adiuvare Steuerberatungsgesellschaft mbH
Selbe AdressePraxen von Steuerberaterinnen und -beratern, Steuerbevollmächtigten sowie steuerberatende Berufsausübungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Carsten Besselmann seit 8.1.2018 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 16.83% | |
| 16.83% | |
A************ T***** | 16.15% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TriTec HR GmbHMünsterJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Grundlagen des Unternehmens Die TriTec HR GmbH ist zum 01.01.2018 operativ tätig geworden und überwiegend im Geschäftsfeld Arbeitnehmerüberlassung i. S. d. § 1 Abs. 1 Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) tätig. Es liegt eine Spezialisierung in den Fachbereichen gewerbliches/technisches Personal sowie kaufmännisches Personal vor. Zudem ist die Gesellschaft in der Personalvermittlung sowie im Onsite-Management tätig und führt alle Geschäfte aus, die mit den vorerwähnten Zwecken im Zusammenhang stehen. In 2023 wurden neben dem Hauptsitz Münster die Niederlassungen Hamm, Dortmund, Gütersloh, Ahaus und Soest betrieben. Außerdem sind im Jahr 2023 die Standorte Warstein und Rheine eröffnet worden. Dazu gibt es Onsite-Büros in Bönen, Oelde, Ahaus, Büchen und Hürth. 2. Wirtschaftsbericht a) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Jahr 2023 war von Umwälzungsbewegungen auf dem Markt durch innenpolitische Reformen in der Bundesrepublik Deutschland, insbesondere im Bereich der Energiepolitik, aber auch aufgrund der Wirtschaftssanktionen gegenüber Russland und den Auswirkungen des Ukrainekrieges geprägt. Zudem unterlag Deutschland im Jahr 2023 einer erheblichen Inflationskrise, was eine Preis-Lohn-Spirale in Gang gesetzt hat. Im Herbst 2023 hat es dann erneut einen deutlichen Anstieg der Kurzarbeit gegeben, was die angespannte konjunkturelle Lage unterstreicht. Zudem ist die Zahl der Unternehmensinsolvenzen 2023 im Vergleich zum Vorjahr um etwa 22 % gestiegen. Im Jahr 2023 ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland vor dem Hintergrund steigender Inflationsraten, ungünstiger Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und einer geringen Nachfrage aus dem In- und Ausland um 0,3 % gesunken. Die Anzahl der Beschäftigten in der BRD bewegte sich im Jahr 2023 in einer Seitwärtsbewegung. Die Anzahl der Beschäftigten insgesamt hat sich im Vergleich 2023 zu 2022 um ca. 0,9 % verändert, wobei die Anzahl der Vollzeitbeschäftigten im Jahresdurchschnitt 2023 zum Jahresdurchschnitt 2022 um etwa 89.000 Beschäftigte gestiegen ist. Der Anteil der in Arbeitnehmerüberlassung befindlichen Beschäftigten befindet sich in einer Abwärtsbewegung. Der Anteil der in Arbeitnehmerüberlassung beschäftigten Personen beträgt im Jahresdurchschnitt lediglich 2,0 % aller Beschäftigten, in Bezug auf die sozialversicherungspflichtig Beschäftigten beträgt der Anteil immerhin rd. 2,2 %, allerdings sind im Jahresdurchschnitt 2023 zu 2022 knapp 35.000 weniger sozialversicherungspflichtig Beschäftigte zu verzeichnen. Das ist ein spürbarer Rückgang und stellt einen sich stabilisierenden Trend dar. Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind für die Gesellschaft im Jahr 2023 daher insgesamt angespannt gewesen. b) Geschäftsverlauf Die Marktlage für das Jahr 2023 ist weiterhin durch den Krieg zwischen der Ukraine und Russland, durch die Inflation auf Rekordniveau, Zinserhöhungsschritte der Federal Reserve Bank (FED) und der Europäischen Zentralbank (EZB) sowie viele damit im Zusammenhang stehender Phänomene negativ betroffen. Insbesondere die massive Verteuerung von Energie trifft nicht nur Privathaushalte, sondern auch Unternehmen hart. Deutschlands Stärke, ein hoher Industrieanteil, wird zur Achillesferse. Gleichzeitig wirkt der vermehrte Renteneintritt der sog. Babyboomer-Generation zu einer Verknappung von qualifizierten und unqualifizierten Arbeitskräften. Durch