Akos GmbH

Stammdaten

Register
Amtsgericht Wiesbaden HRB 22635
Eingetragen
10.11.2006
Branche
Alle anderen Finanzdienstleistungen a. n. g.Managementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem AnteilsbesitzManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Gegenstand
die Verwaltung eigenen Vermögens, eigenen Grundbesitzes und eigener Gesellschaftsbeteiligungen; ferner als Finanzdienstleistungen, die Anlagevermittlung (§ 1 Absatz 1 a Satz 2 Nr. 1 KWG), die Abschlussvermittlung (§ 1 Absatz 1 a Satz 2 Nr. 2 KWG) sowie die Finanzportfolioverwaltung (§ 1 Absatz 1 a Satz 2 Nr. 3 KWG)

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Gerhard Stromsky
seit 10.11.2006
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Akos GmbH

Geisenheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Akos GmbH

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Forderungen an Kreditinstitute
a) täglich fällig 77.214,55 112.835,61
2. Forderungen an Kunden 66.658,42 61.263,34
3. Sachanlagen 48.469,00 943,00
4. Sonstige Vermögensgegenstände 2.049,50 2.374,00
5. Rechnungsabgrenzungsposten 538,65 2.336,57
194.930,12 179.752,52

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Sonstige Verbindlichkeiten 17.494,59 15.240,81
2. Rückstellungen
a) Steuerrückstellungen 545,17 7.808,13
b) andere Rückstellungen 33.598,00 25.521,00
34.143,17 33.329,13
3. Eigenkapital
a) gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
b) andere Gewinnrücklagen 20.000,00 20.000,00
c) Bilanzgewinn 73.292,36 61.182,58
143.292,36 131.182,58
194.930,12 179.752,52

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

Akos GmbH

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Zinserträge aus
a) Kredit - und Geldmarktgeschäften 1.836,76 0,00
2. Provisionserträge 227.862,24 220.405,95
3. Sonstige betriebliche Erträge 10.221,54 6.044,92
4. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand
aa) Löhne und Gehälter 145.901,92 137.170,76
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 14.398,57 14.555,18
160.300,49 151.725,94
b) andere Verwaltungsaufwendungen 68.702,48 70.054,96
229.002,97 221.780,90
5. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagenwerte und Sachanlagen 5.153,75 1.784,74
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 0,00 432,86
7. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 5.763,82 2.452,37
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -6.355,96 704,11
9. sonstige Steuern 10,00 10,00
10. Jahresüberschuss 12.109,78 1.738,26
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 61.182,58 59.444,32
12. Bilanzgewinn 73.292,36 61.182,58

ANHANG zum 31.12.2023

Akos GmbH, Vermögensverwaltung, Geisenheim

Der Jahresabschluss der Akos GmbH für das Geschäftsjahr 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute ("RechKredV") aufgestellt worden. Daneben wurden die Vorschriften des GmbH-Gesetzes beachtet.

Der Bilanzstichtag ist der 31. Dezember 2023. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Die Akos GmbH, mit Sitz in Geisenheim, wird beim Amtsgericht Wiesbaden unter der Handelsregisternummer HRB 22635 geführt.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Rechtsgrundlagen

Die Gesellschaft hat für den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 die Vorschriften des 3. Buches des HGB in der Fassung des Bilanzrichtlinien - Umsetzungsgesetzes angewandt.

Für die Rechnungslegung von Finanzdienstleistungsinstituten ist gemäß § 340 Absatz 4 HGB der vierte Abschnitt des HGB anzuwenden. Im Einzelnen sind für den Jahresabschluss, insbesondere seine Gliederung sowie Anhang, die Vorschriften der Kreditinstituts-Rechnungslegungsverordnung (RechKredV) maßgeblich. Im Übrigen sind die Vorschriften des GmbH - Gesetzes zu beachten.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Forderungen an Kreditinstitute, Forderungen an Kunden sowie die sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert bilanziert.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag passiviert.

Die Rückstellungen für Steuern und ungewisse Verbindlichkeiten werden mit dem Betrag der voraussichtlichen Inanspruchnahme bilanziert. Sie decken die zu erwartenden ungewisse Verbindlichkeiten.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Angaben zur Bilanz

Forderungen an Kunden

Die Forderungen haben eine Restlaufzeit von unter drei Monaten.

