Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 114340
Vorher
K.I.T. GmbH - Event Management Group
Eingetragen
10.7.2008
Gegenstand
Organisation von Incentives, Veranstaltungen, Kongressen und ähnlichem sowie des Managements von Verbänden und Vereinigungen (Association Management) in und außerhalb von Berlin. Genehmigungspflichtige Tätigkeiten werden nicht ausgeübt.

Finanzübersicht

Historie

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Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Europa Group SASFRA
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Willy Kausch Beteiligungsgesellschaft mbH i.G.
Germany
25.000 €
100.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

K.I.T. Group GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

Bilanz zum 31.12.2024

K.I.T. Group GmbH, Berlin

AKTIVA

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31.12.2024 31.12.2023
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 63.058,00 220.432,00
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 10.540,00
63.058,00 230.972,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 31.629,31 76.331,31
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 875.467,78 897.967,78
2. Beteiligungen 174,78 0,00
875.642,56 897.967,78
Summe Anlagevermögen 970.329,87 1.205.271,09
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Unfertige Leistungen 829.453,01 948.096,82
2. Geleistete Anzahlungen 1.307.412,12 1.507.542,27
2.136.865,13 2.455.639,09
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.738.315,33 3.323.899,39
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 299.788,69 269.874,17
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 100.943,06 0,00
4. Sonstige Vermögensgegenstände 2.025.021,63 1.415.111,72
4.164.068,71 5.008.885,28
II. Wertpapiere 3.000,00 0,00
IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 8.514.829,07 7.426.150,08
Summe Umlaufvermögen 14.818.762,91 14.890.674,45
C. Rechnungsabgrenzungsposten 41.727,30 101.161,30
15.830.820,08 16.197.106,84

PASSIVA

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31.12.2024 31.12.2023
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 1.500.000,00 1.500.000,00
II. Gewinnvortrag 497.500,05 489.833,53
IV. Jahresüberschuss 2.108.143,24 1.546.666,52
Summe Eigenkapital 4.130.643,29 3.561.500,05
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 550.875,00 933.540,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7,90 0,00
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 6.526.661,29 4.276.216,01
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.203.096,19 993.810,11
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 162.806,00 413.532,14
5. Sonstige Verbindlichkeiten 3.256.730,41 6.018.508,53
11.149.301,79 11.702.066,79
15.830.820,08 16.197.106,84

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2024 bis 31.12.2024

K.I.T. Group GmbH, Berlin

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2024 2023
EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 11.832.821,70 8.603.838,52
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 5.809.402,85 4.773.335,06
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.178.205,15 1.058.260,93
- davon für Altersversorgung EUR 88.454,28 (EUR 83.495,27) 6.987.608,00 5.831.595,99
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 380.671,30 384.610,72
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.124.944,75 2.794.988,60
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 97.766,17 (EUR 159.110,85)
5. Erträge aus Beteiligungen 814.810,63 1.931.256,77
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 814.810,63 (EUR 1.931.256,77)
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 180.946,11 16.711,17
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 943,06 (EUR 650,50)
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.272,43 12.012,28
- davon an verbundene Unternehmen EUR 0,00 (EUR 12.012,28)
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 223.845,72 -19.160,65
9. Ergebnis nach Steuern 2.109.236,24 1.547.759,52
10. Sonstige Steuern 1.093,00 1.093,00
11. Jahresüberschuss 2.108.143,24 1.546.666,52

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs und den relevanten Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Gesellschaftsvertrags zu beachten.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Bei der Aufstellung wurden daher die größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (teilweise) in Anspruch genommen.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

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Firmenname: K.I.T. Group GmbH
Firmensitz: Berlin
Registereintrag: Handelsregister
Registerart: HRB
Registergericht: Berlin (Charlottenburg)
Register-Nr.: 114340 B

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen linear über 3 Jahre vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Nutzungsdauern liegen zwischen 1 und 13 Jahren.

Selbständig nutzbare bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten in Höhe von Euro 250,00 bis Euro 800,00 wurden im Zugangsjahr aktiviert und in voller Höhe abgeschrieben. Selbständig nutzbare bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten in Höhe von bis zu Euro 250,00 wurden im Zugangsjahr sofort vollständig abgeschrieben.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen sowie die Beteiligungen wurden mit den Anschaffungskosten bzw. bei dauernder Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung werden die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit dem niedrigeren Wert angesetzt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist.

