Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 245617
Eingetragen
21.12.2018
Branche
Wagniskapital-BeteiligungsgesellschaftenBeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Gegenstand
Die Gesellschaft ist zugleich das Investmentvermögen in der Form eines geschlossenen Spezial-AIF und stellt damit eine interne Kapitalverwaltungsgesellschaft i.S.d. § 17 Abs. 2 Nr. 2 KAGB dar. Zweck der Gesellschaft ist ausschließlich die Verwaltung dieses geschlossenen Spezial-AIFs auf Grundlage einer Registrierung nach § 44 Abs. 1 i.V.m. § 2 Abs. 4 S. 2 Nr. 1 und Nr. 2 b) Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB).

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Martin Daubenmerkl
seit 21.12.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

Daten zu Gesellschaftern mit Minderheitsbeteiligung (natürliche Personen) sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Beteiligungen

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Upside Co-Invest 2019 GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I.  Grundlagen des Unternehmens

Umfang der Geschäftstätigkeit
Der Zweck der Gesellschaft besteht im Erwerb, der Übernahme, dem Halten und Verwalten (einschließlich der Veräußerung) von unmittelbaren und mittelbaren Beteiligungen an überwiegend nicht börsennotierten Unternehmen (Private Equity-Beteiligungen) im eigenen Namen und auf eigene Rechnung.
Die Gesellschaft ist nach § 2 Abs. 4 i. V. m. § 44 KAGB als AIF-Kapitalverwaltungsgesellschaft bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) registriert.

II.  Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen
Trotz geopolitischer Unsicherheiten (Ukraine-Krieg), Langzeit-Effekten der COVID-19 Pandemie und deutlicher Leitzinsanhebungen durch die Zentralbanken zeigte sich die globale wirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2023 überraschend widerstandsfähig. Auch die sinkende Inflation - und damit die Erwartung geldpolitischer Lockerungen durch die Zentralbanken - führte zu einer langsamen, aber kontinuierlichen wirtschaftlichen Erholung. Dabei waren jedoch regional große Unterschiede zu verzeichnen: während die USA - auch durch hohe Staatsausgaben - ein wesentlicher Treiber des globalen Wirtschaftswachstums waren, fiel die Entwicklung in Europa wegen restriktiverer Geldpolitik und hoher Energiepreise deutlich verhaltener aus.
Der Internationale Währungsfonds (IWF) wies für das Jahr 2023 eine Zunahme der globalen Wirtschaftsleistung um 3,2 % aus, wobei der Euro-Raum ein Wachstum von 0,4 % und die USA von 2,5 % verzeichnen konnten. In Deutschland ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) gegenüber dem Vorjahr um 0,4 % geschrumpft.
Quellen: Jahresbericht des Sachverständigenrates zur Begutachtung der deutschen Wirtschaft 23/24 und IWF.

2. Branchenspezifische Rahmenbedingungen

Aufgrund der Diskrepanz bzgl. der Bewertungserwartungen von Käufern und Verkäufern nach den deutlichen Leitzinserhöhungen seit Q1 2022 war die Aktivität im Private Equity-Markt im Jahr 2023 gering: das Volumen neuer Transaktionen sank gegenüber dem Vorjahr um 37 %, das Exitvolumen um 44 %. Im Buyout Bereich wurden 38 % weniger Fonds geschlossen (obwohl das insgesamt eingeworbene Kapital aufgrund einiger weniger sehr großer Fonds gegenüber dem Vorjahr sogar anstieg).
Quelle: Bain & Company Global Private Equity Report 2024

3. Geschäftsverlauf
Hinsichtlich des Stammkapitals und der Gesellschafterstruktur gab es im Geschäftsjahr 2023 keine Ereignisse.
Da die Allokationsphase der Gesellschaft beendet ist, wurden im Geschäftsjahr keine neuen Beteiligungen abgeschlossen. Zur Bedienung von Kapitalabrufen von bereits gezeichneten Fonds wurden im Jahr 2023 die letzten ausstehenden 10 % des von den Gesellschaftern zugesagten Kapitals abgerufen. Die Einzahlungsquote in die Portfoliobeteiligungen erhöhte sich auf 88 %.
Im Berichtsjahr fand eine Einziehung von 7.092 Geschäftsanteilen statt (pro rata über alle Gesellschafter).
Es bestanden im Geschäftsjahr 2023 keine für das Verständnis des Geschäftsverlaufs bedeutsamen nichtfinanziellen Leistungsindikatoren.

