzeigen. Wir sehen uns damit gut aufgestellt, dass diese Werte für den Endverbraucher vermehrt wichtig sind und eine hohe Priorität bei der Kaufentscheidung besitzen. Branchenorientierte Chancen Eine gesunde Ernährung, Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Tierwohl sind wesentliche Entscheidungsfaktoren der Endabnehmer den Genuss für von pflanzlichen Lebensmitteln. Durch diese Veränderung des Konsumentenverhaltens wächst der Markt für pflanzliche Lebensmittel in den nächsten Jahren weiter an. Investitionsorientierte Chancen Die Erfahrungen aus den vergangenen Jahren zeigen, dass die getätigten Investitionen nach einer kurzen Amortisationszeit hohe Renditen abwerfen. Finanzorientierte Chancen Zum Ausbau weiterer Marktanteile im Großen, nicht gesättigtem Wachstumsmarkt der pflanzlichen Ernährung sind weiterhin effiziente Investitionen und der Fokus auf Kernprodukte in den Folgejahren vorgesehen. Durch Umstellung und Fokus auf Kernsortimente haben sich bereits erhebliche Kosteneffizienten realisiert. 3. Gesamtaussage Risiken sehen wir weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld und den Kostenrisiken auf den Beschaffungsmärkten, den Produktions- und Logistikkosten, des Fachkräftemangels und in unvorhersehbaren Ereignissen aus den weltweiten Krisen. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität und der getroffenen Maßnahmen sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Risiken, die unsere Entwicklung beeinträchtigen oder den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar und nur in schweren Krisenszenarien vorstellbar. V. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.
Beckum, den 5. September 2024 Berief Food GmbH vertreten durch den Geschäftsführer gez. Herrn Marcus Berief gez. Herrn Bernd Eßer HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Unternehmen Die Berief Food GmbH mit Sitz in Beckum ist im Handelsregister des Registergerichtes Münster unter HRB 7576 eingetragen. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Der Jahresabschluss der Berief Food GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches sowie der Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Angaben zu Bilanzierung- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Immaterielle Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern bei den Anlagegegenständen zum Abschlussstichtag von einer voraussichtlich dauernden Wertminderung auszugehen ist, werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Die Bewertung der Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Die Bewertung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse erfolgte zu den je nach Fertigungsgrad angefallenen Herstellungskosten. Diese umfassenden angemessene Teile der Verwaltungsgemeinkosten. Zur verlustfreien Bewertung werden auf Einzelermittlungen beruhende Abwertungen vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden erkennbare Einzelrisiken durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf die Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Abschlussstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank monatlich bekannt gegeben werden. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Latente Steuern resultieren aus Unterschieden zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen im Anlagevermögen und werden mit dem Ertragssteuersatz der Unternehmung von 30,71% bewertet. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Angaben zur Bilanz Anlagenspiegel
Abschreibungen Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten (§ 285 Nr. 2 HGB):
Die besicherten Verbindlichkeiten sind in voller Höhe durch Sicherungsübereignungen an beweglichen Vermögensgengenständen des Anlagevermögens besichert. Entwicklung der passiven latenten Steuern Die passiven latenten Steuern haben sich wie folgt entwickelt:
sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus langfristigen Mietverhältnissen im Jahresbetrag von TEUR 1.207 bis zum Jahr 2035. Angaben zur GuV Aufteilung der Umsatzerlöse Das Unternehmen produziert ausschließlich pflanzliche Lebensmittel. Umsatzerlöse werden zu 91,1% im Inland erzielt und zu 8,9% im EU-Ausland. Sonstige Pflichtangaben Angaben zu den Geschäftsführern
Vergütung der Geschäftsführer Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. Anzahl der Arbeitnehmer Die Gesamtzahl der im Geschäftsjahr durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter beträgt 375. 133 Mitarbeiter waren Angestellte, 242 Mitarbeiter Arbeiter. Abschlussprüferhonorar Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2023 beträgt TEUR 26,5 und entfällt vollständig auf Abschlussprüfungsleistungen.
Beckum, den 5. September 2024 Berief Food GmbH, vertreten durch den Geschäftsführer gez. Herrn Marcus Berief gez. Herrn Bernd Eßer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 18.09.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Berief Food GmbH Beckum Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Berief Food GmbH, Beckum - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Berief Food GmbH, Beckum für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt.Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Ahlen, den 5. September 2024 BHR
GmbH
gez. Hans Muermans, Wirtschaftsprüfer |
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