Die Vorräte werden zu Herstellungskosten angesetzt. Die unfertigen Leistungen sind auf der Basis von Einzelkalkulationen zu Herstellungskosten bewertet, wobei Aufwendungen der Dienstleister für Kongressvorbereitung und Personalkosten der Mitarbeiter betreffend die Kongressvorbereitung berücksichtigt werden. Soweit erforderlich wurden Abwertungen unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips gemäß § 253 Abs. 4 HGB vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände und liquide Mittel sind mit ihrem Nennwert bilanziert. Erkennbaren Risiken wurde durch Wertberichtigungen angemessen Rechnung getragen. Soweit zweifelhafte Forderungen bestehen, werden diese auf den beizulegenden Wert berichtigt oder abgeschrieben.

Die Wertpapiere des Umlaufvermögens werden zu Anschaffungskosten bewertet. Liegt der Börsen- oder Marktpreis am Abschlussstichtag unter den Anschaffungskosten, wird der niedrigere Wert angesetzt (§ 253 Abs. 4 HGB).

Bankbestände in Fremdwährung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Stichtag angesetzt.

Für Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag sind, wurden Rechnungsabgrenzungsposten gebildet.

Die Bewertung des gezeichneten Kapitals erfolgt zum Nennwert.

Die Sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages ausgewiesen und decken alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in angemessener Höhe ab. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden soweit erforderlich bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags (in Höhe der allgemeinen Inflationsrate) berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr, sofern vorhanden, werden gem. § 253 Abs. 2 HGB mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag bewertet.

Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten mit Laufzeiten weniger als 1 Jahr werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum 31.12.2024 bewertet.

Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Angaben über den Anteilsbesitz

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Firma Anteil Jahresergebnis 2024 Eigenkapital
in % in TEUR in TEUR
K.I.T. Group Switzerland SA, Genf, Schweiz 100,00 91,21 585,18
K.I.T. Group GmbH Dresden, Dresden 55,08 74,91 225,04
Festival Technical Event Management GmbH, Berlin 50,10 19,93 356,36
K.I.T. Group France S.a.r.l., Paris, Frankreich 100,00 166,91 1.025,94
K.I.T. Group Middle East Fz-LLC, Abu Dhabi, Vereinigte Arabische Emirate 51,00 953,84 1.685,84
K.I.T. African Agenda (PTY) Ltd, Kapstadt, Südafrika 51,00 263,10 389,57
K.I.T. Group APAC PTE. LTD, Singapur 100,00 -14,16 24,92
K.I.T. Group United Kingdom Services Limited, Kendal, United Kingdom 49,00 -55,00 -54,87

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen wie im Vorjahr nicht. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 249,8 (Vorjahr: TEUR 219,9) und sonstige Forderungen in Höhe von TEUR 50,0 (Vorjahr: TEUR 50,0).

Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen in Höhe von TEUR 100,9 (Vorjahr: TEUR 0,0). Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen sonstige Forderungen in Höhe von TEUR 100,9 (Vorjahr: TEUR 0,0).

Die sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen TEUR 124,1 (Vorjahr: TEUR 51,1).

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten überwiegend Rückstellungen für Personalaufwendungen (TEUR 279,2), Kosten der Jahres- und Konzernabschlusserstellung sowie -prüfung (TEUR 115,0), ausstehende Rechnungen (TEUR 38,5), sowie die Aufbewahrung von Unterlagen (TEUR 51,6).

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (EUR 7,90; Vorjahr: TEUR 0) haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Von den erhaltenen Anzahlungen haben TEUR 6.348,2 (Vorjahr: TEUR 4.059,0) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und TEUR 178,5 (Vorjahr: TEUR 217,2) eine Restlaufzeit über einem Jahr bis zu fünf Jahren.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.203,1 haben wie im Vorjahr (TEUR 993,8) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen sonstige Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 0,0 (Vorjahr: TEUR 56,2) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 162,8 (Vorjahr: TEUR 357,3). Diese haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr in Höhe von TEUR 162,8 (Vorjahr: TEUR 413,5).

Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 3.256,7 haben wie im Vorjahr (TEUR 6.018,5) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 387,8 (Vorjahr: TEUR 377,2) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 5,6 (Vorjahr: TEUR 8,7).

