Mediahuis Aachen GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Julia Tran seit 19.4.2022 | Prokura |
Erno Jozef Adele Loo seit 19.4.2022 | Prokura |
Nele Toye seit 8.6.2021 | Prokura |
Alexandra Behle seit 28.1.2015 | Prokura |
Andreas Troßmann seit 30.5.2012 | Prokura |
Thomas Kluth seit 2.2.2010 | Prokura |
Andreas Georg Müller seit 6.3.2008 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ZEITUNGSVERLAG AACHEN Gesellschaft mit beschränkter HaftungAachenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016Bilanz zum 31. Dezember 2016Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016
Anhang für das Geschäftsjahr 2016AllgemeinesDie Gesellschaft trägt die Firma ZEITUNGSVERLAG AACHEN GmbH, mit Sitz in Aachen. Sie ist unter HRB 736 im Handelsregister Aachen eingetragen. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Absatz 3 HGB. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 bis 256a HGB und den ergänzenden §§ 264 bis 288 HGB in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) sowie den Vorschriften des GmbH- Gesetzes aufgestellt. Dementsprechend wurde die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung auch für das Vorjahr an das neue gesetzliche Schema angepasst. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Angaben und Erläuterungen zu den Posten der Bilanz und der Gewinn- und VerlustrechnungGrundsätze zur Bilanzierung und Bewertung Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer wird ein Zeitraum von drei bis zu längstens acht Jahren zugrunde gelegt. Trivialprogramme mit Anschaffungskosten von untere 150,00 werden gemäß § 6 Absatz 2 EStG n.F. im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen (§ 253 Absatz 3 HGB), angesetzt. Das Niederstwertprinzip ist beachtet worden. Zugänge werden seit dem 1. Januar 2008 ausschließlich linear abgeschrieben. Die zugrunde liegenden Nutzungsdauern entsprechen denen der amtlichen AfA-Tabelle für in allen Branchen verwendbare Anlagegüter und zugleich § 253 Abs. 3 S. 2 HGB. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden entsprechend § 6 Absatz 2 EStG n.F. in einem jahresbezogenen Sammelposten zusammengefasst und über fünf Jahre mit jeweils 20 % abgeschrieben. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung angemessener Gängigkeitsabschläge. Das übrige Umlaufvermögen ist zum Nennwert bzw. Barwert abzüglich ausreichend bemessener Einzel- und Pauschalwertberichtigungen angesetzt. Die Berechnung der passivierten Pensionsverpflichtungen basiert auf versicherungsmathematischen Gutachten unter Anwendung des handelsrechtlich zulässigen modifizierten Teilwertverfahrens und einem Zinssatz von 4,01 %. Der angewendete Zinssatz entspricht erstmals einem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre (Vorjahr: 7-jährige Durchschnittsbildung; 3,89 % p.a.), der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Bei der Bewertung wurde außerdem von der Annahme einer Gehaltssteigerung von 2,5 % und Rentenanpassungen von 1,5 % und 2,5 % p.a. ausgegangen. Die Ermittlung erfolgt auf Grundlage der "Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck, Köln. Der einer Ausschüttungssperre unterliegende Unterschiedsbetrag zwischen dem mit einem Rechnungszinsfuß von 3,24 % p.a. (7-jährige Durchschnittsbildung) und dem mit einem Rechnungszinsfuß von 4,01 % p.a. berechneten Verpflichtungsumfang beträgt € 211.343. Aufgrund der ausreichenden Kapitalausstattung wirkt sich die Ausschüttungssperre nach § 253 Abs. 6 S. 2 HGB nicht aus. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen sind für am Bilanzstichtag vorhandene und bis zur Bilanzaufstellung erkennbar gewordene Risiken und für ungewisse Verbindlichkeiten mit Beträgen gebildet worden, die nach kaufmännischer Beurteilung für ihre Erfüllung notwendig sind. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Für die Jubiläumsrückstellungen entspricht der Rechnungszins gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB dem von der Bundesbank veröffentlichten Zinssatz für eine pauschale Restlaufzeit der Verpflichtungen von 15 Jahren. Gemäß Art. 67 Abs. 1 Satz 2 EGHGB wurden Rückstellungen, für die sich aufgrund der geänderten Bewertung eine Auflösung ergeben würde, beibehalten, soweit der aufzulösende Betrag bis spätestens zum 31. Dezember 2024 wieder zugeführt werden müsste. Letzteres betraf die Rückstellung für Ausgleichsansprüche von Handelsvertretern. Zum 31. Dezember 2016 besteht eine Überdeckung dieser Rückstellung von T€ 36. Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen angesetzt. Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2016
Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Zusammensetzung und Entwicklung der in der Bilanz zum 31. Dezember 2016 ausgewiesenen Anlageposten ergeben sich aus dem vorstehenden Anlagespiegel. Forderungen Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten T€ 187 (Vorjahr: T€ 524) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Von den ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen haben nur sonstige Vermögensgegenstände von T€ 23 (Vorjahr: T€ 174) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Latente Steuern Von dem Wahlrecht zum Ansatz aktiver latenter Steuern aufgrund sich ergebender Steuerentlastungen nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht. Aus der Gegenüberstellung handels- und steuerrechtlicher Wertansätze des Anlagevermögens sowie der Pensions- und sonstigen Rückstellungen ergeben sich ausschließlich aktive latente Steuern. Der Bewertung liegen für die Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag ein Steuersatz von 15,825 % und für die Gewerbesteuer ein Steuersatz von 16,44 % zugrunde. Eigenkapital Das Stammkapital beträgt € 4.000.000,00. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten (T€ 1.851) und für Ausgleichsansprüche von Handelsvertretern (T€ 195). Verbindlichkeiten In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern von T€ 100 (Vorjahr: T€ 99) enthalten. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 849 (Vorjahr: T€ 820) und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 1.171 (Vorjahr: T€ 1.002) enthalten. Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Mietzinsen und ähnliche Verpflichtungen mit Laufzeiten bis zum Jahre 2020 betragen jährlich 3,2 Mio. €, davon 2,2 Mio. € gegenüber verbundenen Unternehmen. Die umsatzabhängige Verlagspacht hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 3,1 Mio. € betragen; der Pachtvertrag kann frühestens zum 31. Dezember 2025 gekündigt werden. Haftungsverhältnisse
Die Gesellschaft haftet für die Erfüllung von Pensionszusagen, die aufgrund eines Schuldbeitrittsvertrags auf ein verbundenes Unternehmen übertragen wurden. Die angegebene Verpflichtung wurde handelsrechtlich mit einem Zinssatz von 3,76 % berechnet und besteht in vollem Umfang aus Altersversorgungsverpflichtungen und gegenüber verbundenen Unternehmen. Die zugunsten des verbundenen Unternehmens eingegangenen Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen gegenüber Dritten waren nicht zu passivieren, da die zugrundeliegenden Verbindlichkeiten durch das verbundene Unternehmen voraussichtlich erfüllt werden können und daher mit einer Inanspruchnahme nicht zu rechnen ist. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungAufgliederung der Umsatzerlöse Der Umsatz setzt sich nach Tätigkeitsbereichen wie folgt zusammen:
Periodenfremde Erträge und Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge von T€ 78 enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten keine periodenfremden Aufwendungen. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen mit T€ 77 periodenfremde Erträge. In den sonstigen Steuern sind periodenfremde Erträge von T€ 61 enthalten. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres 2016 wurden gem. § 277 Absatz 1 HGB in der Fassung des BilRUG um die Erlöse aus Konzernumlagen (T€ 1.067), aus Untervermietung (T€ 1.753), Erlöse Kasino (T€ 148), Erlöse Makulatur (T€ 133), Erlöse Provision/WKZ für Leserreisen/Aboplus (T€ 357), Erlöse Druckaufträge Fremdaufträge (T€ 149), Erlöse Presseartikel/Datenbanken (T€ 105), Erlöse Verkauf Betriebsangehörige (T€ 4), Erlöse Stromvergütung (T€ 97) und um sonstige Erlöse (T€ 223) erweitert. Wäre die Neudefinition der Umsatzerlöse auch bereits auf die Vorjahresumsätze angewendet worden, hätte sich ein Betrag von T€ 60.050 statt T€ 56.323 ergeben. Sonstige AngabenKonzernzugehörigkeit Die Gesellschaft gehört zum Konsolidierungskreis der Aachener Verlagsgesellschaft mbH, Aachen, die gemäß § 291 Absatz 1 HGB einen befreienden Konzernabschluss und Konzernlagebericht aufstellt, die im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht werden. Anteilsbesitz Die Gesellschaft hält an folgenden Unternehmen mindestens den fünften Teil der Anteile:
Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer setzt sich nach Bereichen wie folgt zusammen:
Geschäftsführer der Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2016: Andreas Müller, Redakteur Auf eine Angabe der Geschäftsführerbezüge wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die im Aufwand enthaltenen Bezüge der Beiratsmitglieder belaufen sich auf T€ 63. Vorschlag über die Verwendung des Jahresergebnisses Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss vollständig auszuschütten.