III.  Darstellung des Geschäftsverlaufes und Geschäftsergebnisses

1. Vermögenslage
Die Vermögenslage stellt sich im Vorjahresvergleich wie folgt dar:




2023
2022
Veränderung



 TEUR
 TEUR
in %
Bilanzsumme


5.926
5.670
4,5%
Anlagevermögen


5.094
5.268
-3,3%
Umlaufvermögen


833
402
107,1%
davon liquide Mittel


620
402
54,2%
Eigenkapital


5.865
5.634
4,1%


Die Vermögenslage des Unternehmens ist außerordentlich stabil. Die Bilanzsumme hat sich im Berichtsjahr zum Vorjahr um TEUR 256 (4,5%) erhöht. Dies ist auf der Passivseite im Wesentlichen auf die Zuzahlungen in die Kapitalrücklage (TEUR 710) und den im Berichtsjahr erzielten Jahresfehlbetrag (TEUR 129) zurückzuführen. Auf der Aktivseite verringerten sich die im Anlagevermögen ausgewiesenen Beteiligungen (um TEUR 175) wobei sich die sonstigen Vermögensgegenstände um TEUR 213 erhöhten. Zusätzlich erhöhten sich die liquiden Mittel mit TEUR 218.

2. Finanzlage
Die Liquiditätsstruktur der Gesellschaft ist gut.
Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt TEUR -229 und ermittelt sich aus dem Jahresfehlbetrag (TEUR -129), abzüglich der Veränderung der Vermögensgegenstände (TEUR 213), zuzüglich der Abschreibungen (TEUR 120), abzüglich der Zuschreibungen (TEUR 32) sowie zuzüglich der Veränderung der Verbindlichkeiten (TEUR 25).

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beträgt TEUR 86 und setzt sich aus Auszahlungen aus Investitionen in Finanzanlagen i.H.v. TEUR -427 sowie aus Einzahlungen aus Beteiligungserträgen und Kapitalrückzahlungen der Finanzanlagen i.H.v. TEUR 513 zusammen.

Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit beträgt TEUR 360 und setzt sich aus Einzahlungen in die Kapitalrücklage (TEUR 710) und dem Rückkauf eigener Anteile (TEUR 350) zusammen.
Die flüssigen Mittel betragen zum Jahresende 2023 TEUR 620. Im Verlauf des Geschäftsjahres 2023 waren stets ausreichend liquide Mittel vorhanden, um allen Zahlungsverpflichtungen nachkommen zu können.
Die Gesellschaft ist fristenkongruent finanziert.

3. Ertragslage
Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr 2023 Erträge aus der Zuschreibung von im Anlagevermögen ausgewiesenen Beteiligungen (TEUR 32) sowie Erträge aus der Währungsumrechnung (TEUR 3).
Den Erträgen standen im Wesentlichen Abschreibungen auf Finanzanlagen (TEUR 120), Büro- und Verwaltungsaufwendungen (TEUR 21), Prüfungs-, Abschluss-, Rechts- und Beratungskosten (TEUR 23) gegenüber, so dass sich insgesamt ein Jahresfehlbetrag von TEUR 129 ergibt.