Sonstige betriebliche Erträge und sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 66,2 (Vorjahr: TEUR 34,1) sowie Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 367,5 (Vorjahr: TEUR 30,2) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 131,2 (Vorjahr: TEUR 163,9) sowie Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 97,8 (Vorjahr: TEUR 159,1) enthalten.

Ergebnisverwendung

Auf Vorschlag der Geschäftsführung soll der Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen / außerbilanzielle Geschäfte

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen im Zeitraum 2025 bis 2029 in Höhe von TEUR 1.707,5. Außerbilanzielle Geschäfte wurden nicht getätigt.

Mit Wirkung zum 1. Januar 2023 hat die K.I.T. Group GmbH 51 % der Anteile an der African Agenda Pty Ltd., Kapstadt (Südafrika), erworben. Im Kaufvertrag ist eine rechtlich bindende Vereinbarung über die Übernahme aller weiteren ausstehenden Anteile zum 31. Dezember 2027 enthalten. Hieraus bestehen Verpflichtungen der K.I.T. Group GmbH in Höhe von TEUR 245. Darüber hinaus kann sich in Abhängigkeit von der Höhe der kumulierten Jahresergebnisse der African Agenda Pty. Ltd. zum 31. Dezember 2027 eine Erhöhung des Kaufpreises ergeben. Zum 31. Dezember 2024 ergeben sich hieraus zusätzliche Verpflichtungen in Höhe von TEUR 127, welche sich im genannten Zeitraum erhöhen oder verringern können.

Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Willy E. Kausch, Kaufmann, CEO der K.I.T. Group GmbH

Jocelyne Mülli, Kauffrau, Managing Director der K.I.T. Group GmbH

Merryn Scholz, Kauffrau, Managing Director der K.I.T. Group GmbH

Vergütungen für die geleisteten Tätigkeiten an die Geschäftsführer wurden im Berichtsjahr in Höhe von TEUR 557,0 gewährt.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 100 Arbeitnehmer (Vorjahr: 98 Arbeitnehmer) beschäftigt, darunter waren 3 Teilzeitbeschäftigte (Vorjahr: 11).

Konzernzugehörigkeit

Der Jahresabschluss der K.I.T. Group GmbH erstellt einen Konzernabschluss.

 

Berlin, den 12. Dezember 2025

Willy E. Kausch

Jocelyne Mülli

Merryn Scholz

Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr 2024

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Anschaffungskosten
1.1.2024 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31.12.2024
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.328.424,11 122.976,00 10.540,00 0,00 1.461.940,11
2. Geleistete Anzahlungen 49.832,74 0,00 -10.540,00 0,00 39.292,74
1.378.256,85 122.976,00 0,00 0,00 1.501.232,85
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 902.647,40 45.079,30 0,00 0,00 947.726,70
902.647,40 45.079,30 0,00 0,00 947.726,70
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 897.967,78 0,00 0,00 22.500,00 875.467,78
2. Beteiligungen 0,00 174,78 0,00 0,00 174,78
897.967,78 174,78 0,00 22.500,00 875.642,56
3.178.872,03 168.230,08 0,00 22.500,00 3.324.602,11
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Abschreibungen
1.1.2024 Zugänge 31.12.2024
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.107.992,11 290.890,00 1.398.882,11
2. Geleistete Anzahlungen 39.292,74 0,00 39.292,74
1.147.284,85 290.890,00 1.438.174,85
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 826.316,09 89.781,30 916.097,39
826.316,09 89.781,30 916.097,39
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00
1.973.600,94 380.671,30 2.354.272,24
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Buchwerte
31.12.2024 31.12.2023
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 63.058,00 220.432,00
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 10.540,00
63.058,00 230.972,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 31.629,31 76.331,31
31.629,31 76.331,31
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 875.467,78 897.967,78
2. Beteiligungen 174,78 0,00
875.642,56 897.967,78
970.329,87 1.205.271,09

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024

1. Grundlagen des Unternehmens

K.I.T. Group GmbH (K.I.T. Group) wurde 2008 in Berlin gegründet und im Handelsregister beim Amtsgericht Charlottenburg unter HRB 114 340 B eingetragen. Sie erbringt selbst oder in Zusammenarbeit mit Beteiligungsgesellschaften und Kooperationspartnern Leistungen in den Bereichen Association Management, Conference Management, Event Management und Technical Management.

