Stammdaten

Register
Amtsgericht Göttingen HRB 983
Vorher
Kappa opto-electronics GmbH
Eingetragen
9.8.1978
Branche
Herstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenHerstellung von Geräten der UnterhaltungselektronikHerstellung von elektronischen Bauelementen a. n. g.
Gegenstand
sind Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von optoelektronischen Komponenten und Systemen zur elektronischen Bilderfassung, des Bildmanagements und der Bildverarbeitung sowie der damit verbundene Handel mit optischen und elektronischen Produkten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Andreas Wilfried Koch
seit 15.3.2024
Prokura
Sebastian Vreemann
seit 15.3.2024
Geschäftsführer
Patricia Glanz
seit 21.2.2022
Prokura
Axel Zimmer
seit 21.3.2006
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (3)

NameAnteil
Theon International plcCYP
83.55%
Theon International plcCYP
14.74%
Theon International plcCYP
1.71%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
AF Integrated Vision Systems Holding GmbH
Germany
1.130.344 €
98.29%
Theon International plc
Cyprus
19.656 €
1.71%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Kappa optronics GmbH

Gleichen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Kappa optronics GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Kappa optronics GmbH, Gleichen - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Kappa optronics GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, 18. März 2025

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Fröhlich, Wirtschaftsprüferin

Bilanz zum 31. Dezember 2024

Aktiva

31.12.2023
EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 7.591.879,18 6.774
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 180.626,00 274
7.772.505,18 7.048
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.528.907,21 1.591
2. Technische Anlagen und Maschinen 272.711,88 316
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.335.247,03 2.712
4.136.866,12 4.619
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 2.005.418,00 1.830
2.005.418,00 1.830
13.914.789,30 13.497
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.942.879,42 3.482
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 7.062.653,58 5.652
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 957.902,43 1.436
4. Geleistete Anzahlungen 180.249,53 212
11.143.684,96 10.783
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.417.684,09 1.127
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.185.572,73 1.173
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.043.488,94 1.065
4.646.745,76 3.366
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.214,28 15
15.792.645,00 14.163
C. Rechnungsabgrenzungsposten 133.528,42 71
29.840.962,72 27.731

Passiva

31.12.2023
EUR EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.150.000,00 1.150
II. Kapitalrücklage 4.380.704,61 4.381
III. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen 260.962,00 261
IV. Verlustvortrag 207.276,70 -537
V. Jahresüberschuss 3.459.206,37 744
9.458.149,68 5.999
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 1.312.258,71 2.833
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.281.162,70 3.926
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 439.990,29 50
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.302.465,13 2.159
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 10.839.817,24 10.485
5. Sonstige Verbindlichkeiten 1.207.118,97 2.280
davon aus Steuern EUR 103.123,31 (Vj. TEUR 119)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 67.665,15 (Vj. TEUR 55)
19.070.554,33 18.900
29.840.962,72 27.731

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024

31.12.2023
EUR EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 30.485.356,73 25.499
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 931.627,65 606
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 1.860.168,65 4.783
4. Sonstige betriebliche Erträge 712.997,12 777
davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 4.935,52 (Vj. TEUR 13)
33.990.150,15 31.665
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 5.994.065,61 5.408
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 8.001.055,21 9.183
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 8.652.694,77 8.623
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.773.322,44 1.687
davon für Altersversorgung EUR 59.656,42 (Vj. TEUR 61)
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.843.309,12 1.720
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.863.081,73 4.000
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 9.315,99 (Vj. TEUR 15)
30.127.528,88 30.622
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 662,00 0
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 831.235,10 777
davon an verbundene Unternehmen EUR 354.514,68 (Vj. TEUR 282)
-830.573,10 -777
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -431.949,00 -483
12. Ergebnis nach Steuern 3.463.997,17 749
13. Sonstige Steuern 4.790,80 5
14. Jahresüberschuss 3.459.206,37 744

Amtsgericht Göttingen, HRB 983

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2024

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke teilweise an dieser Stelle gemacht.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die Vermögens- und Schuldposten sind unter Beachtung des Vorsichtsprinzips bewertet. Die angewandten Bilanzierungs-, Bewertungs- und Abschreibungsmethoden berücksichtigen alle erkennbaren Risiken.

Der Jahresabschluss wird unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt (IDW PS 270 Tz 5ff.). Es ergeben sich keine Hinweise auf eine Bestandsgefährdung. Die Umsatz- und Ergebnissituation für das kommende und darauffolgende Geschäftsjahr werden positiv eingeschätzt.

Erworbene und selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um nutzungsbedingte, planmäßige Abschreibungen, bewertet.

Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und das Sachanlagevermögen werden linear abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Geschäftsjahres erfolgen pro rata temporis. Für geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Netto Einzelwert von mehr als EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 wurde das steuerliche Sammelpostenverfahren des § 6 Abs. 2a EStG in Anspruch genommen.

Die aktivierten Eigenleistungen betreffen die Herstellung von Mess-, Prüf- und Testinstrumenten einschließlich der Betriebssoftware und Plattformprojekte für die Fertigung und Entwicklung sowie von Demogeräten für den Vertrieb. Die Bewertung erfolgte zu Herstellungskosten.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Die Bestandserfassung der Vorräte erfolgte durch eine vollständige körperliche Bestandsaufnahme zum Bilanzstichtag. Der Materialbestand sowie die Hilfs- und Betriebsstoffe sind - unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips - zu fortgeschriebenen durchschnittlichen Einstandspreisen der Bezüge des Berichtsjahres einschließlich der Bestände am Jahresanfang bewertet.

Grundlage der Bewertung der unfertigen/fertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen bilden die Materialkosten nach Durchschnittseinstandswerten - unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips - einschließlich verrechneter Fertigungskosten.

Risiken aufgrund längerer Lagerdauer bzw. Reichweiten wurde durch angemessene Wertabschläge Rechnung getragen. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung von 1 % der um die Umsatzsteuer und Einzelwertberichtigung gekürzten Forderungsbeträge gebildet.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen in angemessenem Umfang alle Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften und sind jeweils mit ihren nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge, werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens der Gesellschaft ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahrs aus dem in der Anlage zum Anhang dargestellten Anlagenspiegel zu ersehen. Im Einzelnen ist zu den Posten des Anlagevermögens folgendes anzumerken:

Entwicklungskosten selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände wurden im Geschäftsjahr 2024 in Höhe von T€ 1.540 (i.V. T€ 4.322) aktiviert. Auf die Erstellung von Fertigungs- und Entwicklungshilfsmitteln sowie Vertriebsmuster entfielen T€ 319 (i.V. T€ 512).

Ausschüttungssperren

Gemäß § 268 Abs. 8 HGB sind folgende Beträge für Ausschüttungen gesperrt:

Beträge aus der Aktivierung selbst erstellter immaterieller Vermögensgegenstände im Anlagevermögen 5.314.315,43
Gesamt 5.314.315,43

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, Restlaufzeiten von weniger als einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen im Geschäftsjahr 2024 T€ 1.186 (i.V. T€ 1.173) und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betreffen T€ 2.418 (i.V. T€ 1.127).

Rechnungsabgrenzungsposten

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet gezahlte Versicherungsbeiträge, Software Wartungskosten, Gebühren sowie sonstige Aufwendungen, die das Folgejahr betreffen.

Eigenkapital

Gezeichnetes Kapital

Das Stammkapital der Gesellschaft ist voll eingezahlt.

Andere Gewinnrücklagen

Die Gewinnrücklagen berücksichtigen die erfolgsneutrale Einstellung eines Sonderpostens mit Rücklageanteil gemäß Art. 67 Abs. 3 Satz 2 EGHGB unter Berücksichtigung passiver latenter Steuern.

Gewinnverwendungsvorschlag

Der Geschäftsführer schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss von T€ 3.459 zusammen mit dem ausgewiesenen Gewinnvortrag von T€ 207 zu verrechnen.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Beträge für Urlaubsüberhänge und Überstunden T€ 329 (i.V. T€ 343), Gewährleistungen T€ 274 (i.V. T€ 231) sowie Boni und Abfindungszahlungen T€ 366 (i.V. T€ 105). Darüber hinaus wurden im Geschäftsjahr 2024 die Rückstellungen für laufende Prozesskosten (T€ 1.769) in Anspruch genommen und Rückstellungen für Drohverluste im Projektgeschäft (T€ 147) reduziert.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind jeweils mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Sie betreffen im Einzelnen:

davon mit einer Restlaufzeit
zum 31.12.2024 bis 1 Jahr über 1 Jahr davon über 5 Jahre
T€ T€ T€ T€
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.281 3.326 955 0
(Vorjahr) (3.926) (2.266) (1.660) (0)
2. Erhaltene Anzahlungen auf 440 440 0 0
Bestellungen (Vorjahr) (50) (50) (0) (0)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.302 2.302 0 0
(Vorjahr) (2.159) (2.159) (0) (0)
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 10.840 0 10.840 10.840
(Vorjahr) (10.485) (0) (10.485) (10.485)
5. Sonstige Verbindlichkeiten 1.207 1.207 0 0
(Vorjahr) (2.280) (2.280) (0) (0)
- davon aus Steuern 103
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 68
Gesamt 18.572 7.132 11.440 10.485
(Vorjahr) (18.900) (6.755) (12.145) (10.485)
davon mit einer Restlaufzeit
durch Pfand- und ähnliche Rechte gesichert Art der Sicherheit
T€
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.885 GS
(Vorjahr) (2.885) GS
2. Erhaltene Anzahlungen auf 0
Bestellungen (Vorjahr) (0)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0
(Vorjahr) (0)
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0
(Vorjahr) (0)
5. Sonstige Verbindlichkeiten 0
(Vorjahr) (0)
- davon aus Steuern
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit
Gesamt 2.885
(Vorjahr) (2.885)