Aachen, den 24. Februar 2017 ZEITUNGSVERLAG AACHEN Gesellschaft mit beschränkter Haftung Andreas Müller, Geschäftsführer Lagebericht 20161. Grundlagen des UnternehmensDie operative Geschäftstätigkeit der ZEITUNGSVERLAG AACHEN GmbH (im Folgenden ZVA) konzentriert sich auf den Verlag der Tageszeitungen Aachener Zeitung und Aachener Nachrichten mit insgesamt siebzehn Lokalausgaben und einer durchschnittlich verkauften Auflage von 108.252 Exemplaren im Jahr 2016. Tägliche nationale, regionale, lokale und sublokale Informationen sind die Hauptwettbewerbsvorteile der Zeitung im Lesermarkt. Der überwiegende Teil der Erlöse aus dem Lesermarkt wird in Form von Print-Abonnements generiert, deren Zahl strukturell rückläufig ist, aber dafür kaum konjunkturellen Schwankungen unterliegt. Der Ausbau und die Erlöse der digitalen Angebote (E-Paper, Paid-Content) können noch nicht den rückläufigen Print-Anteil in den Vertriebserlösen kompensieren. Die nach wie vor hohe Medialeistung (0 2,7 Leser je Exemplar und 294.000 Leser pro Erscheinungstag im Verbreitungsgebiet laut Media-Analyse 2016) unterstützt die Funktion als wichtiger Medienpartner der lokalen Wirtschaft. Die auf diesem Wege erzielten Anzeigen- und Beilagenerlöse sind seit Jahren, bis auf wenige Ausnahmen, rückläufig und unterliegen sowohl konjunkturellen Schwankungen als auch Gattungsentscheidungen der Werbepartner. Ergänzend widmet sich der ZVA im zunehmenden Maße den Digital-Medien (Online- Communitys, Internetportale, Mobile Apps), Print-Nischenprodukten (purRegio, LigaLokal) und Verlagsnebengeschäften (u.a. Reisevermittlung, Ticketing, Veranstaltungsmanagement). Zudem ist ZVA Holding für weitere Tochterfirmen im Mediengeschäft. Die Geschäftstätigkeit der Tochtergesellschaften umfasst Anzeigenblätter, Redaktionsdienstleistungen, Onlineauftritte, Online-Couponing, Call-Center-Dienstleistungen, Verlagsproduktion, Brief- und Paketdienst, Messegeschäft, Logistik, Direktverteilungen sowie den Betrieb von Druckweiterverarbeitungsanlagen. 2. Wirtschaftsberichta) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Laut IVW (Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V.) ist die verkaufte Gesamtauflage aller lokalen und regionalen Abonnementzeitungen in der Bundesrepublik Deutschland 2016 mit -3,0% (IV. Quartal 2016 zum Vorjahr) weiter gesunken. Dabei schnitt das Gebiet Nielsen II (Nordrhein-Westfalen) mit -3,8% schlechter ab als der Bundesdurchschnitt. Die für die Wirtschaftlichkeit der Verlage wesentlichen Aboauf- lagen lagen im IV. Quartal 2016 im Bundesdurchschnitt um -3,3% unter Vorjahr, in Nielsen II um -4,2%. Die Netto-Anzeigenumfänge der regionalen Abonnementzeitungen haben ebenfalls erneut abgenommen. Das Jahr 2016 startete rückläufig, was sich auch im Jahresverlauf in allen Quartalen zeigte. So schloss die Branche das Jahr 2016 laut ZMG (Zeitungsmarketinggesellschaft) mit einem Rückgang von -4,7% beim Anzeigenvolumen ab. Das Gebiet Nielsen II entwickelte sich mit -6,3% schlechter als der Durchschnitt. So änderten vor dem Hintergrund der negativen Entwicklungen auf ihren Märkten zahlreiche Einzelhandelsunternehmen ihre Werbestrategien, kürzten Budgets und/oder schichteten Budgets zu Lasten der regionalen Tageszeitungen auf andere Medien um. Bei den Prospektbeilagen stellte die ZMG in 2016 mit -2,3% bundesweit einen weiteren Mengenrückgang gegenüber Vorjahr fest (-> Nielsen II: -0,5%). Bei der Betrachtung der