Zum Association Management zählen insbesondere die Organisation eines Verbandssekretariats, die analoge und digitale Verbandskommunikation, die Mitgliederwerbung und -verwaltung, das Finanzmanagement sowie Public Relations, Lobbying und die Veranstaltungsorganisation. Conference- und Event Management umfasst die Organisation und Durchführung von Veranstaltungen für Dritte oder im Rahmen von Eigenveranstaltungen.

Schwerpunkttätigkeiten der K.I.T. Group als Professional Conference Organiser (PCO) sind dabei wissenschaftliche Veranstaltungen aus den Bereichen Medizin und Pharmazie, Wissenschaft sowie Fachveranstaltungen nichtmedizinischer Disziplinen. Zum Leistungsspektrum gehören das Projektmanagement einschließlich der Kongresslogistik und der technischen Ausstattung des Tagungsorts, die Online-Registrierung der Teilnehmer, die Organisation von Industrieausstellungen und -symposien, das Beherbergungsmanagement für alle Teilnehmenden und das Abstract-Management. K.I.T. Group kann je nach Beauftragungsmodell dabei als Veranstalter oder als Dienstleister tätig werden.

K.I.T. Group verfügt über eine hohe Kompetenz in der Konzeption, Vermarktung und Organisation im Veranstaltungsbereich.

Alleingesellschafter zum 31. Dezember 2024 ist zu 100 % die Willy Kausch Beteiligungsgesellschaft mbH.

Zuzüglich zum Stammsitz hat die K.I.T. Group weltweit derzeit eine Niederlassung und ist an acht Gesellschaften beteiligt. Die Standorte und Beteiligungsverhältnisse sind wie folgt:

a) Niederlassungen

K.I.T. Group GmbH Singapore Branch, Singapur (Singapur)

b) Tochterunternehmen/Beteiligungen

K.I.T. Group GmbH Dresden, Dresden (Deutschland), (Beteiligungsanteil 55 %)

K.I.T. Group France SARL, Paris (Frankreich), (Beteiligungsanteil 100 %)

K.I.T. Group Middle East FZ LLC, Abu Dhabi (Vereinigte Arabische Emirate), (Beteiligungsanteil 51 %)

K.I.T. Group Switzerland SA, Genf (Schweiz), (Beteiligungsanteil 100 %)

Festival Technical Event Management GmbH, Berlin (Deutschland), (Beteiligungsanteil 50 %)

K.I.T. African Agenda (PTY) Ltd ., Kapstadt (Südafrika), (Beteiligungsanteil 51 %)

K.I.T. Group APAC PTE. LTD, Singapur (Singapur), (Beteiligungsanteil 100 %)

K.I.T. Group United Kingdom Services Ltd., Kendal (UK), (Beteiligungsanteil 49%)

Die K.I.T. Group GmbH, München, wurde im April 2024 erfolgsneutral veräußert.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Im Jahr 2024 setzte sich die wirtschaftliche Schwäche in Deutschland fort. Eine konjunkturelle Erholung blieb aus; das Bruttoinlandsprodukt stagnierte oder verzeichnete ein leichtes Minus. Belastend wirkten insbesondere die anhaltend schwache Auslandsnachfrage, strukturelle Herausforderungen im industriellen Sektor sowie ein insgesamt unsicheres globales Umfeld. Der Fachkräftemangel, geopolitische Risiken und ausbleibende wirtschaftspolitische Impulse hemmten zusätzlich das Wachstum.

Im Jahr 2024 endeten die Energiepreisbremsen, und die Bundesregierung kehrte zu einer strikten Haushaltsdisziplin zurück. Gleichzeitig wurden mit dem Zukunftsfinanzierungs- und dem Wachstumschancengesetz steuerliche und regulatorische Impulse zur Stärkung von Investitionen und Wettbewerbsfähigkeit gesetzt. Diese Stimuli sollen dazu beitragen, dass die deutsche Wirtschaft im Jahresverlauf 2025 wieder ins Wachstum zurückfindet.

2.2. Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Der Markt für wissenschaftliche Kongresse, Fachveranstaltungen und Verbandsmeetings hat sich 2024 weiter erholt und stabilisiert. Große internationale Präsenzkongresse finden wieder überwiegend vor Ort statt, die Zahl der internationalen Fachtagungen liegt in vielen Märkten wieder in etwa auf dem Niveau vor der COVID-19-Pandemie. Die Nachfrage nach persönlichem Austausch bleibt insbesondere in forschungs- und wissensintensiven Branchen (z. B. Medizin, Technik, Wissenschaft) hoch. Fachverbände und Branchenorganisationen sehen Kongresse weiterhin als zentrales Instrument für Wissensvermittlung, Vernetzung, Sichtbarkeit und politische Positionierung.