GS = Grundschulden

Als weitere Sicherheiten der Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten wurde ein Rangrücktritt der Gesellschafter für einen erstrangigen Teilbetrag i.H.v. T€ 3.500 erklärt. Die Verbindlichkeiten ggü. Gesellschaftern sind sämtlich langfristige Finanzierungsdarlehen.

Erläuterungen zu einzelnen Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse teilen sich nach Regionen wie folgt auf:

2024 2023
T€ % T€ %
Inland 3.994 13,1 6.256 24,5
Ausland 26.491 86,9 19.243 75,5
Gesamt 30.485 100,0 25.499 100,0

Sonstige betriebliche Erträge

Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen werden Entwicklungszuschüsse in Höhe von T€ 184 (i.V. T€ 100), Erträge aus der Kfz-Gestellung in Höhe von T€ 129 (i.V. T€ 165), sonstige Erlöse von T€ 57 (i.V. T€ 39), sowie periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen von T€ 336 (i.V. T€ 463), periodenfremde Erträge aus Rechnungskorrekturen T€ 5 und Versicherungsentschädigungen in Höhe von T€ 1 (i.V. T€ 1) ausgewiesen.

Personalaufwand

Der Personalaufwand enthält Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von T€ 60 (i.V. T€ 61).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten insbesondere Aufwendungen für Werbung und Vertrieb in Höhe von T€ 1.061 (i.V. T€ 1.012), Verwaltungskosten in Höhe von T€ 632 (i.V. T€ 721), Betriebsaufwendungen von insgesamt T€ 326 (i.V. T€ 307), sowie Fahrzeugkosten in Höhe von T€ 281 (i.V. T€ 273). Bedingt durch einmalige Sondereffekte sind sonstige betriebliche Aufwendungen in Höhe von T€ 1.012 als außergewöhnliche Aufwendungen zu klassifizieren.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Der Posten Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthält wie im Vorjahr keine Aufwendungen aus der Aufzinsung. Zinsen für die Gesellschafterdarlehen betragen T€ 355 (i.V. T€ 282) und für Bankverbindlichkeiten, sowie sonstige Finanzierungsleistungen T€ 477 (i.V. T€ 495).

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Der Posten Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthält Erträge aus Steuererstattungen für das Vorjahr in Höhe von T€ 432 (i.V. T€ 483).

Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus Leasingverträgen bestehen zukünftige Zahlungsverpflichtungen bis zum Jahr 2030 von undiskontiert T€ 555 (i.V. T€ 794) über die Restlaufzeit der Verträge. Die Verpflichtungen betreffen Kfz- und Fahrradleasing, sowie Finanzierung aus Mietkaufverträgen, insbesondere die Anschaffung einer Solaranlage.

2. Personalzahlen im Jahresdurchschnitt (FTE)

2024 2023
Leitungsebene 6,0 5,0
Angestellte 134,8 138,0
Gesamt 140,8 143,9

3. Geschäftsführung

Sebastian Vreemann (Chief Executive Officer), Bovenden - ab 14.03.2024

4. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung

Von der Möglichkeit gemäß § 286 Abs. 4 HGB „Unterlassen von Angaben über die Gesamtbezüge für die Mitglieder des Geschäftsführungsorgans" hat die Gesellschaft Gebrauch gemacht.

6. Beteiligungsverhältnisse

Anteil am Kapital Eigenkapital der Gesellschaft zum 31.12.2024 Ergebnis des Geschäftsjahres zum 31.12.2024
% T€ T€
Anteile an verbundenen Unternehmen
Kappa optronics Inc., Boston, USA 100,0 543 139
Kappa optronics S.L., Madrid, Spanien 100,0 325 254
Schmid-Engineering GmbH, Erlangen 100,0 -34 -172

Die dargestellten Werte für das Eigenkapital und das Jahresergebnis der Kappa optronics Inc., Boston, USA, sind im Zeitverlauf durch Fremdwährungsumrechnungen beeinflusst. Die Schmid-Engineering GmbH führt ein abweichendes Wirtschaftsjahr. Die Daten beziehen sich auf den 30.04.2024.