die aktuelle Gesetzeslage ist es für Personaldienstleister nur schwerlich möglich, zugewanderte Menschen zu beschäftigen, sodass sich Zuwanderung momentan nicht positiv auf das Geschäft auswirkt. In Anbetracht dieser Einflussfaktoren ist ein Umsatzrückgang von rund 7 % eine nachvollziehbare, wenn auch nicht zufriedenstellende Entwicklung. Neben der veränderten Nachfragesituation spielen im Durchschnitt etwas erhöhte Krankenstände in diesem Kontext ebenfalls eine Rolle und sind ein zusätzlicher Faktor, welcher die Belastung des Ergebnisses erklärt. Durch die gesteigerten Anforderungen im Bereich des Vertriebes wurden intensive Schulungs- und Trainingsmaßnahmen initiiert, welche die Verschiebung des Fokus auf die Generierung von Neukundenpotenzialen zusätzlich unterstützt haben. Zudem ist das Label TriTec Pro, welches im Schwerpunkt im Bereich der Personalvermittlung qualifizierter Fach- und Führungskräfte tätig ist, neu strukturiert worden. Die Maßnahmen dauerten bis in das Jahr 2023 an und werden voraussichtlich im Jahr 2024 positive Effekte erwirken. Es wird weiterhin das Ziel verfolgt in jedem Standort sowohl Kunden als auch Bewerbern ein breites Dienstleistungsportfolio anbieten zu können. All dies bewerkstelligt die Gesellschaft in einer anspruchsvollen Marktlage aus eigenen Mitteln, was durch die konsequente Entwicklung in den letzten Jahren und einer verantwortungsvollen Mittelverwendung der mehr als auskömmlichen Ergebnisse möglich ist. Diese Ausrichtung behält die Gesellschaft bei. Unter Berücksichtigung der Steuern ist ein Jahresüberschuss in Höhe von 386 T€ gegenüber 1.086 T€ im Vorjahr erzielt worden. c) Ertragslage Hinsichtlich der Ertragslage ist das Jahr 2023 nicht zufriedenstellend verlaufen. Während sich der Personalaufwand für das überlassene Personal überproportional zum Umsatzrückgang verminderte (-8,6 %), war beim Personalaufwand für das interne Personal ein Anstieg (18,5 %) zu verzeichnen. Insgesamt verringerte sich die durchschnittliche Mitarbeiterzahl von 767 im Jahr 2022 auf 681 im Jahr 2023. Im Verhältnis zum Umsatz betrug die Personalaufwandsquote insgesamt 88,3 % (Vorjahr: 87,5 %). Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ergab sich im Gegensatz zur rückläufigen Umsatzentwicklung ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr um 276 T€ auf 3.340 T€. Damit lag die Veränderungsquote bei rd. 9 %. Ursächlich für die Erhöhung waren im Wesentlichen die Aufwendungen für Personalgesuche (+93 T€), für Fahrzeugkosten (+77 T€), für Wartungskosten Hard- und Software (+59 T€), für Werbekosten (+54 T€) sowie für periodenfremde Aufwendungen (+ T€ 51). Demgegenüber waren insbesondere die Fremleistungen (-47 T€) rückläufig. Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres lag mit 386 T€ um rd. 64 % unter dem des Vorjahres (1.086 T€). d) Finanzlage Die Finanzlage der Gesellschaft ist nach wie vor solide. Die Finanzierung erfolgt ausschließlich aus dem eigenen Cashflow, alle Verbindlichkeiten konnten stets und jederzeit bedient werden. Es sind keine Kreditaufnahmen zur Finanzierung in Anspruch genommen worden. Der vereinfacht ermittelte Cashflow (Jahresüberschuss zzgl. Abschreibungen) betrug T€ 491 (Vorjahr: T€ 1.224) und verschlechterte sich damit um T€ 733. Aufgrund des Factorings erhält die Gesellschaft einen schnellen Liquiditätszufluss und ist dabei auch gegen Forderungsausfälle abgesichert. Wir rechnen auch zukünftig damit, unsere finanziellen Verpflichtungen fristgerecht zu erfüllen. Kapitalstruktur Die Eigenkapitalquote beträgt bei deutlich gesunkener Bilanzsumme zum Ende des Geschäftsjahres 39,8 % (Vorjahr: 34,8 %). Das Eigenkapital deckt vollständig das Anlagevermögen und darüber hinaus zu rd. 1/3 das Umlaufvermögen. Die sonstigen Rückstellungen nahmen im Zuge des deutlich zurückgegangenen Geschäftsumfangs um T€ 342 auf T€ 850 (Vorjahr: T€ 1.192) ebenfalls ab. Gleiches gilt für die