Gleichzeitig steht die Branche unter erhöhtem Kosten- und Qualitätsdruck. Steigende Personal- und Dienstleistungskosten wirken sich direkt auf die Budgetplanung von Veranstaltungen aus. Auch Reise-, Logistik- und Sicherheitsanforderungen sind komplexer geworden. Dadurch erwarten Kunden von Professional Congress Organisers (PCOs) zunehmend eine professionelle Gesamtsteuerung inklusive Teilnehmermanagement, Hotel- und Logistikkoordination, Compliance, Budgetkontrolle und Reporting.

Ein weiterer zentraler Trend 2024 ist Nachhaltigkeit. Verbände, Sponsoren, öffentliche Auftraggeber und Teilnehmende fordern messbare Nachhaltigkeits- und ESG-Kriterien: CO2 - arme Anreiseoptionen, ressourcenschonende Durchführung, weniger Einwegmaterialien, transparente Lieferketten und dokumentierbare Nachhaltigkeitsstandards der Veranstaltungsorte. Dies ist nicht mehr nur „Nice to have“, sondern wird zunehmend erwartet - auch, weil viele Auftraggeber selbst Berichtspflichten haben. PCOs müssen daher aktiv nachhaltige Veranstaltungsformate entwickeln und nachweisen können, dass diese Standards eingehalten werden.

In Summe zeigt sich 2024 für die PCO-Branche ein zweigeteiltes Bild: Die Nachfrage nach hochwertigen internationalen Präsenzkongressen ist robust und wächst insbesondere im medizinischen Segment, während gleichzeitig Margen durch Kostensteigerungen, Nachhaltigkeitsanforderungen und erhöhte Komplexität unter Druck stehen. Unternehmen mit internationaler Aufstellung und starkem Qualitätsanspruch, sind in dieser Marktsituation besonders gut positioniert.

3. Bedeutsamste Leistungsindikatoren

3.1. Bedeutsamste finanzielle Leistungsindikatoren

Zur Steuerung der Geschäftstätigkeit setzt die K.I.T. Group auf die Umsatzerlöse und das Ergebnis vor Steuern als wichtigste finanzielle Leistungsindikatoren, die im Hinblick auf die Unternehmensziele bewertet werden.

3.2. Bedeutsamste nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die Leistungsfähigkeit der Gesellschaft zeigt sich nicht nur in wirtschaftlichen Kennzahlen. Um in einem internationalen Umfeld weiterhin eine gute Position zu behaupten, erhöht die K.I.T. Group stetig ihre Service- und Qualitätsstandards. Darüber hinaus verfolgt sie konsequent die festgelegte strategische Ausrichtung. Ziele dieser Ausrichtung sind die Sicherung und Fortentwicklung des Angebotsspektrums sowie die Erweiterung des internationalen Geschäfts durch eigene Aktivitäten oder in Kooperationen mit Partnern.

4. Geschäftsverlauf

4.1. Ertragslage

Trotz des herausfordernden Umfelds, wie sie von führenden Wirtschaftsinstituten prognostiziert wurden, konnte die K.I.T. Group das Geschäftsjahr 2024 planmäßig mit einem deutlichen Umsatzplus und einem erwartungsgemäß gestiegenen Jahresüberschuss erfolgreich abschließen. Die Umsatzerlöse erhöhten sich maßgeblich durch das Großprojekt „Berliner Fanmeile“ anlässlich der UEFA-Europameisterschaft 2024 in Deutschland deutlich. Das Rohergebnis ist von 8,6 Mio. EUR auf 11,8 Mio. EUR deutlich über den Erwartungen (10,4 Mio. EUR) gestiegen. Das Ergebnis vor Steuern ist von 1,5 Mio. EUR auf 2,3 Mio. EUR (erwartet wurden 2,4 Mio. EUR) gestiegen.

Die Personalaufwendungen waren im abgelaufenen Geschäftsjahr 2024 um rund 19,8 % höher als im Vorjahr, im Wesentlichen geprägt durch einen geänderten Mitarbeitermix. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl stieg im Geschäftsjahr 2024 im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023 von 98 auf 100 an.