IV.  Risikobericht
1. Adressausfallrisiko: Das Ausfallrisiko eines Vertragspartners schätzen wir als nicht wesentlich ein. Die Gesellschafter haben ihre Einzahlungsverpflichtungen zu 100 % geleistet. Das Adressausfallrisiko besteht im Wesentlichen bei den Beteiligungen und bei den Bankguthaben. Das Adressausfallrisiko hinsichtlich der Beteiligungen entspricht dem marktkonformen Unternehmensrisiko und wird aufgrund der sorgfältigen Auswahl der Beteiligungsunternehmen als gering eingestuft (siehe aber Marktpreisrisiko). Das Adressausfallrisiko ist dabei grundsätzlich bei Beteiligungen an einzelnen Unternehmen wegen der fehlenden Diversifikation als höher einzuschätzen als bei Beteiligungen an Fonds. Das Adressausfallrisiko hinsichtlich der Bankguthaben wird aufgrund der Streuung über mehrere Institute und der fortlaufenden Prüfung der Bonität ebenfalls als unbedeutend angesehen.
2. Marktpreisrisiko: Der Marktpreis der Beteiligungen im Portfolio kann erheblichen Schwankungen unterliegen. Verlustrisiken ergeben sich aus diesen Schwankungen in erster Linie im Hinblick auf den Net Asset Value des Portfolios; Verlustrisiken in Relation zu den nach HGB ausgewiesenen Werten (Anschaffungskosten) im Rahmen des Jahresabschlusses sind - insbesondere in der Gesamtheit der Beteiligungen - als überschaubar einzuschätzen.
Aufgrund des substanziellen Anteils von Beteiligungen in Fremdwährungen (v.a. US-Dollar) können sich aus Wechselkursschwankungen nicht unerhebliche Risiken ergeben. Eine Absicherung des Wechselkursrisikos erscheint dennoch nicht sinnvoll, da die Kosten einer solchen Absicherung das Risiko typischerweise übersteigen.

3. Liquiditätsrisiko: Das Liquiditätsrisiko wird als gering eingestuft, da die Gesellschaft eine solide Kapitalausstattung aufweist. Die zu erwartenden Verbindlichkeiten - in erster Linie Kapitalabrufe der Beteiligungen der Gesellschaft - sind weitgehend planbar; das Risiko, dass diese nicht fristgerecht bedient werden können, wird daher als gering eingestuft. Die Gesellschaft führt eine detaillierte Liquiditätsplanung, die kontinuierlich an tatsächliche Ereignisse und erwartete Veränderungen des Umfelds angepasst wird.

4. Operationelle Risiken: Personalrisiken, Ordnungsmäßigkeitsrisiken, Risiken in neuen Märkten und neuen Produkten, Risiken der Informationstechnologie, Rechtsrisiken und Projekt- und Prozessrisiken sowie Ausfallrisiken werden kontinuierlich überwacht. Wir schätzen diese Risiken insgesamt als gering ein. Durch geeignete technische sowie organisatorische Maßnahmen werden operationelle Risken bestmöglich begrenzt.

Durch die kontinuierliche Überwachung der dargestellten Risiken durch den Geschäftsführer der Gesellschaft kann die Risikoposition stets objektiv beurteilt werden und ggf. notwendige Maßnahmen zur Gegensteuerung können ergriffen werden.

V.  Chancenbericht
Die Gesellschaft konnte in den fünf Jahren seit Gründung ein Portfolio aus Fondsbeteiligungen führender Private Equity-Manager und zwei Direktbeteiligungen aufbauen. Die drei gezeichneten Fondsgesellschaften sind am Ende der Investitionsphase und haben mittlerweile ein diversifiziertes Portfolio von 53 Unternehmen in unterschiedlichen Entwicklungsstadien und Branchen aufgebaut, die sich überwiegend auch in einem veränderten Marktumfeld behaupten sollten.

VI.  Prognose-Ist-Vergleich
Wie erwartet fiel das Jahresergebnis 2023 etwas besser aus als im Vorjahr 2022, allerdings entgegen den Erwartungen nach wie vor negativ. Wie prognostiziert konnte eine erste Anteilseinziehung mit entsprechender Einziehungsvergütung für die Gesellschafter der Upside Co-Invest 2019 GmbH im Geschäftsjahr umgesetzt werden. Wie erwartet fanden nur geringe Kapitalabrufe aus dem Portfolio statt, wobei die die einzelnen Beteiligungsprogramme ohnehin weitgehend eingezahlt sind.