7. Honorar für den Abschlussprüfer

Auf die Angabe des Honorars des Wirtschaftsprüfers wird aufgrund der Vorschrift nach §288 Abs. 2 HGB verzichtet.

8. Nachtragsbericht

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2024 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, von denen wir einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage erwarten.

 

Gleichen, 07. März 2025

Sebastian Vreemann, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr 2024

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2024 Zugänge Abgänge 31.12.2024
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 8.391.424,66 1.540.747,27 1.134,07 9.931.037,86
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.550.622,20 11.545,21 - 1.562.167,41
9.942.046,86 1.552.292,48 1.134,07 11.493.205,27
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.630.692,54 - - 4.630.692,54
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.105.242,80 - - 4.105.242,80
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.127.230,68 543.752,39 8.696,74 9.662.286,33
17.863.166,02 543.752,39 8.696,74 18.398.221,67
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 1.830.418,00 175.000,00 - 2.005.418,00
1.830.418,00 175.000,00 - 2.005.418,00
29.635.630,88 2.271.044,87 9.830,81 31.896.844,94
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2024 Zugänge 31.12.2024
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.617.378,65 721.780,03 2.339.158,68
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.277.021,20 104.520,21 1.381.541,41
2.894.399,85 826.300,24 3.720.700,09
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.039.559,33 62.226,00 3.101.785,33
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.789.695,92 42.835,00 3.832.530,92
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.415.091,42 911.947,88 7.327.039,30
13.244.346,67 1.017.008,88 14.261.355,55
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen - - -
- - -
16.138.746,52 1.843.309,12 17.982.055,64
Buchwerte
31.12.2024 31.12.2023
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 7.591.879,18 6.774.046,01
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 180.626,00 273.601,00
7.772.505,18 7.047.647,01
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.528.907,21 1.591.133,21
2. Technische Anlagen und Maschinen 272.711,88 315.546,88
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.335.247,03 2.712.139,26
4.136.866,12 4.618.819,35
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 2.005.418,00 1.830.418,00
2.005.418,00 1.830.418,00
13.914.789,30 13.496.884,36

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2024

A. DARSTELLUNG DES GESCHÄFTSVERLAUFS

1. Geschäftsmodell

Die Kappa optronics GmbH (i.F. auch Kappa) ist ein führendes Unternehmen in der Entwicklung und Herstellung von applikationsspezifischen optischen Systemen in den Bereichen Aviation, Defence Land und Vision Solution. Seit 2021 hat Kappa optronics GmbH signifikantes Wachstum verzeichnet, durch die Umsetzung stetiger Innovationsdynamik und die Optimierung seiner Produktions- und Vertriebsstrategien. Das Unternehmen bedient profitabel Kundensegmente in verschieden Branchen und hat durch gezielte Technologieinvestitionen und Akquisitionen sein Portfolio erweitert. In dem Bereich Entwicklung besteht ein starker Fokus auf plattformübergreifende Verwendbarkeit der Systeme, um die Effizienz des Produktportfolios und Kundenzufriedenheit zu steigern.

Die Kappa optronics GmbH bedient insbesondere Kunden, die Programme für Fahrzeuge oder Flugzeuge mit Sichtsystemen ausstatten und hierbei Laufzeiten von wenigen Jahren bis zu mehreren Jahrzehnten erfordern. Dabei werden einschlägige, sicherheitsrelevante Normen und Zertifizierungen der Luftfahrt und der Automobilbranche erfüllt. Durch seine Expertise und branchenübergreifende Erfahrung hat sich Kappa optronics als verlässlicher Partner für anspruchsvolle optische und elektronische Projekte etabliert.

2. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Im Wirtschaftsjahr 2024 verzeichnete das Verarbeitende Gewerbe in Deutschland laut Statistischem Bundesamt weiterhin einen leichten Rückgang der Wirtschaftsleistung (-0,2 %) im Vergleich zum Vorjahr. Mehrere Faktoren trugen trotz erhöhter Auftragslage dazu bei, darunter hohe bestehende Energiekosten, ein erhöhtes Zinsniveau und unsichere wirtschaftliche Aussichten. Für das laufende Wirtschaftsjahr 2024 wird jedoch mit dem im Vorjahr nicht realisierten Wachstum gerechnet, da in der Verteidigungsindustrie weiterhin große Auftragseingänge verbucht wurden und weitere Programme zu erwarten sind.

3. Besondere Vorgänge im Geschäftsjahr

Der Fokus lag im Berichtsjahr insbesondere auf die Weiterführung der Technologieinnovationen in den Bereichen Defence Land und Aviation.