Die Erträge aus Beteiligungen an verbundenen Unternehmen waren gegenüber dem Vorjahr um 1,1 Mio. EUR niedriger aufgrund geringere Ergebnisausschüttungen.

4.2. Vermögenslage

Die Vermögenslage war im Geschäftsjahr 2024 weiterhin stabil. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich von 22 % im Vorjahr auf etwa 26 % (Eigenkapital: 31.12.2023: 3,6 Mio. EUR; 31.12.2024: 4,1 Mio. EUR), was auf eine verbesserte Ertragslage des Geschäftsjahres 2024 zurückzuführen ist.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich stichtagsbedingt gegenüber dem Vorjahr sowie aufgrund eines verbesserten Forderungsmanagements und betrugen 1,7 Mio. EUR (Vorjahr: 3,3 Mio. EUR).

Die flüssigen Mittel stiegen um rund 1,1 Mio. EUR auf 8,5 Mio. EUR an.

Der Rückgang der Rückstellungen um 0,4 Mio. EUR auf 0,6 Mio. EUR ist primär auf die rückläufigen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen von Veranstaltungen zurückzuführen.

Im Zusammengang mit Großprojekten erhöhten sich die erhaltenen Anzahlungen um 2,3 Mio. EUR.

4.3. Finanzlage

Die Guthaben bei Kreditinstituten stiegen im Geschäftsjahr 2024 auf 8,5 Mio. EUR (Vorjahr: 7,4 Mio. EUR).

Die Liquidität der K.I.T. Group war im Geschäftsjahr 2024 durchgehend gesichert und zeigt auch 2025 weiterhin eine positive Entwicklung. Ab Februar 2024 konnte freie Liquidität als Termingeld angelegt werden. Der Finanzmittelbestand wurde weiter gestärkt, nicht zuletzt durch vorausschauende Anzahlungsvereinbarungen und die frühzeitige Fakturierung im Rahmen internationaler Großveranstaltungen.

Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin bestehen nicht mehr.

4.4 Gesamtaussage

Die K.I.T. Group blickt auf ein wirtschaftlich sehr erfolgreiches Jahr 2024 zurück. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage hat sich stabil und positiv entwickelt.

Die Prognose des Vorjahres zum Umsatz und dem Ergebnis vor Ertragsteuern wurde aufgrund der beschriebenen positiven Entwicklung übertroffen bzw. nahezu erreicht und der Geschäftsverlauf sowie die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der K.I.T. Group wird als zufriedenstellend beurteilt. Die Gesellschaft ist ihren finanziellen Verpflichtungen jederzeit nachgekommen.

5. Risiko- und Chancenbericht inklusive Prognose

5.1 Risikomanagement

Die Risikopolitik der K.I.T. Group ist weiterhin darauf ausgerichtet, profitables und nachhaltiges Wachstum zu sichern und unangemessene Risiken zu vermeiden. Das nach DIN ISO 9001:2015 entwickelte Qualitätsmanagementsystem bildet weiterhin den Rahmen für ein wirksames internes Kontrollsystem. Risiken bestehen insbesondere im Zusammenhang mit:

geopolitischen Entwicklungen,

gestiegenen Beschaffungs- und Dienstleistungskosten,

Änderungen in der Förder- und Steuerpolitik sowie

sich wandelnden Anforderungen an Nachhaltigkeit und ESG-Kriterien.

Die anhaltend hohe Kosten- und Preisdynamik insbesondere in personal- und dienstleistungsintensiven Bereichen, die geopolitischen Unsicherheiten sowie steigende Anforderungen an Nachhaltigkeit belasten das Marktumfeld. Zwar ist die allgemeine Inflation rückläufig, dennoch führen gestiegene Kosten für Dienstleistungen, Logistik und Beschaffung weiterhin zu Druck auf die Veranstaltungsbudgets der Kunden. Dies kann sich negativ auf Teilnehmerzahlen, Sponsoringeinnahmen und Ausstellerbuchungen auswirken.

Zur Absicherung überwacht die K.I.T. Group laufend die wesentlichen Kostentreiber sowie die Anmeldezahlen und passt die Kapazitäts- und Ressourcenplanung flexibel an. Zudem erfordern wachsende Nachhaltigkeitsanforderungen, z. B. im Hinblick auf die Mobilität der Teilnehmer, zusätzliche Abstimmungen mit Kunden und Dienstleistern. Durch den verstärkten Einsatz nachhaltiger Veranstaltungskonzepte begegnet die K.I.T. Group diesen Anforderungen aktiv.