Netto-Erlöse zeigte die Online-Werbung auch 2016 über alle Gattungen betrachtet ein starkes Wachstum. Die anhaltende Digitalisierung der Medienlandschaft hat sich daher auch in steigenden Online-Werbeumsätzen niedergeschlagen. Hiervon konnten die Verlage aber nur zum Teil profitieren, da die Displaywerbung in den nachrichtengetriebenen Onlineportalen nur mit hohen Nachlässen zu vermarkten war. Nach der aktuellen Prognose des Online-Vermarkter-Kreis (OVK) 2016/02 erreichten die Nettowerbeinvestitionen in digitale Display-Werbung (Online und Mobile) und Suchwortvermarktung 2016 ein Gesamtvolumen (netto) von 1,78 Mrd. € (+6,3% zum Vorjahr) und damit rund 28,8% des gesamten Nettowerbevolumens in Deutschland. Angesichts der zunehmenden Digitalisierung der Lebenswelten von Konsumenten (Online und Mobile) ist davon auszugehen, dass digitale Display-Werbung in den kommenden Jahren ihre Rolle im Mediamix weiter ausbauen wird (Quelle: OVK). b) Geschäftsverlauf und Ertragslage Die Umsatzerlöse des ZVA lagen im Jahr 2016 bei 60,78 Mio. € und überschritten damit den Vorjahreswert (56,32 Mio. €) um 7,9%. Maßgeblich für die Umsatzsteigerung sind Konten- umgliederungen nach dem Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG). Demnach werden einige Erlösarten nicht mehr den sonstigen betrieblichen Erträgen, sondern den Umsatzerlösen zugeordnet und einige Aufwandsarten nicht mehr in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen, sondern im Materialaufwand dargestellt. Im Folgenden werden die Entwicklungen der wesentlichen Erlösquellen erläutert: Ein Rückgang war in den Anzeigen- und Beilagenerlösen der Tageszeitung (einschließlich Onlineumsätzen) zu verzeichnen. Sie summierten sich auf 15,47 Mio. € und lagen um 8,4% unter Vorjahr (-1,42 Mio. €). Die darin enthaltenen Online-Werbeumsätze (0,88 Mio. €) lagen auf Vorjahresniveau (-1,0%). Der Anteil der Werbeerlöse am Gesamtumsatz 2016 lag bei 25,5% (eine Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr ist durch BilRUG nicht gegeben). Das Vorjahresniveau wurde bei den Großformen des Handels (-0,20 Mio. €; -14,7%) nicht erreicht, vorwiegend durch fehlende Erlöse der Lebensmitteldiscounter. Insbesondere lokale Kunden aus Handel, Handwerk und Gewerbe begründen den Erlöszuwachs bei den lokalen Anzeigen (0,26 Mio. €; +8,7%). Im Gegensatz dazu waren bei den Sonderveröffentlichungen Erlösrückgänge (-0,35 Mio. €; -18,8% zum Vorjahr) zu verzeichnen. Differenzierter zeigt sich das Bild in den Rubrikenmärkten (Abweichung zum Vorjahr): Stellenanzeigen (-0,20 Mio. €; -9,0%), Immobilien (-0,10 Mio. €; -18,3%), Kfz-Anzeigen (-0,09 Mio. €; -9,3%), Familienanzeigen (-0,05 Mio. €; -4,0%), Veranstaltungen (-0,01 Mio. €; -1,8%) sowie Reiseanzeigen (+/- 0 €). Der Rückgang der Anzeigenerlöse ist nicht die Folge schlechter wirtschaftlicher Rahmenbedingungen (Beschäftigungsquote, Kaufkraft, Zinsniveau), sondern bringt den zunehmenden Preisdruck überregionaler und lokaler Anzeigenkunden sowie das wachsende Onlinegeschäft, welches den Printtiteln weiterhin zusetzt, zum Ausdruck. Auch die Beilagenerlöse bleiben aufgrund des Auflagenrückgangs und weiterhin rückläufigen Stückzahlen mit 2,51 Mio. € deutlich unter Vorjahr (-11,3%). Die Vertriebserlöse (ohne e-paper) erwiesen sich erneut als Stabilitätsfaktor des Umsatzes und lagen im Geschäftsjahr 2016 mit 35,92 Mio. € um 1,5% über dem Vorjahreswert. Der Anstieg der Vertriebserlöse beruhte aufgrund