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2023

Akos GmbH Vermögensverwaltung, Geisenheim

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
Anlagevermögen
Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 10.174,58 52.679,75 0,00 0,00 14.385,33
Summe Sachanlagen 10.174,58 52.679,75 0,00 0,00 14.385,33
Summe Anlagevermögen 10.174,58 52.679,75 0,00 0,00 14.385,33
Abschreibungen Zuschreibungen Buchwert 31.12.2023 Buchwert 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
Anlagevermögen
Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.153,75 0,00 48.469,00 943,00
Summe Sachanlagen 5.153,75 0,00 48.469,00 943,00
Summe Anlagevermögen 5.153,75 0,00 48.469,00 943,00

Sonstige Verbindlichkeiten

Der Bilanzausweis besteht im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten gegenüber dem Organträger Herrn G. Stromsky, aufgrund der umsatzsteuerlichen Organschaft, und der Finanzverwaltung aus Lohnsteuer (TEUR 3). Gegenüber dem Gesellschafter sind Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 11 enthalten.

Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen für Tantieme, Kosten des Jahresabschlusses und nicht genommene Urlaubstage gebildet.

Fremdwährungsaktiva und -passiva

Auf Fremdwährung lautende Bilanzposten bestanden nicht.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

Hier sind im Wesentlichen Erträge aus dem Bezug von Investitionszuschüssen in Höhe von TEUR 4 sonstigen Sachbezügen in Höhe von TEUR 3,9.

Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse / sonstige finanzielle Verpflichtungen

Haftungsverhältnisse i. S. d. § 251 HGB haben zum Bilanzstichtag nicht bestanden. Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet-/Leasingverträgen bestehen in Höhe von jährlich TEUR 19.

Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 neben dem Geschäftsführer eine weitere Mitarbeiterin.

Geschäftsführung

Gerhard Stromsky, Geisenheim

Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt und hat die Befugnis im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Auf die Angabe der Geschäftsführungsbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Honorar des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beläuft sich auf TEUR 10. Davon entfallen auf Abschlussprüfungen TEUR 7 (Vorjahr TEUR 7) und auf andere Bestätigungsleistungen TEUR 3 (Vorjahr TEUR 3).

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Geisenheim, 29. Mai 2024

Gerhard Stromsky, Geschäftsführer

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Akos GmbH ist ein kleines und nicht verflochtenes Wertpapierinstitut.

Sie besitzt die Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht zum Betreiben der satzungsmäßigen Geschäfte Finanzportfolioverwaltung, Anlagevermittlung sowie Abschlussvermittlung.

Seit unserer Gründung verfolgen wir eine Unternehmensstrategie, die auf eine unabhängige und langfristige Betreuung im Vermögensmanagement ausgerichtet ist. Bei der Betreuung unserer Kunden setzen wir auf langfristige Beziehungen und stellen den Kunden und seine individuellen Bedürfnisse in den Mittelpunkt.

Der Kernpunkt der Akos GmbH ist die unabhängige Vermögensverwaltung von Privatkunden.

II. Wirtschaftsbericht

1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Um die hohen Inflationsraten weiter zu bekämpfen, setzten die Notenbanken 2023 ihre im Vorjahr begonnene restriktive Geldpolitik fort. So erhöhten beispielsweise sowohl die US-amerikanische Notenbank Fed als auch die Europäische Zentralbank im abgelaufenen Geschäftsjahr mehrmals ihre Leitzinsen auf lange nicht gekannte Niveaus.

Trotz ursprünglich pessimistischer Prognosen entwickelte sich das Anlagejahr 2023 für Aktionäre positiv. Die Aktienmärkte konnten trotz anfänglicher globaler Konjunktur- und Inflationssorgen spürbar zulegen. Die befürchtete Rezession in den USA hat sich nicht manifestiert, was unter anderem auf den aggressiven fiskalischen Stimulus zurückzuführen war. Auch der befürchtete Kollaps der chinesischen Wirtschaft blieb aus. Unter den Hauptanlagemärkten entwickelten sich US-Aktien überdurchschnittlich. In der Summe gewann der MSCI USA auf Euro-Basis 21,1 Prozent an Wert hinzu. Die Kursgewinne an den europäischen Aktienmärkten fielen mit 13,0 Prozent (MSCI Europe in Euro) deutlich geringer aus.

2. Geschäftsverlauf

Die Gesellschaft konnte in 2023 im Hinblick auf die erzielten Vermögensverwaltungsgebühren und dem Ergebnis vor Steuern im Vergleich zum Vorjahr zulegen. Die Geschäftsentwicklung ist daher für die Gesellschaft zufriedenstellend verlaufen.

Traditionell stammt der überwiegende Anteil der Umsatzerlöse aus dem Kerngeschäft der Akos GmbH. Das sind die Bestandsprovisionen der Vermögensverwaltung. Das Verwaltungsvolumen zum 31. Dezember 2023 war gegenüber dem Vorjahr mit TEUR 21.982 um TEUR 5.013 oder 8,3 Prozent höher als im Vorjahr. Die Akos GmbH erwirtschaftete ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von TEUR 6. Im Vorjahr waren es noch TEUR 2.

