DIF Dillinger Isolier und Flachdach GmbHLiquidiert

89407 Dillingen an der Donau, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Augsburg HRB 5023
Eingetragen
14.3.1973
Branche
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenBearbeitung und Veredlung von Kunststoffwaren
Gegenstand
Gegenstand von Amts wegen berichtigt: Durchführung von Isolierarbeiten, Flachdachabdichtungen und sonstigen Abdichtungsarbeiten, Herstellung von Kunststoffformteilen, Vertrieb von Kunststoffen, Kunststoffformteilen und Kunststoffbe- und -verarbeitungsmaschinen und Geräten.

Historie

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Management

NameRolle
Alexander Weiß
seit 26.11.2019
Liquidator

Konzern- und Jahresabschlüsse

DIF Dillinger Isolier und Flachdach GmbH

Dillingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

Bilanz

Aktiva

31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Anlagevermögen 52.691,00 60.790,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.355,00 0,00
II. Sachanlagen 51.336,00 60.790,00
B. Umlaufvermögen 217.237,93 382.507,23
I. Vorräte 15.949,13 146.082,60
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 28.826,77 110.990,92
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 172.462,03 125.433,71
C. Rechnungsabgrenzungsposten 591,90 939,00
D. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 31.174,67 0,00
E. sonstige Aktiva 0,00 32,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 301.695,50 444.268,23

Passiva

31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Eigenkapital 0,00 15.930,04
I. gezeichnetes Kapital 25.615,71 25.615,71
II. Kapitalrücklage 64.422,76 64.422,76
III. Verlustvortrag 74.108,43 16.870,66
IV. Jahresfehlbetrag 47.104,71 57.237,77
V. nicht gedeckter Fehlbetrag 31.174,67 0,00
B. Rückstellungen 295.051,50 294.205,84
C. Verbindlichkeiten 6.644,00 134.132,35
davon mit Restlaufzeit bis 1 Jahr 6.644,00 134.132,35
Bilanzsumme, Summe Passiva 301.695,50 444.268,23

Anhang


Allgemeine Angaben
 
Der vorliegende Jahresabschluss ist mit Ausnahme der Anpassungen an die Neuregelungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für kleine Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Vorjahreszahlen wurden aufgrund der erstmaligen Anwendung des BilMoGs nicht angepasst.

Soweit ein Wahlrecht hinsichtlich der Angaben in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung einerseits oder dem Anhang andererseits besteht, wird dieses Wahlrecht aus Gründen der Übersichtlichkeit grundsätzlich zu Gunsten der Angaben im Anhang ausgeübt.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
 
Anlagevermögen

Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, vermindert um die planmäßigen Abschreibungen bewertet.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen entsprechend der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände. Sie werden entsprechend den handelsrechtlichen Vorschriften linear vorgenommen.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu 150,00 € werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe als Betriebsausgaben verbucht.

Zugänge beweglicher Gegenstände des Anlagevermögens mit einem Einzelanschaffungspreis von 150,01 € bis 1.000,00 € werden gemäß § 6 Abs. 2a EStG in einen Sammelposten eingestellt und nach der sogenannten Poolbewertung über fünf Jahre abgeschrieben. Nachdem dieser Pool für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von untergeordneter Bedeutung ist, wird handelsrechtlich entsprechend den steuerlichen Vorschriften verfahren.

Auf das gesamte Anlagevermögen werden, soweit erforderlich, Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Umlaufvermögen

Die Vorräte werden nach den folgenden Grundsätzen aktiviert:

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren werden mit den Anschaffungskosten bzw. unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bzw. zum niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Die Herstellungskosten setzen sich aus den Einzelkosten sowie den Material- und Fertigungsgemeinkosten zusammen. Fremdkapitalzinsen sind nicht berücksichtigt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Einzelrisiken durch Einzelwertberichtigungen, das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Forderungen werden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Rückstellungen

Die übrigen Rückstellungen (Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen) werden so bemessen, dass sie nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung tragen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag passiviert.

Erläuterungen und Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz
 
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten einen Gesamtbetrag mit einer Restlaufzeit von über 1 Jahr in Höhe von EUR 0,00 (Vj.: EUR 0,00)

Pensionsrückstellung

Die Rückstellungen für Pensionen wurden von einem Sachverständigen auf der Basis eines Zinsfußes von 5,15% gem. § 253 Abs. 2 HGB der Rückstellungsabzinsverordnung für eine Restlaufzeit von 2 Jahren und einer Rentendynamik in Höhe von 0,00% errechnet und bewertet. Der Erfüllungsbetrag der Altersvorsorgeverpflichtung beträgt zum 31.12.2010 EUR 341.095,00.

Aufgrund der erstmaligen Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes und der daraus resultierenden geänderten Bewertung war auf den 01.01.2010 eine Zuführung in Höhe von 70.444,00 € vorzunehmen. Von dem Wahlrecht gemäß Art 67 (1) S. 1 EGHGB (Verteilung bis zum 31. Dezember 2024) wurde Gebrauch gemacht. Im Jahr 2010 wurde ein Betrag in Höhe von 4.698,00 € der Pensionsrückstellung zugeführt.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten beinhalten einen Gesamtbetrag mit einer Restlaufzeit von bis zu 1 Jahr in Höhe von EUR 6.644,00 (Vj.: EUR 134.132,35) sowie mit einer Restlaufzeit von über 5 Jahren in Höhe von EUR 0,00 (Vj.: EUR 0,00)

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 2.990,62 EUR (Vorjahr: 13.770,48 EUR) und Verbindlichkeiten aus sozialer Sicherheit in Höhe von 67,00 EUR (Vorjahr: 2.326,49 EUR).

Die Verbindlichkeiten sind nicht durch Pfandrechte und ähnliche Rechte gesichert.

Sonstige Angaben
 
Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB

Aus der Bilanz nicht ersichtliche Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB bestanden am Bilanzstichtag nicht.

Mitglieder der Geschäftsführung

Der Geschäftsführung gehören an:

- Herr Helmut Weiß, Geschäftsführer
- Herr Alexander Weiß, Geschäftsführer

Dillingen, den 30.06.2011

Gez. DIF Dillinger Isolier und Flachdach GmbH
-Geschäftsführung-
  

sonstige Berichtsbestandteile


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 30.06.2011 festgestellt.

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