Zusätzlich zur bestehenden Fertigung wurde eine größere Produktionshalle eingerichtet, um die Produktion der Rohrinspektionssysteme zu optimieren und die Fertigung von größeren Baugruppen weiter zu integrieren.

Um weiterhin eine hohe Effizienz und Produktivität aufweisen zu können, wurde das Projekt Kappa 40+ im Bereich Operation initiiert. Dieses Projekt zielt darauf ab, den Bereich Operation durch strategische organisatorische Veränderungen zukunftsorientierter auszurichten.

Unter Berücksichtigung der genannten Vorkommnisse sind T€ 1.127 außerordentlicher Aufwand zu charakterisieren. Der größte Anteil bezieht sich auf die sonstigen betrieblichen Aufwände.

4. Umsatz- und Auftragsentwicklung

Finanzielle Leistungsindikatoren nach § 289 Abs. 1 S.3 HGB sind die Gesamtleistung und das EBITDA.

Das Jahr 2024 startete auf einem im Jahr 2023 aufgebauten sehr starkem Auftragsbestand, der die Basis für die Gesamtleistung im Jahr 2024 legte. Der Auftragseingang betrug im Berichtsjahr T€ 50.046.

Insgesamt sind Umsätze in Höhe von T€ 30.485 (i.V. T€ 25.499) erzielt worden. Zusammen mit dem Bestandsaufbau von T€ 932 (i.V. Bestandsaufbau von T€ 606), der Aktivierung von Eigenleistung in Höhe von T€ 1.860 (i.V. T€ 4.783) und den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von T€ 865 (i.V. T€ 777) ist eine Gesamtleistung von T€ 33.990 (i.V. T€ 31.665) erreicht worden.

Grund für den Bestandsaufbau bei den Vorräten auf T€ 932 war die Erhöhung der unfertigen Erzeugnisse und Fertigungs- und Entwicklungsleistungen für Kundenprojekte.

Der Umsatzanteil im Inland liegt bei 13,1 % (i.V. 24,5 %) und der Auslandsumsatz bei 86,9 % (i.V. 75,5 %).

Die Berechnung der Umsätze mit unseren Kunden erfolgt grundsätzlich in Euro, so dass das Wechselkursrisiko auf diese verlagert werden kann. Auch der Umsatz mit verbundenen Unternehmen erfolgt in Euro. Sicherungsgeschäfte wurde im Jahr 2024 nicht eingegangen.

5. Technologie, Produktion und Vermarktung

Die eingesetzte Technologie für Kameras und Peripheriegeräte entstammt fast ausschließlich der eigenen Entwicklung. Microcontroller und programmierbare Logik sind als Kerntechnologie konsequent ausgebaut und weiterentwickelt worden. In Teilbereichen wird zielgerichtet Technologie eingekauft und in die bestehenden Systeme integriert.

Die Produktion wird in der letzten Stufe weiter unter eigener Regie geführt. Der Anteil vollautomatisierter Fertigung von Elektronikbaugruppen sowie Mechaniken in Partnerschaft mit Spezialisten ist beibehalten worden.

Die Vermarktung der Produkte und Systeme von Kappa erfolgt historisch durch einen eigenen Vertrieb (Direktvertrieb), in den auch nochmals aktiv investiert wurde. Diese Vertriebsspezialisten sind in den Business Units jeweils für einzelne Märkte fokussiert und können dadurch nah an den Marktentwicklungen und Anforderungen sowie der Wettbewerbsbeobachtung teilhaben.

6. Beschaffung, Materialwirtschaft

Ein konsequentes Lieferantenmanagement ist etabliert und wird gepflegt. Wichtige Lieferanten werden regelmäßig auditiert, um langfristige Liefersicherheit und kundenseitig geforderte Qualität sicherzustellen. Teilweise können erhöhte Materialpreise, die meist durch alternative Beschaffungswege entstehen, an Kunden weitergegeben werden.

7. Investitionen

Die Investitionen beliefen sich im Berichtsjahr auf T€ 2.271 (i.V. T€ 5.377).

Hiervon entfielen T€ 1.860 (i.V. T€ 4.783) auf den Ausbau und die Weiterentwicklung der selbsterstellten Technologie- und Produktplattformen, Fertigungs- und Entwicklungshilfsmittel sowie Vertriebsmuster. Die Anschaffungen der sonstigen Betriebsausstattungen, verbundene Unternehmen und EDV-Software beliefen sich auf T€ 411.

