Autohaus Geiger GmbHLiquidiert

77694 Kehl, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 370748
Eingetragen
26.3.1984
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder wenigerTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehör
Gegenstand
Handel mit Kraftfahrzeugen, Kraftfahrzeugteilen und -zubehör, Reparatur und Pflege von Kraftfahrzeugen, Betrieb von Tankstellen und Kraftfahrzeugschnelldienststationen, Vermietung von Kraftfahrzeugen, Vermittlung von Kraftfahrzeugen, Versicherungen und Finanzierungen sowie Durchführung aller einschlägigen Geschäfte außerdem Vermietung und Verpachtung von Grundstücken aller Art.

Historie

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Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
256.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Autohaus Geiger GmbH.

Kehl

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2008 bis zum 31.12.2008

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Autohaus Geiger GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2008 bis 31. Dezember 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir auf die Ausführungen im Lagebericht hin. Dort ist im Abschnitt B. "Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft" ausgeführt, dass der Fortbestand der Gesellschaft aufgrund hoher Verluste bedroht ist. Ferner wird im Abschnitt D. "Voraussichtliche Entwicklung" erläutert, dass die Fortführung des Unternehmens wesentlich von der Zustimmung der Geschäftspartner zum Sanierungskonzept abhängt.

 

Oppenau, 25. November 2009

Hoferer + Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Christian Hoferer, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2008

AKTIVA

31.12.2008
Euro
31.12.2007
Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.792,00 4.261,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 15.589,50 17.451,50
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 442.993,00 614.727,00
3. Vorführfahrzeuge 896.236,00 735.438,00
4. Mietfahrzeuge 810.297,00 783.629,00
2.165.115,50 2.151.245,50
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 250,00 250,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 87.088,33 132.528,77
2. fertige Erzeugnisse und Waren 25.516.035,64 30.136.865,75
25.603.123,97 30.269.394,52
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 10.145.349,97 35.682.393,47
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.164.392,09 1.129.580,40
3. sonstige Vermögensgegenstände 3.212.729,06 5.794.744,32
14.522.471,12 42.606.718,19
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 103.089,65 556.799,02
C. Abgrenzung latenter Steuern 0,00 207.582,00
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 6.673.838,12 0,00
49.069.680,36 75.796.250,23

PASSIVA

31.12.2008
Euro
31.12.2007
Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 256.000,00 256.000,00
II. Kapitalrücklage 2.531.700,29 2.531.700,29
III. Gewinnvortrag 144.257,71 598.545,24
IV. Jahresfehlbetrag - 9.605.796,12 - 454.287,53
nicht gedeckter Fehlbetrag 6.673.838,12 0,00
buchmäßiges Eigenkapital 0,00 2.931.958,00
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.062.243,00 1.009.829,00
2. sonstige Rückstellungen 6.397.278,10 3.380.869,73
7.459.521,10 4.390.698,73
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 11.704.769,51 12.248.950,01
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 11.704.769,51 (Euro 12.248.950,01)
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 343.260,44 306.774,34
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 343.260,44 (Euro 306.774,34)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 29.250.668,47 55.048.489,91
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 29.250.668,47 (Euro 55.048.489,91)
4. sonstige Verbindlichkeiten 311.460,84 869.379,24
41.610.159,26 68.473.593,50
- davon aus Steuern Euro 56.248,07 (Euro 116.389,53)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 311.460,84 (Euro 743.557,49)
49.069.680,36 75.796.250,23

 

Kehl, 25. November 2009

Gewinn und Verlustrechnung 01. Januar 2008 bis 31. Dezember 2008

% 2008
Euro
% 2007
Euro
%
1. Umsatzerlöse 138.300.051,43 100,00 124.893.427,48 100,00
2. sonstige betriebliche Erträge 209.001,23 0,15 278.937,22 0,22
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 135.114.037,74 97,70 113.612.807,32 90,97
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 498.990.830,36 728.531,09 0,58
135.613.028,57 98,06 114.341.338,41 91,55
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 4.958.138,28 3,59 4.817.915,53 3,86
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.189.602,04 0,86 1.543.531,86 1,24
6.147.740,32 4,45 6.361.447,39 5,09
- davon für Altersversorgung Euro 52.414,00 (Euro 368.333,00)
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 535.589,12 0,39 693.720,51 0,56
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.728.432,51 3,42 3.737.156,16 2,99
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 20.305,77 0,01 15.101,84 0,01
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 890.062,11 0,64 666.293,63 0,53
9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit - 9.385.494,20 6,79 - 612.489,56 0,49
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 220.301,92 0,16 - 159.035,85 0,13
11. sonstige Steuern 0,00 0,00 833,82 0,00
220.301,92 0,16 - 158.202,03 0,13
12. Jahresfehlbetrag 9.605.796,12 6,95 454.287,53 0,36

Anhang zum 31. Dezember 2008

1. Aufstellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2008 ist nach den Vorschriften des Handels- und Gesellschaftsrechts für große Kapitalgesellschaften aufgestellt worden.

Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, die weder im Geschäftsjahr noch im Vorjahr einen Betrag ausweisen, werden gemäß § 265 Abs. 8 HGB nicht angegeben.

Vorführfahrzeuge stellen nach der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH III-R-86/78, vom 17. November 1981) Anlagevermögen dar. Aufgrund der Bedeutung für die Vermögenslage der Gesellschaft werden Vorführfahrzeuge als eigener Gliederungspunkt im Anlagevermögen der Berichtsgesellschaft ausgewiesen (§ 265 (5) 2 HGB). Mietfahrzeuge werden entsprechend behandelt und im Anlagevermögen ebenfalls als gesonderter Posten ausgewiesen.

2. Erläuterungen zur Bilanz

Bei Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Anlagevermögen

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen wurden mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Außerplanmäßige Abschreibungen oder Teilwertabschreibungen wurden nicht vorgenommen. Zuschreibungen waren nicht erforderlich und sind auch nicht aus steuerlichen Gründen unterblieben. Bei den Anschaffungskosten wurden der Anschaffungspreis, die Anschaffungsnebenkosten und nachträgliche Anschaffungskosten berücksichtigt. Anschaffungspreisminderungen wurden abgezogen.

Anlagespiegel

Hinsichtlich der Entwicklung des Anlagevermögens verweisen wir auf die folgende Seite.

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2008

Anschaffungskosten/Herstellungskosten
Stand 01.01.2008
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
Stand 31.12.2008
Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 69.808,95 0,00 0,00 0,00 69.808,95
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 69.808,95 0,00 0,00 0,00 69.808,95
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 51.644,00 0,00 0,00 0,00 51.644,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.059.291,22 116.844,71 108.000,00 - 38.140,85 2.029.995,08
3. Vorführfahrzeuge 801.766,93 912.988,30 670.966,50 - 96.597,67 947.191,06
4. Mietfahrzeuge 903.772,61 1.353.857,11 0,00 - 1.376.417,07 881.212,65
Summe Sachanlagen 3.816.474,76 2.383.690,12 778.966,50 - 1.511.155,59 3.910.042,79
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 250,00 0,00 0,00 0,00 250,00
Summe Finanzanlagen 250,00 0,00 0,00 0,00 250,00
Summe Anlagevermögen 3.886.533,71 2.383.690,12 778.966,50 - 1.511.155,59 3.980.101,74
Abschreibungen
Stand 01.01.2008
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
Stand 31.12.2008
Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 65.547,95 2.469,00 0,00 0,00 68.016,95
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 65.547,95 2.469,00 0,00 0,00 68.016,95
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 34.192,50 1.862,00 0,00 0,00 36.054,50
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.444.564,22 214.969,71 72.001,00 - 530,85 1.587.002,08
3. Vorführfahrzeuge 66.328,93 116.914,30 100.457,50 - 31.830,67 50.955,06
4. Mietfahrzeuge 120.143,61 199.374,11 0,00 248.602,07- 70.915,65
Summe Sachanlagen 1.665.229,26 533.120,12 172.458,50 280.963,59- 1.744.927,29
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 1.730.777,21 535.589,12 172.458,50 - 280.963,59 1.812.944,24
Zuschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Buchwerte
Stand 31.12.2008
Euro
Stand 31.12.2007
Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 1.792,00 4.261,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 1.792,00 4.261,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 15.589,50 17.451,50
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 442.993,00 614.727,00
3. Vorführfahrzeuge 0,00 896.236,00 735.438,00
4. Mietfahrzeuge 0,00 810.297,00 783.629,00
Summe Sachanlagen 0,00 2.165.115,50 2.151.245,50
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 0,00 250,00 250,00
Summe Finanzanlagen 0,00 250,00 250,00
Summe Anlagevermögen 0,00 2.167.157,50 2.155.756,50

Vorratsvermögen

Vorräte wurden mit den steuerlich aktivierungspflichtigen Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt, soweit nicht Abwertungen auf die niedrigeren Wiederbeschaffungskosten oder zur verlustfreien Bewertung erforderlich waren.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt. Abwertungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert wurden in Einzelfällen vorgenommen. Abwertungen für das pauschale Kredit- und Zinsrisiko wurden in angemessenem Umfang vorgenommen. Die Abwertungen erfolgten unter Berücksichtigung vernünftiger kaufmännischer Beurteilung unter Beachtung des Vorsichtsprinzips.

Forderungen in fremder Währung bestanden nicht. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind zugleich Forderungen gegenüber dem Gesellschafter.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegenüber dem Gesellschafter aus der umsatzsteuerliche Organschaft in Höhe von Euro 2.355.047,18 enthalten.

Flüssige Mittel

Flüssige Mittel wurden mit ihrem Nennwert angesetzt. Guthaben in fremder Währung gegenüber Kreditinstituten wurden mit ihren Anschaffungskosten angesetzt oder zum niedrigeren Stichtagskurs umgerechnet.

Aktive latente Steuer

Die im Geschäftsjahr 2007 gebildete aktive latente Steuer wurde aufgelöst.

Eigenkapital

Das Eigenkapital wurde mit dem Nennwert der Stammeinlagen angesetzt. Eine Rücklage für eigene Anteile war nicht zu bilden.