rückläufiger Mengen einzig auf einem positiven Preiseffekt. Der Trend zu digitalen Inhalten zeigt sich immer mehr bei den e-paper-Erlösen, die sich um 0,14 Mio. € auf 0,60 Mio. € erhöhten (+29,6%). Diese Steigerung ist weiterhin durch die Umstellung freier e-Paper für Abonnenten auf ein Bezahlmodell zum 1. Dezember 2014 begünstigt. Der Anteil der Erlöse aus dem Zeitungsvertrieb (Print und e-paper) am Gesamtumsatz liegt bei 60,1% (Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr ist wie bei den Anzeigen- und Beilagenerlösen nicht gegeben). Der Vertriebsbereich und das Marketing des ZVA haben mit zahlreichen Aktionen den Lesermarkt gestützt und belebt. Dennoch konnte die Auflagenentwicklung gegenüber dem Vorjahr nicht verbessert werden. Die verkaufte Auflage lag im Jahr 2016, unterstützt durch die e-paper Entwicklung, durchschnittlich bei 108.252 Exemplaren (-3,4% zum Vorjahr). Im IV. Quartal 2016 unterschritt die verkaufte Auflage von AZ/AN das Vorjahr um -3,2% und liegt im Vergleich zu Nielsen II (-3,8%) deutlich besser. Die Umsätze aus Nebengeschäften machten einen Sprung von 2,28 Mio. € auf 6,31 Mio. € aufgrund der angepassten Erlöszuordnungen nach BilRUG. Hervorzuheben sind jedoch Steigerungen bei den Erlösen aus Paid-Content, Zustellung Fremdzeitungen und aus Veranstaltungen. Auch Erlöse aus Verlags- und Maschinenpacht (1,11 Mio. €) sind nun nach BilRUG den Umsätzen zugeordnet. Die sonstigen betrieblichen Erträge entwickelten sich, entgegengesetzt zu den Umsätzen, auf ein deutlich niedrigeres Niveau mit nur noch 1,40 Mio. € (-4,92 Mio. €). Auch hier ist die BilRUG-Kontenverlagerung maßgeblich verantwortlich für die Entwicklung. Hervorzuheben sind geringere Auflösungen von Rückstellungen gegenüber Vorjahr (-0,20 Mio. €). Die Summe der Aufwendungen für Material, Logistik, Personal, Abschreibungen sowie der sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhte sich leicht gegenüber Vorjahr von 58,22 Mio. € auf 58,33 Mio. € (+0,2%). Diese Entwicklung basiert vor allem auf folgenden Veränderungen: Der Materialaufwand (+0,45 Mio. €) ist trotz geringerer Honorare (Überarbeitung der Honorarabrechnung), Druckkosten (Auflagenentwicklung) und weniger Fremdenergiebezug (Blockheizkraftwerk) gestiegen. Begründet ist diese Steigerung durch Aufwendungen für bezogene Leistungen redaktioneller Dienstleistungen der hundertprozentigen Tochter Euregio Content GmbH (EC), da alle Neueinstellungen im Redaktionsbereich (sowohl Redakteure als auch Volontäre) in der EC erfolgten. Hinzu kommen gestiegene Papierpreise und Neuzuordnungen aufgrund BilRUG, die auch hier die Vergleichbarkeit einschränken. Der Personalaufwand ist aufgrund von Ausgliederungen in die EC, Personalabbau und geringeren Abfindungen gesunken. Der Aufwand betrug insgesamt 14,53 Mio. € und hat sich um -0,25 Mio. € (-1,7%) verringert. Die Zahl der Mitarbeiter (Köpfe) zum Stichtag 31.12.2016 verringerte sich um 1,0 (-0,5%) auf 185,0 (ohne Auszubildende). Unter anderem das Auslaufen der Abschreibungen für das Redaktionssystem und des kaufmännischen Anzeigensystems verringerten die Abschreibungen insgesamt um 0,21 Mio. € auf 1,70 Mio. € (-11,0%). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 26,11 Mio. € befinden sich knapp über Vorjahr (+0,12 Mio. €; +0,5%). Wesentliche Einflussgrößen waren u.a. weniger Provisionen und Prämien (Barprämien, Gutscheine, Handelsvertreter), steigende Beförderungsund Zustellkosten aufgrund des Mindestlohns (Anpassung der Verrechnungspreise Zustellgesellschaften, Speditionen) und der Neugründung der MH ZZD - Medienhaus Zeitungszustellung Düren GmbH - ab Mai 2016 (gegenläufig Zustellkosten des Fremddienstleisters ZAQuensis). Des Weiteren geringere Instandhaltungen (Umbauten, Immobilienpflege, Infrastruktur) sowie höhere Werbeaufwendungen aus dem Marketing. Jedoch ist auch hier die Vergleichbarkeit eingeschränkt, aufgrund der Veränderungen durch BilRUG. Die Erträge aus Beteiligungen mit 0,67 Mio. € (+0,12 Mio. €; +22,7%) sind vor allem durch das bessere Ergebnis der Verlag Aachener Anzeigenblatt GmbH & Co.KG (VAA) und der Prisma-Verlag GmbH & Co. KG gestiegen. Auch bei den Erträgen aus Gewinnabführungsverträgen (4,76 Mio. €) waren deutliche Ergebnissteigerungen zu verzeichnen (+0,77 Mio. €; +19,4%): Bei der Aachener Presse- Versand GmbH (APV) führten angepasste Verrechnungspreise zum positiven Ergebnis (+0,41 Mio. €). Die Wochenblatt-Zustellung Grenzland GmbH (WZG) profitierte von der guten Entwicklung der Anzeigenblätter (+0,27 Mio. €). Bei den Zustellgesellschaften Verlags- Service Grenzland GmbH (VSG) und der Zeitungs-Zustellung Kreis Aachen (ZZK) waren die Auswirkungen des Mindestlohns nicht ganz so hoch wie geplant (insgesamt +0,39 Mio. €). Auch der Super Sonntag Verlag (SSV) konnte das Ergebnis auf hohem Niveau etwas ausbauen (+0,03 Mio. € zum Vorjahr). Die Aufwendungen aus Verlustübernahmen der Tochtergesellschaften (1,01 Mio. €) wurden mit der Neugründung der MH ZZD (-0,12 Mio. €) sowie der Euregio MH Boten GmbH (-0,88 Mio. €) belastet. Der Jahresüberschuss 2016 beträgt insgesamt 5,30 Mio. € und liegt um nur 0,9% unter dem Vorjahreswert (-0,05 Mio. €). Das Ergebnis vor Steuern beläuft sich auf 7,88 Mio. € und überschreitet damit die im Vorjahreslagebericht gegebene Prognose um +1,98 Mio. €. Verantwortlich dafür sind insbesondere Papierpreise unter Plan, gute Entwicklung der Nebengeschäfte, geringere Instandhaltungsaufwendungen für Gebäude und Infrastruktur sowie konsequentes Kostenmanagement in allen Bereichen. Die Geschäftsentwicklung wird unter den Rahmenbedingungen sinkender Auflagen und unstabiler Anzeigen- und Beilagenerlöse als gut beurteilt. c) Investitionen Die Erneuerung der IT-Infrastruktur wurde auch 2016 mit neuer Hard- und Software fortgesetzt, jedoch auf niedrigerem Niveau als in den Vorjahren. Das Investitionsvolumen belief sich auf insgesamt 2,24 Mio. €: Betriebs- u. Geschäftsausstattung (0,33 Mio. €), Software/Lizenzen (0,03 Mio. €), geleistete Anzahlungen primär für das neue Redaktionssystem (0,42 Mio. €) sowie Finanzanlagen, insbesondere durch Anteilserwerb an der EUREGIO MESSEN GmbH sowie Ausleihungen an EUREGIO MESSEN GmbH und Euregio MH Boten GmbH (1,44 Mio. €). d) Finanz- und Vermögenslage Der Anteil des Anlagevermögens betrug zum Bilanzstichtag (31.12.2016) 27,6% der Bilanzsumme. Der leichte Anstieg um 1,4%-Punkte zum Vorjahr ist insbesondere durch Finanzanlagen begründet, welche durch den Anteilserwerb der EUREGIO MESSEN GmbH sowie die Ausleihungen an EUREGIO MESSEN GmbH und Euregio MH Boten GmbH ausgeweitet wurden. Bei den immateriellen Vermögensgegenständen und den Sachanlagen übersteigen die Abschreibungen die getätigten Investitionen. Vom Umlaufvermögen entfielen 62,5% auf liquide Mittel, deren Anteil gegenüber Vorjahr (63,4%) durch Ausleihungen an Tochterunternehmen (s.o.) gesunken ist. Die Eigenkapitalquote (vor