Entwicklung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und insbesondere der sonstigen Verbindlichkeiten (im Wesentlichen aus Personalabrechnungen). Hier war insgesamt ein Rückgang um T€ 533 auf T€ 1.428 (Vorjahr: T€ 1.961) zu verzeichnen. Das Verhältnis von Fremdkapital zu Eigenkapital beträgt rd. 3 : 2 (Vorjahr rd. 2 : 1). Investitionen Im Geschäftsjahr wurde - wie in der Vergangenheit - nur geringfügig in Anlagevermögen investiert. Bei den Investitionen handelt es sich um Betriebs- und Geschäftsausstattung Die Anlagenintensität beträgt zum Ende des Geschäftsjahres rd. 9,9 % (Vorjahr: 7,7 %). Den Investitionen von rd. 56 T€ standen Abschreibungen von 105 T€ gegenüber. Liquidität Die Liquiditätslage der Gesellschaft ist stabil. Die Konten bei Kreditinstituten wurden im Geschäftsjahr auf Guthabenbasis geführt. Die Zahlungsfähigkeit war jederzeit gegeben. Das Factoring trägt zur Stabilität unserer Liquidität bei. e) Vermögenslage Die Bilanzsumme ist mit T€ 3.800 um T€ 1.747 (-31,5 %) niedriger als im Vorjahr (T€ 5.546). Die Vermögenslage der Gesellschaft ist hauptsächlich durch Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sonstige Vermögensgegenstände sowie liquide Mittel geprägt. Das Anlagevermögen ist mit einem Anteil von rd. 10 % an der Bilanzsumme nicht wesentlich und nahm aufgrund der Abschreibungen, die höher waren als die Investitionen, um rd. 50 T€ ab. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände (hauptsächlich aus abgetretenen Forderungen an den Factor sowie aus Steuerforderungen) nahmen um T€ 340 auf T€ 2.696 im Rahmen der Umsatzrückgänge ab. Die liquiden Mittel verringerten sich ebenfalls gegenüber dem Vorjahr deutlich von T€ 2.047 um T€ 1.351 auf T€ 695. 3. Chancen- und Risikobericht b) Chancenbericht Die Gesellschaft hat Maßnahmen ergriffen, um den im Jahr 2023 zum Teil entstandenen negativen Entwicklungen zu begegnen. Diese Maßnahmen zeigen bereits im Jahr 2024 Wirkung und bestätigen die Geschäftsführung bei ihrem eingeschlagenen Weg. Neben der ISO-9001-Zertifizierung verfügt die Gesellschaft nun auch über das Nachhaltigkeitssiegel von ecovadis und stabilisiert damit zum einen bestehende Kundenbeziehungen, zum anderen konnte ein zusätzliches Erkennungsmerkmal für TriTec als innovativer Qualitätsanbieter geschaffen werden. Die Mitgliedschaft im AÜG Netzwerk schafft Synergien und weitere Abgrenzungsmöglichkeiten zu Marktbegleitern. Durch die Fokussierung auf den Vertrieb bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung der Recruitingkapazität konnten neue Kunden erschlossen werden, so dass die Ergebnisse bereits im Verlauf des Jahres 2024 wieder verbessert werden konnten. Umstrukturierungen im Bereich TriTec pro zeigen ebenfalls Wirkung und es können nachhaltige Vermittlungsumsätze im kaufmännischen Bereich erzielt werden. Die Nachfrage nach Fachkräften ist auf dem Markt weiterhin groß. TriTec investiert in innovative Recruitingmethoden und bietet damit weiterhin Zugang zu einem Teil des Arbeitsmarktes, der nicht durch jedes Unternehmen erschlossen werden kann. c) Risikobericht Die Gesellschaft ist ausschließlich auf dem deutschen Markt aktiv. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind weiterhin nicht gut. Überbordende Bürokratie, eine irrsinnige Energiepolitik, erhebliche Defizite in Bildung und Infrastruktur sowie eine immer weiter zerfasernde politische Landschaft sorgen für eine weiterhin konjunkturell angespannte Lage. Nach einem Rückgang des BIP in 2023 ist auch in 2024 keine Besserung in Sicht. Da Unternehmen in Krisenzeiten zuerst die extern beschäftigten Mitarbeiter abbauen, kommt es zu deutlichen Beschäftigungsrückgängen in der Arbeitnehmerüberlassung. Gleichzeitig steigt der interne Investitionsaufwand in Personal, Recruitinginstrumente etc. weiter an. Eine Weitergabe der Kostensteigerungen ist teilweise nicht im gleichen Umfang möglich, da auch die Preissensibilität des Endkunden stetig ansteigt. In Folge dieser Faktoren ist von einem marktlich angespannten Winter auszugehen und eine Erholung der Marktlage in 2025 ist aufgrund ausbleibender politischer Reformen nicht absehbar. 