Pensionsrückstellungen

Pensionsrückstellungen wurden mit dem Barwert, der dem steuerlichen Teilwert nach § 6a EStG entspricht, gebildet. Zur Bewertung der Pensionszusage liegt ein versicherungsmathematisches Gutachten vor. Auf die Berechnungen des Gutachtens haben wir uns verlassen.

Sonstige Rückstellungen

Bei der Bildung der sonstigen Rückstellungen wurde den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung getragen. Sie sind in der Höhe bemessen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Stand am 31.12.2007
Euro
Verbrauch
Euro
Auflösung
Euro
Zuführung
Euro
Stand am 31.12.2008
Euro
Rückstellung Zinsen
Zinsen Avis 0,00 0,00 0,00 135.102,48 135.102,48
Rückstellung Drohverlust
Mietverpflichtung Gengenbach 0,00 0,00 0,00 746.550,00 746.550,00
Verpflichtungen aus Buy-Back 742.028,38 742.028,38 0,00 3.150.000,00 3.150.000,00
Leasingrückläufer 0,00 0,00 0,00 1.268.000,00 1.268.000,00
Rückstellung Gewährleistung 240.200,00 240.200,00 0,00 270.600,00 270.600,00
Rückstellung Personal
Berufsgenossenschaft 17.858,90 17.858,90 0,00 29.560,00 29.560,00
Schwerbehindertenabgabe 4.320,00 4.320,00 0,00 5.000,00 5.000,00
Urlaub 169.967,40 169.967,40 0,00 90.000,00 90.000,00
Zeitguthaben 0,00 0,00 0,00 23.200,00 23.200,00
Altersteilzeit 176.534,04 89.919,90 0,00 0,00 86.614,14
Rückstellung Prozessrisiken 0,00 0,00 0,00 200.000,00 200.000,00
Rückstellung Übrige
Rechts- und Beratungskosten 30.000,00 22.520,00 7.480,00 140.000,00 140.000,00
Provisionen 28.273,83 28.273,83 0,00 22.426,48 22.426,48
Rückstellung Rückkaufsoption
Rückkaufsoption Buy-Back 1.971.687,18 1.971.687,18 0,00 230.225,00 230.225,00
3.380.869,73 3.286.775,59 7.480,00 6.310.663,96 6.397.278,10

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in fremder Währung bestanden nicht.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von T€ 11.705 besichert durch Sicherungsübereignung der Fahrzeug- und Ersatzteilbestände, durch Globalzession sowie durch Grundschulden und Bürgschaften.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind in branchenüblichem Umfang durch Eigentumsvorbehalte gesichert.

Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag bestehen in Höhe von T€ 130 Aval-Bürgschaften.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen am Bilanzstichtag in Höhe von T€ 2.655. Die Miet- und Leasingverhältnisse sowie die Dienstleistungs- und Lizenzverträge sind nach den tatsächlich vereinbarten Vertragslaufzeiten bzw. den vereinbarten Kündigungsfristen errechnet. Die Verpflichtungen wurden jahresbezogen mit einem Zinssatz von 6 % auf den Bilanzstichtag abgezinst.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen in Höhe von T€ 1.137 gegenüber Dritten und im Übrigen gegenüber der Gesellschafterin.

3. Erläuterungen zur GuV

Aufgliederung der Umsatzerlöse

T€
Inland 93.023
EU 42.554
Drittland 2.723
138.300

4. Ergänzende Angaben

Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr 2008 beschäftigte die Autohaus Geiger GmbH nach § 285 HGB durchschnittlich 121 Mitarbeiter.

Ferner wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr durchschnittlich 21 Auszubildende beschäftigt.

Angaben zu den Geschäftsführungsorganen

Geschäftsführerin im Geschäftsjahr war Frau Christa Seric - Geiger, Kehl vom 1. Januar 2008 bis 31. Dezember 2008.

Die Angaben über die Bezüge der Gesellschaftsorgane unterbleiben gemäß §§ 285 Nr.9 in Verbindung mit 286 Abs. 4 HGB.

Beziehungen zu verbundenen Unternehmen

Der Jahresabschluss der Autohaus Geiger GmbH wird in den Konzernabschluss der Autohaus Carl F. Geiger GmbH & Co. KG, Kehl einbezogen. Der Konzernabschluss der Autohaus Carl F. Geiger GmbH & Co. KG, Kehl stellt zugleich den kleinsten und den größten Kreis der einbezogenen Unternehmen dar.

A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen der Autohaus Geiger GmbH

1. Unternehmensprofil

Die Autohaus Geiger GmbH ist als Vertragshändler für die Marken Volkswagen und Audi an den Standorten Kehl und Appenweier tätig. An beiden Standorten bieten wir auch Werkstattservice und Teileverkauf an. Die ehemalige Niederlassung Gengenbach wurde zum 31. Dezember 2008 stillgelegt.