Gewinnausschüttung) bleibt mit 46,6% (13,64 Mio. €), primär aufgrund des nahezu unveränderten Jahresüberschusses, konstant. Auch die Höhe der Bilanzsumme (29,29 Mio. €; -0,1% zum Vorjahr) bleibt auf Vorjahresniveau. Durch die weiterhin hohe Liquidität waren die Finanzierung der laufenden Geschäfte sowie die Durchführung der geplanten Investitionen im Berichtsjahr jederzeit sichergestellt. Die Liquidität wird auch 2017 durch internes Cash Management ausreichend gesichert. Die Reserven im mittelfristigen Bereich sind als Festgelder angelegt. e) Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Der ZVA versucht stetig, den Fixkostenblock weiter zu verringern. Belastungsspitzen werden, wenn möglich, mit Aushilfen bzw. durch kurzfristig kündbare Verträge mit Dienstleistern abgedeckt. Gleichwohl ist es Ziel des ZVA, verstärkt Personalentwicklung zu betreiben, die vor dem Hintergrund des Strukturwandels in der Medienwelt als erfolgskritisch antizipiert wird. Die Belegschaft im Zeitungsverlag zeichnete sich im Berichtsjahr durch folgende Altersstruktur aus: Der Anteil bis 39 Jahren lag bei 16,8%, die Gruppe von 40 bis 54 Jahren stellte den größten Anteil mit 45,5% und die Gruppe von 55 bis 64 Jahren (und älter) stellte 37,6% der Belegschaft dar. Aufgrund geringerer Ausgliederungen in Tochterunternehmen liegt die Fluktuationsquote unter Vorjahr (2016: 6,4%; 2015: 8,8%). Darüber hinaus zeigt die Struktur der Betriebszugehörigkeit eine starke Verbundenheit der Arbeitnehmer mit dem Unternehmen. So liegt der Anteil der Personen, die schon länger als 10 Jahre im Unternehmen arbeiten bei über 72%. Der ZVA ist sich der Herausforderungen am Lesermarkt durch veränderte Mediennutzungsgewohnheiten vor allem der unter 40jährigen im Vergleich zu traditionellen Zeitungslesern bewusst. Eine behutsame Modernisierung der inhaltlichen Ansprache, des regionalen Zuschnitts der Zeitung und der gezielte Ausbau digitaler Verbreitungswege (u.a. e-Paper, Ausbau des App-Angebots) tragen dem Rechnung. Die Betreuung der Geschäftskunden im lokalen Markt erfolgt durch laufend geschulte Mediaberater. Mit der intensiven lokalen Marktbearbeitung und persönlicher Ansprache im Verkauf möchte sich der ZVA von überregionalen und regionalen Werbeanbietern differenzieren. Als weiterhin schwierig stellt sich jedoch die Rekrutierung geeigneter Mitarbeiter heraus. 3. Prognose-, Chancen- und RisikoberichtIm Jahr 2017 wird der Werbemarkt infolge auflagenbedingter sinkender Haushaltsabdeckung, des Strukturwandels im Einzelhandel und Gattungsentscheidungen diverser Anzeigen- und Beilagenkunden weiter unter Druck stehen. Aber mit neuen Vermarktungs- und Verkaufsstrukturen soll gerade im lokalen Markt in Verbindung mit Sonderveröffentlichungen das Werbeaufkommen bei den Tageszeitungen auf Vorjahresniveau gehalten werden. Dem Auflagenrückgang soll mit gezielten und innovativen Maßnahmen im Neu- und Bestandskundenmarketing begegnet werden. Eine Erhöhung der Copy-Preise (Abonnement, Einzelverkauf) zum 1. April 2017 wird die Vertriebserlöse geringfügig steigen lassen. Auch bei den Online-Werbeerlösen wird eine Steigerung erwartet. Die Ausrichtung auf die Gewinnung von Neukunden als Abonnenten für gedruckte und digitale Medienangebote sowie die intensive Bearbeitung des lokalen Werbemarktes steht weiterhin im Mittelpunkt des Zeitungsverlages. Restrukturierungsmaßnahmen und damit einhergehender Personalabbau sind nicht vorgesehen. Dies