Zukünftige Investitionen sind für die Erweiterung spezifischer Produktplattformen im Bereich der elektronischen Kontrolleinheiten in den Bereichen Aviation, Defense-Land und Vision Solution geplant. Weitere Investitionen in den Ausbau der Betriebsstätte richten sich an zukünftigen Anforderungen an die Fertigungsstätte sowie an der Steigerung des Geschäftsvolumens aus.

8. Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben

Sämtliche fällige bzw. planmäßig zu tilgende Finanzierungsdarlehen wurden mit T€ 1.505 (i.V. T€ 968) zurückgeführt. Zum Bilanzstichtag wurde die bestehenden Kontokorrentlinien mit T€ 3.326 (i.V. T€ 2.266) in Anspruch genommen, damit lagen die freien Kontokorrentlinien bei T€ 1.174.

01.01.2024 bis 31.12.2024 01.01.2023 bis 31.12.2023
T€ T€
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 3.185 5.365
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -2.271 -5.321
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -1.986 1.593
Cashflow gesamt -1.073 1.636
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode -2.251 -3.887
Finanzmittelfonds am Ende der Periode -3.324 -2.251

Der positive Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit von T€ 3.185 (i.V. T€ 5.365) resultiert aus dem positiven Periodenergebnis von T€ 3.459, den Abschreibungen von T€ 1.843, der Abnahme der Rückstellungen um T€ -1.520 sowie der Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva in Summe T€ -1.704. Gegenläufig wirken die Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistungen sowie andere Passive in Höhe von T€ 320 und die Erhöhung des Überhanges der Zinsaufwendungen über die Zinserträge auf T€ 831.

Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit von T€ -2.271 (i.V. T€ -5.321) wurde im Wesentlichen durch den operativen Cash Flow und der Beanspruchung der Kontokorrentlinien geleistet.

Im Geschäftsjahr 2024 wurden keine weiteren finanziellen Verbindlichkeiten gegenüber den Gesellschaftern aufgenommen. Zusammen mit Zins- und Tilgungsbewegungen gegenüber Kreditinstituten führte dies zu einem Cashflow aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von T€ -1.986 (i.V. T€ 1.593).

Wesentliche neue Finanzierungsvorhaben außerhalb der laufend erforderlichen Optimierung und Prolongation der bestehenden Struktur des Produktivvermögens sind nicht umgesetzt worden.

9. Qualitätsmanagement

Kappa ist nach ISO 9001 und EN 9100 (Luftfahrt) zertifiziert.

Im Berichtsjahr fanden turnusmäßig die Hauptaudits der zuständigen Zertifizierungsstelle im Rahmen von EN 9100 und ISO 9001 statt, die die Zertifizierungen in vollem Umfang bestätigten.

In zunehmendem Maße werden über das Qualitätsmanagement auswärtige Prozesse gestaltet und geführt. Insbesondere können so Fertigungsprozesse bei Partnern nutzbar gemacht werden, die für Kappa aus Kosten- und Logistikgründen nicht im Verhältnis zur Unternehmensgröße stehen.

10. Arbeitnehmer

Die Belegschaft von Kappa umfasste zum 31. Dezember 2024 insgesamt 167 Mitarbeitende und ist damit im Vergleich zum Vorjahr (169 Mitarbeitende) um 2 gesunken. Die Anzahl der Mitarbeitenden in Berufsausbildung steigt zum Bilanzstichtag um 1 Person. Der Personalaufwand liegt auf Vorjahresniveau und erhöht sich nur leicht um T€ 116 gegenüber dem Vorjahr. Die Mitarbeiterstruktur setzt sich zum 31. Dezember 2024 wie folgt zusammen:

Leitungsebene 6
Angestellte 153
Mitarbeiter in Berufsausbildung 8
Gesamt 167

Die Gewinnung qualifizierter junger Fachkräfte gelingt über attraktive Arbeitsbedingungen. Die Zusammenarbeit mit der regionalen Fachhochschule und überregionalen Universitäten sowie die eigene Ausbildung sind wichtige Bausteine.

B. DARSTELLUNG DER LAGE

1. Vermögenslage

Im Wirtschaftsjahr 2024 belief sich die Bilanzsumme des Unternehmens auf T€ 29.841 (i.V. T€ 27.731) und erhöhte sich um 7,6 %. Auf der Aktivseite nahm das Umlaufvermögen um 11,5 % zu. Insbesondere die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen gegenüber dem Vorjahr um 114,6 %.

Den Investitionen von T€ 2.271 (i.V. T€ 5.377) standen Abschreibungen auf das Anlagevermögen von T€ 1.843 (i.V. T€ 1.720) gegenüber.

Das Umlaufvermögen nahm um T€ 1.629 (Veränderung +11,5 %) zu. Die Zunahme in den Vorräten (Veränderung: +3,3 %) ergibt sich zum größten Teil aus der Erhöhung in den unfertigen Erzeugnissen und Leistungen.