Am Stammsitz Kehl und in der Niederlassung Appenweier sind wir in den folgenden Geschäftsfeldern tätig:

Neu- und Gebrauchtwagenverkauf

Ersatzteil- und Zubehörverkauf

Reparatur- und Servicebetrieb

Karosserie- und Lackierbetrieb

Euromobil Fahrzeugvermietung

sowie der Vermittlung von Dienstleistungen aus dem VW Konzern (Leasing, Finanzierung, Versicherung)

2. Entwicklung der Gesamtwirtschaft

Der in den Jahren 2006 und 2007 beobachtbare Aufschwung der Weltwirtschaft setzte sich bis zur Jahresmitte 2008 fort. Die nachfolgende dramatische Verschärfung der internationalen Finanzkrise führte jedoch in den großen Industrieländern zu rezessiven Tendenzen und in den Schwellenländern zu einer merklichen Abnahme der Wachstumsdynamik. Die Inflationsraten, die bis dahin weltweit gestiegen waren, beruhigten sich infolge des deutlichen Rückgangs der Rohstoff- und Energiepreise. Insgesamt wuchs die Weltwirtschaft nur noch um ca. 1,7 % nach 3,5 % im Vorjahr

In Westeuropa ließ das Wachstum in den letzten beiden Quartalen des Jahres 2008 deutlich nach. In vielen Ländern kam es zu einer rezessiven Entwicklung. Im Durchschnitt wurde eine Zunahme des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 0,9 % (im Vorjahr noch 2,7 %) erreicht. Die Arbeitslosenquote im Euroraum sank Anfang des Jahres auf ein Rekordtief von 7,2 %, stieg aber bis zum Jahresende wieder auf 8,0 % an. Der Euro erreichte zur Jahresmitte neue Höchstkurse gegenüber dem US-Dollar und dem Yen, verlor jedoch im zweiten Halbjahr gegenüber beiden Währungen deutlich an Wert. Auch in Zentral- und Osteuropa verlor die Wirtschaft in der zweiten Jahreshälfte merklich an Schwung, blieb aber mit 4,6 % BIP-Wachstum (Vorjahr 6,4 %) recht kräftig.

Das Wachstum der deutschen Wirtschaft verlangsamte sich von 2,5 % im Jahr 2007 auf 1,3 %. Die Hauptimpulse kamen trotz des Höhenfluges des Euro weiterhin vom Export und den Investitionen, während der private Konsum aufgrund von Kaufkraftverlusten und zunehmender wirtschaftlicher Unsicherheit schwach blieb. Daran konnte auch die positive Entwicklung des Arbeitsmarktes nichts ändern. Im Oktober 2008 wurde zum ersten Mal seit 16 Jahren die Drei-Millionen-Grenze bei der Arbeitslosenzahl unterschritten.

3. Entwicklung der Automobilbranche

Die weltweite Automobilkonjunktur schwächt sich weiter ab. Nach dem Zulassungsrekord im Vorjahr verringerten sich die weltweiten Pkw-Verkäufe im Jahr 2008 um 5,8 % auf 55,7 Mio. Fahrzeuge. Die Auswirkungen der internationalen Finanzkrise waren im Jahresverlauf zunehmend spürbar geworden und mündeten, auch wegen der angespannten Lage an den Kreditmärkten, in eine immer deutlichere Kaufzurückhaltung bei den Verbrauchern. Verschärft wurde diese Entwicklung durch den massiven Anstieg der Rohstoff- und Energiepreise im ersten Halbjahr. Überdurchschnittliche Rückgänge wiesen dabei insbesondere die Regionen Nordamerika und Westeuropa sowie der südafrikanische Markt auf. Dagegen hielt die positive Entwicklung der Pkw-Nachfrage in Zentral- und Osteuropa, Südamerika so- wie Asien-Pazifik zunächst weiter an, verlor aber in der zweiten Jahreshälfte deutlich an Dynamik. Die Weltautomobilproduktion reduzierte sich im Geschäftsjahr 2008 um 3,9 % auf 69,2 Mio. Einheiten, davon entfielen 57,5 Mio. auf Pkw (-4,8 %).

In Westeuropa verringerte sich die Pkw-Nachfrage um 8,4 % auf 13,6 Mio. Fahrzeuge. Der Anteil der Dieselfahrzeuge blieb mit annähernd 53 % aufgrund gestiegener Kraftstoffpreise auf dem hohen Vorjahresniveau. Drastische Verkaufsrückgänge verzeichneten die von der Finanzkrise besonders betroffenen Märkte Spanien (-28,1 %), Italien (-13,4 %) und Großbritannien (-11,3 %). In Frankreich (-0,7 %) verhinderten die zu Jahresbeginn eingeführten steuerlichen Anreize zum Kauf von Fahrzeugen mit niedrigem CO2 Ausstoß größere Marktein- bußen. In Zentral- und Osteuropa nahmen die Pkw-Neuzulassungen dagegen nochmals zu, jedoch ließ hier die Wachstumsdynamik in der zweiten Jahreshälfte deutlich nach. Hauptwachstumsträger waren wie im Vorjahr Russland (+15,5 %) und die Ukraine (+14,9 %). Die Pkw-Märkte der zentraleuropäischen EU-Länder verzeichneten einen Rückgang um 2,6 %. In der Türkei lagen die Pkw-Verkäufe im Berichtszeitraum merklich unter dem Vorjahreswert (-14,4%).