bedeutet nicht, dass in 2017 keine Restrukturierungsaufwendungen anfallen und das Jahresergebnis negativ belasten werden. Die Betreuung der Onlineauftritte der beiden Tageszeitungen, der Online-Communitys (FuPa, 5zwo) sowie die Entwicklung neuer digitaler Angebote (Apps, mobile) sind in der Tochtergesellschaft ZVA Digital GmbH (ZD) gebündelt. Der Ausbau und die Attraktivitätssteigerung bezahlbarer Inhalte bilden im kommenden Jahr Arbeitsschwerpunkte im digitalen Bereich. In der konsolidierten Betrachtung von ZVA und ZD ist auch im Jahr 2017 noch kein positiver Ergebnisbeitrag des Geschäftsbereiches Online/Mobile zu erwarten. Absatzrisiken werden auf der Vertriebsseite mit kurzfristigen (monatlichen, vierteljährlichen) und langfristigen (halbjährlichen, jährlichen) Abo-Verträgen verringert. Dadurch wird zugleich ein hohes Maß an Liquidität gewährleistet. Fremdfinanzierungen zur Liquiditätssicherung sind nicht erforderlich. Auch im Anzeigen- und Beilagengeschäft werden Vereinbarungen mit den Kunden über eine Mengen- und Malstaffel abgeschlossen. Jedoch wird auf diesem Wege nur noch ein geringer Prozentsatz der gesamten Anzeigen- und Beilagenerlöse abgesichert. Offene Forderungen werden über ein zeitnahes Mahnwesen überwacht und ab der dritten Mahnstufe einem Inkassounternehmen übergeben. Die Erhöhung des Mindestlohns bei den Zeitungszustellern und externen Dienstleistern wird zu einer weiteren Belastung des Ergebnisses führen. Die stufenweise Anpassung bei den Zeitungszustellern bis zur gesetzlich vollen Höhe des Mindestlohns (2018) wurde in den Budgetplanungen berücksichtigt. Durch den Anteilserwerb der EUREGIO MESSEN GmbH (Tätigkeitsschwerpunkt: Durchführung von Messen und Veranstaltungen) sowie der Neugründung der Euregio MH Boten GmbH (Tätigkeitsschwerpunkt: Brief- und Paketlogistik) in 2016 bzw. 2015 wird weiterhin die Unternehmensstrategie, mit der Diversifizierung von Geschäftsfeldern in mediennahen Bereichen, konsequent umgesetzt. Darüber hinaus wird den Herausforderungen im Logistikbereich mit der Neugründung der Euregio MH Logistik GmbH in 2017 begegnet, die mit objekt- übergreifenden Organisationsstrukturen effizientere Arbeitsabläufe ermöglichen sowie neue Erlösquellen im Logistikbereich erschließen soll. Insgesamt wird durch die Vielzahl der geplanten Maßnahmen im nächsten Geschäftsjahr eine Stabilisierung der Ertragskraft im Zeitungsverlag angestrebt. Für das Jahr 2017 kann für ZVA von einem Ergebnisniveau vor Steuern von rund 6,6 Mio. € ausgegangen werden.
Aachen, den 24. Februar 2017 ZEITUNGSVERLAG AACHEN GmbH Andreas Müller, Geschäftsführer BestätigungsvermerkDem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 sowie dem Lagebericht der ZEITUNGSVERLAG AACHEN GmbH, Aachen, wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der ZEITUNGSVERLAG AACHEN GmbH, Aachen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Köln, den 20. März 2017 Roever
Broenner Susat Mazars GmbH & Co. KG
Rudolph, Wirtschaftsprüfer Schaefer, Wirtschaftsprüferin Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2016Die Gesellschafterversammlung hat den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 der ZEITUNGSVERLAG AACHEN GmbH am 28. April 2017 festgestellt. GewinnverwendungsbeschlussDie Gesellschafterversammlung hat am 28. April 2017 beschlossen, den Jahresüberschuss von € 5.295.043,54 vollständig auszuschütten. |
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