Der Bankbestand reduziert sich auf T€ 2 (i.V. T€ 15) und resultiert aus Bareinzahlungen.

Die Gesellschaft hat mit der Crédit Agricole Leasing & Factoring SA, Montrouge, Frankreich, einen Vertrag über den Verkauf von Forderungen der bis zu einem Gesamtobligo von max. 7 Mio. EUR abgeschlossen. Der Vertrag wurde im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit der Gesellschaft abgeschlossen und dient der Finanzierung der operativen Geschäftstätigkeit. Am 31.12.2024 waren Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 3.327 (Vorjahr: T€ 5.785) an die Factoringgesellschaft veräußert.

2. Finanzlage

Das positive Jahresergebnis T€ 3.459 (i.V. T€ 744) beeinflusst das Eigenkapital nur leicht. Stammkapital und Kapital- und Gewinnrücklage bleiben konstant und es verbleibt ein Gewinnvortrag von T€ 3.666.

Zusammen mit den lang- und mittelfristigen Fremdmitteln aus Bankdarlehen von insgesamt T€ 955 (3,2 % der Bilanzsumme) und den Gesellschafterdarlehen von T€ 10.840 (36,3 % der Bilanzsumme) werden das langfristig gebundene Vermögen und die Vorräte zum überwiegenden Teil lang- und mittelfristig finanziert.

Die Inanspruchnahme der Bankverbindlichkeiten hat sich um T€ 355 auf T€ 4.281 erhöht. Die Rückstellungen haben um T€ 1.520 abgenommen. Die gesamten Verbindlichkeiten haben um T€ 171 zugenommen (Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen T€ +390, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen T€ +144, Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen T€ +355, sonstige Verbindlichkeiten T€ -1.073).

Zum 31. Dezember 2024 standen nicht in Anspruch genommene zugesagte Kreditlinien in Höhe von T€ 1.174 zur Verfügung.

Grundsätzlich wird eine möglichst dauerhafte Finanzierung des langfristig gebundenen Kapitals angestrebt. Eine fristenkongruente Finanzierung gestaltet sich aufgrund der langläufigen Projektzeiten schwierig. Dem strategischen Finanzierungs- und Bilanzstrukturmanagement kommt daher auch zukünftig eine besondere Bedeutung zu.

3. Ertragslage

Die Gesamtleistung wurde für das Geschäftsjahr 2024 mit T€ 33.395 geplant. Das Jahresziel der Gesamtleistung konnte mit einem Wert von T€ 34.142 übertroffen werden. Begründet liegt der starke Wachstum der Gesamtleistung ggü. Vorjahr um + 8 % darin, dass Auftragsverschiebungen entgegengewirkt werden konnte und der Umsatz ggü. Vorjahr um 20 % zunahm.

01.01.2024 bis 31.12.2024 01.01.2023 bis 31.12.2023
% %
Betriebsleistung 33.992.470 100,0 31.665.348 100,0
Materialaufwand 13.995.121 41,0 14.591.564 46,1
Personalaufwand 10.426.017 30,5 10.309.924 32,6
Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.865.401 11,8 3.999.766 12,6
Sonstige Steuern 4.791 0,0 4.791 0,0
EBITDA 5.701.140 16,7 2.759.303 8,7
Abschreibungen 1.843.309 5,4 1.720.498 5,4
EBIT 3.857.830 11,3 1.038.805 3,3
Finanz- und Beteiligungsergebnis -830.573 -2,4 -777.405 -2,5
Ergebnis vor Ertragssteuern 3.027.257 8,9 261.400 0,8
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -431.949 -1,3 -482.719 -1,5
Jahresergebnis 3.459.206 10,1 744.119 2,3

Die Gesamtleistung belief sich im Berichtsjahr auf insgesamt T€ 33.990 und lag damit um T€ 2.325 über dem Vorjahreswert. Hauptursachen für die gestiegene Gesamtleistung ist das Umsatzwachstum um T€ 4.986 und die Bestandsveränderung in Höhe von T€ 325.

Der Betriebsaufwand reduziert sich um T€ 617 gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt ergibt sich ein EBITDA von T€ +5.701 (i.V. T€ +2.759).

Der Materialaufwand reduziert sich um T€ 596 auf T€ 13.995. Dies ist in erster Linie auf eine verbesserte Materialintensität bei den aktivierten Eigenleistungen zurückzuführen.

Mit T€ 10.426 ist der Personalaufwand im Vergleich zum Vorjahr um T€ 116 gestiegen. Insgesamt reduziert sich die Beschäftigtenanzahl zum Bilanzstichtag um 2 Mitarbeiter (innen).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen und sonstigen Steuern reduzierten sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 137 und betrugen T€ 3.868.