Insgesamt sieht sich die K.I.T. Group für die aktuellen Risiken gut aufgestellt. Trotz der volatilen Marktlage sind derzeit keine Risiken erkennbar, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden. Das bestehende Risikomanagement wird konsequent fortgeführt und weiterentwickelt.

5.2 Chancen

Die K.I.T. Group plant, ihre internationale Wettbewerbsposition in den nächsten Jahren weiter auszubauen und ihr Geschäft weltweit gezielt zu erweitern. Die Geschäftsführung rechnet dabei mit einem dauerhaft stabilen Wachstum im Kongressgeschäft. Gründe hierfür sind das hohe Weiterbildungsinteresse in den Fachkreisen, der wachsende Fortbildungsbedarf sowie die sehr schnelle technologische Entwicklung in vielen Branchen.

Die Geschäftsführung ist überzeugt, dass die internationale Ausrichtung, das breite Leistungsangebot und das qualifizierte Personal der K.I.T. Group dazu beitragen werden, die Marktposition als führender Professional Congress Organizer (PCO) weiter zu stärken. Zur Unterstützung dieses Wachstums prüft die K.I.T. Group derzeit verschiedene Möglichkeiten zur Finanzierung weiterer Expansionsschritte.

Ab 2025 beginnt die K.I.T. Group mit der konzernweiten Einführung des ERP-Systems Haufe X360. Dieses System soll schrittweise in allen Gesellschaften der Gruppe - einschließlich der internationalen Tochtergesellschaften - ausgerollt werden. Ziel ist es, die Abläufe im Konzern stärker zu vereinheitlichen und Informationen zentral verfügbar zu machen. Auf diese Weise sollen Projekte transparenter gesteuert, Prozesse zwischen den Standorten besser abgestimmt und Auswertungen in Echtzeit möglich werden.

Die fortschreitende Digitalisierung innerhalb der Unternehmensgruppe wirkt sich bereits positiv aus, zum Beispiel in den Bereichen Einkauf, IT-Sicherheit und Ressourcenplanung über die gesamte Gruppe hinweg. Gleichzeitig reagiert die K.I.T. Group auf die steigenden Anforderungen an die Cybersicherheit. Hierzu wird ein Informationssicherheitsmanagementsystem nach ISO 27001:2022 eingeführt, dessen Zertifizierung bis Ende März 2025 abgeschlossen wurde.

Der weitere Ausbau der internationalen Tochtergesellschaften sowie die Digitalisierung des Event-Managements sollen mittelfristig zusätzliche Synergien und Skaleneffekte schaffen. Durch die Kombination aus internationaler Ausrichtung, hohem Qualitätsanspruch und spezialisierter Branchenkompetenz sieht sich die K.I.T. Group insgesamt robust gegenüber Marktschwankungen.

5.3 Prognose der Ertragslage im Geschäftsjahr 2025

Für das Jahr 2025 erwartet die Geschäftsführung eine Fortsetzung des Wachstumstrends. Besonders das Projekt „ESMO 2025“ wird als bedeutender Umsatz- und Ergebnistreiber gesehen. Der ESMO-Kongress 2025, der vom 17. bis 21. Oktober 2025 in Berlin stattfand, zählt zu den international bedeutendsten Fachkongressen im Bereich Onkologie. Im Rahmen dieses Projekts übernahm die K.I.T. Group unter anderem das Hotelmanagement.

Für das Geschäftsjahr 2025 erwarten wir gegenüber dem Geschäftsjahr 2024 einen weiteren Anstieg im Rohergebnis sowie im Ergebnis vor Steuern im jeweils einstelligen Prozentbereich.

 

Berlin, den 12. Dezember 2025

Willy E. Kausch

Jocelyne Mülli

Merryn Scholz

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die K.I.T. Group GmbH, Berlin

PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben den Jahresabschluss der K.I.T. Group GmbH, Berlin - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der K.I.T. Group GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, 19. Dezember 2025

BDO AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Rehmer, Wirtschaftsprüfer

Fassunke, Wirtschaftsprüfer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2024 wurde von der Gesellschafterversammlung am 23.12.2025 festgestellt.

 

Berlin, 23.12.2025

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
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