Im Jahr 2008 blieb der Automobilmarkt in Deutschland mit 3,4 Mio. Kraftfahrzeugen um 1,6 % hinter seinem Vorjahresvolumen zurück. Während Neuzulassungen bei Nutzfahrzeugen mit 335 Tsd. (+0,3 %) wieder das hohe Niveau des Vorjahres erreichten, sank die Pkw-Nachfrage um 1,8 % auf 3,1 Mio. Fahrzeuge und damit auf den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung. Hauptursachen für diesen Rückgang waren vor allem die hohen Kraftstoffpreise und die Verunsicherung der Kunden aufgrund der Finanzkrise und der angekündigten CO2-basierten Kraftfahrzeugsteuer. Die Neuzulassungen von Lkw bis zu einem Gesamtgewicht von sechs Tonnen stiegen um 0,9 % auf 224 Tsd. Einheiten. Die Nachfrageschwäche im In- und Ausland führte bei den deutschen Herstellern sowohl bei der Inlandsproduktion (-2,7 % auf 6,0 Mio. Automobile) als auch im Export (-3,5 % auf 4,5 Mio. Automobile) zu einem Rückgang gegenüber den Rekordwerten des Vorjahres

B. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

1. Gesamtbeurteilung

Der hohe Verlust in der Berichtsperiode hat unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage deutlich beeinträchtigt und zu einer starken Eigenkapitalverringerung sowie einer äußerst angespannten Liquiditätslage geführt. Um bestandserhebliche Zahlungsschwierigkeiten auszuschließen, werden seit Ende des Geschäftsjahres Verhandlungen mit den Hauptlieferanten über tragfähige Zahlungspläne und die Gewährung von Sanierungsbeiträgen geführt. Parallel haben wir ein Sanierungsprogramm entwickelt, mit dem die Weichen für die Rückkehr in die Gewinnzone und eine nachhaltig profitable Unternehmensentwicklung gestellt werden sollen.

2. Vermögenslage

Die Bilanzsumme verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 26.727 von TEUR 75.796 auf TEUR 49.069. Der Rückgang beruht im Wesentlichen auf der Verringerung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 25.537. Im Rahmen der sogenannten "Buy-Back Geschäfte" (s.u.) wurden im Vorjahr große Neufahrzeugkontingente an Autovermieter veräußert. Allein gegenüber dem Hauptkunden aus diesem Geschäftsbereich bestanden zum 31. Dezember 2007 Forderungen in Höhe von TEUR 27.174. Aufgrund des defizitären Charakters der Buy-Back Geschäfte wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr keine neuen Abnahmevereinbarungen getroffen, so dass sich die Forderungen gegenüber diesem Kunden zum Bilanzstichtag 2008 lediglich auf TEUR 5.458 beliefen.

Neben den Forderungs- sind auch die Vorratsbestände um TEUR 4.621 zurück gegangen. Durch den Gebrauchtwagenpreisverfall im Geschäftsjahr 2008 waren wir gezwungen für unsere Vorratsbestände eine um TEUR 848 höhere Abwertung vorzunehmen, verbunden mit einem im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 4.124 niedrigeren Einkaufsbestandswert, stellt dies den wesentlichen Beitrag zur Verminderung des Vorratsvermögens dar.

3. Eigenkapital

In Folge des operativen Verlustes hat sich das Eigenkapital zum 31. Dezember 2008 von TEUR 2.932 im Vorjahr auf TEUR -6.674 vermindert. Die Eigenkapitalquote hat sich dadurch von 3,9 % im Vorjahr auf -15,7 % verringert.

Die Überschuldung der GmbH in bilanzieller Hinsicht ist demnach gegeben. Damit liegt aber nicht automatisch eine Überschuldung im insolvenzrechtlichen Sinne (vgl. § 19 InsO) vor. In diesem Kontext möchten wir kurz den aktuellen Überschuldungsbegriff darlegen, der sich infolge des Finanzmarktstabilisierungsgesetzes für den Zeitraum vom 18. Oktober 2008 bis zum 31. Dezember 2010 geändert hat. Danach ist folgendermaßen vorzugehen: In einem ersten Schritt ist eine Überschuldungsbilanz anzufertigen. Eine daraus resultierende rechnerische Überschuldung ist dann in einem zweiten Schritt durch eine Fortbestehensprognose zu modifizieren. Wird dabei die Lebensfähigkeit des Unternehmens auf der Basis der Prognose bejaht, ergibt sich trotz rechnerischer (bilanzieller) Überschuldung keine Insolvenzantragspflicht.

Eine solche Fortbestehensprognose haben wir erstellt. Vor dem Hintergrund der positiven Verhandlungsergebnisse mit den Hauptlieferanten hat diese zu einem positiven Ergebnis geführt, so dass weder zum Bilanzstichtag noch zu einem früheren oder späteren Zeitpunkt eine Insolvenzantragspflicht bestand bzw. besteht.