Aufgrund der vorgenannten Effekte belief sich das EBIT im Geschäftsjahr 2024 auf T€ 3.858 und liegt mit T€ 2.819 über dem Vorjahresniveau.

Das Finanzergebnis veränderte sich im Berichtsjahr um T€ 53 auf T€ -831 und liegt somit unter dem Vorjahresniveau.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag weisen einen Ertrag von T€ -432 aus (i.V. T€ -483). Unter Berücksichtigung der Steuern weist die Gewinn- und Verlustrechnung des Unternehmens für das Berichtsjahr einen Jahresüberschuss in Höhe von T€ 3.459 (i.V. T€ 744) aus.

Die prognostizierte Entwicklung der finanziellen Leistungsindikatoren ist im Geschäftsjahr 2024 eingetroffen. Durch Nutzung der Chancen am Markt sowie ein aktives Management der Kostenstruktur ist es gelungen, ein positives Ergebnis sicherzustellen.

C. FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG

Die Entwicklung neuer Technologien wird sowohl durch individuelle Kundenanforderungen als auch über eine 3-Jahres Roadmap getrieben.

Im Jahr 2024 wurde konsequent in technologische Entwicklungen und Weiterentwicklungen für die strategischen Geschäftsfelder Aviation, Defense Land und Vision Solutions investiert. Dabei wurden insbesondere Projekte mit hohem Synergieeffekt für alle Geschäftsfelder priorisiert.

Die zunehmende Digitalisierung der Kundensysteme stellt neue Anforderungen an Kommunikation, wie Signalvor- und -nachbearbeitung und verlangt smarte „Edge Computing“ Ansätze. Kappa trägt dem mit der Entwicklung und dem Einsatz modernster platz- und energiesparender SoC's (System-on-Chip's) mit A.I. (Artificial Intelligence) Beschleunigern als Basis für die Implementierung von A.I. Algorithmen Rechnung.

D. HINWEISE AUF WESENTLICHE CHANCEN UND RISIKEN DER KÜNFTIGEN ENTWICKLUNG

1. Voraussichtliche Entwicklung im Folgejahr

Der Auftragsbestand konnte im Geschäftsjahr 2024 deutlich stabilisiert werden. Damit wurde eine solide Basis für das Geschäftsjahr 2025 geschaffen. Durch die weiterhin bestehende strategische Ausrichtung und Optimierung der Geschäftsfelder Aviation, Defense Land und Vision Solution im Geschäftsjahr 2024 konnte die Basis für die Akquisition größerer Projekte in diesen Bereichen gelegt werden.

Aufgrund der aktuellen sehr hohen Auftragslage zum Ende des Geschäftsjahres 2024 und der Planung für das Geschäftsjahr 2025 gehen wir von einer nachhaltigen Umsatz- und Ertragssteigerung aus. Hierbei wird eine Gesamtleistung von € 37,6 Mio. und ein EBITDA von € 7,0 Mio. erwartet.

2. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Chancen für die zukünftige Entwicklung sieht die Gesellschaft wesentlich in der Akquisition von Peer-Kunden und einem deutlich schnelleren Kundenzugang u.a. über "Rapid Prototyping" und potente Technologieplattformen. Erweitertes Branchenwissen verbunden mit einer strafferen Segmentierung trägt weiter zur Verbesserung der Chancen bei.

Die angespannte geopolitische Lage wird voraussichtlich einen Superzyklus im Bereich der Verteidigungs- und Sicherheitsindustrie auslösen. Kappa optronics GmbH hat sich hierfür in den letzten Jahren mit den richtigen Produktentwicklungen sowie auch vertrieblich richtig aufgestellt. Daraus resultieren erhebliche mittel- und langfristige Wachstumspotentiale.

Der systematische Ausbau des nordamerikanischen Marktes ist nach wie vor eine Chance für das weitere Wachstum. Die neue Präsenz in Südeuropa erweitert ebenfalls den Marktzugang und bietet Personalgewinnungspotential aus dem dortigen, qualitativ hochwertigen Arbeitsmarkt.

Neben den üblichen Prozessrisiken im Projektgeschäft kann die Erweiterung des Angebotes vom Modul zum System ein Risiko darstellen, das sowohl auf der Markt- wie auf der Technikseite methodisch differenziert gemanagt werden muss.

Die Prognose der Kappa beurteilen wir angesichts der aktuellen Marktsituation und Auftragslage weiter sehr positiv. Die Auftragssituation stellt sich Anfang 2025 substanziell außerordentlich positiv dar.

 

Gleichen, den 07. März 2025

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