VII.  Prognosebericht / Gesamtaussage
Trotz der weiterhin bestehenden hohen Unsicherheit aufgrund des geopolitischen Umfelds erwarten wir für das Jahr 2024 eine Zunahme der Aktivität, da sich allem Anschein nach im Markt langsam ein Konsens bezüglich eines neuen, allgemein akzeptierten Bewertungsniveaus gebildet hat. Auch die erwartete Senkung der Leitzinsen, das sehr hohe Volumen an nicht investiertem Kapital sowie die hohe Zahl an Portfoliounternehmen, die bereits länger als ursprünglich geplant gehalten werden, dürften diese Entwickelung begünstigen.
Daher gehen wir für das Jahr 2024 von einer moderaten Zunahme der Ausschüttungen aus den Beteiligungsportfolios gegenüber dem Vorjahr aus, und erwarten damit ein stabiles oder leicht zunehmendes Jahresergebnis.
Trotz der erwarteten und teils auch bereits zu beobachtenden Zunahme der Aktivität im Markt erwarten wir nur geringe Abrufe aus den Beteiligungsportfolios, da diese weitgehend eingezahlt sind.
Insgesamt sieht der Geschäftsführer die Gesellschaft aufgrund des hohen Diversifikationsgrades (die Gesellschaft hält aktuell direkt und mittelbar Beteiligungen an 55 Unternehmen) und der hohen Liquidität gut aufgestellt, um über das Portfolio an einer Erholung des Marktes partizipieren zu können.
Unter Berücksichtigung der vorstehenden Ausführungen schätzt die Geschäftsführung die Lage der Gesellschaft als günstig ein.

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 5.093.657,91 5.268.204,44
I. Finanzanlagen 5.093.657,91 5.268.204,44
B. Umlaufvermögen 832.711,02 402.043,72
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 212.888,55  
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 619.822,47 402.043,72
Aktiva 5.926.368,93 5.670.248,16

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 5.865.045,13 5.633.636,61
I. ausgegebenes Kapital 150.508,00 157.600,00
1. Gezeichnetes Kapital 167.000,00 167.000,00
2. eigene Anteile -16.492,00 -9.400,00
II. Kapitalrücklage 6.615.496,00 6.248.000,00
III. Verlustvortrag 771.963,39 634.459,06
IV. Jahresfehlbetrag 128.995,48 137.504,33
B. Rückstellungen 14.890,00 14.900,00
C. Verbindlichkeiten 46.433,80 21.711,55
Summe Passiva 5.926.368,93 5.670.248,16

Anhang

Upside Co-Invest 2019 GmbH
München

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I.  Allgemeine Angaben

I.1. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Upside Co-Invest 2019 GmbH
Firmensitz laut Registergericht: München
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: München
Register-Nr.: B 245617

I.2.  Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Der Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung liegen die Vorschriften der §§ 266 und 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren) zugrunde. Der Anhang wurde unter weitgehender Inanspruchnahme der Erleichterungen gemäß § 288 HGB erstellt.

II.  Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Finanzanlagen werden wie folgt angesetzt und bewertet:

· Beteiligungen zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten bzw. soweit erforderlich zum niedrigeren beizulegenden Wert. Die Anschaffungskosten des Finanzanlagevermögens in fremder Währung werden zum Transaktionszeitpunkt mit den jeweiligen Tageskursen in Euro umgerechnet.

· Die Bilanzierung erhaltener Ausschüttungen aus den Beteiligungsgesellschaften in der Rechtsform von Personengesellschaften (Private Equity Fonds) erfolgt nach dem Rechnungslegungsstandard des IDW zur Bilanzierung von Anteilen an Personenhandelsgesellschaften (IDW RS HFA 18). Danach werden Ausschüttungen nur insoweit als Erträge aus Beteiligungen ausgewiesen, als es sich dabei um eine Ausschüttung laufender bzw. stehen gelassener Gewinne handelt.

·  Soweit es sich lediglich um eine gesellschaftsrechtlich zulässige Ausschüttung freier Liquidität handelt, werden die Ausschüttungen als anschaffungskostenmindernde Kapitalrückzahlungen erfasst.