3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor zufriedenstellend.

a) Ertragslage

Unsere wesentlichen Ergebnisquellen stellen die Vermögensverwaltungshonorare dar, die mit der Entwicklung der verwalteten Vermögen verknüpft sind. Diese machen rd. 92 Prozent (im Vorjahr: 94 Prozent) der gesamten Erträge aus. Unsere Erträge hängen hier stark von der Entwicklung an den Kapitalmärkten und der Aktienquote ab. Gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum konnte ein Anstieg der Provisionserträge um TEUR 7 oder 3,3 Prozent erzielt werden.

Korrespondierend zur Entwicklung der Provisionserträge stiegen die betrieblichen Aufwendungen. Den größten Einzelposten bei den Aufwendungen stellen mit TEUR 160 die Personalaufwendungen dar.

2023 2022
EUR Anteil % EUR Anteil %
Ertrag 239.921 100,00 226.449 100,00
Aufwand 234.157 97,60 223.997 98,9
Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 5.764 2,40 2.452 1,08

b) Finanzlage

Die Gesellschaft finanziert sich aus dem operativen Cashflow.

Unsere Finanzlage ist - wie schon in Vorjahren - als sehr stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Die wesentlichen Posten der Aktiva umfassten Bankguthaben sowie Forderungen an Kunden. Letztere betrugen zum Bilanzstichtag TEUR 67 und wurden vollständig bezahlt.

c) Vermögenslage

Die Gesellschaft verfügt weiterhin über eine solide Vermögens- und Kapitalstruktur. Die Eigenkapitalausstattung und Liquidität der Gesellschaft sind gut.

Die Eigenkapitalquote beträgt 73,5 Prozent (Vorjahr: 73,0 Prozent) der Bilanzsumme.

Jahresende 2023 2022
EUR EUR
Bilanzsumme 194.930 179.752
Bilanzielles Eigenkapital 143.292 131.183

4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Entwicklung des Verwaltungsvolumens

Jahresende 2023 Jahresende 2022
TEUR TEUR
Verwaltungsvolumen 21.982 20.291

Ertragsentwicklung

Jahresende 2023 Jahresende 2022
EUR EUR
Betrag Anteil % Betrag Anteil %
Zinserträge 1.837 0,77 0 0,00
Bestandsprovisionen 220.962 92,10 213.806 97,00
Sonstige Honorare 6.900 2,87 6.600 3,00
Gesamt 239.921 100,00 220.406 100,00

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Unsere Leistungsfähigkeit zeigt sich nicht nur in wirtschaftlichen Kennziffern, sondern auch in der Nachhaltigkeit unseres Handelns. Voraussetzung dafür sind leistungsfähige und zufriedene Mitarbeiter. Dies unterstützen wir durch flexible Arbeitszeiten und Fortbildungsmaßnahmen.

Eine übergeordnete Bedeutung für den Erfolg unserer Geschäftstätigkeit ist die Zufriedenheit unserer Kunden. Das schaffen wir, indem wir unseren Kunden unsere Kompetenz und Dienstleistung zur Verfügung stellen. Mit der Kundenzufriedenheit wollen wir langfristige Geschäftsbeziehungen sichern um schließlich von positiven Empfehlungen profitieren zu können.

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Prognosebericht

Wie schon 2023, so werden auch 2024 die Inflation und die Politik der großen Notenbanken im Fokus stehen. In den zurückliegenden Monaten schwächte sich die Dynamik der Preisanstiege ab. Setzt sich diese Entwicklung fort, dürften die US-Notenbank und die Europäische Zentralbank Mitte des Jahres die Zinsen senken. Mit einem sinkenden Zinsniveau verlieren Anleihen im Hinblick auf die Renditechancen an Attraktivität. Dadurch könnten andere Anlagen wie Aktien oder Gold in der Gunst der Anlegerinnen und Anleger steigen.

Eines der bestimmenden Themen am Aktienmarkt wird auch 2024 die künstliche Intelligenz (KI) sein. KI ist weit mehr als das Sprachmodell ChatGPT. Ob bei der Auswertung großer Datenmengen oder als Unterstützung in der Medizin (z. B. beim Hautkrebsscreening), das Potenzial erscheint riesig.

Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir ein ausgeglichenes Ergebnis mit einer stabilen Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft und planen auf dem Vorjahresniveau.

Sollte der am Markt erwartete Rückgang des Zinsniveaus ausbleiben oder die Rezessionsängste wieder zunehmen, ist nicht ausgeschlossen, dass wir unsere Ziele für 2024 nicht erreichen können.

2. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken

Die Risiken im Hinblick auf die zukünftige Geschäftsentwicklung unterliegen sowohl externen wie auch internen Einflüssen. Das Wachstum der Weltwirtschaft und der Konjunkturprognosen beeinflussen die Finanzmärkte. Durch das Verhalten der Anleger und die Nachfrage unserer Dienstleistung können Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen.

Ertragsorientierte Risiken

Durch angemessene organisatorische Maßnahmen ist eine der Betriebsgröße und Geschäftstätigkeit der Gesellschaft entsprechende ordnungsmäßige Handhabung des Geschäfts sichergestellt. Die Tätigkeiten werden mit der gebotenen Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit ausgeübt. Ein spezifisches Risikomanagement ist im Hinblick auf die Überschaubarkeit der Struktur und der Geschäftstätigkeit nicht erforderlich. Risikomanagement und Controlling erfolgen durch EDV-Systeme und entsprechende Software die sämtliche Anforderungen erfüllen, indem betriebswirtschaftliche Ergebnisse und die liquiden Mittel permanent überwacht und analysiert werden. Bei Abweichungen würden aufgrund der hohen Entscheidungsflexibilität sofort Maßnahmen eingeleitet werden können. Wie bei allen Wertpapierinstituten ist die Ertragsentwicklung von den Kapitalmärkten abhängig und wirkt sich direkt auf die Bestandsvergütungen aus.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Die Akos GmbH ist verschiedenen finanzwirtschaftlichen Risiken ausgesetzt. Diese umfassen insbesondere das Adressenausfall-, das Marktpreis- und das Liquiditätsrisiko.

Adressenausfallrisiko:

Diese Risiken können durch Bonitätsveränderungen unserer Kunden entstehen, so dass bestehende Forderungen (z. B. Vermögensverwaltungshonorare) nur teilweise oder gar nicht beglichen werden können. Dieses Risiko ist als sehr gering einzustufen und ist bisher noch nie eingetreten. Daneben besteht die Gefahr des Mandatsverlustes (z. B. Vertragskündigung usw.). Der regelmäßige Kontakt zum Kunden soll frühzeitig Veränderungen erkennen lassen, um darauf zu reagieren - wie Nachfolgeregelungen. Es besteht keine unverhältnismäßige Abhängigkeit von einzelnen Kunden.

Marktpreisrisiko:

Marktpreisrisiken können sich in zwei Formen darstellen

Das direkte Marktpreisrisiko durch Eigenhandelsgeschäfte. Die Akos GmbH betreibt keinen Eigenhandel und keine Eigengeschäfte.

Das indirekte Marktpreisrisiko durch Kursschwankungen in den Finanzmarktgeschäften unserer Kunden, die wiederum indirekte Auswirkungen auf die Vermögensverwaltungshonorare haben.

Liquiditätsrisiko:

Für die Überwachung der finanziellen Situation und der finanziellen Entwicklung des gesamten Unternehmens wertet die Geschäftsführung die monatlichen Auswertungen und Saldenlisten, sowie die vierteljährlichen Zwischenabschlüsse aus. Sämtliche dieser Unterlagen sind jederzeit abrufbar. Zudem wird eine Liste sämtlicher offener Forderungen und Verbindlichkeiten geführt, so dass der Geschäftsführung ein zuverlässiges Steuerungsinstrument zur Verfügung steht, um jederzeit die gesamten finanziellen Verhältnisse des Unternehmens zu überblicken. Da kein Eigenhandel und keine Eigengeschäfte durchgeführt werden, bestehen hieraus resultierende finanzielle Risiken nicht. Die Liquiditätsrisiken werden von der Geschäftsleitung durch die mindestens einmonatig laufende Buchhaltung und die Liste der offenen Forderungen und Verbindlichkeiten überwacht.

Aufgrund der stabilen Liquiditätsausstattung unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar.

Potenzielle Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, bestehen nicht.

Die Liquiditätslage ist sehr zufriedenstellend; es sind keine Engpässe zu erwarten.

3. Chancenbericht

Ziel des Chancenmanagements ist die systematische und frühzeitige Identifizierung von Chancen und deren Bewertung.

Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz in unserem Segment, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen.

Eine wesentliche Chance sehen wir in der zum Teil langfristigen Kundenbeziehung.

4. Gesamtaussage

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld und steigenden Kosten vor allem für Technologie und Regulierung. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

IV. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind bisher noch nicht vorgekommen. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art.

V. Bericht über Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.

 

Geisenheim, 29. Mai 2024

Gerhard Stromsky, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Akos GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Akos GmbH, Geisenheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember .2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Akos GmbH, Geisenheim, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, 29. Mai 2024

Frankfurter Treuhand Gesellschaft mbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

André Kersjes, Wirtschaftsprüfer

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