4. Prognosebericht Für das Jahr 2024 war aufgrund der allgemeinen wirtschaftlichen Lage lediglich eine moderate Ergebnisentwicklung abzusehen. Die Monate April und Mai stellen eine Ballung von Feiertagen dar, die alljährlich das Ergebnis reduzieren. Ab dem Juni ist jedoch von einer sehr gesunden Ergebnisentwicklung auszugehen, die vermutlich bis in den November hinein anhalten wird. Prognosen für den Übergang in das Jahr 2025 sind aktuell nicht seriös darstellbar. Eine Entfesselung der Wirtschaft in 2025 wird als unrealistisch angesehen, eine weitere Stagnation mit einem bestenfalls kümmerlich ausfallenden Wachstum gilt aktuell als wahrscheinlich. Für die aktuellen Rahmenbedingungen sieht sich die Gesellschaft sowohl operativ als auch bilanziell gerüstet. Die Ausrichtung der Gesellschaft auf die veränderte Marktlage zeigt Wirkung und belegt die Leistungsfähigkeiten aller Einheiten. Allein der demografische Wandel und der Mangel an Fachkräften sorgen für ausreichend große Marktpotenziale für eine stabile mittel- und langfristige Entwicklung der Gesellschaft. Vor diesem Hintergrund gehen wir für das Jahr 2024 wieder von steigenden Umsätzen aus, die zwischen 5 und 10 Prozent über denen des Jahres 2023 liegen sollten und einer Ertragssituation (Betriebsergebnis und Jahresergebnis), die ebenfalls eine deutliche Verbesserung gegenüber 2023 aufweist. Im Vorjahreslagebericht sind wir für das Jahr 2023 zwar von einer grundsätzlich positiven Entwicklung bei allerdings leichter Verringerung der Umsatzerlöse und einer ebenfalls schwächeren Ertragssituation ausgegangen. Unsere Einschätzung hat sich weitgehend bestätigt. 5. Sonstige Angaben d) Bericht über Forschung und Entwicklung Im Bereich Forschung und Entwicklung ist die Gesellschaft nicht tätig. e) Bericht über bestehende Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen bestehen nicht. Die Gesellschaft hat neben ihrem Hauptsitz in Münster noch unselbständige Betriebsstätten (Niederlassungen) in Hamm, Dortmund, Gütersloh, Ahaus, Soest, Warstein und Rheine. Der in 2023 neu hinzugekommene Standort in Warstein wurde Ende April 2024 aufgrund von Unwirtschaftlichkeit wieder aufgegeben. 6. Erklärung zur Unternehmensführung gemäß § 289f Abs. 4 HGB Nach dem Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst sind für bestimmte Gesellschaften Zielgrößen für den Frauenanteil an bestimmten Führungspositionen (Vorstand / Geschäftsführung, Aufsichtsrat sowie die zwei Führungsebenen unterhalb der Geschäftsführung) sowie Fristen zu deren Erreichung festzulegen (§§ 76 Abs. 4, 111 Abs. 5 AktG, §§ 36, 52 Abs. 2 GmbHG). Die Geschäftsführung hat im Hinblick auf die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen bisher eine Zielgröße von 0 % für die Geschäftsführung festgelegt. Diese wurde in der Vergangenheit erreicht und soll auch zunächst bis zum 31. Dezember 2025 beibehalten werden, weil sich an der Besetzung der Geschäftsführung bis zum Ende dieser Frist voraussichtlich nichts ändern wird. Aktuell gibt es lediglich einen Geschäftsführer in der Gesellschaft, was für die Größe und auch im Hinblick auf das Geschäftsmodell sowie die beiden unterhalb der Geschäftsführungsebene bereits bestehenden Führungsebenen als ausreichend angesehen wird. Sollte die Geschäftsführung in der Zukunft einmal erweitert werden, haben Frauen und Männer die gleichen Chancen; es wird ausschließlich nach der individuellen Eignung entschieden, wer den Vorzug erhält. Im Hinblick auf das Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen haben wir Zielgrößen für den Frauenanteil in der Führungsebene unterhalb der Geschäftsführung bis 31. Dezember 2023 festgelegt. In der ersten Ebene unterhalb der Geschäftsführung wurde die Zielgröße von 25 % per 31. Dezember 2023 mit einem Anteil von rd. 33 % (Vorjahr: rd. 43 %) erreicht. Auf der zweiten Ebene unterhalb der Geschäftsführung wurde die Zielgröße von 30 % per 31. Dezember 2023 mit einem tatsächlichen Frauenanteil von rd. 41 % (Vorjahr: rd. 8 %) deutlich übertroffen. Die Zielgrößen dieser beiden Führungsebenen halten wir auch für die Zukunft als sachgerecht.