Die Bewertung der sonstigen Vermögensgegenstände sowie Guthaben bei Kreditinstituten erfolgt zum Nennwert.

Die sonstigen Rückstellungen werden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken und un­gewissen Verbindlichkeiten mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung er­forderlichen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden unverändert beibehalten.

III.  Angaben zur Bilanz

III.1.  Eigenkapital

Die Gesellschaft hat eigene Anteile in Höhe von EUR 16.492 offen vom gezeichneten Kapital abgesetzt ausgewiesen. Diese setzen sich zusammen aus im Jahr 2019 zum Nennwert erworbenen Anteilen in Höhe von EUR 9.400,00 und im Jahr 2023 ausgegebenen Anteilen (ohne Stimmrechte) in Höhe von EUR 7.092. Gleichzeitig wurden Anteile mit Nennwert von EUR 7.092 der Gesellschafter bzw. Manager gegen eine Einziehungsvergütung von EUR 54,60 bzw. EUR 1,00 je Anteil eingezogen. Die Kapitalrücklage enthält ausschließlich andere Zuzahlungen im Sinne des § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB.

III.2.  Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben (wie im Vorjahr) Restlaufzeiten von unter einem Jahr.

III.3.  Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft hat sich verpflichtet, im Rahmen der eingegangenen Beteiligungen weitere Einzahlungen in Höhe von umgerechnet TEUR 712 zu leisten. Die ausstehenden Zahlungsverpflichtungen in US-Dollar sind mit dem Devisenkassamittelkurs am 31. Dezember 2023 in Höhe von 1,105 US-Dollar für einen Euro bewertet.

IV.  Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Abschreibungen auf Finanzanlagen erfolgen wie im Vorjahr in voller Höhe außerplanmäßig.

V.  Sonstige Angaben

V.1.  Anzahl der Arbeitnehmer

Während des Geschäftsjahres wurden keine Arbeitnehmer beschäftigt.

V.2.  Geschäftsführung

Die Geschäftsführer der Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2023
-  Herr Martin Daubenmerkl, Unternehmer, München.
Der ausgeübte Beruf entspricht der Organstellung.

 V.3.  Ereignisse nach dem Stichtag

Hinsichtlich des Stammkapitals und der Gesellschafterstruktur gab es nach dem Stichtag keine Ereignisse.

Nach einer fortgesetzten Stabilisierung des Bewertungsumfeldes für Wachstumsunternehmen im Technologiebereich im Jahr 2023 ist seit Anfang des Jahres 2024 auch eine leichte Zunahme der Aktivität bzgl. Neubeteiligungen und Veräußerungen festzustellen.

Trotz der sinkenden Inflation und der damit verbundenen Erwartung sinkender Zinsen ist die gesamtwirtschaftliche Entwicklung, auch aufgrund der geopolitischen Lage (Ukraine-Krieg, Krieg in Israel und Gaza), nach wie vor mit hohen Unsicherheiten behaftet. Grundsätzlich könnten bei einer negativen Entwicklung auch weniger zyklische Geschäftsmodelle getroffen werden, was eine Absenkung der Buchwerte teilweise auch unter Einstandskosten zur Folge haben könnte.

Hinsichtlich weiterer Einzelheiten zu der Art der Vorgänge und zu ihren möglichen finanz­iellen Auswirkungen verweisen wir auf die entsprechenden Darstellungen im Lagebericht.



sonstige Berichtsbestandteile

 

München, den 17. Juni 2024


Upside Co-Invest 2019 GmbH

gez. Martin Daubenmerkl, Geschäftsführer


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 29.07.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers


An die Upside Co-Invest 2019 GmbH

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Upside Co-Invest 2019 GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Upside Co-Invest 2019 GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

· entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

· vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 45a Abs. 1 KAGB i.V.m. § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 45a Abs. 1 KAGB i.V.m. § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für mein Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 45a Abs. 1 KAGB i.V.m. § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

· identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

· gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

· beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

· ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

· beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

· beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

· führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

Köln, 01.07.2024

Prof. Dr. Rainer Jurowsky
Wirtschaftsprüfer

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