4. Finanzierungs- und Liquiditätsstruktur

Die Sicherung der Finanzierung und der Liquidität ruht auf zwei Säulen. Zum Einen haben uns unsere Hausbanken mit ausreichenden Kontokorrentrahmen ausgestattet, um die Finanzierung des täglichen Geschäfts sicherzustellen.

Investitionen ins Anlagevermögen sind über langfristige Darlehen finanziert. Die dadurch erzielte Fristenkongruenz verhindert eine Gefährdung der kurzfristigen Liquidität.

Die zweite Säule bilden Vereinbarungen mit Lieferanten über verlängerte Zahlungsziele.

Das Bündel der dargestellten Maßnahmen sichert die Zahlungsfähigkeit im Sinne von § 17 InsO, so dass auch der Insolvenztatbestand der Zahlungsunfähigkeit weder zum Bilanzstichtag noch zu einem früheren oder späteren Zeitpunkt vorlag. Eine Insolvenzantragspflicht bestand bzw. besteht demnach nicht.

5. Umsatz- und Ertragsentwicklung

Wir haben im abgelaufenen Geschäftsjahr Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 138.300 erzielt, der Vorjahresumsatz wurde damit um TEUR 13.407 (10,7 %) übertroffen.

Um die hohe Nachfrage nach Gebrauchtwagen decken zu können, haben wir sogenannte "Buy Back-Geschäfte" mit Autovermietern abgeschlossen. Dabei werden bereits beim Verkauf der Neufahrzeuge Rückkaufvereinbarungen getroffen, gemäß denen die Fahrzeuge nach einer bestimmten Laufzeit in der jeweiligen Flotte (in der Regel ½ Jahr) zu einem vorher festgelegten Preis an uns zurückgegeben werden können. Die Hersteller unterstützen den Abschluss dieser Verträge mit Prämien, deren Höhe ebenfalls bereits bei Vertragsschluss festgelegt wurde.

Aufgrund des gesamtwirtschaftlich induzierten, massiven Verfalls der Gebrauchtwagenpreise in der Berichtsperiode waren die oben genannten Geschäfte trotz der Prämien der Hersteller nicht mehr rentabel, so dass wir gemäß den Vorgaben des § 249 Abs. 1 HGB Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften in Höhe von TEUR 3.150 (Vorjahr TEUR 742) bilden mussten.

Gemessen an den Anschaffungskosten haben wir zum Bilanzstichtag einen um TEUR 4.124 niedrigeren Gebrauchtwagenbestand. Die Wertberichtigungen, die wir aufgrund des bereits dargestellten Preisverfalls bilden mussten, liegen mit TEUR 3.300 trotzdem um TEUR 848 höher als im Vorjahr (TEUR 2.452).

Im Rahmen der Rückstellungsermittlungen wurden auch die Leasing- und Finanzierungsverträge analysiert, die es den Kunden erlauben die Fahrzeuge nach Ablauf der Leasing- bzw. Finanzierungslaufzeit an uns zurück zu geben. Auch für diese Geschäfte mussten wir Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften bilden. Sie belasteten das Ergebnis mit TEUR 1.268 (Vorjahr EUR0).

Um den Lagerbestand an Gebrauchtwagen nicht unnötig groß werden zu lassen, waren wir gezwungen, Fahrzeuge unter unseren Einkaufspreisen zu verkaufen, so dass die dadurch entstehenden Verluste das Jahresergebnis 2008 ebenfalls belasten.

Im Wesentlichen auf Grund der oben dargestellten Gegebenheiten hat sich trotz der gestiegenen Umsatzerlöse ein erneuter Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 9.606 (nach TEUR 454 im Vorjahr) ergeben.

C. Chancen und Risiken

1. Marktrisiken

Wir sind, insbesondere in der momentanen Wirtschaftslage, den zum Teil erheblichen Marktrisiken der Automobilbranche ausgesetzt. Wie unter Punkt A. ausgeführt, ist die Automobilbranche stark von der Weltwirtschaftskrise betroffen, die erzielbaren Margen haben sich durch die einbrechenden Marktpreise drastisch verringert.

Wir begegnen diesen Risiken mit einer neuen strategischen Ausrichtung. Wir werden uns von defizitären Geschäftsfeldern, wie beispielsweise den Buy back - Geschäften trennen. Stattdessen werden wir unsere Anstrengungen im Verkauf von Dienstwagen an Endkunden intensivieren. Geschäfte mit Kfz-Händlern werden wir nur noch dann abschließen, wenn wir damit ein positives Ergebnis realisieren können.

Zur Verringerung des Finanzierungsbedarfs werden wir das Lagervolumen an Gebrauchtfahrzeugen deutlich verringern.

Zusätzliche Risiken aus dem Finanzbereich, beispielsweise durch das Eingehen von Derivaten, bestehen nicht.

Ein weiterer wichtiger Meilenstein unserer zukünftigen Strategie ist die Verringerung der Kosten. Um trotz sinkender Margen positive Deckungsbeiträge zu erzielen, planen wir durch die Verbesserung unserer internen Prozessabläufe deutliche Kosteneinsparungen zu realisieren.