Münster, 8. Oktober 2024 gez. Carsten Besselmann BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die TriTec HR GmbH hat ihren Sitz in Münster. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Münster unter der Register-Nr. HR B 17020 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Die TriTec HR GmbH, Münster, ist zum Bilanzstichtag eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Größenabhängige Erleichterungen bei der Aufstellung wurden teilweise (§ 288 HGB) in Anspruch genommen. Die Bilanzgliederung erfolgt nach dem differenzierten Schema des § 266 Abs. 2 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gliederungsschema des Gesamtkostenverfahrens aufgestellt. Abweichend zum Vorjahr werden Aufwendungen in Zusammenhang mit der Ausgleichsabgabe nach dem Schwerbehindertenausgleichsgesetz in Höhe von 14.992,00 € mit Anpassung des Vorjahresausweises (11.605,00 €) nicht mehr unter dem Posten "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung", sondern unter dem Posten "Sonstige betriebliche Aufwendungen" in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen. Ebenfalls abweichend zum Vorjahr werden lohnsteuerfreie freiwillige soziale Aufwendungen in Höhe von 101.158,78 € mit Anpassung des Vorjahresausweises (89.650,12 €) nicht mehr unter dem "Löhne und Gehälter", sondern unter dem Posten "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung" ausgewiesen. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 zugrunde liegenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden grundsätzlich unverändert zum Vorjahr beibehalten. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer ermittelt. Die Abschreibung erfolgt im Jahr der Anschaffung zeitanteilig. Die Anlagegüter werden nach Maßgabe der jeweils steuerlich für zulässig gehaltenen Nutzungsdauer abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen € 250,00 und € 800,00 werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben (§ 6 Abs. 2 EStG). Die Abschreibung des Geschäfts- oder Firmenwerts erfolgt entsprechend § 253 Abs. 3 Satz 4 HGB über einen Zeitraum von 10 Jahren, da die voraussichtliche Nutzungsdauer nicht verlässlich geschätzt werden kann. Die Abschreibung der in den Sachanlagen enthaltenen Betriebs- und Geschäftsausstattung erfolgt über eine Nutzungsdauer zwischen 3 und 10 Jahren. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert angesetzt. Sofern der Wert am Bilanzstichtag gesunken sein sollte, wird der niedrigere beizulegende Wert angesetzt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bilanziert. Für im Voraus belastete Aufwendungen wurde zeitanteilig ein Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. Die Rückstellungen wurden in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle am Bilanzstichtag drohenden Verluste und ungewisse Verbindlichkeiten abzudecken. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Für im Voraus erzielte Einnahmen wurde zeitanteilig ein Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. IV. Angaben zu den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung Angaben zur Bilanz Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen € 32.614,00 (Vorjahr: € 26.375,69). Die Guthaben bei Kreditinstituten sind in Höhe von € 8.980,01 (Vorjahr: € 5.848,60) in der Verfügung beschränkt. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen € 0,00 (Vorjahr: € 0,00). Bei den Verbindlichkeiten bestehen teilweise branchenübliche Eigentumsvorbehalte. Im Übrigen bestehen keine Pfandrechte und ähnliche Rechte. Zum Bilanzstichtag bestehen Haftungsverhältnisse i. S. d. § 251 HGB aus Avalkrediten bei der Sparkasse Paderborn-Detmold-Höxter in Höhe von insgesamt € 112.750 zugunsten von Kunden der Gesellschaft. Da es sich bei den Bürgschaftsnehmern um Kunden der Gesellschaft handelt und die Bonität sowie Zahlungsmoral als grundsätzlich gut eingeschätzt wird, wird das Risiko aus einer eventuellen Inanspruchnahme als gering angesehen. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB) zum 31.12.2023 betragen insgesamt € 514.674,56 und beinhalten abgeschlossene Leasingverträge über Kfz in Höhe von € 232.473,10 (Restlaufzeiten zwischen 7 und 35 Monaten) und über Elektroräder in Höhe von € 45.835,57 (Restlaufzeiten zwischen 7 und 34 Monaten), Mietverträge über gewerbliche Räume in Höhe von € 221.254,80 (Restlaufzeit 12 Monate; 6 Monate Kündigungsfrist zum Halbjahresende) sowie Mietverträge über Büroausstattung in Höhe von € 15.111,09 (angegeben ist der Jahresbetrag 2023). V. Ergänzende Angaben Mitarbeiteranzahl Im Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich 681 (Vorjahr: 767) Arbeitnehmer (= Angestellte) gem. § 267 Abs. 5 HGB beschäftigt. Geschäftsführung Die Geschäftsführung wurde im Geschäftsjahr 2023 ausgeübt von • Carsten Besselmann, kfm. Geschäftsführer, Senden Die Angabe der Gesamtbezüge wird entsprechend § 288 Abs. 1 HGB bzw. unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. Vorschüsse oder Kredite wurden dem Geschäftsführer nicht gewährt. Haftungsverhältnisse zu Gunsten des Geschäftsführers wurden nicht eingegangen. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Vorgänge von besonderer Bedeutung i. S. d. § 285 Nr. 33 HGB haben sich nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht ereignet. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, aus dem Jahresüberschuss in Höhe von € 385.896,20 und dem Gewinnvortrag in Höhe von € 1.098.090,70 eine Gewinnausschüttung in Höhe von € 900.000,00 vorzunehmen und den verbleibenden Betrag auf neue Rechnung vorzutragen.
Münster, 8. Oktober 2024 gez. Carsten Besselmann Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 23.10.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkDer vorliegende Jahresabschluss der TriTec HR GmbH, Münster, enthält Aufstellungs- und Offenlegungserleichterungen. Dem vollständigen Jahresabschluss zum 31.12.2023 und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 wurde der nachfolgende Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die TriTec HR GmbH, Münster Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der TriTec HR GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der TriTec HR GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die in Abschnitt 6 des Lageberichts enthaltene Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) habe ich in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Mein Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der in Abschnitt 6 des Lageberichts enthaltenen Erklärung zur Unternehmensführung. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote). Meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend gebe ich weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit meiner Prüfung habe ich die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen • wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zu den inhaltlich geprüften Lageberichtsangaben oder zu meinen bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder • anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen. Falls ich auf Grundlage der von mir durchgeführten Arbeiten zu dem Schluss gelange, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, bin ich verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Ich habe in diesem Zusammenhang nichts zu berichten. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Detmold, 8. Oktober 2024 gez. Dipl.-Kfm. Torsten Fitzner, Wirtschaftsprüfer |
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