2. Personalrisiken

Unsere Mitarbeiter sind größtenteils seit vielen Jahren im Autohaus Geiger beschäftigt. In den verschiedenen Unternehmensbereichen, Verkauf von Neu- bzw. Gebrauchtwagen, Service und Teiledienst und zu guter Letzt in den internen Abteilungen ist dadurch eine hohe Kompetenz, gepaart mit langjähriger Erfahrung vorhanden.

Der Erfolg dieses Geschäftsmodells zeigte sich auch in der Auszeichnung unseres Audi-Betriebs als "Audi-Top-Service Partner 2010". Unter den bundesweit insgesamt rund 2.000 Audi-Service-Betrieben gehören wir zur Spitzengruppe der besten 75 Audi-Service-Betriebe. Wir wurden dabei für überdurchschnittliche Leistungen im Bereich Service, verbunden mit einer hohen Kundenzufriedenheit ausgezeichnet. Grundlage für die Bewertung sind die Kundenzufriedenheit, Investitionen in Mitarbeiteraus- und weiterbildung sowie die baulichen Gestaltung des Servicebereiches.

Das Führungsteam wurde in den letzten Jahren um weitere Fachleute erweitert, womit die Kompetenz des Autohauses auf eine breitere Basis gestellt wurde.

Das gut eingespielte und motivierte Mitarbeiterteam ist gerüstet für die Zukunft, dieses Team ist der wesentliche Bestandteil unserer neuen strategischen Ausrichtung.

3. IT Risiken

Die IT-Risiken betreffen im Wesentlichen die Funktionalität der Infrastruktur innerhalb des Unternehmens. Sicherheit und Stabilität unserer Systeme werden ständig überwacht, so dass wesentliche Risiken grundsätzlich nicht bestehen.

4. Umweltrisiken

Unsere Werkstätten sind mit gemäß den rechtlichen Vorgaben und den internen Richtlinien des VW-Konzerns mit modernen Sicherheitseinrichtungen versehen um die Gefährdung der Umwelt zu minimieren. Demnach bestehen keine signifikanten Umweltrisiken.

5. Staatliche Abwrackprämie

Die staatliche Abwrackprämie führte erstmals seit September 2008 zu einem Zuwachs der Auftragseingänge Neufahrzeuge. Der vom Staat zur Verfügung gestellte Fördermitteltopf ist seit dem Spätsommer 2009 leer so dass wir zwar bis zu diesem Zeitpunkt eine Belebung des Neuwagengeschäfts zu verzeichnen hatten, jetzt aber mit einer deutlichen Abschwächung rechnen müssen.

Wir haben diese Szenarien bereits in unserem Zukunftskonzept berücksichtigt. Wir wollen den Wegfall von Neuwagengeschäften durch den Verkauf von Dienstwagen kompensieren.

6. Qualität und Sicherheit

Auf die Themen Qualität und Sicherheit legen wir großen Wert. Notwendige Zertifizierungen und Weiterbildungen werden von uns permanent durchgeführt.

7. Risikomanagement

Als mittelständisches Unternehmen in der Automobilbranche sind wir stärker denn je von konjunkturellen und politischen Entwicklungen beeinflusst. Diese Entwicklungen können für uns sowohl positive (Chancen), als auch negative Konsequenzen (Risiken) haben. Wir agieren in einem Spannungsfeld, in dem unsere heutigen Entscheidungen weittragende Konsequenzen für die Zukunft haben können. In der Fachpresse wird dem Autohandelssegment eine Welle von Insolvenzen und Konzentrationsprozessen prognostiziert. Nach einer Studie der Unternehmensberatungsgesellschaft Roland Berger leidet der Automobilhandel an einer systematischen Fehlentwicklung mit verhängnisvollen Folgen für die Profitabilität. Dies habe nichts mit dem Auslaufen der Abwrackprämie zu tun. Roland Berger empfiehlt den Herstellern, nicht nur an den Symptomen "herumzudoktern", sondern das Thema grundsätzlich anzugehen.

Die in der Studie genannten sieben Handlungsfelder seien nichts Neues - nur müssten sie endlich bearbeitet werden, so ein Vertreter der Unternehmensberatungsgesellschaft. Es gehe darum Neuwagenbestände abzubauen, das Gebrauchtwagengeschäft zu professionalisieren, das Händlernetz neu zu ordnen, das Service- und Ersatzteilgeschäft auszubauen, den Vertrieb am Point-of-Sale zu professionalisieren, die Großhandelsstufe zu verschlanken sowie die Marke zu positionieren und zu entwickeln.

Für uns bedeutet das, dass auch wir professionell auf die sich verändernden Marktbedingungen reagieren müssen. Durch das frühzeitige Erkennen künftiger Entwicklungen von Marktumfeld und Wettbewerb, können auch frühzeitig Handlungsalternativen entwickelt und umgesetzt werden, um sich neuen Gegebenheiten optimal anzupassen und damit die Profitabilität zu sichern.

Zu diesem Zweck wurde die, von der Geschäftsleitung des Autohauses Geiger entwickelte Strategie in eine Unternehmensplanung umgesetzt, sie steckt die Rahmenbedingungen für unseren zukünftigen Erfolg.

Um in Zukunft mit den vielfältigen Risiken und ihren unterschiedlichen potenziellen Auswirkungen richtig umgehen zu können, werden wir einen Prozess im Unternehmen etablieren, mit dem interne und externe Risiken regelmäßig und systematisch identifiziert, erfasst und bewertet werden können.

Da nicht alle Risiken von uns selbst beeinflusst werden können, sind die potentiell notwendigen Gegenmaßnahmen daher auch nicht auf längere Sicht planbar. Die Auswirkungen der Ergebnisse des Risikomanagementprozesses auf die Planung müssen daher ebenso regelmäßig überprüft werden.

Beide Prozesse ergänzen sich gegenseitig und sind verzahnt zu behandeln. Aus diesem Grund haben wir in unserem Unternehmen eine neue Controllingabteilung geschaffen, deren Hauptaufgabe die oben beschriebene Identifikation, Erfassung und Bewertung von Risiken und Chancen ist. Daraus abgeleitet wird sie die einzelnen Parameter der Unternehmensplanung auf ihre zukünftige Gültigkeit und Durchsetzbarkeit hin überprüfen und der Geschäftsleitung bei Bedarf Handlungsalternativen vorschlagen.

D. Voraussichtliche Entwicklung

1. Fortbestehensprognose

Wie bereits in Punkt B. dargestellt, weist die Gesellschaft zum 31. Dezember 2008 ein negatives Eigenkapital in Höhe von TEUR -6.674 aus.

Zur Zeit der Aufstellung des Jahresabschlusses haben wir bereits einen Sanierungsprozess initiiert. Wir haben dazu einen Sanierungsplan erstellt und mit allen beteiligten Parteien erörtert. Die Fortführung des Unternehmens hängt wesentlich von der Zustimmung unserer Geschäftspartner zu diesem Sanierungskonzept ab. Im Rahmen eines Zusammentreffens aller Hauptgläubiger, bei dem das Konzept noch einmal erläutert und diskutiert wurde, haben wir die mündliche Zustimmung unserer Hauptgläubiger erhalten, allerdings bedarf es noch einer schriftlichen Bestätigung.

Mit dem Einsatzwillen unserer Mitarbeiter, die sich dem schon sprichwörtlichen "Geiger-Geist" verschrieben haben, der Hilfe unserer Partner, insbesondere der Hersteller Audi und VW, der Banken und Lieferanten und der unbedingten Einsatzbereitschaft der Geschäftsleitung, werden wir alles geben um das Autohaus Geiger wieder zu dem starken, verlässlichen und profitablen Unternehmen der Vergangenheit zu machen.

2. Strategische Ausrichtung

Wie bereits oben beschrieben, haben wir für unser Kerngeschäft, den Verkauf von Gebrauchtwagen, eine neue strategische Marschroute festgelegt. Anstatt wie bisher den Fokus auf Händlergeschäfte mit hohen Fahrzeugvolumina zu legen, wollen wir in Zukunft verstärkt den Endkunden mit hochwertigen Dienstwagen bedienen.

Als modernes mittelständisches Unternehmen sind wir bestrebt unsere internen Prozesse auf die sich verändernden Marktgegebenheiten anzupassen und vorhandene Kostensenkungspotentiale zu identifizieren und auszunutzen.

Im Servicebereich behalten wir unsere auf Qualität ausgerichtete Strategie bei. Unsere Kunden schätzen die Kompetenz unserer Dienstleistung, begonnen bei der Serviceannahme über die Fehlerfeststellung und -behebung bis hin zur Rückgabe der Fahrzeuge. Beispielhaft sei hier die Nutzung neuester technologischer Möglichkeiten im Bereich Achsvermessung genannt. Bei der Serviceannahme wird kostenlos eine automatische Vermessung der Vorder- und Hinterachse des Kundenfahrzeugs vorgenommen. Bei einer Normabweichung kann so frühzeitig Abhilfe geschaffen werden, um Folgekosten wie höheren Reifenverschleiß oder Spritverbrauch zu vermeiden.

Die Themen Qualifikation und Weiterbildung unserer Mitarbeiter haben, wie bisher, einen bedeutenden Stellenwert, denn nur so können wir gewährleisten, dass wir unsere hohen Qualitätsstandards halten können.

E. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres

Der Geschäftsbetrieb unserer Niederlassung Gengenbach wurde zum 31.12.2008 eingestellt. Für noch bestehende Restmietverpflichtungen wurde eine Rückstellung in Höhe von TEUR 747 gebildet. Im Juni 2009 wurde bezüglich der Restmietverpflichtungen eine Einigung mit dem Eigentümer der Immobilie getroffen, die mit Rückwirkung zum 31.12.2008 festlegt, dass keinerlei Verpflichtungen mehr zwischen den Parteien bestehen. Die Rückstellung wurde deshalb per 30.06.2009 aufgelöst.

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